Safari & Seekrankheit? Abgesandt von Petersen_Martin am 24.01.2005 - 14:06:
Hallo zusammen,
meine Freundin und ich tauchen nun seit knapp zwei Jahren. Sind reine Urlaubstaucher und haben nun jeweils ca. 60 TG.
Meine Freundin hat jedes Mal, wenn es ums Bot-Tauchen geht, etwas Probleme mit Seekrankheit. Bislang haben wir ja nur Tagesfahrten gemacht und dafür hat sie dann meist Medikamente eingenommen, die geholfen haben.
Mittelfristig würden wir aber auch gern mal unsere erste Safari machen...vielleicht zu Beginn erst einmal eine kurze (3 Tage oder so).
Nun aber meine Frage...wie geht man mit Seekrankheit hier um? Man kann sich ja wohl kaum sobald die Wirkung der Mittel nachlässt, die nächste Pille einwerfen. Oder treten diese Probleme nach einer Weile nicht mehr auf, wenn sich der Körper an die Situation gewöhnt hat.
Welche Tips könnt ihr uns hierzu geben? Denke es wird doch bestimmt genügend Taucher geben, die ähnliche Probleme haben oder hatten? Hoffe es gibt andere Lösungen, als ganz auf Safaris zu verzichten?!
Vielen Dank für eure Hilfe & schöne Grüße
Martin
Antwort von Jessica am 24.01.2005 - 14:25 hast Du denn auch schon den Thread genau UNTER DIR gelesen?
Antwort von Petersen_Martin am 24.01.2005 - 14:57 Vielen Dank Jessica, für deinen dezenten Hinweis.
Ja, ich habe den Thread genau unter mir gelesen.
Wie ich versucht habe, darzustellen, haben wir bzw. meine Freundin aber ein etwas anderes Problem...
Ich habe auf meine Frage kein Medikament erwartet, sondern eher eine Einschätzung, wie sich das Problem "Seekrankheit" auf einer mehrtägigen Fahrt darstellt. Ist mit einer permanenten Beeintrchtigung zu rechnen oder legt sich das Unwohlsein vielleicht ganz automatisch nach dem ersten Tag? Kommen Safaris ggf. für Seekranke gar nicht in Frage etc.! Ich hatte mir erhofft, dass es ggf. Leute mit ähnlichen Problemen gibt, die berichten können, wie es sich bei Ihnen im speziellen Fall der mehrtägigen Safari dargestellt hat.
Antwort von Jessica am 24.01.2005 - 15:15 tja, das ist wohl Personenabhaenging. Ich bin z.B. niemand, der leicht Seekrank wird, im Gegenteil, ich liebe die Wellen, je hoeher, je besser.
Aber in letzter Zeit, man wird ja aelter, hab ich bemerkt, dass mir am ersten Tag immer schlecht ist, besonders, wenn ich Kopfueber arbeite (Fuesslinge anziehen) und dabei vielleicht noch den Dieselgeruch vernehme. Das legt sich nach einem Tag.
Es gibt hingegen Leute, denen wird schon schlecht, wenn sie das Wort Welle nur hoeren. Das legt sich auch nicht. Fuer so jemanden wird einen Safari die Hoelle sein.
Fazit: Auf diese Frage kann es keine Antwort geben, weil jeder Mensch verschieden ist.
Antwort von Michi1976 am 26.01.2005 - 12:30 Hallo,
also da kann ich Jessica nicht recht geben. Ich habe auch mit Seekrankheit zu kämpfen. Die ersten Tage auf dem Boot sind meist nur mit Tabletten (Zintona) zu ertragen. Nach 3 Tagen geht es bei mir meist besser so dass ich gegen Ende meist nur noch ein Tablette als Placebo einschmeisse. Klar ist es von Person zu Person verschieden, aber eine Safari muss für jemanden mit Seekrankheit nicht die Hölle werden.
Antwort von Jessica am 26.01.2005 - 12:40 Du wirst doch jetzt nicht das pflanzliche Zintona (=Ingwerwurzelextrakt), das keine Nebenwirkungen hat (nur die Gegenanzeige Gallensteine und Kinder unter 6) mit chemischen Mitteln, wie Vomex etc. vergleichen wollen?
Ich frage mich, an welcher Stelle meines Textes Du mir nicht zustimmst. Ich denke, ich hab alle Gruppen von Seekranken erfasst.
Antwort von Michi1976 am 26.01.2005 - 12:54 Wo wird hier von chemischen Mitteln gesprochen ? Wer vergleicht diese Mittel ? Bist wohl in den falschen Thread gerutscht
Ich stimme Dir an der Stelle nicht zu an dem Du sagst: Es gibt hingegen Leute, denen wird schon schlecht, wenn sie das Wort Welle nur hoeren. Das legt sich auch nicht. Fuer so jemanden wird einen Safari die Hoelle sein."
Bei mir dachte ich auch, dass sich das nicht legen würde, und ich es einfach zu akteptieren habe. Aber nach einer Zeit habe ich gemerkt, dass ich keine Tabletten mehr benötige.
@Martin: Hat Deine Freundin auch mal Zintonia probiert ? Hat mir sehr gut geholfen, und wie Jessica angedeutet hat, keine Nebenwirkungen. Die habe ich alle 3-4 Stunden genommen.
Antwort von petersen_martin am 26.01.2005 - 16:29 Hallo Michi,
nein, Zintonia hat sie bislang noch nicht genommen. Werde ihr den Tip mal weiter geben. Vielen Dank!
Gruß
Martin
Antwort von Jessica am 26.01.2005 - 16:31 jupp, Michi, falscher Thread, sorry.
Und Martin, erheblich billiger als Zintona ist, Ingwerwurzel direkt zu kauen - allerdings ist das nicht jedermanns Geschmack.
Antwort von hket am 28.01.2005 - 19:42 Bevor ich mich ins Auto zum Flughafen setze nehme ich ein Reisekaugummi, nach 3-4 Stunden noch mal eins. Danach steige ich auf normale Kaugummis um. Aber verratet das bitte nicht meinem Körper, weil bevor ich diesen mit dem Trick ´reingelegt habe, habe ich selbst Galle und Blinddarm noch über die Reling entleert.
Helmut
Antwort von ekke am 20.02.2005 - 13:42 habe zwr keine probleme mit seegang, aber vieleicht hilft das weiter:
das problem ist in der regel das der boden schwankt und das gleichgewichtsgefühl keinen fixpunkt hat. also nicht den fehler machen und in sich in die kajüte verziehen sondern rauf aufs deck und einen fixpunkt zumindest fürs auge suchen, zb ufer oder horizont (funktioniert natürlich im herbststurm auf dem nordatlantik nicht).
und immer vergegenwärtigen, seekrankheit ist eine sache wo sich viel im kopf abspielt, also möglichst entspannt angehen.
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