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Sauerstoffnotfallkoffer bei Ebay
Abgesandt von Robster Registriertes Mitglied am 17.04.2005 - 18:31:

Hallo Zusammen!

Bitte nicht gleich aufschreien, wenn ihr Ebay lest. Ich bin auf der Suche nach einem entsprechenden Notfallkoffer, damit ich im Fall des Falles schon mal Sauerstoff verabreichen kann. Jetzt gibt es also ein Angebot aus dem Hause Dräger aus alten BW-Beständen (kann dämlicherweise immer noch nicht verlinken; ist unter der Suche bei Sport+Sauerstoff zu finden). Ich habe in alten Threads gelesen, dass man die Finger davon lassen soll, weil die Technik veraltet, und die Druckminderer nicht mehr zugelassen seien. Hier steht aber, dass alles geprüft wurde, der Druckminderer einwandfrei funktioniert und die Flasche TÜV bis 2015 hat.
Wie bewertet ihr also solche Geschichten; ich finde das Angebot sooo schlecht nicht?

Danke und Gruß

Rob




Antwort von Michael Fisch Registriertes Mitglied am 17.04.2005 - 18:54
Ich wird deine Sauerstoffangebot nicht ablehnen am Ufer, im Notfall, nur weil das Zulassung abgelaufen ist. Wenn es das beste ist was du dir lesten kannst, ist es immer noch wesentlich besser als gar nichts.
Neue Geräte sind neuer, wesentlich teuerer, vielleicht besser, und haben eine gültige Zulassung.

Michael
Antwort von Joe Registriertes Mitglied am 17.04.2005 - 19:36
Kauf dir `ne Stage (wenn du noch keine hast), einen suerstofftauglichen (cleanen) Regler (oder lass deinen cleanen oder clean ihn selbst) und du hast dein Notfallset...und kannst damit noch tauchen...
Antwort von Joe Registriertes Mitglied am 17.04.2005 - 19:37
Kauf dir `ne Stage (wenn du noch keine hast), einen suerstofftauglichen (cleanen) Regler (oder lass deinen cleanen oder clean ihn selbst) und du hast dein Notfallset...und kannst damit noch tauchen...
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 17.04.2005 - 20:42
Du meinst so einen?

Hier klicken


Lies dir aber auch dies mal durch, insbesonders die Warnung am Ende

Hier klicken
Antwort von taucher_4_ever Registriertes Mitglied am 17.04.2005 - 21:44
Hi

Ich habe mir einen sogenannten Pullmotor damals über nen bekannten für 100DM gekauf. Ich rate dir bau dir sowas selber wenn du genug ahnung davon hast. Bei e-Bay habe ich mir letztes jahr eine 2l Flasche für medizinischen Sauerstoff gekauft und die füllen lassen. Danach vom Pullmotor den Druckregler daran geschraubt. Mir einen AMBU Beute und 2 Sparatem Masken (diese die unten noch nen Beute dran haben) gekauft. Das ganze in einen Handelsüblichen Alukofffer ausm Baumarkt und fertig.
Bei meiner lösung ist der Vorteil das 2 Leute gleichzeitig daran atmen können oder einer beatmet wird und einer Atmet.
Meine empfehlung am schluss: Kauf dir ne kleine Flasche die noch TÜV hat (die haben immer 10 Jahre) dazu nen Druckregler der nicht zu alt ist die beiden Masken und wenn du meinst noch nen AMBU (Beatmungsbeutel) und fertig ist das grundkonzept. Nicht zuvergessen die Flasche füllen zu lassen. Das würde dich komplett rund 200€ kosten. Wenn du dir Unsicher bist frag.
Ich habe das ganze vorher nochmal von nem bekannten Mediziner sich ansehen lassen und der hat gesagt kann man auf eigene Verandwortung benutzen!!!!
Für die Angaben und Bauten übernehme ich keine Verandwortung!!!Ihr müsst selber wissen was ihr macht!!!
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 17.04.2005 - 22:43

@taucher_4_ever
Ich brauch zwar keinen Sauerstoff, bedank mich aber trotzdem für Deine klare Beschreibung.
Jetzt werden die sogenannten Tauchlehrer und alle Besserwisser gleich über Dich herfallen: wie kann man nur...... ist lebensgefährlich...... usw.
Und noch eine Frage am Rande: medizinischen Sauerstoff ?
Ist der wirklich nötig ?
Habe mal gehört, der sei um absolut weniges „besser“ bzw. „reiner“ - also in einem Bereich, den man – jedenfalls für kurzfristigen Einsatz – (2-ltr-Flasche bedeutet ja wohl kurzfristigen Einsatz, oder?) praktisch vergessen könne.
Dafür sei er aber im total umgekehrten Verhältnis teurer.
Wohlbemerkt: ich hab das gehört .

Uli

Antwort von tauchgrupi am 18.04.2005 - 00:40
Das medizinischer Sauerstoff teurer ist als technisch reiner Sauerstoff liegt daran, dass die Chargen, die für medizinischen Sauerstoff gedacht sind von einem Apotheker abgezeichnet werden. Unterscheiden werden sie sich kaum. Auch wird meines wissens jede Flasche vor dem Füllen geöffnet, innenbesichtigt, gereinigt, und gespült, damit 100% nur der medizinische Sauerstoff sich in der Flasche befindet.Ob der Aufwand für Notfallkoffer erforderlich ist, darüber kann man streiten. Aber der Gesetzgeber unterscheidet nunmal nicht, ob der Sauerstoff in einem Notfallkoffer, oder im Krankenhaus im OP zum Einsatz kommt. Rechtlich gesehen kann nur gewarnt werden, wer Sauerstoff gibt, verabreicht ein Medikament. Und wer das Medikament selbst herstellt verstößt ohnehin gegen die Gesetze, ob sie Sinn machen oder nicht. Auch mir ist Industriesauerstoff lieber als gar kein Sauerstoff. Allerdings bin ich auch nicht mit jeder Bastellleidenschaft einverstanden. Schließlich kann ja in jeder Richtung übertrieben werden.
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 01:02

......Auch wird meines Wissens jede Flasche vor dem Füllen geöffnet, innenbesichtigt, gereinigt, und gespült........kaum vorstellbar !
....... wer Sauerstoff gibt, verabreicht ein Medikament. Und wer das Medikament selbst herstellt......
Sauerstoff ist keine Medikament.
Hergestellt wird er – hmmm – in den grünen Blättern ?
Oder schon damals, wo der die Elemente und die ganze Welt erschaffen hat ?


Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 18.04.2005 - 01:25
"Sauerstoff ist kein Medikament"

Uli, da muss ich Dir leider widersprechen.

Obwohl Sauerstoff in der Atemluft vorhanden ist gilt er als Medikament, wenn er in höheren Konzentrationen verabreicht wird.
Einschlaege Pflegelehrbuecher fuehren aus, dass Pflegepersonal auch ohne Einwilligung des Arztes bis zu 6l 100% O2 verabreichen duerfen, wenn dies Notwendig erscheint (z.B. nach Rea), ein Arzt ist aber unverzueglich zu rufen.

Und zum Thema Laienverabreichung: Hier klicken (hab keine Lust, dass zu dieser Nachtstunde jetzt auszufuehren)
Antwort von domi Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 08:52
"jede Flasche vor dem Füllen geöffnet, innenbesichtigt, gereinigt, und gespült, damit 100% nur der medizinische Sauerstoff sich in der Flasche befindet"

ist mindestens in der Schweiz nicht ganz richtig, es wird bei den medizinischen "nur" die Flasche komplett leer gemacht und vor dem Füllen noch ein Unterdruck in der Flasche erzeugt, um "fremdgase" ganz draussen zu haben. beim technischen wir die flasche leer gemacht und ohne vakuumieren wieder mit dem gleichen O2 aus der gleichen füllanlage gefüllt.

Grüessli domi

PS ich habe auch so einen BW-Koffer, und finde das ding ganz tauglich. Zum Glück musste ich ihn aber noch nie bei einem Ernstfall benutzen. (ich fülle technischen, auch zum tauchen)
Antwort von Aquapapst Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 09:52
Ich habe mir diesen Koffer auch gekauft und bei dem Shop meines Vertrauens prüfen lassen. Alles bestens!

Ich bin zufrieden und fahre nun mit einem sicheren Gefühl, bei einem Unfall helfen zu können zum tauchen....

Grüße Aquapapst

Antwort von mhille am 18.04.2005 - 10:14
Hallo.

Vorneweg: Alles meine Meinung, ich bin aber auch kein Anwalt. Das soll keine Anleitung für irgendwas sein!

Wenn man schon in die schlimme Situation kommt, dass Sauerstoffgabe notwendig erscheint, dann wäre es mir als betroffenem wirklich sowas von egal, ob das Ding von irgendwelchen Behörden zugelassen ist oder nicht.

Mal abgesehen davon, dass es einen ordentlichen eindruck macht, also: es gammelt nicht grad offensichtlich vor sich hin.

Rein *technische* Gründe ("Ventil hat keine Zulassung","Gabe nur durch Ärtzte", "Technischer vs. medizinischer O2") würden mich *nie* davon abhalten, Sauerstoff zu geben bzw. evtl. ab zu lehnen, wenn ich es benötigen würde.

Der Koffer macht für mich einen ordentlichen Eindruck. Ich würde zuschlagen, wenn ich nicht schon was vergleichbares hätte

Grüße
Martin.
Antwort von Nexutron Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 18:07
Hallo zusammen.

*freue mich schon darauf gleich niedergemacht zu werden *

Aber trotzdem gebe ich mal mein "Lösung" zum besten.

So ein Koffer plus TÜV und füllen ist mir zu teuer.
Denoch habe ich Sauerstoff beim tauchen dabei.

Hier klicken

2-3 von diesen Dosen sind besser als nichts.
IMHO reicht dies bis zum eintreffen eines Hubscharubers oder NAW.
Geringer Platzbedarf und kosten.

Gruß Nex
Antwort von domi Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 20:45
@Nex
8 (acht) liter reiner sauerstoff pro Dose!!
Du meinst also du nimmst 2-3 Dosen pro Atemzug??
Da sag ich nur viel Vergnügen beim sparen, du bist der erste Sauerstoffanbieter, der mir keinen O2 geben darf, auch nicht im grössten Notfall.


Grüessli domi
Antwort von taucher_4_ever Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 21:27
zum Thema Sauerstoff:
Vorm Füllen wird die Flasche leergemacht, meinmal ein Vakum hergestellt und mir medizinischen Sauerstoff zum teil gefüllt wieder entleert, vakumiert und nun ganz gefüllt. Hirzu kann ich sagen das der technische und der medizinische Sauerstoff aus ein und der selben Abfüllanlage kommen. Außerdem dürfen nur Speziellausgebildete Personen diese Füllungen vornehmen und es muss ein MHD Datum auf der Flasche erkennbar sein.

Zu diesen "Haarspraydosen":
Also ich sage mal so besser als nix aber wenn man da jemanden wirklich mit Helfen will dann muss man schon das halbe Auto mit dem zeug vollhaben.
Außerdem sind die dinge wirklich so ungefährlich???Bei sonstigen Druckgasdosen steht manchmal drauf net bei hohen Themparaturen im Auto liegen lassen. Könnten die dinger net im sommer im Auto hochgehn????

MFG taucher_4_ever
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 18.04.2005 - 21:51

@ domi
also ich würde da nicht so schnell „draufhauen“.
Das Problem ist doch, dass die Anbieter dieser „Sauerstoffdosen“ zwar viel über die ach so segensreichen Wirkungen reinen Sauerstoff-inhalierens schreiben, aber null Information darüber ablassen, wie so eine Blechdose eigentlich funktioniert.
Die Artikelbeschreibung (ebay ?) spricht von 60 bis 80 Inhalationen. Was ist eine Inhalation, ist das EIN ATEMZUG ?
Ich unterstelle jetzt mal diese Vermutung und gehe davon aus,
dass mit einem normalen Atemzug etwa ein halber Liter Luft eingesaugt wird. Dann würde das bedeuten, dass eine von diesen Dosen eine Sauerstoffmenge von 70 : 2 = 35 ltr in sich hat.
Wenn diese Dose 1,5 ltr groß ist, wären also 35 : 1,5 = 23 bar drin.
Hmmm – kaum vorstellbar.
Also kriegt man da keinen richtigen Atemzug, sondern nur „O2-angereicherte“ Luft.
Und wie funktioniert das ?
Wie viel Druck ist denn in so einer „Sprühdose“ ?

unwissend

Uli

Antwort von domi Registriertes Mitglied am 19.04.2005 - 11:22
@ Uli

Wenn ich an die 8L von der E-bay Beschreibung glaube, dann ergibt sich wirklich nur eine sehr schwache Anreicherung.
Wenn ich die von dir angenommenen 0.5 L pro Atemzug nehme und ich 60 Atemzüge bekomme, dann haben wir ein beachtliches Nitrox 37.6% O2 ([60x 0,5 x 21% + 8x100%]/38 = 37.6% ), ich würde aber eher sagen, dass ich etwas tiefer Atmen sollte in so einem Fall, sagen wir mal so richtig tief: 4L pro Atemzug, dann haben wir noch ein 23,5er Nitrox, welches ich bekommen würde.
Da Atme ich lieber gleich ein echtes 21er und kann dafür ohne Dose vor der Nase auf den Rettungsheli warten.

Fazit: Ich bleibe bei meinem Koffer, da kann ich wenigstens über 15L /min O2 haben! (ist immer noch knapp für 100% O2)

Gruss Domi

Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 19.04.2005 - 12:15

hast mir jetzt Nitrox und eine Menge Zahlen um die Ohren gehauen -
bin dadurch in Bezug auf die Beschreibung dieser "Sprüdose" nicht schlauer geworden !

Uli

Antwort von Nexutron Registriertes Mitglied am 20.04.2005 - 01:19

Ich wusste es.
Ok war ja auch so provoziert.

Also .. .. ..
1. Domi du bekommst Sauerstoff von mir. Ob du willst oder nicht.
Passiert etwas, und ich müsste mich rechtfertigen wegen unterlassener Hilfeleistung. Ich höre jetzt schon den Richter sagen "Der hatte einen Unfall und war verwirrt, der wusste doch gar nicht was er von sich gibt"

2. Bei meiner Ausbildung am Sauerstoffnotfallkoffer ( 1x Bundeswehr und diesen komischen Oxygen first Aid von diesem Verband den keiner leiden kann) sind mir 2 Dinge "bewusst" geworden.

Jedes bischen Sauerstoff hilft.
Die Ausströhmmenge aus dem Koffer war nicht so hoch wie ich dachte. Ergo bei einem tiefem Atemzug hatte ich mehr Umgebungluft wie reiner Sauerstoff auf dem Sauerstoffkoffer.

Ach ja, nach deiner Rechnung mit der 15L/min sind es bei deinen 4L pro Atemzug nicht mal 4 pro Minute. Mehr kommt da wirklich nicht raus.
Viel vergnügen wenn du unter Stress bist.
Hoffe dir reichen in der Hektik 4 mal pro Minute.
Alles andere kommt über die Ventile der Maske.
Alos nix mit 100% O2 aus dem Koffer. (Auch ein Reservoirbeutel an einigen Geräten reichte mir nicht)

Der Notfallkoffer würde (je nach größe der Flasche) 1-3 Stunden reichen. (Gerechnet wird 12L /Minute bei 200 bar)
Die Haarspraydose ein paar Minuten.
Es sind die ersten Minuten die Zählen !!!!!!!
In Deutschland kann man meist von 10 -15 Minuten ausgehen bis Hilfe eintrifft.

@ Uli
Den druck in der Dose kenne ich nicht.
Laut Herstellerangabe sind es 60-80 Inhalationen "reiner Sauerstoff" Eine "inhalation, ist ja das was du bei normaler Atmung entnimmst.
Zwischenfrage: wie groß ist eine "Spare Air" Flasche und reicht ???

@ Domi
Ich würde eher mit diesem "Einweg-Dosen" die Zeit überbrücken, bevor ich aus Ignoranz gar nichts habe oder bekomme

Nur um es noch mal deutlich zu machen/sagen.
Der Notfallkoffer ist die "bessere" Lösung.
Die Dosen sind besser als nichts und haben meiner Meinung nach 2 Vorteile.
Platzsparend, Günstig (ist ja ein Einwegteil)

Gruß Nex
Antwort von domi Registriertes Mitglied am 20.04.2005 - 08:16
Hi Nex

danke für den Sauerstoff trotz meiner gegenwehr!

Ich bin mir bewusst, das mit den BW Koffern bei Stress keine 100% O2 möglich sind. Das ist auch von anderen der grösste Kritikpunkt an diesen KOffern. Bei der BW (ich Schweiz, Rettungstruppen) geht es auch sehr selten darum DCS zu Behandeln bzw. Vorzubeugen, es geht darum den Patienten mit mehr O2 zu versorgen und zu Beruhigen. Für das Psychische hilft vermutlich auch schon so eine Dose.

zu den 60-80 Inhalationen: Ich denke das es wirklich nur 60 Inhalationen mit Gemisch sind, ausser die 8 Liter sind die Dosengrösse. (Dann haben die Dinger aber nicht mehr Platz in meinem Auto, da wird es mit der 5L O2-Flasche schon eng)

Also Besser als nichts, OK, die Frage ist nur wie viel besser? Ist es eventuell noch besser wenn du an den Blättern einer Grünpflanze schnüffelst? Wie viel O2 hat es eigentlich direkt über den Blättern???

Grüessli Domi
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 20.04.2005 - 23:30
Im "entspannten" Zustand sind 8 Liter O2 drin.
Also so zirka 3 Atemzüge.

Oder was meint ihr würde eine leichte, billige, dünnwandige Blechdose an Druck aushalten?
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 20.04.2005 - 23:53

......Im "entspannten" Zustand sind 8 Liter O2 drin.....
wiederum möglichst unklar, bzw. so dass ich nix verstehe.
Die Sprache ist doch eigentlich dazu da, um einen Sachverhalt verständlich zu machen, und nicht um ihn zu verschleiern.
8 ltr in einem wie großen Gefäß?
unter wie hohem Druck?
wohlbemerkt, wenn kein Überdruck mehr da ist, dann ist noch reiner Sauerstoff drin, den man aber nicht rausatmen kann !
Entspannter Zustand heißt doch in Wirklichkeit: nicht unter Druck, also nur mit Umgebungsdruck - dann kannst Du also gar nix rausatmen.

Kann mir mal einer den Sachverhalt klar und verständlich erklären?
Wahrscheinlich nicht.
Vielleicht ist da ein "Treibmittel" drin, vielleicht ist das gleichzeitig so eine Art Dopmittel - wird doch als Leistungssteigerer angepriesen -

Uli

Antwort von Nexutron Registriertes Mitglied am 20.04.2005 - 23:56
@ Stephan
*lach*
genau

Gruß Nex
Antwort von domi Registriertes Mitglied am 21.04.2005 - 07:32
@ Uli,
ich bin nicht der Hersteller/Händler, noch habe ich oder werde ich je eine solche Dose kaufen, deshalb weiss ich nichts genaues.
Ausserdem ist deutsches sprache schweres sprache...

Aber ich habe lust dich etwas zu verwirren:
Ich denke das sich ca. 0.3571 mol Gas in der Dose befinden, das sind so ca 6,0221415 × 10^23 Moleküle Hier klicken

hilft dir das weiter??

Treibmittel? ich hoffe doch stark nicht, und wenn doch, dann bitte Redbull, das verleit Flügel, dann muss ich nicht mehr auf den Rettungsheli warten um zur Druckkammer zu kommen

Grüessli Domi

Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 21.04.2005 - 09:05

Hmmmm - war ja nicht ernst gemeint, sondern nur zum „verwirren“ wie Du so schön sagst - Du Schlingel.
Also habe ich die Seite erst mal wieder geschlossen.

Mole gab’s zwar schon zu meiner Jugendzeit, glaube aber kaum, dass ich so Zeugs je begreifen werde.
Also Mole sind nicht meine Welt. Dafür aber mollige Anzüge.

Übrigens könnt Ihr die am kommenden Sonntag in Duisburg im Innenhafen ausprobieren, und zwar beim zweiten

Schlauchtauchfest

Einzelheiten auf meiner Seite unter Nachrichten.
Das war jetzt Werbung !
bis Sonntag
Uli

Antwort von wetdiver Registriertes Mitglied am 30.04.2005 - 13:37
Hallo zusammen,
das ist ja eine recht mühselige Diskussion. Ich als Rettungsassistent würde mal zur Debatte stellen WIE der O2 verabreicht wird. Was man da so sieht ist schon haaresträubend. Das wichtigste überhaupt ist es, einen möglichst hohen Sauerstoffanteil in der anzuatmenden Luft herzustellen. Das geht eigentlich für den Leihen nur mit einer Maske mit Reserviorbeutel. Diese wird mit 12-15Litern/Minute mit O2 versorgt und ergibt natürlich keine 100%ige Sättigung der Atemluft, aber eine die sicher reicht.
Wenn man sich nun noch ausrechnet dass mit einer 2Liter Flasche die mit 200 bar befüllt ist (400 Liter normobarer O2) ein Verunfallter mit 15 Litern/min versorgt wird, bleibt eine Versorgungszeit von 26 Minuten.
Jetzt rechnet Euch selbst aus wie weit eine Sprühdose reicht

Also ich würde Dir den Koffer empfehlen.
Und sollte dir nach einer O2-Gabe jemand blöd kommen mit abgelaufener und nicht MPG-taugleicher Amaturen oder so was, gibt es immer noch den rechtfertigenden Notstand der diese Vorgehen wieder legitimiert.

Ich hoffe es hat geholfen.

Gruß Arno

P.S. Es gaht auch ohne Schreibfehler - aber viel langsamer
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 01.05.2005 - 00:42

viel Gelaber und wenig gebracht .
Antwort von wetdiver Registriertes Mitglied am 01.05.2005 - 20:02
@Uli
ich denke schon dass das was bringt.
Es ist ja schön wenn Du weißt wie man Sauerstoff effizeint verabreicht, die meisten anderen wissen es halt nicht.
Und wenn auf einem Tauchboot eine 10literflasche vorgehalten wird mir einem 3/8"-Schlauch als Verabreichungsmittel (so selbst erlebt), muß man die Aufklärung zu diesem Thema halt in Frage stellen.

Gruß Arno
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 01.05.2005 - 22:52

.......was man da so sieht ist schon haaresträubend ...... einen möglichst hohen Sauerstoffanteil in der anzuatmenden Luft herzustellen......
....(400 Liter normobarer O2) ein Verunfallter mit 15 Litern/min versorgt wird, bleibt eine Versorgungszeit von 26 Minuten. Jetzt rechnet Euch selbst aus wie weit eine Sprühdose reicht.....
Das sind nichtssagende Sprüche und Binsenweisheiten, die mir nicht weiterhelfen. Die insbesondere nichts darüber aussagen, wieviel Druck in so einer Sprühdose drin ist.

.....10literflasche vorgehalten wird mir einem 3/8"-Schlauch als Verabreichungsmittel (so selbst erlebt), muß man die Aufklärung zu diesem Thema halt in Frage stellen.....
Warum ist ein 3/8 Zoll-Schlauch ungeeignet? wohlbemerkt, unsere Atemregler haben fast alle nur 1/4"-Schläuche!
Interessanter wäre es, wenn Du was über den Lungenautomaten an der zweiten Stufe der Atemmmaske sagen würdest.
Ich als Laie stell mir vor, dass bei einem Sauerstoff-Notfallgerät in der Atemmmaske eine zweite Stufe ist. Wie soll denn der Verletzte anders zu Sauerstoff kommen ?
Und das ist auch das, was ich an der "Spühdose" nicht verstehe.
Also dann stell mal nicht eine Aufklärung in Frage, sondern erklär halt die Technik, wenn Du der Fachmann bist.
Und sag nicht, man soll einen größeren Mitteldruckschlauch auswählen.
Übrigens, wie hoch ist eigentlich der Betriebsdruck bei so einem Sauerstoff-Notfallgerät ?
Uli der Laie

Antwort von wetdiver Registriertes Mitglied am 01.05.2005 - 23:40
Uli schieb:
Ich als Laie stell mir vor, dass bei einem Sauerstoff-Notfallgerät in der Atemmmaske eine zweite Stufe ist. Wie soll denn der Verletzte anders zu Sauerstoff kommen? Zitat Ende.

Erstens gehe ich als "Eben-Nicht_Laie" davon aus, dass ein Pateien der wirklich dringend und viel O2 benötigt bewusstlos sein wird, oder zumindest nicht in der Lage sein wird, durch eine 2. Stufe zu atmen.
Wenn Du irgendwann mal einen Patient erlebst der Atemnot (verbunden mit Todesangst) hat wirst Du das verstehen.

Deshalb lege ich so viel Wert darauf wie der Sauerstoff apliziert wird. Es ist sch...egal ob der Schlauch 1/4 2/8 oder1/2" hat, wenn man ihn dem Pateinten nur so vorhält wird er nicht viel vom Sauerstoff haben.
Ich wollte nur sagen dass es wichtig ist eine vernünftige Inhalationsmaske anzuwenden.


So nun nochmal langsam zum mitrechnen:
2 Literflasche mit 200 Bar sind 400 Liter Sauerstoff wenn man Ihn rauslässt.
2 Literflasche deswegen, weil die im Koffer ist den Robster kaufen will.
Und wenn Du mit 400 Liter Sauerstoff einen Patienten versorgst der 15 Liter /Min benötigt, reicht das für 26 Minuten.
Und wenn Du nur eine Sprühflasche hast, in der weder vom Volumen noch vom Druck annähernd soviel drin ist wie in einer richtigen Flasche, erübrigt sich wohl jede Diskossion.
Diese komischen Dosen sind eine Modeerscheinung ähnlich wie die mit O2 verstetzten Mineralwasser die halt medizinisch gar keine Wirkung haben.
Am Besten die Finger weglassen und das Geld in eine Inhalationsmaske (wenn es denn schon irgendwo Sauerstoff gibt) oder noch besser in einen Beatmungsbeutel investieren.

Deshalb wollte ich eigentlich gar nicht auf die komischen Dosen eingehen, sondern Robster bei seiner Frage helfen.


Gruß Arno
Antwort von Michael Schreistetter am 05.05.2005 - 20:54
Hallo
Ich schweife von diesem Thema etwas ab, aber ein Laie braucht Hilfe.
,soweit ich das beurteilen kann seit ihr alle Taucher und mehr oder weniger mit dem Thema Sauerstoff bewandert, ich wohne in Oberbayern (PLZ 85283) und habe eine Frage an euch. Ich sollte aufgrund eines Hautleidens 18 Tage lang täglich 2 Stunden lang 4 Liter/Minute reinen Sauerstoff inhalieren, da liegt nun mein Problem, wie mache ich das, mit so Spraydosen, denke ich wirds nix. Weil wenn ich 18 Tage mal 120 Minuten mal 4 Liter nehme, komme ich so auf knapp 9 kubikmeter, also muss da so ne 50 Liter Flasche mit 200 Bar Druck und Druckminderer her.
ABer für einen Versuch so was kaufen, kennt einer von euch jemanden in der Nähe (Zwischen Ingolstadt München und Regensburg) der mir so etwas leihen kann, vielleuicht hat auch einer von euch so was und würde es mir für einen Versuch mal geben wenn ihr es nicht täglich im Gebrauch habt.

Wir würden da schon zusammen kommen irgendwie.

Also falls jemand eine Idee hat bitte an MSchreistetter@t-online de posten, ich will dieses Forum/Thema nicht unnötig belasten.
Antwort von Nexutron Registriertes Mitglied am 06.05.2005 - 00:01
*lach*
ja ja ja rechnet ihr mal.
Mein Praktischer Test sah anders aus. (Todesmutiger Selbstversuch)

Schade das es nur wenige BEGRIFFEN haben.
Noch mal langsamm zum mitdenken.

1. Notfallkoffer ist besser.
2. Die Dose reicht nur für eine kurze Zeit (einige Minuten)
3. Die Dose ist bessser als nichts.
4. Es geht nur darum die Zeit zu überbrücken bis was besseres da ist.
5.Beides reichert die Atemluft stark mit O2 an (100% funktionieren Praktisch nicht)
6.jede Erhöhung des Sauerstoffanteiles in der Luft hilft.

@Wetdiver
Schönes beispiel mit der 10 Literflasche auf dem Boot. (hauptsache Sauerstoff... egal wie)

@ all
Ich weis ja nicht wo ihr alles taucht. Da wo ich mich immer rumtreibe, ist nicht eine Basis in der Nähe. Und seit mal ehrlich. Wenn nicht gerade auf dem selben Parkplatz wo man ins Wasser gegangen ist auch zufällig eine Tauchschule ein paar Übungen macht .. .. .. Ist weit und breit kein Notfallkoffer verfügbar.
Wenn man nicht so viel Geld hat um sich einen eigenen Notfallkoffer zu kaufen, ist die Dose besser als gar nix zu haben.
Ich schnüffel lieber einige Minuten an der Dose statt aus Trotz nichts zu machen.
Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen.


@Schreistetter
In dem Fall kannst du dies bei deinem Hausarzt bekommen. (Sofern die Krankenkasse dies übernimmt)

Ist dem nicht der Fall, frag einfach mal bei einem Tauchshop in der nähe ob sie dir einen Notfallkoffer "vermieten oder leihen"

Bleibt nur die Frage übrig was ist günstiger?
bei den Mengen die du nutzen möchtest, lohnt sich eventuell auch der Kauf eines eigenen Sauerstoff-Koffers)
Füllen kann man ihn in der Regel fast überall wo auch andere Gase vertrieben werden.

Gruß Nex
Antwort von Uli Schreiber Registriertes Mitglied am 06.05.2005 - 01:06

hmmmm - wäre es nicht besser, Schreistetter würde sich beim Industrie-Gas-Unternehmer eine große Sauerstoff-Flasche 50ltr/200bar = 10 cbm oder 20ltr = 5 cbm holen, da dran über einen Adapter einen ganz gewöhnlichen Lungenautomaten (Atemregler) anschließen und dann 100 % Sauerstoff atmen?
Wär doch die einfachste Lösung, oder?
Übrigens: ich glaub`, den Sauerstoff gibt`s ab Werk, bzw. Verteilerunternehmer sogar in 300bar-Flaschen.

Uli


Antwort von domi Registriertes Mitglied am 06.05.2005 - 10:10
@Schreistetter
frag mal bei den lokalen Gas-Firmen an.
In der CH gibts z.B. das hier zum mieten: Hier klicken

Gruss
Domi

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Aktuelle Hotelberichte:

Loma Resort, Khao Lak
(29.08.2010) Unser Tauchurlaub im Loma Resort ist zwar schon im letzten Herbst (November 2009) gewesen, dennoch möchten wir für alle die einen Tauchurlaub in Thailand planen unsere Erfahrung(en) mitteilen. Unser (mehr)

Mangrove Bay Hotel
(28.08.2010) Reisezeitraum: Ende April 2010 Dauer: 7 Tage Da wir uns in diversen Bewertungsportalen informiert hatten, waren wir auf das Schlimmste vorbereitet. Fürs Frühstück hatten wir uns extra Nutella und (mehr)

Loma Resort, Khao Lak
(26.08.2010) Hallo, ich war Anfang des Jahres (2010) in Lhao Lak im Loma Resort, und kann darüber nur gutes berichten :-) Man wird gleich mal vom freundlichen Fahrer (Noi?) vom Flughafen abgeholt und dann im Loma (mehr)




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