@Bulette: du bestätigst eigentlich alles, was ich oben angeführt habe. Fazit: es kommt halt drauf an, wie der/die TL den Kurs durchführen.
"Die Zeit für diese Kurse ist recht knapp bemessen " -> das hängt vom Ausbilder ab. Im Pool werden die einzelnen Übungen geübt, und hier liegt die Betonung auf geübt, möglichst mit kleinen Szenarien. Und wenn man Leistungsanforderungen ernst nimmt, halt solange, bis die Probanden diese beherrschen
"und die Teilnehmerzahlen vielfach zu hoch" -> das gilt für alle Kurse. Ich führe gerade einen Kurs durch. Insgesamt 6 Schüler. Wir haben das gesplittet, 4 TL insgesamt trainieren an verschiedenen Tagen im Pool mit den Leuten, das ist ein Verhältnis 1:2. Alle Schüler haben die Möglichkeit (und ein Teil nutzt dies) bis zum Freiwasser (zwei volle Tage) an jedem Pooltag mitzugehen und unter Aufsicht zu üben. Soweit zum Pool und den Übungen.
Bei den Freiwasserszenarien sehe ich es völlig anders. Das ist der einzigste Kurs, bei dem ich hohe Teilnehmerzahlen liebe

. Vorausgesetzt die Probanden beherrschen alle notwendigen Übungen lassen sich z.B. bei 6 Teilnehmern 3 Zweierteams bilden und sich so herrliche Szenarien (Opferteam, Retterteam zu Wasser, Retterteam zu Land, immer schön durchwechseln und unterschiedliche Szenarien) durchspielen. Jetzt noch 2 TL hinzu, ein oder zwei DM, alles notwendige Material. Ein tolles Gemeinschaftserlebnis mit viel Sinn und Hintergrund.
"Um im Vorfeld was zu lernen (z.B. was jeder beherrschen sollte, nämlich die HLW), empfehle ich..." -> das verstehe ich nicht. Das ist ja Voraussetzung. Alle unsere Probanden (in diesem Fall) haben einen EFR abgeschlossen und zwar an einem Sonntag 8 Stunden lang (zwei Gruppen, zwei TL). Die wissen jetzt wie HLW geht

Darüber hinaus ein Teil noch den Oxygen-Provider. Also das ganze Programm.
Ich bleib dabei: "Unter der Voraussetzung, dass ein TL mit Liebe zum Thema den Kurs durchführt ... " und Interesse und Engagement von beiden Seiten ..... Ich liebe diesen Kurs, wie man vielleicht merkt

Ich finde auch gut, ehemaligen Absolventen so im ein- zwei-Jahres Rhythmus eine Auffrischung und/oder Beteiligung an laufenden Kursen zu ermöglichen.