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Qualität von [Basen-]Berichten
Abgesandt von Christof Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 12:17:

Hallo zusammen,

Alle hier geschriebenen Berichte sind freiwillige Beiträge interessierter Taucher-Kollegen. Unabhängig von dem jeweiligen Informationsgehalt, finde ich es toll, dass sich so viele Menschen hier engagieren und damit Taucher@Net zu einer wertvollen Informationsquelle machen.

Da jeder etwas andere Bedürfnisse, Erwartungen und Erfahrungen hat, unterscheiden sich Berichte auf ganz natürliche Weise oft signifikant voneinander. Einerseits finde ich das gut, da hierdurch ein breiteres Beobachtungs-Spektrum abgedeckt wird. Andererseits habe ich bei manchen Berichten den Eindruck, dass sich die Bewertung fast ausschließlich am "Fun-Factor" und den Sichtungen im jeweiligen Tauchgebiet orientiert und darüber andere wichtige Punkte unberücksichtigt bleiben.

Wie wäre es denn, wenn wir solche für uns wichtigen Punkte sammeln, in einem kleinen Kriterien-Katalog zusammen fassen und dann hier an geeigneter Stelle veröffentlichen? Wer einen Bericht schreibt, könnte diese optionale Hilfestellung dann dazu nutzen, sich die ein oder andere Anregung zu holen. Hierdurch könnten wir mit dazu beitragen, den Informationsgehalt von Berichten zu verbessern und Bewertungen von Basen etwas zu objektivieren.

Was haltet Ihr davon?

... Ich hab` da mal rasch was vorbereitet ...

Allzeit Gut Luft,
Christof



Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 12:19
Mögliche Bewertungskriterien:

1) Kontakt, Vorabinformationen, etc. (Informationsgehalt Homepage, vollständige Preisliste, Antwortzeiten auf Anfragen, Beantwortung aller Fragen, etc.)

2) Check-In (Kontrolle TTU, Brevets und Logbuch, Führung durch die Basis, Erklärung der Abläufe, Information über lokale Bestimmungen wie z.B. Tiefenlimits, etc.)

3) Basis-Ausstattung (Verfügbarkeit und Zustand des Leihequipments, Platzangebot zum Verstauen von Kunden-Equipment, Schließfächer für Wertsachen, Zustand Kompressor und Kompressor-Raum, Sauberkeit, etc.)

4) Abläufe (einfach verständlich, geordnet, pünktlich, immer gleich, Zusammenstellung der Tauchgruppen entsprechend der Fähigkeiten der Taucher, Eingehen auf Wünsche bezüglich Buddy-Teams und Tauchplatzwahl, Mitführen von Notfallequipment, etc.)

5) Briefing (bei jedem TG, Berücksichtigung Strömung, Hinweise auf Sichtungen, Gefahren und gewünschte Verhaltensweisen, Hinweise auf Rettungskette, Notsignale, Notfallequipment und Kommunikationsmittel, Einteilung Buddy-Teams, Anhalten zum Buddy-Check, Anhalten zum Umwelt verträglichen Tauchen, etc.)

6) Guiding (Zusammenhalten der Tauchgruppe, Einhaltung von Buddy-Teams, Durchsetzen von Umwelt verträglichem Tauchen [nichts angrabschen, zerstören, mitnehmen, etc.], Hinweis auf Sichtungen, Orientierung am schwächsten Taucher, etc.)

7) Spülmöglichkeiten (ausreichend für anwesende Gäste, separate Becken für Anzüge und Automaten/Kameras, täglich mehrfache Leerung)

8) Debriefing (Verfügbarkeit Guides nach den Tauchgängen, Hilfe bei Fischbestimmung, ggf. Feedback oder auch Kritik zum Tauchgang, etc.)

9) Basis-Personal (Kompetenz, Souveränität, Krisenverhalten, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Betreuung, Fürsorge, etc.)

10) Sonstiges (Tauchplätze, Umfeld, Erreichbarkeit, Lage am Wasser, Gefährlichkeit gewählter Einstiege von Land, Absage von Tauchgängen bei widrigen Umständen, Abbruch von Tauchgängen bei Problemen, sofortiges Aussortieren von nicht 100%ig funktionierendem Equipment, Fülldruck von Flaschen, Zustand der Transportmittel, etc.)
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 12:56
Hervorragende Idee von Christof, sehr guter Input.

Hier meine Ergänzungen:

Ad 1, Wie wurde ich auf die Basis aufmerksam, wo wird geworben, wie werden sie in Führern beschrieben, waren Photografen dort? Was war meine Erwartung? Wurde sie erfüllt?

ad 2, Welche Limits (Zeit, Tiefe) gibt es und wie werden sie kontrolliert? Begleitung durch Guide Pflicht oder auf Wunsch? Solotauchen für wen möglich?

ad 3, Nitrox, Rebreather, Mischgas, Photokameras, Videoequipment zum Ausborgen
Mit welchen Booten/Trucks/Kamelen kommen die Taucher zum Tauchplatz? Länge, Größe, Kapazität und Motorisierung der Boote/Trucks/Kamele
Was hat nicht funktioniert: Kompressor, genug Treibstoff vohanden, Stromausfälle, Stichflammen aus den Gasinstallationen?

ad 4, Wie weit ist es vom Zimmer zu Restaurant zu Tauchplatz? Wie weit ist es zum Tauchplatz, wie lange dauert die Anfahrt, wie kommt man hin?

ad 5, Werden mit erfahreneren Tauchern knusprigere Tauchgänge gemacht?

ad 6, Kann ich ungeguidet gehen? Kann ich mit privatem Guide gehen? Folgt der Guide meinem Briefing? Findet der Guide, was ich mir erhofft habe?

ad 7, Können kleinere Reparaturen durchgeführt werden? Wo ist das nächste E 6 Labor?

ad 8, Gibt es eine Bibliothek mit Tauchführern und Bestimmungsbüchern? Gibt es Karten und stimmen sie?

ad 9, Gibt es eine Kinderbetreuungseinrichtung? Wie viel Erfahrung haben die Guides? Sind sie biologisch halbwegs fit?

ad 10, Genauigkeit der Mischgas-Füllungen? Ab welcher Wellenhöhe werden die Ausfahrten abgeblasen: 10 cm, 1 Meter, 3 Meter?

Wäre doch toll, wenn wir noch weitere Ergänzungen zusammenstellen können und wenn sich die Redaktion dann unserer erbarmt und das irgendwo hineinstellt. Und die Basenbetreiber hätten eine weitere Informationsmöglichkeit, was ihre Kunden gerne hätten.

More to come.
Antwort von Geddi2003 Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 12:59
Vielleicht noch ein Punkt für die Rebreather-Fraktion: Rebreather-Tauchen möglich, falls ja, welche Modelle, Leihflaschen (4L/5L für Dolphin/Ray, 3L für BI, Bailout für Dolphin/Ray vorhanden), welche Gase (Nitrox32 bis Nitrox60, Sauerstoff), Preise für Atemkalk. Dann hätte man mal realistische Berichte. Nicht immer diese geschönten Berichte (alles geht, kein Problem) in den kommerziellen Tauchsport-Zeitschriften. Gerd
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 13:03
Man mag über ihn denken was man will, aber der Fragebogen von Peter Rachow/Leon Berger ist auch ein guter Denkanstoß:

Hier klicken


Vorsicht, der folgende Teil enthält auch Witzchen und sollte NICHT in den Katalog aufgenommen werden und von der sachlichen Diskussion ablenken.

Wegen zu großer Polemikgefahr habe ich das Thema Dekompression nicht erwähnt.

Geschenkt habe ich mir auch die Frage "Was passiert bei Regelverstößen?"
bitte ankreuzen:
sachliche, ruhige Klärung mit allen Betroffenen
Schimpftirade, die im Motoren/Kompressorlärm untergeht
der Basenbetreiber wird zu Rumpelstilzchen

Ende des Witzes.
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 13:03
Da bin ich sehr dafür.

Tümpi

Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 13:07
Keine Inpüts, Tümpi?
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 13:21
Peter G.
wieso Witz? Bei Peter R. ist doch genau der Fall des Regelverstosses beschrieben (Teil 2: Wie ich bei Orca rausflog)
Gruss Markus
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 13:34
@ Markus
Ja eh. Nur is er ja nicht zum Tauchen, sondern zum Streiten nach Ägypten geflogen, um für den virtuellen Stammtisch wieder ein kerniges Gschichtel zu haben. Das meine ich mit Witz.

Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 04.08.2004 - 13:40
Und wer soll sich euere elendlangen Frageboegen durchlesen und vor allem ausfuellen?
Ich mein, der Ansatz ist ja gut und ein Teil ist auch so geplant (z.B. Details zum Hotel, Flaschenspezifikationen), aber alles kann man garnicht fragen. Zum einen, weil viele garkeine Infos haben zu bestimmten Themen, bzw. sich nicht dafuer interessieren. Und ich haette auch keine Lust, eine halbe Stunde ueber so einem Fragebogen zu brueten....
Antwort von Herbert Redaktionsmitglied am 04.08.2004 - 13:50
@all
Erstmal hervorragende Ideen die hier auftauchen. Mit solchen Berichtsinhalten wären wir wohl alle extrem glücklich.

Wie schon einige male angesprochen, arbeiten wir momentan an einer heftigen Datenbankumstellung, die grob gesagt verfügbare Informationen zusammenfasst. Also Tauchplätze, Basen (oder Shops), Sichtweiten (zusätzlich Hotel-Infos, Restaurantinfos, etc...) von einem Ort aus zugänglich.
Im Zuge dieser Umstellung soll auch ein Basis-Steckbrief entstehen. Wichtige Informationen, die wir von den Tauchschulen, Basisbetreibern einholen werden und einen ersten wichtigen Überblick geben sollen. (Kontaktinfos, Ausrüstungsinfos (welche Leihgeräte), Gase (Luft, Nitrox, Helium + welche Mischungen), Kalk. Natürlich auch Regeln an der Basis, Zahlungsmodalitäten, etc.)

In diesem Steckbrief wären dann schon einige wichtige Infos (wie oben angesprochen) enthalten. Berichte könnnen sich dann direkt an der vorab "beworbenen" Information orientieren.

Eine Art Berichte-Leitlinie für Schreiber (natürlich nur wer es benutzen will), kann ich mir aufbauend auf den oben genannten Infos auch gut vorstellen. Auf jeden Fall eine Menge wertvoller Ideen dabei.

Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 13:51
Dass Du, liebe Jessica, die Threads nicht liest und trotzdem darunter postest, bedurfte nicht noch des hier erbrachten Beleges.

Ferner hat ja Achim vor kurzem verkündet, dass nur mehr Berichte von über 55 Jährigen, etc.. aufgenommen werden.

Darüber hinaus wird freilich jeder, der so einen Bericht schreibt, gezwungen, streng nach diesem Katalog vorzugehen und jeder Leser des Tauchernets dazu verdammt, prinzipiell nur Uninteressantes zu lesen. Du liegst vollkommen richtig, wenn Du die oben aufgezählten Dogmen nicht als Anhaltspunkte mißverstehst.

Die von Dir erwähnte halbe Stunde erscheint mir etwas zu großzügig: um den tieferen Sinn meiner Ausführungen zu verstehen, bedarf es mindestens einiger Tage der Einkehr und Reflexion, und mit dem Beantworten der Punkte ist die Zeit bis zum nächsten Tauchurlaub auf das Angenehmste überbrückt.
Antwort von Herbert Redaktionsmitglied am 04.08.2004 - 14:06
Wäre schade wenn dieser Thread, der mit sehr guten Ideen gestartet ist, nun ausartet. Vielleicht belassen wir etwaige Animositäten ausserhalb dieser Diskussion (Übrigens Armin hatte das ironisch gemeint mit dem 50-jährigen,e tc. ).

Als Pflichtveranstaltung kann ich mir so eine detaillierte Geschichte auch nicht vorstellen - aber als Anhaltspunkt für den Berichteschreiber und für "willige" sogar ein Eingabeformular. Die Infos die nicht da sind werden nicht ausgefüllt.

Heisst natürlich nicht, dass der kurze Urlaubseindruck den der ein oder andere einstellen will nicht mehr angenommen wird. Das würde ich auch nicht begrüssen wollen.

Was hält die Allgemeinheit eigentlich von dem geplanten Steckbrief ? Welche Infos sollten Eurer Meinung nach zwingend von der Basis abgefragt werden.... einiges hatte ich ja schon vorher genannt.
Antwort von Schweyer Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 14:11
Hallo,

finde ich ja toll, daß die Diskussion weiter geht.

Hätte hier mal `nen Vorschlag, wie ja eine Bewertungsseite aufgebaut sein könnte:

Hier klicken

Und nun ist auch schon wieder Schluß um mich nicht des Geschwalls bezichtigen lassen zu müssen.
Antwort von Herbert Redaktionsmitglied am 04.08.2004 - 14:18
@Schweyer: Bewertungen dieser Art findest du auch einige in der Datenbank. Bei Ausrüstungen wird es allerdings für den Laien sehr schwer diesen Detailgrad zu erreichen, weshalb diese Berichte in der Minderheit sind. Abgesehen davon wäre es mehr als problematisch ein einheitliches Bewertungsformular für Ausrüstungen zu entwerfen... das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Müsste unterschiedlichst für die einzelnen Kategorien aufgebaut sein... denkbar, ber wenn - dann natürlich wieder nur für den freiwilligen Ausfüller.

Trotz der Anregung würde ich es befürworten erstmal bei den Basen zu bleiben. Ausrüstungsbewertungen als eigenen Thread zur Ideensammlung oder erstmal hinten anstellen. Ideen müssen auch umgesetzt werden - kostet nämlich viel Zeit
Antwort von scuba_steffi Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 14:37
Ich finde so einen allgemeinen Steckbrief nicht schlecht, weil es den Überblick erleichtert. Wenn er dann so gestaltet ist, dass man vielleicht nur anklicken muss und nicht viel schreiben, noch besser. Seinen eigenen (immer subjektiven) Eindruck kann dann ja noch dazu geschrieben werden. Es ist schon oft zu sehen, dass Anfänger (bin selber einer) sehr euphorisch schreiben, weil das Erlebnis und die mangelnde Erfahrung unter Wasser in Urlaubsstimmung dazu beiträgt alles klasse zu finden, ohne zu sehen, dass auch was nicht so perfekt sein könnte. Das wird dann vielleicht mit einer Vorgabe zum Ausfüllen etwas abgeschwächt und es kommt ein realistischeres Bild zustande.
Antwort von Herbert Redaktionsmitglied am 04.08.2004 - 14:48
@steffi
der grundsätzliche Steckbrief würde von uns erstellt werden -> anhand Basisinformation. Fehlende Infos könnten natürlich durch Euch ergänzt werden (Mail an uns). Ich meinte aber nicht, dass jeder Bericht eine Art Steckbrief wird - der Steckbrief wäre eine Zusatzinfo zu Euren Berichten.

Eine freiwillige Vorgabe mit Ideen wie oben angesprochen hatten wir zwar nicht geplant. Ich halte aber die Idee für sehr überlegenswert und gut.
Antwort von Tauchtubby Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 15:01
Wow,
hab´ selber noch nie eine Basenbewertung geschrieben, einfach weil ich diese für zu subjektiv halte und niemandem wirklich hilft, weil sie meistens nur den Moment abbildet und meine jeweilige Erfahrung aus gerade mal 1-2 Wochen rührt.

Einen Steckbrief (der dann allerdings auch aktuell gehalten müsste, was wiederum Arbeit für die Redaktion bedeutet ), ergänzt um derlei subjektive Eindrücke erscheint mir ein sinniges Projekt zu sein.

Auf, auf

Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 04.08.2004 - 15:13
@Jessica

Hier geht es nicht um das Durchlesen oder Ausfüllen Müssen irgendeines Fragebogens. Sorry, falls ich mich missverständlich ausgedrückt haben sollte.

Vielmehr geht es darum, einem Verfasser eine optionale (freiwillige) Hilfestellung an die Hand zu geben, die er lesen/nutzen kann, oder auch nicht.

Bis auf einen Knopf, den man dann irgendwo sinnvoll platziert, würde/müsste sich an dem bisherigen System nichts ändern.

@Herbert [In/Out of scope]

Finde ich eine gute Idee, erst mal bei dieser "Hilfestellung für Basenbewertungen" zu bleiben. Alleine hierdurch könnten wir imho mit einem relativ geringen Aufwand schon einen enormen Nutzen erzielen --> also der klassische "wirksame Hebel"

Ich stelle da gerade mal ein paar requirements (bzw. recommendations) auf:

* Ein geeigneter Platz für diesen Button (s.o.) wären die 5 Seiten, durch die man gelotst wird, wenn man einen Bericht verfasst. Das hätte den Vorteil, dass jeder automatisch über diese kontext-spezifische Information stolpert.

* Nach dem Drücken des Buttons könnte/sollte die Hilfestellung (z.B.) in einem Popup Fenster angezeigt werden. Dadurch wäre ein einfaches und schnelles Hin- und Her- Springen zwischen der Eingabe und der Hilfe möglich.

Die Idee mit dem _zusätzlichen_ (redaktionell gepflegten) Steckbrief finde ich übrigens auch prima - iss dann aber auch out of scope (weshalb ich dazu jetzt auch nix dazu schreibe)
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 05.08.2004 - 16:31
@ Peter G

Du hast geschrieben:

Wie viel Erfahrung haben die Guides? Sind sie biologisch halbwegs fit?

Ich hoffe mal, Du beziehst das auf die Gewässer.

Markus
Antwort von Bulette Registriertes Mitglied am 05.08.2004 - 16:42
Ich finde Christof`s Idee absolut lobenswert, wenngleich die Umsetzung für die Redaktion etwas mühevoll sein dürfte, vorausgesetzt dieser Vorschlag wird überhaupt in Erwägung gezogen.

Die Vorgabe von Hauptkriterien ist m.E.n. wichtig, um vergleichbare Berichte über Basen zu bekommen. Derzeit gibt es Berichte mit zwei Sätzen, aber auch Berichte mit 200 Sätzen.

Die Vereinheitlichung durch z.B. eine Eingabemaske würde die Berichte sicher im Querschnitt objektiver machen.
Dazu könnte man eine Grobbewertung durch einfaches Anklicken (wie jetzt schon bei den Flossen) für die einzelnen Kriterien machen.
Wenn dann noch die Möglichkeit besteht zu jedem Fakt einige persönliche Bemerkungen (mit eventueller Begrenzung der Zeichenzahl) zu hinterlegen, dann wird die Sache rund.

Solche Bewertungen gibt`s z.B. für Hotels. Nur mal zum anschauen (ohne Wertung): Hier klicken

Gruß Uwe.
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 05.08.2004 - 16:44
mit `biologisch fit` meint er wohl eher, ob der Guide Fische benennen kann bzw. weiss, wo man sie nachschlagen kann.
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 05.08.2004 - 20:38
Exakt das habe ich gemeint, aber die Fitness der Guides wäre auch eine Überlegung wert - glücklicherweise ist sie fast ausnahmslos gegeben, deshalb könnte das nur in der Kategorie "Was alles schief ging und andere Katastrophen..." zum Thema werden.
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 05.08.2004 - 20:45
Aber nach nur fünf Minuten nachdenken ist mir eine Episode eingefallen, wo der Guide einen Checktauchgang wegen übermäßigen Alkoholkonsums am Tag zuvor abbrechen mußte, aufgetaucht ist und sich übergeben hat.
Könnte man auch unter "nicht fitten Guide" einreihen.
Man könnte in den Bewertungsbogen auch die Kategorie: "sind die Guides nüchtern" aufnehmen. Mir würde noch sehr viel einfallen, lasse es jetzt aber lieber...

Insgesamt war die Geschichte damals ganz amüsant, mit Meldungen wie "Ihr taucht, dass einem das Kotzen kommt..." etc
Wenn ich es mir jetzt aber genauer überlege...

Seitdem freue ich mich immer auf Checkdives, aber leider komme ich so selten in den Genuß...
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 05.08.2004 - 20:54
Zum Kotzen extra auftauchen? Das muß ein Divemaster gewesen sein!
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 05.08.2004 - 21:26
Kann mich nicht mehr genau erinnern, fürchte aber, dass er in der Ostsee auch beruflich ins Wasser gesprungen ist.

Aber stimmt schon, so hab ichs noch nicht gesehen...
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 09.08.2004 - 15:07
An diesem Bericht

Hier klicken

sieht man, wie schnell und kurz man alle wichtigen Informationen zusammenfassen kann.

Chapeau!
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 09.08.2004 - 15:22
Wenn es dann noch mit der Orthografie klappen würde, könnte man den Bericht fast so lassen.

(Er hat die Maske vergessen, hehe. Wir hart gesottenen VDST-Vereinstaucher gehen in einem solchen Fall eben ohne Maske rein und verlieren darüber kein Wort...)
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 09.08.2004 - 15:38
Noch schlimmer ist es, wenn man als Gentleman-Taucher unterwegs ist und die Buddine vergisst die Kopfhaube bei 14 Grad Wassertemperatur. Der Gentleman genießt und schweigt...
Und zwei Tekkkis witzeln dann noch: haha, der hat seine Kopfhaube vergessen. Und dann noch immer nichts sagen....
Antwort von tauchgeist Registriertes Mitglied am 10.08.2004 - 08:37
@ Peter, für Dich als frankophil angehauchten Menschen muß die Lektüre des gerade erschienen "Bewertungsberichtes" ein Genuss sein:

Hier klicken

Lasse Dir vor allem die Stelle genüßlich zergehen, wo der Herr SSI OWD mit 30 Tauchgängen schildert und sich darüber mokiert, daß dort niemand Englisch spricht :_) Er vergaß wahrscheinlich, daß er in Frankreich, noch dazu in der Bretagne war ...

tg
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 12.08.2004 - 17:22
@ TG
Eine Delikatesse, wie schon besprochen.

Ich muss aber zugeben, dass mein Herzchen besonders hüpft bei Tauchern, die schon ganze 12 TG haben und die beste Basis überhaupt entdeckt haben.

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