Qualitätsunterschiede bei Backplate´s + Harness Abgesandt von Jürgen am 21.05.2006 - 10:39:
Hallo,
ein zweites Backplate muss her!
Was könnt ihr mir über die Qualität der BP´s + Harness folgender Hersteller sagen.
- V4tec
- Dir Zone
- Divetec
Danke
Jürgen
Antwort von Trilaminator am 21.05.2006 - 12:45 nimmt sich alles nix !!!! die Unterschiede bei diesen Herstellern ist minimal!!
achte darauf eine möglichst schwere Plate zu bekommen!!!!
Bebänderung ist bei allen Herstellern sehr gut denke Du willst Dir ein reines DIR System basteln ... da ist es egal welchen harness Du nimmst die sind alle sehr gut .....
Antwort von Harry am 21.05.2006 - 18:25 mein "dir-zone" harness ist ein gurt von scubapro - das logo ist zumindest auf der schnalle.
harry
Antwort von Trilaminator am 21.05.2006 - 21:54 grusel das spricht schon mal gegen DIR-Zone
Antwort von Tariernix am 21.05.2006 - 22:16 Nach meiner bescheidenen Erfahrung sind es Backplate und Harness, wo man am wenigsten falsch machen kann.
Wenn Du ganz puristisch nach DIR konfigurieren willst, dann gibt es am Harness eine Schnalle, der Rest sind D-Ringe und Bleistopper - was will man da groß für Unterschiede festmachen - vorausgesetzt es ist alles V4A-Stahl. Willst du Komfortgeschichten mit Schnallen und Schnellverstellmöglichkeiten (die das Leben nicht unbedingt erleichtern) oder gar Polsterungen, dann könnte man über Unterschiede grübeln. Ist aber zum Tauchen nebensächlich.
Das Plate selbst - na ja, V4A eben und 3 - 4 mm stark (mehr Dicke = mehr Gewicht = bei leichten Flaschen, z. B. D7 besser) ist von der Form und den Lochungen her genormt. Qualitätsunterschiede würde ich bei der Rundheit der Schlitze für die Bänderdurchführung suchen = je mehr gerundet, desto günstiger für die Haltbarkeit.
Der Gurt ist eher Verschleißartikel; ich mag meinen ganz weich (LKW-Spannband), die Hersteller bevorzugen eher steiferes Material à la Autosicherheitsgurt.
Wie man es möchte. Ab 60 - 70 €, wenn Du es selbst aufbauen willst.
Antwort von Peter aus Wien am 22.05.2006 - 09:54 Hallo allerseits,
Was habt Ihr an der $pro Schnalle auszusetzen?
Wichtig an einer Gurtschnalle ist, dass sie nicht auseinanderfallen kann, auch wenn sie schon ein paar mal von gewichtigen Dingen wie Flaschen, Blei etc `behämmert` wurde. Billigprodukte sind teilweise nur Biegeteile und nicht vernietet.
Zur Begurtung: Ich bevorzuge steifes Material. Es erleichtet das auf- und ablegen des Rigs.
Autosicherheitsgurt ist ungeeignet, weil er zu glatt ist und D-Ringe leicht verrutschen. Noch ein Punkt warum das steifere besser ist.
Viele Grüße
Peter
Antwort von aleph am 22.05.2006 - 10:52 hi,
ich habe mir vor kurzem das plate von v4tec gekauft. gefallen hat mir, das das gurtband im schulterbereich doppelt genäht ist und so das anziehen erleichtert. d.h. selbst mit backup lights und inflator stehen die schultergurte so ab das man mit den armen nur hineinschlüpfen muß. ist fürs tauchen natürlich egal, halt etwas mehr komfort an land. ist wie alles geschmackssache.
abraten würde ich dir nur von den backplate die man bei ebay ab und zu sieht (glasperlen gestrahlt). sehen auf den bildern toll aus, sind aber noch sehr scharfkantig und meines hatte unten kein loch für die untere schraube, sondern einen schlitz. wie lange das der untere bolzen mitmacht.. ich möchte es nicht ausprobieren.
Antwort von Badoit am 23.05.2006 - 09:11 Scubapro baut schlechte Automaten. Die Schnallen (gilt nur für die vernieteten, siehe Peter aus Wien) sind sehr gut.
Harry: eine Scubapro-Schnalle macht noch keinen Scubapro-Gurt, wobei Scubapro die Gurten sicher zukauft.
Ich finde auch, je steifer ein Gurt, desto besser. An- und Ausziehen gehen besser, ist m.E. auch ein Sicherheitsplus. Mit Autosicherheitsgurten oder Spanngurten könnte ich nichts anfangen.
Plate: Es sind wieder mal die Details, die den Unterschied machen. Sauber gerundete Kanten, Schlitze nicht rechteckig sondern auch gerundet, Material=geeignetes Alu oder V4A (nicht V2A). Mit einem unteren Schlitz statt Loch habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Eine leicht verschobene/verbogene oder nicht ganz sauber positionierte Gewindestange passt dann trotzdem. Erspart u.U. viel Aerger und hat keine Nachteile (ausser höhere Herstellungskosten).
Gewicht: ich finde nicht, dass ein hohes Gewicht gut ist. Ich bevorzuge ein leichtes Plate und gebe falls nötig lieber Blei an den richtigen Stellen dazu. Die richtige Stelle ist nicht immer am Rücken, je nach restlicher Konfiguration. Zudem benötige ich nicht immer zusätzliches Blei. Mit einem (zu) schweren Plate wäre ich dann überbleit. Gewichtsbeschränkungen beim Reisen kommen dazu. Mein Plate ist aus Alu.
Genormte Form: das trifft zu auf die Lochabstände, das wars dann aber auch schon. Die Winkel der Abkantung, die Breite, das Vorhandensein und die Positionierung von umlaufenden Löchern, die Anzahl und Positionierung von Schlitzen für Spanngurten sind ein paar Unterschiede, die mir grad einfallen. Ich empfehle probieren.
Antwort von Tariernix am 24.05.2006 - 00:09 Muss entschieden widersprechen:
Steife Gurte sollen ein Sicherheitsplus sein? Schwachsinnige Behauptung. Vielleicht noch`n Reglerschlauch mit Metallarmierung!
Steife Gurt scheuern am Trilaminat, total bescheiden am Schrittgurt.
Steife Gurte sind steif, schmiegen sich nicht so glatt an, brauchen mehr Länge, das ganze Rigg schlabbert mehr.
Habt Ihr jemals einen weichen Gurt probiert? Redet dann drüber.
I. ü. sind es die Autosicherheitsgurt etc. die steif sind und die ich ablehne: lesen sollte man können.
Form: Aussenmaße, Lochabstände, Winkel, sind genormt, Sickentiefe gibt es in 2 Ausführungen: flach - keine D-weights, tiefer - für Bleieinlage geeignet. Lediglich in der Zahl der Befestigungslöcher am Rand und daran, ob Schlitze für Monoflaschenbefestigung dran sind, darin unterscheiden sich die Ausführungen. Und in der Materialstärke, und natürlich Material.
V4A wird auch nicht dadurch seewasserfester, indem man es wiederholt.
@Badoit speziell: es wird Dir auf Flugreisen auch nicht viel besser gehen als uns: an den Urlaubsorten kriegst Du irgendwelche Monobottles, bevorzugt auch noch aus Alu. Da kannst Du dann zu Deinem superleichten Flug-Aluplate noch ordentlich Blei bunkern!
Antwort von slick am 24.05.2006 - 11:12 Wenn die Maße stimmen kommt es nur noch auf das Finish an, dh bei vielen Billig Plates(EBAY) sind Die Kanten nicht abgerundet, und scheuern am Harness und Anzug. (Bin selbst schon auf sowas reingefallen
Slick
Antwort von Vetro am 26.05.2006 - 09:10 Autosicherheitsgurten sind die mit Abstand weichsten, die ich kenne. Die üblichen Tauchgurten sind um Welten härter. Tariernix, siehst du das echt anders?
Habe mal mit Autogurten Tests gemacht, waren für mich total untauglich, viel zu weich. Verdrehen ständig, rutschen aus der Hand.
"Form: Aussenmaße, Lochabstände, Winkel, sind genormt". Nein, sind sie nicht. Jeder kann herstellen, was er will, und genau das wird gemacht. Ich habe schon 4 verschiedene Ausführungen in Händen gehabt. Einzige Gemeinsamkeit: Lochabstand. Alles andere war völlig unterschiedlich. Aussenmass, Winkel, Breite der Sicke (nicht nur Tiefe). Die Anzahl Schlitzlöcher für Spanngurten ist auch ein Unterschied. Von null bis 8, wobei bei der 8-er Variante die jeweils mittleren Schlitze sogar doppelte Dicke hatten und das Einschlaufen von 6 Gurten erlaubten, somit Befestigung von 3 Flaschen mit je 2 Gurten, genial.
"V4A wird auch nicht dadurch seewasserfester, indem man es wiederholt". Heisst das nun, dass du die Seewasserbestängigkeit von V4A anzweifelst oder dass du es nicht gerne siehst, wenn Badoit eine deiner Aussagen wiederholt? Wie auch immer, beides wäre doof.
"an den Urlaubsorten kriegst Du irgendwelche Monobottles". Wenn ich mit Monobottles tauchen gehe, nehme ich ein Jacket mit. Wenn ich ein Wing mitnehme, erhalte ich Doppelflaschen mit ein paar Stages. Meist Stahl am Rücken und Alu-Stages.
Mein Plate ist auch aus Alu. Aus Gründen der optimalen Gewichtsverteilung, weniger wegen der Fliegerei.
Antwort von Jürgen am 27.05.2006 - 16:46 Also gibt es keine großen Unterschiede von den genannten Herstellern.
Demzufolge werde ich dann wieder eines von V4tec nehmen. Bisher hatte ich damit keine Probleme und der Service stimmt dort auch.
Antwort von duser am 29.05.2006 - 19:57 Hai,
hatte mir im December ein klomplettes Jacket von halcyon gekauft. muss sagen backblesch und harness sind o.k.. mach auf mich den eindruck unkaputtbar. das harness, wenns nicht gefällt kann ja schnell getauscht werden und im vergleich zum rest eher kleinkram (der reine gurt halt). hab am we am bodensee mit jemanden unterhalten, der meinte sogar, dass das harness von halcyon "sehr" weich seihe im vergleich zu anderen.
vielleicht hilfts "dir" ja weiter gruss
duser
Antwort von Karl B. 1965 am 27.06.2006 - 08:05 Dive Rite, OMS, Halcyon, V4Tec, Dir-Zone usw. sind alle miteinander vergleichbar. Ich hatte über Jahre ein OMS, vor 2 Monaten habe ich mir ein DIVETEC gekauft.
Grund für diese Entscheidung war für mich:
1) Oberfläche
2) Winkelung der Backplate
3) Gurtführung, also anordnung der Langlöcher
4) Qualität und Sauberkeit der Verarbeitung. Wir von hand entgratet
5) Divetec ist der einzige Hersteller bei dem der Gurt nicht direkt auf dem MEtall aufliegt. Die haben jetzt Kunstoffeinlagen in den Langlöchern.
6) Der Schultergurt wird über einen speziellen Schlauch zusätzlich geschützt;
7) Die Auswahl an div. Harness Versionen ist wie das andere einzigartig
8) Ich warte zur Zeit auf das neue Storage Pack, wenn das so ist wie beschrieben, dann ist das wieder eine einzigartige Lösung die alles in den Schatten stellt.
Da ich über 500TG mit OMS und ein Freund mit DiveRite ca. 700TG gemacht haben, bin ich heute wirklich Glücklich mich für DIVETEC entschieden zu haben.
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