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Revision selber gemacht
Abgesandt von pressluftjünger Registriertes Mitglied am 14.04.2005 - 20:00:

Hi Taucher,

da ich mich für die Technik meines Atemreglers selber interessiere hier nun mal wieder eine Frage:

Woher bekommt man den gute Infos über Automatenrevisionen, Hintergründe, Tips, Tricks und andere relevanten Hinweise?

Warum die Frage: Ich seh es nicht mehr ein jährlich etliche Euros für die Revision auszugeben. Ach ja, mir geht es hier um einen rein privaten Bereich, nix kommerzielles. Denn als Privatmann kann ich ja tun was ich will. Bzgl. Produkthaftung und "Du wirst dann aber Hersteller" ist es mir egal.




Antwort von Tauchtubby Registriertes Mitglied am 14.04.2005 - 21:19
Moin Pressluftjünger,
natürlich kannst du tun und lassen, was du willst. Du darfst sogar Fehler machen

Die Hersteller bieten Seminare an, ursprünglich nur für Händler, aber vermehrt auch für Vereine.
Dort gibt es viele Praxistipps oder Infos zu Besonderheiten einzelner Modelle.

Diese kosten natürlich auch was, bieten aber einiges mehr als die im Netz zu Hauf zu findenden Service Manuals.

Wenn du selber schrauben willst, dann lass den Automaten wenigstens am Anfang mal von jemand Sachkundigem gegenchecken.

Der Gedanke, einen Tauchpartner zu haben, der den Gegenwert von zwei Friseurbesuchen der Sicherheit geopfert hat, ist mir nicht soo behaglich. Den müsste ich dann auch noch bergen, ach nööö.

Wenn du aber weißt, was du tust, spricht da nichts gegen.

Bedenke nur, dass du zum Teil einiges an Spezialwerkzeug brauchst. Dass sich das dann wirklich rechnet, wage ich zu bezweifeln.

Gruß,
TT
Antwort von Nik am 14.04.2005 - 22:19
Mal angesehen wer Deinen Regler normalerweise wartet?
Die haben bestimmt alle 8 Semester Feinmechanik; Fachrichtung "Atemregler nach EN250" studiert?
Oder eher Betreiber eines freien Handelsgewerbes, die einen (achtung geraten!) 2-tägigen Kurs beim Hersteller besucht haben, und jetzt verschiedenste Atemregler (im günstigeren Fall) nach Aleitung auseinandernehmen, reinigen, Verschleißteile tauschen (wiederum, im günstigsten Fall) und wieder zusammenbauen.

Ich glaub eher wir lassen uns von der Inudstrie gründlich an der Nase herumführen. Aber die wollen bestimmt auch alle nur unser Bestes. Oder doch unsere Kohle, beim größmöglichsten Haftungsausschluß ?

Fazit: Warum sollte jemand, mit techn. Hintergrund, entsprchender Kenntnis und passendem Werkzeug seine Regler nicht selbst warten? Macht das wahrscheinlich sogar gründlicher als ein Fremder, da ja sein eingenes Leben dranhängt.

Andererseits, wenn man die durchschnittlichen "Unfall"- opfer am Attersee betrachtet, kommen doch Zweifel auf, ob gewisse Leute an Ihrem Leben hängen. (nur so am Rande)
Antwort von Kaiserfisch Registriertes Mitglied am 14.04.2005 - 22:46
Also unter dieser URL
Hier klicken
Kannst du eineges finden.

Wenn du des Englischen mächtig bist kauf dir das Buch von Vance Harlow "Scuba Regulator Maintenance and Repair". Es gibt dir sehr viel Inormation. Beziehen kannst du es über diese Adresse: Hier klicken

Servus
Kaiserfisch
Antwort von henri Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 09:05
@ Tauchtubby

Daß Hersteller Seminare auch für Vereine öffnen, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenbteil, während man früher schon mal ein Seminar als gerätewart besuchen konnte, berufen sie sich heute auf ihre Händlerverträge und verweigern die Teilnahme.
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 09:21
Schwieriges Thema!
Richtig ist, daß die meisten Schrauber kleine Seminare bei den Herstellern absolvieren. Ob die Vermittlung von Wissen und Praxis ausreichend ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist, das auch Leute gewerblich an Reglern schrauben, die es besser lassen sollten. Ok, die können deine Erben dann verklagen. Die Technik selber ist nicht wirklich anspruchsvoll. Selber schrauben? Wenn du das kannst, die entsprechenden Werkzeuge hast und jemand dein Werk am Beginn kontrolliert. Warum nicht. Andererseits, ich habe lange gebraucht um einen zuverlässigen Schrauber zu finden, der weis was er da macht. Die paar Kröten (du sparst nur den Arbeitslohn) machen mich nicht arm und schaffen Zeit. Wenn sich nach der Bergung rausstellt, das du für deinen Ablaser verantwortlich bist, gibts von den Kollegen.
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 09:37
Ein Atemregler ist keine Super- High- Tech und wem sollte ich wohl mehr vertrauen als mir selbst!?

Leider passiert es auch nach einer korrekten Revision immer mal wieder, daß ein sich Regler `anders atmet` als somst oder gar abbläst. Da kann es sicher nicht schaden, wenn man sich selbst zum Fachmann/frau macht und weiß was in so einem Ding vor sich geht, auch wenn man mangels Werkzeug, Zeit, etc. gar nicht selbst Hand anlegen will.

Klar möchte das Tauchgewerbe auch nach dem Verkauf durch möglichst häufige Wartung noch ein paar Euros extra machen. Aber Bevormundung durch einen Hersteller würde ich mir auch nicht gefallen lassen. Also: Kauft nur Produkte, die nicht nur technisch O.K. sind, sondern wo auch eine entsprechende Offenheit durch den Anbieter gegeben ist!


Gruß,

D.S.
Antwort von merlin Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 11:17
@ pressluftjünger

genau weil dieses thema immer so stiefmütterlich und so "passaufdasistsupergefährlich" hier behandelt wird, habe ich ein kleines Forum zu dem thema auf die Füße gestellt - wird in den nächsten Tagen bzw. Wochen auch mit Infos gefüttert! Hoffe natürlich auch auf Pic´s und Tipp´s zu anderen Reglern - ich persönlich kann nur mit meinen Abyssen bzw. allgemein mares-reglern beitragen.

Hier klicken

Ich mache die Revision an meinen Reglern selber, habe einfach zu häufig Ärger mit meinen Reglern nach der Revision in Tauchshops gehabt!

Mit den nötigen Gerätschaften und einer ordentlichen Portion Gewissenhaftigkeit gepaart mit technischem Verstand ist die Revision absolut kein Problem! und nein - ich hab keinen xyz-sonstwas-kurs und lebe immer noch

Selbst-revisionierende Grüße

Markus

Antwort von merlin Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 11:44
@ Detlef

" Die paar Kröten (du sparst nur den Arbeitslohn) machen mich nicht arm und schaffen Zeit.

Zugegeben, eine ordentliche Revision ist Zeitaufwendig, aber das "mit den paar kröten" kann ich nicht bestätigen!

Beispiel:
ich habe 4 MR22 Abysse
2x normal
2x Sauerstoffgecleant als Stage-Regler

Pro Stufe etwa 15€ für´s Revisions-Kit
also ca. 120€ sofern kein neuer Sitz, Membran,... usw. benötigt wird!

hinzu kommt ein Octopus - im Urlaub für´s "Blümchentauchen" 1 Reglersatz incl. Octo ausreichend - also nochmal 15€

Wenn ich jetzt einen Regler ohne octo in die Revision gebe, dann bezahle ich für´s Kit + Arbeitslohn (1+2 Stufe ohne octo) etwa 95€

wären also dann bei 4 Garnituren : 380€

in meinem Fall wären dann also 260€ - kröten?
(260€ = komplette revisions-kosten ohne octo - (minus) Material (revisionskit´´s)

Nix für ungut, aber das muß ich mir nicht geben!
Abgesehen davon, weis ich danach noch nichtmal ob alles sauber funktioniert, bzw. ob korrekt gearbeitet wurde)



markus

Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 12:11
Hai,

ich sehe das auch in etwa wie @merlin
Als ein paar "Kröten" würde ich es auch nicht bezeichnen. Dass Tauchen Geld kostet ist klar aber es kommt auf das Verhältnis der geleisteten Arbeit an die hier teuer bezahlt wird.
Ich habe zwei 2MR 22 und 4 Abyss zusammen sind das ca. 180 Euro und das ist finde ich einfach zuviel.

Da regen sich hier Leute auf weil das individuelle Tauchen in Kroatien -ich glaube- ca. 300 Euro kostet (mir wäre das die Freiheit wert wenn ich dort Tauchen ging) und bei derartigen Preisen bei einer Revision soll das normal sein.

Wären die Preise niedriger (angemessener) denke ich würden viel mehr Revisionen beim "Fachhändler" gemacht und nur wenige würden über die Eigenarbeit nachdenken.
Aber scheinbar wollen manche "Fachhändler" auf Teufel komm raus Geld machen.

Gruss
Antwort von merlin Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 12:20
Klar, man muß die Fachhändler ja auch mal verstehen

Die Margen sind seit Ebay, online-shops udgl. um ein vielfaches kleiner geworden! Es gibt wohl wenige, die außschliesslich davon leben können - aber kann ich als Kunde was dafür? NEIN!

Ein gutes Geschäft wo der Service stimmt, wird immer Kunden haben - klitschen und Murkser gehen über kurz oder lang unter. Das ganze nennt sich Angebot und Nachfrage - bzw. freie Marktwirtschaft.

Allerdings mag es auch Shop´s geben, die es anscheinend nicht nötig haben - selbst erlebt im Münchener DCP - habe dort Revisions-Kit´s telefonisch angefragt, Aussage: Die verkaufen wir dir nicht! Sei alles viel zu gefährlich, heul und schluchz und überhaupt

Selbiges hat ein guter Freund mit seinem dort gekauften V16-Proton erlebt, wollte die seitliche Schraubkappe der 2.Stufe (zugang zur Mutter des Kipphebels) - durfte sich gleich eine Predigt anhören - gefährlich, und überhaupt

Ergo kann es sog. Fachhändlern nicht so schlecht gehen

Sorry, das war jetzt ein bissl OT - aber solange Händler die Revision zum supadupamegaschwierigundgefährlich-jop hochjubeln, müssen solche Dinge auch mal gesagt sein

Gruß

Markus

Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 12:26
Wieso?
Die Teile kosten die Unsummen z.B Mares MR 22 . Ich zahle 13 € pro Stufe Arbeitslohn, + Fini und Schläuche, Waschen, schneiden fönen zuzüglich Material pro Jahr. Das ganze mal vier. Macht überschlägig 120 € Arbeitslohn plus bringen und holen. Die Teile mußt du eh kaufen, ok, du brauchst vielleicht nicht alles. Wenn man es kann und will, dann nur zu. Ich nicht, daß lohnt nicht die Zeit. Wenn ihr mehr habt, rechnet es sich vielleicht. Ich will das nicht verteufeln, gute Schrauber sind selten.
Antwort von merlin Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 12:41
@ Detlef

richtig, Mares ist bei den Ersatzteilen nicht gerade preiswert! Aber ich bin mit dem regler zufrieden und er hat noch nie gezickt selbst nicht jetzt im Winter auf richtig Tiefe bei 1 Grad Wassertemperatur. Spricht für den Regler!

13€ pro Stufe ist durchaus fair - viele verlangen mehr!

Meine persönliche Sicherheit bzw. mein LEBEN ist mir den Zeitaufwand wert!

Gruß

markus

Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 12:57
Du neigst zum Drama. LEBEN
Wenn du es kannst nur zu.
Antwort von pressluftjünger Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 13:36
So, danke erstmail für Eure Hinweise.

Ach ja, wo der Preis angesprochen wurde, ich durfte für meinen alten $-pro 95€ für die Revision löhnen, und danach hat nix funktioniert - Klasse.

Nun hab ich mir eben eine Apeks gekauft und diesen REgler möchte ich eben selber warten, denn wennich weiß, dass dies meiner ist, dann wird eben genauer gearbeitet.
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 13:36
Moin zusammen.

So Pressluftjünger, jetzt hast Du viele Meinungen gehört. Wenn Du immer noch selber schrauben willst, mail mich mal an, was für Automaten Du hast. Ich habe `ne Sammlung der Revisionsunterlagen der meisten gängigen Regler. Wenn Du nix exotisches hast, kann ich`s Dir zumailen.

Gruß Markus
Antwort von Neptun Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 14:16
@pressluftjünger

Mach die Revision lieber selber.

Praxisbeispiel, welches ich an meinem Automaten erlebt habe:

Habe meinen kompletten Atemregler Apeks CTX 100 mit 1. Stufe CTX100 und 2. Stufe CT20 ohne Finimeter zu meinem örtlichen Tauchfachgeschäft zur Revision gebracht.

Kosten:
Material 1. Stufe: Euro 20
Material 2. Stufe: Euro 10 mal 2 = Euro 20
Pauschale für Arbeitslohn: Euro 45,50
Summe: Euro 85,50

Zurückerhalten:
Meinen Atemregler, Rechnung und Ausdruck einer Airscan-Prüfbank.
An meinem Hauptautomaten war mein Jax-Mundstück jedoch verkehrt herum draufmoniert (Oberkieferseite nach unten).

Nein, ich beklage mich nicht über den Preis, den ich eigentlich angemessen finde. Ok, ich würde gerne weniger zahlen, aber mit um die 80 Euro habe ich gerechnet.

Nur:
Wenn die schon mein auffälliges Jax-Mundstück falsch herum montieren, ohne es zu bemerken, was montieren die dann noch alles verkehrt herum in die 1. Stufe hinein, was nicht so auffallend ist?

Grüßle vom Neptun
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 15:36
Hai @Neptun,
problematisch wird es wenn das Jax plötzlich an der ersten Stufe angebaut ist

Gruss
Antwort von pressluftjünger Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 18:48
@ all

vielen Dank für Eure Hilfe, ach ja, kommt jemand von Euch aus Bayern? Evtl. kann ich ja einem Erfahrenen "Selbstschrauber" über die Schulter gucken.
Antwort von merlin Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 18:52
@ pressluftjünger

ja, komme aus bayern,.... genauergesagt ostallgäu

Gruß und gut schraub

markus
Antwort von pressluftjünger Registriertes Mitglied am 15.04.2005 - 19:53
Hi merlin,

ich komme aus Augsburg, evtl. könnte man ja mal eine Arbeitsgruppe bilden... .
Antwort von TMX am 15.04.2005 - 20:17
Ich habe die letzte Revi vor zwei Jahren machen lassen, habe für 10 Automaten 450€ bezahlt. Seit dem mache die Revis zusammen mit einem Freund, der sachkundig und zertifiziert ist. kostet micht pro Kit 28€ Ek. Bin damit bestens zufrieden, eine Arbeitsgruppe ist nur dann sinvoll wenn einer dabei ist, der Ahnung hat und dem man vertraut.
www.tmx-diver.de
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 16.04.2005 - 16:04
Hai

Was wäre wenn ich z.B. für jemanden die Revision mache und es passiert ein Unfall?

Ich finde Revisionen am eigenen Regler sind okay wenn man es kann. Aber bei einen fremden Regler hätte ich vielleicht ein ungutes Gefühl.

@TMX
was meinst du mit -zertifiziert-?

Gruss
Antwort von pressluftjünger Registriertes Mitglied am 16.04.2005 - 19:39
@ whaleshark

Die Revision an einem fremden Regler ist für einen Privatmann in meinen Augen Tabu, denn hier ist jeder für sich selber verantwortlich - dies ist zumindest meine Meinung. Schließlich geht es ja auch um Haftungsfragen und da ich darüber nix definitives weiß würde ich so etwas auch nicht machen.

@ Alle

Okay, so wie es sich also abzeichnet gibt es wohl viele Taucher, die Ihre Automaten selber warten, dies hatte ich mir ja bereits gedacht. Meine Meinung war ja schon immer, dass man dazu nur die Ahnung haben muß und dass sich hier wohl die Firmen nicht in die Karten gucken lassen wollen... .
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 10:48
Die Haftungsfrage läßt sich recht einfach beantworten: Schraubst du an fremden Automaten haftes du auch für die sachgerechte Ausführung. Der gewerbliche Schrauber hat eine Haftpflicht. Ob deine Privathaftpflicht dafür zahlen würde, steht in den Sternen. Ich würde sagen ehr nein.
Antwort von merlin Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 13:36
@pressluftjünger

Arbeitsgruppe finde ich nicht so gut - informations-austausch bzw. selbstrevisionierer-tratsch dafür umso besser - z.t. vielleciht unter og. link

wie detlef schon schreibt, eigenrevision für dich ist ok - für freunde oder auch fremde würde ich das niemals machen!

Gruß

Markus
Antwort von divecommander am 02.05.2005 - 17:12
Alle haben recht, jeder ein bisschen. Die rein rechtliche Seite iost generell einfach beantwortet:
Jeder der selbst an seinen Regler Hand anlegt haftet hierfür. Ohne wenn und aber. Vergleichbar mir dem selbstständigen Radwechsel am Auto.
Professionelle Schrauber haften in der Regel für die fachgerechte Ausführung der angebotenen Leistungen.
Diese haften nicht wenn es während des Betriebs des Regler Probleme auftreten. Warum
Der Schrauber haftet solange das Gerät in seinen Fingern ist. Gibt er es dann an Dich ab haftet er für die Ausführung der Revision
Aber sobald der Automat das Wasser sieht erlischt diese Haftung zumindest teilweise - im Fachchinesisch heißt das Haftungsausschluß durch Gebrauch. D.h. es wird davon ausgegangen das der Regler bis er das Wasser gesehen hat 1a funktionierte und dann durch den Gebrauch faktisch einen Defekt (hoffentlich nie) bekommen hat.
Es ist bisher noch nicht 1x gelungen irgendjemand auf dieser Strecke dranzukriegen, weil er Fusch gebaut hat. Genauso wie ihr alle treu und brav auf euren Tauchtrips an vermieteten Gewässern eure Unterschrift zum Haftungsausschluß leistet.
Deshalb ist die Frage des Rechts bei der Revision der Regler untergeordnet. vielmehr ist es die Qualifikation des Einzelnen, die hier ein Maßstab sein sollte. Und das ist ja wohl unbestritten: Fachmann wird man nicht weil man einen 2 h Schlafgang bei Mares , Apeks oder hast du nicht gesehen absoviert hat. Ganz gleich ob als Laie oder Fachhändler. Nicht jeder der eine Fahrerlaubnis hat kann auch Auto fahren
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 02.05.2005 - 17:26
@divecommander
Die Revision ist ein Werkvertrag. Geschuldet wird der Erfolg, gehaftet wird entsprechend dem BGB. Ein Haftungsausschluß ist nur wirksam, wenn er vor Auftragserteilung vereinbart wird. Die Haftung erlischt nicht durch die in Gebrauch nahme oder durch die Annahme der Automaten. Das währe ein bischen heftig. Ob ein Fehlfunktion auf eine mangelhafte Wartung zurück zuführen ist, steht auf einem anderen Blatt. Den Nachweis mußt du führen und der dürfte nur bei offensichtlichem Unfug (falsche Ersatzteile) gelingen. Dein Autoschrauber haftet ja auch für eine falsch montierte Bremse, wenn er den eine Rechnung geschrieben hat und nicht im Hinterhof arbeitet.
Im übrigen hast du recht, gute Schrauber sind selten.

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