Politische Propaganda: Ich finde das nicht sexy... ,
wenn ein Redaktionsmitglied das Taucher.net für provokante einseitige politische Meinungsäußerungen missbraucht, die keinen Bezug zur Taucherei aufweisen. http://www.taucher.net/boot2010 (siehe dort „Die Betroffenen“ von Linus)
Es geht hier nicht um Meinungsfreiheit: Wenn jemand den Grundstein für seine journalistische Karriere in der Merkel, Guttenberg, Westerwelle, Koch & Co. genehmen Presse dadurch legen will, dass er reaktionäre Plattheiten verbreitet und sich an dem beliebten Sport „Haut die Linken, Haut die Minderheiten, Haut die Umweltapostel!“ beteiligt – so ist das seine Sache. Selbst beim „Spiegel“ kann man ja mit so etwas Karriere machen (siehe: Jan Fleischhauer, dessen Buch angepriesen wird).
Aber nicht auf meine Kosten! Ich habe hier bislang eifrig Inhalt geliefert (z.B. fast die halbe Datenbank Fotos-Thailand, den überwiegenden Teil der Fotos aus Israel und Jordanien), damals noch auf der Geschäftsgrundlage einer weitgehend ehrenamtlich betriebenen Homepage. Ich will ja gar nicht behaupten, dass meine Fotos auch nur annähernd professionelle Qualität haben. Aber es ist vielleicht doch nicht alles nur Schrott, was ich da geliefert habe. Die Geschäftsgrundlage wurde mit dem Verkauf von Anteilen am Taucher.net längst verlassen. Mit meinen Fotos wird jetzt Profit gemacht. Das ist mir damals schon sauer aufgestoßen. Ich habe darauf reagiert, indem ich meine Fotos bewusst nicht für den Abdruck in „Dive Inside“ und für die kommerzielle Vermarktung zur Verfügung stelle und meine Beteiligung in den Foren weitgehend eingestellt habe. Das Taucher.net nutzte ich seit dem fast nur noch, um meinen Buddys Tauchfotos zugänglich zu machen. Meine damalige e-mail an die Redaktion, mit der ich diese Entscheidung begründet habe, blieb unbeantwortet. Deshalb mache ich diesmal meinen Unmut öffentlich.
Soll ich es wirklich jetzt auch noch dulden, dass ich mit meiner Zulieferarbeit politische Meinungsäußerungen finanziere, die meinen Standpunkten zutiefst widersprechen? Nein – inhaltlich werde ich mich damit jetzt nicht auseinandersetzen – nicht im Taucher.net. Ich bin ja nur Nutzer und nicht Redaktionsmitglied: Quod liquet jovi non liquet bovi.
Dies ist jetzt noch ein Warnschuss. Ich bin aber so weit, dass ich meine weitere Mitarbeit im Taucher.net ernsthaft überdenke – bis hin zu einem kompletten Abzug des bislang gelieferten Fotomaterials und zur Untersagung jeder weiteren Nutzung.
Tut mir leid Linus, alle Achtung für Deine taucherischen Artikel. Insbesondere die Beiträge in „Spiegel-Online“ sind richtig gut und zeugen von erheblichem Sachverstand. Aber den politischen Missbrauch, den Du jetzt betreibst kann ich nicht kommentarlos hinnehmen. Der Umweltschutz-Artikel in „Dive-Inside“ (Umweltschutz? Nein, Danke!, Dive Inside 1/2010) war schon hart an der Grenze des Erträglichen, hatte aber immerhin noch einen Bezug zur Taucherei. Der Beitrag jetzt hat diese Grenze deutlich überschritten. Meinen Seitenhieb zu Deinen journalistischen Karrierepläne wirst Du deshalb verkraften müssen. Du hast ihn ja selbst provoziert.
Wer mich hier (im Netz) kennt, weiß, dass ich nicht zu denjenigen gehöre, die immer etwas zu meckern haben. Vielleicht erhöht das die Chance, dass diese Kritik nicht gleich gelöscht sondern ernst genommen wird.
@ndreas (registriert und mit Klarnamen: Andreas Wilhelm)
Es geht hier nicht um Meinungsfreiheit: Wenn jemand den Grundstein für seine journalistische Karriere in der Merkel, Guttenberg, Westerwelle, Koch & Co. genehmen Presse dadurch legen will, dass er reaktionäre Plattheiten verbreitet und sich an dem beliebten Sport „Haut die Linken, Haut die Minderheiten, Haut die Umweltapostel!“ beteiligt – so ist das seine Sache. Selbst beim „Spiegel“ kann man ja mit so etwas Karriere machen (siehe: Jan Fleischhauer, dessen Buch angepriesen wird).
Aber nicht auf meine Kosten! Ich habe hier bislang eifrig Inhalt geliefert (z.B. fast die halbe Datenbank Fotos-Thailand, den überwiegenden Teil der Fotos aus Israel und Jordanien), damals noch auf der Geschäftsgrundlage einer weitgehend ehrenamtlich betriebenen Homepage. Ich will ja gar nicht behaupten, dass meine Fotos auch nur annähernd professionelle Qualität haben. Aber es ist vielleicht doch nicht alles nur Schrott, was ich da geliefert habe. Die Geschäftsgrundlage wurde mit dem Verkauf von Anteilen am Taucher.net längst verlassen. Mit meinen Fotos wird jetzt Profit gemacht. Das ist mir damals schon sauer aufgestoßen. Ich habe darauf reagiert, indem ich meine Fotos bewusst nicht für den Abdruck in „Dive Inside“ und für die kommerzielle Vermarktung zur Verfügung stelle und meine Beteiligung in den Foren weitgehend eingestellt habe. Das Taucher.net nutzte ich seit dem fast nur noch, um meinen Buddys Tauchfotos zugänglich zu machen. Meine damalige e-mail an die Redaktion, mit der ich diese Entscheidung begründet habe, blieb unbeantwortet. Deshalb mache ich diesmal meinen Unmut öffentlich.
Soll ich es wirklich jetzt auch noch dulden, dass ich mit meiner Zulieferarbeit politische Meinungsäußerungen finanziere, die meinen Standpunkten zutiefst widersprechen? Nein – inhaltlich werde ich mich damit jetzt nicht auseinandersetzen – nicht im Taucher.net. Ich bin ja nur Nutzer und nicht Redaktionsmitglied: Quod liquet jovi non liquet bovi.
Dies ist jetzt noch ein Warnschuss. Ich bin aber so weit, dass ich meine weitere Mitarbeit im Taucher.net ernsthaft überdenke – bis hin zu einem kompletten Abzug des bislang gelieferten Fotomaterials und zur Untersagung jeder weiteren Nutzung.
Tut mir leid Linus, alle Achtung für Deine taucherischen Artikel. Insbesondere die Beiträge in „Spiegel-Online“ sind richtig gut und zeugen von erheblichem Sachverstand. Aber den politischen Missbrauch, den Du jetzt betreibst kann ich nicht kommentarlos hinnehmen. Der Umweltschutz-Artikel in „Dive-Inside“ (Umweltschutz? Nein, Danke!, Dive Inside 1/2010) war schon hart an der Grenze des Erträglichen, hatte aber immerhin noch einen Bezug zur Taucherei. Der Beitrag jetzt hat diese Grenze deutlich überschritten. Meinen Seitenhieb zu Deinen journalistischen Karrierepläne wirst Du deshalb verkraften müssen. Du hast ihn ja selbst provoziert.
Wer mich hier (im Netz) kennt, weiß, dass ich nicht zu denjenigen gehöre, die immer etwas zu meckern haben. Vielleicht erhöht das die Chance, dass diese Kritik nicht gleich gelöscht sondern ernst genommen wird.
@ndreas (registriert und mit Klarnamen: Andreas Wilhelm)
