Schmerzen unter der linken untersten Rippe Abgesandt von the little junior am 08.09.2007 - 22:40:
Hy
Seid einigen Tauchgängen habe ich Schmerzen unter der linken untersten Rippe. Also es ist nicht die Rippe selber, sondern etwas, das darunter liegt. Diese Schmerzen treten ausschliesslich nach Tauchgängen auf. Ist der Tauchgang strenger, sind die Schmerzen grösser, aber auch wenn ich das Gefühl habe, der Tg sei völlig stressfrei gewesen, treten die Schmerzen auf. Es ist so eine Art Stechen, oder Drücken von innen (schwer zu beschreiben).
Kennt das jemand von euch, oder hat eine Ahnung was das sein könnte? Klar, jetzt werden wieder Antworten wie "ab zum Arzt" kommen, aber wäre halt doch froh, wenn jemand, der das ev. auch hat schreiben würde.
Gruss junior
Antwort von scuba_steffi am 08.09.2007 - 22:51 Hallo Junior,
das klingt aber nicht so gut. Leider kann ich dir nichts raten, ausser, dass was du schon selber schriebst:" ab zum Arzt".
Und schreib mal, was der diagnostiziert hat.
Alles Gute!
Antwort von D-32 am 08.09.2007 - 23:05 Beim Laufen heißt so was Seitenstiche. Kann es sein, dass du sonst nicht gerade der sportlichste Junior bist, es dir an Fitness fehlt und du die Symptome daher vor allem bei "strengeren" Tauchgängen merkst?
Tu was dagegen, auch Tauchen ist eine Sportart, auch wenn man dir was von fun and adventure erzählt!
Also: Nix Arzt, ab zum regelmäßigen Waldlauf anstatt zur Spielekonsole!
Antwort von the little junior am 08.09.2007 - 23:13 @D-32
Sorry muss dich enttäuschen. War zwar früher wirklich nicht gerade der sportlichste Junior, das hat sich aber in den letzten Jahren stark verändert. Was Steitenstiche sind, weiss ich schon und ich weiss auch, dass diese Schmerzen keine Seitenstiche sind. Sie treten ja auch nach dem Tg, also NACH der "Anstrengung" auf.
Übrigens: rgelmässiger Waldlauf gehört bei mir genau so dazu wie Stunden im Kraft- und Ausdauerraum unserer Schule. Also nix Spielkonsole, die überlasse ich meinem Bruder
Antwort von D-32 am 08.09.2007 - 23:26 OK, Fehldiagnose!
Geh zum Internisten/Sportmediziner und lass eine Ergometrie machen. Das Stichwort angina pectoris ist hoffentlich auch eine Fehldiagnose.
Jo
Antwort von ttm49 am 09.09.2007 - 00:06 Auch nur reine Spekulation: Könnte ein Problem mit dem Verschluss des Magens zur Speiseröhre hin sein - besonders bei Leuten mit Neigung zu Sodbrennen kann es beim Tauchen zum Aufsteigen von Magensaft kommen, und die Reizung der Speiseröhre durch die Säure könnte sich an dieser Stelle bemerkbar machen.
Antwort von Arthur am 09.09.2007 - 00:10 Hallo D-32,
angina pectoris bei Schmerzen unter der linken untersten Rippe bei einem Schüler zu vermuten, ist etwas weltfremd. Dein vorheriger Beitrag war übrigens auch nicht besser.
Du schreibst hier meist ganz brauchbare Sachen. Hast Du einen schlechten Tag gehabt
Gruß Arthur
Antwort von the little junior am 09.09.2007 - 00:16 @Arthur
Nun lass mal den Jo. Er versucht ja zu helfen. Und schlussendlich sind doch alle Beiträge zu diesem Thema nur Vermutungen, die einten möglicher, die andern eher weniger. Und trotzdem bin ich über jeden Beitrag froh. Denn Ärzte mag ich einfach nicht, deshalb versuche ich mal selbst rauszufinden, was es sein könnte.... Und bin natürlich auch froh, wenn jemand sagt, dass etwas, was andere vermuten, nicht sein kann, wobei ich auch selber drauf gekommen bin, dass angina pectoris wohl eher auszuschliessen ist.
Gruss junior
Antwort von D-32 am 09.09.2007 - 00:42 Hallo Junior,
gerade dir als Taucher, der ja auch regelmäßig wegen TTU zum Doc muss, möchte ich einen Rat geben wegen deiner Bemerkung, Ärzte nicht zu mögen:
Such dir einen möglichst guten Allgemeinmediziner/Internisten/Sportmediziner, der auch Taucher ist.
Geh mit ihm, wenn es sich ergeben kann, mal tauchen.
Wenn ihr euch versteht auf dieser Ebene, dann sieh in ihm auch deinen medizinischen Vertrauten und vertraue ihm dann auch!
Mein "Hausarzt" praktiziert 70 km entfernt, er ist Tauchlehrerkollege und ein überaus kompetenter Arzt (Allgemeinmedizin und Tauchmedizin). Wenn ich was habe, das ich als diagnostisch zumindest diffus einstufe, dann rufe ich ihn an und fahre ich gern die 70 km! Ein gemeinsamer Freund und Tauchbuddy wäre seit 18 Monaten mausetot, wenn er ihn nicht wegen so was Diffusem angerufen hätte und von ihm nach Ruhe-EKG-Auswertung mit dem NAW in die Uni-Kardiologie geschickt worden wäre!
Wenn du aus dem weiteren Umfeld von Hamburg kommst, gebe ich dir den Namen des Docs per PM (er liest und schreibt hier auch). Ansonsten such dir jemand Vergleichbares und schenke ihm dein Vertrauen.
Jo
Antwort von the little junior am 09.09.2007 - 01:06 Hy D-32
Wäre jetzt natürlich praktisch, wenn ich aus dem Umfeld von Hamburg kommen würde. Wohne aber leider in der Nähe von St.Gallen (CH).
Bin nun schon einige Male mit tauchenden Ärzten getaucht und irgendwie konnte ich mit diesen Leuten nie wirklich viel anfangen Werde versuchen deinen Rat zu befolgen und einen guten tauchenden Arzt zu finden, denn mein Hausarzt ist nicht mal in der Lage ne anständige TTU durchzuführen, brauche also wirklich einen neuen, aber einen guten zu finden, ist nicht immer einfach...
Lg junior
Antwort von Abu Kafan am 09.09.2007 - 11:26 Guten Morgen.
So etwas habe ich des öfteren. Bei mir ist es eindeutig ein Zusammenhang von Übergewicht (Speckschicht) und Gurt des Jacketts (Bleiintegriert) Glaube manchmal sogar einen leichten Bluterguss unter der Haut zu erkennen. Tauche dann mit sehr lockeren Gurt.
Antwort von DerHobbyDoktor am 09.09.2007 - 12:04 Hallo litte-junior, warum bedauerst Du es, in der Näh evon St. Gallen zu wohnen? ("..leider in der Nähe von St.Gallen (CH)...")
Schau mal hie rein Hier klicken ob Du da einen Taucharzt in Deiner Nähe findest
Antwort von the little junior am 09.09.2007 - 12:09 @hobby Doc
Na, weil D-32 gesagt hat, dass er in der Nähe von Hamburg einen guten kennt. Und da ich mit Ärzten normalerweise schonmal garnicht gut auskomme, wäre das halt praktisch gewesen. In meinen Umfeld gibt es halt genau einen Tauchmediziner und zu dem gehen meine Kollegen, die Probleme mit den Ohren haben. Ist also glaubs für dieses Problem nicht der richtige....
Antwort von D-32 am 09.09.2007 - 14:59 Nix gegen deren Zunft, aber ein HNO-Arzt kann eigentlich gar keine Tauchtauglichkeitsuntersuchung machen, denn ein Belastungs-EKG gehört nicht zu seiner Praxisausstattung. Und falls er es hat, fehlt ihm vermutlich Wissen und Routine, es präzise zu interpretieren.
Such dir einen Internisten, der was von Tauchen versteht! Hamburg ist zu weit weg.
Antwort von Wikinger am 09.09.2007 - 21:08 So Jung, nun laß Dir mal was von der tauchenden Arztsorte erzählen
Ich werde Dich jetzt nicht mit einem Haufen Verdachtsdiagnosen bombardieren, obwohl mir da schon so einiges einfallen würde (der Jo liegt übrigens mit seiner Spekulation gar nicht so weit im absurden Bereich, wie hier schon gedacht wurde... auch mal an Ungewöhnliches zu denken rettet gelegentlich Patienten!(ich empfehle in einem einschlägigen Fachbuch unter "atypische AP" nachzusehen...))
Absolut richtig ist der Rat, einen versierten Kollegen aufzusuchen (in der Schweiz kenne ich leider niemanden persönlich, in Süddeutschland gibt es aber bei Bedarf genug!).
Ich vermute, daß nichts Schlimmes hinter den Problemen steckt, aber ohne weitergehende Diagnostik und vor allem aus der Ferne kann das
nicht mal ein Fachmann beurteilen... medizinische Laien schon gar nicht (Nein, ich will keine erneute Diskusion zum Thema Medizinische Diagnosik im Forum lostreten )!
Du solltest also Deinen Widerwillen gegen Ärzte überwinden und Dich persönlich beraten lassen.
Doch noch ein wenig OT: wenn ein Arzt die Tauchtauglichkeit "nicht" oder "zeitweise nicht" bescheinigt, dann ist das keine Bösartigkeit sondern Ausdruck der Führsorge gegenüber dem Patienten. So`n Stempel drunter geht schneller und ist wesentlich streßfreier als die Erklärung, warum es keinen Stempel gibt!
Schönene Abend dann noch!
Der Wikinger
Antwort von the little junior am 09.09.2007 - 21:29 Hy Wikinger Danke für deine Antwort.
>>Ich vermute, daß nichts Schlimmes hinter den Problemen steckt<< hört sich doch gut an. Trotzdem zum Arzt gehen wahrscheinlich dann schon irgendwann mal. Ich hoffe sowieso, dass ich bald mal nen guten Arzt finden will.
Aber deine Verdachtsdiagnosen würden mich schon wunder nehmen. Darfst mich also gerne damit bombardieren Lg junior
Antwort von D-32 am 09.09.2007 - 21:38 Junior, was nutzen dir alle denkbaren Horrorszenarien? Nix!
Geh zum Doc, überwinde deine Phobie gegen Weißkittel - und feddich!
Ich kannte mal jemand, der auch keine Ärzte mochte. Der kam schließlich im NAW in die Klinik - durchgebrochener vereiterter Appendix - üble Peritonitis - alle Kunst der Ärzte half nix - Exitus! Guckt heute von unten die Graswurzeln an.
Antwort von the little junior am 09.09.2007 - 22:13 Haay D-32
Deine Geschichte tönt ja nicht gerade toll.
Logisch nützen mir Horrorszenarien nichts. Ich will aber trotzdem wissen, was Wikinger für Verdachtsdiagnosen hat. Er hätte sie ja nicht erwähnen müssen, wenn er aber schon erzählt, dass er welche hat, will ich sie kennen
Antwort von Wikinger am 10.09.2007 - 17:04 Also, nur in Kürze, damit das hier nicht abendfüllend wird
In einigen Lehrbüchern gibt es Kapitel "Verdachtsdiagnosen anhand von Leitsymptomen", zu Rückenschmerzen gibt es da seitenweise was.
Anhand der Beschreibung (ACHTUNG: kein Anspruch auf Vollständigkeit!Dieser Kommentar ersetzt auf keinen Fall einen Arztbesuch!!!) würde ich zunächst mal an was orthopädisches denken, z.B. ein blockiertes Wirbel-Rippen-Gelenk, Wurzelreizung, (beginnender) Bandscheibenvorfall...
Internistisch kämen neben der atypischen AP auch Brustfellreizung, atypische Beschwerden bei Magengeschwür - oder reizung oder eine Lungenentzündung o.ä. in Frage.
Weiter geht es mit der urologischen Seite: Nieren/Nierenbecken/Harnleitersteine -oder entzündung, zu enger Anzug, dadurch Druck auf den Hoden (das strahlt auch in die Flanke aus )
Chirurgisch könnte auch ein Leistenbruch vorliegen...
Du siehst, es gibt da eine Menge Möglichkeiten (die o.g. sind nur die, die mir so auf die Schnelle einfallen), ohne Untersuchung bzw. genaue Anamnese natürlich alles nur wild spekuliert.
Also, gib dem Kollegen vor Ort eine Chance
Der Wikinger
P.S.: Noch einmal: dies ist KEINE DIAGNOSE, nur eine kleine Aufzählung von garstigen Dingen an die der geneigte Mediziner beim Stichwort "Flankenschmerzen" denkt!
Antwort von Tsiroula am 10.09.2007 - 20:06 Als aller erstes: ich bin weder Arzt noch irgendwie medizinisch ausgebildet. Möchte aber trotzdem eine "Idee" in die Runde werfen: Wie wärs mit ganz einfachen aber leider sehr schmerzhaften, und durch die Druckveränderung gerade beim Auftauchen verursachten Blähungen? Auch meine Idee ersetzt den Arztbesuch nicht, ist aber das erste, das mit zu diesem Thema einfiel.
Antwort von the little junior am 10.09.2007 - 22:03 @Wininger
Danke, dass du mal einige Dinge genannt hast. Ist ja interessant, wieviele Möglichkeiten es gäbe. >>zu enger Anzug, dadurch Druck auf den Hoden << ist wohl eher auszuschliessen, bin weiblich Eien Arzt werde ich sowieso bald aufsuchen müssen, TTU währe wieder fällig (zuerst muss ich aber einen Arzt finden). Habe vor, das Thema dann anzusprechen. Also nochmals danke für deine Antwort.
Lg junior(in)
Antwort von hket am 12.09.2007 - 15:29 meine These hat der Wikinger auch dabei: Nierensteine
die hatte ich einige Male nach dem tauchen bemerkt (trotz Druck auf der Blase nicht in den Anzug gepullert), bevor ich dann eines Nachts mit einer Kolik abgeholt wurde.
Leider klingen einige andere Möglichkeiten auch plausibel und sind nicht weniger erfreulich. ==> also doch zum Doc !
Helmut
Antwort von rüdix am 13.09.2007 - 21:49 Hallo zusammen,
also ehrlich. So viele gut gemeinte Ratschläge ohne die grundlegensten Informationen zu haben ?
@the litle junior
Du mußt schon etwas mehr preisgeben. Wie man an dem "Hodenbeispiel" sieht. Ich dachte gleich zu Anfang: Könnte genausogut schon über 70 Jahre alt sein.. Also Mindestens: Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht, ggf. medizinische Vorgeschichte.
Antwort von the little junior am 14.09.2007 - 16:54 @rüdix
Dann also hier mal meine Angaben: weiblich, 15j, Grösse: 1.65 Gewicht: leicht zu hoch aber stetig sinkend. Medizinische Vorgeschichte habe ich sozusagen keine. War eigentlich immer gesund.
Lg junior
Antwort von Elb-Pirat am 15.09.2007 - 16:26 Junior,
ich würde dir wirklich mal empfefzuhlen, einen Arzt ausuchen, bevor du hier noch mehr persönliche Angaben preisgibst.
Du wirst hier kaum nachvollziehen können, wer wirklich Arzt (nichts für Ungut Wikinger, deine Auflistung ähnelt meiner, bin mir sicher, du bist Arzt) ist und wer nicht.
Insofern wird es für dich schwierig sein, hier eine Lösung deines Problems zu finden.
Vieleicht hält dir dein Hausarzt den Ultraschallkopf auf die FLanke und sieht gleich was, oder er nimmt dir Blut ab und findet dort etwas.
Een bischen mehr Vertrauen in die Weiße Zunft bitte.
Antwort von the little junior am 15.09.2007 - 23:21 @Elb-Pirat
Kloa doch, gehe schon zum Arzt. Die persönlichen Angaben habe ich nur gegeben, weil rüdix sie verlangt hat.
Wäre halt schön gewesen, wenn sich jemand gemeldet hätte, der auch das gleiche Problem hat, dies scheint aber leider nicht der Fall zu sein.
Lg junior, der Leute mit weissem Kittel generell unsympatisch findet
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