Momentan in den Foren unterwegs:
fröhlich und 35 Gäste

Weitere Foren :
Tauchgebiete - Tauchausrüstung - Biologie - Tauchmedizin - TEK-Diving - Rebreather - Foto / Video - Wracktauchen - Recht - Diverses - Tauchunfälle - int. Tauchunfälle

Moderatoren: Hans_S
 Forum Ausbildung 
Sponsored by PADI

Antworten - Mailbenachrichtigung - zur Übersicht - Hilfe - Foren-Regeln

Hier lesen noch 2 Benutzer mit!


Padi AOWD überflüssig ???
Abgesandt von toto1495 Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 20:36:

Hola,
was lernt man eigentlich im Padi AOWD ???

Gibt es eine Lernerfolgskontrolle, nein
Einen Abschlußtest, nein
Gibt es irgendwelche Grundanforderungen mal Abgesehen vom OWD, nein

Der 2 Stern darf Dekotauchen, der AOWD nicht
Der 2 Stern darf im Buddysystem bis 40m, der Padi Taucher laut Standarts, Aussage von Padi Europe und einem Course Direktor nur in Begletung eines TL oder DM, sonst 30m.

Im Grunde geht es darum, sich weiter zu entwickeln.
Ich bin der Meinung, jeder Tauchurlaub, in dem mich ein privater Guide begleitet, lerne ich ein Vielfaches, wie in einem Padi-AOWD-Kurs, wo der TL mit 4-6 Tauchern auf einmal durchs Wasser schluppt.
Der Unterschied ist der, das ein personal Guide 5,- Euro pro Tauchgang kostet, der AOWD rund 200,- Euro - 40 Euro pro TG, und das obwohl 4-6 Taucher teil nehmen.

Wenn ich nun bedenke, das es keine Fertigkeitsnachweise gibt, und die Teilnehmer mit dem Überleben des TG ihren Erfolg bescheinigen, und ich als Padi-TL bei 5 Kursabsolveten 1000,- Euro Umsatz mache, 200,- Euro pro Tauchgang, da muß ich mal das Kompliment an Padi aussprechen, einen Kurs mit so beschissenem Preis/Leistungsverhältnis so geschickt als unüberwindbare Zwischenstufe zwischen dem OWD und den Fortgeschrittenenkursen zu platzieren, ist schon aus Marketingsicht ne Meisterleistung.

Bringen tut der einem, so wie er in den meisten Schulen abgehalten wird, nix.
5 Seiten lesen, 3 Bier dabei trinken.
Dann 16 Monate nicht tauchen, und immer noch AOWD-Gott sein, ohne sich auch nur an ein Detail zu erinnern.

In meinen Augen Dinge, die die Welt nicht braucht.




Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 20:40
Das die Mehrheit der Tauchkurse gar keine andere Wahl haben, als bei Padi zu lernen, da sie alle nicht mehr in der Lage sind, 200m alleine und selbstständig zu schwimmen, ist ja ein Armutszeugnis sondergleichen.

Diesen Wassersportlern, die ohne Hilfsmittel nach wenigen Momenten dem ertrinken nahe sind, ein Fortgeschrittenenbrevet zum Heuschelkurs alas Kaufbrevet anzubieten ist wohl das Armutszeugnis schlechtweg.
Antwort von nix Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 20:48
Wieso denn so frustriert?
Antwort von yobabe Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 20:54
Dafür, dass das alles so ein großer Mist ist, funktioniert es aber ganz gut

Es lamentieren immer diejenigen gegen PADI, bei denen ohne ein Jahr Kampfschwimmerausbildung eh niemand ins Wasser darf. Überdenkt mal Euer eigenes, favorisiertes Produkt!
Antwort von ramklov Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 20:59
"nach wenigen Momenten dem ertrinken nahe sind"
"ein Jahr Kampfschwimmerausbildung" Otternasen, einen Tag vor Heiligabend
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 21:06
Natürlich ist der Padi AOWD überflüssig.
Aber er passt eben zum Geschäftsmodel.

Oft genug wird der AOWD nur mit dem EinStern Taucher gleichgesetzt.
Ein einfacher Padi OWD wird manchmal als `nicht selbstständiger Taucher` bis zum Gegenbeweis angesehen.
Der AOWD dient dazu, das man auch mal ein bisschen mehr darf.

Dekotauchen gibt es bei Padi im `Recreational Diving` sowieso nicht!

Davon abgesehen:
Woher kommt diese realitätsfremde Ansicht, das jedes Brevet eine `Leistungsbescheinigung` ist?

Das Plastikkärtchen ist eine Teilnahmebescheinigung, kein Qualitätsnachweis!
Antwort von uboettger Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 21:16
Juhu, eine weitere Runde Verbandsbashing! Jemand Lust auf Schokokekse?
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 21:23
Dominosteine - lecker!
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 21:29
ähm - war es beim AOWD nicht so das - wenn du nach dem OWD mit diesem, jenen und welchen Kurs weiter machst du ganz automatisch den AOWD bekommst ??

Das heißt also die Lernkontrolle würde mit jedem bestandenen Kurs gemacht ... wenn eines der zusatz Kurse Deep Diving ist ... dann gehts auch für den AOWD tiefer - wobei ich mir grad nicht ganz sicher bin ob du den Deep Diver schon vor dem erreichen des AOWD machen darfst oder nicht ... oder du crosst halt ein bisserl - von PADI nach CMAS über SDI - die erkennen sich doch eh alle untereinander an ... wo liegt da eigentlich das Probelm ..
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 21:34
sorry - ich würd geröstete Otternasen mit Lebkuchenherzen nehmen ... iss ja bald scho Weihnachten ...
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 21:35
@toto
Ob ein Kurs überflüssig ist oder nicht hängt vom TL und vom TS ab.
Ich denke dass meinen TS der AOWD immer was gebracht hat
Lernen ist nie ein Fehler und Tauchen spielt sich nicht nur bei 40 Meter und mit Deko ab
Im flacheren Bereich gibts auch sehr viel zu entdecken und wer das noch nicht bemerkt hat der ist zu bemitleiden.
Keiner wird zu einem Kurs gezwungen und man sollte es doch jedem freistellen wie er tauchen möchte.
Ich sah nach meinen Kursen immer in glückliche Gesichter und wichtig ist dass man nach jedem Kurs etwas lernt und Spass hat.
Der AOWD ist ein sehr guter Kurs um einen kleinen Einblick in versch. Themengebiete des Tauchens zu bekommen. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 22:22
..und von mir gubt`s den hier (Kopfhörer nicht vergessen):

Hier klicken

Damit fasse ich mich in Zukunft kurz, wenn ich keinen Drang zur Diskussion verspüre oder eine Thread zuvor versuchsweise konstruktiv war.

Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 23.12.2012 - 23:47
Ich bin nicht frustriert.

Ich bin amüsiert, das hier regelmäßig Anfragen gestartet werden, was ein AOWD so alles darf.

Es ist doch traurig, das ich auf der einen Seite einen Kurs besucht habe, und garnicht weiß, was mir anschließend nach den Standarts für Freiräume eingeräumt werden.

Es ist ja so, als würde ich - einfach so - irgendeinen Führerschein machen, und weiß anschließend garnicht, was ich damit bewegen darf.

Auf der anderen Seite finde ich es einfach lächerlich, wie miserabel Padi da Aufklärungsarbeit leistet, das selbst viele Tauchlehrer vom eigenen Verband es garnicht wissen.

Somit verbreitet sich ein enormes Potential von Halbwissen, und nur weil die Mehrheit der Sympathisanten der gleichen persönlchen Auffassung sind, muß es dennoch nicht bedeuten, das ihre Interpretation korrekt ist.

Eine einfache Mail an den Padi Europe Support ergibt immer das gleiche.

AOWD mit Buddysystem max 30m unter Ausbildungsbedingungen oder besser

AOWD mit Divemaster oder TL 40m

Interessanter Weise darf der Divemaster, da er ja keine Tieftauchausbildung beinhaltet, ohne Deep Diver auch nur 30m, so der E-Mail Support von Padi.

Da gab es schon unzählige Disskussionen drüber mit Shuttle und co. und immer wieder bekomme ich recht.

Shuttle war dann immer bemüht, den Support zu kontaktieren, um ihn zu belehren, das sie als Padi Europe falsch liegen, aber das ist ihm bis heute nicht gelungen, der Support behält seine Auffassung bei.

Aber wenn ein Fortgeschrittenenkurs daraus besteht, das der lehrende TL bei Navigationsübungen auf der Parkbank sitz, und die Oberflächenboje verfolgt, und anschließend für den TG 4eckig Geld kassiert, pranger ich das System an.

Generell muß das jetzt nicht überall so sein.

Aber die Mehrheit der Kurse, die ich beobachten durfte, 4-6 Schüler, im Süßwasser, bei Begleitung durch einen DM teilweise noch mehr Teilnehmer, ist einfach nicht Zweckmäßig im Sinne der Schüler.

Manche Bekannte von mir wurden in solchen Kursen mit 20 TG im Logbuch im Nassanzug auf 30m im Blausteinsee gedrückt, während der TL im Trockie vortauchte. Sehr verantwortungsvoll, das einzige, was mein Bekannter gelernt hat daraus ist, das er nie wieder ins Deutsche Süßwasser will.

Der kursleitende Master Scube Diver Trainer hatte sage und schreibe 163 TG im Logbuch. Er gehört mit Sicherheit zu Padis besten. Keiner hat in so kurzer Zeit so viele Brevets gekauft, wie dieser TL.

Daher frage ich mich, warum macht so ein Kurs überhaupt Sinn, wenn die Teilnehmer den nutzten nicht kennen, und die Tauchschulen und der Verband nur am Umsatz, und nicht am Lernerfolg der Schüler interessiert sind.

Daher für mich, Dinge die die Welt nicht braucht.

Im übrigen besitzte ich selbst eine AOWD-Karte, daher weiß ich, wovon ich rede. Aber als naiver Tauchanfänger weiß man es selten besser, profitiert habe ich damals nicht von dem Kurs.

10 Tage Tauchurlaub in Kroatien von der Tauchschule organisiert, mit erfahrenen Tauchern als Buddys, das war eine Bereicherung von Routine, Fachkenntnis und verschiedensten Situationen von Nacht über Tief und Strömung bis zum Wrack.

Ich behaupte, würde man den AOWD einfach Streichen, würde man das bei 90% der Taucher garnicht merken, was die Fertigkeiten angeht.

Sie wären nicht mehr so überheblich, immerhin machen manche ganze 60 TG in 10 Jahren, was sie für die Ultimative Erfahrung halten, immerhin sind sie ja die erfaaaahrensten unter den Tauchern.

Ich bleib dabei, Dinge, die die Welt nicht brauch
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 00:27
Also ich verstehe Dich nicht.

>>Potential von Halbwissen
Klarer Fall von Halbwissen meinerseits?

>> AOWD mit Buddysystem max 30m ...
Ja, aber doch nur als Empfehlung!

>> AOWD mit Divemaster oder TL 40m
Wie soll der AOWD denn anders den Deep Diver machen?

>> ...der Divemaster... nur 30m
Was ist jetzt daran überraschend, oder unlogisch?
Und auch das ist doch ein `Du solltest nicht tiefer als...`.

>> Ich behaupte, würde man den AOWD
>> einfach Streichen...
Toll, dann wäre bei Padi also der nächste Schritt der Divemaster?
Oder nur der Master-Scuba-Diver?
Und im nächsten Jahr gibt es dann Threads über die Unfähigkeit von Divemastern?

Überheblichkeit kommt doch nicht mit dem AOWD, die ist Grundvoraussetzungg für Taucher allgemein, wie es scheint

Gibt genug schlechte OWDs und AOWDs, genauso wie Gold-Taucher und 3 Stern TLs, aber auch genug Gute.
Wenn der TL das ernst nimmt ist ein AOWD hervorragend ausgebildet, um als Sporttaucher selbstständig zu werden.
Antwort von C_aus_G Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 00:38
Es gibt bei allen Verbänden Trolle und Nichtsnutze, das ist einfach so ...
Kettenrauchende, horizontal benachteiligte PADI-Schwafler gibt es genau wie dauerqualmende fette 2*CMASTL die nicht in ihren Anzug passen....
Also cool bleiben und immer den eigenen TG gut beenden....
Antwort von ZH-L8 ADT Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 10:23
Der AOWD bei Padi ist eher als Aufklärungsinstrument anzusehen.
Der Unerfahrene Proband macht ein paar Spaßtauchgänge in verschiedenen Themengebieten, erkennt, daß er einen vollständigen Kurs im jeweiligen Themengebiet benötigt und macht diesen auch.
Der Proband ist hinterher stolzer AOWD, Padi ist reicher und der TL hat auch was verkauft.

Ist doch alles perfekt, man muß nur dran glauben.
Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 10:44
Toll, dann wäre bei Padi also der nächste Schritt der Divemaster?

Wer das System kennt, weiß, das man ohne Rescue Diver keinen Divemaster machen kann, nicht wahr Razorista.

Und was soll man von AOWDlern halten, die hier nach der Funktion einer Tauchtabelle fragen, oder Divemaster, die nicht wissen, warum man keine Apnoeübungen nach einem Gerätetauchgang macht.

Hier ist doch die ganze Breitseite der hochbrevetierten Kompetenz vertreten.

Ein Grundwissen von Freitauchen wäre bei einem Divemaster ja auch viel zu hoch gestckte Ziele,
es sind ja, so der Divemaster hier im Forum vor wenigen Wochen, 2 ganz andere Sportarten.

Quasi wie Surfen und Quadfahren.

Klopft euch nur weiter auf die Schulter,
und freut euch über ein System, was euch und eure Tiefenlimits weiter selbst verzehrt.

Na klar sind die 30m nur eine Empfehlung,
die 100m im Advanced Trimix Kurs auch,
in Wahrheit kannst du als Nichttaucher nen 120m Trimixtauchgang machen, es gibt kein Gesetzt, was dir das verbietet.
Ich kann auch aus 200m mit dem Fallschirm abspringen, gibt auch dagegen kein Gesetz.

Interessant wird es immer erst dann, wenn was passiert.
Antwort von mario-diver Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 10:57
Warum startet jemand wie toto diesen Fred hier? Um sich köstlichst über die Reaktionen zu amüsieren...hat doch nen ellenlangen Bart dieses Gehacke
Wenn ich mich zurückerinnere an meinen AOWD, dann war das ein echter Schritt; mein TL, ich und ein weiterer Schüler:Navigationsfiguren bis zum Abwinken, bis es präziese klappte; die handschrifliche Rechenerfahrung auf 30mTT bei 4 Grad Wassertemp.; erste Trockierfahrung und Nachttauchen...Einblicke, die mich anspornten zum Weitermachen
Es kommt -wie immer- auf den TL an und darauf, was man selbst daraus macht.
Basta
Antwort von RogerT Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 11:09
@toto1495
Du siehst das Ganze viel zu eng.

Um beim Vergleich mit dem Führerschein zu bleiben: nach bestandener Prüfung empfiehlt dir dein Fahrlehrer, erst Mal nicht schneller als 120km/h auf der Autobahn zu fahren - was machst du? Nimmst dir Papas Benz und bretterst mit 250km/h über die Piste. Du darfst das! Du hast den Schein, der das erlaubt, Beschränkungen sind nur Empfehlungen. Nur du kannst es noch nicht, weil dir Erfahrung fehlt!

Beim Tauchen sehe ich das Ähnlich. Du machst einen Schein, ob nun AOWD oder CMAS* ist jetzt egal. Damit darfst du eigenverantwortlich tauchen! Niemand kann dir verbieten tiefer als 30m zu tauchen, Beschränkungen sind da nur willkürlich von Tauchbasen bzw. Empfehlungen. Du kannst es nur noch nicht, weil dir Erfahrung fehlt!

Und warum ist der Schein, wie oben beschrieben, egal? Weil es nicht auf den Verband ankommt, sondern auf den TL. Das der AOWD teilweise verschleudert wird, ist eine Sache, bei CMAS gibt es auch Gefälligkeits-Brevets... wenn die Tauchschülerin über ein entsprechendes Äußeres verfügt und das einzusetzen weiss und der TL zu sehr schwanzgesteuert ist...dann gibt es das Brevet auch schon mal für lau...oder so ähnlich.

Ich gebe auf meinen AOWD auch nichts, verurteile damit aber nicht alle anderen, weil die vielleicht einen guten TL hatten. Meinen AOWD musste ich zwangsweise machen, weil man uns mit damals CMAS* und 260 TG als Buddyteam nicht alleine tauchen lassen wollte (eine Ausweichmöglichkeit gab es in der Pampa nicht) - für €90.-/Pers. bot man uns den AOWD an - das ganze war eine lustige Farce, mehr nicht. Lerneffekt gleich null, abhaken, Kohle übern Tresen (darum ging es) und gut war. Das ist aber nicht die Regel, hier kann jeder nur für sich sprechen. Verallgemeinern ist da blöd und stinkt nach Vorurteil.

Also, immer schön locker bleiben, auch wenn Weihnachten ist...
Antwort von divefreak Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 11:15
@toto
beim AOWD durchgefallen, oder warum so sauer?
Antwort von Lenni_Dive Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 12:26
Das ganze erinnert mich an den Vater, der sich über eine Tauchbasis tierisch aufgeregt hat, weil die seinen 15 Jahre (oder wie auch immer) alten Sohn nicht mit ihm allein tauchen lassen wollte, da beide eine CMAS Ausbildung genossen haben. Die Basis hatte damit geworben, jeden nach seinem Ausbildungsstand zu behandeln und auch entsprechende Guides zur Verfügung zu stellen. Die bösen PADI Papas durften mit Ihren Kids tauchen, er musste einen Guide bezahlen

Was zählt ist doch die Erfahrung und nicht der Schein sagte er. Wenn das so ist, warum wird dann hier immer die Fahne im Wind gedreht? Genau das machte der Papa auch, weil er in diesem Moment eben nicht auf die ach so gute Laufbahn unter CMAS bestanden hat.

Unter Beaufsichtigung bis 30m tauchen, Navigieren bis zum Exess, Nachttauchgang, Stömungstauchen oder auch Tarieren in Perfekttion sind doch - einen guten TL vorausgesetzt - sinnvolle Einblicke in weitere Tauchgänge in diesem Themenbereich. Der frische AOWDler ist dann nicht der Supertaucher, aber sich weiterbilden gehört doch überall dazu.
Frohe Weihnachten
Antwort von andi_diver Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 13:21
Schon wieder so eine hirnrissige Diskussion... Manche Leute lernen es halt nie: die Qualität einer Ausbildung hängt NICHT vom Verband, sondern vom jeweiligen TL ab!
Ich habe schon "CMAS 4* Moniteure" erleben dürfen, die sich von der Gruppe getrennt haben, und nach 25 Minuten voller Stolz mit leerer Flasche zurückgekommen sind...

Ich persönlich habe übrigens meine Konsequenzen aus PADIs Lehrphilosophie gezogen und unterrichte gar nicht mehr.
Antwort von karlschober Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 13:22
Könnte man die wiederkehrenden Verbands- und Brevet Diskussionen nicht bitte in den neu zu schaffenden Bereich "wertlos" verschieben? Oder was genau bringen so rethorische Fragen wie "AOWD überflüssig" irgend jemandem??
Is in etwa so wertvoll wie "LKW-Schein überflüssig, ohne mind. 100tkm Erfahrung am Steuer kann man nicht Laster fahren".
Spart Euch den Spam....
PS: würd mich mal brenned interessieren wieviel Prozent der schwerwiegenden Tauchunfälle hochdekorierten (von welchem Verband auch immer) und mit 1000enden TG an Erfahrung passieren... ich Tipp mal auf nen recht hohen Anteil. Selbstübschätzung hat nichts mit nem Brevet zu tun, und Erfahrung kommt durch erfahren...
Als denn, Frohe Weihnachten und viel Spass beim weiter-trollen...
Antwort von faraway Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 13:26
Ich fand meinen AOWD damals ganz gut. Für kleines Geld habe ich einen TL für mich alleine gehabt mit dem ich thematisch Vorbestimmte Lehrtauchgänge gemacht habe. Das war für mich als Anfänger damals eine sehr sinnvolle Sache bei der ich viel gelernt habe und erste Unsitten wurden mir gleich wieder ausgetrieben.
Hätte ich nicht das Glück gehabt oft viel von erfahrenen Buddies lernen zu können hätte ich den AOWB (ohne Kärtchen) u.U. ein Jahr später sogar nochmal gemacht. Nirgends gibt es einen Privat-TL für so wenig Geld pro TG.
Antwort von jan-japan Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 14:39
Padi ist ein verband der von Naui aus gegründet wurde, Naui Gründer war eine Lehrer und Padi Gründer war eine Sale`s Rep für US Divers.

By Naui heissen die Kurse Scuba Diver und Advanced Scuba Diver bei Padi hießen sie bis in die 80` Jahre Scuba Diver und Scuba Diver 2, um nicht die selben Namen zu haben wurde es bei PADI auf Open und Advanced Open Water geändert.
Ist doch alles "beginner level" und advanced nur noch um etwas Taucherfahrung mit einem Guide zu sammeln und ideen und intresse zu sammeln für verschiedene gebiete - hat auch was mit Mentalität zu tun, die Ammis springen nämlich sofort mit ihrem Kurs-buddy und 4 Tg`s alleine ins Wasser - so giebt`s einen guten Grund warum sie noch ein paar Tg`s mit einen Instructor machen sollten - for FUN, ob das nun AOWD genannt wird oder Fun Tauchen ist weniger wichtig.

Antwort von luziemil Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 15:14
Antwort von MatV Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 16:13
toto, die Leute sind doch heute wieder so weit(und das nicht durch verblödete Tauchausbildung jedwedes Verbandes, sondern durch die Entwicklung unserer Gesellschaft), dass sie glauben, für jeden Pups eine Erlaubnis zu benötigen. Guck dir doch diese Threads an, wenn es darum geht, einen Schlauch an eine erste Stufe zu schrauben, oder in Deko zu kommen, oder unter 18m, usw. Wenn du das in noch krasserer Reinkultur erleben willst, geh nach Ostasien, und guck dir an, wie Korinthanern schnorcheln oder tauchen (bei)nahegebracht wird. Die sagen nach jeder verbalen Entäußerung des Instructors "hai" und wedeln mit einem Arm.

Nbb: Schnorcheln, Apnoefertigkeiten sind bei Padi optional. Es bleibt also Raum für Optimismus.

Ansonsten würde ich keine Otternasen oder Schokoladenkekse nehmen, sondern gleich mit Kaltem Hund anfangen.
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 19:31
Oh ja, Keks mit Schokoladenguss
Antwort von Bluelba Diving Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 21:42
Uahhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!! Warum????? Warum????? Eigentlich sollte ich hier nichts zu schreiben, aber ich bin grad super in der Laune dazu. Was für ein M... hier wieder verzapft wird. Wahrscheinlich von Leuten die alleine in diesen Tagen zuhause sitzen und einfach mal Sch.... verzapfen wollen. Am Ende, und das hört man aus allem raus, ist es der TL der den Braten fett macht. Gott sei Dank sehen das hier einige genauso. Alle anderen T..... die hier ständig zu mosern haben, einfach mal die F..... halten. Ist doch nicht auszuhalten. Die meisten hier, so behaupte ich tauchen erst seit ein paar Jahren und machen hier den Dicken. Was geht bei euch im Kopf eigentlich ab? Was habe ich schon für Menschen getroffen, gut im BLABLABLA, aber tauchtechnisch nichts auf dem Kasten. Junge, lass mich dich unterwasser sehen und ich sage dir ob du was kannst oder nicht. Ich tauche seit 1982, und habe es OLDSCHOOL (Anzug, Pulle mit Reserve, Blei, ABC und das wars) gelernt. Bin mittlerweile PADI und NAUI TL und AIDA Instructor. Das nur nebenbei um etwaige T...... auszubremsen. Alles hat seinen Sinn, es hängt nur davon ab, ob derjenige der etwas lehrt auch den Sinn verstanden hat. So, nun mache ich mir noch ein Weizen auf und stoß auf die ganzen Neunmalklugen hier an. BLABLABLA!!!!
Antwort von Zollerntaucher Registriertes Mitglied am 24.12.2012 - 23:29
@ Bluelba Diving: was ist ein AIDA Instructor?
@ toto1495: die Antwort ist ganz einfach - es gibt den AOWD, weil es ein Nachfrage danach gibt. So einfach ist das. Wer es nicht machen möchte oder keinen Sinn darin sieht soll es einfach lassen. Aus meiner persönlicher Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass einige * Taucher mit dem AOWD weitergemacht haben, weil sie die nötigen TG für den ** noch nicht hatten.

Gruß
ZT
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 04:49
@Zollerntaucher

Schau mal hier
Hier klicken
Antwort von chrisfuss Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 10:13
Falsche Annahme, dass ein PADI Divemaster "nicht auf 40m gehen darf" ein AOWD mit Deep Specialty aber wohl.
Denn Deep Specialty ist Vorraussetzung fuer den Divemaster Kurs, bzw. ist dieses nicht vorhanden, muss das Deep Dive Scenario im Kurs durchgefuehrt werden.

Auch wenn das viele von euch nicht wahr haben wollen! Und es geht hier nicht um die Befaehigung sondern rein um die Erfuellung von Vorraussetzungen durch Kurse.
Antwort von Michael-N Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 10:51
@ag2908
das ist die alte HP, hier die aktuelle für international Hier klicken und deutsch Hier klicken

Es ist wirklich nur vom TL abhängig, es gibt (auch bei uns) Folienvorlesende TL und welche, die auch Fragen außerhalb des Folienbereiches inhaltlich beantworten können. Es gibt auch die "Ist halt so" antwortenden TL. Es gibt gute Theoretiker,gute Pratiker und unendliche Schattierungen dazwischen. Was dieses ewige vergleichen gewerbliche und Vereinsmäßige tauchen angeht, SOOOO günstig sind die Brevets im Verein auch nicht (Kundensicht) Aufnahmgebühr, Jahresgebühr usw. da gibt es sich bis zum Rescue nicht viel ...
Grüße Michael
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 11:24
@ toto1495

"Der 2 Stern darf Dekotauchen" ...

Wo steht das ? .. bzw. wie kommst Du darauf ?

IGL C.
Antwort von Zollerntaucher Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 11:24
Hallo ag2908 und Michael-N,
vielen Dank für die Info.

Gruß
ZT
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 11:33
@Michael-N

Kann ich so bestätigen
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 11:39
Eigentlich wollte ich mich an diesem ach so überflüssigen Thread nicht beteiligen -
aber die Aussage von chrisfuss bedarf einer Korrektur-
lt. Aussage PADI Hettlingen darf auch ein DM ohne Deep Specialty nur bis 30 m tauchen, das Deep Szenario während der DM - Ausbildung befähigt ihn nicht bis 40 m zu tauchen - nur mit Deep Specialty kann ich als TL einen DM unterhalb von 30 m als Assistenten bei der Ausbildbung einsetzen !
biker
Antwort von Nacktschneckenfetischist Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 11:56
Bestimmt haben wir das hier jetzt geklärt. Aber ich habe da noch eine wesentliche und sehr relevante Zusatz-FRAGE: WER SIND DIE BESSEREN TAUCHER; BELGIER, FRANZOSEN, HOLLÄNDER (einschließlich Niederländern) ODER DEUTSCHE???

Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 12:05
@Nacktschneckenfetischist

Natürlich die Deutschen die nach Dahab ausgewandert sind
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 12:24
Cl@us: Anders herum gefragt: Warum sollte der ** nicht dekotauche dürfen? Es ist nicht von seinem Brevet abhängig. Er hat die Grundlagen gelernt und der vdst empfielt nur noch die nötige Erfahrung.
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 12:35
@ kwolf1406

"...der vdst empfielt nur noch die nötige Erfahrung."

Nein, der VDST empfiehlt Dekotauchen erst nach weiterbildenden Kursen, z.B. Nitrox**.

IGL C.
Antwort von Nacktschneckenfetischist Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 13:31
@ ag2908, Du darfst hier nicht mitdiskutieren, Du bist Ausbildungstechnisch und Landesspezifisch überparteilich und unabhängig
Aber darauf ein Deco- mit Dir
Mein Eindruck ist übrigens der, dass diese Verbandsmeiereien (neben Belgien und Frankreich) ein vornehmlich deutsches Problem sind. Die Anderen gehen einfach tauchen.
Und wer die beste Ausbildung macht... das ließe sich anhand von Unfallstatistiken überprüfen...
Aber gewiss nicht in so einer Diskussion, wie dieser hier.

Antwort von Meerjungfraus Bester Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 13:33
...was für ein Thread voller Schwachsinn.

Wie schon oft geschrieben:

Ausbildungsorganisationen geben verbindliche Standards für AUSBILDUNG-TG`s vor.

Danach sind es EMPFEHLUNGEN.

Ein OWD / AOWD ect. welcher Organisation auch immer steht in keinem Rechenschaftsverhältnis zu der Organisation, nach deren Standards er irgendwann mal seine Ausbildung gemacht hat.
Er ist NICHT Mitglied dieser.
(Das bin ich am Bsp. PADI erst ab Divemaster; dann sieht`s wieder anders aus).

Natürlich kann eine Basis diese Empfehlungen übernehmen und diese zum "Gesetz" machen, wenn man mit ihr tauchen möchte...
Das kann ich dann tun, oder lasse es bleiben.

Auch Länder können max. Tauchtiefen gesetzlich festlegen und an Brevetierungsstufen koppeln (Bsp. Malediven, OWD/1*-Taucher = 20 Meter).

Natürlich gibt es hervoragende AOWD Kurse. Und grottenschlechte...
Genauso wie es supergute **-Stern Kurse gibt und katastrophale.

Wer so dumm pauschalisiert, ist einfach nur hirnbefreit...

Vlt. ist ja mein eingangsposting in diesem Thread hier Hier klicken
für einige noch mal ganz interessant?

...und was kann man von einem Thread Starter halten, der ständig das Wort Standard "in den Mund nimmt" und dabei nicht weiß wie man`s schreibt?!

Herr wirf Hirn vom Himmel...

M.B.



Antwort von Zollerntaucher Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 14:10
@ M B: nicht so böse - es ist Weihnachten - Fest der Liebe.
Ich kann mich noch sehr gut an den Thread von dir erinnern. Er hat mir sehr gut gefallen.

Gruß
ZT
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 14:32
@Claus

o.k., ich will das mal präzisieren. Es ist nicht nur schwarz-weiß:

In der Ordnung für Nitrox* steht durchaus, dass in den Kurstauchgängen „… möglichst…(u.a.) keine Dekotauchgänge…“ gemacht werden „sollen“ . Das ist also mit dem „sollen“ eine wachsweiche Empfehlung.

Ein weiteres Zitat aus der DTSA-Ordnung des VDST:
„…führt hin zum DTSA Nitrox ** zur sicheren Durchführung von Nitroxtauchgängen mit einem Gaswechsel für die Dekompression“ …also Schwerpunkt: Gaswechsel zur Deko:. Das ist der wichtigste Lerninhalt des N**.

In den Sicherheitsstandards werden ja durchaus nur Nullzeittauchgänge bis Nitrox** empfohlen, aber ansonsten steht da auch „…Mehr Tauchgänge sollten nur unter günstigen Tauchbedingungen erfolgen, wenn zugleich auf dekompressionspflichtige Tauchgänge verzichtet (wird)“. Das heißt im Umkehrschluss, dass Dekotauchgänge durchaus eine Option und möglich sind. Darüber hinaus - und das halte ich für sehr wesentlich - wird ja auch die Dekotheorie und die Planung von Dekotauchgängen (mit Tabelle) bereits im Grundschein gelehrt, die Durchführung von präzisen Dekostopps ab ** in der Praxis geprüft. Daher kann ein Überschreiten der Nullzeitgrenze und gekonntes planvolles Weitertauchen "in der Deko" für einen ** nie per se als fahrlässig bezeichnet werden.

Daher eben meine an anderer Stelle beschriebene Differenzierung zwischen Regel und Empfehlung: Regeln gelten für die verbandskonforme Ausbildung und Veranstaltungen und sind dort einzuhalten. Empfehlungen sind Leitlinien (die ich durchaus meist auch für richtig halte), die eine ausreichende Erfahrung beschreiben. Aber diese Erfahrungen können auch anderweitig erworben werden. Dann besteht auch kein fahrlässiges Verhalten. Den Nachweis muss man aber im Fall der Fälle erbringen. ein entsprechendes Brevet reicht dann ggf. auch nicht aus.

hth
Klaus
Antwort von Icetiger Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 14:51
Hi @tot1495,

mach ihn einfach

Euch allen Blubbern frohe Weihnacht und Prost
Antwort von MatV Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 17:54
Ich empfehle immer mal wieder, in das Urteil reinzugucken, das ein OLG zur Frage erlassen hat, ob einem Segelflieger mit nachweislicher Höhenerfahrung (also bei vermindertem Sauerstoffpartialdruck) Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist, wenn es dabei zu einem Unfall kommt.
Nein.
Für wen muss ich jetzt noch einen Bezug zum Deko-Tauchen herstellen?
Antwort von Zeeland-Taucher Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 18:40
Ist ja soweit alles gut und schön - auch das Beispiel mit dem Segelflieger - aber vielleicht hat der einfach Glück gehabt. Wie sehen das denn die Tauch-Unfallversicherungen, wenn aus dem Logbuch hervorgeht, dass man die ganze Zeit außerhalb seiner brevetierten Erfahrung taucht?
Ich kenne Trimixtaucher ohne Trimix-Schein, die haben ansonsten hohe Brevets. Das machen die schon lange und auch erfolgreich so, sie tauchen in Begleitung von anderen (nicht TL) Trimix-Tauchern... aber wenn da mal was passiert, dann würde ich zumindest den Versicherungsschutz mal echt in Frage stellen... und das sollte doch auch ein Argument für das eine, oder andere "Kärtchen" sein, oder?
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 19:05
@ MatV

Ach herrjeh, weiter daneben argumentieren kann man ja wohl kaum ... ich würde was drum geben, wenn Taucher nur halbwegs so gewissenhaft wären im Einhalten von Regeln und Empfehlungen wie Segelflieger.

IGL C.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 19:16
@Zeeland-Taucher

...und ewig grüßt das Murmeltier

Versicherungen gucken kaum nach dem Brevet. Ausnahme bei meiner großen Versicherung: Technisches Tauchen. Ausschlüsse gibt es sonst nur beim Alleintauchen und bei bestimmten Apnoeverhalten.
Sic!!
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 19:19
(... und in der Haftpflicht muss man sogar eindeutig schuld sein, damit sie zahlt!!)
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 21:16
Genau auf ein mit dir.

Aber mal ehrlich. Ist schon lustig was dabei raus kommt wenn jemand einen Thread mit so einer doofen Frage startet
Aber was solls, ich bin ja auch drauf angesprungen, obwohls eigentlich keine Antwort wert war

Grüsse aus Dahab
Antwort von Matz Registriertes Mitglied am 25.12.2012 - 22:29
@ an Alle: erst einmal ein schönes Weihnachtsfest nachträglich.
hmmm, wie soll ich anfangen??
Änderung von:Padi AOWD überflüssig ??? auf :Wie überstehe ich die Weihnachsttage??????
Ganz einfach :Verbandsdiskusition anwerfen
@Toto1495
sorry ich halte normalerweise viel,(nicht immer) von deinen Tipps.Beiträgen usw.
seit 2007 aber wenn Dir seit Jahren der verbratene Gänsebraten oder das Kannichen im Römertopf oder Kartoffelsalat und Würstchen(geplatzt) deiner Frau ,deiner Mutter,deiner Schwiegermutter
statt eines gepflegten Reisdorfer`s,ein warmer Wein oder noch schlimmer ein ALT vorgesetzt wird..
Zitat :Ramlov : "nach wenigen Momenten dem ertrinken nahe sind"ein Jahr Kampfschwimmerausbildung" Otternasen, einen Tag vor Heiligabend
Zitat :Euregiotaucher:hm - war es beim AOWD nicht so das - wenn du nach dem OWD mit diesem, jenen und welchen Kurs weiter machst du ganz automatisch den AOWD bekommst ??

Das heißt also die Lernkontrolle würde mit jedem bestandenen Kurs gemacht ... wenn eines der zusatz Kurse Deep Diving ist ... dann gehts auch für den AOWD tiefer - wobei ich mir grad nicht ganz sicher bin ob du den Deep Diver schon vor dem erreichen des AOWD machen darfst oder nicht ... oder du crosst halt ein bisserl - von PADI nach CMAS über SDI - die erkennen sich doch eh alle untereinander an ... wo liegt da eigentlich das Probelm ..

Zitat Matz: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
Ansonsten wünsche ich euch ein Frohes und vor allem ein Gesundes neue Jahr2013 und euren Familien. (event.6Richtige) aber zuerst ICH




: up: up
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 03:48
Junge, junge, da schaut mal mal einige Zeit nicht herein und schon geht die Post ab

@toto1495: OK, du hältst nichts vom AWOD. In Ordnung. Gibt auch tatsächlich jämmerlich schlecht durchgepeitschte. Wie auch in anderen Verbänden. Aber auch sehr gute. Wie in anderen Verbänden.

Aber was bringt Menschen dazu, so etwas so emotional geladen zu posten, garniert mit tlw. sehr seltsamen, um nicht zu sagen, sehr einfach strukturierten Begründungen ??? Das kannst du doch erwiesener Maßen besser. So wie es da steht, gehts eindeutig in Richtung Verbandsbashing.

"Gibt es eine Lernerfolgskontrolle, nein " -> bei einem ordentlicher Tauchlehrer ja. Gefordert ist sie auch.

"Der 2 Stern darf Dekotauchen, der AOWD nicht" -> zum einen nicht vergleichbar, zum anderen auch der zwei Stern (ohne diese sehr gute Ausbildung in irgendeiner Weise herabsetzen zu wollen) hat in seiner Ausbildung über Deko-TG theoretisch etwas gelernt, aber praktisch in der Ausbildung i.d.R. nicht durchgeführt. Gefordert werden beim ** 5 TG mit min 15 Minuten max 25m tief, beim AOWD 5 TG mit min 20 Min max 30m. Jeweils Nullzeit-TG (beim ** i.d.R.)

"Der 2 Stern darf im Buddysystem bis 40m, der Padi Taucher laut Standards, Aussage von Padi Europe und einem Course Direktor nur in Begleitung eines TL oder DM, sonst 30m. " -> und? das relativiert sich mit zunehmender Taucherfahrung. Sowohl ein 2 Stern mit 25 TG als auch ein AOWD mit 25 TG sind beides Beginner mit 25 TG (und werden i.d.R. auch so eingestuft, ich nehme weder noch auf 40m mit oder mache Deko-TG mit diesen, zumindest nicht unbesehen). Einzelbesipiel: Auf einer Safari war ein ** mit knapp unter hundert TG, der noch nie tiefer als 20m war, noch nie einen Nachttauchgang gemacht hatte und noch nie Dekotauchgänge. Aber ein bedächtiger und guter Taucher. Auf dieser Safari habe ich mit ihm Nachttauchgänge gemacht (die ich mit jedem AOWD mache), Tipps zur Navigation gegeben (was ich mit jedem AOWD mache) und seine ersten Deko-TG, die sein Ausbilder nie mit ihm machte.

"Ich bin der Meinung, jeder Tauchurlaub, in dem mich ein privater Guide begleitet, lerne ich ein Vielfaches, wie in einem Padi-AOWD-Kurs, wo der TL mit 4-6 Tauchern auf einmal durchs Wasser schluppt." Die Meinung darf man haben, ist aber durch nichts belegt (wobei ich eine Ratio von 1:4 oder 1:6 auch ablehne).

"Der Unterschied ist der, das ein personal Guide 5,- Euro pro Tauchgang kostet, der AOWD rund 200,- Euro - 40 Euro pro TG, " Eher doch wohl 5 Euro plus TG-Kosten plus evtl. Ausrüstungsmiete etc.pp. Fehlt hier der Realitätsbezug oder was soll das ??? (siehe unten)

"Wenn ich nun bedenke, das es keine Fertigkeitsnachweise gibt, und die Teilnehmer mit dem Überleben des TG ihren Erfolg bescheinigen"
-> reine Polemik. Bei allen Verbänden wird Anleitung und Überwachung der Leistungsanforderungen durch den TL bescheinigt.

"... einen Kurs mit so beschissenem Preis/Leistungsverhältnis "
-> Ein AOWD Kurs sieht bei mir (und vielen anderen Kollegen) wie folgt aus: Für jeden Tauchgang (mind. 5, i.d.R. wesentlich mehr, da z.B. Navigation richtig vermittelt alleine schon mehr als einen TG erfordert) wird eine vernünftige Theorie vermittelt. Es wird keine schriftliche Prüfung verlangt, aber das feedback-Gespräch zeigt mir mehr als eine Multiple-Choice Prüfung, ob der Proband die Theorie verstanden hat. Die Ratio ist bei mir i.d.R. max 1:2, bei Tieftauchgängen 1:1. 5 Tauchgänge bedeuten (bei uns hier) mind. 3 mal an einen See, Zeitaufwand jeweils gut ein ganzer Tag nebst etlichen hundert gefahrenen Kilometer. Materialaufwand überwiegend mehr als Flasche und Blei, meist zzgl. Regler, Kompass, TC, zweite erste Stufen, Jackets, tlw. Anzüge etc.pp. Darüberhinaus Bojen und je nach TG weiteres Material.

Das rechnet sich nach wirtschaftlichen Erwägungen i.d.R. nicht. Das mache ich und viele meiner Kollegen jedoch aus Freude am Ausbilden und als Hobby.

"Bringen tut der einem, so wie er in den meisten Schulen abgehalten wird, nix. " -> Starke Behauptung, mit fester Stimme vorgetragen. Für die meisten Schulen, die ich kenne, trifft dies nicht zu. Schwarze Schafe gibt es natürlich.

"5 Seiten lesen, 3 Bier dabei trinken. " -> Das ist jetzt Polemik pur, toto. .

"In meinen Augen Dinge, die die Welt nicht braucht " -> dein eröffneter Thread? Richtig

Es ist nicht alles falsch, was du schreibst, aber du hättest einen bessere Wirkung und würdest auch mehr zu einer sachlicher Diskussion anregen, wen du die Polemik weglassen würdest. Hier z.B. ->"Aber die Mehrheit der Kurse, die ich beobachten durfte, 4-6 Schüler, im Süßwasser, bei Begleitung durch einen DM teilweise noch mehr Teilnehmer, ist einfach nicht Zweckmäßig im Sinne der Schüler." -> Hier hast du Recht (sofern dies bei allen Tauchgängen des AOWD der Fall war)



Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 09:52
Wie immer: Sehr schön.
Eine Bemerkung zu meinem Anliegen: Natürlich ist ein frischer ** nicht immef reif für Dekotauchgänge. Abler leider hält sich hartnäckigdei Mär, er sei dazu nicht ausgebildet, nur weil er im Kurs keine Dekotauchgänge macht. Er lernt und übt alles in Theorie und Praxis: Er muss auch die Stufen auf 3 und 6m absitzen. Deko fühlt sich auch nicht anders an.
Der VDST hat nicht die Empfehlung nur unter den Bedingungen der Ausbildung oder besser zu tauchen. Er bgünstigt das Sammeln von Erfahrung unter neuen Bedingungen mit der 4-Sterne-Regel.
Antwort von mola Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 10:41
shuttle

.....yeeeep, und jetzt wirds mit der Sterneregel auch noch richtig weihnachtlich....
Antwort von ZH-L8 ADT Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 11:08
Bei allem hin und her fällt immer auf, daß meist Tauchlehrer ihre eigene Ausbildung welche sie durchführen, immer in den Himmel loben, es aber ANDERE schwarze Schafe gebe. Sogar in anderen Verbänden.

Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren " Padi AOWD überflüssig ??? "

Wie immer : Kommt drauf an

Und amüsant war der Threat auch noch.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 11:23
@mola
- aber am 2. Feiertag drückt doch ein bisschen der Magen - zu viele Zimtsterne.
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 11:29
@ZH-L8 ADT
"Bei allem hin und her fällt immer auf, daß meist Tauchlehrer ihre eigene Ausbildung welche sie durchführen, immer in den Himmel loben, es aber ANDERE schwarze Schafe gebe. Sogar in anderen Verbänden."

So ist das halt. Es gibt immer die Guten und die Schlechten
Die findest du schön gleichmässig verteilt in allen Vereinen und Verbänden.
Schlechte Ausbildung ist in aller Regel nicht daraus, dass der Verband ach so böse ist, sondern weil der TL nichts taugt und keine Lust auf seinen Job hat.

Die wirklich schlechten Tauchlehrer wirst du auch kaum hier am Schreiben erleben
Die haben keinen Bock zum Tauchen und schon gar kein Interesse daran nach Feierabend noch darüber zu schreiben und zu diskutieren

Ein wirklicher Tauchlehrer ist immer mit Herzblut dabei und versucht sein Bestes zu geben.

Grüsse aus Dahab
Antwort von FANATIC DIVER Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 19:26
Hallo toto,

neben dem Brevet spielen Erfahrung (Gesamtzahl der TGe, unterschiedliche
Bedingungen, unterschiedliche Rollen, gemeisterte Problemchen), Routine (TGe
im letzten Jahr), und natürlich Qualität von Ausbildern und Buddies eine
Rolle.

Verband spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Ich habe im Urlaub 2005 eine OWD´lerin kennengelernt, die Witwe und
Rentnerin war und jedes Jahr 2x2 Wochen Tauch-Urlaub machte. Die konnte so
manchem Guide zeigen, wo der Hammer hängt.

Es gibt Tauch-Spots, an denen Erfahrung anerkannt wird.
Lies z.B. einmal die Sporttaucher-Regeln in Hemmoor
Hier klicken
und da ganz speziell Punkte 4a, 4c, 6 und 7.

An anderen Tauch-Spots wird Erfahrung teilweise nicht anerkannt.

In meinen Augen erlangt man beim AOWD in komprimierter Form unterschiedliche Erfahrungen.

Aber mal zurück zu Deinem Beispiel mit dem Führerschein.(23.12.12, 23:47)
Du kannst beim Autofahren auch nicht auf einen Schlag viel besser fahren. Du lernst es Tag für Tag, nachdem Dir der Fahrprüfer bescheinigt hat, dass Du überleben kannst im Großstadt-Jungel. Die Versicherungen machen bei ca. 25 Jahren einen Schnitt weil sich da die fälligen Zahlungen drastisch reduzieren..

Zur Autofahr-Ausbildung gehören neben dem Beherrschen des Autos und einiger Theorie auch schon unterschiedliche Bedingungen.
Stadt, Land, Autobahn, Nacht, Einparken, Wetter.

Analogien beim Tauchen:
OWD ist Theorie und Beherrschen des UW-Atmens.
AOWD mit 5 unterschiedlichen Bedingungen bringt Dich überhaupt erst auf den analogen Stand zum Autofahr-Anfänger.

Gut Luft

FANATIC DIVER
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 19:27
shuttle

>> [...] Mehrheit der Kurse,
>> die ich beobachten durfte,
>> 4-6 Schüler, im Süßwasser,
>> bei Begleitung durch
>> einen DM teilweise noch mehr Teilnehmer [...]
Dafür ist vielleicht aber dann nur eine verzerrte Perspektive verantwortlich:
Ich glaube, dieser Eindruck entsteht `nur` dadurch, da nun mal der letzte Tauchgang einer Ausbildung speziell oft tatsächlich unter solchen Vorraussetzeungen stattfindet.

Oft ist der letzte Tauchgang doch als `Funtauchgang` an einem `normalen` Tauchplatz, während davor die einfachsten und langweiligsten Tauchplätze gewählt werden (Ausbildungstümpel eben).
Vorher sieht man nicht, wie die TLs immer wieder in 1:1 Ratio mit den Schülern `Maske ausblasen` üben.

Die besseren Tauchschüler tauchen dabei dann doch durchaus als Buddy Teams hinter dem Haupt TL und die einzelnen `Problemfälle` bekommen einen Divemaster (oder so was) als Buddy. Da kann dann leicht eine 1:4 Ratio und zwei TLs bei 6 Schülern herauskommen, ohne, das daran etwas verwerflich wäre.

Und von aussen betrachtet sehen die Tauchgänge dann natürlich nicht selten katastrophal aus, aber was soll man auch erwarten?
Das Tauchschüler fehlerfrei, ruhig und entspannt tauchen? (Schönes Ideal, aber bestimmt nichts, was pauschal verlangt werden könnte).

Das soll jetzt nur ein Beispiel sein, warum es nichts bringt irgend eine Tauchausbildung pauschal für überflüssig zu erklären, ohne dabei gewesen zu sein.

Kleiner persönlicher Einwand:
Plastikkärtchen oder Stempel im Pass bedeuten für mich fast gar nichts mehr.
Jeder Buddy kann ein Problem, oder eine positive Überraschung sein, von der Anzahl und `Grösse` der Karten lasse ich mich aber, aus leidiger Erfahrung, gar nicht mehr beeindrucken.
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 20:11
@Raz...

Im letzten Absatzsatz sprichst Du das Grundproblem des Tauchen an.
Jeder TL hält andere TL für unfähig, deshalb das Mißtrauen gegenüber einer Brevetierung durch einen Kollegen.
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 20:11
>> Lies z.B. einmal die
>> Sporttaucher-Regeln in Hemmoor
Das heist dann ja, das ausgerechnet im Hemmoor die angeblichen `Limits` der Verbände deutlich überschritten werden können.
Auch mal ne interessante und positive Info.
(nicht weil man da tief runter kann, sondern weil diese Aufstellung angenehm verbandsneutral und logisch ist)

Was heist jetzt aber `Tieftauchspecial wird anerkannt`?
Kann ich als Padi AOWD mit Deep-Special dort jetzt bis 30 (Empfehlung), 40 (maximale Empfehlung) oder `unendlich` tief tauchen?
Tja, auch die besten Regeln haben eben `Lücken`
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 20:40
@ZH-L8 ADT
Stimmt, eigentlich ist der Thread schon fast informativ geworden (auch wenn das fast ausschliesslich shuttle`s Post zu verdanken ist ).

@Uwe-Re
Tja, als ich mit dem tauchen anfing, war es noch schön.
Nicht weil es lange her ist (ist es nicht).

Aber als Tauchanfänger sind immer (fast) alle nett zu einem. (Ich war immer sehr begeistert, wie gut man buchstäblich mit allen Tauchern klar kommt).

Wenn das dann endet weil man eigene Vorstellungen entwickelt, merkt man, das das taucher.net leider ein Spiegel auf den Gesamtzustand in der `Tauchgemeinschaft` ist.

Ich hoffe, er nimmt es mir nicht übel, wenn ich erzähle das mich mal ein `zwangloses Gespräch im vorbeigehen` mit einem gewissen taucher.net Poster, der warme ungewöhnliche Trockis aus Glattneopren baut, davon überzeugt hat, das man generell beim tauchen alles etwas entspannter und rationaler sehen muss und einfach immer `zen` bleiben sollte

Auch TLs mit unterschiedlichen Vorstellungen, sollten immer bedenken, das die Schüler ja gerade die unterschiedlichen Ansprüche und Ergebnisse bestimmen und sich den `Anspruch` selber aussuchen.
Manche Schüler haben gar kein grosses Interesse, oder sind rücksichtslos, oder, oder,...
Aber wenn sich alle Taucher Anfängern gegenüber so positiv verhalten, wie ich das oft erleben durfte, dann erhöhen sich die Ansprüche und Fähigkeiten ganz von selbst und (fast) alle lernen rücksichtsvoll zu bleiben.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 26.12.2012 - 23:38
@Klaus: keine Frage, absolut d`accord

@uwe: "Jeder TL hält andere TL für unfähig" -> Widerspruch, ich kenne viele gute und fähige TL aus verschiedenen Verbänden und tausche mich auch regelmäßig mit solchen aus.
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 27.12.2012 - 07:50
@Hans

sicher, aber eine Ausnahme.
Warum werden so häufig Brevets hinterfrag (Checkdive u. Aussage von Raz..)??
M.M.n. ist dieses Mißtrauen gegenüber brevetierten Tauchern damit zu begründen, daß viele TL Leuten ein Brevet geben, die es nicht können und dann gehen diese TL davon aus, daß die Kollegen es eh auch so machen.
Antwort von mola Registriertes Mitglied am 27.12.2012 - 08:09
Moin zusammen,
der Tenor ist klar und meist sind wir uns ja hier diesbezüglich einig:
Das Problem ist meist die Ratio, die für unseren heimischen Gewässer eben (siehe auch Anmerkungen hierzu in den Instructor Manuals der Verbände)stark reduziert werden sollte/muss. Das ist der Ansatz der Kritik, hier "versauen" vielleicht eigentlich ordentliche Tauchlehrer sich und Ihre Tauchschüler.
Das wird wahrscheinlich oft von den TS vorgegeben, aber da liegt es dann halt am Tauchlehrer, dies abzulehnen oder gegebenenfalls mit geringerer Ratio zweimal in den Tümpel zu hüpfen.

Sehr gut finde ich den AOWD vom IAC(nicht meine Firma, aber inspirierend) der noch Gruppenführung, Navigation und Erste Hilfe enthält. Da kommen mal mindestens 10 Tg, meist 12-14 Tg zusammen. Da hat der Schüler richtig was davon und wenn mans richtig macht, ist dies auch sehr nachhaltig.

Und wie Shuttle schrub: Den Tief begleite ich gerne und meist 1:1, gerne zusätzlich noch mit DM,
bei den Navigationstauchgängen kann ich den Schülern besser helfen, wenn ich ihre Tauchgänge an der Oberfläche gewissenhaft dokumentiere und damit gezielt korrigieren und mit guten Tips helfen kann.

Manch Kollege Unwissend wird mich mit großer Tafel, Uhr und Kompaß am See sitzen sehen, die Tauchteams unter den Bojen beobachtend, verfolgend, gelegentlich schmunzelnd oder herzhaft lachend und dann zu dem Fazit kommen:
Was fürn Scheiß-Tauchlehrer, und nach ner Stunde mal wieder 200€ verdient, ohne selbst ins Wasser zu müssen....

Und jetzt aber, da tauchfrei diese Woche
Antwort von ZH-L8 ADT Registriertes Mitglied am 27.12.2012 - 09:13
" Sehr gut finde ich den AOWD vom IAC(nicht meine Firma, aber inspirierend) der noch Gruppenführung, Navigation und Erste Hilfe enthält. Da kommen mal mindestens 10 Tg, meist 12-14 Tg zusammen. Da hat der Schüler richtig was davon und wenn mans richtig macht, ist dies auch sehr nachhaltig. "

Das ist doch mal ein guter Ansatz.
Es gibt auch einen Verband, da benötigt man für den AOWD glaube ich 4 komplette Specialties, sicherlich auch nicht verkehrt bei guter Ausführung.

@ Razorista:ich seh das nicht so, das das taucher.net ein Spiegel auf den Gesamtzustand in der `Tauchgemeinschaft` ist.

Klar, hier wird viel gezehdert, in der Anonymität des WWW. Aber am Wasser mit anderen Sportfreunden, auch Fremden, konnte ich noch nie feststellen, daß es mal zu Streitgesprächen wie sie hier öfters mal vorkommen kommt.

Es ist aber auch klar, das die Tauchindustrie einen großen Teil dieses Zirkusses beiträgt.
Kurs hier, Specialty da, die einen nur 18m die anderen 40m, Deko ja, Deko nein.
Was soll man da als Anfänger noch denken, wenn man dann ein paar jahre dabei ist, sieht man das eh alles lockerer.
Da ist das dann egal, wenn man mal eine Empfehlung nicht einhällt und mal böse Deko macht oder mal ein bissel tiefer taucht.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 27.12.2012 - 09:27
"Es gibt auch einen Verband, da benötigt man für den AOWD glaube ich 4 komplette Specialties, sicherlich auch nicht verkehrt bei guter Ausführung" -> und wenn es "die richtigen" sind, d.h. im Sinne von weiterentwicklung der Tauchfertigkeiten. Hier sind jedoch die Specialties nicht vorgeschrieben, sondern es es werden alle angerechnet (Bootsdiver, Sharkdiver ....) insofern gut gemachtes Marketing um Specialties zu verkaufen. Bei anderen Verbänden kann man, muss man aber nicht.
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 27.12.2012 - 10:26
Ich wollte eigentlich nichts dazu sagen, weil das Thema wirklich schon bis zum Ende ausgelutscht ist, Stichwort Sommerloch oder besser Weihnachtsloch, aber zum Thema

>werden alle angerechnet (Bootsdiver, Sharkdiver ....)

muss ich es (mal wieder) richtigstellen; es ist so nicht korrekt; und es wird auch nicht korrekter, selbst wenn es permanent so geschrieben wird; sorry Shuttle.

Es müssen bei einem Specialty (wir reden hier im Übrigen von SSI) in dessen Rahmen mindestens zwei Tauchgänge absolviert werden, um für einen SD, AOWD oder MD angerechnet zu werden. Boots- oder Sharkdiver sind i.d.R. "Non-Diving-Specialties", die ohne Tauchgänge keine Anrechnung finden.

Wobei ich, und dieser Exkurs sei mir gestattet, auf einer PADI-Basis mal einen "Shark-Diver" mitbekommen habe, der im Rahmen eines Fischbestimmungskurses durchgeführt wurde. Und das, was ich so am Rande mitbekommen habe, hatte der TL das toll aufgesetzt. Nicht dass man den Kurs jetzt unbedingt gebraucht hätte, aber geschadet hat er den beiden beginnenden Tauchjüngern sicherlich nicht.

Ebenso ist meine (allerdings geringe) Erfahrung die, dass viele AOWDs, die ich kenne, immer Tief und Navi dabei hatten, obwohl hier nur Wahlmöglichkeit besteht; mir fällt aktuell keiner ein, der nur in oben genannter Art Specialties - halt mit entsprechenden TGs – hat.

>Bei anderen Verbänden kann man, muss man aber nicht
Naja, bei SSI kann man den „Tief“ machen, muss es aber nicht, wenn man diesen bspw. nicht benötigt. Es gibt Verbände , da muss man ihn machen. Aber das ist auch nicht das Thema. Das „A“ im AOWD, egal welche Farbe das Kärtchen hat, ist genauso wenig aussagekräftig wie bei den Anderen der zweite Stern; zumindest was das taucherische Können anbetrifft.

Was will ich damit sagen:
a) werden zu einem i.d.R. nur aus Theorie bestehendem Kurs zwei oder mehr TGs durchgeführt (wie nahe diese „am Thema“ sein müssen obliegt der Entscheidung des TLs), gilt er für den „AOWD“ (oder SD/MD), der bzw. die bei SSI keine eigenständigen Kurse, sondern Anerkennungsstufen sind.
b) jeder Kurs ist nur so gut wie der durchführende TL und jeder Kurs mag für den Einzelnen individuellen Charakter haben, von „vollkommener Blödsinn“ (im Sinne von „brauche ich nicht“) bis hin zu „muss ich haben“, weil ich mehr über das Thema wissen will und ich gerne von einem Fachmann/TL das Wissen vermittelt haben möchte und mir es nichts ausmacht, dafür auch ein paar Kröten abzudrücken.

Ergo: es gibt unterschiedliche Ansprüche und unterschiedliche Befriedigungen derer. Lasst also den einzelnen doch selbst entscheiden, was (für ihn) Schmarrn oder „wirkliches“ Wissen ist. Und mitunter ist es auch mal gut, jemanden eine negative Erfahrung machen zu lassen – auch aus Fehlern … bla bla bla …

Gruß
Joe

PS: Mist, jetzt ist es doch wieder so viel geworden
Antwort von FANATIC DIVER Registriertes Mitglied am 27.12.2012 - 12:26

Hallo Razorista,

die max-Tiefen stehen bei 4a.

Hemmoor modifiziert die Regeln übrigens.
"Damals" als ich frisch gebackener MSD war, hieß es noch "Mehr als T** oder RD".
So war ich als MSD schon an der 43-Meter-Beton-Bombe, lange ehe ich T*** wurde.
Heute muss man DM oder T*** oder mehr sein um 45 Meter zu dürfen. Der MSD ist somit auf 40 Meter gekappt worden.

Aber genau diese Regeln in Hemmoor finde ich gut.
Zusätzlich zum Kärtchen wird eine Gesamt-Erfahrung und eine Kalt-Wasser-Erfahrung verlangt.

Etwas analoges gab es in Messinghausen auch mal, kurze Zeit ehe es Club-Gewässer wurde.
Da wurde für einzelne Stufen des technischen Tauchens und des Höhlentauchens der advanced Nitrox und eine Anzahl an TGen im Trocki und eine Anzahl im aktuellen Trocki verlangt.

Und in meiner Erfahrung ist der T** eher mehr als der MSD. (Ich habe kurz nach dem MSD den T** gemacht. In meiner akuten Selbst-Überschätzung (wegen erreichtem MSD nach gut einem halben Jahr und Hemmoor-Einstufung höher als T**)wollte ich direkt die Prüfung machen, ohne vom TL darauf eingeschossen zu werden und habe sowohl Theorie, als auch Praxis nur mit blauem Auge bestanden.)
Also auch hier ein logischer Schritt in Hemmoor.

Ich finde einen Erfahrungs-Schritt in der Taucher-Karriere als sinnvoll.
Ob er so ausgeprägt werden muss, wie von einzelnen kommerziellen Verbänden, sei dahingestellt.

Und eben weil es immer vom TL und vom TS abhängt, wie der TS wird, ist es logisch, dass man Checkdives verlangt. "Nitrox" und "UW-Naturalist" sind auch Kurse, die eher Theorie-lastig sind und m.E. für den AOWD nicht unbedingt sinnvoll sind.

Gut Luft

FANATIC DIVER
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 28.12.2012 - 01:15
Hallo FANATIC_DIVER

Danke, versteh ich aber nciht. Das heist dann ja, das das Tieftauch-Special nicht anerkannt würde.


Ich finde die Regeln, wie schon geschrieben, ja auch gut, aber an der Stelle ist einiges etwas unschlüssig.

Was ich da auch lese ist, das ein Bronze Taucher (und damit wohl auch OWD und AOWD) ab 100 Tauchgängen auf 40 Meter darf - relativ nahe an `no-limit-tauchen`, findest Du nicht?

>> Ich finde einen Erfahrungs-Schritt
>> in der Taucher-Karriere als sinnvoll.
Volle Zustimmung!
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 28.12.2012 - 09:02
Mit 100 Tauchgängenhat sich das Brevet doch relativiert. Genau dem trägt die Regel doch Rechnung.
Antwort von ZeKik Registriertes Mitglied am 28.12.2012 - 11:30
Um den AOWD zu verstehen, muss man die Philosophie verstehen auf denen PADI aufbaut.
Demnach ist Tauchen heute vorrangig eine Breiten-Urlaubsaktivität, ganz wie Skifahren.
Die Leute fahren im Winter eine Woche in die Berge, mieten sich eine Ski-Ausrüstung, fahren die Pisten hinunter, haben Spass und fahren danach wieder heim ins Flachland.
Genauso fahren dieselben (oder ähnliche)Leute ans Meer, mieten sich eine Tauchausrüstung und gehen tauchen.
PADI hat diese Entwicklung seit langem erkannt und gefördert und sein Ausbildungskonzept entsprechend ausgestaltet.

Kurse beschränken sich auf das Wesentliche und nehmen gerade soviel Zeit in Anspruch, dass man sie bedenkenlos in seinen Urlaub einplanen kann.

Des weiteren ist die Ausbildung in viele einzelne nicht allzu zeitintensive Komponenten eingeteilt, die sich nacheinander ablegen lassen. Der Kunde hat so das Gefühl jedes mal etwas neues gelernt zu haben und etwas besser als vorher zu sein. So muss man auch den AOWD als „Zusatzkurs“ zum OWD verstehen. Man bekommt ein-zwei Sachen dazuerklärt, kriegt das bescheinigt, macht dabei noch ein paar schöne Tauchgänge, und hat für die Saison das Gefühl, etwas gelernt zu haben.

Das war’s auch schon. PADI ist einfach „Tauchen als Urlaubsbeschäftigung“. Nicht mehr, nicht weniger. Und darin ist PADI auch durchdacht, gut abgestimmt und allgemein empfehlenswert.

Hat man jetzt andere Ambitionen, im übertragenen Sinne „Tiefschnee Ski“, „Abseits der Pisten“, „Ski-Rennen“, „Ski-Wanderungen“ etc… dann ist es sicherlich ratsam sich nicht nur während der jährlichen Ferienwoche mit dem Tauchen zu beschäftigen. Dafür gibt’s dann eben die nichtkommerzielle Vereinsschiene….
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 28.12.2012 - 11:51
Das Ski-Beispiel ist jetzt aber auch lustig:

Welcher Skiläufer würde denn von einem anderen verlangen, das der erstmal ein Platikkärtchen, oder sonstige Qualifikation hat?

Oder einem Verein beitritt um `Tiefschnee zu lernen`?

Wie ich sagte, das Problem ist ganz ein anderes.
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 28.12.2012 - 13:15
@Razorista
Nur weil beim Skifahren keine Kärtchenpflicht besteht, ist der Bezug nicht so verkehrt. Tausende von Skiurlaubern, und da muss ich ZeKik uneingeschränkt zustimmen, wollen auch keine Kurse machen. Die stellen sich auf ein Paar Leihbretter, kommen mehr schlecht als recht ins Tal, haben aber Spaß daran und machen das jahrein jahraus. Was ist dagegen einzuwenden? Wenn es ihnen gefällt und innerhalb ihres Anspruchs liegt?

Und dann gibt’s halt ein paar „Spleenige“, die bilden sich weiter und machen daraus ihren „Extremsport“, mal mehr, mal weniger extrem. Und sowohl bei der ersten, als auch bei der zweiten Gruppe kommt so mancher unter die Räder.

Genauso ist es im Übrigen auch bei den Autofahrern. Wenn man das Grundkärtchen hat, dann kräht kein Hahn mehr danach, wie er sich anstellt. Und dabei ist das Gefährdungspotential sicherlich um Faktoren höher als beim Tauchen.

Ich frage mich bisweilen, wie viele der anwesenden (Fast)Teckis, weitergebildeten, noch-höher-gebildeten und alles-beherrschenden Tauchgurus hier mehr als den Open-Street-Driver absolviert haben. Ich schätze mal, da ist man nicht weit von den Null-Komma-irgendwas Prozent weg? Oder irre ich mich? Ich denke nein. Wenn man sieht und erlebt, was so mancher alter Hase bei Standard-Gefahren-Situationen „treibt“, dann fragt man sich ernsthaft, wie er die Jahre über schadlos überstehen hat können.

Jetzt lehne ich mich weit aus dem Fenster und führe wieder mal Roswithas Schwester an: auch sie hat die Jahre ohne Valve-Drill, Fünfzig-Meter-Apnoe und weiteren (durchaus nicht sinnlosen, zugegeben) „Skills“ überstanden.

Mit Guide und nur im Warmen und Flachen und nur um ein bisserl Fische zu gucken reicht ihre Ausbildung allemal. Genau wie Otto, der nur von A nach B will, mal ein paar Bretter transportieren und ab und an mal mit Mami ins Grüne; nichts Weltbewegendes oder gar – ja, doch – Gefährliches.

Und zum Schluss noch ein Vergleich: Apple und viele andere verdienen sich an der Menschheit dumm und dämlich, nur weil es „Computer“-Nutzer gibt, die auch keine Zusatzkärtchen haben (ok, hier braucht man nicht mal ein Grundkärtchen). Aber hier wie da haben nahezu alle Benutzer keine Ahnung und davon jede Menge. Nicht umsonst boomt die Branche und steigert ihre Umsätze und ersetzt alle paar Jahre ihr Portfolio.

Geschicktes Marketing! Wie, ähm ja, PADI und SSI und ein paar andere!

Quintessenz: manche machen’s richtig, manche lernen’s nie – und hier schließt sich der Kreis – wie bei den Anwendern bzw. Nutzern auch.

Gruß
Joe
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 29.12.2012 - 01:48
@joemurr
Will ich gar nicht gegen reden.

Trotzdem wurmt mich der Vergleich, bzw. beide/alle drei Vergleiche:

Ich finde es unsinnig Risikovergleich bei Tätigkeiten anzustellen, aber jetzt mal fürs tauchen betrachtet bemerke ich da einen Drang bei vielen den `Sport` gefährlicher zu machen als er ist.

Umweltschutz ist ein anderes Thema :heul (aber Rücksichtslosigkeit richtet beim tauchen viel mehr Schaden an, als fehlende (Fähigkeiten/Ausbildung)

Also zur Risikoanbschätzung:
Tauchen ist sehr einfach zu erlernen.
Vorsichtig sein, langsam auftauchen, Geräte bedienen. Fehler führen erst mal nur zu viel Staubaufwirbelung und Frust - Verletzungen sind vermeidbar und mit der richtigen Planung sogar fast ausgeschlossen.
Selbst mit der schlechtesten Tauchausbildung (verbandsunabhängig), kann man ganz gut klar kommen.
Ohne Ausbildung haben auch schon `erstaunlich viele überlebt`.

Bei Skilaufen hingegen führen kleinste Fehler zu schweren Verletzungen. Auch für Profis ist das selbst auf dem leichtesten Anfängerhügel nicht zu hundert Prozent vermeidbar.
Einige der möglichen Verletzungen sind echt abschreckend und mindestens jeder Tauchunfallfolge gleichwertig.
Und, wie du auch sagts, das machen viele ganz ohne Kurs.

Beim Autofahren geht es darum eine gewaltige Belastung an Einflüssen, Regeln, sensorischen Problemen und völlig untypischen Bewegungen zu erlernen. Das ganze auch noch fast immer in einem Alter, wo das besonders schwer fällt...
Der `Kurs` ist nötig, weil Fehler zu hohen Fremdschäden führen können.
Einfach kein Vergleich zum tauchen.

Computer, also komm, schon mal nen Mac in ein Netzwerk eingebunden
Ich tauche, um davon wegzukommen (deshalb kein Rebreather), es hat nichts gemeinsam.

Wenn man die Risikoeinschätzung wirklich mit Vergleichen führen will, dann ist es besser Tauchen (zum Beispiel) mit Wandern zu vergleichen (und entsprechend Tec-Tauchen mit Bergsteigen und Klettern )

Ich will hier nicht `verharmlosen`, aber Übertreibungen führen nur zum dem Effekt, das alle denken `Wenn mir das so leicht fällt, was andere als so schwer bezeichnen, dann bin ich wohl der Tauch-Gott`.
Tauchen ist nun mal für viele `relativ leicht` und relativ sicher.
Was man immer betonen muss ist, das man nicht zu unvorsichtig sein darf, aber dieses `reinsteigern` führt eben dazu, das niemand mehr irgend eine Warnung ernst nehmen will.

Die Weiterbildung im Tauchen sollte man besser über den Sinn und Spass `an den Mann bringen` nicht über eine (leicht abstreitbare) Notwendigkeit und ständige Qualitätsvergleiche.
Antwort von ZTaucher Registriertes Mitglied am 29.12.2012 - 11:18
Ob der PADI Aowd überflüssig ist oder nicht, hängt doch davon ab, was man erwartet. PADI selbst sagt doch, das der Aowd nichts mit fortgeschritten zu tun hat, sondern etwas ist, was man direkt an den OWD dranhängen kann.

Erwartet jemand also, dass er sich als Aowd die "Qualifikation" erworben hat, dann kann er sich je nach Erwartung getäuscht haben und den Aowd als überflüssig empfinden.

Auf der Basis mit der ich zuletzt getaucht bin erwartete man z.B. für das Tauchen ohne Guide eine bestimmte Anzahl an Tauchgängen. Egal ob Owd, Aowd, * oder **. Für bestimmte Tauchspots erwartete man eine bestimmte Anzahl an Tauchgängen und das absolvieren des "Tiefspecials". Ob das jemand als Bestandteil des Aowd oder ** gemacht hat oder Owd ist und zusätzlich nur das "Tiefspecial" gemacht hat, spielt keine Rolle.

Was überflüssig ist und was nicht hängt doch davon ab, wo man hin will. Klar, die Ausbildung nach CMAS besteht halt aus *,**,***. Aber es wird ja bei PADI, SSI etc. niemand gezwungen jedes Kärtchen zu machen, das angeboten wird.

Ich hab zum Beispiel nach dem Owd gleich noch das Tarierungsspecial gemacht. Nicht, weil ich das Kärtchen schick finde, sondern weil ich der Unterwasserwelt nicht zumuten wollte 150 Tauchgänge zu warten, bis ich es richtig kann. Und jetzt komm mir keiner und erzähl, das kann man schon als *. Dafür hab ich schon zuviele ** gesehen, bei denen noch Verbesserungspotenzial vorhanden war.

Vor dem Hintergrund wo und wie ich in Zukunft tauchen will halte ich es für mich, die Unterwasserlebewesen und meine Buddies für sinnvoll mich noch mit Navigation, Tief, Nacht, Höhle und Stress und Rescue zu beschäftigen. Auch da wird man sich streiten können, ob das überflüssig ist. Für mich ist es das nicht. Für andere ist es halt wichtig nach 9 Tauchgängen sich Aowd zu nennen. Wenn sie sich damit wohler fühlen, ist es auch nicht überflüssig.

Was man womit darf, halte ich nicht für ein maßgebliches Kriterium. Wenn man einen Motorradführerschein hat darf man überall Motorrad fahren. Wenn man direkt nach dem Führerschein zusätzlich noch ein Fahrsicherheitstraining macht, darf man auch nicht mehr als überall Motorrad fahren und wird an der Nordrampe des San Bernardino trotzdem schnell an die Grenzen seines fahrerischen Könnens stoßen. Ist deshalb das Sicherheitstraining überflüssig?
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 29.12.2012 - 12:28
"Klar, die Ausbildung nach CMAS besteht halt aus *,**,***. " -> nebst zahlreichen Sonderkursen wie in anderen Verbänden auch (bei allen mir bekannten CMAS Lizenznehmern)
"... das Tarierungsspecial gemacht. ....komm mir keiner und erzähl, das kann man schon als *" -> gibts als SK sogar für TL nebst Anrechnungstunden für Weiterbildung. Hier klicken Find ich übrigens gut, zeigt es doch, dass selbst fortgeschrittene Taucher (sollte ein Ausbilder wohl sein), sich nicht zu schade sind, auch (noch)mal an Basics zu arbeiten, unter Anleitung anderer TL Es gehört mehr Größe dazu, zu sagen, dieses und jenes Thema vertiefe ich mal unter Anleitung, als einen Thread wie diesen hier zu starten

"Was überflüssig ist und was nicht hängt doch davon ab, wo man hin will" -> genau Es sind Angebote die man nutzen kann (und auch, einen ordentlichen TL unterstellt, i.d.R. auch nützen") oder halt nicht. Der eine will Trockentauchen mit seinem Kumpel selbst erlernen, der andere völlig auf sich alleine, der andere mit TL Begleitung. So what ...
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 29.12.2012 - 13:59
@ ZTaucher, Shuttle

AOWD wird zertifizier (Kärtchen plus Urkunde!)und suggeriert einen "Leistungsnachweis". Ich halte davon nichts. Bei CMAS-Spezial bspw. gibt es (nach meinem Wissen) max. einen Stempeleintrag in das VDST-Buch (soweit vorhanden) - so war es zumindest bei mir / zu meiner Zeit. Sollte es auch hier mitlerweile ein Kärtchen geben, so halte ich auch davon nichts.

Zudem suggeriert der AOWD eine Tauchtiefenerhöhung von 18m auf 30m und das ist zu viel des Guten im Verhältnis zu dem was der AOWD vermittelt. 30m TG`s sind einschlägige dekompressionspflichtige TG und davon ist im AOWD in der Theorie (soweit diese überhaupt abgehalten wird) nicht die Rede.

Tarieren:
dazu benötigt es einen fundamentierten Grundkurs was das Elementarwissen betrifft in Theorie und Praxis. Mehr kann nicht vermittelt werden; der Rest ist eine reine Übungs- / Gewöhnungssache.

Weiterbildung für TL:
In jedem Beruf gehören Weiterbildungsmaßnahmen dazu - vielleicht nicht unbedingt an der ALDI-Kasse. Es sollten hinsichtlich TL mal Standards als MUß deklariert werden.

Fazit: ich persönlich halte konkret den AOWD - so wie praktiziert und zertifiziert - als überflüssig und schätze diesen als überteuerte 5 begleitete Tauchgänge für etwa 195 Euro ein mit gefährlich naiver Zertifizierung. Mag sein, dass in einigen Gebieten ein Tauchgang von Hause aus schon 39 Euro (so oder so) kostet. Die Leute zudem mit einem Kärtchen plus Urkunde zu locken halte ich für unfair, da der Normalo eben eine Erwartungshaltung naturgemäß (leihenhaft, im Unterbewußtsein) mitbringt. Die Philosophie die dahinter steckt definiere ich persönlich als Täuschung gegenüber dem Verbraucher.

Das konkret ist meine persönliche Meinung, und darum meinerseits dafür ein:

Nichts für ungut.
Antwort von MatV Registriertes Mitglied am 29.12.2012 - 22:30
Also ich muss doch der Meinung widersprechen, dass man mit einer Minimalausbildung schon irgendwie klarkommen _muss_. Für das Gegenteil hätte ich genug Beispiele, auch, dass die Folgen ggf. gravierend sein können. Selbst einfache Fehlee aus Angstbesetztheit, wie freier Aufstieg ohne Grund bzw. "Peilung" können zu Abtreiben im Ozean führen, oder Mulm aufwirbeln zu Panik, Notaufstieg, Lungenriß, usw.
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 30.12.2012 - 00:42
@MatV
Da das ausser mir in diesem Thread, glaube ich, keiner behauptet hat:
Darum ging es mir nicht!
Mir ging es darum, das diese weit herbeigeholten Vergleiche eher die Rechtfertigung für weitere (zertifizierte) Tauchausbildung untergraben, als fördern.

Jeder kennt immer einen `Der das täglich macht`.
Von Solotauchern bis zum unausgebildeten Rebreather Taucher gibt es alles was `man nicht machen kann`.

Ich will nur sagen:
"Über die Inhalte muss man punkten, nicht Notwendigkeit und `Dann darft Du 30 Meter!`".

Dafür habe ich die Tatsache angeführt, das ein Tauchkurs unter professioneller (auch selbst unter schlechter) Aufsicht, weniger Risiken für die Gesundheit birgt, als beispielsweise ein einfacher Skikurs.
Aber was bringen Risikovergleiche?
Ich will mich weder beim Spazierengehen verletztem, noch beim tauchen.
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 30.12.2012 - 00:51
@diverhans
Ich weis jetzt nicht, wie die anderen Organisationen das handhaben, aber der Padi AOWD Schüler lernt doch ausdrücklich, das Deko grundsätzlich immer zu vermeiden ist.

Er ist also absolut ausgebildet um Nullzeittauchgänge auf 30 Meter zu planen und auszuführen - aber auch nicht mehr und er weis das.
Über die Vollständigkeit dieses Ansatzes kann man natürlich streiten.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 30.12.2012 - 17:16
Zu lehren, dass Deko " grundsätzlich" zu vermeiden sei und damit in der Ausbildung Dekotauchen zunächst zu tabuisieren, halte ich prinzipiell für gefährlich - und noch mehr, wenn dann Tiefen von 30m wieder ein Thema werden. Wer so tief taucht, kann immer dabei in Dekostufenplicht kommen. Und dann fängt das Dilemma an. Und dann kommt noch der unsägliche "verpflichtende Sicherheitstopp"...Nein, ein gutes Ausbildungskonzept sollte das Thema anders behandeln. "Jeder Tauchgang unter 10m ist ein Dekotauchgang" - so wahr wie abgedroschen.
Antwort von ZH-L8 ADT Registriertes Mitglied am 30.12.2012 - 17:47
Spähtestens im Deep Specialty sollte das Thema Deko in Theorie und Praxis ausführlich behandelt werden.

Sonnst hat mir
Antwort von ZeKik Registriertes Mitglied am 28.12.2012 - 11:30 auch ganz gut gefallen.

Wer das Tauchen jedoch in anspruchsvollen (deutschen) Gewässern betreibt, sollte sich dann doch lieber in einem ernsthafterem Ausbildungssystem einen guten Tauchlehrer suchen und wirklich alle Komponenten des Tauchens tiefgründig erlernen.

Für mal bissl im Urlaub mit Guide rumtauchen reicht die Ausbildung bei Padi und Co.allemal.
Leider auch so wahr wie abgedroschen.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 30.12.2012 - 23:48
@diverhans:
"Fazit: ich persönlich halte konkret den AOWD - so wie praktiziert und zertifiziert - als überflüssig und ...." -> darf ich ergänzen? "so wie OFTMALS praktiziert. Es gibt (sihe oben) durchaus Ausbilder, die das in einem Sinne machen, die dir auch gefallen würde Zum Preis: siehe ebenfalls obige (meine) Ausführungen.

Was ich mir bei solchen Diskussionen freuen würde (im sinne des Grundgedankens dieses Forums), wäre neben der (tlw durchaus berechtigten Kritik) Lösungsansätze, wie die Ausbilder dies besser machen können, als vielleicht der ein oder andere in der Praxis erlebt. Das ist mein Ansatz. Und auch der von (leider viel zu wenig) anderen. Ich denke dadurch erreicht man mehr (z.B. ein gewisses NAchdenken beim ein und anderen TL).

@Klaus: "Wer so tief taucht, kann immer dabei in Dekostufenplicht kommen." -> Genau. Und aus diesem Grunde geht ein verantwortlicher TL, egal welchen Verbandes, auch darauf ein (sollte darauf eingehen)
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 00:42
@ Shuttle

Die Ergänzung <oftmals> kann ich annehmen, wenngleich mir die Differenz zwischen oftmals und gar nicht = <selten>, in der realen Welt bisher nur einmal untergekommen ist. Damit hat <selten> seine Daseinsberechtigung bewiesen, aber spiegelt das marktwirtschaftliche Grundanliegen des "AOWD" nicht wider - es entspricht nicht der Strategie des Unternehmens. Es geht um die Sicherstellung, dass 195 Euro mittels 5 zusammenhängend durchgeführte TG`s eingefahren werden, wobei die inkludierte Kursgebühr an das Unternehmen in Teilen abzuführen ist, während 5 normale / alltägliche TG`s bei der Basis bleiben. Somit ist grundsätzlich der "AOWD" mit Zertifizierung in meinen Augen überflüssig, da es hier einfach nix zu zertifizieren gibt. Es bleiben einfach 5 verschiedene unter Anleitung getätigte Tauchgänge mit möglicherweise etwas Smaltalk vor und nach dem Tauchen - nicht mehr und nicht weniger.

Fazit: Ich werte den AOWD (den Kursinhalt) ab, nicht die pflichtgemäße oder übererfüllende Handlung eines dieser Org. angehörigen Einzelperson in Form eines TL.
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 00:47
> ....geht ein verantwortlicher TL,
> egal welchen Verbandes, auch darauf ein.

<selten> shuttle, selten! Denn: er muss es sich (privat) leisten können; es ist nicht seine Pflicht, nicht Bestandteil seines Vertrages.

> ...sollte darauf eingehen

Warum sollte er? Er macht seinen Job und richtet sich nach den ihm vorgegebenen Ausbildungsstandards. Je mehr und je schneller er seinen Job macht, um so mehr wertet er sein mickriges Gehalt auf.
Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 01:47
@kwolf1406 und die anderen:
Will Euch TLs als einfacher Taucher da nicht reinreden, aber der Padi AOWD lernt doch einen, nach Padi Philosophie, völlig logischen Ansatz mit ungeplanter Dekopficht umzugehen.

"Tauche so bald wie möglich auf und verlängere gegebenenfalls den Sicherheitsstop, beachte die Auftauchgeschwindigkeit, etc...".
(Auflistung nur Beispielhaft, war jetzt zu faul nochmal genau nachzuschauen was wörtlich im Buch steht)

Für alle Fälle in denen man bei einem geplanten Nullzeittauchgang `in die Dekopficht rutscht` sollte einen solche Grundlage doch wirklich ausreichen (unter Berücksichtigung, das der Padi Taucher 30 Meter nicht überschreiten soll und 40 Meter nicht überschreiten `darf`).

Ich will da gar nichts unnötig verteidigen, aber eigentlich bekommt man beim AOWD genau das, was dran steht:
Einen (ein wenig-)Advanced-OWD.
Er kann möglicherweise etwas mehr bei einzelnen Dingen, aber je nach Tauchgängen möglicherweise noch nicht sehr viel.
Überflüssig finde ich ihn schon, aber anscheinend weniger, als ihr.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 01:52
@diverhans: Du hast deine Meinung ja bereits zum Ausdruck gebracht und die Wiederholung(en) bringt keine neuen Erkenntnisse, außer dass du EIN Bild vor dir hast, von dem du nicht abrückst (Was du auch nicht musst, aber schön wäre es, gegebene Argumente auch zu würdigen).

Insofern hast du und andere wohl bei einem TL das Bild eines Sklaven auf einer von Gästen überfluteten Basis irgendwo im Ausland vor dir. Das gibt es natürlich. Hm, ich meide solche Basen. Manchesmal frage ich mich, wo ihr euch eigentlich so rumtreibt, ich suche i.d.R. kleine, familiäre und gute Basen und meide, soweit möglich, Massenabfertigungen etc. Da seid ihr wohl alle???

Es geht auch anders: Bei einer AOWD Ausbildung, die ich auf einer Basis im Ausland beobachtet habe, da hatte der TL einen Schüler und war froh, einmal nicht nur guiden zu müssen, sondern kümmerte sich rührend um diesen Mann, der im Laufe von zwei Wochen eine exzellente Ausbildung erhielt. Er (der TL) war froh, das guiden einmal seinen DM`s überlassen zu können (dies zum Thema "warum sollte er")

" shuttle, selten! Denn: er muss es sich (privat) leisten können" -> hier in D "OFT", Rene, "OFT". Denn hier in D macht das Gros der TL (egal in welchem Verband) Ausbildung als Hobby und kann es sich leisten, sonst würde er (hier in D) nicht ausbilden . Und im Ausland? Wie obiges Beispiel zeigt, ist mancher froh, mal zwischen guiden ausbilden zu können und speziell in der low-season haben TL dort oftmals alle Zeit der Welt dazu.

Meine Ausbildungen (verschiedene Verbände) fanden sowohl im In- als auch Ausland statt. Und waren zum Großteil hervorragend.

"Warum sollte er? Er macht seinen Job " -> aus dem Grund, warum jemand überhaupt ausbildet: Aus Freude daran und aus der Motivation, es ordentlich zu machen. Meinst du, ich wäre irgendwie anders (hätte eine andere Einstellung) wenn ich z.B. in einem Verein ehrenamtlich unterrichten würde (was ich übrignes schon gemacht habe)? Und genau das trifft auf viele Kollegen zu. Viele wechseln ja, wenn sich irgendwelche Bedingungen ändern. Ein guter Bekannter, Vereins TL aus Leidenschaft, ist derzeit im Ausland, crosste zu Padi und SSI. Der macht immer noch gute Ausbildung ("warum sollte er?") und die Basis ist froh darüber. Es kommen nämlich Leute genau aus dem Grund dorthin.

Na ja, den Anspruch, was gebe ich mitlesenden TL mit, ihre Ausbildung zu optimieren, hast du wohl auch nicht. Gegebene Argumente, die nicht ins Bild passen (wie oben zum Preis eines AOWD hier in D) bleiben unreflektiert, man bemüht stereotyp das selbe Beispiel. Schade. Na ja ...

Ich sage das nicht nur wegen dem Thread hier. Dieses Beispiel Hier klicken zeigt dies auch deutlich. Jemand fragt, er bekommt statt Tipps ein "Watschen" ("Deine Frage ist selbstbeantwortend ... solltest über deine Eignung als TL nachdenken") ja, warum solltest du auch einmal statt alles schlecht zu reden einmal Menschen Tipps geben, Ausbildung zu optimieren? Wie gesagt, ich versuche das, (Hier klicken )da wir eigentlich (hier) Erfahrungsaustausch betreiben wollen und weil es mir mehr Freude macht, als ständig nur zu kritisieren (womit man bewiesener Maßen eher nichts erreicht). Warum nehmen eigentlich toto und du an diesem Forum hier teil? Eigentlich wünscht man sich doch user, die einem Forum Mehrwert (im Sinne von Tipps und Erfahrungsaustausch und KONSTRUKTIVER Kritik) bringen

Nichts für ungut.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 02:40
@Razorista: "Überflüssig finde ich ihn schon, aber anscheinend weniger, als ihr" -> überflüssig ist er schon deswegen nicht, da man ihn in vielen Fällen benötigt. Wir sollten alle dafür werben, dass er ordentlich gemacht wird.

"Für alle Fälle in denen man bei einem geplanten Nullzeittauchgang `in die Dekopficht rutscht` sollte einen solche Grundlage doch wirklich ausreichen " -> da bin ich jetzt eher bei kwolf (und hier auch bei diverhans), Deko gehört in eine Tauchausbildung. Ich habe das Thema schon immer behandelt, was mir auch schon Kritik von Verbandskollegen eingebracht hat. Insofern war ich eigentlich froh, dass in der Grundausbildung die TC Schulung einzug gehalten hat, denn hiermit behandelt man das Thema eigentlich "automatisch".

Ich habe schon (im Urlaub) mehrfach erlebt, wie Leute in die Deko "gerutscht" sind, es nicht handeln konnten, Deko ausgelassen haben, die Luft nicht reichte etc.pp. (übrigens auch mal ein "Masterdiver" Ehepaar und auch mal einen **, also nicht nur Padi Beginner ). Das Sensibilisieren für das Thema gehört m.E. in jede Ausbildung.
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 09:30
Warum sollte er? Er macht seinen Job und richtet sich nach den ihm vorgegebenen Ausbildungsstandards. Je mehr und je schneller er seinen Job macht, um so mehr wertet er sein mickriges Gehalt auf.
@ diverhans - und hier irrst du !
ich kenne viele engagierte TL in D, die die Ausbildung als Hobby betreiben und im Höchstfalle eine Aufwandsentschädigung erhalten!
AOWD kurse mit 4 - 6 Schülern habe ich noch nicht erlebt. Im Höchstfalle 4 - aber dann wurden die TGe Navigation auf 1 : 2 und der Tief sogar auf 1 : 1 reduziert. Für einen Navigations-Tg mit 4 Schülern reicht der Luftvorrat der Schüler oftmals garnicht !
biker
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 10:49
@ Razorista: Zu einer grundlegenden (im Wortsinn) Ausbildung gehören imho auch die Basics der Planung eines einfachen Dekotauchgangs u.a. auch mit Lufberechnung und Bestimmung der nötigen Flaschengröße. Es ist imho rudimentär und lückenhaft, wenn man sicherers Austauchen jenseits der Nullzeit als Notfallprozedere (mit allen Risiken eines ungeplanten Vorgehens - reicht z.B. die Luft?) macht. Das schürt auch Ängste, die beim Tauchen sicherheitsrelevant werden können.
Antwort von FANATIC DIVER Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 11:42
Hallo Razorista,

Tieftauch-Specialty PLUS Erfahrung von insgesamt mindestens 40 TGen berechtigt in Hemmoor, auch als T*, OWD, AOWD oder vergleichbar auf 40 Meter zu gehen. (Aber Du musst auch noch einen Buddy finden, der Dich mitnimmt.)

T** oder RD oder vergleichbar ist schon einen großen Schritt weiter in Ausbildung und Erfahrung und hat auch nach den jeweiligen Verbänden entsprechende TGe und Berechtigung.

Wenn Du am E3 (Rüttler, Taucher-Magnet, Unfallschwerpunkt) runter willst kannst Du noch so ein hochdekorierter Ägypten-TL sein. Ohne 5 Kaltwasser-TGe vorher (Kaltwasser-Erfahrung!) UND mindestens 40 TGe insgesamt (Erfahrung) darfst Du es nicht.

Ich finde speziell die Verknüpfung von Ausbildung und Erfahrung gut. Sollte überall so sein.

Beim AOWD mag man selbst nicht so viel neues "lernen", aber die Erfahrung aus 5 unterschiedlichen Tauch-Bedingungen hat man.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass im amerikanischen Bürgerkrieg (North and South) rausgefunden wurde, dass kampferfahrene Einheiten eine deutlich höhere Überlebens-Wahrscheinlichkeit hatten.
Gilt aber im Krieg nur für Gruppen.
Deutsche Kampf-Flieger im WW II sind bis zum Exitus eingesetzt worden ohne ihre Erfahrung weiterzugeben. Englische hingegen sind zwangsweise als Lehrer an die Flugschulen geschickt worden. Das Ergebnis kennen wir ja.

Fazit: Erfahrung ist das A und O .... und von mir aus auch noch das W und das D.

Wenn ich an meinen AOWD zurückdenke, habe ich 4 der 5 Adventures später auch als Specialty gemacht. Und die Adventures wurden anerkannt. Also nix da mit zusätzlichen teuren begleiteten Tauchgängen.
Ich muss aber zugeben, dass ich (und noch ein zweiter) damals mit dem TL ein Paket ausgemacht habe, so dass die Kosten nicht eindeutig zuzuweisen sind. Und im Urlaub mag das noch mal anders sein, weil ein Jahr später vielleicht eine ganz andere Basis weiter macht.

Und zu guter Letzt:
*** Sarkasmus-Modus an ***
Wenn es zu einem tödlichen TU kommt, steht in der Presse, es war ein erfahrener oder fortgeschrittener ( = advanced) Taucher.
*** Sarkasmus-Modus aus ***

Gut Luft

FANATIC DIVER
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 11:51
Ich tauche seit langem nicht mehr in "D". Es mag in "D" anders sein. "D" ist prozentual jedoch verschwindend klein im Verhältnis zu den weltweiten Praktiken... Wer die Möglickeit (die Kohle) hat, macht seinen Tauchschein im Warmen statt mit einem schlecht sitzenden Nassanzug in den kühlen Baggersee zu springen.

Die Watsche im anderen Thread ist aus meiner Sicht berechtigt und ein Klapps auf den Hintern regte früher zum Nachdenken an und das eher als permanent das Ergebnis zu verraten. Die Masse wie auch der Einzelne soll (aus noch heutiger Sicht) die Grundfertigkeiten erlernen und nicht primär den Umgang mit dem "Park-Distanz-Control-System", auch wenn es immer mehr Einzug hält, da es selbsterklärend ist.

Genau das ist nämlich das Problem: es wird zur sehr technisiert, das "1x1" bleibt auf der Strecke (sehe ich täglich im Straßenverkehr und im Tauchsport).

Wer kann von der Masse der "jungen Leute" heute noch "Kopfrechnen"?

Die Frage: "Brauche ich als Tauchlehrer einen (klassischen) Inflatorschlauch oder ist dieser gar Pflicht?" stellt sich bzgl. meiner Einstellung zur Lehrmeinung erst gar nicht. Wenn es soweit ist, dass nur noch eine verschwindend geringe Anzahl von Tauchern an OC interessiert ist und die Masse den Rebreather geistig angenommen hat, dann kann man sicherlich die Frage so stellen...

Ein Tauchlehrer - ein Lehrer - sollte die geistige Reife besitzen, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen und ein logisch kombinatorisches Denkvermögen besitzen. Konkret hier - Grundscheintauchlehrer - stellt sich diese technische Frage nicht; Faltenschlauch und fertig.

Es wird in der rein kommerziellen Sparte der Lehrkörper (Tauchlehrer, Fahrlehrer, etc.) wenig an fundamental wichtigen Auswahlkriterien festgelegt. Jeder unerfahrene Taucher kann in kürzester Zeit Tauchlehrer werden, ebenso - um es zu neutraliesieren - auch vergleichsweise Fahrlehrer. Ein absolutes Absurdum!

Das ist der Punkt - nach meiner Meinung - shuttle. Aber: vielleicht habe ich zurzeit auch einfach nur ein schlechtes Beobachtungsverhalten.

Kunstruktive Kritik habe ich idR. in der Vergangenheit reichlich gegeben, welche idR. zerredet wurde. Aber das liegt vielleicht in der Natur der Dinge (Mainstreamverhalten).
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 12:05
> Wenn ich an meinen AOWD zurückdenke,...

Dann erkläre mir bitte lieber FanaticDiver, wo konkret die AOWD Ausbildung konstruktiv / substantiiert ansetzt, dass du jetzt statt 18m TT 30m Tauchtiefe anstreben "darfst".
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 13:55
Und danke für den hier shuttle:

"Nichts für ungut. "

Ich weiß dass ich nicht "umwelt- / mainstreamkonform" bin:

Hier klicken


Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 15:07
@kwolf1406
Ist natürlich offensichtlich richtig was Du schreibst.

Padi traut dem `international genormten` Tauchschüler nur eben nicht zu, das er das Wissen, wenn es vermittelt würde, auch direkt praktisch einsetzten wollen würde.
Ich glaube, das das eine richtige Einschätzung ist.

Das Padi keine Deko Planung erklärt zwingt den Schüler sich erst weiterzubilden, bevor er auch das umsetzen kann.
Ich will nur sagen, das es ein schlüssiges Konzept ist.

Und gegen das `Ängste schüren` rede ich ja gerade hier an.
Ich finde immer die Folge von `Das kannst Du nicht!` so vorhersehbar:

Die einen probieren nie aus, was sie können und haben immer Angst.

Die anderen probieren es, finden alles `easy` und kennen fortan überhaupt keine Grenzen mehr (und ignorieren jeden Rat, der ihnen nicht passt).
Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 15:31
Hochinteressant,
wie wenig den Kopf dieses Threads lesen, und mir empfehlen, ich solle den AOWD mal selber machen - das ich ihn gemacht habe, habe ich doch oben geschrieben.

Und den AOWD damit zu begründen, das er aufgrund der Nachfrage einen Sinn macht, ist doch völlig verzerrt.
Welche Nachfrage bitte : Padi ich hab zuviel Geld, und möchte einen Kurs buchen, ohne mich weiter zu entwickeln ??? - Guter Witz

Würde Padi tatsächlich aufklären, welche Einschränkungen sie nach Standarts einem AOWD einräumen, und man würde ein Preis/Leistungsverhältnis zu anderen Verbänden erstellen,und dies von den gekauften Tauchmagazinen veröffentlichen, wäre das Padis Genickbruch.

Das hier Tauchlehrer des genannten Verbandes und deren Schüler dieses Thema in den Sakasmus, ja sogar schon in den Zynismus abstoßen, untermauert letztlich nur die These, da sie auf "normale Art" keine sachliche Komunikation aufrecht erhalten können.

Was soll man da noch mehr zu sagen.

Padi stirbt eh in deutschland aus,
hat SSI, Aida und Barakuda einen wahren Aufschwung durch die Apnoeschiene erlebt, hat Padi diesen Zug verpaßt.

Selbst hocherfolgreiche IANTD-Instruktoren unterrichten mittlerweile SSI-Tek Kurse im Bonner Raum (Y. Decker) und was Dederichs mit TDI-Europe geschafft hat, ist auch sagenhaft (- wenn auch ähnlich erbärmlich wie Padi, mit viel zu geringen Einstiegsanforderungen).
Auch den Tek-Zug hat Padi voll verpaßt, aus einem DSAT-Tec-Deep Diver Kurs für 700 Euro 3 Kurse (Rec40,45,50) zu machen für insgesamt 800,- Euro, ist mal wieder typisch.

Kaum ein Tek-TL kann sich mit dem System identifizieren, und obwohl man den Crossover fast gratis bekommt, nimmt ihn kaum einer wahr.

Daher hat Barakuda, SSI und SDI/TDI als ganzheitlicher Verband im Bereich

- Sport- , Apnoe- und Tektauchen erfolg

Und Padi hat - zumindest in Mitteleuropa - den Zug verpasst. Das dann der Verband von den oben genannten selbst gesähten Problemen nur einen Bereich des Tauchsports fördert, und in diesem noch massive Imageprobleme hat, ist ein selbst gesähtes Problem.
Antwort von toto1495 Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 15:37
Und an alle Besserwisser, ja sicher rede ich von Empfehlungen, denn diese sind bei euren Versicherungen bindent.

Ich kann nen OWD machen und auf 70m abtauchen,
ohne das es mir ein Gesetzt verbietet.

Ich kann auch einen Triox-Kurs belegen,
und einen 120m TrimixTG machen.

Gelernt ist gelernt, zumindest augenscheinlich.

Der OWDler hat keine Dekoausbildung, und der Trioxtaucher keine Hypoxic-kenntnisse, aber dafür gibts ja Bouvier, Thalia und die Meierische.

Ist ein prima Weg, ehrlich
Antwort von ZTaucher Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 15:38
Meint ihr nicht, die Sache vielleicht etwas zu theoretisch zu diskutieren? In vielen anderen Threads wird immerwieder gesagt, der Verband spielt keine Rolle. Auf den Tauchlehrer kommt es an.

Bei meiner letzten Tauchbasis wurde ich gefragt, ob ich nach PADI oder SSI brevetiert werden will. Mir war es egal. Und es hätte sich doch auch nichts an der Qualität der Tauchgänge geändert. Der Tauchlehrer wäre der selbe geblieben.

Nach dem Scubadiver bei PADI bin ich jetzt halt in der SSI-Schiene. Aber dieses Jahr werde ich meine Ausbildung fortsetzen. Gesetzt den Fall er würde ab 2013 nur noch PADI anbieten oder Barakuda oder sonstwas, dann würd ich halt mit PADI weitermachen, weil mir nicht die Kärtchenfirma, sondern die Tauchgänge wichtig sind.

Mir wäre es lieber von einem guten TL nach guten TG´s ein vielleicht überflüssiges Kärtchen ausgestellt zu bekommen, als nach schlechten TG´s mit einem schlechten Tauchlehrer ein wichtiges Kärtchen oder einen wichtigen Stempel zu bekommen.

Die Frage, was wichtig und was unwichtig ist, ist doch auch wieder relativ. Ich zum Beispiel fände es wichtig, dass man von einem Taucher mit einer gewissen Zahl an Tauchgängen den Rescuediver oder vergleichbare Ausbildung erwarten kann.

In der PADI-Schiene muss man da halt vorher als AOWD brevetiert sein. Damit ist der AOWD auch nicht überflüssig.

Was hab ich denn davon, wenn mein Buddy sich bei 3 Grad Wassertemperatur aufgrund eines ganz wichtigen Brevets 100 m tief bei 5 cm Sicht irgendwo versenken darf, er aber nicht weiß, was er machen soll, wenn mir bei 28 Grad Wassertemperatur in 10 m Tiefe bei 100 m Sicht schwummrig wird?
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 15:43
> ...dass das eine richtige Einschätzung ist.

Sehe ich anders. Padi setz auf 10 Leute am Pool für einen Euro - die nun angefixt von Tauchen sind, von denen eher 9 bereit sind einen weiteren Euro für den 30m Schein auszugeben; als auf einen Leut für 10 Euro der danach beinahe fertig ist in seiner Laufbahn. Denn und zudem: 10 Leute benötigen deutlich mehr auszubildende PADI Tauchlehrer als der eine.
Und das rechne doch jetzt mal hoch.

Noch nix vom (funktionierendem) Schneeballsystem gehört?


Es geht um Geld lieber Razorista und um nix anderes - was auch marktwirtschaftlich nicht verwerflich ist. Schließlich wird ja auch eine Gegenleistung erbracht. Jedoch hat das mit dem an was du "glaubst" eher weniger bis gar nichts zu tun.
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 16:01
> Auf den Tauchlehrer kommt es an.

Dazu habe ich in vergangener Zeit reichlich Stellung bezogen; gerne nochmal:

a) was möchte ich von einem unerfahrenen, jungen, frisch gebackenen mit gerade mal +/- 150 Nullzeit-TG`s auf 39,9m lernen?

b) es ist eine modulare Ausbildung mit Filmmaterial, leichtem Smaltalk, 4-5 Freiwassertauchgängen und einer multiple choice Prüfung in der der dümmste Prüfling eine 25%ige Erfolgschance bei 4 möglichen Antworten hat und bei Fehlerquote werden ihm die falschen Antworten erklärt - für insgesamt 199,00 Euro!

Ich habe seinerzeit bei CMAS*** verbal ausformuliert schriftliche Antworten liefern müssen! Und mein Prüfer hat entschieden, ob die Ansätze folgerichtig , logisch konsequent durchdacht im Aufbau waren und ein fehlerhaftes Endergebnis in Form einer "Zahl" (Tippfehler) mit einem(!) Minuspunkt abgezogen.

"Ihr" wollt konstruktive Vorschläge? Dann bitte zurück zu bewährten, zielorientierten und erfolgreichen Lehr- und Prüfmethoden.

Antwort von Razorista Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 16:49
Ach, diverhans, warum verstehst Du einen immer absichtlich falsch?

Was ich glaube ist, das Padi da `weltweit gemittelt` es richtig einschätzt, das schnell in manchen Nationen und Gegenden Deko-Tauchgänge ab dem ersten Tauchgang gemacht würden.

Klar geht es ums Geld. Schneeballsystem ist aber was anderes.

Was Du (und andere) über die Qualität einer Tauchausbildung bei einem unerfahrenen Tauchlehrer schreibst ist ja richtig.
Aber wie soll es anders funktionieren, als das die unerfahrenen Tauchlehrer erstmal die Anfängerkurse unterrichten?

Die Folgen einer `Idealen Welt` wären da alles andere als schön:
Wenn sich alle die Tauchlehrer nur nach dem `besten Namen und der besten Qualifikation` aussuchen könnten und würden gäb es ein paar einzelne Tauchlehrer mit lange Wartelisten und keine weitere Entwicklung mehr.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 17:43
Ich denke, Rene meint mit "unerfahrene TL" unerfahrene Taucher, die Tauchlehrer wurden - statt erfahrene Taucher, die erst dann TL wurden...
Antwort von ZH-L8 ADT Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 17:55
Ich will jetzt mal wie "Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 31.12.2012" es vorschlägt, "besserwisserischen" Vorschlag erbringen.

Bevor ein unerfahrener JungTL eigenständig ausbildet, sollte er erstmal 100 oder 150 OWD (Kurse) Informationsveranstaltungen (mehr ist es nun mal nicht) begleiten und Erfahrung sammeln.

@ Diverhans: das mit dem *** kannst du aber hier nicht als Vergleich bringen, hier gehts um AOWD, recht hast du allerdings.

" Wenn sich alle die Tauchlehrer nur nach dem `besten Namen und der besten Qualifikation` aussuchen könnten und würden gäb es ein paar einzelne Tauchlehrer mit lange Wartelisten und keine weitere Entwicklung mehr."

Dann wäre aber die Ausbildung um ein wesentliches besser. Hab ich selber schon erfahren dürfen.

" Was ich glaube ist, das Padi da `weltweit gemittelt` es richtig einschätzt, das schnell in manchen Nationen und Gegenden Deko-Tauchgänge ab dem ersten Tauchgang gemacht würden. "

Wäre es da nicht besser, gleich richtig darauf zu reagieren, wie es manch Verband auch tut. Wär sicherlich ne Marktlücke.
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 18:15
Schön, dass es nach meinen letzten Postings konstruktiv weiter geht - ich habe anderes (von anderen) erwartet. Das macht mir Hoffnung.

@ Razorista

> ..Deko-Tauchgänge ab dem ersten Tauchgang

Ja-ein! Das(!) liegt nur wirklich in der Verantwortung eines qualifizierten TL`s. Ein bißchen hat diese Problematik jedoch mit dem gesunden Respekt vor den ersten TG`s des Probanden zu tun und kann ausgeschlossen werden.

> ..die unerfahrenen Tauchlehrer erstmal
> die Anfängerkurse unterrichten

Ich gebe dir Recht - wenn dann so und in Ergänzug zu: ZH-L8 ADT 17:55

Dennoch sollten ausschließlich erfahrene Taucher ein "Lehramt" bekleiden. Denn: was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr! (Ein geläufiger Spruch und hat mit uns-shuttle nix zu tun)


> ..lange Wartelisten

Mal ganz im Ernst - warum nicht? Zudem: Angebot und Nachfrage bestimme den Preis...

@ kwolf1406 31.12.2012 - 17:43

DANKE!

@ ZH-L8 ADT 31.12.2012 - 17:55

DANKE!
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 18:23
> (CMAS)*** kannst du aber hier nicht als
> Vergleich bringen

a) gut/okay, ich habe den * und ** nie gemacht und bei CMAS *** eben nur die Prüfung
b) die divemaster-"Prüfung" hatte das
Niveau des OWD`s
Antwort von ZH-L8 ADT Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 19:26
@ Rene: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

" Denn: was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr! (Ein geläufiger Spruch und hat mit uns-shuttle nix zu tun) "

Na ja, ganz so ist es auch nicht (außer dein Bsp.), denn mit fortschreitender Erfahrung und erweitertem Kenntnisstand (Blick ins andere Lager) merkt man irgendwann, daß es eben noch ein Leben jenseits der 40m gibt und das das gar nicht gefährlich ist.
Aber nur, wenn man sich intensiv damit auseinander setzt.

Prosit Freunde
Antwort von FANATIC DIVER Registriertes Mitglied am 31.12.2012 - 21:03
@ diverhans

mehr Erfahrung führt automatisch zu ruhigerem Tauch-Verhalten und zu besserer Tarierung.
Mehr Erfahrung hat dem jungen Taucher auch schon mehr Tauchgänge mit erfahreneren Tauchern beschert, welche das Austaucehn gezeigt haben.

Kurzum: die Überlebens-Chancen sind besser, man kann sich mehr auf das Erlebnis einlassen statt sich auf die Basics konzentrieren zu müssen.

Beim Autofahren lernst Du auch unter unterschiedlichen Bedingungen.
UW-atmen ist analog zum Lenken des Fahrzeugs auf dem Verkehrs-Übungs-Platz.
OWD ist analog zum Fahren in einer Stadt.
AOWD ist analog zum Fahren in Großstadt, über Land, bei Nacht, bei Regen usw.

Gut Luft

FANATIC DIVER

Momentan ist das anonyme Posten nicht möglich. Bitte ggf. einloggen.

Ich möchte eine Email, wenn jemand was zu diesem Thema hinzufügt.

E-Mail Adresse:


Code-Zahl übertragen:    (nicht notwendig wenn Du eingeloggt bist)

Hier klicken :      

Infos

Kuba - Karabik-Feeling - Tauchen. Infos zum Thema findest Du in unserem Kuba-Guide. Hier sind übersichtlich nach Regionen die Tauchmöglichkeiten auf der Insel beschrieben und mit vielen weiteren interessanten Informationen bestückt.


18.05.2013 14:50 Taucher Online : 136
Heute 7474, ges. 69854129 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Aus unserer Foto-Datenbank:
Und noch über 20.000 weitere Fotos...



Forum TEK-Diving

Auszug aus diesem Forum:


IANTD Advanced Nitrox Ägypten
vom 06.04.2013 : Hallo an alle, da ich leider keine aktuellen Einträge zu deutschsprachigen Tec-Basen in Ägypten gefunden habe, die nach IANTD ... [mehr]

DIR-Akku selber bauen
vom 03.04.2013 : Hallo, ich hätte gerne einen Akkutank der den Richtlinien der DIR entspricht. Dieser Akku sollte einen E/O- Cord haben und min. ... [mehr]

V-PLANNER
vom 25.03.2013 : Ich würde gerne beim V-Planner den 21m-Stop fix einplanen. Wie und wo kann ich diesen Dekostop einfügen? :tekkie ... [mehr]

Umfrage - Ägypten als Tauchziel

Revolution, Sicherheit, nachhaltiger Tourismus, politische Lage, medizinische Faktoren - viele Punkte beeinflussen die aktuelle Wahl von Ägypten als diesjähriges Tauchziel. Wie sieht das bei dir aus?

  Ägypten bleibt mein Tauchziel No 1.
  Die politische Lage ist mir momentan zu unsicher.
  Ich habe Bedenken, fahre aber trotzdem hin.
  Egal - ich fahre dort sowieso nicht hin.
  Ich habe mich aus anderen Gründen gegen Ägypten entschieden.


Nur Ergebnisse anzeigen

Forum Foto / Video

Auszug aus diesem Forum:


Tariergewicht für Unterwasser-Kamera
vom 08.05.2013 : Hallo Taucher-Gemeinde Ich benutze eine Olympus E520 mit passendem Unterwasser-Gehäuse PT-E05, jedoch ohne den originalen ... [mehr]

thommes.
vom 05.05.2013 : na ich denke bis 200€ würde ich gehen. brauche ich ja nur zum schnorcheln. erstschnorchler könnte man sagen. habe keinerlei ... [mehr]

suche zum schnorcheln eine günstige unterwasserkamera
vom 05.05.2013 : hallo zus. ich werde mit meiner frau nächstes jahr auf die maledieven fliegen , und suche nun zum schnorcheln eine günstige ... [mehr]




MountainBIKE RoadBIKE UrbanBIKING outdoor klettern CAVALLO AnglerNetz taucher.net planetSNOW