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Antwort von O2-Taucher am 29.12.2007 - 15:09 Aha, das ist schon mal was. Danke! Interessant wäre noch der Bereich bis zu einer Tauchzeit von ca. 1h mit einer höheren Auflösung. Allgemein wird ja von einem max. O2-Partialdruck von 1.7 bar gesprochen, was bei 100% O2 einer Tiefe von 7m entspricht. In unseren Geräten pendelt sich der O2-Gehalt bei rund 80% ein, womit wir kurzzeitig (max. 5 Minuten) auch bis auf rund 10m Tiefe gehen - das aber eher am Ende des Tauchganges. Die Gesamttauchzeit ist jedoch nie länger als 90 Minuten.
Es wird auch von einer "normalen" und "exzeptionellen" Grenze gesprochen, sowie von einer "französischen". Von wem könnten die Kurven stammen?
Antwort von divetommy am 29.12.2007 - 15:23 Ich würde die Leute von der HP fragen woher sie die Kurven haben.
Kenne mich bei Kreislern leider nicht aus. Bei offenen Systemen ist allerdings 1.6 bar im Rahmen der Deko der max. empfohlene Druck und während des TG zwischen 1,4 bis 1,1 bar je nach Tauchzeit und bzw. TG-Art.
lg
tommy
Antwort von cavetenshi am 29.12.2007 - 15:58 Die Infos kommen aus dem Buch Tauchen mit Mischgas von Heinz K.J.Lettnin. Tabellen und Text wurde Wort für Wort daraus entnommen. Das Buch ist ein altes Theoriestandardwerk der Berufstaucherei. Ein Hinweis auf der DIR-Austria-Homepage von wo die Infos kommen wäre ja nicht schlecht.
Antwort von Silberflosse am 29.12.2007 - 21:17 Kann mir mal Irgendjemand erklären, wozu das gut sein soll?
@O2-Taucher
Du gehst also mal eben auf 10m mit O2?
Was ist, wenn Du OC gehen musst? 2bar?
Welchen Sinn hat diese Art von Tauchen überhaupt?
O2 für Deko, supergut, aber für 6m-Tauchgänge von 90min?
Gruß
Frank
Antwort von Silberflosse am 29.12.2007 - 21:19 Oder bist Du wieder einer dieser Trolls?
Antwort von O2-Taucher am 30.12.2007 - 16:10 Der Vorteil dieser Geräte ist, dass du mit einer Flaschenfüllung z.B. an einem Wochenende 2 bis 3 Tauchstunden machen kannst - so auch an abgelegenen Gebieten. Die Geräte sind leicht und klein und für Flachwassertauchgänge sehr gut geeignet.
Im Kreislauf befinden sich je nach Spühlart und Gerät ca. 80% O2, niemals 100%. Mann kann das z.B. mit einem Oxygauge sehr gut kontrollieren. Deshalb sind auch Tauchgänge tiefer als bis 7m möglich. Ich kenne Militärs, die tauchen damit kurz bis auf 20m Tiefe...
Leider ist es schwierig eine (gute) Ausbildung im O2-Tauchen zu kriegen. In Italien ist das viel bekannter als bei uns. Da können auch entsprechende Tauchscheine erworben werden. Wir hatten damals bei der Polizei eine Kurzausbildung, worauf wir selber aufbauen konnten. Leider sind zu dieser Tauchart wenig Informationen vorhanden. O2-Geräte sind relativ gut zu erwerben. Wie kennst du dich da aus?
Antwort von divetommy am 30.12.2007 - 16:28 @O2-Taucher
Ich denke, dass können dir die Leute aus dem Rebreatherforum eher beantworten. Es ist eine grundlegend andere Technik durchgehend mit O2 > 50% zu tauchen als mit O2 am TG-Ende zu dekomprimieren.
In der Praxis des technischen Tauchens OC werden die TG meistens mit einer entsprechenden Software am PC vorberechnet. In diese Sortware fließen für die Berechnung der Gase auch so Faktoren wie max. O2-Partialdruck etc. ein. Einige dieser Programme sind sogar als freeware verfügbar.
Vielleicht gibt es sowas auch für Kreisler?
lg
tommy
Antwort von Russenkreisler am 30.12.2007 - 22:40 Tauche selbst gerne mit eine geschlossenen O2-Kreisel (russischer Bauart, leicht modifizert). Es hat eindeutig Vorteile!!! Keine Blasen, kein Lärm, sehr geringes Gewicht (tauchfertig unter 10KG). Gerade beim Fotografieren, inoffizieller Seeerkundung oder beim Schwimmer, Enten usw. erschrecken kommen diese Vorteile voll zum Tragen. Und es Stimmt auch das man damit etwas tiefer tauchen kann als die Therorie es zulässt und auch ein PPO von 1,6 ist nicht unmittelbar tödlich.
Und ich liebe diese entspannten 3 h Seeumrundungen im Flachwasser, die ich mangels fähiger Partner (ist zu anstrengend, zu lange, muss Pipi usw.) meist Alleine mache.
Auch die Sauerstoffgrenzen welche in Tabellen nachrechenbar sind, sind theoretische Werte. Mancheiner zittert schon bei 95% andere machen 150% ohne Probleme. Und die Individuelle Grenze hängt stark von der Tagesform, Training, Gewöhnung uvm. ab.
Ich denke O2-Diver weiss was er tut!
Antwort von Silberflosse am 31.12.2007 - 06:50 Ok, unter diesem Gesichtspunkt macht es natürlich Sinn soetwas zu tun.
@Russenkreisler
Das ist wohl war. Auch bei Dekotauchgängen kommt man schnell mal weit über die 100, auch über 170%ZNS.
Man muss dann halt schon in der Planung entscheiden, ob man es zulässt oder nicht.
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