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Foren - Tauchmedizin - Sauerstoff Konstantfluss




  

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Sauerstoff Konstantfluss
Abgesandt von posedonia Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 10:41:

Hi!

Ich besitze eine 8 Liter O2 Stageflasche mit Automaten, den man prima als Notfallsauerstoff einsetzen kann, zumindest bei aktiver Atmung der Verunfallten. Allerdings bräuchte ich aber für eine O2-gestützte Mund-zu-Mund Atemspende mit Maske einen konstanten O2 Fluss, den ich über einen Schlauch in den Anschluss der Maske einströmen lassen würde.
Die Frage nun: Gibt es einen Druckminderer, der auf ein Flaschenventil (Luft!) passt und an den ich einen Schlauch anschliessen kann?
Kann ich auch meine 1. Stufe vom Automaten dafür verwenden?



Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 11:23
Deine KOnfiguration ist unklar. Hast du eine O2-Stage mit O2-Anschluss oder eine O2-Stage mit Luftanschluss (hoffentlich nicht, da nicht zulässig, wer hat die getüvt?)?

1. Stufe vom Automaten: Wer soweit ausgebildet ist, dass er O2-Stages braucht, sollte auch wissen, dass eine 1. Stufe vom Atemregler einen Flow von ca. 2000 l/min hat. Also unbrauchbar!

Such mal bei Ebay nach constant-flow-O2-Armaturen, am besten einstellbarer Flow bis 20 l/min.

Wie geht eigentlich Mund zu Mund mit O2-Gabe??? Kopfschüttel!

Jo
Antwort von check_it_now am 01.06.2005 - 12:21
hallo

hast du eine stage flasche mit luftventil? hast du einen umgebauten luftautomaten fuer O2?
hast du an deinem luftventil einen adapter von luft auf O2 und einen O2 automaten?
fuer was benoetigst du einen druckminderer mit luftanschluss?

wie dem auch sei

-adapter von luft auf O2 und umgekehrt gibt es bei ebay.
-auch bei ebay gibt es bereits funktinoierende O2 systeme welche nicht nur ne einstellung des flusses sondern auch eine kontrolle des selbigen gestatten.

natuerlich ist es theoretisch moeglich hinter deinen O2 automaten (also ab mitteldruck anschluss) etwas dran zu bauen was einen andern fluss moeglich macht aber du brauchst natuerlich auch etwas um diese einstellung zu kontrollieren.

ich rate dir davon ab.

wer soll denn dieses eigenbau system bedienen? nur du sicher nicht oder gehst du faelschlicher weise davon aus, dass du immer der versorger bist und niche auch das "opfer" sein kannst? ich denke nicht, dass du dann erklaeren willst/kannst wie dein O2 rettungssystem funktioniert.

PS: solltest du wirklich eine O2 stage flasche mit luftanschluss haben bitte pruefe was in dieser flasche fuer ein medium ist. wer (wenn nicht privat) fuellt dir diese flaschenkonfiguration mit O2?


praezisiere doch bitte noch mal deine konfig und was du moechtest falls dir jetzt noch nicht geholfen ist

cu
Antwort von posedonia Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 13:13
@alle: sorry, ich hatte vorausgesetzt, daß die normale Konfiguration im technischem Tauchen bekannt ist, hier also noch einmal präziser:

8L Sauerstoffflasche mit O2 sauberen Luftventil und O2 sauberen Luftautomaten als Stage mit med. O2 gefüllt, ich würde sagen, 80% der technischen Taucher hat diese Konfiguration und auch das Füllen ist kein Problem.
Was wäre an einer Bedienung denn kompliziert? Einfach Druckminderer mit Schlauch auf die Flasche schließen, Maske dran, fertig. Mit einer definierten Drosseldüse brauche ich dann nur einmal die Flussrate kontrollieren. Ich will mir ja gerade nicht noch zusätzlich eine Notfallausrüstung dazu kaufen, die ein sehr viel geringeres Flaschenvolumen besitzt.

@Fördertaucher: ich muß Dir leider sagen, daß Du keine Ahnung hast. Ich habe nicht nach Belehrungen gefragt, sondern eine konkrete Frage zu einer möglichen Anordnung gestellt, nicht umsonst sprach ich von einem Druckminder, oder? Es sollte auch klar sein, daß natürlich die Maske mit der Mund zu Mund Beatmung gemeint ist, an die Maske soll der Schlauch der über den Druckminderer mit der Flasche verbunden ist.

Antwort von check_it_now am 01.06.2005 - 14:22
so sehe ich das aber nicht!!

naja nur weil 80% der technischen taucher (was immer das technische tauchen auch beinhaltet) das so machen, heisst das nicht, dass es nun der standart ist den alle kennen muessen oder?


wie dem auch sei

mit einer drosselduese ist es eben nicht getan. (meiner meinung nach) die haellt den fluss eben auch nur bei gleichbleibendem eingangs und gleichbleibendem bedingungen konstant.
das kann man aber niemals sagen. die frage ist in welchen groessenordungen schwankt der fluss bei verschieden drossel-ein/ausgangsbedingungen. sprich eingangs- /ausgangsdruck/innen-/umgebungstemperatur usw an der drosseloeffnung.
wenn das nur 1 l/min ist es wahrscheinlich akzeptabel. im uebrigen wuerde ich mich nicht darauf verlassen wollen das diese drosselduese immer offen ist. nach meiner erfahrung mit solchen duesen ist ein nachstellen haeufig notwendig.


1.das beginnt bereits bei umgebungstemperaturschwankungen. ich bin ziemlich sicher das im winter und sommer andere fluesse sich einstellen werden weil die duesenoeffnung sich vergroessert oder verkleinert hat auf grund der ausdehnung bei verschiedenen temperaturen.

2.wie willst du sicher gehen, dass die drossel gleich warm bleibt? im sommer sagen wir bei 25 gdrC startest du mit dem vorgang. ich vermute mal, dass sich waehrend des flusses das ding abkuehlen wird (ich bin ziemlich sicher) dann veraendert sich auch der duesenquerschnitt......

3. feuchtigkeitsbildung an der duesenoeffnung koennte zur vereisung fuehren? dann hast du gar keine fluss mehr. auch nicht das wahre ziel wuerde ich mal sagen

4. schmutzpartikel. zumindest theoretisch denkbar bei einer derart kleine oeffnung.


>Ich will mir ja gerade nicht noch zusätzlich >eine Notfallausrüstung dazu kaufen, die ein sehr >viel geringeres Flaschenvolumen besitzt.

deine eingangsfrage war doch genau dahin gehend, dass du die flasche nutzen willst die du schon hast. das kannst du auch mit einem bei (ebay) oder wo auch immer erworbenem O2 system machen. nimm einfach nicht die kleine flasche

adapter auf deinen luftanschluss und fertig.

ich denke eine reglung ist auf grund der moeglichen unterschiedlichen umgebungstemperaturen "zwingend" notwendig.

vermutlich wird 1-4 wohl auch der grund sein warum professionelle hersteller das so tun - den fluss regeln.



naja und wenn du doch mal jemandem helfen willst und er "nippelt" dabei ab hast du mit deinem selbstbausystem denke ich nicht wirklich gute karten oder?


cu
Antwort von check_it_now am 01.06.2005 - 14:25
sorry kleiner verschreiber hette es nochmal lesen sollen

>mit einer drosselduese ist es eben nicht getan.
>(meiner meinung nach) die haelt den fluss eben >auch nur bei gleichbleibendem eingangs und >ausgangs bedingungen konstant.


cu
Antwort von Geddi2003 Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 14:30
Jau, mein Dolphin läuft auch mit solchen "Drosseldüsen" - und zwar perfekt und sogar mit CE (wers braucht) ! Und man kann sogar damit tauchen. Andere Rebreather haben Nadelventile (Aquatek Voyager und Azimuth). Die von Dir angesprochenen Probleme bezüglich es Aufrechterhalten eines Konstantflows sind also schon längst konstruktiv gelöst, und funktionieren bestens und unter wesentlich härteren Bedingungen als bei 1 bar Umgebungsdruck. Und macht nicht immer eine Doktorarbeit aus allem. Gerd
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 14:32
@ posedonia

1. Lies richtig, oder kennst du keine Förde?

2. Warum wirst du zickig?

3. Deine O2-Stage mit Luftbentil mag ja füllbar sein, aber zulässig ist sowas dennoch nicht

4. Drück dich doch bitte fachlich korrekt aus, was die Beatmungsmaske angeht.

5. Deine Idee mit der Drosseldüse ist Unsinn, denn wie willst du da bei abnehmendem Flaschendruck einen konstanten Flow herstellen?

6. Auch ein constant flow-Ventil beinhaltet einen Druckminderer.
Antwort von posedonia Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 14:54
@fördetaucher: schon mal was von einer kompensierter 1. Stufe gehört? Das ist so der Standard bei Lungenautomaten und bedeutet, das der Mitteldruck immer konstant bleibt und zwar völlig egal bei welcher Temperatur oder Fülldruck der Flasche.
Über die Zulässigkeit habe ich nichts gefragt, Du kannst verwenden was Du willst, meinetwegen auch eine O2 Stage mit O2 Ventil, was aber aus schon längst bekannten Gründen niemand macht. Was, bitte schön, interessiert mich denn die Zulässigkeit, wenn ich die Möglichkeit habe, einem Verunfallten genügend O2 zukommen zu lassen?
(Wo Du schon mit Schreibfehlern kommst, es heisst Luftventil, nicht Luftbentil.)

Bitte lass` es gut sein mit weiteren Kommentaren, da sie mir bei der Lösung des Problems leider nicht viel weiterhelfen. Ich rate Euch mal etwas mehr über die heutigen Ausrüstungskonfigurationen zu lernen, wie z.B. den Gebrauch von Stages, die Funktionsweise von modernen Lungenautomaten, usw.
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 15:29
Nun zicke ich zurück! Dein Satz "Wo Du schon mit Schreibfehlern kommst, es heisst Luftventil, nicht Luftbentil.": "heißt" schreibt man immer noch mit ß.

Und dein Nick: Ist das eine Kreuzung aus Pose (vom Angler) und Posidonia (= Seegras)?

Warum kaufst du dir nicht einfach ein Ventil mit einstellbarem Flow bei Ebay und hats Ruhe anstatt was rumzubasteln?
Antwort von check_it_now am 01.06.2005 - 15:51
@geddi2003

> wesentlich härteren Bedingungen als bei 1 bar Umgebungsdruck.

wie kommst du auf ein bar?

im endeffekt geht es um die druckdifferenz am eingang und ausgang der oeffnung. die bedingungen fuer einen konstannten fluss sind fuer die oeffnung dasselbe egal ob am ausgang der selbigen umgebungsdruck oder dein "wesentlich haerteren Bedingungen" druck herrscht.
wenn die druecke schwanken dann muss korrigierend eingegriffen werden wenn der daraus resultierende fluss nicht mehr akzeptabel ist.
wenn diese drosseln/nadelventile dies nicht ausregeln (weiss ich nicht, habe keine RB) oder dies woanderst geregelt wird, dann wird sich ob du willst oder nicht der fluss aendern.


aber trotzdem schoen das alles so gut funktioniert bei dir. wie oft und mit welchem aufwand mussen den deine duesen/nadelventile gewartet/eingestellt werden? dachte ich haette mal gelesen das man dies vor jedem tg tut. kann mich aber auch irren.

ich vermute mal du machst das wahrscheinlich in eigenem interesse oeffterst als du selber willst.


Ein O2 notfallsystem einstellen?
ich habe noch keinen gesehen der vor jedem TG prueft ob sein O2 system den richtigen fluss haben wird und dies einstellt und sich dann in 2 stunden darauf verlaesst.

die wahrscheinlichkeit, dass es seine aufgabe mit einem wann auch immer eingestellten nadelventilfluss SICHER tut ist nicht wirklich gross.


PS: wenn das fuer dich ne doctorarbeit ist was kann ich dagegen tun? du wirst wohl damit leben muessen. oder lies es einfach nicht.


cu
Antwort von check_it_now am 01.06.2005 - 16:16
@posedonia

>Ich rate Euch mal etwas mehr über die heutigen >Ausrüstungskonfigurationen zu lernen, wie z.B. >den Gebrauch von Stages,

bitte nicht EUCH sagen. fuehle mich angesprochen.

du fragst im medizinischen tread und erwartest automatich kenntnisse ueber dinge (wie stages) die nur ein technischer taucher beherrscht (wenn man den technischen tauchern glauben schenkt).

setzt doch dein frage da mal rein.


back to the question?

der mitteldruck wird max bis zum drosseleingang gehalten denke ich.
den ausgangsdruck/den fluss wird die 1.stufe nicht ausregeln koennen. der ist abhaengig vom queschnitt der duese..... siehe oben.


>Was, bitte schön, interessiert mich denn die >Zulässigkeit, wenn ich die Möglichkeit habe, >einem Verunfallten genügend O2 zukommen zu >lassen?

soll das system nun helfen oder vieleicht helfen?

<spass modi on>

ganz zuverlaessig und mit genuegend fluss wird es wenn du keinen druckminderer dran machst sondern nur einen schlauch und das ventil ganz langsam aufdrehst. geht prinzipiel auch. der fluss wird einfach mit dem ventil nach geregelt.

<spass modi off>

fuer was brauchst du ein hilfesystem wenn es dir egal ist ob es funktioniert? jetzt frag ich mich aber doch

hast du denn schon einen O2 druckminderer? ist der ganze umbau/aufbau eines solchen systems nicht zeit/kosten aufwendiger als das ersteigern fuer 50-70 euronen? kann man auch mal drueber nachdenken. oder?


cu
Antwort von domi Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 16:28
@ posedonia
ich habe mir gerade eine konstantflussdüse für mein eigenbau O2 Messer gekauft(Hier klicken), da ist der Fluss zwar zu klein (nur 1-2l/min, aber mit etwas vergrössern des Düsendurchmesser müsste eigentlich ein Fluss für deine Bedürfnisse machbar sein, das Ding wird einfach auf einen Inflator angestöpselt und gut ist. Das damit bestimt nicht ein exact xy l/min Fluss zu realisiern ist ist imho egal, alles zwischen 15 und mehr l/min ist ok, irgendwann wirds einfach etwas Verschwenderisch, aber bei 8l ist das nicht so tragisch.
zu den anderen komentaren sag ich lieber nichts. Ich würde mir von deinem System jederzeit helfen lassen auch ohne CE,TüV oder was auch immer!

Grüessli domi
(auch ich habe an allen Flaschen "Luftventile")
Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 17:00
@check_it_now
deine Behauptung stimmt nicht ganz.
Der Flow einer Düse hängt nur von Ein- und Ausgangsdruck ab wenn die Düse nicht im Überschallbereich betrieben wird. Ist dagegen der Flußgeschwindigkeit im Überschallbereich hängt der flow nur noch vom Eingangsdruck ab. Bei solchen Düsen geht man davon aus das der Übergang in Überschall ist wenn der Ausgangsdruck kleiner der Hälfte des Eingangsdruck ist.
Wenn du also 8bar Mitteldruck an deinem O2-Druckminderer hast hast du bis ca. 4bar Umgebungsdruck Überschallgeschwindigkeit in der Düse und somit hängt der Flow nur vom Eingangsdruck und der Einstellung der Düse ab.

Zur Frage selber.
Hätte ich auch wie domi gemacht. Drosseldüse Inflatoranschluß ran und der Ausgang in die Beatmungsmaske.
Kommt nur hinzu das du wahrscheinlich keinen Inflatorschlauch an dem O2-Druckminderer an der Stage hast.

Gruß
Christian
Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 17:12
Habe noch was vergessen.
Wie so ein System ausschauen sollte kann man sich ja hier anschauen Hier klicken

Gruß
Christian
Antwort von check_it_now am 02.06.2005 - 14:13
@christian m.

ja das stimmt. aber gerade deshalb ist die gefahr durch verstopfungen nicht wegzureden.
ich sehe nach wie vor das nicht geloeste probelm der querschnittsveraenderungen, sei das nun durch temperaturdiffernzen oder durch verschmutzungen/vereisungen - gerade bei ueberschall.

wie funktioniert denn der konstantflussabgang der DAN masken? ich vermute der ist geregelt oder aus speziellem materialien um eben querschnittsveraenderungen bei temp.schwankungen auszugleichen, welche vom preis her weit weg von gut und boese ist.
im endeffekt ist jedenfalls auch das von DAN ein komplettsystem.... womit wir beim thema waehren.


@domi
> (auch ich habe an allen Flaschen "Luftventile")
toll - aber wass willst du damit sagen?

> querschnittsveraenderungen an der duese...
mal sehen wie viele versuche er hat bis er den richtigen fluss gefunden hat.

wenn`s mehr als 1.ner ist haette er besser ein komplettsystem gekauft

allgm.

natuerlich ist prinzipiell alles machbar. sinnvoll ist es jedoch nur wenn die herstellungskosten die anschaffungskosten (und dort muss man auch den zeitaufwand zur herstellung des selbstbausystems beruecksichtigen) nicht ueberschreiten. ist doch wie im wirklichen leben oder?

wenn ich die eingangsfrage richtig verstanden habe hat er keinen druckminderer, keinen luftanschluss fuer diesen, keine duese, keinen (inf.)schlauch. eben nichts ausser seiner 8L O2 stageflasche und der idee.

wenn er all das notwendige kauft und dann zusammen baut hat er ein system was sehr wahrscheinlich nicht nur teurer war als ein herkoemmliches sondern auch noch unsicherer .

selbst wenn er aus kostengruenden an seinen vorhandenen regler einen inflatorschlauch dran macht (der muesste ja dann immer dran sein (auch unter wasser denn mit der flasche taucht er ja auch - und damit, wenn ich die allgemeinen diskussionen ueber feuchtigkeit in der "normalen" luft richtig verstanden habe, ist ein verstopfung/vereisung der duese vorprogrammiert - PS: ich bin absichtlich nicht darauf eingegangen weil er sich als Tec-Taucher geoutet hatte und ich davon ausging, dass er das selber weiss)) wird es wahrscheinlich teurer.

es ist doch ganz einfach so, dass man eben die eckpunkte seiner konstruktion mal abklaeren muss bevor man anfaengt zeit/muehe/geld reinzustecken um zum schluss doch zu sagen - naja es funktioniert VIELEICHT aber "schlau" war es nicht wirklich - waehre ich lieber mal in der zeit (meinetwegen auch technisch) tauchen gegangen


cu
Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 16:01
@check_it_now
Wenn du dich gegen eine Verstopfung der Düse absichern willst, kann man auch noch einen Filter davor schalten.
Hier klicken im dritten Bild von oben sieht man die verwendung eines solchen Filters.

In Rebreathern funktionieren die Düsen auch ohne Probleme. Vereisung ist dabei trotz Überschall kein Thema. Kannst du mal erklären warum dir eine Flowänderung so Kopfzerbrechen macht? Sehe darin kein großes Problem.

Die DAN-Regler haben meist ein Demandventil (ähnlich der 2.Stufe beim Lungenautomat) und einen FLowanschluß der bis 25l/min in Stufen einstellbar ist. Ich meine unser Regler hat sogar noch einen Anschluß der mit einem festen Flow arbeitet (bin mir aber nicht sicher). Kann mir kaum vorstellen das da ein großer Aufwand bestrieben wird damit der Flow konstant bleibt. Wenn möglich wird je zuviel O2 geliefert.

cu
Antwort von check_it_now am 02.06.2005 - 17:22
solange das gas von der flaschenseite bis zur duese ohne steckverbindung kommt ist es auch kein problem da benoetigt man auch keine filter.

ich gehe jedoch davon aus, dass die drossel nicht mit ins wasser kommt. also wird der inflator (oder was auch immer fuer ein schlauch an der 1. stufe haengen soll) an diese duese gesteckt. dann kommt aber nach dem TG sicher wasser (schmutz ist meinetwegen gefiltert (bis der dann verstopft)) an den eingang der duese und damit besteht immer noch vereisungsgefahr.

ok er kann natuerlich die duese noch vor den inf schlauch setzen und alles mit ins wasser nehmen. dann ist bis zum ausgang des verschlossenen (was auch immer schlauches) theoretisch kein wasser - also auch nicht am eingang der duese. ab dem schlauch ausgang hat er mindestens wasser was dann in die atemwege des "opfers" kommen kann. naja eventuell ein bischen theoretisch aber eben moeglich

je laenger man darueber nach denkt ist es prinzipiell moeglich wenn alles mit unterwasser genommen wird und die min/max fluss randbedingungen eingehalten werden.

kleiner nachteil ist, dass falls er doch mal die stage benutzt und leermacht, er seine konstruktion an keine andere (ausser an die 80% tech O2-stages) O2 flasche bekommt. das ist aber kein problem weil ja alle noch adapter mithaben fuer seine O2 taugliche 1. stufe mit luftanschluss.

>Kannst du mal erklären warum dir eine >Flowänderung so Kopfzerbrechen macht? Sehe darin >kein großes Problem.

macht es mir nicht hatte ganz am anfang bereits gesagt, wenn die flussaenderung in bestimmten grenzen (habe einfach einen wert 1 l/m angenommen) bleibt, sehe ich auch kein wirkliches problem. aber das weiss ich nicht ob das so ist und auch das habe ich gesagt/geschrieben.

PS: ist nur ein gedankenspiel bei dem man/frau selbst noch was lernen kann


cu
Antwort von check_it_now am 02.06.2005 - 17:26
doch noch was

wie oft ueberpruefst du die duese an den RB`s.

eben auch ne handling frage.

cu
Antwort von check_it_now am 02.06.2005 - 17:36
und noch was.
ein solcher filter von swagelok/gyrolok/parker wer auch immer die noch herstellt hat standzeiten. das weiss ich ziemlich genau weil ich damit sehr haeufig zu tun hatte. auch den preis dieser filter kenne ich. irgendwie geht es doch ueber den preis im endeffekt findet man das aber selber raus.

cu
Antwort von Christian M. Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 09:05
Also ich würde wahrscheinlich auch eher die Düse nicht mit ins Wasser nehmen. Dann hast du halt das Probelm der Steckverbindung. Soviel Wasser und Dreck sollte da aber nicht drin sein. Aber mal darüber nachdenken sollte man auf alle fälle .

Wenn ich meinen Rebreather länger nicht gebraucht habe überprüfe ich die Düsen eigentlich jedes mal. Wenn ich z.B. eine Woche beim Tauchen bin überprüfe ich sie meistens nur am Anfang mit dem genauen Tool von Dräger. Unter der Woche dann hin und wieder mit dem kleinen Flowmesser.

Die Filter sollten natürlich schon noch durchlässig sein Und wenn man schon so eine Ausrüstung hat sollte man sie auch pflegen damit sie dann geht wenn man sie braucht.
Aber Geiz ist ja bekanntlich Geil

cu

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