PADI-/SSI-RESCUE vs. DLRG-RETTUNGSTAUCHER Abgesandt von Toaster am 26.02.2005 - 09:37:
Liebe Leute, geschätzte Anwesende, liebe Brüder und Schwestern!
Was geht eigentlich in manchen unserer Mitmenschen vor??? (Und ich mein jetz nicht die letzte Frage, zu der sag ich garnix!!!)
In der letzten Tauchen (3/05, Seite 99) steht ernsthaft unter der Überschrift "RETTUNGSLOS?" zu lesen, daß sich ein Leser beschwert daß er von der Polizei vom Ort eines Tauchunfalls weggeschickt wurde, obwohl er doch "Rescue-Diver" ist und die angeforderten DLRG-Rettungstaucher noch nicht vor Ort waren!
Ich möchte hier nur einmal KLAR UND DEUTLICH sagen: DLRG-RETTUNGSTAUCHER und PADI-/SSI-RESCUE sind in keinster Art und Weise miteinand vergleichbar!
Diese Beiden Brevets dienen lediglich dazu, daß ambitionierte Sporttaucher in der Lage sind (sein sollen) im Falle eines Unfalles zuerst das richtige zu tun und die Rettungskette in Gang zu setzen! Zur Tauchrettung befähigen sie nicht mal im entferntesten!
Wen der Unterschied genau interessiert, für den folgt hier der Inhalt der DLRG-Rettungstauchausbildung:
(Ich hab´s jetz einfach von Hier klicken) hier rein kopiert!
VORAUSSETZUNG:
- Mitgliedschaft in der DLRG
- Mindestalter 18 Jahre
- Tauchtauglichkeit (G 31)
- gültige Fachausbildung WRD
- mehrjährige aktive Mitarbeit im WRD
Nachweis über Teilnahme an folgenden Ausbildungsseminaren:
- Orientierung unter Wasser
- Strömungstauchen
- Nachttauchen
- Tauchrettung
- Gruppenführung
Praktische Prüfung
A: Prüfungsteil Schnorcheltauchen im Freigewässer
jeweils 400 m in Bauch-, Rücken- und Seitlage ohne Armbewegung,
danach 300 m Schnorcheln, aber nur mit einer Flosse
zweimal innerhalb von einer Minute 5 m Tieftauchen, wahlweise innerhalb einer Minute
dreimal auf 4 m
Anschwimmen aus 150 m und Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers im Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und an Land bringen, abrüsten und in die stabile Seitenlage brigen
B: Prüfung in Grundausrüstung und 3 kg Blei
10 m Tieftauchen
40 m Streckentauchen
60 Sekunden Zeittauchen
C: Durchführung von Tauchgängen mit bestimmten Aufgabenstellungen
20 Minuten auf ca. 10 m, Taucherbrille abnehmen, aufsetzen und ausblasen und einen hinter dem Rücken hängenden Lungenautomaten wiederangeln
20 Minuten auf ca. 10m, am Ende des Tauchgangs nimmt de Prüfling im Abstand von 5 m zu seinem Partner den Lungenautomaten aus dem Mund, taucht zu ihm und atmet unter Ortsveränderung 5 Minuten aus dem Automaten des Partners, anschließend geschwindigkeitskontrollierter Aufstieg unter Beibehaltung der Wechselatmung
20 Minuten auf ca. 10 m mit Westenübung. Nach Abtauchen austarieren über Inflator. Dabei Geben von und Reagieren auf mind. 5 Unterwasserpflichtzeichen
10 Minuten auf ca. 15 m sowie Westenübung, Aufstieg ohne Flossenbenutzung auf 10 m, anschließend Fortsetzung des Tauchgangs. Am Ende Auftauchen aus max. 10 m mit 1 Minute
Stop in 3 m
10 Minuten auf ca. 15 m, Aufstieg aus ca 15 m unter angedeuteter Wechselatmung aus einem Gerät, Stop in 3 m Wassertiefe in 1 Minute, anschließend 10 Minuten Schnorcheln in voller Ausrüstung
Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers aus ca. 10 m Wassertiefe unter Einhaltung der maximalen Austiegsgeschwindigkeit, anschließend 50 m ans Unfer schleppen und an Land bringen. Einleitung der HLW und Durchführung über mind. 3 Minuten. Erläuterung nachfolgender Rettungsaktionen
Sprungübung mit kompletter Ausrüstung (zwei verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe)
Bei Vorliegen des GTG können diese Tauchgänge erlassen werden.
D: Durchführung nachfolgender Tauchgänge nach GUV 10.7:
12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
Vorführung von drei Zusatzzeichen, die auf einer Tafel stehen
12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung bis 6 m Tiefe mit einem deutlichen Stop bei 9 m Tiefe
12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
Austieg unter Wechselatmung mit einem Stop von 3 Minuten in 6 m Tiefe. Anschließend Simulation eines geschwindigkeitskontrollierten Notaufstieg unter Herausnahme des Lungenautomaten. 15 Min. an der Oberfläche schwimmen.
12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
Korrektes Ausrüsten und Funktionstests bei sich selbst und beim Partner. mit Handschuhen seinen Bleigurt ganz öffnen und wieder schließen. Nach 10 Min. auftauchen, einen Punkt in ca. 100 m Entfernung mit dem Kompaß anpeilen. In 3-5 m Tiefe den Punkt antauchen. Maximal erlaubte Abweichung ca. 10 m.
12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer;
Eignungsnachweis als Gruppenleiter: Ein Taucher atmet 5 Min. lang aus dem Zweitlungenautomaten des Bewerbers.
E: Prüfungsteil Einsatztauchen
1000 m Geräteschnorcheln
15 Min. Tauchgang in Wassertiefen zwischen 6 und 15 m, wobei folgende Aufgaben zu erfüllen sind:
- Leinenführung
- Ausführen einer Unterwasserarbeit; Geschicklichkeitsübung:
Theoretische Prüfung
Schriftliche Prüfung Knotenkunde
Antwort von Toaster am 26.02.2005 - 09:42 PS: Ich geb ja zu, der rein kopierte Text ist etwas verwirrend! Geht einfach auf -HIER KLICKEN- und ihr kommt zum Original auf der DLRG-Seite!
Dankeschön!
Gruß
TOASTER
Antwort von sdfaöjklasdfjklöasdf am 26.02.2005 - 10:31 Da es bei Tauch- und Badeumfälle um Minuten geht ist es eher müssig diese Diskussion anzufangen. Wenn ein entsprechend ausgebildeter CMAS / PADI oder sonstwas -Taucher vor Ort ist halt ich es für absurd diesen nicht einzusetzen. Selbstschutz und Eigensicherung vorausgesetzt.
Als auf einen noch so tollen DLRG-Taucher zu warten und damit die Überlebenschancen der Betroffenen auf Null zu senken.
Gerhard
Antwort von Eldorado am 26.02.2005 - 11:02 Ich sehe das genau so, was nützt Dir der einflossen tauchender DLRG Superman wenn er gar nicht vor Ort ist....
Wenn ein PADI oder what ever Rescue Taucher anwesend ist, und sich kompetent dazu fühlt zu helfen, na bitte.
Ich unterrichte selber u.a. den Resuce Kurs und weiß daher, dass der Kurs sich hauptsächlich auf die Prozeduren der eigentlichen Rettungsfertigkeiten und der Erstversorgung beziehen.
Und nicht einen Schwimmtest zu machen...
Was soll das mit einer Flossen zu schwimmen? Tauchst Du oft mit einer Flosse?
Ich eigendlich immer.....
Und was heißt zu Tauchrettung befähigen sie nicht mal im entferntesten??
Wenn keine qualifizierteren Rettungskräfte vor Ort sind, sollte auf jeden Fall der Rescue Diver mit einbezogen werden.
Schau mal in die USA, Kanada, Australien da haben diese Taucher besonders in den USA einen ganz anderen Stellenwert.
Und wen rufst Du, wenn der Verunfallte tiefer als 50 m vermutet wird?????
Ich würde sagen, dann kommen die Profis zum Einsatz.
Du siehst, da ist der Ofen dann auch ganz schnell aus!
Ich verstehe die unwissende Art des Polizisten in keinster Weise, und denke mir meinen Teil..
Regards
Antwort von Eldorado am 26.02.2005 - 11:21 Achja und noch was ...
1/3 der o.g. Schwimmfertigkeiten werden bereits im OWD behandelt.
Zitat: Anschwimmen aus 150 m und Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers im Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und an Land bringen, abrüsten und in die stabile Seitenlage brigen.
Wieso einfach wenn es auch kompliziert geht?
In Rescue Kurs wird das Opfer bereits während es zum Ufer gebracht wird abgerüstet und beatmet.
Ich habe in Deiner Auflistung nichts von Sauerstoff gelesen...?
My best regards
Antwort von Rescue-Toast am 26.02.2005 - 12:11 Und jetzt toast ich mir erst mal einen Toast und denk nach, was Toaster uns Neues erzählt......
Antwort von Fördetaucher am 26.02.2005 - 12:33 @ Eldorado
Du schreibst "In Rescue Kurs wird das Opfer bereits während es zum Ufer gebracht wird abgerüstet und beatmet."
Bitte lies dazu mal entweder im Medizin-Forum den aktuellen Thhread zum Thema "wasserfeste Pocket Mask" oder informiere dich über den kompletten Unfug einer Beatmung während des Transports zum Ufer/Schiff bei kompetenten Leuten wie GTÜM.
ich weiß, dass nicht nur PADI die Beatmung an der Oberfläche immer noch lehren, aber Falsches/Sinnloses wird durch Konservierung nicht richtiger.
Zum eigentlichen Sachverhalt:
Ich kenne den Artikel nicht, da ich die TaucherBLÖD vor Jahren abbestellt habe. Vielleicht kann ihn mal irgend jemand kurz zusammengefasst posten.
Aber generell gilt für mich, dass erstmal jeder, der in irgend einer Form sachkundig Erste Hilfe leisten kann, das auch tun muss, egal ob die vorbeispazierende Oma mal Krankenschwester war oder ob das ein PADI Rescue Diver macht.
Die wörtliche Übersetzung in "Rettungstaucher" dagegen ist genauso Blödsinn wie die Übersetzung "Divemaster" in "Tauchmeister". Da haben die Jungs und Deerns von der DLRG doch wirklich einiges mehr drauf!
Um eins vorweg zu nehmen, Toaster hat mit der Aussage recht !! Ich verstehe aber auch Euch von wegen "einsetzen um leben zu retten".
Punkt 1: Der Tauchunfall ist nicht unmittelbar passiert, wenn Rettungskräfte / Polizei angefordert sind, geht es in den meißten Fällen um das Bergen einer vermissten Person.
Punkt 2: Der DLRG Rettungstaucher ist auf einen solchen Einsatz ausgebildet (es gehören weit mehr qualifikationen dazu, als nur x Tauchgänge, Brevet "XY, Ori unter Wasser, HLW, Tauchsicherheit / Tauchrettung,..) - Dafür bietet die DLRG jeden Monat speziallisierte Ausbildungen an, die über Jahre Pflicht für den Rettungstaucher sind und die er auch weiterhin besuchen muss!! Und welcher Sporttaucher hat eine Tauchtauglichkeit nach der BaGuV (G 31) die kontinuirlich gemacht werden muss???????
Zu Eurem Rescue Diver (wir reden hier von dem Sporttaucher, unabhängig von ALter, Ausbildung und TG) - ich würde einem Sporttaucher, der irgendwann mal interesse an einer Rescue Diver Ausbildung hatte (um in einer unmittelbaren Notsituation sich / bzw. dem Partner helfen zu können / was ja auch absolut sinnvoll ist !!) nicht die Bürde auferlegen, einen leblose Person in einem Gewässer zusuchen. Überlegt bitte die Faktoren die in dem Moment eine Rolle spielen (Tiefe, erhöhtes AMV, Temperatur, Sicht, evtl. Schock beim vorfinden), meint Ihr das jemand der noch nie mit sowas vorher in Kontakt gekommen ist eine solche Situation meistert??
Immer hin ist der Taucher alleine unter Wasser und wird von einem Signalmann geführt (Suchmuster) - Welcher (sich an die Regel haltende) Taucher war schon alleine im Wasser und hat Kenntnisse der Leinenführung?????
Der Polizist hat richtig reagiert, wofür sind denn Fachkräfte da und immerhin gibt es Einsatzleiter vor Ort - es sind Profis am Werk! Welcher Sporttaucher kann denn in einer unbekannnte Situation (Tauchunfall) entscheiden, was für Maßnahmen ergriffen werden müssen?
Leider ist die Begrifflichkeit Rescue Diver nicht ganz richtig gewählt meiner Meinung nach. Bitte macht keine Vergleiche zu den USA / Kanada,.. Über diese Ausbildungsmethoden (Polizei, Feuerwehr,etc.) müssen wir hier nicht sprechen!
MfG
tiefenbetrüger
PS: Der Rettungstaucher lernt deshalb mit einer Flosse zu schwimmen um sich auch bei Belanglosigkeiten (verlieren der Flosse) nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Was auch nur ein kleiner Punkt der Ausbildung ist..
Antwort von Alex.nl am 26.02.2005 - 14:04 @fördeblabla
der rescue kurs wurde vor einiger zeit überarbeitet und es wird zwar noch immer gelehrt den taucher im wasser zu beatmen wenn dies als notwendig erscheint, jedoch wird auch gelehrt wenn die entfernung zu boot oder land nicht als zu weit erscheint den verunfallten taucher schnellstens an land oder boot zu bringen und dort mit der ersten hilfe zu beginnen.
cmasler ab 50 mtr. soviel mist habe ich ja schon ewig nicht mehr gehört. weshalb dürfen denn polizei und feuerwehrtaucher und auch dlrgler gar nicht beim einsatz so tief gehen!!
du bist wahrscheinlich der einzigste cmasler der weltweit im einsatz auf diese tiefe darf. das lernt man sicherlich beim tief tauchen in der ostsee. es ist immer wieder äüßerst erschreckend den m... zu lesen denn du hier so schreibst, aber auch äußerst belustigend auf der anderen seite
Antwort von Eldorado am 26.02.2005 - 14:24 @Fördetaucher
Da es Vorrang hat das Opfer so schnell wie möglich ans Ufer/Bott zu bringen um dort evt. mit HLW zu beginnen ist mir auch klar.
Aber ich finde es sollte jeder einmal gemacht haben, um zu wissen wie es funktioniert.
Hier spielt doch wohl die Entfernung zum Ufer/Boot die entscheidente Rolle!
"Lage wie gegeben"!
Oder bist Du bei all Deinen TG immer 100-150m vom Ufer entfernt?
Zitat: Bergung aus > 50 m Tiefe? Dafür ruft man CMASler!
Die dann selber zum Opfer werden
@Tiefenbetrüger
Zitat:Und welcher Sporttaucher hat eine Tauchtauglichkeit nach der BaGuV (G 31) die kontinuirlich gemacht werden muss???????
ICH und viele meine Tauchpartner.
Noch eine Sache, bevor ich mich aus diesem Bericht zurück ziehe.
Wieso keine Vergleiche in die USA? Vielleicht, weil sie uns in Sachen Rettungsmanagment, Erstversorgung Euren DLRG Tauchern um Welten vorraus sind?
Ich weiß selber, dass der Rescue Diver kein Bergungstaucher ist, und das muss auch gar nicht sein.
Mich regt es nur etwas auf, dass immer so über Leute geredet wird, und deren Arangement nicht geschätzt wird.
Wir sprechen doch hier in diesem Fall darüber, dass keiner außer der Polizei zu diesem Zeitpunkt vor Ort war. Warum also soll der Rescue Diver nicht helfen?
Schwachsinn....
Antwort von Eldorado am 26.02.2005 - 14:40 PS: Der Rettungstaucher lernt deshalb mit einer Flosse zu schwimmen um sich auch bei Belanglosigkeiten (verlieren der Flosse) nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Was auch nur ein kleiner Punkt der Ausbildung ist..
Sich nicht aus der Ruhe zu bringen, lernen meine OWD´ler schon.
Antwort von pressluftjünger am 26.02.2005 - 14:52 So an alle Retter,
wenn hier jemand unbedingt Bock hat eine Wasserleiche oder einen Ertrunkenen zu retten, dann bitte. Dankt aber dem Polizisten, wenn er Euch vor diesem Anbick bewahren möchte. Aber ich weiß ja, harte Jungs schreckt nichts zurück.
Wieso ich hierauf so argumentiere:
Ich verstehe die Sachlage so, dass der Unfall wohl bereits erfolgt ist und wohl schon Zeit verstrichen ist, schleißlich ist ja ein Polizist da. Leider kenne ich den Artikel nicht. Angenommen nun, dass bereits Zeit verstrichen ist,bis es jemand bemerkt hat, bis der Notruf abgesetzt worden ist, bis die Polizei eintrifft,... glaubt da etwa jemand noch an eine Lebendrettung???
Sollte unmittelbar vor den Augen eines jeden Menschen jemand in Not geraten, so sollt eman unter Einhaltung des Selbstschutzes schon was unternehmen, dies will ich nicht absprechen. Jedoch scheint mir die Ausgangssituation eine andere zu sein.
Antwort von tiefenbetrüger am 26.02.2005 - 14:57 @Eldorado
Vorbildlich mit Eurer Untersuchung! Leider seit Ihr da einer der wenigen...
Jedes Arrangement wird geschätzt, jedoch muss man es auch abwägen können - typisches Beispiel bei einem Unfall mehrere Personen wollen einer helfen und jeder hat den besten Tip Zu dem Zeitpunkt über den wir sprechen, waren Rettungstaucher ja bereits angefordert - somit auf dem Weg.
Du kennst also die amerikanische Ausbildung der Lifeguards und den Unterschied zur DLRG / Wasserwacht??
Natürlich lässt sich ein OWD nicht aus der Ruhe bringen, wenn neben ihm der TL taucht.
MfG
tiefenbetrüger
Antwort von tiefenbetrüger am 26.02.2005 - 15:03 @pressluftjünger
danke, ich sehe ich bin nicht alleine
MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Fördetaucher am 26.02.2005 - 15:05 @ alex (heute mal mit .nl statt Zahlen unterwegs?)
Gäbe es hier im Forum einen Killfile, dann wärst du bei mir drin.
@ alex und Eldorado
Zur Sache: Ist völlig egal, was mit oder ohne Überarbeitung von wem auch immer geleert wird - die Beatmung an der Oberfläche funktioniert nachweislich nicht mit auch nur ansatzweiser Effektivität, und damit ist diese Leermeinung Schrott! Egal wie weit zu Ufer oder Schiff. Effektive HLW ist im Wasser unmöglich.
@ Eldorado
Zitat "Zitat: Bergung aus > 50 m Tiefe? Dafür ruft man CMASler! Die dann selber zum Opfer werden."
Es gibt tatsächlich auch noch altgediente Taucher aus der Prä-diving-is-fun-Zeit, für die als Tiefengrenze ein ppO2 von 1,7 bar gilt anstatt schon für 41 m über normoxisches Trimix zu grübeln.
Ich tu mich jetzt hier raus.
Jo
Antwort von Alex.nl am 26.02.2005 - 15:29 @fördekillfile
finde deine wortspiele immer wieder grandios!!
wir sprechen auch von reiner beatmung im wasser und nicht von einer kompletten hlw! zu ertränken eines tauchers gibt es sicherlich einfachere methoden.
altgediente taucher sind ja auch was tolles, aber ist das noch zeitgemäß?woher dein haß auf alleswasmit padi, ssi, naui etc.zu tun hat?
wirst du als altgedienter cmas taucher nicht genug gewürdigt, bzw. gehuldigt?
wie oft hast du denn schon im wasser beatmet? das die beatmung an land effektiver ist ist wohl allen klar, aber wenn ich es tun muß dann muß dat halt!
das problem an deinen aussagen ist aber einfach das hierbei alles was von paid tauchern kommt grundsätzlich schlecht ist, alles welches von cmaslern kommt grundsätzlich gut! egal wie erfahren ein taucher ist, egal von welchem verband, egal aus welchem land, wenn mir jemals eine solche notlage passieren sollte hoffe ich das niemand zuerst darüber diskutiern muss sondern einfach handelt.
50mtr. rettung?? dabei kann man sich wohl einiges an zeit lassen, oder denkst du das hierbei entsetzlich viele lebendrettungen erfolgen? und wenn dann sicherlich von altgedienten cmaslern wie dir , oder?
Antwort von Toaster am 26.02.2005 - 15:50 @sdfaöjklasdfjklöasdf
@Eldorado
Wenn bereits die Polizei am Wasser steht und schon von dem verunfallten Taucher weis, dann ist stark davon auszugehen daß der TU schon "etwas" her ist, meint ihr nicht?
Antwort von Toaster am 26.02.2005 - 16:14 @Eldorado
1. Falls es dir entgangen ist, es gibt unter den
Wasserrettungsdiensten einen Weltweiten
Vergleich! An diesem nehmen auch die USA,
Kanada und Australien teil, trotzdem wurde die
DLRG dabei schon mehrfach Weltmeister!
2. Ich finde es gut, wenn du deinen OWDlern
beibringst daß sie im Wasser immer ruhig
bleiben sollen.
Allerdings glaube ich, auch wenn der OWDler
schon 300 TG´s hat, daß es um seine Ruhe nicht
mehr so gut bestellt ist, wenn er alleine an
einem Seil in 30m Tiefe ist und dort einen
verunfallten Taucher bergen soll!
@ALL
Anscheinend gibt es hier Leute die meinen ich würde ihnen ihren Rescue madig machen wollen!
Ich finde es wichtig daß man den Rescue macht!
Jeder muß wissen wie er seinen Buddy am besten
und effektivsten aus dem Wasser bekommt! Ausserdem
sollte jedem der Tauchen geht der Notfallplan
für das entsprechende Gewässer geläufig sein!
Ich hab nämlich auch nichts davon, wenn ich aus dem Wasser gezogen werd und dann kommt keiner der mir weiter hilft! Der Rescue ist meines erachtens
sozusagen die Ersthelfer Ausbildung des Tauchers!
Genau wie beim Führerschein halt auch!
Ich wollte hier aber auf alle Fälle zum Ausdruck bringen, daß die wörtliche Übersetzung nichts mit dem Brevet zu tun hat und daß der Rescue Taucher
nicht im entferntesten zur Tauchrettung befähigt ist! Vielleicht gibt es Taucher, die ihr Rescue-Kärtchen einfach zu extrem überbewerten!
Gruß
TOASTER
Antwort von MikeZ am 26.02.2005 - 16:20 Es macht wenig Sinn, über einen Sachverhalt zu diskutieren, ohne den genauen Hergang zu kennen.
Jedoch bei jeder PADI-Ausbildung, auch den Specialities wie "Suchen und Bergen", kriegt man eigentlich immer eingetrichtert, daß man ein Freizeit- und Hobbytaucher ist.
Insbesondere die Bergung Ertrunkener fällt da ja wohl nicht drunter und man sollte sie deshalb wirklich denen überlassen, die dafür speziell ausgebildet und eingesetzt sind.
In über 20-jähriger Tätigkeit in der Wasserwacht habe ich schon einige Ertrunkene bergen müssen. Und ich habe auch den PADI Rescue Diver, denke also schon, daß ich einigermaßen vergleichen kann.
Alle PADI- und äquivalent brevetierten sollten dort bleiben, wo sie hingehören, in den Hobby- und Freizeitbereich.
Wenn jemand darüber hinaus etwas tun will - Wasserwacht und DLRG suchen ständig nach neuen Mitgliedern.
Das trifft selbstverständlich nicht auf lebensbedrohliche Notfallsituationen zu, wo jeder verpflichtet ist, im Rahmen seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten zu Helfen!
Antwort von Eldorado am 26.02.2005 - 17:12 @Toaster
Zitat:
1. Falls es dir entgangen ist, es gibt unter den
Wasserrettungsdiensten einen Weltweiten
Vergleich! An diesem nehmen auch die USA,
Kanada und Australien teil, trotzdem wurde die
DLRG dabei schon mehrfach Weltmeister!
Ich würde mich sehr über eine Quelle freuen.
Ich lasse mich gerne berichtigen...
Zitat:
Allerdings glaube ich, auch wenn der OWDler
schon 300 TG´s hat, daß es um seine Ruhe nicht
mehr so gut bestellt ist, wenn er alleine an
einem Seil in 30m Tiefe ist und dort einen
verunfallten Taucher bergen soll!
Das muss er auch gar nicht!
Ich habe nie behauptet, dass der Rescue Diver ein Bergungstaucher ist.
Zitat:
In der letzten Tauchen (3/05, Seite 99) steht ernsthaft unter der Überschrift "RETTUNGSLOS?" zu lesen, daß sich ein Leser beschwert daß er von der Polizei vom Ort eines Tauchunfalls weggeschickt wurde, obwohl er doch "Rescue-Diver" ist und die angeforderten DLRG-Rettungstaucher noch nicht vor Ort waren!
Das waren die Informationen, die Du als Einstieg in diese Diskusion gestellt hast. Was weis ich wie lange der Unfall her war? Hast Du ja auch nicht geschrieben. Ich gehe davon aus das es gerade erst passiert ist, und nicht schon eine halbe Stunde her ist. Oder?
Jetzt erwarte bitte nicht von mir, dass ich mir das Heftchen kaufe.
Um dieses Thema für mich jetzt endgültig abzuschliessen) Ich bin mir sehr wohl über die wichtigkeit der DLRG Taucher bewusst, und habe dieses auch nie bestritten.
My best regards
Antwort von Thorsten.taucher am 26.02.2005 - 21:13 Jetzt doch mal kurz nen kommentar:
Andere Taucher, die dort ins Wasser stiefeln wollen haben ein großen Problem mit dem Versicherungsschutz. Wenn etwas passiert!!! Dann gehts noch weiter - wenn der Polizist oder der EL oder TaEL (TaEF)solche Möchtegern ins Wasser Lassen, sind die evtl. arbeitslos und müssen euch ne lebenslange Rente zahlen!! überlegt doch mal bevor ihr euch brüstet.
Und zu der Aussage, das ein Sporttaucher freiwillig die G 31 jährlich macht!?? bei den Kosten und bei den wenigen Ärzten die sich hierzu noch bereit erklären.
Auch wenn das Geld stimmt, mein Doc macht nur eine begründete G 31. Es ist ne arbeitsmedizinische Untersuchung, keine Sporttauchuntersuchung!
ich könnte noch viel mehr... einige Kollegen mit Sicherheit auch noch ...
überlegt was ihr (nicht alle) von euch gebt!
Gut
Luft
Antwort von Fördetaucher am 26.02.2005 - 21:24 @ eldorado,
Hab vergessen, die Benachrichtigung abzuschalten, also doch noch mal ein paar Zeilen speziell an dich:
"... im wasser beatmet? das die beatmung an land effektiver ist ist wohl allen klar, aber wenn ich es tun muß dann muß dat halt!"
Noch mal, weil du es nicht verstehen willst: Beatmung eines Tauchers an der Oberfläche funktioniert nachweislich nicht, aber kostet wertvolle Rettungszeit bis zum Ufer/Schiff! Und was nicht geht, aber lebensrettende Zeit kostet, mache ich nicht und unterrichte ich nicht! PUNKT!!!
das problem an deinen aussagen ist aber einfach das hierbei alles was von paid tauchern kommt grundsätzlich schlecht ist, alles welches von cmaslern kommt grundsätzlich gut!
QUATSCH!!! Wenn aber ein Ausbildungssystem zu kompliziert organisiert ist, als dass es in annehmbarer Zeit auf solche Erkenntnisse mit Veränderung seiner Ausbildungsrichtlinien reagiert, dann ignoriere ich eben die veralteten Regeln und lege mich notfalls mit dem Vorstand an. Vermute mal, dass PADI Europe im Rescue immer noch zwischen Ein- und Zweihelfermethode in der Periodik unterscheidet - auch das ist out!, und deshalb besuche ich verbandsübergreifende oder verbandsunabhängige Fortbildungen, um aktueller zu sein als irgendwelche standards oder wie das auch immer heißt.
So, alles ist gesagt, und an Eldorados Adresse geht jetzt das virtuelle PLONK!
Jo
Antwort von krrr am 26.02.2005 - 22:10 Schrecklich schrecklich, wir sind toll, die anderen sind schlecht. Wessen ... ist größer. Hab´schon DLRGler gesehen, die bei richtigen Einsätzen völlig dekompensiert sind. Jeder muss für sich entscheiden wieweit er/sie sich integrieren kann, ohne sich selbst oder andere zu gefährden, wenn man es sich zutraut und die Ausbildung dafür hat, kann man sich ja anbieten. Bei größeren Einsätzen hat nunmal die Polizei/Feuerwehr das Wort, und die müssen entscheiden, ob und wieweit Aussenstehende eingesetzt werden und ensprechend tragen sie die Verantwortung. Wenn die nein sagen, bleibt einen nichts andere übrig als aus dem Weg stehen, ohne wenn und aber.
Antwort von JimBeamCola am 26.02.2005 - 22:29 Ich weiss nicht was es da zu Disskutieren gibt??
Eindeutig: wenn es sich um einen Akuten fall handeln würde, währe natürlich jeder im Rahmen seiner möglichkeiten dazu verpflichtet Hilfe zu leisten. Ich kenne zwar den Aktuellen Fall nicht aber ich rechne fest damit das der besagte Polizist schon seine gründe hatte den Taucher nicht ins Wasser zu lassen. Das hat Psychologische (für den Taucher!) und Einsatztaktische gründe!
Und die frage ob ein Rescue Diver mit einem Rettungstaucher gleichzustellen ist... vom Ausbildungsinhalt: wohl nicht, aber gut ein CMAS* mit 400TG kann ja auch durchaus fähiger sein als der **Taucher mit 450TG! Spielt aber für den Einsatz keine rolle und ist auch nur ein Vorgeschobener Grund weil sich der besagte RD aufen Schlips getreten fühlt was er durch seine "beschwerde" nochmal bestätigt! Da braucht man sich nix vormachen.. der Rettungstaucher (Einsatztaucher) spielt solche fälle ständig durch und setzt sich u.a. auch mit den Psychologisch möglichen konsequenzen auseinander, der RD macht das nicht und was er macht, macht er einmal im Kurs.
Zu der Untersuchung: eine Untersuchung nach G31 wird vom Sporttaucher nicht gefordert (macht mein Doc auch nicht), ich hoffe das die die eine solche Untersuchung unbegründet absolvieren diese auch vollständig aus eigener Kasse bezahlen und nicht 3te belasten (KKasse)!
Gut Luft
Antwort von Toaster am 26.02.2005 - 23:14 Zu den Aussagen wie:
- in Akkuten Notfällen ist jeder verpflichtet
- du hast ja nicht gesagt wie lange es her ist
- Was weis ich vor wie langer Zeit das passiert
ist
HALLLLLLLLLOOOOOOOOOOOOOO
Wenns schon mal soweit ist, daß unsere Freunde in Grün bereits am Wasser stehen und wissen daß etwas passiert ist, ausserdem die DLRG bereits verständigt ist (und die hat keine permanente Rettungstaucherbereitschaftsstaffel dann bin ich davon ausgegangen, daß jedem klar ist, daß das schon einige Zeit her sein muß!
Oder gibt´s da Einsprüche?
Gruß
TOASTER
Antwort von tiefenbetrüger am 27.02.2005 - 01:28 @ Eldorado
Wer mehr wissen möchte, bitte einfach durchs www klicken
MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Eldorado am 27.02.2005 - 01:36 @Toaster
Erstmal danke für Deine E-mail...
Ich habe keine Ahnung aus welchem Bundesland Du kommst bzw. lebst, aber bei uns ist die Polizei schnell.
Deswegen HAALLLOOOOOOOOOOOO kann das kein Argument sein, wie lange der Unfall wohl her war. Vielleicht war ja auch die Streife in der nähe?
@Fördetaucher
Und jetzt zu Dir mein Freund...
Du bist mir mittlerweilen sehr ans Herz gewachsen!
Zitat:
Hab vergessen, die Benachrichtigung abzuschalten, also doch noch mal ein paar Zeilen speziell an dich:
"... im wasser beatmet? das die beatmung an land effektiver ist ist wohl allen klar, aber wenn ich es tun muß dann muß dat halt!"
Noch mal, weil DU es nicht verstehen willst:
Lies Dir nochmal in ruhe durch wer das gepostet hat!!!!!
Bevor Du hier einen Zwergerlaufstand aufführst!
Zitat:
das problem an deinen aussagen ist aber einfach das hierbei alles was von paid tauchern kommt grundsätzlich schlecht ist, alles welches von cmaslern kommt grundsätzlich gut!
UND DAS HABE ICH AUCH NICHT GESCHRIEBEN!!!
Geht Dir jetzt vielleicht der Stoff zum schreiben aus????
So.. und jetzt bin ich endgültig raus aus dem Thema.
Regards
xxGxx
Antwort von Rettungspapst am 27.02.2005 - 10:39 SOLLTET IHR MAL WIEDER WISSEN, WER WAS GEPOSTET HAT, FANGT EINFACH EINEN NEUEN THREAD AN.....
Das Thema:"Wer kann wen nicht leiden und warum ist das für seine Stellung als Rettungstaucher(oder was auch immer)wichtig."
Bitte jedoch besser nicht hier, in den Mittags-Talk-Shows suchen sie ja immer Bescheuerte......
Antwort von Rudi-Klaus am 27.02.2005 - 16:11 Hallo zusammen
das ist ja mal interessant....
Mal überlegen... wie war das bei der DLRG? OG-Tauchwart, Bez.-TW, LV-TW oder Präsidiums-TW?
Der Tauchwart vom Präsidium muss nicht mal Taucher sein? Aber wenn der da ist, darf ich am tiefsten Tauchen! Es gibt genügend Fälle, da die DLRG-Rettungstaucher den Verunfallten gesehen, aber sie dürfen rechtlich nicht hin, weil er zu tief liegt. Der anwesende TW war eben nur aus dem Bezirk....
Ausserdem ist die DLRG-Ausbildung doch auch nur an CMAS orientiert. Ja, ja, schon gut, es kommt der übliche DLRG-Kram dazu.
ausserdem Rettungstaucher..... ich kenne keinen (DLRG) Taucher, der je einen verunglückten Taucher gerettet hat. Es denn, er war mit dem Verunfallten unterwegs und hat die Probleme frühzeitig erkannt.... Der DLRG-Rettungstaucher darf auch keine Personen bergen. Ausnahme: die örtlichen Rettungskräfte haben selbst keine Spezialisten zur Hand und fordern Unterstützung an.
mfS
rudi-klaus
Antwort von JimBeamCola am 27.02.2005 - 19:32 @ Rudi-Klaus: Der DLRG Rettungstaucher heißt schon etwas länger DLRG Einsatztaucher und das hat natürlich seine Gründe!
Wo steht das der DLRG Taucher keine Personen bergen darf? Wenn es darum geht allgemeinen Schaden abzuwehren in welcher Form auch immer(Und das ist auch z.b. eine gesperrte Schiffahrtsstraße) ist das natürlich eine Einsatzindikation für die DLRG! Und in der Regel ist die DLRG der örtliche (Wasser)Rettungsdienst weil die Kreise/Kreisfreien Städte zurecht erkannt haben das damit ein kompetenter und kostengünstiger Partner gewonnen werden konnte und die Ämter die Wasserrettung so sicherstellen können ohne das dafür extra aus öffentlichen Mitteln Feuerwehr oder THW aufgerüstet werden müssen. Und wer erklärt die gesuchte Person für Tod?? Der Arzt und bisdahin war es reinrechtlich ein Rettungseinsatz! Was die DLRG nicht ohne weiteres durchführen darf sind Unterwasserarbeiten die von einem Unternehmen erledigt werden könnten! Auch ist die Aussage Falsch das ein DLRG Taucher welcher nach GUV-Taucht im beisein eines Höhergestellten als dem Bez.TL tiefer Tauchen darf! Entweder ist er Einsatztaucher I -> 10m, oder Einsatztaucher II -> 20m, oder er gilt als erfahren und hat dieses in seinem Taucherdienstbuch bestätigt dann kann er Taucheinsätze bis 30m durchführen! Und wenn der Bundeskanzler persönlich anwesend ist: nach GUV ist bei spätestens 30m schluss! Aber wie oft wurden Taucher schon im Bodensee oder in Hemmoor durch DLRG Taucher aus tieferen Regionen geborgen? -Dann bleibt die Leine weg und es wird von geeigneten Kräften im Partnersystem getaucht! - was überings auch zu den Aufgaben gehört! Zur Ausbildung: es gibt mittlerweile zwei Ausbildungswege im bereich Tauchen der DLRG. Einmal die Ausbildung von Sporttauchern und die Ausbildung von Einsatzkräften, das ist ein grundlegender Unterschied und wir auch klar getrennt, die Ausbildung im Einsatztauchen ist an die Ausbidung der Feuerwehrtaucher angelehnt!Genauso wie die "neue" GUV R 2101 an die FWdV8 angelehnt ist!Ach ja - Es gibt sehr wohl Einsatztaucher welche im Rahmen von SEG-Einsätzen Personen durch den Tauchereinsatz Retten konnten!!
Und wenns nur einer ist, hat sich alles gelohnt oder?
Ich weiss garnicht warum manche auf z.b. der DLRG dauernd rumhacken müssen? Das ist auch so ein Sandkastentrauma oder? Freut euch doch das es Leute gibt die solche Scheissaufgaben Freiwillig übernehmen und die Öffentliche Hand kein Geld kosten müssen!
Gruß
JBC
Antwort von Matthias E. am 27.02.2005 - 22:16 Es wird keine Polizei einen Sporttaucher (auch wenn er die Weiterbildung "Erste Hilfe beim Sporttauchen" hat mit einem EINSATZAUFTRAG ins Wasser schicken!
Das scheitert schon an rechtlichen Hürden. Etwas anderes ist die Hilfeleistung im akuten Notfall...
Antwort von Kapt. Nemo am 27.02.2005 - 23:32 Also:
ich halte es so
Vor geraumer Zeit war hier im Kreis ein Kind von einem Surfbrett auf eine im Wasser befindliche - angeblich tote Person - gesprungen.
Zufällig hatte ich (SSI Stress und Rescue, CMAS: Tauchsicherheit und Rettung, Ausgebildeter Sanitäter und zu der Zeit tätig in einem Beerdigungsinstitut - besser konnte man es kaum treffen) meine Tauchausrüstung dabei - ich war auf dem Weg zum Tauchen.
Ich fuhr am Ort des Geschehens an - es waren schon Leute des DLRG und der Feuerwehr vor Ort - fragte beim Einsatzleiter nach ob Unterstützung nötig wäre.
Nachdem ICH ebenfalls klargestellt habe das ich KEIN Rettungstaucher im Sinne von Feuerwehr, THW, DRK oder ähnlichem bin bedankte sich der Einsatzleiter für die Nachfrage - teilte mit das keine Hilfe nötig sei - aus RECHTLICHEN Gründen - und ich entfernte mich umgehend um weitere Massnahmen nicht zu blockieren.
Ähnlich verhalte ich mich bei Unfällen. Sobald qualifiziere Personen vor Ort sind (Notarzt, RTW, Polizei) räume ich das Feld. Auf Anfrage hinterlasse ich meine Adresse und gut ist.
Bei Notfällen die erste Hilfe verlangen ... es kommt ein Taucher aus dem Wasser der einen solchen Notfall schildert - würde ich die Rettungkette auslösen und versuchen bis zum Eintreffen der Hilfskräfte in irgendeiner Form zu helfen.
Das jedoch ohne mich selber - oder weitere Anwesende zu gefährden.
Und wenn jemand der genannten Hilfskräfte der Meinung ist - ich bin überflüssig - DANN BIN ICH DAS WOHL ! Die Entscheidung wurde dann getroffen - denn wenn mir etwas passiert im Zuge dieser "Ersten Hilfe" ...
Wie Matthias schon schrieb: Es scheitert an rechtlichen Hürden - aber diese Gesetze gibt es nun mal
Antwort von MikeZ am 28.02.2005 - 07:00 Der Antwort von Kapt. Nemo ist eigentlich nichts weiteres hinzuzufügen!
Antwort von Toaster am 28.02.2005 - 08:01 Dankeschön Kapt. Nemo!!!
Mit deiner Antwort könnten wir das hier eigentlich beenden! Wär eigentlich n angenehmer
Schluß!
Ich dank euch allen für die meißt sehr sachliche
Diskussion und daß (entgegen meiner Befürchtung)
hier am Ende keine Verbandsdiskussion heraus gekommen ist!
Seine Hilfe und seine Bereitschaft zu helfen sollte niemand verweigern! Wenn jedoch professionelle Hilfe und Helfer schon vor Ort sind, dann sollte sich auch niemand aufdrängen oder im Weg sein!
Damit hab ich glaub ich die allgemeine Meinung ganz gut zusammengefasst!
Ich wünsche euch allen, daß niemand von euch jemals in eine solche Situation kommt!
Gut Luft und viele Grüße
TOASTER
Antwort von JBC am 28.02.2005 - 09:31 Und der Herr sprach:so soll es sein und schickte seine Pressluftjünger zurück ins Wasser! Amen!
Antwort von alwaysgoodair am 28.02.2005 - 17:46 Soweit ich weiß ist die "Tieftauchgrenze" bei DLRG, Polizei und Feuerwehr bei 25-30m.
Hier beginnt für das Opfer bereits die Todeszone. Jeder CMAS/PADI und sonstwas-Taucher kann&darf auch aus 40 m noch retten oder bergen.
Hier im Taucher.net und auch aus einem Fall am Starnberger weiß ich,dass die Bergung aus über 40 bzw. knapp 70m nicht von DLRG Taucher,Polizei usw. durchgeführt wurde.
Diese Bergungen erfolgten in einem Fall durch einen Padi-Tauchlehrer mit entsprechneder Ausbildung und im zweiten Fall durch die Bundeswehr mit massiver Unterstützung sehr ambitionierter Sporttaucher.
gerhard
Antwort von hubabuba am 28.02.2005 - 19:46 Das stimmt alwaysgoodair!
Der besagte Padi Tauchlehrer war zu der Steilwand am Starnberger See von der Staatsanwaltschaft bestellt worden. Es handelte sich da um eine Bergung aus 90 Meter Tiefe die er mit Trimix durchgeführt hatte.
Die dlrg macht sowas doch auch oder?
Und die BW Taucher sind auch fit! Die wahren Profis und keine möchtegern David Haselhoffs ala Bay Watch!
Antwort von Kapt. Nemo am 28.02.2005 - 20:13 Tote Helden gibt es genug ...
Wie gesagt: Wenn dann ohne mich selber - oder weitere Anwesende zu gefährden.
Zu den Tiefengrenzen:
Die Tiefengrenze legt kein Verband der Welt fest ... die Tiefengrenze legt der Taucher, dessen Gesundheitszustand und die TAGESFORM zu allererst mal fest !!!
Und wenn mehr als 5 Meter nicht drin sind - aus welchem Grund auch immer - dann sollte man besser auch keine 6 Meter tauchen !!!
Denkt mal drüber nach
Antwort von JBC am 28.02.2005 - 21:02 Wohl wahr!
@ Alwaysgoodair: mal ober lesen was andere User geschrieben haben - die wissen es ganz sicher!
Und wer meint das er der Geilste ist weil er seinen Arsch in die Brennesseln setzt und mit Trimix auf 90 ne Leiche bergen muss... bitte jedem das seine! Ich werde nen Teufel tun und etwas machen was mein Versicherungsschutz nicht abdeckt! -P.S. weder DLRG noch Polizei noch Feuerwehr tauchen mit Trimix und die Bundeswehr hat auch ne grenze bei 80! Aber in den meisten Deutschen gewässern ist das ja zum Glück auch nicht Notwendig! Alles was unterhalb von 20m liegt ist für o.g. Organisationen genauso ein im Dunkeln stochern und Glückssache wie für jeden anderen Taucher weil gängige Suchmethoden nicht oder nur sehr schwer anwendbar sind. Und wer scharf drauf ist kann dann ja suchen- mit entsprechender Freigabe! -Irgendwann kommen sie aber auch von alleine wieder hoch....
Antwort von JBC am 28.02.2005 - 21:08 ach ja: Hubabuba, vieleicht denkst du ja etwas Erwachsener wenn du mal auf ihre Hilfe angewiesen warst! Kinderscheiße hier!
Antwort von alwaygoodair am 28.02.2005 - 21:48 @JBC
@Kapt.Nemo
Ich will und wollte nur die für mich von Anfang an völlig absurde Aussage "die einen sind gut, die anderen schlecht" hier noch mal ad absurdum führen.
Diejenigen die bei beiden zitierten Fällen tätig waren sind keine lebensmüde Helden !! Sie haben die entsprechende Qualifikation und sind durch entsprechende Taucherfahrung in der Lage solche Tauchgänge zu machen.
Es soll nur darstellen,dass es auch wesentlich weitergehende Tauchqualifikationen außerhalb der DLRG gibt(ohne hier die Ausbildung der DLRG abzuwerten).
Wir sollten froh sein, dass es bei bestimmten Unglückskonstellationen solche Profis gibt (außerhalb von Polizei,Feuerwehr,DLRG) die dann (auch um Unfälle aufzuklären) diese Risiken beherschen und auf sich nehmen solch heikle Bergungen durchzuführen.
Ich finde nicht in Ordnung diese Leute einfach als lebensmüde oder sonst was zu bezeichnen.
Antwort von JBC am 28.02.2005 - 22:06 Ob es das Risiko rechtfertigt?? Sicher muss man ohne zweifel sagen, die HiOrgs sind für solche fälle nicht vorgesehn, hier besteht aber auch keine Notwendigkeit die eine Flächendeckende Ausbildung und Vorhaltung rechtfertigen würde!Für solche fälle gibt es Bergungsunternehmen! Das ist sowieso alles Äpfel mit Birnen vergleichen denn schon die Ziele der Organisationen sind völlig unterschiedliche! Fakt ist das all das was hier Disskutiert wird aufgrund verschiedener Meinungen immer wieder verdreht! Wer sich sicher sein will ließt Vorschriften, Alarm und Ausrückeordnungen, und und und, und weiss es irgendwann selber richtig und besser! Und alles was nicht festgelegt ist, da kann man davon ausgehen das es auch mit Vorsicht zu genießen ist, in welcher Form auch immer!
Antwort von Kapt. Nemo am 01.03.2005 - 08:13 @ alwaygoodair
da ist was etwas falsch rüber gekommen !
Ich sprach nicht von qualifizierten Rettungskräften (die sich fit fühlen) sondern eher über nichtqualifizierte Irre die um jeden Preis retten wollen.
Antwort von MTH am 01.03.2005 - 10:06 Hallo!
Ich muss jetzt doch einmal meinen Senf dazugeben:
Die max. Tiefengrenze der DLRG liegt bei 30m. Der dort einzusetzende Taucher muss ein "erfahrener" Einsatztaucher Stufe 2 sein. Was "erfahren" heißt ist in der GUV R-2101 definiert.
Im Falle einer möglichen RETTTUNG darf der Taucheinsatzführer jedoch von diesen Reglen abweichen und den Taucher in bestimmten Situationen auch tiefer tauchen lassen. In diesem Fall gilt dann die Vorschrift der Berufstaucher BGV C 23. Über Sinn und Unsinn solch tiefer RETTUNGS-Aktionen brauchen wir uns hier ja wohl nicht zu streiten.
Noch etwas: Der ganz am Anfang stehende Link über die Fertigkeiten und Prüfungen zum DLRG Rettungstaucher (der mittlerweile Einsatztaucher heißt) sind falsch. Die DLRG ist ein wenig langsam, wenn es darum geht Webseiten zu ändern. Seit Juni letzten Jahres gibt es eine neue Prüfungsordnung. Daraus geht auch hervor, dass ein Einsatztaucher nicht in Anlehnung an CMAS-Vorschriften ausgebildet wird. Es wurde bei der Ausbildung mit den Feuerwehren gleichgezogen.
Wer nähere Infos braucht, kann mir gern eine Mail schreiben.
Gruß,
MTH
Antwort von alwaygoodair am 01.03.2005 - 17:57 @ JBC
@ Kapt. nemo
@ MTH
es geht und ging mir auch von anfang an nicht um die frage ob es sinnvoll ist aus 90 m zu bergen oder nicht. es ist auch ganz klar nicht die aufgabe der hiOrg´s dies zu tun.
mir geht es nur darum, dass immer nur aus einer richtung pauschal irgendwelche tauchorganisation und deren mitglieder pauschal als unfähig und nicht geeignet hingestellt werden. in diesem fall padi/ssi. diese wurden im ersten mail genannt.
sobald man aber an die eigenen grenzen stößt wird alles als unsinn und unötig abgetan. anstatt sich von anfang an nicht gleich sich als die einzig geeigneten hinzustellen und andere anzugreifen.
dies halte ich für absurd. es gibt in und aus allen organisation gut/schlechte geeignete und ungeeingnete taucher (sofern man das überhaupt so sagen kann).
es sollte nur keiner so tun als wäre er der "tauchernabel" der welt und ständig die anderen schlecht machen. wenn man genau hinschauen würde,dann würde er feststellen,dass aus allen orgs hinreichend erfahrene und bestens ausgebildete taucher mit extrem guten qualifikationen gibt (um rettungs-/bergungsmaßnahmen durchzuführen.
man wird selbst nicht dadurch besser indem man andere als schlecht/ungeeignet oder sonstwas hinstellt.
wer schon viel im ausland getaucht ist wird feststellen,dass überall sehr gute taucher gibt.
keiner würde (egal wo) fragen von welcher tauchorganisation er ist, wenn es darum geht zu helfen oder zu bergen. sondern lediglich ob dazu fähig, die nötige erfahrung hat usw.
so eine diskussion gibt es nur in deutschland.
um die diskussion hier vielleicht zu beenden bin ich gerne bereit die auf dem mailweg weiterzuführen.
Antwort von Kapt. Nemo am 01.03.2005 - 18:13 ich wußte nicht das ich es erwähnen sollte:
Bin selber SSI Taucher - Masterdiver derzeit - arbeite am Divecon ...
Ich habe aber auch den CMAS * inkl. verschiedener CMAS und SSI Sonderbrevets ...
Über unfähigkeit von Tauchern urteile ich nicht ... Diese Diskussionen sind mir zu blöd.
Antwort von Toaster am 01.03.2005 - 18:58 @MTH
Dankeschön für die Verbesserung! Ich hab leider
keine aktuelleren Unterlagen zur Hand!
@alwaygoodair
Schade, anscheinend haperts bei noch etwas
beim lesen! Ich hab´s dir von oben noch mal
hierher kopiert!
"Anscheinend gibt es hier Leute die meinen ich würde ihnen ihren Rescue madig machen wollen!
Ich finde es wichtig daß man den Rescue macht!
Jeder muß wissen wie er seinen Buddy am besten
und effektivsten aus dem Wasser bekommt! Ausserdem
sollte jedem der Tauchen geht der Notfallplan
für das entsprechende Gewässer geläufig sein!
Ich hab nämlich auch nichts davon, wenn ich aus dem Wasser gezogen werd und dann kommt keiner der mir weiter hilft! Der Rescue ist meines erachtens
sozusagen die Ersthelfer Ausbildung des Tauchers!
Genau wie beim Führerschein halt auch!"
PS: Dein Angebot, die Diskussion auf dem Mailweg weiter zu führen verzichte ich hier absichtlich!
Antwort von alwaysgoodair am 01.03.2005 - 22:03 @toaster
traust dich anscheinend nicht. würde mich auch nicht wundern, da sobald man in der sache argumentiert es hier von dir ins unverschämte und persönliche geht (kannst nicht lesen, usw.).
was mich vor allem stört ist deine pauschale aussage in deinem ersten posting.
wenn du dies sätze weglassen würdest wäre die diskussion ja ok.
du kannst ja gerne anderer meinung sein, aber akzeptiere auch die des anderen. und die andere meinung kann ja auch richtig sein.
deine meinung wird nicht dadurch richtiger, dass du dann einen persönlich angreifst...
Antwort von Toaster am 01.03.2005 - 22:54 @alwaysgoodair
Wenn du mir jetz bitte noch sagen würdest, welche pauschale Aussage ich gemacht haben soll, dann geh ich drauf ein! Ich kann da nichts pauschales
finden! Ansonsten bleib ich genau bei dem was ich gesagt habe!
Antwort von JBC am 02.03.2005 - 08:52 Wir sind uns doch eigentlich alle recht einig! Man kann keinen Taucher und auch ganz sicher keine Organisation Pauschal als schlecht hinstellen! In der heutigen zeit kann man ruhigen gewissens sagen das die anerkannten Taucherausbildungsorganisationen alle gut sind und ihre daseinsberechtigung zur Aufrechterhaltung eines Qualitätsstandarts und somit zur Unfallprävention haben! Der Unterschied liegt in den gesetzten Schwerpunkten, ggf.in der Beauftragung und den daraus resultierenden Rechtsfolgen!
Zur ersten Hilfe im rahmen der möglichkeiten ist jeder laut §323cStGb verpflichtet und alles andere hängt von der Situation ab und kann nicht pauschalisiert werden! Haltet euch doch einfach alle an die empfehlung im Einsatzfall den Gesammteinsatzleiter zu fragen ob Hilfe benötigt wird... und wenn nicht ist doch auch gut! Dann seid ihr rechtlich auf sicherem Gebiet und alle sind glücklich!
Antwort von Kapt. Nemo am 02.03.2005 - 08:52 hier wird es dann langsam unsachlich
Antwort von Toaster am 02.03.2005 - 17:42 Ja, es wird defenitiv unsachlich!
Allerdings lass ich mir äußerst ungern
Pauschalität unterstellen! Ich habe keine
derartige Aussage gemacht!
Gruß
TOASTER
Antwort von alwaysgoodair am 02.03.2005 - 20:39 unsachlich,woran machst das bitte jetzt fest ?
@JBC: Genau so sehe ich das auch
leider kam dies im ersten Posting so nicht rüber (und auch später teilw. nicht).
also: "Zur Tauchrettung befähigen sie nicht mal im entferntesten!" Zitat Ende (Padi und SSI - Rescue). Diese Aussage ist pauschal und darüberhinaus auch falsch wie oben von mir in auf geführten Fällen auch noch aufgezeigt.
außerdem fehlt hier auch noch der zusatz, dass cmas - taucher wohl ebenfalls nicht dazu befähigt sind rettung / bergung vorzunehmen.
im übrigens sind hilfsorg. auf spenden und nachwuchs aus der bevölkerung angewiesen. ich nehme an, dass du nicht mitglied der DLRG bist ?
somit diese auch nicht repräsentierst.
gerne würde ich dir in diesem zusammenhang noch ein paar dinge erläutern. da du aber nicht bereits bist dies auf dem mailweg direkt zu tun kann ich jetzt nichts machen.
falls,dann lass es mich hier wissen.
Antwort von Kapt. Nemo am 02.03.2005 - 21:00 Jungens ...
Einigen wir uns darauf das die Rettungskette bei Unfall ausgelöst wird und die Leute die da erscheinen die Leute sind die andere Leute informieren wenn die Aufgabe über Ihren Befähigungen oder ihrem Können liegt.
Und ganz ehrlich: Wenn zu einer Bergung oder Rettung aus dem Wasser die Navy mit einem U Boot anrückt ...
Das sind alles Dinge die außerhalb von dem Sporttaucher Retten und Bergen, Stress & Rescue oder dem Rescue Diver liegen.
Womit ich nicht sagen möchte das ein "bestellter" Retter nicht Mitglied beim CMAS, SSI oder PADI oder einer anderen Tauchorganisation sein kann.
Die Befähigungen der Retter nun im einzelnen zu erläutern wäre unsinn.
Das wird ähnlich dem Führerschein sein:
Entweder darfst du mehr als 3,5 Tonnen fahren oder nicht !!
Entweder darfst du Motorräder bis oder über einer gewissen grenze fahren oder nicht ...
Die Befähigung ist das was zählt.
Und wenn "Tiefen Retter" die befähigung besitzen aus Tiefen bis 100 m zu bergen oder zu retten ... dann sind 120 m definitiv zuviel.
Die Entscheidung liegt im übrigen bei den Behörden und nicht bei diskutierenden Taucher.Net Usern.
@alwaysgoodair
Ich bin seit über 10 Jahren AKTIVES Mitglied
des DLRG Ortsverband Polizei München e.V.
Hiermit klinke ich mich aus dieser Diskussion aus!
Antwort von Kapt. Nemo am 03.03.2005 - 16:13 Ich bin seit über 10 Jahren AKTIVES Mitglied
des DLRG Ortsverband Polizei München e.V.
somit qualifizierter Helfer ...
Antwort von alwaysgoodair am 03.03.2005 - 22:01 gerne hätte ich das folgende posting einem von euch beiden persönlich zugestellt. da "toaster" sich ausklinkt werd ich´s hier reinstellen.
die tatsache,dass toaster mitglied bei der DLRG ist macht die geschichte noch etwas pikanter.
gerade wenn ich mitglied einer organisation bin und diese in gewisser weise nach außen repräsentiere, sollte ich bei öffentlichen diskussionen besonders diplomatisch sein.
insbesondere dann, wenn diese organisation auch eine für das allgemeinwohl wichtige funktion erfüllt und aber auch auf eine unterstützung durch neue mitglieder, spenden usw. angwiesen ist.
intressanterweise wird dies bei internationalen tauchverbänden (die bekanntermaßen ja nicht ausschließlich dem allgemeinwohl dienen, also wirtschaftliche interssen haben) klar in den statuten geregelt.
dort findet man ein ausdrückliches verbot andere verbände/organisation und deren mitglieder zu kritisieren oder schlecht zu machen.
hier steht der gedanke dahinter durch eigene leistung oder/und qualität zu überzeugen und nicht durch berechtigte oder unberechtigte kritik an andere.
eine wie ich meine sehr professionelle einstellung.
@toaster
wenn man eine diskussion anfängt, darf man sich auch nicht wundern wenn dann auch eine reaktion kommt. sich dann auszuklinken ist dein gutes recht, aber wozu stellst du dann dieses posting dann überhaupt hier rein ?
ansonsten will natürlich noch meine anerkennung und meinen respekt den hilfsorganisationen ausprechen (inklusive der DLRG) die für uns alle wichtige ehrenamtliche arbeiten leisten.
nicht´s für ungut und immer gut luft....
Antwort von Kapt. Nemo am 03.03.2005 - 22:13 Ist etwas falsch rüber gekommen ...
ich bin weder Mitglied bei DLRG, FEUERWEHR, POLIZEI oder sonstwelchen Organisationen.
Ich wollte zum Ausdruck bringen das mit einem qualifizierten DLRG Taucher oder mehreren dieser Taucher qualifizierte Hilfe vor Ort wäre - im Ernstfall ...
Leute ... ich hab ja verständniss dafür das man seine Hilfe im Ernstfall anbietet .. Im Notfall erste Hilfe leistet ...
Aber bitte ... es steht doch auch kein Mensch der den Führerschein hat und Privat unterwegs ist mit einer Rettungsschere am Unfallwagen und "schneidet das Fahrzeug schon mal auf"
Bei einem Brand an dem die Feuerwehr schon vor Ort ist kommt doch auch niemand auf die Idee seinen Gartenschlauch unterstüzender Weise ranzuschleppen und mitzulöschen ...
Bei einer durch einen Arzt durchgeführten Reanimation kommt auch niemand auf den Gedanken die Stromleitung anzuzapfen und ein wenig mit zu REANIMIEREN ...
Weil Hilfe da ist ...
Also was soll diese Diskussion um Sporttaucher die um jeden Preis Hilfskräfen im Weg stehen wollen und eine eventuelle Rettung erschweren ... ???
Und liebe Sporttaucher:
Wenn so etwas geschieht und Ihr wollt unbedingt helfen - dann reiht euch nicht in die Scharen der Schaulustigen und Gaffer ein.
Ich denke damit ist den Rettungskräften am meisten geholfen.
Hiermit klinke ich mich dann auch aus der Diskussion aus !!
Antwort von Surfer1984 am 24.11.2006 - 18:11 Viele unter euch wollen nur das eine: ICH BIN DER HELD; ich HABE GERETTET etc. MEIN VERBAND IS DER BESTE....zählt das in diesem Moment wenn man ein Menschenleben rettet? Es ist scheiss egal von wem dieser Mensch gerettet wird und wie. Hauptsache es wird mit HLW angefangen.....wer zuerst da ist sollte auch helfen und seine Kenntnisse die er hat vom retten benutzen...ich würde mich nen Pfürz um mein Brevet kümmern und den Verband. DLRG, Padi, SSI....Rettung ist Rettung und wie einer gesagt hat, der erste am Ort hilft den Rettungskräften dann weiter indem er schon vorarbeit geleistet hat.
Damit die Diskussion zu ende
Antwort von Toaster am 24.11.2006 - 21:39 @Surfer 1984 Du Knallkopf, Rettung ist eben nicht gleich Rettung, würds sonst dafür kompetente Organisationen (Rotes Kreut, Feuerwehr, THW, DLRG, Wasserwacht etc.) geben wenn jeder noch so desinteressierte PADI Jünger mit Rescue Kärtchen oder jeder der die Pflichtveranstaltung "Erste Hilfe Kurs" für den Führerschein besucht hat, das gleiche leisten könnte?
Allein schon die Aussage ....Hauptsache es wird mit HLW angefangen.... find ich mehr als dämlich!
Weist du wie du z.B. einen Schwimmer mit Wirbelverletzung aus nem Pool o.ä. bergen kannst, ohne ihn durch deinen inkompetenten Rettungsversuch ein Leben lang an den Rollstuhl zu fesseln???
Und jetz fang bloß nicht an ich würde irreale Beispiele an den Haaren herbei ziehen!!! Solche Fälle gibts leider zu häuffig dafür!
Denk lieber beim nächsten mal etwas nach, bevor du so einen Blödsinn unter einen Uraltthread schreibst, der maximal den Sinn haben kann, daß du dir zufrieden den Schritt massieren kannst, weil du total über all den "Hirnis" stehts die sich vor Ewigkeiten über ein Thema unterhalten haben als du noch nichtmal wusstest was ne OWD Karte ist.
Toaster
PS: Mir ist bewusst das mein Text hart an der Grenze ist, aber das ist absolut gewollt und ich sehe auch keinen Grund ein einziges meiner durchaus sehr klaren Worte zurück zu nehmen o.ä.
Antwort von Pelikan 2-92/2 am 12.03.2008 - 11:54 Also ich bin selbst DLRG´ler udn auf dem Weg meine Rettungstaucher zu machen. Und auch ich schliße ich "tiefenbetrüger und pressluftjünger" an. ich kenn mich ja nicht so gut bei PADI aus, aber wie oft, findet bei euch eine Sicherheitsunterweisung statt, oder wird so ein Fall geübt. Aber trotz alle dem bei einem tauchunfall sollte jeder sofort helfen, ob CMAS, PADI oder DLRG Rettungstaucher.
MfG
Pelikan 2-92/2
Antwort von Rebell1986 am 30.06.2008 - 17:47 nach gegebem anlass vermisste persohn in achen
5 "professionelle" Taucher suchen 2 tag finden nix!!!
was ist da professionel schickt da mal 200 sporttaucher rein ich gehe jede wette ein innerhalb von einem halben tag ist die vermisste persohn geffunden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
TSC Neptun, Nordhausen (28.08.2008) Wir waren mit unserer ´Betriebssportgruppe Tauchen´ in diesem Jahr zum 2.Mal zu Gast beim TSC Neptun in Nordhausen. Der TSC Neptun verfügt über ein großzügiges Clubgelände mit eigenem See in (mehr) Tauchsport Seekuh ´Der Club´ (27.08.2008) Habe bei Seekuh meinen OWD gemacht. Ich kann den Club nur besten Gewissens empfehlen. Hier wird Wert auf die Ausbildung gelegt und nicht auf Show. Ich habe aus beruflichen Gründen oft keine Zeit (mehr) Brachelener Tauchfreunde (23.08.2008) Am heutigen Samstag ging es recht zeitig los: Schon um 10 Uhr wollten wir uns am Adolfosee treffen. Dort angekommen wurden wir nicht nur durch Peter und seiner Crew empfangen - es lief ein Biologie (mehr)
AquaTerra Tauch- und Wassers.. (06.09.2008) Zum 27.09.08 wird die Ausbildung und das Ladengeschäft aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Kurse, Tauchtreff, Flaschenfüllen oder Ausrüstungsverkauf wird dann nicht mehr durchgeführt. (mehr) Sub Menorca - Cala En Bosch .. (05.09.2008) Ganz nett aber ohne besondere Attraktion. Anmeldung bei der Aushilfe, danach wird gleich das Brevet einbehalten, damit man auch wirklich erscheint. Ist wohl angesichts vieler Nichtabsager in (mehr) Octopus Unterwassersport Dre.. (05.09.2008) Der Tauchladen ist seit 2008 Pleite und geschlossen. Das betrifft damit auch die Tauchbasis in Bischheim Häßlich. Raldiver (mehr)
Condor (01.09.2008) Wir sind bereits mehrmals mit Condor auf Langstrecken mit Tauchgepäck geflogen. Bisher sehr kullant mit Anmeldung und kostenfrei. Unsere Tauchtrolleys (Aqua Lung) reichen uns für das (mehr) LTU (26.08.2008) Flug Düsseldorf - Male - Düsseldorf 09.08. - 24.08.2008 positiv: wirklich nette und hilfsbereite Flugbegleiter Essen auf Rückweg gut Hinweg pünktlich auf Rückweg eine Stunde verspätet los, haben (mehr) Condor (23.08.2008) Ich flog am Donnerstag den 7.7.08 mit Condor von Frankfurt nach Marsa Alam. Unser Flug wurde von 6:25 Uhr auf 13:30 Uhr verschoben. Es gab ein kostenloses Frühstück im Steigenberger Airport Hotel, (mehr)