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PADI Rescue cross over zu CMAS ***
Abgesandt von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 15:07:

Ich muß leider nochmal die alte Leier hervorkramen, das Archiv ist ja voll davon. Ich hab damals CMAS * gemacht und suche mir den derzeit günstigsten Weg durch den Abzockerdschungel. Dabei ist geplant: Nächsten Monat PADI Rescue für unschlagbare 179 € (finde ich wirklich fair), und dann CMAS ***.
Ohne jetzt die große Verbandsdebatte wieder anleiern zu wollen, ist mir CMAS vom (zunehmend verschwindenden) nichtkommerziellen Ansatz her sympathischer, aber ich wollte gerne ein Fortgeschrittenen-Brevet von PADI, um im Zweifel im Ausland keine Probleme zu haben.
Laut der Äquivalenzliste hier ist der Umstieg vom RD auf CMAS *** dann ja mit 20 weiteren geloggten Tauchgängen möglich. Nur: Ich finde das nirgendwo auf CMAS- oder VDST-/Barakuda-Seiten.
Ich hatte damals beim Buchen meines Rescue Divers schon tierische Probleme, weil keine Basis mir glauben wollte, daß man vom CMAS * plus 9 Tauchgänge mit Navigation, Deep und Night Dive direkt in den Rescue einsteigen kann, und das sogar, obwohl ich Ihnen den Ausdruck des Agreements zwischen PADI und CMAS vorgelegt habe. Steht so in keinem PADI-Manual, also gibt`s das nicht. Die wollten mir alle vorher nen AOWD andrehen, und auch im Urlaub wollte man mir mit dem CMAS * ne Tiefenbegrenzung von 18 m auf`s Auge drücken, weil das ja gleich dem OWD sei.
Jetzt sehe ich mich vor demselben Problem. Alle links, die in den alten Artikeln stehen, funktionieren nicht mehr. Hat irgend jemand einen funktionierenden link, der auf einer CMAS/VDST/Barakuda-Seite eine Äquivalenzliste bringt, auf der klar steht, mit was ich von PADI auf CMAS *** wechseln kann?
Und vor allem: Brauche ich dann auch noch den "Tauchsicherheit und Rettung", wie er bei CMAS gefordert wird? Oder habe ich den Nachweis bereits mit dem Rescue Diver erbracht? Und bei allem, was Ihr jetzt antwortet: Wo steht das? Bevor der nächste grimmige Tauchlehrer mich unwissenden wieder ungnädig aus dem Zimmer winkt... ;))




Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 15:12
Hier klicken
VDST eigene Äquivalenzliste!!!

Wenn du den *** gemacht hast, dann lass den auch direkt auf Barakuda *** umschreiben.
Barakuda ist bekannter wie VDST
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 15:18
Die VDST-Liste sagt aber leider nur was zum AOWD und nicht zum Rescue Diver. Der müßte ja einige der zusätzlich zum AOWD geforderten Qualifikationen abdecken.
Ich würde den Kurs wahrscheinlich sowieso bei einer Barakuda-Tauchschule machen und mir das dann nach CMAS brevetieren lassen, aber danke für den Tip.
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 15:19
Hallo Doc,
ich kann Dir keine Antwort geben, jedoch würde es mich schon interessieren was Dich antreibt. Meinst Du einen guten Taucher zeichnet die Anzahl der * oder die Geschwindigkeit, mit der diese erworben wurden aus?
Du solltest Dir vor Augen führen, dass jede Ausbildungsstufe ein weiteres großes Maß an Verantwortung und Umsicht braucht.
Wenn Du ausbilden willst nimm Dir bitte ausreichend Zeit, sonst wirst Du zwangsläufig schlechte Taucher produzieren, und von denen haben wir schon genug.

Doris
Antwort von Mischa am 24.08.2004 - 15:27
Hi Doc

Ich kann Dir nicht sagen wo es steht, aber wie ich es machen musste.

Ein "Crossover" von PADI-Rescue zum *** ist nicht möglich (im Sinne eines einfachen Umstieges unter erleichterten Bedingungen)
Du kannst lediglich als Rescue Diver den *** ganz normal (mit allen Schikanen)machen.

Beim Divemaster sieht es etwas anders aus. Dort können Dir Teile der Theorie anerkannt werden. Tauchgangsberechnung und Physik musst Du aber zwingend machen, da dies kein Teil der Divemaster-Theorie ist. Auch ABC und die Tauchpraxis musst Du komplett machen (also Tief, Rettung, Führung), da dies ebenfalls nicht Teil der Divemasterausbildung ist.

Auch Tauchsicherheit und Rettung und Navigation musst Du als CMAS-Brevet haben. Rescue gilt nicht.

Alle Informationen unter Vorbehalt und so wie sie in der Schweiz gültig sind und das aus absolut erster Hand, da in ***-Ausbildung.

Ausserdem würd ich Dir eh raten, möglichst den ganzen ***-Kurs zu machen. Man lernt immer dazu. Aber es ist gleichzeitig mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Ich habe nun seit Januar jeden Montag Kurs.

Mischa
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 15:33
Äh... ich verstehe jetzt Deine Frage nicht so ganz. Was mich antreibt, höhere Tauchausbildungsstufen zu machen? Was mich antreibt, so wenig Geld wie möglich dafür auszugeben? Oder was meinst Du?
Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion führen nach dem Motto "Du brauchst mindestens 300 Tauchgänge für CMAS **, sonst kannst Du das gelernte gar nicht umsetzen".". Außerdem habe ich nichts über die Geschwindigkeit geschrieben, in der ich die einzelnen Schritte hintereinander ablege, sondern nur über die Abfolge, oder?
Ich bezahle zum Beispiel lieber 180 Euro für einen Rescue Diver-Kurs, statt 100 Euro für den CMAS Orientierungstauchen, 100 Euro für den CMAS Gruppenführung und 250 Euro für den CMAS ** zu bezahlen, wie unsere lokale Schule es verlangt. Und ich will auch keinen AOWD vorher machen müssen, wenn die Organisation selber sagt, daß das keine Voraussetzung ist. Dabei treibt mich mein Geldbeutel an, wenn ich dasselbe Ergebnis unterm Strich dafür bekomme.

"Wenn Du ausbilden willst nimm Dir bitte ausreichend Zeit, sonst wirst Du zwangsläufig schlechte Taucher produzieren, und von denen haben wir schon genug."

Ich will nicht ausbilden, sondern ausgebildet werden. Wieso unterstellst Du mir auf eine simple Frage hin Abzeichengeilheit, Gefährdung meiner Mittaucher, des Rufs des Tauchsports und der Menschheit schlechthin? Ich hab doch gar nix böses geschrieben! ;)
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 15:41
@Mischa

Danke für die sachliche Antwort ;) Ich hab`s vielleicht mißverständlich formuliert, aber ich wollte selbstredend den CMAS *** komplett machen, schließlich habe ich ja von den Ausbildungsinhalten selber noch nichts bzw. nicht viel gehört.
Mir geht es nur darum, daß ich mit meinem RD-Brevet zur Tauchschule gehe und was in der Hand habe, in dem drinsteht: Ja, du darfst jetzt den ***-Kurs anfangen und mußt nicht vorher noch den ** machen.
Außerdem wirkt es auf den ersten Blick nicht sinnig, daß ich den Spezialkurs "Tauchsicherheit und Rettung" machen muß, wenn das beim RD quasi Kursinhalt ist. Aber wahrscheinlich sind da wieder drei Prüfungsunterpunkte nicht deckungsgleich oder etwas ähnlich weltbewegendes. Aber es wäre halt nett, wenn man in irgendeiner Publikation des Verbandes mal was konkretes zu dem Thema "Was brauche ich zusätzlich zum RD-Brevet, wenn ich in den CMAS *** einsteigen will" und man sich nicht auf die Aussage des Wald- und Wiesen-Tauchlehrers verlassen zu müssen, der natürlich noch seine Spezialkurse verkaufen will.
Antwort von Mischa am 24.08.2004 - 15:52
Hi Doc

Ich würde den *** nicht in irgendeiner Tauchschule, sondern im Verein machen. Dort kannst Du sicher sein, fair behandelt zu werden.
Antwort von happybubbles am 24.08.2004 - 15:57
... ich darf es hier nicht `reinkopieren, aber ich zitiere mal frei aus dem PADI Instructor Manual 2004:"Vorraussetzung um an dem PADI Rescue Diver Kurs teilnehmen zu können, ist das Advanced Open Water Brevet oder ein äquivalentes Brevet einer anderen Organsisation OBERHALB der Beginnerstufe (das müssen mindestens 2 Brevetierungen sein!) und min. 20 geloggte TG die Erfahrungen in Tief und Navigation dokumentieren. Um als RD brevetiert zu werden muß ein Nachweis über einen HLW - Kurs vorliegen."

Mein Zitat ist SEHR nahe an dem Original Text, also zwingende Bindung für jeden lehrenden Fackeltaucher (ich gehöre selbst dazu). Wie kommst du darauf, daß du mit * direkt in die RD Ausbildung einsteigen darfst? An meiner Tür würdest du ein deutliches bekommen.
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 15:57
Das ist sicherlich richtig. Problem ist bei mir aber, daß ich in den nächsten Jahren beruflich immer nur für eher kurze Zeit an einem Ort bin und sich das mit Vereinsmitgliedschaft nicht so gut verträgt. Ich bin eigentlich sonst ein begeisterter Vereinsmensch, aber es läuft ja nun normalerweise nicht nach dem Motto ab: Mitgliedsantrag ausfüllen, CMAS *** beginnen, Prüfung, wegziehen. Vorher ist da ja immer die "allfällige" (ich liebe dieses PADI-Ausbildungsmaterial-hirnlos wörtlich übersetzt-Kauderwelsch ;) Beschnupperungs- und Eignungsüberprüfungsphase, bevor in einem Verein irgendetwas anläuft. Außerdem hätte ich ein schlechtes Gewissen, irgendwo die Infrastruktur eines Vereines billig zu nutzen, wenn ich kurze Zeit später eh wieder weg bin.
Antwort von Dennis Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 16:01
Es gibt hierzu eine von PADI publizierte Äquvalenz-Liste. Die ist schon etwas älter, wurde aber nie widerrufen. Im aktuellen IM steht es wie du oben gesagt hast etwas anders drin. Nach Rücksprache mit einem Course Director ist aber momentan beides legitim. Somit hat er ganz recht, CMAS* mit einigen zusätzlichen TG in den genannten Bereichen berechtigt zur Teilnahme am Rescue.
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 16:10
@ happybubbles:
Ich weiß, was meinst Du, wie oft mir der Abschnitt schon vorgelesen wurde. Und genau das ist es, was ich meine.

Dazu sagt mir die PADI-Homepage:
Hier klicken

und nochmal in Form des Vertrages zwischen PADI und CMAS:
Hier klicken

Und genau mit diesen Problemen habe ich zu kämpfen. Wenn solche Informationsunterschiede schon beim durchstrukturierten PADI bestehen, wie Kraut und Rüben muß es dann erst bei CMAS sein, wo vor lauter Verbänden die rechte Hand nicht mehr weiß, was die linke tut?
Gedanke bei der Sache ist wohl anscheinend, daß ein AOWD ja auch nicht wesentlich mehr ist als ein OWD mit einmal DeepDive, einmal Navigation Dive und einmal irgendwas, auch wenn ich dafür jetzt wieder gesteinigt werde.
Aber in Bezug auf die links dort oben: Verstehst Du mein Problem? Auch bei PADI scheint es nicht DIE eine Wahrheit zu geben, wenn man drei Fragen stellt, kriegt man fünf Anworten.
Ich habe zum Beispiel an PADI Europe geschrieben und wegen des Sachverhaltes gefragt. Die haben mir zurückgeschrieben, daß das nicht stimmt, was auf der Homepage steht. Man bräuchte zum Einstieg in den Rescue Diver einen CMAS *, je einen Navigation, Deep und Night sowie statt der 9 Tauchgänge seit Brevetierung insgesamt 20 ( wie es ja auch im Manual bei Dir steht).
Und deswegen verliert man beim crossover massiv viel Geld, wenn man nicht was schriftliches in der Hand hält, weil einem jeder was anderes erzählt und man mit "bei PADI/CMAS steht aber" nicht weit kommt, hab ich ja selbst in den letzten Monaten erlebt.
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 16:15
Hallo Doc,

ich will Dir nichts unterstellen oder Dich anmaulen. Auch habe ich nichts gegen bestimmte Verbände geschrieben. Aber für mich liest sich Dein Posting schon so als hättest Du es eilig:
CMAS* + 9TG = Ausbildung RD
RD + 20TG = CMAS***

Wenn das die preisgünstigste Alternative ist dann mach es, bedenke aber, dass die einzelnen Verbände immer die Kursinhalte aufeinander aufbauen. Durch den häufigen Wechsel kann eine Menge Information untergehen.

Mit vielen freundlichen Grüßen

Doris
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 16:23
@ Doris:
In diesem Sinne ;) Mit den Inhalten hast Du recht, aber ich denke, daß man sich die Theorie (und darum geht es ja größtenteils) auch ganz gut selber aneignen kann, wenn man sich dafür interessiert. PADI mit seinen Lehrfilmchen und SSI mit den Lückentexten scheinen das ja auch so zu sehen.
Warum ich wegen der ganzen Geschichte so ein Aufheben mache, ist ganz einfach, daß ich schon gerne irgendwann die höchstmögliche Qualifikation unterhalb des Tauchlehrerniveaus erreichen möchte. Und da der Divemaster für mich schon allein wegen der Mitgliedsgebühr und Haftpflichtversicherung nicht in Frage kommt und mich CMAS *** wegen des sportlichen Aspektes mehr reizt, soll es auf jeden Fall der *** sein. Und dabei hab ich halt ein bißchen die Befürchtung, mich bei der Hin- und Herspringerei zwischen den Verbänden ein bißchen festzulaufen, deswegen informiere ich mich lieber vorher und weiß dann, welche Klippen es zu umschiffen gilt. Darum geht es.
Antwort von Tuempeltaucherin28 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 17:24
Ohne dem Verfasser was böses zu wollen, aber das Ganze liest sich schon arg nach "wie bekomm ich mit möglichst wenig Aufwand ein möglichst beeindruckendes Kärtchen"!

Schade, dass das vielen sooooo wichtig ist

Ramona
Antwort von happybubbles am 24.08.2004 - 17:39
.... du hast mich nicht wirklich verstanden! Es steht im IM2004: ... Voraussetzung ist ein AOWD-Brevet oder äquivalent oberhalb der Beginner Stufe (mit insgesamt min. 2 Brevetierungen) für den Kursbeginn. Ein HLW - Kurs bei Brevetierung. Wenn du * hast (= 1. Brevet) und über ein Deep dive oder Navigation Dive Brevet verfügst (= 2. Brevet) erfüllst du die Anforderungen. Du bist über Beginner Niveau brevetiert (du hast "Advanced" Dokumentation) und du hast 2 Brevetierungen! Jetzt fehlen dir noch 20 geloggte TG die Deep Dive und Navigation Dive Erfahrung belegen zur Zulassung des Kurses.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 17:43
Neusprech?
Antwort von happybubbles am 24.08.2004 - 17:48
... ich habe gerade mal deinen PADI Link angeschaut. Da steht nichts anderes drin, als das was ich gerade gesagt habe. 20 TG, Erfahrung in Deep und Nav. Außerdem steht da "may", d.h. der TL KANN dich zulassen, MUSS aber nicht. Wenn er dich zulässt, ist er gem. PADI Richtlinie dafür verantwortlich, sich von deinen Tauchfertigkeiten zu überzeugen, ob du überhaupt die nötige Erfahrung mitbringst.
Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 18:44
doc_77

Egal was Du für eine Ausbildung machst; der Ausbildungsstand sollte Deinen jeweiligen Fähigkeiten entsprechen. Schon einen AOWD, geschweige denn Rescue, mit < 20 TG halte ich für wenig sinnvoll. Zu diesem Zeitpunkt sind die allermeisten Taucher einfach noch viel zu sehr mit sich selbst (Equipment, Tarierung, Atmung, etc.) beschäftigt. Zusätzliches Lernen ist selbstverständlich immer gut, nur wirst Du a. nicht viel lernen und b. vieles nicht erfolgreich umsetzen können. Mit anderen Worten: Außer einem Stück Plastik nix gewesen!

Trotzdem:

Um als ** anerkannt zu werden brauchst Du
- OWD,
- AOWD,
- Special Orientierung,
- HLW-Kurs (1.Hilfe) und
- 50 TG.

Als Voraussetzung für den ** bräuchtest Du:
- * + 25 TG nach der Brevetierung
- Special Orientierung
- Special Gruppenführung
- Specials Meeresbiologie und Süßwasserbiologie (empfohlen)
- HLW-Kurs

Für den *** brauchst Du:
- ** (oder Ausbildung gem. Äquivalenzliste),
- Special "Tauchsicherheit und Tauchrettung"
- Special Nacht
- Specials Trocken, Höhle, Wrack, Strömung (empfohlen)
- 65 TG bis zur Brevetierung

Die Prüfungsordnungen findest Du auf der Heimatseite der jeweiligen Verbände:

Hier klicken

Gruß,
Christof
Antwort von anonymous am 24.08.2004 - 20:06
Es gibt da doch tatsächlich Tauchschulen, die einen PADI-Kurs machen, und das CMAS-Brevet nur gegen die Brevetierungskosten mitaustellen, finde ich kulant, und sinnnvoll. Natürlich muss Sichergestellt sein das die Fähigkeiten des Schüler beiden Brevets entspricht
Antwort von Susanne am 24.08.2004 - 20:20
Hallo Doc_77,
aus welcher Ecke kommst Du denn
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 22:45
@ Tuempeltaucherin28:

Nein, das ganze liest sich wie "Wie bekomme ich mit möglichst wenig doppelten Ausbildungsinhalten und doppelt gezahltem Geld die entsprechende Ausbildungsstufe". Ich habe doch KEIN Wort davon gesagt, wieviel Tauchgänge ich überhaupt habe, mit wievielen ich in welchen Lehrgang einsteigen würde, welcher Zeitraum dazwischen liegt usw., sondern nur, welche MINDESTanforderungen die Tauchverbände an Dich stellen. Ich will doch auch nicht CMAS*=>RD=>*** in einer Woche durchhauen, wie es hier scheinbar sofort aufgenommen wird. Es geht nur darum, daß ich später mal *** machen will und der Umstieg auf den RD dann ein ziemlicher Fehler wäre, weil im Nachhinein beim Wechsel zurück zu CMAS im Prinzip alles gelernte nochmal in irgendwelchen Brevets abgelegt (und bezahlt) werden will. Mir ist schon klar, daß es Menschen gibt, die auch nach 100 Tauchgängen noch wie ein Jojo durchs Wasser wandern und nicht reif für einen RD oder was auch immer sind. Und meine persönlich vorhandenen oder nicht vorhandenen Fähigkeiten zu beurteilen, mußt Du schon vertrauensvoll in die Hände des jeweiligen Tauchlehrers legen. Ich will mir keine Ausbildung erschleichen, erkaufen oder sonst irgend etwas. Und ich will Dir auch nichts böses, aber ich hab hier nur ein paar inhaltliche Fragen gestellt und wollte keine inhaltliche Diskussion über "wer darf wann was machen und tauchen" lostreten.
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 22:55
@ happybubbles:

Ja, dann habe ich Dich wirklich mißverstanden. Ich hätte jetzt die Specialties auch als Sonderbrevet oder sowas und nicht als normale Brevetierung gezählt, aber man lernt ja nie aus ;)
So, wie Du das schreibst, macht das dann ja auch alles wieder Sinn und ist ja grob das gleiche.

Bei dem link muß ich aber nochmal rechthaberisch sein. Da steht wortwörtlich bei CMAS:
CMAS One Star Diver (plus a minimum of 9 logged dives with 1 deep & 1 navigation).
Da steht also nix von Brevet, 20 Tauchgängen oder so, sondern explizit 9 zusätzlich zum CMAS * geloggte Tauchgänge, von denen je 1 tief und einer orientierungs-tauchgang sein muß. Machen bei mir insgesamt 15. Wieso sollten die denn nur bei CMAS und nicht bei allen anderen Ausbildungen "plus 9 dives" schreiben, wenn am Ende dann doch 20 gefordert sind? Dann wären doch "plus 14 dives" eher sinnstiftend, oder?

Ich wundere mich ja nur. Und um es gleich vornewegzunehmen: Ja, 15 Tauchgänge sind zu wenig zum Einstieg für den RD, ich befürworte das ja auch nicht und will es nicht machen, es geht nur um das, was von PADI gefordert wird. Alle zufrieden? ;)
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 23:00
77:
Im Kontext deiner letzten Postings verstehe ich deine paar inhaltlichen Fragen nicht...
Antwort von doc_77 Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 23:08
@ und 26 Gäste:
Wieso? Weil ich in den letzten Postings erklärt habe, warum ich diese Fragen gestellt habe und nicht unbedingt ein schlechter Mensch bin, weil ich nach den crossover-Möglichkeiten frage?

Da das ganze hier zunehmend aus dem Ruder läuft und ich eigentlich keine Lust habe, mich zu streiten, steige ich dann mal aus
Vielen Dank an alle, die ernsthaft versucht haben, meine Fragen zu beantworten!
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 23:14
Nein, nein! Es waren die Kekse, die warns`, die warns`!
Antwort von happybubbles am 24.08.2004 - 23:25
...schön, dass wir auf dem gleichen Zug sitzen! Bzgl. Website; ich weiß nicht, wie oft die Überarbeitet wird (EHRLICH!!). Bindend ist lediglich das IM und die Trainings Bulletins (updates), die erreichen uns ca. 4x pro Jahr. Somit kann es schon sein, daß `interne` Infos aktueller sind, als Homepages. Bezugnehmend auf mein Statement von oben: Du stehst bei mir und hast * UND ein Deep Dive oder Navi Brevet UND 20 TG mit entsprechender Erfahrung - willkommen im Kurs!
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 23:35
Na prima - da wundert es mich nicht, welche Gestalten hier unsere Seen zerpflügen...
Antwort von happybubbles am 24.08.2004 - 23:43
@26...

bist du als fertiger Taucher vom Himmel gefallen, hast du einen GURU gehabt, dem du blind gefolgt bist, oder hast du deinen eigenen Weg gefunden....
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 24.08.2004 - 23:52
Nein keineswegs, auch kein bezahlter GURU war mein Mentor - die Ochsentour war mein Weg - und der ist ja bekanntlich das Ziel...
Antwort von happybubbles am 25.08.2004 - 00:02
.... der Weg ist das Ziel , aber nicht die Ochsentour!
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 25.08.2004 - 07:15
@happy

der Weg ist i.d.R. eine Ochsentour, zumindest für die, die nicht das große Glück gepachtet haben.

Ich finde Docs Statements schon sehr widersprüchlich. Wenn er billig *** haben will und nicht scharf drauf ist das schnell zu machen dann soll er sich halt die Zeit nehmen! Und wenn er statt seiner 9 dann 50 und statt der weiteren 20 noch mal 70 TG´s hat entsteht doch niemandem ein Nachteil. Und er hat die zusätzliche Sicherheit durch Erfahrung.

Turbotaucher, mann will nicht mit ihnen tauchen müssen
Antwort von blubber_baer Registriertes Mitglied am 25.08.2004 - 10:14
* bronze
** silber
*** gold
so würde ich die Ausbildung durchlaufen, wenn Du alle Inhalte mitbekommen willst und kein Problem mit der möglichen Anerkennung deiner Vorkenntnisse haben willst.

Alternativ: Mach den Rescue und dann hast Du deine Höchste Stufe im Sporttauchbereich halt bei Padi.

Wegen der Anerkennung des CMAS-Brevets: Du musst schon in einer unheimlich abgelegenen Ecke der Welt landen, dass das nicht akzeptiert wird, dass alleine ist kein Argument dafür, noch ein Padi-Brevet zu machen.

Und die 18 Meter Tiefenbegrenzung für den * ist doch legitim, handelt es sich doch um ein Einsteigerbrevet, oder etwa nicht?

Auch ich muss gestehen, dass Deine Postings teilweise etwas undurchdacht wirkten, wurden einige Fragen (9 oder 20 TG von * zu RD etc.) bereits beantwortet, sind aber bei Dir wohl nicht so ganz angekommen.
Antwort von Überraschter am 25.08.2004 - 12:53

Wenn dies aus 1998 Hier klicken wirklich noch stimmt, dann bedeutet es CMAS* +9 +3 ab zum Rescue= ~21 Tg bis Rescue!!!
Und da man vom Rescue "with a minimum of 25 logged dives" (im Ganzen, oder???) dann den *** machen darf, wäre der *** mit etwas mehr als 30Tg fertig.

Rein theoretisch solltest Du Dich drauf berufen können, wäre dann wie "mit dem eigenen System verlieren", für PADI und CMAS!!
Schade, das hab ich nicht gewusst, wäre ein Versuch wert gewesen, und billiger auch noch. Mit dem gesparten Geld hätte ich dann jede Menge (mehr?) Erfahrung fundiven können.

Da hat sich bestimmt wieder keiner was bei gedacht
Antwort von faulerWallin am 25.08.2004 - 13:45
@77
Geiz ist Geil! Hauptsache so billig, unkompliziert und schnell, ohne große Anstrengung die höchste Brevetierung im Sporttauchen erreichen wollen.

Am besten die Prüfungsbögen in Heimarbeit und alles andere interesiert nicht. Taucherische und theoretische Fähigkeiten kann man ja nachträglich erlernen.

Wo führt das alles noch hin

Statt die Bemühungen auf Sternchenjagt und die Möglichkeit wie man es am cleversten anstellen kann, sich über die Verbandsschienen hochzuschauckeln. Würde ich dir empfehlen
Tauchen zu gehen!
Aber das ist halt auch zu teuer

Mit solchen Mampftaschen hab ich in letzter Zeit sehr häufig zu tun.

Die lasse ich einfach mal einen Mix von CMAS* und CMAS** - Prüfungsbogen ausfüllen und anschließend die CMAS - ABC Teile durchführen.

Schließlich kann es ja nicht sein, dass man mit so einen Geizkragen für einen anbindenden Kurs nur Probleme hat und letzendlich die Mehrarbeit auf Kosten des Tauchlehrers bzw. Schule verlagert wird, nur damit der "Gnädige" seine Tour der Schnäppchenjagd durchsetzt!

Das musste ich jetzt loswerden

Schönen Tag noch!
Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 25.08.2004 - 14:09
@Überraschter: [..] wäre der *** mit etwas mehr als 30Tg fertig.

* Bei CMAS brauchst Du min. 25 Tauchgänge seit der letzten Brevetierung. (also OWD + AOWD + Rescue + 25 TG _nach_ der Rescue Brevetierung) ... iss aber wirklich etwas schwammig in dem PFD Dokument beschrieben.

* Für die *** Brevetierung brauchst Du minimum 65 TG (siehe Prüfungsordnung)
Antwort von Jupp am 25.08.2004 - 18:31
@Christof
Tja, wenn du den CMAS-Weg gehst, aber wenn das PDF stimmt (deutsche Sprache!!) sind, um vom Rescue zu kommen "nur 25" im ganzen nötig.
Deshalb wird es wohl eh nix, weil damit ja alles hinüber wäre, was CMAS/PADI so vertreten!

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