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SDI Ausbildungen - macht das als TL in D schon Sinn? Abgesandt von scubad am 16.05.2006 - 10:54:
Liebe Tauchleher aber auch Schüler, die bereits Erfahrung mit dem SDI Ausbildungssystem gesammelt haben.
Ich schlage mich seit einer Weile mit dem Gedanken herum, als TL PADI zu verlassen und nach SDI und TDI Richtlinien auszubilden (leider habe ich die BOOT letztes Jahr verpasst ).
Verschiedene Punkte haben diesen Gedanken in mir ausgelöst.
Ich tauche selbst privat im technischen Bereich und kenne TDI aus Urlauben. Habe das Interesse evtl. im Laufe der Zeit auch in diesen Bereichen auszubilden und fände es natürlich klasse, in nur einem Verband Mitglied sein zu müssen (SDI/TDI).
Die SDI Ausbildung erscheint mir moderner und näher an den tatsächlichen Bedürfnissen der Taucher zu sein (Bsp.: Computer. Hat irgendjemand schon mal jemanden im Urlaub seine Tauchgänge mit der Tabelle kalkulieren gesehen? Vielleicht ja, aber selten...)
Die Philosophie hinter der Advanced Ausbildung gefällt mir um ein vielfaches besser als bei PADI!
Der Verband traut sich an die Thematik Solotauchen ran. Das kann nun jeder sehen wie er will, Fakt ist auf jeden Fall, dass viele mit Monoflaschen alleine unterwegs sind und meines Erachtens Ausbildungen hier notwendig sind.
Finanzielle Gründe hat das ganze natürlich auch, diese stehen aber nicht im Vordergrund.
Ich habe viele Fragen zu SDI und weiss natürlich auch, wo ich fragen kann. Was mich interssiert ist die Praxis, Erfahrungsberichte und auch Bedenken gegen SDI, die mir die SDI Mitarbeiter natürlich nicht nennen .
Ist das logistische Netzwerk in Deutschland schon praktikabel? Sind SDI Breves in der Praxis tatsächlich überall anerkannt? Wie sieht es mit dem Crossen zwischen SDI, VDST, PADI etc. aus, bekommt mein Kunde evtl. Probleme, wenn er später doch mal ein Scheinchen bei einer anderen Organisation machen möchte? Spielen die Großen da mit?
Wäre toll, ein wenig was von Euch zu hören. Vielen Dank schon mal im Voraus,
Scubad
Antwort von Olfrygt am 16.05.2006 - 11:57 Unabhängig von der Verbandsfrage empfehle ich Dir zunächst das Nachlesen der folgenden Seiten:
Antwort von mikelli am 16.05.2006 - 12:23 SDI ist Mitglied im RSTC ,somit auch anerkannt.
Ist in Deutschland halt nicht so bekannt wie Padi.
Welchen Ausbildungsstand hast du bei Padi? Du kannst zwar crossen,aber alle specialty instr. Stufen musst du auch bei SDI neu beantragen, das kostet!
Das System bei SDI ist sicherlich besser als bei Padi.
Antwort von Torben76 am 16.05.2006 - 12:43 Hallo scubad,
ich denke, die Firma Dive2Gether kann Dir hier einige Fragen beantworten.
Antwort von scubad am 16.05.2006 - 13:18 @ Olfrygt
Nun ja, mir war nicht bekannt, dass ich mich hier in einem Germanistik-Forum bewege. Ich habe meine Frage nur schnell runtergetippt, da heute leider auch noch andere Dinge auf dem Programm stehen. Auf Deine Kritik hin, habe ich meinen Artikel noch mal genauer durchgelesen und bin über weitere Fehler gestolpert. An alle, die sich wie Olfrygt hierüber ärgern, sonst aber nichts zum Thema beitragen können, ein herzliches Sorry!
Ich kann mir nicht verkneifen, hier anzumerken, dass solche Beiträge nicht gerade forumsfördernd sind. Wenn jemand eine Frage hat, diese stellt und dann erst mal als Deppele hingestellt wird, kann diesem schnell die Lust an der weiteren Teilnahme vergehen. Keine Sorge O., ich kenne die Tauchszene schon länger und weiss, dass es hier viele Leute gibt, die einfach in vielen Bereichen viiieeel schlauer sind als andere - auch wenn´s nichts mit dem Thema zu tun hat. Ich nehme es schulterzuckend hin und werde weiter in gebrochenem Deutsch meine Fragen stellen!
@Mikelli:
Vielen Dank, das hat mir schon mal weiter geholfen! Das mit den Specialitys ist mir bekannt, hält sich aber, meines Wissens nach, in vertretbaren Grenzen. Zumal es, wie bei PADI ja auch, einmalige Kosten sind und sich nicht auf den jährlichen Mitgliedsbeitrag auswirken, oder?
Ich bin ein ganz normales PADI OWSI´lerchen mit den Specialities Nitrox und Deep.
@Torben:
Ist mir bekannt. Sympathisch und kompetent. Mir ging es aber ehr um kritische Ansichten, die Kehrseite der Medallie
Antwort von Mike.h am 16.05.2006 - 13:32 @ Olfrygt
....... mir fehlen die Worte für einen solchen Blödsinn.
Fällt mir nur:" **ZENSIERT** " für ein.
Hast bestimmt nicht viele Freunde! Und hier wirst du auch keine finden wenn du so was von dir gibst.
jetzt bich ich vielleicht nicht der "objektive" Ansprechpartner, aber ein paar Antworten kann ich Dir mit Sicherheit geben.
1.) Die Kombination SDI/TDI ist zur mit Sicherheit unser stärkstes Argument. Die Mitgliedschaft in einem Veband spart bares Geld und im technischen Bereich ist TDI weltweit die größte Ausbildungsorganisation.
2.)SDI ist in Deutschland momentan noch relativ unbekannt. Die Akzeptanz sollte aber trotzdem unproblematisch aber dank EUF Zertifikat und Mitgliedschaft im WRST unproblematisch sein. Die von Dir angesprochenen positiven Aspekte sehe ich genauso. Computer als Pflicht in allen Kursen ist ein Plus; Advanced Taucher muss Minimum 25 Tauchgänge haben; Solo Tauchen im RECREATIONAL Bereich ist zwar wirklich umstritten, wird aber viel häufiger pratiziert als viele Taucher denken;
3.) Deutschsprachiges Material ist momentan sicherlich noch unser Schwachpunkt. Aber im Oktober erscheinen das neue OWD und Advanced Manual beide als Hardcover Buch (damit die Seiten auch nach zweimal lesen noch im Buch sind) und natürlich farbig. Gleiches gilt für die neuen TDI Manuals erscheinen auch neu im Oktober in der gleichen Form.
4.) Weltweite Akzeptanz? Kommt auf das Land an und den jeweiligen "Entscheidungsträger" an. Im asiatischen und karibischen Raum gibt es keine Probleme. Obwohl TDI in Ägypten stark vertren ist hatte ich persönlich einen Schüler der Schwierigkeiten auf einer Tauchbasis hatte. Nach Checktauchgang war die Diskussion aber beendet. Wenn wir uns in Deutschland etablieren, woran wir hart arbeiten, gehören solche Schwierigkeiten (hoffentlich) auch der Vergangenheit an.
5.) Bei dem switchen zwischen den Verbänden gilt eigentlich ähnliches, der weiterbildende TL trifft letztendlich die Entscheidung. PADI Schülern von mir wurde schon ein paarmal die Weiterbildung von CMAS Instruktoren verweigert. Aber wer sein eigenes Geschäft ruinieren will dem steht das halt frei....
Hoffe das war jetzt nicht zuviel Gelaber....
Horst Dederichs
TDI/SDI Germany (<damit jeder weiß aus welcher "Richtung" ich schreibe.)
Antwort von scubad am 16.05.2006 - 13:44 Nein, Horst... es war nicht zu viel Gelaber!
Und eine gewisse Objektivität kann ich trotz Deinem Outing noch erkennen!
Vielen Dank...
Antwort von shuttle am 16.05.2006 - 14:24 @Olfrygt: zwecks Optimierung der Rechtschreibung: nach der Rechtschreibreform schreibt man die persönliche Anrede du, dir etc. KLEIN Nichts für ungut
Wir waren vor gut 2 Monaten auf einer Safari in Ägypten, darunter 3 SDI-Rescue. Kommentar von Basis und Guide: "Was ist das denn, nie gehört.."
Tauchen ging dann natürlich trotzdem problemlos, a)hatten alle noch ein anderes Brevet und b) gibts ja auch noch Logbuch etc. - mal abgesehen davon, dass zahlende Kunden dort eh selten abgelehnt werden
Hatten danach auch Telefonate mit dem VDST bezüglich eines ***-Kurses. Dort steht SDI zumindest nicht auf der Äquivalenzliste.
Kurz und gut: Hab mir die Ausbildungsschiene angesehen, ist ziemlich deckungsgleich mit PADI/SSI - hier und da unterscheiden sie sich zwar in Kleinigkeiten, aber wir wollen ja keine Haare spalten
Die von Horst genannte SDI/TDI Verbindung würde ich persönlich auch als stärkstes Argument sehen. Wenn der Bekanntheitsgrad/die Verbreitung erstmal erhöht ist, spricht sicher nichts dagegen...
Wofür auch immer Du dich entscheidest, viel Glück dabei!
Linus
Antwort von Vercingétorix am 16.05.2006 - 14:53 Vielleicht noch eine Frage die man vorher klären sollte. Willst du damit tatsächlich deinen Lebensunterhalt bestreiten oder ist das Privatvergnügen. Ersteres ist ein langer harter Weg, letzteres bedarf der Klärung ob dir dein Privatvergnügen den tatsächlich die kleine Summe Wert ist. Siehes er der Angst vor Bier oder war es Angst ohne Bier nach. Er/Sie/Es ist Hobbygermanist
Antwort von scubad am 16.05.2006 - 15:20 @ Linus:
SDI nicht auf der Äquivalenzliste des VDST , das sehe ich schon als Problem...
@ Ver...:
Ich sehe da keinen Unterschied. Ob ich nun ein paar Freunde ausbilde oder das ganze kommerziell mache spielt für mich keine Rolle. Ich möchte Kunden nicht mit einem Schein auf die Welt loslassen, mit dem sie anecken und mittelfristig das Gefühl haben, von mir verseckelt worden zu sein...
Auf Deine Frage hin: ich bin kein Neuling in der Szene, allerdings auch kein Rekordbrevetierer! Independent...
Privatvergnügen oder Lebensunterhalt? Würde sagen ausbaufähiges Zubrot ...
Ob das nun ein Problem ist, was das heisst und ob die nicht trotzdem anerkannt werden - keine Ahnung, da halt ich mich raus und überlass die Diskussion gerne denen, die sich damit auskennen!
Linus
Antwort von tauchgeist am 16.05.2006 - 15:51 Moin Scubad,
da war Linus schneller als ich , aber an Deiner Stelle ist es wahrhaft zu bedenken, daß eine Äquivalenz hier in D nicht gegeben ist. Auch die Interessen Deiner angehenden Schüler sind zu berücksichtigen, denn was machen sie, wenn sie in einem stark CMAS-orientierten Land wie Frankreich Urlaub machen möchten und dabei tauchen ???
Näheres dazu findest Du in einem Bericht unter Hier klicken Sicher ein extremes Beispiel, aber halt existent.
Es wäre nun SDI / TDI an der Reihe, Verhandlungen mit dem deutschen CMAS - Vertreter, dem VDST, zu eröffnen.
tg
Antwort von Vercingétorix am 16.05.2006 - 16:04 Na dann viel Vergnügen.
Antwort von Horst Dederichs am 16.05.2006 - 16:16 Das wir uns um die Akzeptanz von SDI kümmern müssen ist gar keine Frage - aber da sind die ersten Schritte längst unternommen:
Der wichtigste war sicherlich die EUF (European Underwater Certification Body) Zertfizierung. Und somit gibt es halt eine offizielle Bestätigung, dass die SDI Ausbildungsstandards konform gehen mit europäischen Recht, an dass sich alle Ausbildungsorganisationen zu halten haben, somit ist natürlich eine Äquivalenz gegeben.
Die Aufnahme in die europäische RSTC-Abteilung wird dann der nächste Schritt sein.
Ob wann und wie dann SDI auf einer VDST-Äquivalenzliste auftaucht hat mehr was mit wahrsagen als serösen Auskünften zu tun.
Eine reale weltweite Präsenz bieten momentan in meinen Augen nur PADI und SSI, allerdings nur im recreational Bereich. Die Akzeptanz der Tecprogramme ist eher mittelmäßig.
Aber ich will hier auch nichts schönreden. Reale Akzeptanz - unabhängig von einer VDST Äquivalenzliste - bekommt man durch einen gewissen Bekanntheitsgrad, daran müssen wir arbeiten, was wir im Moment ziemlich intensiv machen.
Antwort von Vercingétorix am 16.05.2006 - 16:43 Naja, der Zettel von der EUF besagt ja nur das das Ausbildungsprogram dem kleinsten gemeinsamen Nenner entspricht. Ob damit eine Vergleichbarkeit im Sinne einer wechselseitigen Anerkennung besteht
Antwort von Horst Dederichs am 16.05.2006 - 16:53 In meinen Augen ja. Denn das ist die (Minimum-)anforderung welche die EU an die Ausbildungsverbände stellt. Da wir diese erfüllen gibt es keinen Grund die Ausbildung nicht anzuerkennen. Und wenn wir die Ausbildung detailiert vergleichen wollen haben wir erst recht kein Problem mit der Äquivalenz!
Antwort von Vercingétorix am 16.05.2006 - 17:03 Sicher gibt es einen Grund die Ausbildung nicht anzuerkennen. Geld
Aber jetzt mal ohne Spaß. Wenn ich ein bischen böse wäre würde ich behaupten die Branche prüft sich selber auf EN-Konformität. Das meine ich wird an der Einstufung des * als autonomer Taucher iSd der Norn deutlich sichtbar. Wenn du die Norm mal nimmst kann man mit guten Gründen auch die Auffassung vertreten der autonome ist eigentlich ein **.
Im Ergebnis hast du recht, die Zielsetzung der Norm sollte eigentlich eine Vergleichbarkeit der Ausbildungen für den Verbraucher bringen und das wird es auch auf längere Sicht. Und damit wird auch die Frage der Äquivalenzlisten auf längere Sicht keine mehr sein.
Antwort von tom67 am 16.05.2006 - 19:52 Seltsam, oben wird von Torben76 die Firma Dive2Gether erwähnt. Bei Dive2Gether.de (Berlin) werden nur PADI Kurse angeboten und bei Dive2Gether.net (Jüchen)zwar SDI, aber auf deren Startseite steht: PADI Tauchkurse vom Scuba Diver bis hin zum Assistant Instructor finden bei uns in entspannter Atmosphäre und professioneller Leitung statt. Aber unter Ausbildung ist dann nur noch von SDI die Rede.
Macht da etwa jemand mit etwas bekannten Werbung um letztendlich doch seine eigenen Kurse an den Mann/Frau zu bringen?
Weiterhin schreibt Horst Dederichs: Die Aufnahme in die europäische RSTC-Abteilung wird dann der nächste Schritt sein.
Nur dive2gether schreibt auf ihrer HP: TDI/ SDI ist natürlich Mitglied im internationalen RSTC
Was ist denn nun richtig, finde diese unterschiedlichen Aussagen recht verwirrend. Nicht gerade die seriöse Art eine neue Ausbildungorganisation bekannt zu machen, oder?
gruss Tom
Antwort von andy.scr negl am 16.05.2006 - 20:30 Du Fuchs,
europäische RSTC und Internationale RSTC sind 2 verschiedene Dinge.
Vielleicht bieten sie ja auch einfach beide Verbände an!
Und wenn du genau schaust und dich vorher informieren würdest, dann hättest du auch gesehen das auf deren Webseite eindeutig von SDI die Rede ist.
d2g in Berlin? hat soweit ich informiert bin auch nichts mit Jüchen zu tun.
hi scubad (besser wäre eigentlich scugood, aber das ist ein anderes Thema)
Ich habe mich letztes Jahr auch mit diesen Gedanken rumgeschlagen.
Ich bin dann letztendlich bei PSAI eingestiegen, nicht zuletzt weil ich mehrmals bei Hal Watts, dem Gründer von PSAI in Florida war.
Ich will damit nicht sagen, daß dieser oder jener Verein besser ist, denn auch PSAI ist nicht zertifiziert.
Sinngemäße Aussage von Hal diesbezüglich war, daß zuerst mal der Papst zertifiziert werden müsse, bevor das für ihn ein Thema sei.
Im Prinzip hat er doch recht, was nützt mir wirklich eine Z~ auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner?
Auf den Ausbilder kommt es an!
Im Prinzip ist es richtig, daß man eventuell in Frankreich mit dem ein oder anderen -nicht*-Z~ Probleme bekommen kann.
In der Praxis gilt aber auch hier: Wo ein Wille, da ein Weg!
Im Rest der Welt ist es eigentlich sch.-egal.
Letztlich soll Kohle verdient werden.
Wer an eine Basis gelangt, die im Zweifelsfall einen Check-TG verlangt kann sich eigentlich glücklich schätzen.
Es sei denn er hat schon sein Logbuch mit 100++ TG vorgelegt und soll nur abgezockt werden.
Gerade im Bereich des techn. Tauchens zählt im wesentlichen die Erfahrung.
Was nutzt mir ein TMX Instruktor mit Z~, der selbst erst 30 TMX Tauchgänge auf dem Konto hat?
Glaub mir, es gibt mehr als einen.
Auf der anderen Seite der Medaille, wo´s ums Geld verdienen geht, sieht´s glaube ich auch nicht so wirklich gut aus.
Wenn Du Deine "Einstiegskosten" und den Aufwand, den man betreiben muß um eine fundierte! Ausbildung zu gewährleisten, realistisch rechnet, so ist auf Jahre nicht wirklich Geld zu verdienen!
Ich sehe es eher unter dem Aspekt, Interessierten die Möglichkeit zu geben einen Tauchschein für ein bestimmtes Level auszustellen, in der Gewissheit, daß auch ohne Z~ alle Grundlagen geschaffen wurden, um sicher! zu Tauchen.
plan your dive and dive your plan
Gruß Thomas
Antwort von Horst Dederichs am 17.05.2006 - 10:28 @tom67 - der Text auf unserer Einstiegsseite ist alt, zu dem Zeitpunkt wo er geschrieben wurde haben wir noch PADI Kurse gemacht. Hier geht es nicht um Bauernfängerei - das war noch nie meine Art - werden wir heute noch ändern. Mit dive2gether in Berlin haben wir nichts zu tun. Generell trennen wir dive2gether und SDI/TDI sehr strikt, weil es unterschiedliche Geschäftsbereiche sind. RSTC hat Andy perfekt erklärt.
@truk-lagoon genell gehen unsere beiden Meinungen in vielen Punkten konform. Im Recreational Bereich wird die EUF Zertiizierung in Zukunft massive an Bedeutung gewinnen. In Griechenland wurde allen Ausbildungsverbänden eine (sehr kurze) Frist gesetzt in der das Zertifikat nachgewiesen werden muss, ansonsten darf nicht mehr ausgebildet werden. Und dieses Beispiel wird mit Sicherheit Schule machen .
Meine persönliche Meinung zu EU Zertifikaten habe ich schon an anderer Stelle kundgetan. Kurz: Ich kann sie überhaupt nicht leiden, aber leider muss ich mich ihnen fügen!
Antwort von mitleser am 17.05.2006 - 12:53 In Kroatien ist SDI als Ausbildungorganisation schon seit längerem anerkannt.
Antwort von Vercingétorix am 17.05.2006 - 13:07 Auf welcher rechtlichen Grundlage sollte in der BRD ein Verband, sei es einen GbR, eine GmbH oder ein e.V. gezwungen werden können ein Zertifikat nachzuweisen? Da sehe ich zur Zeit keine Möglichkeit und vor allem sehe ich keinen Willen des Bundes oder der Länder. Für Frankreich soll 2007 eine Neuregelung kommen, aber ob die die staatliche Zulassung für Tauchbasen aufgeben wage ich zu bezweifeln.
Antwort von Horst Dederichs am 17.05.2006 - 13:27 @Vercingétorix - vielleicht war dies ja bei den alten Galliern so, aber wir leben nicht in einem rechtsfreien Raum und wenn dem Gesetztgeber einfällt für eine bestimmte Aktivität ein Zertiufakt zu forden dann kann sich jede GbR, GmbH oder e.V auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln hat sich aber daran zu halten. Was glaubst Du warum PADI, SSI, barakuda usw. alle diese Zertifikat benatragt und BEZAHLT haben.
Ist och die gleiche Geschichte wie bei den Tauchanzügen....
Antwort von Vercingétorix am 17.05.2006 - 14:28 Nein ist sie nicht. Die EU hat sich in den Kopf gesetzt, das in den Verkehr bringen von PSA zu regeln. Das geht auf Grund der EU-Verträge. Regelungen im Bereich des Warenverkehrs. Die Baumusterprüfung kostet nun nicht die Welt, zumal die Anzüge idR nicht hier gefertigt werden, gell. Ausbildung ist m.E. hoheitliches Handeln der einzelnen Mitglieder. Da hätte ich doch schon mal gerne eine rechtliche Grundlage. Mit der Behauptung allein ist es nicht getan.
Und warum die lieben Verbände sich selbst prüfen und EU-Konformität bescheinigen hat was mit Werbung zu tun und mit der Auffassung das man sich lieber selbst prüft anstelle eines Unabhängigen.
Antwort von Horst Dederichs am 17.05.2006 - 15:34 Die Prüfung kostet nicht die Welt - darf ich Dir die Rechnung schicken und du überweist den Kleinbetrag auf mein Konto?
In Griechenland und Portugal haben die nationalen Regierungen bereits beschlossen den entsprechenden EN Normen zu folgen und von den Ausbildungsorganisationen ein Zertifikat zu verlangen.
...von daher sind wir doch gespannt was der Rest der EU in Zuzkunft macht.
Antwort von Vercingétorix am 18.05.2006 - 08:27 Notleidender Mittelstand Wenn du mir deine Gewinnspanne zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis pro Anzug überweist. Schick mir vorher aber bitte deine Buchführung damit ich das nachrechnen kann.
Das ist soweit richtig, daß die beiden Regierungen das übernommen haben. Hier dürfte das nicht so ohne weiteres möglich sein.
Antwort von Neptun am 18.05.2006 - 10:52 @Horst Dederichs
Lass Dich doch nicht provozieren. Einfach nicht mehr drauf reagieren, das hast du nicht nötig.
@Vercingétorix
Es steht Dir frei, Dich im freien Deutschland in unserer Marktwirtschaft selber unternehmerisch zu betätigen und Deinen eigenen Tauchausrüstungsladen hochzuziehen. Bitte sehr, wir warten auf Deine interessante Produktpalette und die dazu gehörende Preisliste.
Grüßle vom Neptun
Antwort von Vercingétorix am 18.05.2006 - 11:46 Freies Deutschland
Antwort von wrightdiving am 22.05.2006 - 16:03 Mal aus Nicht-Deutscher Perspektive: Der Schweiz kann eine weitere Ausbildungsorganisation nicht schaden. Wem hier das CMAS-Angebot zu umständlich ist und sich mit PADI nicht anfreunden kann, hat wenig Auswahl. Aus dem Grund (und eigentlich überzeugter CMASler) habe ich kürzlich meinen TDI/SDI TL gemacht.
Die Ausbildung war gut. Positiv ist auch der hohe Freiheitsgrad des TLs. Abgesehen von verbindlichen Inhalten gibt es hier eine hohe Flexibilität, die es ermöglichen, individuell auf die Vorbildung und die Interessen der Tauchschüler einzugehen.
Die Qualitätsstandards sind hoch, obwohl die halbfertige web-Seite das nicht gerade glaubwürdig vermittelt...
Antwort von tauchwolly am 05.07.2007 - 13:37 Hallo zusammen,
nachdem ja jetzt lange Ruhe in diesem Themenbereich war stelle ich die Frage, ob denn mittlerweile die Aufnahme in die RSTC Europa vollzogen wurde und ob es Neuigkeiten im Hinblick auf die Anerkennung von SDI/TDI (Äquivalenzliste) gibt.
Vielen Dank für informative Antworten.
Viele Grüße
Wolfgang
Antwort von tauchwolly am 22.01.2008 - 21:08 Hallo zusammen,
heute hat sich meine Frage erledigt:
im Messemagazin von DiveInside vom 20.01.08 ist auf Seite 12 zu lesen: " Toller Erfolg: SDI in den RSTC europe aufgenommen. Die Verbände unter dem Dach von RSTC bilden weltweit rund 80 % aller Taucher aus."
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
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