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PADI-Taucher im Tauchurlaub. Einige Erfahrungen
Abgesandt von Ein PADI-OWD am 20.08.2005 - 17:57:

Hallo Forum,

nach meinem diesjährigen Tauchurlaub am Mittelmeer habe ich ein gewisses Diskussionsbedürfnis, was gewisse Ausbildungsvarianten betrifft.
Wie könnte es anders sein, dreht es sich um die Ausbildung von PADI (meine eigene übrigens).

Um die nachfolgenden Fragestellungen besser einordnen zu können, ist es wichtig darzustellen, wer die kritischen Fragen stellt.
Zu meiner Person: Ich bin OWD mit 15 Tauchgängen, also noch ein blutiger Anfänger, bei dem das Grüne hinter den Ohren noch richtig kräftig leuchtet .

Und nun zur Thematik:
Ich habe, wie bereits oben erwähnt, meinen diesjährigen Tauchurlaub am Mittelmeer verbracht und meine handvoll Tauchgänge absolviert.
Was mich sehr sehr nachdenklich gemacht hat, waren einige der Buddys, die mir zugeteilt wurden und von ungefähr meinem Level bis zu 100 TG alles an Erfahrungsstand vorweisen konnten.
Diese Leute waren OWDs und AOWDs (alles PADI).
Was ich mit denen erlebt habe, passt auf keine Kuhhaut.
Um es vorweg zu nehmen: Selbstverständlich möchte ich nicht behaupten, dass ich Anfänger besser als meine Buddys tauche.
Ganz sicher haben, vom *rein technischen* (tarieren, etc.) her, alle Buddys *mindestens* die gleichen technischen Skills vorzuweisen gehabt wie ich.

Aber darum geht es mir nicht.
Mir geht es um das Sicherheitsbewustsein dieser Leute.
Ich habe in diesem Sommer den Eindruck gehabt, dass ich mir 70% der Briefings und Absprachen hätte klemmen können: Kaum ins Wasser gesprungen, wurde von meinen Buddys praktisch alles vergessen was möglich war.

Ich möchte hier drei Tauchgänge herausgreifen, die ich als exemplarisch bezeichnen würde:

Tauchgang 1: Ich briefe mit einem Italiener den Tauchgang an der Steilwand.
Die Tatsache, dass er eine Doppel-10er (oder 12er??) dabei hat, lässt mich schon schlimmes erahnen.
Als Absprache füge ich während des Briefings mit Nachdruck hinzu (wir waren beide OWDs): "maximum depth 18 meters", worauf er deutlich nickt.
Als wir ins Wasser abtauchen, die Überraschung: Er schießt auf geschätzte 25 Meter runter, mein auf 20 Meter eingestellter Tiefenwarner am Gekko blinkt und piepst was das Zeug hält.
Der Italiener interessiert sich nicht für mich und taucht schon mal in die falsche Richtung.
Nachdem ich Blickkontakt habe, winkt er mich runter, während ich von oben deutlich auf den Computer zeige.
Nachdem ich ihn durch vortauchen dazu überredet habe, wenigstens in die gebriefte Richtung zu tauchen, interessiert er sich bis zur Rücckehr zum Boot nicht mehr für mich, während ich ihn von oben ständig im Auge habe.

Tauchgang 2: Ein frischgebackener (also wie ich) OWD bei seinem ersten Tauchgang ohne Lehrer.
Gebrieft war: Maximum 18 Meter, schön langsam wieder in geringere Tiefen vortasten, Zeichen bei 100 Bar, zurück zum Boot bei 50 Bar. Sicherheitsstop auf 5 Meter für 3 Minuten.
Wir springen ins Wasser und sind plötzlich wieder bei 22,5 Meter. Nachdem wir die Steilwand gefunden haben, interessiert auch er sich nicht mehr für mich, allerdings auch nicht mehr für eines seiner Instrumente. Die nun folgende "rumlevelerei" bringt meinen Rechner schließlich gänzlich durcheinander: 19 Meter, 5 Meter, 19 Meter, 5 Meter, 19 Meter (usw.).
Keine Handzeichen von ihm kein Blickkontakt.
Eine Flosse kriege ich dann und wann auch mal ins Gesicht (was er nicht bemerkt).
Das eigene Finimeter und den Computer im Auge, fordere ich ihn alle paar Minuten zu seinem Erstaunen auf, die eigenen Instrumente zu checken.
Ich brauche nicht hinzuzufügen, dass er das 100-Bar-Zeichen *nicht* gegeben hatte...
Als ich auf 50 Bar bin gebe ich ihm das Signal.
Er gibt ein "OK" und taucht wieder weiter ab!!
Ich tauche kurz hinterher, gebe ihm das Signal zum langsamen Auftauchen.
Beim Sicherheitsstop bin ich einsam auf fünf Meter, mein Buddy sondiert an der Oberfläche wohl schonmal die Lage.

Tauchgang 3: Mein Buddy (ein anderer frischgebackener OWD) und ich briefen den Tauchgang (Vorgaben wie bei TG 2).
Der Guide am Boot gibt aufgrund einer drohenden Wetterverschlechterung die Weisung aus, die Stunde Tauchzeit nicht komplett auszureizen.
Nachdem wir ins Wasser gesprungen sind, schießt er auf 25 Meter (er hat es mir hinterher auf dem Computer gezeigt) hinab und schaut mich von unten an.
Da ich weiss, dass er den gleichen Rechner wie ich benutzt, weiss ich nach einiger Zeit, dass seine Nullzeit sich langsam aber sicher dem Ende zuneigen muss.
Auf die Idee, die eigenen Instrumente mal anzusehen, kommt er jedoch nicht.
Das von mir gegebene Handzeichen, langsam höher zu tauchen und diese Tiefe zu halten wird mit einem OK bestätigt - und ignoriert.
Als die Luft auf 100 Bar ist, gebe ich ihm das Zeichen zum umdrehen.
Nach einigen Versuchen klappt es und wir ändern die Richtung. Er wäre wohl von sich aus noch bis zum Sanktnimmerleinsag weiter in die andere Richtung getaucht.
Doch die Umkehr erweist sich als schwieriger als gedacht, denn er trödelt noch mehr als auf der "hinfahrt".
Von nunan hält er es gänzlich nicht mehr für nötig, nach mir ausschau zu halten. Dafür hält er alle zwei Meter inclussive Seitenabstechern, um Fotos zu machen.
Ich schaue auf die Uhr: 40 Minuten. Von ihm keine Reaktion. Er hockt immer noch rum und knipst Urlaubsfotos.
An einer aus dem Meer ragenden Klippe kann ich erkennen, dass eine ziemliche Strömung herrscht. Ihm scheint das nicht aufzufallen.
Ich schaue auf dei Uhr: 45 Minuten.
Und er trödelt. Ich tauche zügiger, um ihn zu animieren. Er schaut nicht hin und verhält sich beständig als tauchender Bremsklotz.
Als er bei 47 Minuten noch keine anstalten macht, sich zu bewegen (wie war das noch gleich, die eine Stunde nicht ganz ausreitzen??), zeige ich ihm die Tauchzeit.
Er gibt mir ein "OK" und macht weiter Fotos!!
Bei 50 Minuten gebe ich ihm das Signal zum Auftauchen (den Sicherheitsstop konnten wir uns hier sparen, da wir schon rund 10 Minuten in einer Tiefe zwischen 6-4 Metern "rumplanschten").
An der Oberfläche angekommen frage ich ihn, ob er OK ist. Darauf er: "Ja, aber sollen wir noch weitertauchen?".
Ich gebe das abgesprochene OK-Zeichen zum Boot, er hält das nicht für nötig und mimt durch treibenlassen in Rückenlage lieber den Ohnmächtigen.


Drei Tauchgänge herausgepickt, die exemplarisch sein dürften für geschätzte 70-80% meiner diesjährigen Urlaubstauchgänge.

Eine Anekdote aus dem letzten Jahr möchte ich auch noch nennen: Bei meinem einzigen Tauchgang im letzten Sommer habe ich einen Checkdive mit anderen OWDlern machen müssen.
Als wir das Atmen mit alternativer Luftversorgung üben, nimmt sich mein Buddy den Octopus (bis hierhin ja alles richtig) atmet und lässt das Ding dann im abbblasenden Zustand (!!!) neben mir baumeln um sich dann umzudrehen und wegzutauchen!!!
Er hat mir hinterher gesagt, er habe es nicht geschafft, den Automaten wieder in der dafür vorgesehenen Vorrichtung zu befestigen!!!
Das ist für mich der Oberhammer.
Soll ich noch hinzfügen, dass der beim Checkdive als Guide eingesetzte Taucher(Lehrer?, Divemaster??) sich irgendwann auch gar nicht mehr umdrehte um zu sehen, was aus den inzwischen, am Verbleib der jeweiligen Buddys komplett desintressierten und in alle Himmelsrichtungen wegtauchten, OWD-Schäfchen geworden war???


Ich kann nur nochmal mit Nachdruck betonen: Selbstverständlich bin ich genau so ein Anfänger und habe genau so wenig Erfahrung.
Aber ich nehme für mich in Anspruch, wenigstens einen Sinn für meine Sicherheit und die des Tauchpartners zu haben.
Umgekehrt kann ich das nicht behaupten.
Wäre ich dieses Jahr in eine Notlage geraten, hätte das sicher ziemlich schlecht für mich ausgesehen, da mich viele meiner Buddys noch nichtmal bemerkt hätten.
Es macht den Anschein, als seinen nicht wenige der Buddys, sobald sie ins Wasser gesprungen sind, dermaßen überfordert, oder aber durch einen extremen Tunnelblick abgelenkt, dass es schon ein echtes Sicherheitsrisiko darstellt.
Dazu kommt der Eindruck, dass sich viele gar nicht klar sind, welche Gefahren dieser Sport birgt!

Meine These ist: Es liegt schon am Ausbildungskonzept.
Wenn ich mir ein Urteil anmaßen darf, dann würde ich über das PADI-Konzept folgendes sagen:

Es ist insofern ausreichend, alsdass man sicher tauchen kann, wenn man A) die vorgegebenen Sicherheitsregeln auch wirklich einhält (Maximaltiefen, Sicherheitsstops, etc.) und B) die gemachten praktischen Übungen wirklich beherrscht.

Das Problem liegt damit natürlich zum einen auch im Verantwortungsgefühl der Jungtaucher.
Aber ich mache insofern das Ausbildungskonzept mitverantwortlich, alsdass es dieses Verantwortungsgefühl nicht gerade schärft.
Wie komme ich zu dieser Meinung?
Nun, bei einem Modulkonzept, bei dem ich die Inhalte eines Moduls in Buchform, danach auf Video und dann auch noch mal identisch vom Lehrer präsentiert bekomme (und mich fast verarscht vorkomme), denken sich viele sicher "ach lass den da vorne mal reden" und verfahren nach der "hier rein, da raus"-Methode.
Dass man dann die Module mit Multiple-choice-Tests abschließen muss, durch die man faktisch gar nicht durchfallen kann, schlägt dem Fass dann gänzlich den Boden aus.

Doch das Problem macht nicht vor dem praktischen Teil der Ausbildung halt: Es ist ja wohl doch so, dass man die Übungen so oft versemmeln kann, wenn man sie ja nur ein einziges mal halbwegs richtig zeigen kann.
Damit ist das dann erledigt.
Eine Wiederholung gibt es nicht, und so kommt man durchscnittlich auf 2-3 Versuche je Übung.
Manche macht man nur einmal (z.B. Notaufstieg)
Und DAS soll eine Ausbildung sein????
Ich bin mir selber noch nichtmal sicher diese Skills sicher zu können (so sicher, dass ich sie auch im wahren Leben anwenden kann), und da bekomme ich schon den Stempel? Man kann den beteiligten Lehrern hier keine Vorwürfe machen, die Sache kränkelt meiner Meinung nach an konzeptionellen Schwächen.

Für mich erklärt das einen Teil des Verhaltens, das ich dort habe erleben müssen.
Ein Verhalten, das mich dazu bewegt, beim Tauchen noch wachsamer zu bleiben als ohnehin schon.

Ich für mich werde zwei Schlüsse aus den gemachten Urlaubserfahrungen ziehen:
- Ich werde mich nach langfristigen, vertrauenswürdigen Buddys umsehen
- Dort wo das nicht geht, möglichst mit erfahrenem Guide tauchen.



Antwort von Ein Padi-OWD am 20.08.2005 - 17:58
Sorry, die Backslashes entstehen wohl, wenn man Anführungszeichen verwendet:o

Nicht, wenn man seinen Zeichensatz "richtig" deklariert Ich habe es fuer Dich ausgebessert. Jessica, Redaktion.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 20.08.2005 - 18:38
Wie zur Hölle "deklariert" man denn seinen Zeichsatz?
OWD-Troll: lass das mal nicht den Fördetaucher lesen...
OWD-keinTroll: da hast du ja ein paar richtige Adventures erlebt. Jetzt bist du reif für den AOWD.
Antwort von Mike.h Registriertes Mitglied am 20.08.2005 - 19:04
Hallo

Bevor Padi wieder durch den Dreck gezogen wird!

Dein damaliger Buddy scheint ein Idiot gewesen zu sein !
Aber den größten Fehler hast du gemacht ! Wenn ich mit so einem Trottel Tauche ,und es bei keinerlei Absprchen was Tiefe,Richtung und Zeit bleibt dann mache ich nach so einer erfahrung nicht noch zwei Tauchgänge mit ihm.
Laß dir Versichert sein das du solche TT (Tollen-Taucher) in jedem Verband oder Ausbildungssystem findest.

Was die Ausbildung angeht.
Sei versicher !! Wenn du zu wenig übst und du dich nicht dafür Interessierst dann fällst du beim Multiple-choice-Tests durch

Zu den übungen:

Das liegt wieder nicht am System sonder am Tauchlehrer.
In seiner Verantwortlichkeit liegt es das du nach deiner Ausbildung alles sicher durchführenkannst.


Zum Verantwortungsgefühl:

Bei meinem Kurs hat man mir mehr als einmal erzählt und erklärt wie ich mit solchen Tauchpartnern umzugehen habe.
Außerdem sehe ich die Ausbildung nicht als Bibel an! Der gesunde Menschenverstand würde es mir gar nicht erlauben mit diesem TT einen Zweiten Tauchgang zu machen wenn ich nur 15 TG hätte.

Die beidenletzten kommentare von dir :

- Ich werde mich nach langfristigen, vertrauenswürdigen Buddys umsehen
- Dort wo das nicht geht, möglichst mit erfahrenem Guide tauchen.


Hättest du am Anfang deines Urlaubes so gedacht hättest du dir diesen Bericht sparen können.

Aber es ist absolut sinnvoll so zu denken !

Gut Luft

Mike



:- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- ):- )
Antwort von Ein Padi-OWD am 20.08.2005 - 19:51
"Dein damaliger Buddy scheint ein Idiot gewesen zu sein !"


Es waren insgesamt acht verschiedene Buddys, fünf oder sechs haben sich so verhalten.


"Sei versicher !! Wenn du zu wenig übst und du dich nicht dafür Interessierst dann fällst du beim Multiple-choice-Tests durch"

Ja, ABER! Ich weiss ja nicht, wie es wo anders ist, aber als ich den Test machte, stand immer ein Passus drunter, den man unterschreiben musste, wenn man Fragen nicht wusste und ungefähr so lautete: "ich habe sämtliche falsch beantworteten Fragen nach dem Gespräch mit dem Lehrer verstanden".
Das heisst übersetzt für mich: Wenn ich durchgerasselt bin und dann vor dem Lehrer fleissig mit dem Kopf genickt habe, hat`s auch gereicht.

"Hättest du am Anfang deines Urlaubes so gedacht hättest du dir diesen Bericht sparen können."

Ich sag mal so: Das muss man schon weit, weit im Voraus einplanen.
Ich kann nicht am Anfang eines Tauchurlaubs auf einer Basis aufkreuzen und DANN einen dauerhaften Buddy suchen.
Antwort von Ein Padi-OWD am 20.08.2005 - 19:56
PS: Du schriebst: "Außerdem sehe ich die Ausbildung nicht als Bibel an!"

Also für mich IST sie die Bibel.
Der Grundstock, an den ich mich als Anfänger halte.
Bevor ich nicht mehr Erfahrung und mehr theoretisches Wissen angesammelt habe, habe ich einfach nicht die Kompetenz, nicht die Qualifikation, mich über Ausbildungsinhalte hinwegzusetzen, oder diese zu "interpretieren".
So gesehen gilt für mich die Maxime: Bescheidener tauchen, länger leben.
Antwort von Lusttaucher am 20.08.2005 - 19:59
Wenn jemand gerade mal *Stern und 15 TG hat, dann kann man ihn aber nicht als "Idioten" bezeichnen, weil er nämlich noch in der Phase ist, wo man die Verantwortung für ihn übernimmt und nicht umgekehrt! Sonst machen Sterne-Regelungen, Erfahrungen etc. überhaupt keinen Sinn! Traurig, daß er briefen mußte, wieso waren das keine durch Guides geführte TG? An Ein-PADI-OWD: Dir kann ich nur empfehlen, suche Dir einen zuverlässigen Tauchkumpel, möglichst auch für den Urlaub,dann ersparst Du Dir das! Du hast auch das Recht, sowas Unqualifiziertes abzulehnen! Nicht nur Du machst solche Horrorerfahrungen, aber als selbständiger Taucher bin ich zum Glück bei sowas "außen vor" - tauche immer mit Leuten, die ich kenne, selbständig.
Gut Luft
Lusttaucher
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 20.08.2005 - 20:47
@und 26 Gäste
liest sich tatsächlich wie von einem erfahrenem Taucher, der ein Sommerloch-Thread gemacht hat.


@Ein Padi-OWD
Nicht nach "langfristigen", vertrauenswürdigen Buddys umsehen, sondern SOFORT!!!

Vielleicht ofters als 1 mal im Sommer tauchen gehen und "weiterbilden".

Auch mal Buddies im Vorfeld ablehnen.





Antwort von DavieJones Registriertes Mitglied am 20.08.2005 - 21:19
Stephan K. schrub:

"liest sich tatsächlich wie von einem erfahrenem Taucher, der ein Sommerloch-Thread gemacht hat."

Ach herje, jetzt fängt das an.
Es gibt offenbar ein paar Reizthemen, bei denen man Perso, Brevet und Logbuch als Beweis einscannen sollte.
Andererseits: Dass es so professionell klingt, hätte ich nun wirklich nicht gedacht. Das schmeichelt mir.
Vielleicht liegt es daran, dass ich seit Kinderbeinen Schnorchler bin und mich bis zu meiner Brevetierung hin und wieder mit dem Tauchen befasst habe.
Wenn Du mir aber immer noch nicht glaubst, können wir ja per PM kommunizieren...
Antwort von DavieJones Registriertes Mitglied am 20.08.2005 - 21:20
Uuups, jetzt hab ich unter meinem REG geschrieben, den ich mal angelegt hatte (böse, böse, dumme cookies, ihr).
Na egal, hab hier eh noch nichts verfasst, da gibbet also nix zu verbergen.
Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 20.08.2005 - 22:11
Hallo Davie

Zunächst einmal finde ich es ganz toll, dass Du Dich ernsthaft mit Deinen Erfahrungen auseinandersetzt.

Vergiss die ganzen Verbands-Diskussionen. Auch wenn das ein oder andere (statistisch gesehen) stimmen mag, bringt Dich das nicht wirklich weiter. Entscheidend ist Deine ganz persönliche Einstellung. Die wichtigsten Punkte hast Du bereits selber genannt:

Ein Brevet ist kein Garant dafür, dass Du etwas wirklich kannst. Du benötigst es (im Prinzip überall), um überhaupt tauchen gehen zu dürfen. Das ist ähnlich wie mit dem Führerschein. Du benötigst ihn, um fahren zu dürfen; ein guter Autofahrer bist Du dadurch noch lange nicht.

Das kommt mit der Erfahrung. Dabei liegt es an Dir selber, Deine Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern, Deine persönlichen Grenzen zu kennen und aus Erfahrungen, Fehlern sowie Beobachtungen zu lernen. Mit Deiner obigen Beschreibung zeigst Du, dass Du genau das kannst und auch tust. Die Schlüsse, die Du ziehst, sind aus meiner Sicht absolut richtig.

Einen Hinweis möchte ich Dir gerne mit auf den Weg geben. Wenn unter Wasser etwas nicht in Ordnung ist, dass signalisiere das wirklich in aller Deutlichkeit: etwas ist nicht in Ordnung, bitte höher tauchen, bitte langsamer tauchen, bitte zusammen tauchen, etc. Für all das gibt es entsprechende Unterwasser-Zeichen. Wenn das nicht hilft, dann lege keinen falschen Ehrgeiz an den Tag. Primär geht es um Deine Sicherheit. Notfalls brich den Tauchgang einfach ab.

Wenn die Kommunikation unter Wasser nicht klappt, dann sprich auf alle Fälle hinterher mit Deinem Buddy (oder Guide) darüber. Dies ist ein wichtiger Faktor, um die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden und gemeinsam zu reifen.

Allzeit Gut Luft
Christof

PS: Poste lieber immer unter Deinem registrierten Namen. Dann weiß man, mit wem man es zu tun hat. ... und Du vermeidest das Risiko als vermeintlicher Troll ignoriert (oder sogar angefeindet) zu werden.
Antwort von Scubaholly Registriertes Mitglied am 21.08.2005 - 05:19
@zu den Statements: >>ich habe sämtliche falsch beantworteten Fragen nach dem Gespräch mit dem Lehrer verstanden<< Der TL ist dazu veranlasst, eine richtige Beantwortung der Fragen von 100% zu erreichen. Dabei muss der Tauchschüler mindestens 75% selbst erreichen. Erreicht der Schüler diese 75% nicht gibt es den B-Test. ALLE falsch beantwortetetn Fragen (egal ob 75% erreicht oder nicht) werden vom TL noch mal durchgenommen und erklärt. So versucht man die 100% zu erreichen. Was davon zu halten ist, sei jedem selbst überlassen). Tropische Grüsse!
Antwort von höhlentaucher am 21.08.2005 - 09:34
Die hier beschriebenen Probleme kommen doch wirklich überall vor. Tauchbasen halten sich nur an die Richtlinien, wenn man damit Geld verdienen kann.Für die Einteilung der Tauchgruppen ist der Guide verantwortlich. Nur hat der in seiner Ausbildung auch viel zu wenig Erfahrung gesammelt.Teilweise ist die Schuld auch bei den Tauchern selbst zu suchen, die sich leider all zu oft hoffnungslos überschätzen.
Entgegenwirken könnte man dem ganzen nur wenn man die Anspüche in der Ausbildung höher setzen würde,aber dann würden wesentlich weniger Menschen Tauchen, die Verbände und Basen würden weniger verdienen, das Tauchen würde für die verbleibenden Taucher teurer werden. Das Tauchen ist halt heute ein riesen Geschäft. Die Verbände locken mit Kursen nach dem Motte jeder kann Tauchen. Das stimmt so lange, wie man sich an die Verbandsvorgaben hält, die wollen ja auch nicht zu Mördern werden.Der Tauchlehrer und die Basis sind aber wirtschaftlich arbeitende Unternehmen. Dauert eine Ausbildung zu lange, oder wird sie zu umfangreich, wird das ganze unwirtschaftlich. Also so schnell als möglich abhaken, zumal die Schüler auch darauf brennen fertig zu werden.
So wird dann im allgemeinen Einverständnis (wer will schon im Urlaub eine Woche Maske ausblasen üben) auf gute Ausbildung verzichtet.
Schuldig sind also am Ende alle. Um für sich selbst das best Möliche für die Sicherheit herraus zu holen, den am Ende ist ja eh jeder für sich selbst verantwortlich, kann man nur raten sich einen möglichst erfahrenen Tauchpartner suchen, und dann selber langsam in kleinen schritten Erfahrung sammeln.
Und nicht allen Großkotzen, die es auch überall gibt Blind hinterher laufen.
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 21.08.2005 - 10:18
Trivialerkenntnis: Das Brevet sagt gar nichts über die unbekannte Person XY aus, die mein Buddy sein soll.
Und auch ein Instructorkärtchen ist keine Garantie für erstklassige Fähigkeiten, siehe hier:
Hier klicken

Umgekehrt war jetzt im Juli einer meiner Lieblingsbuddies eine junge Frau, die erst im Mai 2005 angefangen hat und jetzt 38 TG hat. Die hats einfach drauf!
Antwort von meier am 21.08.2005 - 10:55
Hallo Padi-OWD,

hast Du schon mal daran gedacht, dass einfach keiner mit dir in Wasser wollte?

Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 21.08.2005 - 11:11
@ meier

Das ist unnett und an der Sache vorbei
Antwort von Roger.T am 21.08.2005 - 12:08
Hai Fördetaucher,

schöner "Bericht des Grauens" - nur eins war falsch, den Anker hat nicht der Skipper hochgezogen, sondern ich mit einem Kumpel...
Aber einen auch recht schönen Bericht dieser Fahrt gibt es hier: Hier klicken
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 21.08.2005 - 12:31
Moin,

OK, teilen wir uns das: Ich hab dem PADI-P* bewiesen, dass da kein Wrack dranhängt, und ihr Bremer habt bewiesen, dass ihr taffe Nachfahren der Hansezeit seid.

Schade, dass die Schiffskäufer nicht in die Puschen kommen mit der Fortsetzung von Wracktauchfahrten!
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 21.08.2005 - 23:17
Ich würde vor allem so eine Basis nicht mehr besuchen, die zwei unerfahrene Tauch"partner" miteinander ins Wasser schickt.


Antwort von unterwasserpanda Registriertes Mitglied am 21.08.2005 - 23:19
Hallo Davie,

nur kurz:

Dass Du das zweifelhafte Vergnügen hattest, mit ein paar ausgemachten Arschgeigen tauchen zu müssen, tut mir leid - mich hats bisher erst zweimal erwischt und ich habe danach auch jeweils sehr deutlich meine Meinung geasgt. Hast Du Dir die Experten eigentlich über Wasser nochmal zur Brust genommen und dem TL bzw. DM ein Wort dazu gesagt?

Dann noch: Ich halte es für fragwürdig, zwei totale Frischlinge zusammen in ihnen unbekanntem Terrain tauchen zu schicken. Ich denke, mit einem Guide wären die Tauchgänge anders verlaufen.

Und außerdem... ich bezweifle, dass solche Pappnasen durch striktere Prüfungen vom Tauchen fernzuhalten wären. Da stimmt einfach das "mindset" nicht, und durch alle offiziellen Voraussetzungen würden die sich trotzdem noch durchmogeln. Schau Dir allein mal an, was für komplett Irre mitunter auf den Strassen unterwegs sind - meinst Du, striktere Führerscheinprüfungen könnten das verhindern?

Es gibt einfach Bekloppte - nicht nur bei PADI.

Gruss, p.
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 22.08.2005 - 11:04
a) Man stirbt nicht über 18, 30 und 40 Meter (gesicherte Erkenntnis)
b) Normales Verhalten auf den meisten Basen und normales Verhalten der meisten unbekannten Tauchpartner.
Ergebnis:
Suche dir eine Tauchschule die eine vernüftige Ausbildung anbietet, d.h. dich auf das wirkliche Leben (siehe deine Feststellungen) vorbereitet und gehe davon aus, das du trotz Tauchpartner alleine tauchst (Neudeutsch Solokompetenz). Ob PADI, CMAS, etc. das hat nichts mit dem Verband zu schaffen. Das ist der Fluch der Schnellausbildung.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 22.08.2005 - 11:24
Lass stecken, Detlef - hat hier wohl keinen Sinn...
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 22.08.2005 - 11:34
Die Hoffnung stirbt zu letzt
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 22.08.2005 - 11:39
@ Ein PADI-OWD: Aus meiner Sicht liegt das Problem in der Gruppenzusammenstellung Deiner autonom tauchenden Buddyteams. Gemäß PADI Standards dürfen 2 OWD Taucher als Buddyteam autonom auf 18m Tiefe tauchen.

Hier ist doch die Sterne-Regel von CMAS als großer Vorteil zu sehen wo ein * (~ OWD) mindestens einen ** (~ AOWD) gebraucht hätte um auf 20m Tauchtiefe gehen zu dürfen.

In den beschriebenen Fällen 2.) und 3.) waren Deine Tauchpartner frischgebackene OWD Taucher und Du mit Deinen 15 Tauchgängen der `erfahrenere` Taucher - also hättest Du die Hosen anhaben müssen und den Tauchgang `führen` müssen und Dir nicht die Führung aus der Hand nehmen lassen dürfen (leicht gesagt). Fairerweise muß man sagen, daß Dir hierzu einfach die eigene Erfahrung fehlen dürfte.



Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 22.08.2005 - 12:09
wie es im padi buch (deine bibel) ganz hinten steht "du wirst auch negative erfahrungen sammeln"
Antwort von mola am 22.08.2005 - 19:05
Padi-OWD mit 15 Tauchgängen, Dir ist sicher klar, daß man mit Tauchengängen Erfahrung sammelt, nicht mit seitenlangen Forenfragen......

Schreib einen Basenbericht über diese Basen, die die Leute so einteilen und geh Tauchen, Tauchen.........
Antwort von Bubbletabi am 25.08.2005 - 14:04
@ Ein PADI-OWD:
Tut mir Leid, dass du dich mit solchen Mitmenschen hast ärgern müssen, den was du erlebt hast ist nicht die Regel aber leider hat es Mitmenschen unter uns die sich aus lauter Egoismus und Selbstdarstellung nicht an das Halten was besprochen und abgemacht wurde.

Mir ist es allerdings egal ob einer mit OWD Ausbildung auf 30m Tiefe geht, jedem das seine und wie jeder will,
aber wenn ein BUDDY_TEAM untereinander etwas abmacht so MUSS das eingehalten werden, und zwar Rigoros TIEFE, ZEIT und Luftvorrat.

Bei deinen genannten Beispielen stört mich das nichteinhalten des Tauchplanes, und nicht in erster Linie an die missachtete Tiefe.

Gruss
Antwort von Emmerell am 25.08.2005 - 14:36
Hi ihr,

ich bin selbst erst ein *-Taucher mit jetzt 10 TG. Als ich hier diesen Bericht gelesen hatte, stellte sich mir eine Frage: Was sollte ich tun, wenn ich mal in so eine Situation komme? Ich kann den Buddy ja nun nicht alleine lassen. Andererseits hätte ich ein ungutes Gefühl, wenn ich bei so einem Buddy ein Problem bekomme und er es wahrscheinlich nicht nichtmal bemerken würde. Also, wie würdet ich euch in solch ein Situation verhalten? Was macht man denn da am besten?
Antwort von Manchmalsolotaucher am 25.08.2005 - 15:37
Hallo Emmerell,
vertrau auf deine erlernten Fähigkeiten.
Ein bischen Selbstbewußtsein an den Tag legen und TG allein zu Ende führen.
Wenn mich ein Buddy nicht beachtet, dann soll er machen was er will. Natürlich für den nächsten TG einen Neuen Buddy suchen.
Vielleicht liegt das auch am System des Verbandes indem man ausgebildet wurde (bitte aber nicht wieder eine Verbandsdiskussion beginnen!)
Ich glaube aber in meiner Ausbildung von meinem TL gehört zu haben, das er versucht so auszubilden, das man sich auch allein zurechtfindet und evtl. alleine retten kann.
Antwort von Emmerell am 25.08.2005 - 17:11
Hi,
naja, meistens ist es dann ja so, daß meine Freundin mittaucht und die geht Gott sei Dank (wie ich auch) keine unnötigen Risiken ein. Aber die Frage mit dem Buddy stellte sich eben, nachdem ich den Thread gelesen hatte.
Und wenn man den TG alleine beendet: Ich denke mal, irgendwie bleibt dann ein ungutes Gefühl.
1. Weil man eben als Anfänger nicht alle eventualitäten kennt und vielleicht nicht immer richtig in Ausnahmesituationen handelt.
und 2. Weil man ja irgendwie doch ein wenig Verantwortung mit einem Buddy übernimmt (oder sehe ich das falsch) und da sollte man ihn nicht einfach zurücklassen. Andererseits, was soll man machen wenn er einfach abtaucht. Ich kann ja nicht da rumdümpeln bis sich der Herr/Frau hochbequemt oder mir die Luft ausgeht .
Am Besten ist es natürlich wenn man nicht auf solche Gesellen trifft. Aber das ist bestimmt ein Wunschtraum :-S.
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 26.08.2005 - 09:47
emmerell, beende den TG mit dem dir zugeteilten buddy so gut wie es geht und geig ihm deine meinung auf dem boot. danach kannst du zum guide gehen und dich um ein anderes buddy-team umsehen.
es müssen nicht unbedingt 2er buddyteams sein, wenn du mit den leuten am boot sprichst, merkst du, wer vernünftig ist und wer nicht. schließ dich dort an.

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(20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr)

 Österreich
(19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt 2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr)

 Oman
(02.09.2006) Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst Ende des 20.Jhd. festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegt der Golf von Oman, das arabische Meer begrenzt das (mehr)

Aus unserem Onlineshop


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Akt. Fluglinienberichte:

Condor
(04.01.2009) Erfahrungen mit Condor Flüge Die Berichte über das verlorene Gepäck bei Condor sind interessant davon habe ich nicht gewusst aber es scheint hauptsächlich nach Ägypten vorzukommen. Natürlich ist dies (mehr)

Daallo Airlines
(31.12.2008) Am 17.12.2008 sollte es von Paris (Charles de Gaulles, CDG) nach Djibouti (JIB, am Horn von Afrika westlich von Somalia) gehen. Geplanter Abflug war 22 Uhr. Wir waren 7 Deutsche und ein Waliser, die (mehr)

Condor
(28.12.2008) Flug mit Condor am 22.11.08 von Frankfurt nach Phuket. Zubringerflug mit Lufthansa von Bremen. Erstes Ärgernis: Kosten fürs Tauchgepäck Es hat Monate gedauert, um mit Hilfe des Reisebüros (mehr)



Der Dachverband der Tauchorganisationen.

Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.

RSTC Europe
Akt. Veranstalterberichte:

Sun + Fun Sportreisen, Münch..
(13.12.2008) Wir hatten zum ersten Mal bei Sun+Fun gebucht. Der erste Kontakt fand auf der ´Boot 2008´ in Düsseldorf statt. Dort hatten wir uns über Philippinen-Angebote informiert. Der weitere Kontakt war über (mehr)

Indo-Diver.com
(05.12.2008) Misool Ecoresort Dankenswerter Weise hatte uns Uwe von INDO-DIVER.com, der die Reise organisierte, vorgewarnt. Zwei Tage Transport mußten wir in Kauf nehmen, um in der östlichsten Ecke (mehr)

Karibiksport.de
(24.11.2008) Mein Mann und ich hatten im September 2008 einen Traumurlaub auf Bonaire. Die Betreuung durch Inka war super, vom Abholen morgens um 4.00 Uhr, gemeinsamen erjagen von Zahnbürste, Sonnencreme, T-Shirt (mehr)




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