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Padi Sonderbrevet`s
Abgesandt von rptsm Registriertes Mitglied am 01.10.2007 - 16:44:

Hallo Zusammen,

bin am überlegen das Sonderbrevet Trocki bei Padi zu machen.
Hat jemand eine Ahnung wie das abläuft? bzw. sind diese Sonder-Brevert`s zu enpfelen ?
vielen Dank im Voraus



Antwort von Kölle Alaaf Registriertes Mitglied am 01.10.2007 - 16:54
Specialities machen das Leben einfacher: Du lernst das Handling, die Pflege und die sicherheitsrelevanten Dinge zu Deinem Trocki. Kann man sich natürlich auch selber anlesen, aber bei einem Specialitie bekommt man das Wissen systemtischer und komprimierter innerhalb eines relativ kurzen Zeithorizonts vermittelt. Entsprechende TG helfen das Wissen kontrolliert, mit Unterstützung bzw. Supervision des Instruktors in der Praxis zu üben. Der Trocki-Kurs gehört auch wegen der Sicherheitsaspekte, die man dort lernt zu den sinnvollsten Specialities. "Contra" natürlich es kostet etwas Geld, aber das sollte einem sein Hobby und die Sicherheit doch wert sein? Mit dem Brevet hat man dann auch den Nachweis, der auf einer Tauchbasis zeigt, dass man mit dem Trocki umgehen kann. Eventuell auch wichtig bei entsprechenden TG, wenn Material ausgeliehen werden soll. Darüber hinaus bereichert man damit natürlich auch seine Kartensammlung, was nicht nur "Status"-Symbol weiter hilft , sondern auch auf dem Weg z.B. zum AOWD bzw. Masterdiver ...
Antwort von Praetonius Registriertes Mitglied am 01.10.2007 - 18:52
Was für Probleme könnte es denn geben, wenn ich z.B. das Trocki-Brevet nicht mache.

Ich stehe jetzt kurz vor dem Trocki-Kauf. Mein Tauchlehrer hat angeboten die Übungen und Handhabungen rund um das Trockentauchen für lau zu machen. Jetzt bin ich auch am überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, das Brevet gleich zu machen (klar kostet es Geld [das ich eigentlich sparen möchte], aber kann es sein, dass ich mich irgendwann ärgern würde, weil irgendeine Basis o.ä. Probleme macht?)?
Antwort von Günter 05 Registriertes Mitglied am 01.10.2007 - 19:02
Praetonius Ich denke da nicht an die Basen, eher an die Versicherung ( bei Unfall grob fahrlässig ?).
Antwort von Kölle Alaaf Registriertes Mitglied am 01.10.2007 - 19:43
@ Praetonius:

Lass Dir von Deinem TL dann auch einen Stempel in Dein Logbuch setzen, in dem er bestätigt, dass Du unter seiner Supervision entsprechende TG gemacht hast und das Thema "grobe Fahrlässigkeit" ist gegessen, wenn Du auch die Theorie für "lau" bekommst. Als Taucher mit hinreichender Erfahrung wirst Du i.d.R. auch nicht nach Deinem Brevet gefragt, wenn Du geloggte TG hast: aber die Garantie hast Du natürlich dabei nicht. Das gilt ja auch bei den anderen Specialities wie Nachtauchen, Strömung, Wrack oder Caverndiving: hier liegt es an der Verantwortung der Basis, ob sie Dich mitnimmt oder nicht ... und an Dir nachweisen zu können, welche Erfahrung Du hast: entweder über ein Brevet oder über Dein Logbuch. Aber wie gesagt: meines Erachtens ist das Trocki-Brevet noch eines der sinnvollsten - wenn es das Angebot Deines TL nicht gäbe
Antwort von u.blueher Registriertes Mitglied am 01.10.2007 - 21:36
@ rptsm
Ich denke, dass der Trocki-Kurs eine sinnvolle Geschichte ist, zumal dessen Kosten, im Vergleich zum Anschaffungspreis des Anzugs kaum ins Gewicht fallen. Aber nun konkret zu Deiner Frage: Sofern Du noch nie im Trocki getaucht bist, wirst Du zunächst im Schwimmbad üben. Neben dem An- und Ausziehen wirst Du lernen, mit dem Trocki an der Oberfläche zu tarieren, dann unter Wasser zu balancieren, neutral tariert zu schweben, den Inflator mit Handschuhen An- und Abzukoppeln, und bei offenem Luftein- und Luftauslassventil neutrale Tarierung aufrecht zu erhalten. Weiter wirst Du üben, wie Du neutral tariert nicht schneller als 18 m/min aufsteigst und lernen, wie mit überschüssiger Luft in den Füßen des Trockis umzugehen ist. An das Üben im Pool werden sich 2 Freiwassertauchgänge anschliessen, bei denen Du die o.a. Fertigkeiten festigst. Weiter erhälst Du Infos zu Planung, Verfahren, Techniken sowie Problemen und eventuellen Gefahren des Trockentauchens. Du lernst auch, wie Dein Trocki zu pflegen und zu warten ist und wie Du ihn kontrollieren kannst.

Gruß
Uli
Antwort von gekko73 Registriertes Mitglied am 01.10.2007 - 21:40
Wichtig ist, dass du lernst, mit dem Teil umzugehen. Das Kärtchen ist genaugenommen nicht ausschlaggebend. Es geht um deine Gesundheit und dein Können. Und wenn du nen "Kurs" für lau bekommst, dann würd ich den nehmen und mir das Geld für´s Brevet sparen.
Antwort von Trockentauchleerer. am 01.10.2007 - 22:16
Frage deinen Tauchleerer unbedingt, ob er nicht den Trockentauchkurs mit einem Tieftauchkurs und einem Eistauchkurs und einem Nitroxkurs und einem Navigationskurs und einem Nachttauchkurs kombinieren kann. Dann kannst du mit einem einzigen Tauchgang gleichzeitig 6 Specialties absolvieren. Das spart eine Unmenge Zeit und Geld, der Tauchleerer sollte dir einen Sonderpreis machen (und natürlich trägst du 6 Tauchgänge ein, dann bist du etwas näher am nächsthöheren Brevet). In Verbindung mit einer 200EUR-Jahresfüllkarte (bis Mono10, max. 1x täglich, bei Besuch unserer Tauchbasis, Tagesgebühr 10,-EUR, geöffnet Juli bis September an den Wochenenden) oder einem 1000EUR-Trocki gibt es sogar noch zusätzlichen Rabatz!

Ansonsten kann auch irgendein Taucher mit Trocki deine private Unterweisung im Logbuch bestätigen, falls das später mal irgendwen interessiert. Tauchleerer ist kein gesetzlich anerkannter Ausbildungsberuf, oder irre ich mich? Wenn ein Elektriker einen Nichtelektriker in Elektroinstallation unterrichtet, dann ist er dafür qualifizierter (per Berufsabschluss nämlich), als wenn ein Tauchleerer (also ein Ungelernter, mal hart formuliert) einen Taucher irgendeinen Tauchkurs gibt.
Antwort von Praetonius Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 00:02
Das mit der Versicherung hatte ich auch schon fast befürchtet...
Ich werde mich nochmal mit meinem Tauchlehrer unterhalten (wollte ihn ohnehin mal fragen, was er für den Kurs nehmen würde). Die Idee mit der Kombination finde ich gar nicht schlecht
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 08:20
"Tauchleerer ist kein ... beruf, oder irre ich mich?" -> Die Gesellschaft im Wandel der Zeit

"Hier klicken"

"Hier klicken"

Antwort von SiKAI Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 08:47
Ich bitte darum mir die Versicherungsklausel zu zeigen, wo steht " Das Tauchen mit Trockenanzügen ohne Nachweis von Brevets zum Trockentauchen gilt als grob fahrlässig und führt zum Verwirken des Versicherungsschutzes".



@Praetorius
Mach die Übungen mit deinem TL und mach ein paar TGs zum üben. Das Brevet würd ich mir sparen, es gibt sinnvollere Specialties. Wenns Dir aufs Geld/Zeit nicht ankommt, mach halt das Specialty Trockentauchen, schadet auch nicht vor allem nicht deinem TL.

Aber tu mir noch einen Gefallen:
Lass Dir hier nicht einreden was die Versicherungen tun oder nicht. Das ist bei jeder unterschiedlich, wenn Du Dir da unsicher bist, dann frag direkt bei deiner Versicherung(en) nach.
Denn hier weiß keiner welche und wie viele Versicherungen Du hast.
Antwort von Tauchteufel Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 09:32
Moin, moin

eigentlich hat SiKai schon alles Wichtige gesagt. Ausserdem gab es letztens erst einen fred dazu, guckst Du hier:

Hier klicken

Die Versicherungsfrage wurde hier ja u.a. auch ausgiebig diskutiert.

Übrigens ist es bei einigen Händlern, die ich kenne, auch üblich, beim Kauf eines neues Trockis auch das Brevet gleich mitanzubieten, quasi im Preis inbegriffen.

Viele Grüße
Peter
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 10:12
Mann, Mann, Mann, Mann. Wofür die Versicherungen alles herhalten müssen. So ein Quatsch.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 10:22
"So ein Quatsch" -> nicht unbedingt. Geht einer ohne Einweisung / Schulung mit einem Trocki ins Wasser und schießt beispielsweise hoch und landet in dern Druckkammer, kann eine Versicherung mit Hinweis auf ihre Geschäftsbedingeungen eine Deckung verweigern. Kann, muss nicht. Aber ganz so Quatsch ist es halt nicht (lese Beispielsweise mal die Bedingungen der Aquamed durch oder lese die Aussgaen dere Vertreter von DAN , Aquamed, der Züricher etc. zum Thema Tauchunfall / Deckung bei Fahrlässigkeit, veröffentlicht in div. Postillen vor etwa 8 Wochen).
Antwort von Tauchteufel Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 10:53
Moin, moin
@shuttle

Schau doch mal in den von mir angegebenen link. Da hat sich Aquamed (Heike) ja auch geäußert:

" wir verlangen definitiv kein Trockentauch-Brevet von einem Taucher für den Versicherungsschutz! Von daher Sorry, wenn das am Telefon falsch
rüber gekommen ist.
Man muss ja auch kein Brevet vorzeigen, wenn man das erste Mal mit einem Jacket mit integriertem Blei taucht und das vorher noch nie gemacht hat."

Viele Grüße
Peter

Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 11:24
@Peter, und im weiteren sagt sie folgerichtig, dass bei Grober Fahrlässigkeit (Anfänger, Trocki, 40m z.B.) "Solch ein Tauchgang wäre nicht versichert... "
Wie gesagt, im Falle eine Falles immer Auslegungssache
Ich sagte ja oben, kann/muss nicht. Das Schlupfloch für die Versicherung ist zumindest da
Aber unabhängig hiervon, der Umgang mit Trocki gehört unter fachkundiger Leitung/Aufsicht geübt. Im Eigeninteresse. Unabhängig ob durch TL im Rahmen einer Ausbildung oder durch einen erfahrenen Trockitaucher. Aber hier sind wir uns ja alle einig, denke ich.
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 16:39
Eine Versicherung dreht Dir aus allem einen Strick. Es ist ja bei einigen sogar gängige Praxis, dass die Schadensregulierung ohne weitere Prüfung zunächst abgelehnt wird, mit dem Kalkül, dass ein bestimmter Prozentsatz halt nicht zum Anwalt geht.
Wenn ein Anfänger ohne Übung den ersten TG mit Trocki auf 40m absolviert, dann sehe ich das auch als grob fahrlässig an. Wenn es sich aber einer selbst anliest und die ersten paar Mal mit einem erfahrenen Trockitaucher im Flachwasser übt, dann ist es das nicht. Ich gehe schließlich auch ins Wasser ohne Gewässerökologie-Brevet. Das dürfte ich nach dieser verqueren Logik hier auch nicht.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 02.10.2007 - 16:54
"ohne Gewässerökologie-Brevet" -> ... Um Gottes Willen, bist du wahnsinnig? Bisher immer Glück gehabt, was?
Antwort von dedi02 Registriertes Mitglied am 03.10.2007 - 19:08
Am besten hier ist der erste Beitrag von Kölle Alaaf:
"Specialities machen das Leben einfacher: Du lernst das Handling, die Pflege und die sicherheitsrelevanten Dinge zu Deinem Trocki. Kann man sich natürlich auch selber anlesen, aber bei einem Specialitie bekommt man das Wissen systemtischer und komprimierter innerhalb eines relativ kurzen Zeithorizonts vermittelt."

Na dann lieber selber anlesen, als komprimiertes Wissen aneignen.

"Der Trocki-Kurs gehört auch wegen der Sicherheitsaspekte, die man dort lernt zu den sinnvollsten Specialities. "Contra" natürlich es kostet etwas Geld, aber das sollte einem sein Hobby und die Sicherheit doch wert sein?"

Aus welcher Verkaufsmappe ist das denn abgeschrieben. Mein Versicherungsmakler kommt auch immer mit dem Sicherheitsargument, wenn ich was nicht einsehe. Das isses mir doch Wert klar.

"Mit dem Brevet hat man dann auch den Nachweis, der auf einer Tauchbasis zeigt, dass man mit dem Trocki umgehen kann."

Welche Tauchbasis interessiert schon ein Trockentauchbrevet??

"Darüber hinaus bereichert man damit natürlich auch seine Kartensammlung, was nicht nur "Status"-Symbol weiter hilft , sondern auch auf dem Weg z.B. zum AOWD bzw. Masterdiver ..."

Genau da ist doch mal die Kernaussage eines Padiisten. Der Status ist wichtig. Endlich mal einer der sagt wie es ist.
Antwort von Sarah Allemann am 18.10.2007 - 15:06
Hi Leute

Es gibt gerade beim Trockentauchbrevet (bin sonst gar kein Fan von Specialties) noch einen weiteren Pluspunkt. Ich kenne ein paar Tauchshops wo man dann während dem Kurs auch gleich diverse Trockis (Trilaminat und Crushed-Neopren) testen kann, so dass man dann spürt, was einem besser zusagt. Finde ich ne super Sache, zumal so ein Trocki nicht gerade günstig ist und ich dann echt vergleichen kann.
Bei meinem Brevet wars damals so: Nix Pool, gleich im Fluss bei Aussentemperaturen im Januar von -10° (den Chill-Factor noch nicht eingerechnet). Da weiss man dann, weshalb man trocken taucht.
Natürlich haben wir auch den Purzelbaum geübt; bei vielen Noch-Nicht-Trockentauchern stelle ich immer wieder fest, dass sie ne heiden Angst haben, dass sich die Füsse mit Luft füllen. Bei einem solchen Kurs kann einem diese Angst sicher genommen werden.
GrZZli vo de
Sarah
Antwort von Devil-Diver Registriertes Mitglied am 25.10.2007 - 14:19
moin,

@Trockentauchleerer
Ansonsten kann auch irgendein Taucher mit Trocki deine private Unterweisung im Logbuch bestätigen, falls das später mal irgendwen interessiert. Tauchleerer ist kein gesetzlich anerkannter Ausbildungsberuf, oder irre ich mich? Wenn ein Elektriker einen Nichtelektriker in Elektroinstallation unterrichtet, dann ist er dafür qualifizierter (per Berufsabschluss nämlich), als wenn ein Tauchleerer (also ein Ungelernter, mal hart formuliert) einen Taucher irgendeinen Tauchkurs gibt.

Also wie ist das nochmal ?

Wir brauchen keine "leeerer" die sowiso keine Ausbildung haben, gehen lieber zum Elektriker,
mit dem gehen wir dann mit dem Büchlein an den Kreidesee und schlagen dann auf so ca 40m ein paar Purzelbäume, wenn das dann so richtig geklappt hat blasen wir unseren Troki bis zum Anschlag auf und versuchen uns bis zu Oberfläche wieder auszubremsen,die Formel hierfür ist U=RxI.

.... wenn das alles gut geht brauchen wir auch keine Versicherung ,wenn nicht, dann auch nicht höchstens für die Verbliebenen Rente.

Vieleicht hat der Elektriker auch eine Berufshaftpflicht Versicherung die Tauchunfälle mit einschließt?

Beibt noch eine Frage offen , wo hat den der Elektiker das Tauchen gelernt ?

Grüsschen an alle (Elektriker)

PS: rptsm
Gehe zu jemandem der gelernt hat mit dem Troki
Taucher das Trockentauchen beizubringen.
Gebe ihm ein bisschen Geld für seine Mühe ,seine Versicherungen und seine Unkosten.Wenn du ein Kärtchen haben möchtest dann gebe ihm noch ein bisschen mehr Geld und sei ein guter und zufriedener Trokentaucher

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