Rechtliche Frage Abgesandt von Der Blubb am 09.01.2007 - 08:54:
Hallo zusammen,
ist jetzt eine relative Thailand/SEA bezogene Frage bezüglich Divemaster gegen Mitarbeit. Wie schaut es eigentlich rechtlich aus, wenn man dort ein solches Programm absolvieren will?
Mit der neuen (verschärften) Visaregelung zum 1.10.2006 bleibt die Aufenthaltsdauer mit 90 Tagen pro Halbjahr beschränkt. Ist dort oder allgemein in Ländern Südostasiens generell eine Workpermit erforderlich?
Vielleicht hat jemand von Euch da ja Erfahrungen wie da in der Praxis die Handhabe ist.
So weit, beste Grüße!
Antwort von micbu am 09.01.2007 - 09:55 Ruf doch einfach mal bei der zuständigen Botschaft an, dort wird man dir besser weiterhelfen können als hier.
Viele Grüße, Michael
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www.hid-tec.de
Antwort von thomas.e am 09.01.2007 - 10:19 Ich glaube nicht das Du ein Workpermit benoetigst da Du ja eine Ausbildung machst uns im dem Sinne "nicht arbeitest".
Am Besten wie schon erwaehnt die Botschaft fragen, oder auch die Basis mit denen Du das Programm machen moechtest, oder am besten beide um herauszufinden ob man dir nur schnell einen Kurs verkaufen moechte.
Antwort von bikefresh am 09.01.2007 - 10:31 Vorsicht bei den Thais, die sind in letzter Zeit rigoros! Da das nach dem Schema Mitarbeit läuft, interpretieren die Jungs das auch als Arbeit, weshalb ab dem ersten Tag ein Workpermit erforderlich ist. Es gibt zwar viele Tauchbasen, die das Gegenteil behaupten, aber die haben i.d.R. keinen Bock auf die ganzen stressigen Behördengänge- oder regeln das "unter der Hand", dann wird da nicht so genau hingeschaut Nach der gesetzlichen Lage kommst Du um ein Permit nicht rum, und im Zweifelsfall wird es gegen Dich ausgelegt- hohe Geldstrafen inkl. der "finanziellen Abflüsse" an die lokalen Behörden drohen
Antwort von Der Blubb am 09.01.2007 - 10:48 danke für den input soweit!
Antwort von Scott am 09.01.2007 - 11:10 bisher sind auf den basen in thailand die mitarbeiter alle 3 monate für einen kleinen ausflug nach malaysia oder kambodscha gegangen (komasaufen) und dann retour mit neuer 3 monatsaufenthaltserlaubnis eingereist.
ist dort gängige praxis
Antwort von RogerT am 09.01.2007 - 12:23 ...jau, oder eine LiveAboard-Tour nach Myanmar...das bringt auch gleich noch was ein...die Touris zahlen und die Guides gehen mal eben über Nacht auf die Spielcasion-Insel, neuen Stempel im Pass besorgen...
Antwort von Visarunner am 09.01.2007 - 13:06 Gut, das sich hier alle ("gehen mal eben über Nacht auf die Spielcasion-Insel" "alle 3 monate ....(komasaufen ...)" ) so auskennen :
Bei Myanmartrips ist keine Zeit und keine Not, zum Casino zu gehen, den Stempel gibt es für Staff so, wenn es gerade passt/nötig ist. Und zwar dann, wenn die Kunden auch gestempelt werden. Die 3 Monate Trips gibt es nur bei Non-Immigrant Visas, und dann meist als "zur Grenze, rüber, umdrehen, zurück", zumindest wenn du Arbeit hast!
Fakt: Wenn du arbeitest, brauchst du in Theorie ne Arbeitserlaubnis und zwar VORHER. Also (theoretisch) mit einer (eigenen) Company beantragen, 3 Wochen bis 6 Monate warten und Däumchendrehen. Aber auch wenn es mehr werden, die ne Workpermit haben, als DIVEMASTER kannst du eh keine bekommen, weil der Job mittlerweile für Alien gesperrt ist! Gibt ja genug Thais mit "entsprechenden" Englischkenntnissen, die das machen kónnen.
Fakt ist auch, das Ausbildung, zumindest für Mitarbeit (jetzt vermutlich auf max. 90 Tage verkürzt) heftig Grauzone ist, was aber auch an den Basen liegt. Wenn die etwas bereitwilliger wären, gerade diese Projekte den Behörden "auf die Nase" binden zu wollen, könnten Non-ED (Education) Visas ausgestelt werden. Gibt es zwar kaum, in Europa, aber in der Schweiz und Asien gibt es die noch.
Noch ein Fakt ist, das du dich bei Arbeit(wer möchte nicht darauf hoffen, nach dem Kurs beschäftigt zu werden) 100% auf die Basis verlassen können musst. Im Aufgriffsfall muss die Kaution umgehend bezahlt werden, da sonst unangenehme Nächtgestaltung in Gruppenzellen, mit allem was da so aufgegriffen wurde, ansteht. Und dafür ist ne kleine Basis zumeist nicht unbedingt die beste Wahl, die declarieren das auch schon mal zum persönlichen Problem "Der hat gesagt, er hat ne Arbeitserlaubnis".
Allerdings ist nach wie vor Fakt, das KEINE Arbeitserlaubnis nicht automatisch zum Problem wird, EINE haben wollen schon eher, und die Visafrage jetzt im Vordergrund steht. Für Visa (Non-B) gilt nach wie vor, je weiter weg von Thailand und je Honorarkonsul, desto möglich ist ein bis zu 1 Jahr gültiges multiple Non-B, mit dem dann nach 90 Tagen Visagerannt werden muss, aber das bis zu 15 Monate Aufenthalt ermöglicht.
Und wer Botschaften viel fragt, muss sich nicht wundern! Zumal die eine nicht weiss, was die andere für eine Vorschriftenauslegung hat.
Antwort von Devilshark am 11.01.2007 - 00:43 Grundsätzlich ist es so,das jetzt ein 90 Tage Visa dazu verpflichtet,daß man nach diesen 90 Tagen ein 90 Tage Einreiseverbot nach Thailand hat.
Geht man von Thailand aus auf ein Liveabord Trip nach Myanmar,muß der Pass am Grenzübergang(meist Victoria Point) hinterlegt werden(bei den Behörden,wird aber an Bord entgegengenommen),und bei Rückreise wieder ausgehändigt...,ohne Stempel!
Ich war schon mehrfach in Myanmar...,habe es nie anders erlebt!
Eine bewohnte Insel ...,oder gar ein Spielerparadise hab ich nie zu Gesicht bekommen.
Wer auf dem Seeweg einreist,darf nicht an bewohntes Land anlegen-das wird von einem burmesischen "Beamten" überwacht,den man am Victoria Point auf`s Auge gedrückt bekommt und die ganze Tour auf dem Schiff mitmacht.
Trotzdessen...,ich kann Myanmar zum nur empfehlen...,Erfahrung von mehr als 15Tg ist aber von Vorteil !
Antwort von Alles klar? am 11.01.2007 - 09:01 Und auch Devilshark ist (noch) nicht ganz informiert:
Ein 90 Tage Visaverpflichtet NUR zum Visarun, weil
90Tage Visa sind nur NonIm-Visa, die nicht unter diese "danach dann 90 Tage raus"-Regel fallen. Die 90 Tage Regel betrifft die Touri-Visa, also on-arrivals für 30 Tage, oder 60 Tage von Konsulat Botschaft ausgestellt.
Mit diesen reinen Touri-Visas darf innerhalb von 180 Tagen nur 90 Tage Aufenthalt in Thailand erfolgen.
?
Und wenn du keinen Stempel im Pass hattest, wenn du per Tauchboot aus Myanmar zurückkamst, hattest du vielleicht Pech gehabt, normal erfolgt für 125-150 US$ (je nach Anbieter variiert schonmal die Höhe der vorher einzusammelnden Gebühren) Tauchgebühr auch ne Abstempelung. Zumal du, wenn es regulär läuft, auch vorher auf Thaiseite ausgestempelt wirst und alle ansonsten Probleme bei Wiedereinreise haben!
Und solltest du arbeiten, liegt es an deinem Visum und an der Meldung bei Abfahrt (Thai "Rausstempel", dann MUSS), je nachdem spart es evtl. nen Visarun oder es wird halt nicht gestempelt. Thaicrew wird generell nie gestempelt, Tauchcrew nur, wenn es sein muss!
Und die Casino"insel" ist das nette Casinoboat, wo beim Visarun sogar auf die 10US$ Visagebühr verzichtet wird, das in südlicher Richtung zu sehen ist, ca 100-150m lang, würd ich mal schätzen.
Hier recht gut beschrieben
Hier klicken Auf der Berliner Botschaftsseite stehen noch die alten Anngaben, ist ja auch erst 3 Monate alt, das neue Recht.
Antwort von Alles klar am 11.01.2007 - 09:13 Mist, der Link ab" hier recht gut..." ist verrutscht, geht noch um Visa!
Antwort von keepcool am 11.01.2007 - 12:03 @alles klar,
du machst deinem namen allerdings keine ehre.
kannst du keine vollständigen sätze bilden? glaub nicht, dass hier irgendetwas klar ist.
naja, deutsche sprache, schwere sprache...
Antwort von Der Blubb am 11.01.2007 - 14:27 lieber ein informativer beitrag in halbsätzen, als antworten auf fragen, die keiner gestellt hat. immerhin wurde groß-/kleinschreibung berücksichtigt. :-P
würde mich freuen wenn meine frage weiter mit beiträgen zur sache beantwortet würde.
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