PADI Divemaster Materialien Abgesandt von Kati_85 am 25.01.2008 - 14:36:
Hallo zusammen
in Kürze werde ich den DM-Kurs beginnen. Jetzt bin ich noch auf der Suche nach dem Divemaster Manual und der Enzyklopädie. Will jemand diese beiden Bücher verkaufen oder weiss, wo man sie günstig (gebraucht) bekommen kann?
Gruss
Kati
Antwort von Simuni am 25.01.2008 - 15:16 Hallo Kati_85
Jeder Kursteilnehmer muss aktuelle Versionen der folgenden verbindlichen Materialien besitzen:
• PADI Divemaster Manual*
• RDP – alle drei Versionen: Wheel, Tabelle und eRDP einschliesslich der entsprechenden Bedienungsanleitung
• Die Enzyklopädie des Sporttauchens
• Arbeitsbuch Tauchtheorie
• Wasserfeste Referenztafeln Divemaster
Was ich Dir anbieten kann ist das komplette Kit,
wenn Du intresse hast melde Dich einfach.
Gruß Simuni
Antwort von D-32 am 25.01.2008 - 15:46 Bevor mich wieder jemand haut: Dies ist kein PADI-Bashing!
Simunis Beitrag zeigt schön, wie diese Org an Leuten verdient, denn die ganze Liste zusammenaddiert kostet vermutlich mindestens 300 Euro und enthält Fragwürdiges.
Wheel: Das benutzt in der Praxis wirklich niemand. Teurer Schnickschnack. Sogar Grundschüler werden versetzt ohne Abacus, man darf Abitur machen ohne Rechenschieber.
eRDP: Noch mehr Schnickschnack! Besitzen noch nicht mal PADI-Tauchlehrer, die ich kenne, andere Leute kaufen es gar nicht.
Divemaster Manual und Enzyklopädie: Soo viel ändert sich ja beim Freizeittauchen nun wirklich nicht, dass es da nicht auch die Ausgabe 2005 oder 2006 tut, die jemand billig bei Ibäh vertickt.
Schließlich muss sich auch der langjährige DM nicht jährlich dies beides neu kaufen und behält trotzdem seinen Status.
Und für neue Tauch- und Ausbildungsregeln ist ohnehin der Instructor zuständig, der seinen DM darauf hinzuweisen hat.
Antwort von Simuni am 25.01.2008 - 15:52 Nur zur Info:
Das ganze Kit kostet Neu ca.129,-Euro !!!
Antwort von Simuni am 25.01.2008 - 16:07 Aktueller Preis des Divemaster Kit:
Bei Diveking 117,99Euro plus 4,99€ Versand
Antwort von Ostseetaucher 79 am 25.01.2008 - 16:11 Hihi, auf der "Boot" wurde das Kit für :"super günstige 136€ angeboten". Da war nicht mal die Enzyklopädie dabei. Den güntigsten Preis habe ich auch bei Diveking gefunden.
Antwort von orca-diver.de am 25.01.2008 - 16:24 Aloha,
also ich würde Dir abraten irgendwelche gebrauchten Padi-Materialien bei ebay oder so zu holen.
Denn jeder Profi muß bei PADI das aktuelle Material haben, und was hilft Dir ein Arbeitsbuch wo schon Antworten rein geschrieben sind???
Das Wheel brauchst Du definitiv!Oder möchtest Du keine Divemaster-Prüfung ablegen?
Bei Underwater-No.1 in Essen für 114,95 € das komplette Divemaster-Kit für Deine erfolgreiche Ausbildung.
Die Referenztafeln sind nicht verpflichtent für die Ausbildung zum Divemaster, das Geld dafür kannst Du Dir sparen.
Als Versicherung würde ich Dir die Profi-Card von Aqua-Med empfehlen, da sie für 129,- Euro Jahresgebühr, die preiswerteste auf dem Markt ist (beim vergleichen stets auf die Leistungen achten!).
Mit freundlichen Flossenschlag
Stephan
Antwort von Martin Gehring am 25.01.2008 - 17:27 Kati
erstmal möchte ich D-32 recht geben (obwohl es mir schwer fällt)Ich selbst bin unter anderem auch PADI TL
wenn du einen guten TL hast der wird dir weiterhelfen das sich die kosten im Rahmen halten (also so mach ich es) denn dazu sind GUTE TL´S egal welcher Verband da
und jeder (zumindest die ich kenne) wird dir dein Material zur verfügung (wenn es ihm möglich ist) stellen. Ausser er will dich abzocken.
Sorry an alle PADI TLs bin selbst einer aber was im Moment vorkommt (nicht nur PADI auch ach ich weiß nicht mehr wieviel Verbände tätig sind eda, ida usw.)geht wirklich nicht mehr.
wende dich an deinen TL der mit dir den Kurs macht (bitte denke aber auch daran er will auch ein paar öcken machen und das ist doch normal und auch gut so. ODER?.
Gruß Martin
Antwort von Kölle Alaaf am 26.01.2008 - 09:55 @ Martin Gehring:
Kritik ist natürlich legitim, aber wenn man in einem Verband drin ist, muss man sich auch an dessen Statuten halten. "Gefallen" einem diese nicht, dann kann man ja den Crossover zu einem anderen Verband wählen. Wie Du sagst - es gibt ja viele andere. Ich bin sicher: PADI kommt ohne den Instructor aus und der Instructor auch ohne PADI ... und es gibt ja auch eine Vielzahl von Verbänden, wo sich die Frage des Materials gar nicht stellt, da sie (fast) nichts haben. Ob das immer was mit ihrer ideologischen Ausrichtung bzw. deren Lernmethode zu tun hat oder einfach damit, dass es sich aufgrund deren "Größe" einfach nicht rechnet, sollte sich jeder selber beantworten.
Ein Divemaster ist (auch) ein (angehender) Lehrer - spart dieser nun seine eigenen Lernmittel ein und hat zuhause noch nicht einmal die Unterlagen stehen, die von einem OWD-Schüler erwartet werden (RdP) oder hat er bei einer Frage noch nicht einmal ein Minimum an Literatur zum Nachschlagen, dann ist das doch etwas sehr lau
Eine Bewertung darüber, was der einzelne Tauchschüler "sinnvoll" nutzt bzw. nutzen sollte, sollte man jedem Taucher selber überlassen. Von einem Instructor bzw. Divemaster "erwarte" ich aber auch, dass dieser nicht nur theoretisch erklären kann, wie ein eRdP funktioniert, sondern das auch praktisch demonstrieren kann - und dazu gehört halt auch das Teil im Besitz zu haben und nicht nur mal anläßlich der eigenen Prüfung ausgeliehen bekommen zu haben. Aber noch einmal: Damit ist natürlich nicht gemeint, dass der DM dann jedem Schüler erklärt, dass z.B. der eRdP "lebensnotwendig" ist. Mit den drei Versionen des RdP und einem Tauchcomputer auf dem Tisch kann man den Schüler halt besser beraten, was für ihn in Frage kommt, als wenn man sich dies bei einer Frage erst wieder ausleihen muss
Antwort von Simuni am 26.01.2008 - 11:14 @Kölle Alaaf
Das ist der beste Beitrag den ich hier in letzter Zeit gelesen habe. Und ich muß auch sagen Du hast recht,
so muß das hier sein in diesem Forum und nicht anders.
Antwort von schildklöten am 26.01.2008 - 11:40 Na also so grass sehe ich das jetzt nicht was
@ Martin gesagt hat.
Im Gegenteil ich finde es gut wenn ein TL einem auch mal was Kostenlos zur verfügung stellt besonders dann wenn man das Material vielleicht gar nicht mehr braucht.
Ich hatte mich gefreut als mir mein TL z.Bsp. den Digitalen RDP zur verfügung gestellt hat.
Antwort von tl3 am 26.01.2008 - 11:41 @Kölle Alaaf
Das ein (Tauch) Lehrer Zugang zu aktuellem Lehrmaterial haben muss/soll steht außer Frage.
Aber muss es jeder selber besitzen, oder können es sich in einem Tauchladen nicht auch zwei DM teilen?
Oder reichen nicht auch zwei Sätze für einen TL und drei DM als Vorzeige und Nachschlage Werk?
Ganz zu schweigen von der großen Menge an DM, die es sich für ihre eigene Ausbildung gekauft haben und nun nicht mehr brauchen, weil sie nicht als DM arbeiten.
Antwort von schildklöten am 26.01.2008 - 11:55 @tl3
genau richtig gesagt
Antwort von Peter M. MSDT am 26.01.2008 - 12:33 Hallo Kati,
dem Beitrag von Kölle Alaaf ist nichts mehr hinzuzufügen.
Die Referenztafeln würde ich Dir allerdings auch nur empfehlen, wenn Du vorhast im Anschluss an Deinen DM weiterzumachen zum Assi oder Instructor.
Herzliche Grüße
Vom Aqua Pur Team in Bamberg
Peter M.
PADI MSDT
Antwort von Simuni am 26.01.2008 - 12:38 @ an alle
Ich glaube alle haben irgendwo recht mit dem was hier geschrieben wurde.
Wenn man aber den DM macht um damit zu Arbeiten sollte man die Sachen schon haben.
Will ich aber nur das DM Kärtchen haben brauch ich den Mist bestimmt nicht, und gebe den Leuten recht die sagen leihen reicht.
Antwort von Kölle Alaaf am 26.01.2008 - 18:08 @ tl3:
Divemaster und Intruktoren (aller Verbände) sollen "professionell" auftreten - und das einiger anderer Übersetzungen von "PADI" zum Trotz wie "Put another Dollar in", die gerne zur Übersetzung "gezückt" werden. Als DM ist man Mitglied der "Professional Association Diving Instructors" - und dazu gehört auch die Forderung von PADI, dass man sich nicht amateurhaft verhält. Ich denke nicht, dass es sehr professionell ist, wenn man als DM durch die Basis läuft und nach dem Motto "Haste mal ein RdP" sein Material zusammen schnorrt, wenn ein Tauchschüler oder -gast eine simple Frage stellt. Natürlich ist das möglich, wie es auch möglich ist, dass der DM selber keine eigene Ausrüstung hat ... aber richtig "Profi-like" ist das book-sharing nicht. Keine Angst: Auch im Zeiten des Internet macht sich ein Buch im Schrank gut. Und wenn man (auch als Profi) zwischendurch mal (evtl. sogar mit einem Tauchschüler) drin blättert, dann setzt es auch keinen Hausstaub an und ist sogar für tauchende Allergiker geeignet Zudem: Viele DM (wie ich selber) arbeiten gar nicht "fest" in einer Basis und machen ihren "Job" nebenher. Ob diese wirklich noch nachträglich das Material kaufen, welches sie vorher von ihrem "netten" Ausbilder bei ihrem eigenen DM-Kurs "geliehen" bekommen haben, wage ich - in den meisten Fällen - zu bezweifeln.
Wir Taucher sollten uns mal auf einen gemeinsamen "Standpunkt" einigen: Einerseits wird PADI (zu Unrecht) vorgeworfen, dass zu wenig Wert auf die Theorie gelegt wird. Und die Vielzahl der Materialien, die PADI anbietet, wird andererseits bestenfalls "ignoriert" bzw. sogar als "zu viel" angesehen ... und dann sinieren wir auch noch darüber ob es nicht ganz ohne Material geht Für PADI und für einen DM sage ich: Nein es geht nicht - für die anderen Verbände, mit denen ich auch in meiner Taucherlaufbahn zu tun hatte und habe lautet die Antwort ähnlich. Aber wie bereits gesagt: Bei der Vielzahl der Verbände gilt "wer suchet der findet" oder nach dem kölschen Motto "jeder jeck es anders" (und der Tauchschüler hat dann die - schwierige - Wahl ...).
Antwort von tl3 am 26.01.2008 - 21:03 @Kölle Alaaf
Sag doch einfach, der angehende DM soll das Material kaufen, damit der TL UND Padi Geld verdienen.
Dann kannst du dir und uns deine Rechtfertigungen ersparen.
Ist dir im Zeitalter des Internets das Wort „Bibliothek“ noch ein Begriff?
Man kann auch professionell arbeiten, wenn man sein Lehrmaterial aus einem „Lehrmaterial-Pool“ des Tauchladens bezieht.
Glaubst du wirklich, das ein DM durch die Basis läuft und nach dem Motto "Haste mal eine Flasche" sein Material zusammen schnorrt, weil er keine eigene Flaschen für die Ausbildung hat?
Wenn ein DM für eine Basis arbeitet, ist es nicht ungewöhnlich, das er auch Materialien der Basis mit benutzt.
Antwort von Martin Gehring am 27.01.2008 - 06:55 @Kölle Alaaf
Ich geb dir vollkommen recht jeder DM und Instr. sollte Profesionell auftretten. Gehört jedoch beim DM dazu das er über jedes einzelne Element von Lehrnmaterial verfügt? überleg mal was die Jungs die beruflich als DM unterwegs sind verdienen. Als Instruktor sage ich auch ganz klar der braucht die Unterlagen.
Wie du auch sagts es gibt DM die ab und an nebenberuflich einem Instructor helfen (hab selbst ab und an bei mir solche DM`s) sollen die sich das wirklich alles anschaffen???
Also da helfe ich gerne mal mit meinem Equipment aus und die dürfen sich da gerne bedienen.
Denn @tl3 sagt es es ist normal das ein DM (ich meine kein TL) die Materialien der Basis benutzt.
Antwort von Tauchlady am 27.01.2008 - 11:01 Was spricht denn dagegen, Materieal aus einem "Pool" bereitzustellen? Eigentlich ist es ja so gedacht, daß die Materialien zum Lernen da sind, bis das Wissen sitzt. Einen DM/TL, den ich etwas frage und der jedes Mal erst zu seinen Büchern rennen und nachschlagen muß, würde ich nicht weit über den Weg trauen. Gewiß gibt es Dinge, die man mal nachschlagen kann und muß, aber der Sinn der Wissensvermittlung liegt doch darin, daß ich einem Tauchschüler/Interessenten sofort, richtig und aus dem Gedächtnis antworten kann! Ansonsten habe ich das Ausbildungsziel verfehlt.
Liebe Grüße von Tauchlady
Antwort von Kölle Alaaf am 27.01.2008 - 11:18 @ TL3:
Seit nicht-marktwirschaftlich ausgelegte Ökonomiesysteme auf dem Rückzug sind, da die praktischen Feldversuche der zugrunde liegenden Theorien gravierende Umsetzungsproblematiken zu Tage gebracht haben, sollte Geldverdienen kein Schimpfwort mehr sein Auch ich arbeite in meinem Beruf nicht nur aus altruistischen, nur am Gemeinwohl orientierten Gründen
@ Martin Gehring:
Knapp 130 Euro sollten einem die Unterlagen, die man im eigenen Beruf und in der Ausbildung, schon braucht "wert" sein. Einiges davon (= die RdP´s) sollte auch aus den vorherigen Kursen eigentlich schon da sein Wir Taucher diskutieren bei der Ausrüstung ja ebenfalls auf "High-End"-Niveau: So darf es beim Jacket auch ruhig mal ein paar Euros mehr kosten, auch Flossen, Maske etc. sollten natürlich nur "1A"-Qualität haben, aber am Besten ohne Material wie Bücher auskommen Nebenberufliche DM können mal gelegentlich bei Dir "in die Bücher" sehen, wenn sie auf Deiner Basis sind, ansonsten sollen sie sich ohne Unterlagen durchschlagen Trotz aller wenn und aber, die man z.B. gegen den RdP vorbringen kann: er ist ein "Back-Up", falls unterwegs mal der Tauchcomputer ausfällt (wie mir zuletzt noch bei einem fabrikneuen TC geschehen ist). Die Tabelle auswändig lernen, auf die Erfahrung zugreifen, mit der Taucheruhr klar kommen ... klappt natürlich in so einer Situation auch - aber ist das professionell
Wir sind uns aber wohl einig darüber, dass dies nicht den Vorgaben und dem Willen von PADI entspricht ... und trotzdem versicherst Du jedes Jahr, wenn Du die PADI-Mitgliedschaft unterzeichnest, dass Du deren Normen respektierst und einhalten wirst Einem Verband mit dessen Vorstellungen ich nicht konform gehe und dem ich meine persönliche Meinung bzw. Einstellung verschweigen "muß", würde ich die Gefolgschaft verweigern Da wo PADI dran steht, sollte auch PADI drin sein, denn nur dann weiss der Kunde was ihn erwartet - alles andere ist eine Mogelpackung Keiner wird ja zur PADI-Mitgliedschaft gezwungen
Antwort von tl3 am 27.01.2008 - 12:25 @Kölle Alaaf
Sag doch einfach, PADI schreibt das so vor und eiere nicht lange rum.
Es geht in der Frage auch nicht darum, ob ein arbeitender DM oder TL eigene Unterlagen braucht.
Es geht darum, das „Kati_85“ sich ihre Unterlagen gut gebraucht besorgen will.
D.h. sie wird zum Kurs eigene Unterlagen haben. Nur halt nicht neu gekauft.
Ohne das der TL und PADI etwas daran verdienen.
Ich finde es auch immer angenehm, im Kurs Bücher, Logbuch oder Deko-Tabellen zu verkaufen.
Aber wer es schon hat, muss es nicht noch mal bei mir kaufen.
Ach ja, wenn du glaubst, nur professionell zu arbeiten, weil die teures Lehrmaterial gekauft hast, tust du mir leid. Andere Ausbilder arbeiten professionell, weil sie eine gute Tauchausbildung genossen haben und auf ihr Wissen und Können zurückgreifen können.
Antwort von Martin Gehring am 27.01.2008 - 12:26 AU MANN
Ich tauche seit über 20 Jahren bin seit über 10 Jahren Tauchlehrer und ich weiß was ich jedes Jahr an Ausbildungsmaterial ausgebe. Das möchte ich meinen DM nicht zumuten und werde ich auch nicht die dürfen meines benützen.
Das werde ich auch ohne schlechtes Gewissen gegenüber meinen Verbänden weiterhin tun.
Gruß Martin
Antwort von Kölle Alaaf am 27.01.2008 - 13:28 @ TL3:
Da verstehst Du meine Argumentation hier falsch - die Marktwirtschaft lebe auch ich so, dass man keine Verpflichtung hat direkt bei PADI oder beim TL zu kaufen. Wer einen gebrauchten RdP, oder gebrauchte (aber aktuelle) Bücher findet, kann diese kaufen und verwenden - diese sind ja nicht "schlecht", weil gebraucht ... der Markt für diese Teile ist aber recht "dünn" (trotz der guten Umsätze von PADI) - vielleicht auch deshalb, weil diejenigen Taucher, welche sie einmal gekauft haben, diese doch so gut finden, dasss sie sie dauerhaft behalten Und natürlich sollten diese noch lerntauglich sein, da bin ich bei orca-diver.de. Die Thematik "fragwürdiges" Material, wie D-32 es schreibt, sollte ein angehender DM aber zuerst für sich persönlich beantworten, bevor er überhaupt mit der Ausbildung beginnt. In der Ausbildung wird er nämlich lernen, wie er dieses Material in der Ausbildung einsetzt ... und da tritt dann eine gewisse Schizophrenie auf
@ Martin Gehring:
Auch Du verstehst etwas falsch - der DM braucht natürlich nicht das ganze Material zu besitzen, welches Du als MSDT Dein eigen nennst, zumal wenn Du noch mit mehreren Verbänden in Deiner Basis arbeitest. Der DM hat ja auch nur eine begrenzte fachliche Aufgabe und "Kompetenz" aufgrund seiner Ausbildung, welche auch den Materialumfang reduziert. Ich unterstelle, dass Du die betreffenden Anforderungen von PADI kennst, die dies auch berücksichtigen. Und vor diesem Hintergrund "bricht" einem das Ausbildungsmaterial dann nun wirklich nicht finanziell das Genick, welches man als DM erst einmal für die Ausbildung (aber auch für danach) "benötigt". Sieht man zudem auch noch auf die Kursgebühr und nimmt man eine Ausbildung, die z.B. deutlich weniger als 590 Euro (ohne PADI-Gebühr) kostet (wie ich es damals gemacht habe), dann kann man sich von der Ersparnis auch noch ein paar gute Bücher und ne Flasche Sekt zum erfolgreichen Abschluss des DM gönnen
Antwort von schildklöten am 27.01.2008 - 13:43 @Martin Gehring
Find ich toll und weiß auch das die Ausbildung gut ist (kenne einige aus dem Raum Stuttgart)
@Kölle Alaaf
Ich zahle gerne ein paar €òs mehr wenn mir ein gewisser Service gegeben wird, und wie du sagst braucht man auch nicht alles an Material als DM. Als ich meinen DM gemacht habe hatte der auch schon fast 1200DM gekostet (mit allem drum und dran) und ich arbeite nicht als DM wollte nur das Brevet und dann war schluß mit Ausbildung. Das heißt nicht das ich mich nicht weiterbilde möchte nur keinen TL machen
Gruß Krisy
Antwort von Martin Gehring am 27.01.2008 - 13:59 @ Kölle Alaaf
ja dann mal Prost
@ schildklöten danke das geht runter wie ööööölll
Antwort von koelle76 am 28.01.2008 - 00:20 Tja...bei meiner DM-Ausbildung ist das DM-Kit mit den verbindlichen Ausbildungsmaterialien (außer dem eRDP) im Kurspreis enthalten. Da stellt sich die Frage nicht.
Antwort von Peter M. MSDT am 28.01.2008 - 08:04 spende Kölle Alaaf mal einen kräftigen Applaus
Wenn ich einem Verband angehöre, gleich welchem, dann gibt es einfach Standards die einzuhalten sind und wenn ich meine Mitgliedschaft verlängere, erkläre ich mit damit auch einverstanden.
Und eben eine dieser Standards bei PADI sieht eben vor, daß jeder sein eigenes Material besitzt.
Und in jedem Manual befinden sich die den einzelnen Modulen anhängigen Wiederholungsfragen, welche in die Student Record File gehören.
Wie sollte der DM Kandidat bei gebrauchter Lektüre diese wohl ausfüllen???
Ach ja...gibt ja überall Kopiergeräte Allerdings ist das widerum ein Copyright-Verstoß. Aber ich weiß natürlich auch daß einige TS dieses Vorgehen praktizieren.
Bei uns wird sich an PADI Standards gehalten und das ohne Ausnahmen. Und als IDC Center mit eigenem CD haben wir da die vielen Jahre keinerlei Diskussionen führen müssen wenn es um Ausbildungsmaterialien ging.
Aber es steht ja auch jedem frei seine Organisation und deren Philosophie zu wählen für die er ausbildet. Und sich aber dann auch an deren Standards halten, denn dafür sind sie doch auch gut.
Grüße aus Bamberg
Antwort von shuttle am 28.01.2008 - 08:22 Jeder der eine Ausbildung, ob es nun im schulischen, beruflichen oder auch im Freizeitbereich mit Interesse und "Liebe" absolviert, verschwendet keinen Gedanken daran, ob er hierfür Unterlagen haben "muss" ... er fragt sich eher "wo bekomme ich weiteres Material zum Thema xyz, das mich insbesondere interssiert" ... So habe ich es immer gehalten und insofern nicht nur das Material das "sein muss" sondern auch Lektüre, die über die geforderten Standards hinausgehen. Und geschadet oder wehr getan hats nicht wirklich
Keine Regel ohne Ausnahme: den komischen Taschenrechner der sich eRDP nimmt, den hab ich nicht und werd ihn nie haben ... reicht, wenn so ein Teil zur allgem. Belustigung einmal in der Schule im Schulungsraum rumliegt. In 5 Minuten erklärt und die weitere Zeit lieber darauf verwendet, auch Dinge über die Standards hinaus zu erklären, z.B. den Gebrauch von Tauchcomputern und Tabellen auch anderer Organisation etc.pp.
Antwort von D-32 am 28.01.2008 - 09:19 Uups - ein WE auf der Boot gewesen und schon so ein langer Fred!
Liebe Kaufbefürworter, denkt bitte mal nach:
Es gibt viele Leute, die den DM aus den gleichen Gründen machen wollen wie andere den CMAS***, nämlich mit einem höheren Brevetierungslevel etwas mehr Freizügigkeit auf Tauchbasen zu haben.
Ihr dagegen seht in jedem DM-Schüler sofort den "Profi", den künftigen Mitarbeiter bei Kursen bzw. den nächsten IDC-Kandidaten.
Wer nach dem DM einfach nur weiter hobbymäßig tauchen will, braucht kein eigenes Wheel, keinen eRDP etc., also vertickt er das Überflüssige bei Ebay.
Und bezüglich Fachliteratur ist nicht nur dem Hobbytauch-DM, sondern auch der anderen Sorte dringend anzuraten, mindestens zwei Bücher von der anderen Fakultät zu kaufen, nämlich den Stibbe bzw. den Kromp/Roggenbach/Bredebusch und vor allem den Ehm, denn auch die zitierte Enzyklopädie ist teilweise arge Dünnbrettbohrerei.
Man könnte ja mal eine Umfrage starten, wie viele PADI-Instructoren zumindest die vorletzte Auflage des Ehm besitzen und auch lesend benutzen.
Und was der als solches arbeitende DM selbst besitzen muss, wird ihm bei Arbeitsbeginn der TL schon sagen.
Und PADI stünde es bei deren Reichtum und den Kosten für die Materialien gut zu Gesicht, wenn sie wenigstens endlich mal die unsäglichen 18 m/min aus ihren Neuauflagen ab OWD-Buch eliminieren würden oder zumindest überklebbare Korrekturseiten beilegen würden.
Antwort von shuttle am 28.01.2008 - 09:44 Lieber Fröde, alle die von dir genannten Werke sind im Sinne meines obigen posts in meinem Besitz und wurden gelesen (und teilweise sogar sogar verstanden) und werden wie auch jede andere in meinem Besitz befindliche Literatur im Bedarfsfall als Nachschlagewerk(e) verwendet.
Antwort von koelle76 am 28.01.2008 - 10:16 Hey, cool. Darauf habe ich lange gewartet!!! Endlich ein Statement von D32, welchem ich uneingeschränkt zustimmen kann! Geht doch.
na klar geht das! Ich biete (im März in Dahab) sogar - guten - PADI-Tauchlehrern einen Crossover zu CMAS an, denn beides zu haben ist für Leute, die in dem Job arbeiten, keine verkehrte Idee und erweitert gleichzeitig Brain 1.0 auf Version 2.0.
Antwort von shuttle am 28.01.2008 - 11:24 ... das machst du ja nur, damit nicht wieder einer sagt, der d32 empfiehlt P***-Buden
Antwort von tl3 am 28.01.2008 - 11:51 @shuttle
"wo bekomme ich weiteres Material zum Thema xyz, das mich insbesondere interssiert"
Wenn auch alle Bücher, die ich über Sporttauchen, Bewegungslehre, Unterrichtslehre, Tauchmedizin, Rettungsmedizin, Behindertentauchen, Berufstaucherei, Tec-Tauchen, Physik, Lehrbücher verschiedener Verbände, usw ... auch gekauft hätte, währe ich nicht nur arm, es würde auch mehrere Bücherregale füllen.
Das Zauberwort heißt Bibliothek.
@Peter M. MSDT
„Und eben eine dieser Standards bei PADI sieht eben vor, daß jeder sein eigenes Material besitzt“
Wie lange?
Nur zum Kurs?
Auf Lebzeit?
Warum sollen „Hobby“ DM ihr Material nicht an andere Taucher weitergeben, wenn sie es nicht mehr benötigen. Andere Tauchausrüstung wird doch auch gutgebraucht weitergegeben.
die Intention von Peter M. erschließt sich durch Klick auf seinen Reg und dann Weiterklicken zur Website seines Chefs. Und der scheint die Neigung zu haben, den Mund ein wenig übervoll zu nehmen. Zitat:
"Gerade PADI Tauchlehrer sind weltweit am meisten gefragt, da es sich mittlerweile herumgesprochen hat, daß dieses Ausbildungssystem das einzige professionelle auf dem Markt ist."
Sonst hat er hier wenig zum Vorteil der User beizutragen, denn 2 seiner 3 Beiträge seit November 2007 stehen in diesem Thread.
Dass darauf immer mehr gedrängt wird, das komplette Material beim Kursanbieter zu kaufen, erklärt sich sicherlich u. a. aus der Tatsache, dass vor allem dort, wo sich zu viele PADI-Tauchschulen gegenseitig das Wasser abgraben, der Preisverfall für Kurse bis zum Minusgeschäft grassiert und ein plus/minus-Null in der Kasse der Schule nur noch durch Extras wie Material- und Ausrüstungsverkauf zu erzielen ist. Die graben sich erst selbst das Wasser ab und versuchen dann, irgendwie den Damm mit Krümeln wieder abzudichten.
Antwort von Peter M. MSDT am 28.01.2008 - 12:37 @D-32
na was sind schon 3 Beiträge gegen die Deinen. Diese waren sicher alle vom feinsten und wertvoll.
Zudem soll es ja Leute geben, die nicht den ganzen Tag über im Web rumgeistern. Ergo auch ned überall ihren Senf verteilen.
Du scheinst jedenfalls über genügend Zeit zu Verfügen.
Und was hier im allgemeinen aus Anfragen entsteht, braucht man hier ja nur in den zahlreichen Foren nachlesen.
Manchmal ist einem dann nur noch zum
Antwort von shuttle am 28.01.2008 - 12:48 "Das Zauberwort heißt Bibliothek" -> lieber Uwe, du darfst meine jederzeit gerne einsehen und benützen
Antwort von D-32 am 28.01.2008 - 13:13 Wie bastelt man sich den Großkotz-Smilie für Leute wie Peter M.s Chef, der mit dem zitierten Satz mal eben per Rundumschlag alle anderen Tauchverbände von SSI über CMAS bis NAUI als unprofessionell runterputzt?
Antwort von Peter M. MSDT am 28.01.2008 - 13:15 @D-32
ach... so bist Du also zu Deinen vielen Beiträgen gekommen!!!!
Na dann
Antwort von shuttle am 28.01.2008 - 13:42 Hm, Peter, der Satz
"daß dieses Ausbildungssystem das einzige professionelle auf dem Markt ist" (ich hab ihn eben nachgelesen) und anerkannten Ausbildungsorganisationen die Professionalität abzusprechen ist schon starker Tobak und nicht im Sinne unseres Verandes.
Ich verweise hierbei auf die Standards, Stichwort "Ethische Anforderungen": hier wird die Verpflichtung niedergelgt, Organisationen und Mitglieder der Tauchgemeinschaft nicht zu diskreditieren. Sollte man auch nicht tun, hat man auch nicht nötig, oder?
Antwort von Peter M. MSDT am 28.01.2008 - 13:48 @shuttle
Ich gebe Dir was diese Aussage angeht recht. Du kannst Dich darauf verlassen, daß ich noch heute darüber mit Klaus reden werde, damit dies auch geändert wird, denn diesen Eindruck wollte Klaus sicher nicht entstehen lassen.
Nix für ungut.
Antwort von D-32 am 28.01.2008 - 13:53 Danke shuttle!
Der Autor sollte es eigentlich als CD wirklich wissen, schließlich prüft er solche Inhalte der Standards auch bei seinen Kandidaten.
Leider sorgen in den vergangenen Jahren, zahlenmäßig zunehmend, immer wieder solche Leute dafür (egal ob auf Urlaubsbasen oder zu Hause), dass man einen gewissen Rochus empfindet - und den dann eben auch auf diejenigen überträgt, die wirklich gute und gewissenhafte Repräsentanten der gleichen Org sind, und damit auf die Org selbst.
Antwort von zellnera am 28.01.2008 - 14:00 Ich verstehe das Problem nicht! Wenn ich meinen 3* oder DM machen will muss ich damit rechnen auch Geld fuer Lehrmaterial hinzulegen. Bei CMAS sind es eher
Praxis des Tauchens, Ehm ... bei PADI halt das DM Kit. Ich glaube es steht ausser Frage das bei beiden egal ist woher ich das Material bekomme solange es aktuell ist.
Und wenn ich Mal zusammenrechne was bei mir als 3* an Buechern zuhause im Schrank stehen sind 130 Euro schon tragbar.
Ich glaube jeder sollte sich bevor er den DM oder den 3* macht darueber im klaren werden ob er den Standarts zustimmen kann und sich dann den Verband suchen der ihm am meisten zuspricht.
Also wenn du deinen DM machen willst must du halt zur Kursgebuehr auch noch die ca 130 Euro fuer Material ausgeben wenn du das nicht willst mach was vergleichbares bei einem anderen Verband oder lass es bleiben.
Der Unterschied:
Für CMAS *** brauche ich zwingend nur eine Deco 2000, und auch die gibts im Netz als Arbeitskopie. Woher ich das andere Wissen hole, mir anlese oder teilweise aus Beruf/Studium schon habe, ist egal. Hauptsache ich habe das Wissen und Verständnis und kann das in der Prüfung zeigen. CMAS sieht den *** auch als Tauchgruppenleiter an und impliziert damit keine helfend-lehrende Tätigkeit.
PADI sieht den DM dagegen generell als Assistent eines Tauchlehrers in der Ausbildung an, weshalb ja auch der DM schon Mitglied bei PADI werden kann, daher ja auch die Prüfungsaufgaben "Skills in Vorführqualität". Und diese Unterstellung passt eben nicht auf Leute, die das nur als (einfacheres) Äquivalent zum CMAS *** machen wollen, ohne jemals einen Anfängerkurs begleiten zu wollen.
Es ist völlig klar, dass jemand, der lehrend tätig werden will, dann auch die entsprechenden Materialien haben muss. Als Leiter einer Tauchgruppe brauche ich kein Wheel, keinen eRDP und auch keine Übungstafeln.
Antwort von tl3 am 28.01.2008 - 15:12 @ zellnera
Sicherlich ist es Sinnvoll, auch ein Lehrbuch zu haben, wenn man sich weiterbildet.
Nur sehe ich gerade, das einige Tauchbuden sich die Geschäftsidee der Billig-Fluglinien abschauen.
Sie gehen mit einem „Kampfpreis“ in die Werbung.
Und alle zusätzlichen Kosten wie Lehrmaterial, Schwimmbadeintritt, Prüfungsgebühr, Leihgebühr für Ausrüstung, usw. .... kommen nach und nach durch die „Hintertür“.
So wird aus dem angebotenen Preis von 129,- Euro für ein OWD auch schnell mal die regulären 399,- Euro.
Ich habe auch schon Angebote beim OWD für 99,- + X gesehen.
Antwort von tl3 am 28.01.2008 - 15:14 @shuttle
Wenn ich mal in deiner Gegend bin, werde ich gerne darauf zurück kommen.
Antwort von zellnera am 28.01.2008 - 15:52 @D32 mir sind die Unterschiede zwischen DM und 3* bekannt. Auch weis ich das nur die Deko2000 vorgeschrieben ist aber die Realitaet lieber D32 sieht doch anders aus. Wenn du dich wirklich ernsthaft auf den 3* vorbereiten willst brauchst du zumindestens die beiden von mir genannten Buecher Vollzeit sodas viele dazu ueber gehen die sich in den Schrank zu stellen. Auch solltest auch DU wissen das ein 3* einem Anfaenger (Nach der Brevetierung) mit seinen Wissen helfen soll falls fragen aufkommen so das ich darin zum DM keinen Unterschied sehe. Zur Info mit ein Grund warum ich meinen 3* gemacht habe und nicht den DM war das ich nicht in die Ausbildung eingebettet werden kann.
@tl3 Tut mir Leid "Geiz ist geil" hat uns leider alle eingeholt und wie bei Billigflieger ist auch heute das lesen des Kleingedruckten beim Abschluss einer Tauchausbildung unumgaenglich.
Wenn Kunde nicht lernt vorher einen Vergleich durchzufuehren der alle Kosten miteinbezieht und sich hinterher wundert das es dann mehr als doppelt soviel kostet ist doch selber schuld. Die Basis wird sich auch keinen gefallen tun den ein so geprellter Kunde kommt zur Weiterbildung nicht wieder.
Sorry bevor ich irgendwo einen Tauchschein mache schau ich mir die Basis an rede mit dem TL geh dann wieder komm nochmal red nochmal mit dem TL und wenn es dann past mach ich meinen Schein. Wir reden hier aber nicht von einem OWD sondern von einem DM , dem laut PADI Einstieg ins proffesionelle Tauchen. Ich glaube von so jemanden kann man erwarten das er in der Lage ist Preise real zu bewerten und auch die "Nebenkosten" zu sehen.
Antwort von tl3 am 28.01.2008 - 16:19 @ zellnera
Liest du auch, was du so schreibst?
Du schreibst:
„Ich glaube es steht ausser Frage das bei beiden egal ist woher ich das Material bekomme solange es aktuell ist“
„......... "Geiz ist geil" hat uns leider alle eingeholt .....“
Und trotzdem befürwortest du es, das man mit dem vollen Preis für neues Material belastet wird, statt es sich gut gebraucht zu zulegen.
„bevor ich irgendwo einen Tauchschein mache schau ich mir die Basis an rede mit dem TL geh dann wieder komm nochmal red nochmal mit dem TL und wenn es dann past mach ich meinen Schein“
Du sollten mal deine rosa Brille absetzen.
Ein solches Verhalten währe schön, ist aber realitätsfremd.
Eine Tauchbude lockt mit einem Hammer-Preis neue Kunden an und zieht sie über den Tisch.
Die wenigsten Tauchbuden denken an morgen. Es geht um das schnelle Geld.
Es gibt auch kein kleingedrucktes.
Und wenn du keine Ahnung hast, wonach willst du denn fragen?
Antwort von zellnera am 28.01.2008 - 16:42 @tl3 ja ich lese was ich schreibe. Du hast mich falsch verstanden mit "Geiz ist geil" hat uns alle eingeholt meinte ich das die Leute nur noch auf die Headline schauen um bei deinenm Bsp. zu bleiben OWD 99 Euro und den Rest nicht mehr lesen und somit x Euro fuer die Ausruestung bezahlen + y Euro fuers Brevet + ...
Ich schrieb schon davor das es dem Ausbilder eigendlich egal sein sollte woher ich meine Ausbildungsunterlagen beziehe solang diese aktuell sind.
Sorry wenn ich in deinen Augen eine rosarote Brille aufhabe so haendel ich es persoenlich bei meiner eigenen Ausbildung, wenn dies andere anders haendeln nicht mein Problem. Noch mal wir sprechen hier nicht von jemandem der seinen OWD macht die rennen zu jedem da sie es nicht besser wissen. Wir reden von jemanden der den ersten Schritt in Richtung TL macht und von so jemanden erwarte ich das er sich den Ort und den Ausbilder anschaut. Dieser sollte auch schon genuegend Wissen um Fragen stellen zu koennen.
Antwort von D-32 am 28.01.2008 - 17:33 "Wir reden von jemanden der den ersten Schritt in Richtung TL"
Nein, genau diese Implikation ist falsch! Wenn jemand nach dem DM als solcher arbeiten will oder Tauchlehrer werden will, muss er sich kaufen, was dafür nötig ist. Wenn jemand just for fun ohne Ausbildungsabsicht den DM macht, muss er lediglich die Anforderungen an Wissen und Fertigkeiten erfüllen, woher auch immer gewonnen.
Antwort von tl3 am 28.01.2008 - 18:20 D-32 Die wenigsten CMAS*** Taucher wollen TL werden
Und ein wohl noch kleinerer Teil der DM werden je eine TL-Prüfung machen.
Die meisten machen das aus reiner „scheinegeilheit“.
Warum soll man nach seiner Ausbildung das Material nicht an einen Tauchkollegen weitergeben?
Es ist allemal besser, ein Lehrbuch wird auch gelesen, als das es unbenutzt vor sich hin gammelt.
Zumal es durch jahrelanges liegen nicht besser wird.
Ist ja auch kein guter Wein.
Was du und ich propagieren, ist an Unis übliche Praxis. Ich musste mir z. B. den "Kükenthal" kaufen, in dem detaillierte Sektionsanleitungen für diverse Viecher stehen. Ein Frosch von 1973 sieht innen genau so aus wie einer von 2008, also gab ich später das Buch weiter an einen anderen im 3. Semester.
Ein 20 Jahre altes Tauchmedizinbuch ist antik und überholt, aber ein 1 Jahr altes Tauchschülerbuch noch taufrisch. Das kann man auch weiterverkaufen und andere freuen sich.
Als Sporttaucher CMAS*** oder DM/Divecon sein hat im Urlaub schon den einen oder anderen Vorteil.
Aber da ja jeder Verband/jede Org auch den Tauchlehrerassi hat, sollte auch PADI überlegen, ob sie nicht, vor allem bezogen auf das EU-Gebiet, den DM = EN 14153-3 äquivalent dem CMAS*** als höchsten nichtlehrenden Status einführen und demzufolge auch einiges im Anforderungsprogramm ändern. Wer dann in der Ausbildung mitmachen will, macht den TL-Assi plus weitere Pflichtmaterialien in Eigenbesitz. (Bevor jemand anders argumentiert: Der PADI Master Scuba Diver ist nicht äquivalent EN 14153-3.)
Antwort von Kein_Nick_eingefallen am 29.01.2008 - 07:24 Geil, Fröde berät PADI bei der Neustrukturierung der Ausbildung Dann suche ich mir lieber schon mal einen anderen Verband
Zum Thema: Welche Intention der Einzelne verfolgt (Image oder Mitarbeit in der Ausbildung) kann nicht unterschieden werden. Insoweit müssen für alle die gleichen Standards gelten. Das für die Ausbildung aktuelle Materialien erforderlich sind, steht glaube ich außer Frage. Wo die herkommen (PADI, ebay, abschreiben) ist wohl egal. Ob die Materialien dann aktuell gehalten werden und auch das eigene Wissen regelämßig upgedatet wird, muss jeder mit sich selbst abmachen.
Ich jedenfalls bilde mich weiter, dazu gehörte auch mal der Ehm, aber der liegt heute dort, wo er meiner Meinung nach hingehört.
Dazu gehört IMHO auch ein Wheel, denn danach wird schon mal gefragt. Ein eRDP gehört nach meiner Überzeugung nicht dazu. Das Ding ist so überflüssig wie ein Kropf. Im übrigen kann man das Ding intuitiv bedienen, sofern man mit der Tabelle umgehen kann.
Antwort von andi_diver am 31.01.2008 - 01:31 Mannomann! Eine Frage, eine Antwort die d32 nicht paßt - und schon geht der ganze Sch... wieder von vorne los!
Zitat: "Simunis Beitrag zeigt schön, wie diese Org an Leuten verdient, denn die ganze Liste zusammenaddiert kostet vermutlich mindestens 300 Euro und enthält Fragwürdiges."
Simunis Beitrag zeigt schön, wie jemand versucht einem anderem zu helfen: es wird etwas nur etwas angeboten, das vom Fragesteller gesucht wurde. Das das Geld kostet ist klar.
Zitat: "Wheel: Das benutzt in der Praxis wirklich niemand. Teurer Schnickschnack."
Ich heiße aber nicht "niemand" und tauche ausschließlich mit Wheel und anderen Tabellen...
Zitat: " Divemaster Manual und Enzyklopädie: Soo viel ändert sich ja beim Freizeittauchen nun wirklich nicht, dass es da nicht auch die Ausgabe 2005 oder 2006 tut, die jemand billig bei Ibäh vertickt.
Schließlich muss sich auch der langjährige DM nicht jährlich dies beides neu kaufen und behält trotzdem seinen Status.
Und für neue Tauch- und Ausbildungsregeln ist ohnehin der Instructor zuständig, der seinen DM darauf hinzuweisen hat."
Es hat auch niemand behauptet, daß es unbedingt die Ausgabe 2008 sein muß, oder...? Und für neue Tauch- und Ausbildungsregeln ist der DM mitverantwortlch - zumindest einer der als DM arbeiten will sollte einigermaßen fit in diesen Dingen sein...
Fazit: wieder mal PADI bashing von bewährter Quelle - langweilt mittlerweile nur noch.
Antwort von Schrottflieger am 24.04.2008 - 20:23 Hallo zusammen, 50/50 so lese ich jetzt die Antworten. Aber was ist jetzt das richtige. Ich jetzt 51 Jahre alt, 135 TG möchte mich weiterbilden und hier in Ulm noch den DM machen. Vielleicht danach noch etwas in der Tauchschule mithelfen. In den Kursgebühren von ca. 580 EUR sind wie ich bis jetzt weiß die Unterrichtsmaterialien nicht inbegriffen. Kann jetzt so ein Komplettkitt für 130 EUR bekommen. Also, was tun?
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Der Dachverband der Tauchorganisationen.
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