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Sauerstoff -Sensoren
Abgesandt von o2 sensor am 24.05.2007 - 18:52:

hallo zusammen,

ich bin auf der suche nach tip`s für die lagerung für sauerstoff-sensoren um die lebensdauer zu verlängern, vieleicht kann mir ja jemand weiter helfen (ich habe auch schonmal von sauerstoff-binde mittel gehört)



Antwort von DR am 24.05.2007 - 19:10
Moin, ich verschliesse meine Sensoren in einem gasdichtem Behälter. Du kennst doch bestimmt die Schlüsseleier? Da drin liegen die bei mir. Keine Ahnung ob es Sauerstoffbindemittel gibt. Hm, man könnte die Schlüsseleier vorher mit Argon spülen, keine Ahnung ob das was bringt. Irgendwann geben die halt auf, dann gibts neue. Ein Freund lagert seine Sensoren zusätzlich noch im Kühlschrank. Bringt das was? Wie lagerst Du bisher den Sensor?

Gruss aus dem Norden,

Dirk.
Antwort von arudolph Registriertes Mitglied am 24.05.2007 - 20:09
Hallo Zusammen,
der aus meiner Sicht beste Weg ist die Lagerung in einen verschlossenen Behälter, damit es zu keiner Luftzirkulation kommt und zusätzlich in einem kühlen Raum.

Ich denke das sollte reichen, um das Maximum aus den Sensoren heraus zu holen.

Viele Grüße
Andreas
Antwort von postmaster Registriertes Mitglied am 24.05.2007 - 20:22
Hallo zusammen,

luftdichter Behälter in kaltem Raum ist schon sehr gut und wer dann noch die Möglichkeit hat, den Behälter mit Argon (sollte in Taucherkreisn ja kein Problem sein oder Stickstoff zu spülen und den Sauerstoff verdrängt, der kann die Lebensaduer nochmals verlängern...

Alex
Antwort von DR am 25.05.2007 - 06:07
Moin Jungs und Mädels, ich habe auf meine Sensoren noch zusätzlich eine Verschlusskappe geschraubt. Diese, welche auf den meisten 1/2 Zoll Anschlüssen von neuen Mitteldruck Schläuchen sitzt. Die sind so elastisch, dass man die auch auf das Sensorgewinde bekommt. Dann das Sensörchen in das Schlüsselei und weglegen, wie gesagt/ geschrieben.

Gruss, Dirk.

Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 25.05.2007 - 07:43
Hallo o2 sensor,

für was setzt du deine Sonsoren ein?
Auf RBW gabts dazu auch eine gute Diskussion:
Hier klicken

Gruß,
Christian
Antwort von L.Weimann am 26.05.2007 - 09:07
Hallo Leute
Sensoren im Kühlschrank lagern verkürzt die Lebensdauer enorm.Am besten kühl und trocken in einer Dose.Stickstoff ist hilfreich aber aufwendig.
Es gibt Sensorköpfe von Submatix ( Multi Sensor Kopf)und Tec me bei denen die Sensoren sogar im Sensorkopf bleiben können. Dieser kann einfach mit Gummistopfen verschlossen werden.
Chemische Sensoren verbrauchen sich immer , auch in geschlossener Dose,es ist nur eine Frage der Zeit.Deshalb sollte man keine überlagerten benutzen und immer mit Luft und Sauerstoff Klalbrieren.

L.Weimann
Antwort von Clemenzo Registriertes Mitglied am 26.05.2007 - 20:28
@L.Weinmann

""" Sensoren im Kühlschrank lagern verkürzt die Lebensdauer enorm."""

Kannst du auch den Grund nennen????
Antwort von mccr am 27.05.2007 - 19:42
Hallo,

mal ne Zusatzfrage: Wie lange halten denn bei Euch die Sensoren so tendentiell? Meine werden schon wieder schlechter obwohl Sie noch nicht mal ein Jahr alt sind.

Grüße Micha

Antwort von DR am 28.05.2007 - 06:19
Moin,

10-18 Monate sagt man. Ich habe auch nichts anderes festgestellt. Irgendwo in diesem Zeitraum verabschieden sie sich.

Gruss aus dem Norden und ab zum See,

Dirk.
Antwort von mccr am 28.05.2007 - 06:49
Hallo,

Ich verwende ja die hier Hier klicken
PSR 11-39MD 60 Monate Lebenserwartung, Wunsch oder Wirklichkeit?

Grüße aus Sachsen Anhalt

Micha


Antwort von L.Weimann am 28.05.2007 - 10:35
@ Clemenzo

Durch Unterkühlung verändert sich die molekulare Struktur des Elctrolyts was auf Kosten der Lebensdauer geht.

@ mccr

Dr PSR 39 MD wird mit 42 Monaten exspected live angegeben , das bezieht sich auf die maximale
Lagerfähigkeit.
Normalerweise halten diese Sensoren zwischen 6-12 Monaten.
Die Lebensdauer ist abhängig von der Sauerstoffmenge mit der die Celle in Verbindung kommt.Normalerweise halten die Sensoren 6-12 Monate.
Das ist abhängig von der Anzahl der gemachten TG s
Der Lagertemperatur usw.


Antwort von the chemist am 29.05.2007 - 00:54
@ L.Weimann

Lieber L.Weimann, das musst du mir als Chemiker mal erklären, wie sich beider Absenkung der Temperatur von ca. 20°C auf ca. 4°C im Kühlschrank die Lebensdauer einer Galvanischen Zelle, die aus Gold/Blei oder Chrom-Nickel/Blei oder Silber/Blei Elektroden und einem Flüssig-Elektrolyten mit gegenüber Wasser erniedrigtem Schmelzpunkt eine Veränderung der Struktur einsetzen soll??? Mir ist bisher nicht bekannt, dass diese Veränderung irreversible Veränderungen hervorrufen könnte, wenn dann höchstens reversible Änderungen!
Also woher hast du deine Infos???

the chemist
Antwort von DINspiration am 29.05.2007 - 17:16
Hallo

Für die "korrekte" Aufbewahrung von O2-Zellen gibt es "1001" verschiedene Varianten. Tatsache ist aber, dass sofort nach der Produkten der Timer beim O2 Sensor läuft. Sobald man in aus der Schutzverpackung nimmt geht es einfach etwas schneller. Alle Hersteller sprechen von einem "Shelf Live" - Maximaler Lagerzeit und einer zu erwartenden Lebensdauer. Diese bezieht sich auf den "normalen" Einsatz. Beim tauchen wird er O2 Sensor unter den schlechtest möglichen Bedingungen eingesetzt! Daher erreicht man nie die maximal angegebene Lebensdauer. Egal was man macht, den "Timer" einer O2 Zelle kann man nicht aufhalten. Es ist nur möglich das entgültige aus der Zelle etwas hinaus zu zögern. Zum Beispiel nach dem TG immer schön trocknen lassen. In der Regel müssen alle Zellen nach 8 - 14 Monaten ersetzt werden. Wichtig ist es herauszufinden wann eine Zelle ersetzt werden muss. Dies ist besonders wichtig, wenn ein O2 Sensor in einem Rebreather eingesetzt wird. Der erste Schritt ist die Kalibrierung. Oftmals werden O2 Zellen nur mit Luft kalibriert. Mit Luft lassen sich oftmals auch noch verbrauchte Zellen ohne Probleme kalibrieren. Viel wichtiger ist die Kalibrierung in 100% Sauerstoff. Hier zeigt sich, ob eine Zelle grundsätzlich noch etwas taugt. Misst man die Millivolt einer Zelle sollte der Wert in Luft und Sauerstoff linear sein. Der Faktor ist ca. 4.78. Das heisst eine Zelle in Luft mit 8 mv sollte in Sauerstoff 38.24 mv anzeigen. Beim Rebreather sollte eine Zelle mit weniger als 38 - 40 mv gar nicht mehr verwendet werden. Dieser Test zeigt nur ob die Zelle mit Umgebungsdruck noch korrekt funktioniert. Um 100% sicher zu sein, dass die Zelle unter Wasser noch korrekt anzeigt, sollte die Zelle unter Druck geprüft werden. Entweder kauft man sich ein entsprechendes Messgerät oder man spült seinen Rebreather auf 6 Meter mit 100% Sauerstoff und schaut sich an welchen PO2 die Instrumente anzeigen.
Antwort von Auch nur ein Gast Registriertes Mitglied am 29.05.2007 - 18:01
Hallo,
kann es sein dass Du von einem ganz bestimmten Sensor spricht. Soweit mir bekannt haben z.B. die Sensoren fürs Oxy nur eine Spannung von 15 mV. Es kommt also sehr darauf an auf welche Sensoren Du in deiner Beschreinug beziehst.

Schönen Gruß

Antwort von DINspiration am 29.05.2007 - 23:21
Nein ich spreche nicht von einem bestimmten Sensor. Die meisten O2 Sensoren für Rebreather haben einen Sollwert von 10 mV +- 3 mV gemäss Spezifikation der Hersteller. Dieser Sollwert bezieht sich auf Luft. Das heisst liefert der Sensor zwischen 7 mV und 13 mV liegt er innherhalb der Spezifikation des Herstellers. Der Oxy Spy verwendet zum Beispiel einen Teledyne R22D oder alternativ einen AAI PSR-39-MD (8.5 - 13 mV). Ein solcher Sensor sollte bei 100 O2 mindestens 47.8 mV liefern, wenn er bei Luft 10 mV anzeigt. Etwas speziell sind zum Beispiel die Sensoren für den Dräger Oxygauge. Dieser liefert ca. 30 Mikroampere pro Kathode. Hier müssen natürlich andere Werte verwendet werden.
Antwort von classic am 30.05.2007 - 17:12
Hallo Profis,
ist es denn möglich an einer Zelle zwei o2-Überwachungen zu betreiben oder geht die Zelle kaputt- so könnte ich mir die vierte Zelle für den Vr3 sparen und stattdessen an einer der vorhandenen abgreifen.

Ich verstehe leider nichts davon.
Antwort von seppu Registriertes Mitglied am 30.05.2007 - 18:16
hai
@classic
laut einigen freaks von rbw geht das und wird gemacht.ist aber eigentlich unsinn.redunant heisst für mich eine überwachung mit seperater zelle und seperater energie.schau dir mal den beannie adapter an.an dem kannst du bis zu 5 zellen hängen.und zwei kabelduchführungen sind auch möglich.dabei bleibt dein sensorkopf unbeschädigt.
gruss sepp
Antwort von DINspiration am 30.05.2007 - 19:07
@Classic

Die Aussage von Sepp ist korrekt. Theoretisch kann man zwei Messgeräte am gleichen O2 Sensor anschliessen. Ich würde es aber auch nicht machen. Mit einem VR3 und zusätzlichem O2 Sensor hast du ein redundantes System. Wenn es wirklich um ein Inspiration geht, empfehle ich ebenfalls den Beannie Adapter.
Antwort von classic am 30.05.2007 - 21:26
die Frage ist inwieweit ein Einzelsensor redundant sein kann.
Im Bezug auf die drei anderen Sensoren ist ein vierter lediglich nur eine Vergleichsgrösse.

Habe wohl eher an den URM Hier klicken mit 3 Sensoren in Verbindung mit Vision und einem vierten Sensor gedacht.
Geschaltet zB. nach folgendem Muster:

Vision: 1-2-3
URM: 2-3-4
Antwort von Mike E. am 31.05.2007 - 12:00
IMHO haben die meisten elektrischen Anzeigen keine "Sensor Schutzschaltung" und so kommt es zu "zufälliger" Verkürzung der Sensor Lebensdauer.

Antwort von DINspiration am 31.05.2007 - 12:28
@Classic

Die Redundanz bezieht sich nicht auf den einzelnen Sensor, sondern die Möglichkeit immer noch einen PO2 Wert ablesen zu können, wenn alle Kontroller vom Inspiration aussteigen sollten. Eine Vision Elektronik mit URM halte ich persönlich für einen Overkill. Man hat bereits zwei Kontroller, ein Display, Tauchcomputer und ein HUD. Zusätzlich noch ein PO2 Display, VR3 Tauchcomputer und ein weiteres HUD ist etwas zuviel. Eine mehrfache Redundanz die schlussendlich an den Sensoren scheitert. Die Anzeigen aller PO2 werden auch nie 100% übereinstimmen. Die Vision Elektronik und URM werden verschiedene PO2 anzeigen. Der Anzeigeintervall ist bei beiden Geräten verschieden. Die Frage ist was man genau erreichen will: Zu einem Bruchteil des Preises von einen URM bekommst du den Beannie Adapter fürs Vision und ein rEvodream (PO2 Display für zwei Sensoren und HUD). Den VR3 kann man auch noch anschliessen.
Antwort von Divelermentov Registriertes Mitglied am 29.06.2007 - 04:40
Hi Leute

verstehe die diskussion nicht, vielleicht bin ich schon zu lange in down under aber

a) CCR - $12000
b) umbauten am CCR $2000
c) computer (VR3 + HS Explorer) $5000
d) sonstiges $5000

well- ich komme hier locker auf ueber $20000 in equipment.

und ihr diskutiert wie man die lebenserwartung eines )$100 verbauchsteiles erhoeht ?
Macht iergendwie keinen sinn. Ist wie wenn man versucht das Sorb wiederaufzubreieten. Sorry to be so blunt.

Aber wenn man hier sparen muss, dann ist CCR diving vielleicht nicht das richtige hobby ?

Und zum anderen - die Sensoren velieren nunmal ihre linearitaet, also selbst wenn der sensor nocht eine ordentliche spannung giebt, heisst das noch lange nicht das die lineariteat gegeben ist.
Einzige moeglichkeit im drucktopf testen, oder wie es die meisten machen nach 12 monaten ab in den muell und neue rein.

my .02

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