PADI oder CEMAS Wracktauchkurs Abgesandt von DiveVirus am 06.04.2010 - 13:59:
Hallo zusammen
meien Freudin und ich fliegen mitte April auf Gozo und wollen dort ein Wrackkurs absolvieren.
Wenn jemand noch gleich eine Basis empfehlen kann....
Was würdet Ihr empfeheln PADI oder CEMAS?
Wir sind PADI DM in spe mit 170 TG
Antwort von Vercingétorix am 06.04.2010 - 14:13 Also, ich versuche das mal zu beantworten und hoffe darauf das Teer, Federn und Bahnschwellen im Lager bleiben.
Weder der eine noch der andere Verdächtige bietet mehr als einen kleinen Einstieg in die Materie. Eine Penetration (super Wort) ist nicht wirklich vorgesehen. Wenn ihr den Zettel auf dem Weg zu Teichmeister sammeln müsst, dann ja. Wenn er nicht verlangt wird spart euch das Geld und macht ein paar Tauchgänge mehr. Ein Buch zu der Materie kann ich auch nicht wirklich empfehlen. Wenn, dann ist das eine Mischung aus Höllentauchen, Dekotauchen und Seekriegsgeschichte. Zu letzterem empfiehlt sich Seapower von Nimitz und anderen. Nicht ganz auf dem Stand der Forschung zum WKII, aber ein dicker Einstieg.
Antwort von tauchgeist am 06.04.2010 - 14:35 Stimmt, da hat er recht , nur , wenn ihr den Zettel im Rahmen der weiteren Qualifizierung benötigt .
Ansonsten ist es eine Frage, WO auf Gozo ihr seid, die Insel ist zwar klein, aber jeden Tag x Kilometer zu fahren ist sicher auch nicht euer Wunsch.
Wenn ihr im Norden seid in Marsalforn, dann das Nautic Team ( Hier klicken ) die haben auch ein zweites Boot in Mgarr , dem Fährhafen nach Malta , liegen, das erspart lange Fahrzeiten , wenn eines der Wracks vor Malta angefahren wird, geht es zügig mit den Basisbussen nach Mgarr und dann per Boot weiter .
tg
Antwort von Poldi23 am 06.04.2010 - 15:29 Penetration ist bei PADI im Specialty sehr wohl vorgesehen! Aber die Wracks um Gozo bieten sich nicht unbedingt dafür an, entweder zu klein oder zu tief für Penetration (im Rahmen der Ausbildung = Nullzeittauchgänge!!)
Aber als DM in Spe stellt sich laut Kapitel 1 der DM Ausbildung die Frage nicht ob Padi oder CMAS!!
Antwort von Beluga am 06.04.2010 - 16:24 PADI und Wracktauchen:
Leichte Penetration ist vorgesehen, die tiefe aber nicht.
Antwort von Jens Hartmann am 06.04.2010 - 17:32 @Vercingétorix:
Ist "Höllentauchen" eine neue Specialty, von der ich noch nichts weiss? Oder meinst Du damit die höllischen Preise macher Kurse oder gar satanische Tauchlehrer, die einem jeden Spezialkurs auf`s Aug drücken?
Wenns ein Tippfehler war und es den Kurs noch nicht gibt ist allerdings unwahrscheinlich, denn es gibt ja auch schon Fisch-koch Spezialkurse!), wird es Zeit, dass ihn jemand bei PADI einreicht: Hell Diver und Advanced Hell Diver, eine Marktlücke! Jens
Antwort von Vercingétorix am 07.04.2010 - 09:32 Also manchmal überkommt mich eine tiefe Sehnsucht nach der Anwendung von Teer, Federn und einer Bahnschwelle.
Das was die üblichen Verdächtigen als Penetration bezeichen ist wohl mehr petting Keiner wird mit einem Schööler für ein Schpäschäl an einer Leine in einen Wrack tauchen, so das kein direkter Weg nach Außen möglich ist. Alles andere gehört in die Kategorie Darwinaward.
Höllentauchen war kein Schreibfehler. Schon mal in einer echten Höhle getaucht?
Antwort von Wurzelzwerg am 07.04.2010 - 10:01 @DiveVirus
wenn Du wirklich in Wracks eindringen möchte, dann wirst Du nicht um einen technischen Verband herumkommen.
Wie der Gallier so schön geschrieben hat, ist das, was die Sporttauchverbände anbieten eher Petting Bei PADI darf die Gesamtstrecke aus Eindringtiefe
und Wassertiefe nicht mehr als 40m betragen.
Das bedeutet entweder gaaaaaaaanz flache Wracks oder gaaaaaaanz geringe Eindringtiefe.
Viel Spaß am Altmetal
Der Zwerg
P.S. Es heißt CMAS nicht CEMAS
Antwort von Vercingétorix am 07.04.2010 - 10:53 Naja, einen technischen Verband braucht man nicht. Aber den gesunden Menschenverstand schon.
Das fängt bei einer echten Tauchgangsplanung mit Berechnung des eigenen wahrscheinlichen Luftverbrauches und theoretischen Kenntnissen des Stahlaufens an und geht dann so locker weiter.
Und nix ist geiler, wenn so ein dicker Conger im Laderaum mit einem kuscheln möchte Der tut nix, der will nur spielen Und schon ist die Luftverbrauchsberechnung außerhalb des Plan`s
Antwort von Jens Hartmann am 07.04.2010 - 14:15 @Vercingétorix:
Ja, da hab ich ein Beispiel, das auch zu Deinem letzten Posting passt. Zwar keine Höhle, aber:
U-Boot Wrack Rubis. Einstieg auf ca. 35 m, im Inneren Des U-Boots 42 m (1 m unter Sandgrund-Niveau). Wrack hat 66 m Länge. Im hintersten Winkel des Wracks dann ein "Riesen"conger. Der wollte aber zum Glück nicht kuscheln, aber auch wir waren nicht in Stimmung. Das stand auch definitiv nicht im Tauchgangsplan (Stichwort: Berücksichtigung des Luftverbrauchs).
Jens
Antwort von DiveVirus am 07.04.2010 - 14:39 Bezüglich Kapitel 1 des DM Manuals hast Du recht...
Wenn ich aber gewisse Tauchinstruktoren sehe die ein Wracktauchkurs anbieten ohne selber einen besucht zu haben mache ich mir schon sorgen um mein Buddy umd mich.
ich persöndlich habs so das wenn ich etwas "Ausbilde" auserhalb des Tauchels muss ich ja wissen auf was es ankommt sonst lass ich" lieber.
Leider hatte ich das vergnügen noch nicht in eine Höhle zu tauchen, da ich noch nicht genügend erfahrung habe (ist meine persöndliche Meinung).
Antwort von Vercingétorix am 07.04.2010 - 15:41 Ich bin eigentlich nie in Stimmung mit einem Conger zu Kuscheln. Die sind mir zu neugierig, zu verfressen, zu groß und haben zu viele scharfe Zähne. Stichwort Congerwrack vor Hyeres.
Ist die Rubis nicht seit einiger Zeit verschlossen?
Antwort von Torsten_H am 07.04.2010 - 16:53 Hallo, ich kann Euch das - bereits angesprochenen - Nautic Team Gozo nur bestens empfehlen. Ich habe vor einigen Jahren einen Wracktauchkurs bei Thomas gemacht. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.
So wie ich das Nautic Team einschätze, werdet Ihr einen Kurs machen, der an Euren Fähigkeiten ausgerichtet ist und Euch in Sachen Fortbildung wirklich weiter bringt. Ob und wie tief es vielleicht in ein Wrack hingeht, hängt damit von Euren Fähigkeiten ab.
Ich wünsche Euch viel Spaß!
Herzliche Grüße
Torsten
Antwort von Jens Hartmann am 07.04.2010 - 17:19 @Vercingétorix: Mag sein, dass die Rubis jetzt verschlossen ist. Das war 1993.
@DiveVirus:
Pfeif auf den Kurs - geht doch einfach Wracktauchen! Praktisch alle von Tauchbasen standardmäßig angefahrenen Wracks sind als AOWD mit entsprechender Erfahrung zu bewältigen. Bei der Vorbesprechung zum Tauchgang erfahrt ihr alles Wesentliche (bis wohin bzw. wo ist Schluss).
Für die bereits oben zitierte leichte Penetration des Wracks ist es sicherer, das Hirn einzuschalten und gut zu Planen UND SICH AUCH DARAN ZU HALTEN als unter die Kartensammler zu gehen. Ich kenne niemanden, der für die wunderschönen Wracks vor Saint Tropez, Hyeres, Kroatien oder für ähnliche Urlaubsziele extra einen Wracktauchkurs gemacht hat.
Wenn Ihr unbedingt einen Kurs wollt: Tauchbasis und Tauchlehrer wohlüberlegt aussuchen, siehe Tipps oben.
Meine 2 Cent.
Jens
Antwort von diverhans am 07.04.2010 - 19:35 Moin DiveVirus,
mal anders: welche Erwartungen / welche Erwartungshaltung hast du an einen Wrack(tauch)kurs?
Also, beschreibe mal das Vorher (deinen Ist-Zustand) und beschreibe dann den Soll-Zustand (was denkst du danach zu können, was du vorher glaubtest eher nicht zu können).
Und, warum möchten du und deine Freundin gerade einen Wrack(tauch)kurs absolvieren, wo das Spektrum der Kursangebote doch so vielfältig ist.
Antwort von tauchgeist am 08.04.2010 - 09:18 @ divevirus,
rede einfach mit den beiden, ist j anoch keine Saison, und dann hockt ihr euch zusammen und macht ein Programm, ein Kurs muss es nicht zwingend sein .
@ Jens, VCGTX, die Rubis war Mitte der Neunziger bis zum Ende der Neunziger tatsächlich nach einigen tödlichen Unfällen verschlossen, nachdem die Jungs aus Toulon ( die mit den großen grauen Schiffen ) aber die Röhre an meheren Stellen geöffnet haben, darf sie wieder betaucht werden, da man jederzeit einen Ausstieg sieht .
tg
Antwort von samle am 13.06.2010 - 08:45 Seh ich genauso..
Das ist Geldabzocke
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