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PPO2-Überwachung
Abgesandt von Dolphinfan Registriertes Mitglied am 10.03.2005 - 19:21:

Hallo Tauchkollegen,

ich möchte mir eine ppO2-Überwachung für mein Dolphin zulegen.

a. Hat jemand Erfahrung mit den Ein-Sensor-Systemen "Dräger Oxygauge II" und "Submatix Oxyscan 100 Pro"?

Mich interessieren die Vor-/Nachteile im Vergleich, um ein paar Stichworte zu nennen:

Bedienung bis zum Abtauchen (auch Kalibrierung), Qualität/ Verarbeitung, Anzeigegenauigkeit (Feuchte/ Temperatur), Zuverlässigkeit, Druckfestigkeit und Wartung (Sensor-, Batteriewechsel).

b. Gibt es Möglichkeiten und ist das sinnvoll, diese Systeme auch zur Sauerstoff-Analyse bei Nitrox-Flaschen zu verwenden (ähnlich Oxyspy)?

c. Die Preise sind mir bekannt, aber warum ist das Oxygauge (soviel) teuerer?

Vielleicht kann mir jemand bei der Kaufentscheidung helfen, daher vielen Dank für euere Unterstützung im voraus.


Dolphinfan



Antwort von kreisel stefan Registriertes Mitglied am 10.03.2005 - 21:53
hai,
leider nur erfahrung mit dem oxy2 und aladin air z o2.
eine feine sache, leider feuchten die sensoren nach zwei/drei stunden durch. und müssen über nacht trocknen.
gruss
stefan
Antwort von RebreatherNut Registriertes Mitglied am 10.03.2005 - 23:53
Wieso ist das Oxygauge teurer? Leider ist so ziemlich alles das aus dem Hause Draeger stammt ziemlich teuer.

Guck doch mal beim tecme.de rein, da gibt es auch eine tolle PPO2 Ueberwachung. Nr.30 in der Liste:

Hier klicken

Viele Gruesse,

RebreatherNut
Antwort von Aquarius am 11.03.2005 - 12:25
Hallo,

habe seit längerer Zeit ein Draeger Oxygauge im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Den Nachteil von Oxysense (Submatix) und PPO2 Überwachung von tecme.de sehe ich in der fehlenden akustischen Warnung bei Überschreiten bzw. Unterschreiten des kritischen PO2. Meine Erfahrung hat gezeigt, daß man das ständige Ablesen des PO2 irgendwann vernachlassigt und da ist eine akustische Warnung durchaus sinnvoll.

Gruß

F
Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 11.03.2005 - 13:40
Kann man mal hoffen das Oxygauge II besser ist wie das erste. Mir sind schon 2 abgesoffen. Das letzte beim ersten Tauchgang.
An die Bedienung muß man sich etwas gewöhnen. Aber sonst in Ordnung.
Zur Sauerstoff-Analyse kann man sie natürlich verwenden. Beim Oxygauge kann es halt sein das es dann dauernt piepst, da der po2 zu niedrig ist. Man bräuchte halt noch irgendeine Möglichkeit den Sensor an der Flasche zu plazieren. Nur vor das offene Ventil für ich den Sensor nicht halten

Gruß
Christian
Antwort von Holger Scherr Registriertes Mitglied am 11.03.2005 - 14:19
Bis zu welcher Tiefe sind Oxygauges einsetzbar?

Gruß
Holger
Antwort von µ-mike Registriertes Mitglied am 12.03.2005 - 01:57
@ RebreatherNut
Tolle PO2-Überwachung...? Das Sensorgehäuse schaut ja ganz ok aus. Aber für die Einhausung des Displays hat sogar meine Fillo auf der Fensterbank bessere Ideen.

Gruss
Mike
Antwort von Tauchschule-Unlimited Registriertes Mitglied am 12.03.2005 - 09:24
@Holger Scherr
Hier mal meine Erfahrungswerte:
Habe 2 Oxygauges bislang im Einsatz gehabt, eins hat seinen Geist auf ca. 70m und 1 auf 90m aufgegeben.
Zeichen des Ausfalls: keine Werte des O2 Sensors und 1 ist komplett abgesoffen(taugt noch zum Aquarium)

Viele Grüße
Patrick
Antwort von RebreatherTeddy am 12.03.2005 - 15:41
Bzgl. Oxyscan von Submatix: Das 1. ist mir beim 1.TG abgesoffen.
Das Oxygauge ist o.k., aber die Bedienung sehr umständlich. Ohne Bedienungsanleitung geht gar nichts.
Warum das Oxygauge von Dräger so teuer ist. Ich denke mal, da Uwatec das Oxy2 eingestellt hat, denken die, daß sie jetzt noch mehr verlangen können.

Meine Empfehlung:
Nimm den VR2 oder VR3 mit dem Rebreather-Link mit O2-Sensor. Da wird der Tauchgang dann gleich mit dem richtigen ppO2 berechnet. Und ein Oxygauge und ein Tauchcomputer kosten in etwa gleich viel wie der VR2 mit Rebreather Link. Der Vorteil ist ja auch, daß man auch auf Bailout umschalten kann und 4 Gasgemische mit dem VR2 berechnen kann.
Der VR2 bzw. VR3 ist unter anderem erhältlich unter
ts-tulln@diwa.org
Antwort von Dolphinfan Registriertes Mitglied am 12.03.2005 - 16:02
Hallo zusammen,

vielen Dank für euere Erfahrungsberichte und Informationen. Bei meiner Anfrage habe ich mir schon gedacht, dass es nicht so wahrscheinlich sein wird, dass beide Systeme von einem Nutzer ausführlich bekannt sind.

- OxyII mit AirZO2 sowie VR2/3 mit Rebreather Link sind sicher hervorragende Lösungen, allerdings auch teuere Lösungen nur für eine Anzeige zur Überwachung (da ich schon einen guten Computer habe).

- Der Hinweis auf Tecme, Nr. 30 ist toll. Da muss ich mich noch ein wenig einlesen.

- Das Oxygauge ist lt. Anzeige im Internet bis 40 m verwendbar; auf der Dräger-Homepage finde ich keine Infos über das Oxygauge.

Ich freue mich weiterhin über jede Info/ Diskussionsbeiträge.

Soweit erst mal viele Grüße
Dolphinfan
Antwort von µ-mike Registriertes Mitglied am 12.03.2005 - 18:22
@RebreatherTeddy
Krieg meine Frage bitte nicht in den falschen Hals, aber sehe ich das richtig, daß Du dich bei der VR3-generierten Dekoberechnung auf nur EINEN Sensor verläßt? Mit welchem Gerät tauchst Du das Ding. Welche TG machst Du damit (Multigas, Deko, Overhead, oder "Nullzeit"). Wie sieht Deine Vorplanung aus?

Grüsse
Mike
Antwort von Geddi2003 Registriertes Mitglied am 15.03.2005 - 13:05
Wo ist das Problem, wenn Du Dich bei einem mechanisch funktionierenden Gerät auf einen Sensor bei der Deko-Berechnung verlässt ? Wenn Du einen Fehler vermutest, spüle den Loop und Du weist, ob die Anzeige stimmt. Wenn Du keinen VR 3 oder Aladin benutzt, dann kann Dein Sauerstoffgehalt im Loop u.U. bei Anstrengung extrem von dem am Computer eingestellten Sauerstoffgehalt abweichen und Du kannst nichts tun. Wenn der eine Sensor ausfällt, dann funkioniert der VR3 wie ein normaler Computer ohne Sensor-Link (mit dem Vorteil, dass Du sogar noch die Gase unter Wasser umprogrammieren kannst)

Ach so: Ich habe mit meinem OxyGauge immer Probleme mit der Ungenauigkeit des Sensors im kalten Wasser, verwende allerdings nicht den Original-Sensor. Ich war mit dem Gerät schon auf 50 m ohne Probleme, allerdings war da der Verbindungsschlauch an der Pressung am Gehäuse so eingedrückt, dass ich Angst gekriegt habe . Die Tec Me Lösung mit R22D-Sensor funktioniert einwandfrei und zuverlässig (bis 54 Meter getestet). Schön ist vor allem, dass der Sensor sehr schnell anspricht.

MFG Gerd
Antwort von Euronaut37 Registriertes Mitglied am 15.03.2005 - 22:21
Ich habe den Oxyscan von Submatix. Eine vom Hersteller auf meinen Wunsch gebaute Variante mit Druckkompensation. Die Elektronik wurde in der Testkammer auf 120 Meter abgedrückt.
Bisher bis auf 54 Meter ohne Probleme eingesetzt. Schnelle Anzeige, schnell zu kalibrieren. Es ist mit dem P-Conector von Dräger an der Gegenlunge angeschlossen und ich benutze es auch um den Gehalt in den Flaschen zu messen in dem ich den Sensor 90 Grad zur Ventilöffnung mit der geschlossenen Hand verbinde und das Ventil nur leicht öffne. Funktioniert problemlos.
Antwort von Conlui am 03.05.2005 - 08:51
HAbe mir vor kurzem das Oxigauge bei ebay erstanden - hätte ich besser nicht tun sollen! (nicht wegen ebay, sondern weil man für die Bedienung über und unter Wasser promoviert haben muss.) Das Ding kommt weg und - so bitter das auch in der Kasse ist - der VR2 kommt her. Frage: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Farbdisplay. Meine Augen sind nicht mehr so gut - aber unter Wasser habe ich doch sowieso nur beschränkt etwas vom Farbdisplay. Also: lohnen sich die 300 Euro für die Farbe. Danke für Tips!

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