Neue EinträgeHilfeseitenImpressum und AGBMail an die RedaktionHauptseiteSeitenübersicht
Foren - Ausbildung - Schon wieder Anfängerfragen....




  

Momentan in den Foren unterwegs:
12 Gäste

Weitere Foren :
Tauchgebiete - Tauchausrüstung - Biologie - Tauchmedizin - TEK-Diving - Rebreather - Foto / Video - Wracktauchen - Recht - Diverses - Tauchunfälle - int. Tauchunfälle

Moderatoren: Hans_S , gunther
  Forum Ausbildung 
Antworten auf eure Fragen...

Antworten - Mailbenachrichtigung - zur Übersicht - Hilfe - Foren-Regeln

Hier lesen noch 5 Benutzer mit!


Schon wieder Anfängerfragen....
Abgesandt von Harry Haller Registriertes Mitglied am 05.07.2005 - 16:47:

Hallo zusammen!
Zunächst muß ich erstmal ein Wenig Schleimarbeit leisten: Selten habe ich in einem Forum so sachliche und hilfsbereite Antworten auf einfachste Fragen gelesen.
Ich lese jetzt seit einigen Tagen auf diesen Seiten und will mich nicht mit meinem ersten Posting unbeliebt machen ABER:
Ich bin totaler Anfänger, komme aus Köln und habe durch eine Freundin eine nette Tauchschule gefunden, bei denen ich den CMAS * machen werde.
Jetzt lese ich hier im Forum von den verschiedenen Verbänden und bin völlig verwirrt.
Macht es für mich als "armen" Studenten Sinn meine Tauchkarriere in einem Verein weiter zu führen?
Ist es günstiger? Bekommt man da die gleiche Ausbildung, im Vergleich zu einer Tauchschule?
Und jetzt überspanne ich die Toleranz gegenüber "Erstpostern": Ich will Tauchlehrer werden!!
-Nein, im ernst: Ich leite seit geraumer Zeit Jugendgruppen und wenn ich ein neues Hobby beginne, dann richtig (ist ja auch eine gute Motivation).
Was ist der cleverste (günstigste, schnellste)Weg als "TL" mit Anfängern (verantwortungsvoll) unter Wasser zu gehen. Ich habe schon viel hier gelesen, über den scheinbaren Zwiespalt: Kosten, Zeit, Qualität der Ausbildung,etc.
Ich habe noch überhaupt nicht durch die ganzen Bezeichnungen durchgeblickt. Divemaster, Tauchlehrer Scuba irgendwas... Wer darf denn was?
Bietet ein Verein das gleiche an? Welche Stufen geht man am besten bis zum TL? Wie bekomme ich das am besten auch noch günstig.
Ganz schön viele Fragen aber nach vielen Stunden Forumdurchsuchen dachte ich traue ich mich mal.
Vielen Dank schon im Vorfeld,
-Harry



Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 05.07.2005 - 17:30
Da kann man nur allgemein antworten.


Die Ausbildung ist im Verein meistens günstiger, aber länger
CMAS ist sportlicher angelehnt und PADI komerzieller. Bezahlen musst du bei beiden "Konzernen".
Die tauchtechnische Ausbildung ist sehr ähnlich, aber die Brewets haben andere Abstufungen.
z.B. CMAS ** in etwa PADI Rescue
bzw. CMAS*** in etwa Divemaster

Als Anfänger direkt vom Tauchlehrer zu reden finde ich zu vorschnell.
Erstmal den OWD/CMAS*, dann tauchen gehen.
Dann den nächsten Level und noch viel mehr tauchen gehen
Sollte dir das Tauchen wirklich gefallen und du schon einige Tauchgänge gemacht hast, dann kannst du den Assistenten (Divemaster) machen, und wenn du schon wieder viel getacuht hast und im Schwimmbad assistiert hast, dann kommt der Tauchlehrerschein.

Einen guten Autofahrer erkennt man am guten Autofahren und nicht daran, dass er bei der Fahrschule XYZ den Führerschein gemacht hat.

Ob du ein guter Taucher wirst hängt von dir und dem Tauchlehrer ab und nicht vom Verband.


Ich würde den Tauchlehrerwunsch erstmal in die Warteschleife legen und erst wieder hervorholen wenn ich mindestens!!!!! 50 TG habe. Dann würde ich überlegen, ob ich meine Ausbildung so ganz langsam in die Tauchlehrerrichtung lege.


Ach ja, du musst in jedem Fall die LEiter langsam heraufklettern und kannst keine Stufen überspringen
OWD
AOWD
Rescue
Divemaster
und jetzt beginnt bei Padi die Tauchlehrerschiene
oder bei CMAS
CMAS*
CMAS**
CMAS***
und nun auch hier die Tauchlehrerschiene
Antwort von taurus Registriertes Mitglied am 05.07.2005 - 17:53
Ich kann Stephan nur zustimmen:
wie beim Führerschein,du darfst zwar fahren,aber kannst du es auch?Viele Wenig-Fahrer lernen es in 20 Jahren kaum(nein,ich will hier nicht polarisieren!)
Ich bin selbst mit 80 TG gerade beim Rescue angekommen und behaupte von mir,dass ich halbwegs sicher und passabel tauche ohne andere zu stören (tarieren und Sichtweiten,wie war das nochmal) oder gar meinen Buddy zu gefährden,aber jetzt heisst es erstmal tauchen ,tauchen und nochmal tauchen,denn nur Erfahrung lässt dich sicher werden in allen Tauchlagen,auch bei Problemen.
Nicht verzagen:
Fang an zu tauchen mach den ersten Schein,annweitertauchen,wenn du dich sicher fühlst den nächsten und so weiter...
Tauchen soll Spass machen und nicht in Stress ausarten.Mir ist jedenfalls ein OWDler mit 1000Tg lieber als ein DM mit 50Tg,allein schon wegen der Erfahrung
Allzeit gut Luft und viel Erfolg
Antwort von Harry Haller Registriertes Mitglied am 05.07.2005 - 18:30
Hey, das ging ja wirklich schnell!
Danke sehr. Jetzt habe ich das auch mit den Abstufungen verstanden.
@ Stephan: "CMAS ist sportlicher angelehnt und PADI komerzieller." Das habe ich jetzt schon mehrfach gelesen. Soll heißen PADI ist teurer?

"Die Ausbildung ist im Verein meistens günstiger, aber länger."
-Weil dort die Prüfungen seltener angeboten werden?

Da ihr so schnell mit den Antworten seid, übe ich bis dahin schonmal Luft anhalten.....
...
Antwort von _Matthias_ Registriertes Mitglied am 05.07.2005 - 19:16
Gerade wenn du Jugendgruppen betreust und ich deute daraus dass du mit den Kindern auch tauchen möchtest:

Ich würde mein Kind keinem "TL" anvertrauen der seit 1 oder 2 Jahren taucht. Sammel erst mal viel Erfahrung in diesem Sport bevor du mit anderer Leute Kinder unter Wasser möchtest. Ein Stempel im Tauchpass macht noch keinen Tauchlehrer. Und für das Tauchen mit Kindern solltest du auch entsprechende Weiterbildungen und Fortbildungen einplanen.
Antwort von Hardy Registriertes Mitglied am 05.07.2005 - 19:43
Hallo Harry,

Du schreibst, dass Du Student bist, hast Du Dich schon mal informiert, ob die Ausbildung nicht auch an der Uni im Rahmen des Hochschulsports angeboten wird?

und nur zur Ergänzung, da Du schreibst CMAS* zu machen, da solltest Du Dir schon zum ** überlegen, ob Du das Thema Tauchlehrer in Angriff nehmen möchtest, wenn dem so ist, wäre folgender Weg der bessere (meine Meinung):
CMAS* -> CMAS** -> Übungsleiter (vom Verein sponsern lassen) -> CMAS*** -> Tauchlehrer
Antwort von Lusttaucher am 05.07.2005 - 19:59
Hi,
ich selbst war zum Tauchen gekommen, ohne zu wissen, daß und was es für Verbände gibt. Habe mir PADI und CMAS angeguckt, da ich ein sportlicher Typ bin, der Konditionstraining etc. liebt und regelmäßig im Tauchverein trainiert, habe ich mich für CMAS entschieden. Als reiner Urlaubstaucher wäre es wohl bei PADI geblieben. Guck` Dir einfach alles an und entscheide selbst, was Dir gefällt und wo Du bleiben willst.
Viel Spaß Lusttaucher
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 05.07.2005 - 22:19
Hmm, teuer

Die Tauchkurspreise sind nicht weltweit oder auch stadtweit festgeschrieben.
Einfach mal schauen wie teuer die Kurse vor Ort sind.

Du kannst auch jederzeit zwischen den einzelnen Verbänden wechseln, weil die Brewets des einen als Voraussetzung zum nächsthöherem Brewet des anderen Verbandes anerkannt sind
siehe Äquivalenzliste
Hier klicken


Wenn du den Divemaster/CMAS*** machen willst, dann gibt es evt. die Möglichkeit den Kurs gegen Mitarbeit abzuarbeiten. Als Assistent im Becken/See oder auch im Laden. Einfach mal fragen was möglich ist.

Du solltest aber in jedem Fall die Ausbildung eines weltweit anerkannten Verbandes wählen. Mit Exoten gibt es nur Ärger.
z.B. CMAS (und die Mitgliedsverbände), PADI, SSI usw.

PADI hat vier Kurse bis zum Divemaster (OWD,AOWD, Rescue, Divemaster)
CMAS nur 3 (*, **, ***)
Wie gesagt, einfach die Preise vor Ort vergleichen. Nimm nicht den billigeren Kurs, sondern da den Kurs, wo eine bessere Ausbildung zu erwarten ist (besserer Tauchlehrer ist wichtig).
Antwort von mhille am 05.07.2005 - 23:01
@Harry:

Vergleich PADI<->CMAS: Hierzulande ist die CMAS-artige Ausbildung meist in den Vereinen zu finden. Es gibt auch einige kommerzielle CMAS Ausbildungen. Umgekehrt verhält es sich bei PADI: Es gibt vor allem kommerzielle Tauchschulen, einige sind im Verein an zu siedeln.

PADI arbeitet auf Franchise Basis, etwa wie McDonalds. Manche behaupten auch, daß die Ausbildung entsprechend "gehaltvoll" ist, vergleichbar zur Burgerkette.

Umgekehrt könnte man sagen, dass die CMAS artige Ausbildung so voll gestopft ist, dass sie einem schon mal schwer im Magen liegen kann.

Tatsache ist jedoch, dass die Qualität der Ausbildung zu sehr großen Stücken vom Tauchlehrer abhängt.

Kosten: Hmm, oft ist der Verein günstiger, da die Ausbildung über die Vereinskosten abgegolten ist. Es sind dann lediglich Beiträge für die Verwaltung zu zahlen ("Kärtchengebühr").

Da die Ausbildung im Verein oft ehrenamtlich erfolgt, kann es schon mal länger dauern. Das hat mehrere Gründe: Man "sammelt" die Teilnehmer, bis man einen Kurs voll hat und/oder man will den Ausbildern einfach nicht zu viel abverlangen - die machen das ja schließlich auch in Ihrer Freizeit.

Faktor Zeit: Ein wesentlicher Aspekt eines guten TL ist seine Erfahrung beim Tauchen. Ich persönlich sehe den Erfahrungshorizont für TL bei deutlich jenseits der 200 Tauchgänge.

Jetzt überlege mal, wie oft Du zum Tauchen kommst und wie lange Du dann dafür brauchst.

Mach also erst einmal Deinen CMAS* und gehe viel viel tauchen. Denn merke: Es geht nicht um`s Kärtchen sammeln.

Grüße
Martin.
Antwort von Harry Haller Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 00:25
Kurz im Kino gewesen und so viele Ratschläge...

@Matthias: Ich hoffe ich wurde nicht falsch verstanden. Ich werde sicherlich nicht so verantwortungslos sein und schlecht ausgebildet mit Kids unter Wasser wollen. Finde den Gedanken nur allgemein ziemlich spannend (Im Moment gehe ich mit denen viel klettern.)


@Stephan K: Mercy, die Äquivalenzliste veranschaulicht mir das System. Genau das suchte ich.

@mhille: Franchise ist mir ein Begriff. Jetzt habe ich eine Vorstellung. Das liest man so an sich im Internet nicht sonderlich deutlich.
Zu den 200 TG: Ich persönlich hätte jetzt sogar fast mehr getippt. Wieviele TG macht Ihr als Profis denn so, wenn Ihr einen Tag Tauchen geht?

Bin jetzt tierisch motiviert und mein nächstes Posting ist die Frage nach dem richtigen Anzug.
Antwort von Massi Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 01:02
armer student sagste ? wie is das denn bei euch an der uni mit dem Sportprogramm ? ich mach meine scheine auch ueber die UNI und das kostet fuer einen kurs sprich ein semester 40euro. hab letztes jahr meinen CMAS Barakuda * gemacht und war echt begeistert. jede woche training im schwimmbad, dann die gemeinsamen freiwassertauchgänge, alles in allem supi, frag doch mal rum, vielleicht gibts sowas bei euch auch. bei uns gehts dann weiter mit orientierung, gruppenführung, und die wege füren auch zu silber und gold... mit gewissen qualifikationen.

Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 08:16
Hallo,

Mann kann nicht sagen, PADI oder CMAS sind teurer. Der Unterschied ist: Tauchschulen sind teurer - und da gibt es auch PADI- oder CMAS Schulen. Wenn Du eine Taucherkarriere anstrebst, würde ich Dir einen guten Verein empfehlen. Das ist auf Dauer schon preiswerter.
Aber viel wichtiger als Geld ist die Ausbildung und das Sammeln Erfahrung - nicht nur beim Tauchen, sondern auch im Umgang mit anderen, Anfängern, Alten Hasen, in der Organisation etc. Da hast Du im Verein viel eher die Chance, das alles kennen zu lernen. Da kannst Du auch Dein eigenes Engagement auf den Prüfstein stellen - und Dich auch noch fit halten.

Grüße
Klaus
Antwort von mhille am 06.07.2005 - 08:51
@Harry:

Anzahl der TG: Zwei, maximal drei mit entsprechend langen Oberflächenpausen (min 2 Std.). Ob ich Profi bin? Wie definiert sich ein Profi? Ambitionierter Sporttaucher - vielleicht.

Wenn man sich die Basenguides anschaut, die durchaus mal öfters ins Wasser gehen (ob das gesund ist, ist ein anderes Thema), kann man feststellen, daß diese in einer Woche mindestens einen tauchfreien Tag zum Ausgasen haben.

Wenn Du außer tauchen auch noch andere Beschäftigungen hast (z.B. studieren, arbeiten), dann rechne eher mal mit der Dimension "Jahre", bis Du ein paar Hundert TG hast.

Abgesehen davon schrub ich "deutlich jenseits der 200TG" und nicht "so ungefähr 200TG"

Aber nochmals: Geht tauchen, tauchen, tauchen. Sammle Erfahrungen und mache Dir in ein, zwei Jahren nochmals Gedanken über eine TL Ausbildung.

Grüße
Martin.
Antwort von Jack2x7 am 06.07.2005 - 10:30
Hallo, möchte gerne einen gedankten los werden , habe gelesen 200 Tgs und man gilt als erfahren !!!!!!

Ich Tauche schon ein wenig länger und möchte 3-4 Ereignisse berichten die einem die Sohlen weg hauen aber erst mal eine Tatsache !!!!!

Tatsache ist das ein TG ein Tg ist wenn man 15 min unter Wasser ist oder 1400 l Luft hat weggeballert oder beides !!! ( Divination TG )

Ich habe Taucher erlebt die haben sich Übungstauchgänge im Schwimmbad eingetragen !!!!!

Ich habe Taucher erlebt die einen Tauchgang gemacht haben von 1 St. und haben sich aber 3 x 20 min eingetragen !!!

Ich habe einen Taucher erlebt die nach seiner Ausbildung jeden TG mitgemacht hat mit den Schnuppertauchen und Tauchschülern 15-17 min ( erster TG um nicht zu überanstrengen alle anderen werden schon langsam auf 30-40 min je nach Verfassung des Schüllers gezogen ) aber immer nur den ersten hat er mit gemacht !!!! ( bei mir nur ein mal dann hatte er nämlich 100 TGs voll aber nur 25 Tauchstunden in max. 4-5 m sehr erfahren !!!!!!!!)

Zu deiner Frage es kommt drauf an wie viele TGs gemacht werden, im Urlaub auf einer Safari werden bis zu 4 TGs angeboten bei Hotelaufenthalt 2 TGs pro Tag !!!!!

Durchschnittlich dauert ein TG zwischen 40 min und 80 min je nach Ausbildung und art des TGs !!

Tipp von mir Schaue dir immer mal das Logbuch deines gegenüber an Tiefen und Zeiten und wo getaucht wurde und man kann viel daraus deuten !!!

Tipp 2 : Logbuch wird auch als Lügenbuch bezeichnet aber man belügt sich in erster Linie ja selber !!!!!

Tauchstunden und Durchschnittliche Tiefe währe Interessant !!!
Verschiedene Tauchpartner !!!!
Verschiedene Gewässer !!!!
Verschiedene TGs ( Luft, Nitrox, Trimix, Kreisel, Nacht, Wrack, Höhlen TGs !!!!

Das macht einen erfahrenden Taucher aus und nicht 200 TGs !!!!!!!!!!!!!!!!!

Jack
Antwort von Neptun Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 11:32
Und ein paar weniger Ausrufezeichen tun es auch
Antwort von Wegi Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 11:34
Hallo Jack,
Wo hast Du nur die ganzen Ausrufungszeichen hergenommen? Die Bild ausgeraubt?
Bin ich der Einzige, dem bei solchen Ergüssen der Begriff "Pisa Studie" nicht mehr aus dem Kopf will?
Sorry, tut nix zur Sache, wollte es aber mal loswerden.

Blubb
Wegi
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 11:36
Wegi, laut Pisa Studie wird nix auch nicht mit X geschrieben!

Ich finde er hat Recht und gibt eine gute Meinung und reale Sache wieder und nicht sowas unqualifizierte Bemerkung.
Antwort von Wegi Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 11:50
Tja, ich bin halt auch nicht fehlerfrei. Aber ein Posting nochmal lesen vor dem Absenden würde wahrscheinlich viel helfen.

Jack, solltest Deutsch nicht Deine Muttersprache sein nehme ich alles zurück und entschuldige mich.

Blubb
Wegi
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 11:58
Das stimmt wohl, fehlerfrei ist niemand.

Wegi du stellst dir aber selber ein Armutszeugniss aus.

Aber ein Posting nochmal lesen vor dem Absenden würde wahrscheinlich viel helfen.

Wie Geil ist das denn?!?!?!?!

Also lasst es einfach sein, wegen Tip- oder Schreibfehler so einen Aufstand zu machen.
Antwort von mhille am 06.07.2005 - 12:26
@Jack:

Oh mann, man kann natürlich päpstlicher als der Papst sein. Natürlich gibt es Kasper, die sich auch die alltägliche Duscherei mit Armbanduhr als TG eintragen...

Natürlich kann das System des Logbuchschreibens ausgenutzt werden und dient natürlich nicht als Garant für Erfahrung, genausowenig wie die Kärtchen irgendeines Verbandes für irgendwas garantieren.

Ich bin allerdings von Menschen ausgegangen, die halbwegs normal denken können, sich jenseits der Vollkaskogesellschaft bewegen und in geringem Maße eine eigene Denkleistung vollbringen können.

Des weiteren möchte ich sagen, dass ich nicht geschrieben habe, dass man mit 200TG erfahren ist, sondern dass ich den Erfahrungshorizont für TL bei deutlich jenseits der 200TG sehe.

Das bedeutet, daß jemand der um die 200TG hat für mich nicht den TL heraus hängen braucht. Er kann zwar die formalen Kriteren für TL erfüllt haben, aber "gut" und "erfahren" ist für mich was anders.

Ich sage auch keine konkrete Zahl von TG, bei der ich sagen würde, dass jemand ein erfahrener Taucher/Tauchlehrer ist.

Ich weise auch darauf hin, daß ich Umkehrschlüsse in jegliche Richtung NICHT beabsichtigt habe.

Es ist auch richtig, dass es irgendwelche Basen/Schiffe gibt wo über vier TG/Tag angeboten (und von manchen auch wargenommen) werden. Nur halte ich das nicht für empfehlenswert oder gesund. Egal mit welchem Gas.

Last not least ist Deine "!" Taste wohl kaputt, aber das wurde ja schon erwähnt.

Grüße
Martin.
Antwort von Scubaholly Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 12:30
Hi Harry,
eine, wenn auch mal wieder nicht unumstrittene, Möglichkeit besteht bei einem PADI CDC-Center (Career-Development-Center). Die bilden vom Anfänger bis zum TL aus. Zudem wirst Du in den Betrieb eingebunden (Verkauf, Ausrüstungskunde, Umgang mit Kunden, Kompressortechnik (nicht "nur" Flaschenschleppen... usw.). Du bist mit einem Course-Direktor zusammen, der ein auf Dich abgestimmtes Ausbildungsprogramm erstellt. Auf Auslandbasen (!!!) dauert so eine Ausbildung ca. 6 Monate. Da kommen dann auch erheblich mehr als 200 Tauchgänge zusammen. In Deutschland wird es entsprechend länger; es sei denn, Du kannst Dich auch dort für mind. 6 Monate (im Sommer) frei machen.

Ich persönlich schliesse mich den Vorschreibern an: eine fundierte Grundausbildung (egal von welchem Verband), dann tauchen, tauchen und nochmals tauchen und Erfahrung sammeln. Dann Weiterbildung usw. Diese CDC-Ausbildung empfehle ich Leuten, die arbeitslos sind und vielleicht ins Ausland abhauen wollen (ist aber auch nicht mehr so einfach, eine solide Anstellung als TL zu finden...)

Eines aber noch: ich lese immer CMAS1*, danach 2** und 3***; es wird immer vergessen zu erwähnen, dass zwischen 1* und 2** der Spezialkurs Orientierung; zwischen 2** und 3*** der Spezialkurs Rettung und ein weiteres Wahl-Specialty gemacht werden muss. Macht 6 Kurse (Kärtchen). Dann bin ich aber noch nicht im "Profi-Level". Der immer gescholtene PAID Verband bietet natürlich erheblich mehr "Kärtchen" an; zur Divemaster (erste Profi)Stufe beträgt aber die "Mindest"-Kartenzahl nur 5Kurse (Kärtchen): OWD, AOWD, EFR, Rescue, Divemaster. Wenn ich eine Bescheinigung über einen Ersthelfer-Kurs mit HLW nicht älter als 2 Jahre vorlege, entfällt sogar noch der EFR.

Letztendlich ist es Deine Entscheidung; als Übungsleiter wirst Du ja selbst bestens wissen; was zu so einer Ausbildung zum Ausbilden dazu gehört. Hier ein sehr professionelles CDC-Center in Bonn: Hier klicken

So denn: Feuer frei!!!
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 12:46
Hey warum geht der Link denn nicht?
Antwort von Wegi Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 12:47
Versuchs mal damit: Hier klicken
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 12:53
Mit besten dank.
Man muß sich ja die zeit im Büro vertreiben
Antwort von Scubaholly Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 14:07
sorry, hab ein "e" im Link vergessen
Antwort von Jack2x7 am 06.07.2005 - 16:31
Hallo Wegi, man könnte meinen das ich dich ein wenig verletzt habe bist du den auch so einer der Taucht um ein Logbuch voll zu bekommen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!

Ja ich mag das Ausrufezeichen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Was sinnvolles hast du ja nichts zum Thema hin zu geschrieben !!!!!!!!!!!!!!!

( Noch ein paar ) !!

Du es soll gleich wieder Regnen, dann kannst du wieder üben und Eintragen !!!!!!!!

Du bist einfach nur dumm ................................
Antwort von Wegi Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 18:34
Hi Jack
Es haben ja schon genügend Leute was sinnvolles geschrieben.
Aber an Deinem Schlusswort entnehme ich, dass Du wohl ein wenig verletzt bist. Tja, da kann ich auch nichts ändern.

Tschüss und immer gut Luft
Blubb
Wegi
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 06.07.2005 - 23:53
Um wieder zum Thema zurück zu kommen, schau Dir mal die Seiten Hier klicken oder www.atec-diving.com an.

Bei ATEC gibt es Kinderprogramme, die Du bei den anderen genannten Verbänden erfolglos suchen wirst. Die haben sogar extra Kindermaterialien. Was vielleicht auch wichtig ist: Die ATEC Brevets sind weltweit anerkannt.

Ich mache auch gerade eine Ausbildung zum Divemaster. Ich habe die anderen beiden Systeme in den Kursen vorher ausprobiert. Meine eigene Ausbildung habe ich über einen längeren Zeitraum verteilt, hatte einfach keine Zeit und keine Lust um alles schneller voran zu treiben.

Ich halte den Vergleich mit dem Führerscheinneuling für inkorrekt. Ein Führerscheinneuling darf nach seiner Prüfung alle entsprechenden Fahrzeuge fahren und zwar in jeder nur erdenklichen Situation. Weiterhin darf er auch sofort Leute in Fahrzeugen transportieren. Er bringt also sofort Leute ohne Führerschein in eine Situation für die sie nicht qualifiziert sind. Nämlich mit hoher Geschwindigkeit über den Asphalt zu rasen. Könnte er nicht fahren, so gäbe es wohl viel, viel mehr Verkehrstote.

Ein Taucher ist nach seinem Kurs ebenso qualifiziert wie der Autofahrer, nur eben für die Situationen für und in denen er ausgebildet wurde. Er bekommt nicht mit einer einzigen Prüfung den "Freischein" um andere in bestimmte Situationen mit zu nehmen. Je schneller sich ein Taucher mehr Qualifikation aneignet (durch Kurse) um so eher kann er prekäre Situationen einschätzen und hat eventuell sogar eine Lösung parat, was der Beginner sicherlich nicht hat.
Der Taucher bringt auch nicht andere Nichttaucher (wie der Führerscheininhaber seine Nichtfahrer) in diese Situation, sondern begibt sich immer mit anderen ausgebildeten Tauchern ins Wasser. Hier hat sogar jeder den Vorteil, dass er in das Geschehen direkt eingreifen, oder ganz einfach "aussteigen" kann. Solche Dinge sind beim Beifahrer einfach nicht so einfach möglich.

Ich bin nicht der Meinung, dass Tauchgänge beim "Taucherwerdeprozess" überflüssig sind. Es ist meiner Meinung nach nur besser, die Erfahrungssammlung durch Funtauchgänge NACH der Ausbildung zu erleben. Um so früher führt der Taucher sicherere Tauchgänge durch.
Antwort von mhille am 07.07.2005 - 08:10
@vieltaucher:
Könntest Du bitte die Reklametafel für ATEC wieder einpacken? Danke. Dass man hin und wieder was über seine Org der Wahl schreibt, ist ja o.k., aber bei Dir kommt mir das doch etwas arg werbelastig vor. Bekommst Du Geld dafür?

Du schreibst:
>> Ein Taucher ist nach seinem Kurs ebenso qualifiziert wie der Autofahrer, nur eben für die Situationen für und in denen er ausgebildet wurde.<<

Hm, es macht ins besondere unsere Menschliche Intelligenz aus, daß man auch Situationen überleben kann, mit denen man noch nie zuvor konfrontiert wurde.

Weiterhin:
>>Je schneller sich ein Taucher mehr Qualifikation aneignet (durch Kurse) um so eher kann er prekäre Situationen einschätzen und hat eventuell sogar eine Lösung parat, was der Beginner sicherlich nicht hat.<<

Ich Stimme Dir dabei zu, daß ein erfahrener Taucher eher Optionen sieht, die ein Anfänger (so heißt das deutsche Wort) nicht erkennen kann. Allerdings muß die Qualifikation nicht unbedingt durch Kurse erfolgen.

Klar ist es für den einen oder anderen sehr hilfreich, wenn er das Wissen kompakt in einem Kurs vermittelt bekommt.

Ich möchte aber zu bedenken geben, dass zum einen nicht jeder Inhalt, der in einem "Kurs" vermittelt wird auch tatsächlich das Geld wert ist (ich denke da besonders an manche Specialies), zum anderen besteht durchaus die Möglichkeit sich extrem viel Wissen im Selbststudium an zu eignen und das dann auch zu trainieren.

Auch halten es manche nach dem "Fire & Forget" Prinzip: Einmal einen Kurs belegt, damit man das Kärtchen hat, dann werden die Übungen etc. nur noch extrem selten gemacht, daß man das auch alles "Parat" hat. Das Wissen ebbt dann ab, weil man schlicht die Dinge wieder vergisst.

Wenn dann ein anspruchsvoller TG gemacht/gebucht wird, weil man ja die formellen Kriterien erfüllt hat, aber den aktuellen "Trainingszustand" überschätzt wird /kann/ es zu brenzligen Situationen kommen.

Deswegen gilt vor allen Kärtchen, die man gemacht hat: Tauchen, tauchen, tauchen und nochmals tauchen gehen!

Denn merke: Ein Taucher, der nicht taucht, taucht nix.

Grüße
Martin.
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 07.07.2005 - 08:20
Der Taucher kann nur lernen in dem er viel Tauchen geht, sobald er die erste Hürde des Scheinerwerbs genommen hat.
Dann sollte er sich das Manuall, aufgeschriebene und Wissen anderer Tauchen immer wieder zu Gemüte führen.

Aber diese Werbung über ATEC hat hier doch wirklich nix verloren.
Es nervt langsam tierisch!!!!
Merkst du eigentlich nicht, dass es die Leute langsam tierisch ankotzt, dass egal was gefragt wird, du gleich mit dem ATEC Werbeplakatt wedelst?
Hier wurde nicht nach Ausbildung über welche Organisation gefragt oder so.

Da muß ich dem Martin absolut Recht geben
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 07.07.2005 - 14:10
Sagt mal, habt Ihr einen Sockenschuß? Ich berichte über meine Erfahrungen und Ihr kommst gleich mit Werbetafel.

In diesem Zusammenhang wurden auch andere Organisationen erwähnt, und Überlegungen warum der Schreiber eher zu der einen oder anderen tendiert. Ich habe das Selbe getan und werde angemacht. Kann ja auch nicht die richtige Art sein, oder?

Immerhin habe ich Erfahrung mit bisher drei verschiedenen Organisationen (CMAS, PADI, ATEC) gemacht und mich anschliessend aus bestimmten Gründen für ATEC entschieden.

Wenn Ihr nur die anderen Organisationen kennt, ok. Dann lasst aber mich bitte mit solchen Statements in Ruhe.

@mhille
Du schreibst: "Ich Stimme Dir dabei zu, daß ein erfahrener Taucher eher Optionen sieht, die ein Anfänger (so heißt das deutsche Wort) nicht erkennen kann. Allerdings muß die Qualifikation nicht unbedingt durch Kurse erfolgen."

Klar, muss die Qualifikation nicht zwangsläufig durch Kurse erfolgen, warum aber nicht?
In Kursen wirst Du konzentriert und in Begleitung in bestimmte Situationen geführt. Da Funtauchgänge normalerweise nicht mit so vielen konzertierten Situationen gespickt sind, kann es auf diese Art lange gehen, bis der selbe Stand erreicht wird (wenn überhaupt möglich).

Ich tauche lieber mit jemandem, der zügig seinen Rescue Diver Kurs absolviert hat, als mit jemandem der so blöde daher brabbelt wie: "Ich mache jetzt nach meinem OWD/* erst mal viele Erfahrungstauchgänge, bevor ich den AOWD/** mache."

So jemand vertraut sein Leben lieber einem anderen OWD oder AOWD an, als einem Instructor - schon irgendwie bedenklich, finde ich.

Auf der anderen Seite soll genau so einer seinen Buddy retten können, wenn der Probleme hat.
Absolut lächerlich

Weiter schreibst Du: "Ich möchte aber zu bedenken geben, dass zum einen nicht jeder Inhalt, der in einem "Kurs" vermittelt wird auch tatsächlich das Geld wert ist (ich denke da besonders an manche Specialies),..."

Absolut richtig. Man muss sich den Instructor schon raussuchen. Auch hier gilt: Nicht sein Brevet zählt, sondern was er rüber bringen kann.
DAS kann ich aber erst feststellen, wenn ich schon mit ihm zusammen gearbeitet habe (als Kursschüler).

Was die Specialitys angeht, so habe ich erfahren dass PADI Instructoren einfach einen Antrag mit Kohle hinschicken und dann ein entsprechendes Instructorbrevet bekommen. Von wegen Qualifikationsüberprüfung.

SSI verschenkt sogar die Qualifikation Nitrox Instructor an seine Advanced Instructoren (wenn ich richtig informiert bin), die brauchen noch nicht einmal einen Antrag als Nitroxinstructor einsenden. CMAS verschenkt gleich sämtliche Speciality Instructortitel an seine Instructoren.
Ich gebe Dir absolut Recht, was soll das Ganze. Natürlich kann der Instructor in dem betreffenden Gebiet eventuell wirklich viel auf dem Kasten haben, aber hat er das in jedem Fall? Ich glaube nicht.
Jetzt müsste ich wieder mit dem Paradebeispielt ATEC kommen, aber dann ist das Geschrei gross. Dort läuft es nämlich ganz anders. Erkläre ich jetzt aber nicht, selber Schuld.

Aber um Specialitys geht es hier eigentlich nicht. Es geht viel mehr um Weiterqualifikation, was auch immer das heissen mag. Es geht um den OWD, der über den AOWD und Erste Hilfe zum Rescue geht, oder um den Taucher*, der über Spezialkurse, dann Taucher**, anschliessend Spezialkurse zum Taucher*** geht.

"...zum anderen besteht durchaus die Möglichkeit sich extrem viel Wissen im Selbststudium an zu eignen und das dann auch zu trainieren."

Und in Zukunft liest der Tauchinteressent ein OWD Manual und bringt es sich dann selbst bei .
Denk mal selber über diese Zeilen nach.

"...dann werden die Übungen etc. nur noch extrem selten gemacht, daß man das auch alles "Parat" hat. Das Wissen ebbt dann ab, weil man schlicht die Dinge wieder vergisst."

Das ist wohl wahr. Ich habe schon einige gesehen, die froh waren den OWD/* Kurs überstanden zu haben. Später noch einmal unter Wasser Maske absetzen, und dies Grundlos, NIE IM LEBEN.
Aber dein Rezept "tauchen - tauchen - tauchen" ändert an dieser Einstellung auch nichts. Der Rescue Diver wird seine Fertigkeiten mit der Zeit trotzdem verlieren.

Dadurch, dass der Taucher möglichst zusammenhängend seine Kurse absolviert, wird er so oft mit den wichtigen Übungen/Fertigkeiten konfrontiert, dass diese mit der Zeit einfach besser sitzen.

@manne
Deine ATEC Aggression kann ich nicht verstehen. Gerade Du hast doch AUSSCHLIESSLICH Erfahrung mit PADI, wenn ich das richtig gelesen habe. Und dies erst seit ein paar Monaten. Warum spielst Du Dich dann hier als der Oberkenner der Szene auf? So viel, wie Du anscheinend in den verschiedenen Foren unterwegs bist, hast Du doch bestimmt keine Zeit mehr zum Tauchen.
Du schreibst: "Hier wurde nicht nach Ausbildung über welche Organisation gefragt oder so."
Dann würde ich Dir empfehlen, nochmal genau nachzulesen. Vielleicht fällt Dir dann folgender Satz ganz oben auf:
"Jetzt lese ich hier im Forum von den verschiedenen Verbänden und bin völlig verwirrt."

Und wenn Du nur etwas weiter liest wirst Du feststellen dass der Fragende die selbe Idee hat wie Du, er sagt:
"Ich will Tauchlehrer werden!!"

ATEC bietet eben einen guten Weg zum Instructor an. Nicht nur das, über das Kinderprogramm (was übrigens auch Thema ist) habe ich schon geschrieben. Bei ATEC bekommen auch Kinder ein richtiges Freiwasser Tauchbrevet, und nicht nur eine "Kachelbestätigung".

Du schreibst: "Der Taucher kann nur lernen in dem er viel Tauchen geht, sobald er die erste Hürde des Scheinerwerbs genommen hat."
Und wie sieht es mit Dir selbst aus? Hast Du nicht selbst erst vor wenigen Monaten deinen ersten OWD Tauchgang gemacht und gehst jetzt in eine Divecon Ausbildung?

Mit dem "viel Tauchen gehen" kann ich Dir beipflichten, den zweiten Teil Deines Satzes vergessen wir lieber.
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 07.07.2005 - 14:31
1. ja ich Tauche seit einem Jahr, sorry großer Meister

2. OWD ist vorbei, Aowd auch, derzeit Rescue

3. 3stellige TG Zahl ist nah und das bevor die 365 Tage vorbei sind

4. Tauche ich Regelmäßig, Kalt, Nass, Trocken, gute Sicht, schlechte Sicht, Mittelmeer,Atlantik Nordsee, Tümpel, Baggerseen etc.

5. Ausbildung nicht nur PADI, sondern CMAS, SSI gehören derzeit mit dazu

Also ich glaube das habe ich dir schon mehrfach gesagt, aber leider vergisst du das immer wieder im Schwall des ATEC befürworten.

Ich habe keine Agressionen gegen ATEC, sondern eine Abneigung gegen dein Vorgehen, immer und überall ist ATEC im 2Satz von dir. Warum?
Wirst du nach angaben zu ATEC bezahlt?

Also lies es durch, überleg erst und beurteile neu
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 07.07.2005 - 15:50
Hat wohl gesessen?
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 07.07.2005 - 15:54
ja genau
Ich wüsste nur noch nicht was

Antwort von mhille am 08.07.2005 - 08:28
@Vieltaucher.
Ohje. Das wird wieder aufwändig.
Also:
Ich schrieb:
"...zum anderen besteht durchaus die Möglichkeit sich extrem viel Wissen im Selbststudium an zu eignen und das dann auch zu trainieren."

Daraufhin Du:
"Und in Zukunft liest der Tauchinteressent ein OWD Manual und bringt es sich dann selbst bei.
Denk mal selber über diese Zeilen nach."

==> Es ging hier ausdrücklich um die Weiterbildung. Das man einen Einstieg über einen definierten Kurs (egal welcher Org) haben sollte (aber nicht zwansgläufig haben muss) ist klar.

Des weiteren habe ich ausdrücklich NICHT ausgeschlossen, dass es sinnvoll sein KANN, Kurse zu besuchen. Allerdings geht mir Deine Aussage, dass man so schnell wie möglich so viele wie möglich Kurse belegen soll zu weit.

Eines kann man nämlich nur durch Tauchen lernen: Routine. Und die ist beim Tauchen sehr wichtig.

Du schreibst:
"Dadurch, dass der Taucher möglichst zusammenhängend seine Kurse absolviert, wird er so oft mit den wichtigen Übungen/Fertigkeiten konfrontiert, dass diese mit der Zeit einfach besser sitzen."

==> Ich meine, dass das vor allem Einstellungssache ist. Indem man sich der Prüfungs- bzw. Kurssituation aussetzt ist man natürlich gezwungen, seine Übungen zu machen und parat zu haben, keine Frage. Allerdings kann man das auch ganz gut ohne Kurs machen. Kurse sind nicht das Allheilmittel gute Taucher zu produzieren. Es geht auch anders. Und vor allem günstiger.

Was mich noch an diesen Kursraketen etwas stört: Neben dem zweifelsohne vermittelten Wissen wird auch ziemlich viel Marketing in eigener Sache in den Kursen betrieben. Manche würden das als Gehirnwäsche bezeichnen.

Schau dir mal die Unterlagen von PADI oder SSI an. Mein Gott, sind die da toll! (Wenn man den Unterlagen glaubt.)

Wenn dann manche Teilnehmer diese Aussagen etwas unreflektiert inhalieren und dann mit weiss gott für einem Brevet, aber reichlich wenig Taucherfahrung aufschlagen, dann wird einem ganz anders.

Das "Selbstbewußtsein" mancher Taucher steht in keiner Relation zu Ihrer Erfahrung.

Viel theoretisches Wissen (und ich bezeichne das Wissen, dass in ein paar Übungen im Kurs gemacht wurde immer noch als theoretisch) kann nicht durch Erfahrung aufgewogen werden. Nie.

Es gehöhrt Routine dazu, das Wissen zu verinnerlichen und beispielsweise Notfallmaßnahmen aus dem FF abspulen zu können. Da helfen keine X Kurse mit ständig neuen Inhalten.

Last not least tut es gut, zu der "Bunten tollen Tauchbroschüre", die einem vermittelt wird abstand zu nehmen und zu versuchen das ganze etwas kristischer zu betrachten.

Ich gehe oft mit unterschiedlichen Buddies zum Tauchen. Da sind auch Kursschnelldurchläufer dabei, aber auch die "alten Emminenzen", die gerademal ein "Plongeur Autonom" haben, aber deutlich über 1000TG. Das sind WELTEN wie sich deren Tauchverhalten unterscheidet.

Ich bleibe dabei: Erfahrung und hin und wieder ein Buch oder mal einen Kurs ist um Klassen besser als ein "Kurse, Kurse, Kurse" Taucher...

Grüße
Martin
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 14:05
@ Schreibfauler Vieltaucher: wie kommts Du zu der Annahme, daß CMAS `gleich sämtliche Speciality Instructortitel an seine Instructoren verschenkt`?

Zwar kenne ich vorrangig die Struktur im VDST aber hier wird nix verschenkt.

Beispiel: bei PADI machst Du deinen IDC und darfst munter bis rauf zum Divemaster alles ausbilden was Du willst (OWD, AOWD, Rescue, DM).

Hingegen darf ein VDST TL* nus T* ausbilden und auch nur eine begrenzte Zahl an SKs. Erst als TL** darfst Du bos T**** abnehmen incl. der SKs. Nitrox ist an ein gesonderte Ausbildung bzw. vorhandes Nitrox Brevet kekoppelt.

Auf die SKs sowie die Planung/Organisation/Durchführung wird insbesondere bei der TL** Ausbildung ausführlichst eingegangen.

Auch bist Du als Inhaber einer Ausbilder-Lizens verpflichtet Weiterbildungskurse zu belegen um die Lizens zu erhalten.

Also wo wird hier was verschenkt.
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 15:56
@mhille
Ich glaube, wir meinen das Selbe und reden doch aneinander vorbei. Liegt bestimmt an meiner Argumentation .

Du schreibst: "Kurse sind nicht das Allheilmittel gute Taucher zu produzieren. Es geht auch anders. Und vor allem günstiger."

Na jetzt weiss ich wenigstens woher der Wind weht. Es geht Dir ums Geld.

Ich will mal sagen: Wenn es um die Sicherheit geht, sollte Geld nicht die grösste Rolle spielen.

Natürlich kann ein Taucher innerhalb von Kursen nicht die selbe Taucherfahrung sammeln wie bei 200 Funtauchgängen. Es ist aber besser, die höchstmögliche Qualifikation schnellstmöglich anzustreben, und nicht erst zwischen den einzelnen Kursen x Tauchgänge zu absolvieren.

Dies dient der Sicherheit des Tauchers selbst und der seiner Buddys.

Dass es Taucher gibt die, auch nach x-Kursen und/oder nach x-Tauchgängen, nicht richtig Tauchen können ist wohl klar. Sonst könnte ja jeder der einen Führerschein hat auch fahren.

Ich bin eh der Ansicht, dass erst die Self Rescue Diver Stufe den Taucher richtig formt. Hierzu hat er vorher bereits mindestens 80 Tauchgänge und einige Kurse belegt.

Mein Beispiel mit dem OWD, der das Tauchen aus dem Buch lernt, kannst Du auf jede andere beliebige Stufe umlegen. Tauchen lernt man eben nicht durch Bücher lesen oder in Diskussionen mit anderen Tauchern. Dies sind lediglich begleitende Dinge, das Wichtigste fehlt hierbei aber noch.

Klar, Kurse wegen der Kurse (Brevets) zu belegen ist auch nicht der richtige Weg. Hier ist natürlich der Instructor gefordert. Ein Taucher, der z.B. noch nicht Tarieren kann, sollte nicht in einen Kurs genommen werden, in dem die Tarierung nicht speziell trainiert wird. Hier nur die Kohle zu sehen schadet dem Schüler genauso wie dem Instructor. Ein guter Instructor hat viele Möglichkeiten, seinen Schüler zu fördern.

Du schreibst: "...ich bezeichne das Wissen, dass in ein paar Übungen im Kurs gemacht wurde immer noch als theoretisch"

Na dann hast Du aber noch nicht viele (gute) Kurse belegt. In einem guten Userkurs überwiegt der Praxisanteil und dieser kann das Notfallmanagement und die Problemlösungsfertigkeiten des Tauchers erheblich steigern.

@Tobbe
Sorry, wenn ich mit dieser Aussage jemandem irgendwo drauf getreten bin. Ich kenne die Spezialkursausbildung für Instructoren etwas anders. Der ausgebildete Instructor führt einen kompletten Spezialkurs mit Schülern unter Beobachtung eines Trainers durch. DAS ist nicht verschenkt. Einen Spezialkurs, den der Instructor/TL ohne weitere Überprüfung seiner Qualifikation in diesem Gebiet abnehmen darf, nenne ich geschenkt.
Hier hilft auch nicht, dass im TL-Training so ziemlich allgemein auf die Durchführung von Spezialkursen "ausführlichst" eingegangen wird.

Dieses Vorgehen produziert geradezu TLs die ohne Ahnung von der Materie einen 0-8-15 Kurs geben und dafür auch noch Geld nehmen. Selbiges gilt natürlich auch für die Instructoren, welche durch Antrag und Geld hinschicken ein Instructorbrevet erhalten.
Antwort von Wegi Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 16:29
@Tauchfauler Vielschreiber
Gratuliere, Du hast es geschafft ein ganzes Statement ohne Hinweis auf Deine Organisation zu posten!
Mit Deiner Bemerkung:
"Es ist aber besser, die höchstmögliche Qualifikation schnellstmöglich anzustreben, und nicht erst zwischen den einzelnen Kursen x Tauchgänge zu absolvieren.

Dies dient der Sicherheit des Tauchers selbst und der seiner Buddys."

bin ich aber nicht einverstanden. Ein Kurs kann Erfahrung nur beschränkt ersetzen. Und um z. B. Tarierung zu trainieren brauche ich keinen Kurs zu belegen. Das kann ich in jedem Funtauchgang machen.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass in Deinem Verband die Hirnwäsche noch schlimmer ist als in den angestammten Organisationen.

just my 2c
Wegi
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 16:43
@ Schreibfauler Vieltaucher: `Der ausgebildete Instructor führt einen kompletten Spezialkurs mit Schülern unter Beobachtung eines Trainers durch`- das ist wahrlich nicht verschenkt - das ist Kindergarte!

Von eimem Ausbilder (egal ob tauchen oder sonstwas) erwarte ich, daß er grundsätzlich in der Lage ist Wissen (praktisches und theoretisches) angemessen zu vermitteln. Auch sollte er in der Lage sein sich neues Wissen anzueignen und dann auch mit Hilfsmitteln wie Folien, Anschauungsmaterial etc. weiterzugeben. Dazu brauche ich nicht jeden neuen Kurs einmal `vormachen` unter Aufsicht.

Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 17:04
Hmmm, Wegi

Schon ein bisschen weit her geholt, Dein Glaube. Demnach hast Du noch nie einen Instructor, Divemaster oder sonstwie "Plongeur Autonom mit weit über 1000 Tauchgängen" gesehen der absolut nicht Tarieren kann?

Ganz ehrlich: Kann ich kaum glauben.

Ich habe erst wieder gestern Abend bei einem Tauchgang einen von verschiedenen Organisationen hoch dekorierten Instructortrainer gesehen, der mehr mit den Flossen im Sediment wirbelte, als dass er sie "frei schwebend" halten konnte.

Die Hirnwäsche, wie Du es beschreibst, besteht schon, aber in Richtung gut ausgebildeter Taucher.

Klar habe ich auch schon einen **Taucher gesehen, der die ganze Zeit über sehr gut tariert war, aber die schlecht tarierten Taucher überwiegen oft.

MEIN Verband (wie Du es schreibst) lässt solch ein Verhalten einfach nicht zu. Ich sollte wohl besser sagen MEIN Instructor.

Und ob es Dir passt oder nicht, bei Funtauchgängen lernt der Taucher nicht automatisch mehr dazu. Im Gegenteil, schlechte Fertigkeiten können dadurch sogar zu Gewohnheiten werden. Früh genug darauf eingegangen, kann der Taucher sein falsches Verhalten rasch ändern. Ist es mal Gewohnheit...

Wenn der Taucher einen Buddy findet, der ihm in Ausbildermanier verschiedene Dinge ab- und andere wiederum angewöhnen tut, ok. Wer kann dies aber garantieren? Wohl keiner von Euch.

Es ist langsam wirklich ätzend. Immer wieder schreibt einer "Erfahrung kann aber durch Kurse nicht ersetzt werden".

NATÜRLICH KANN SIE DAS NICHT.

Sitzt das jetzt?

Ich tauche dennoch lieber mit einem Taucher, der 20 Tauchgänge und seine Ausbildung bereits bis zum Rescue Diver vorangetrieben hat, als mit einem OWD-Taucher mit 20 Tauchgängen.
Das bekommt beiden Tauchern besser.

Ist das jetzt so verstanden worden?

Und wenn jetzt jemand immer noch sagt:
" Wäääh, neein, ich hab aber lieber einen unerfahrenen OWD als Buddy, weil ich der Beste bin und mir unter Wasser eh nix passieren kann!" dann soll er es meinetwegen so machen.

Ist mir langsam wirklich zu blöd, diese bockige Uneinsichtigkeit. Ich komme mir hier langsam vor wie im Kindergarten.
Antwort von Wegi Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 18:25
1. Ich hab selten Leute mit >1000 tG`s gesehen die`s immer noch nicht können, aber ich hab auch nicht abgestritten dass es das geben kann. Es gibt auch Leute die seit 20 jahren autofahren und es immer noch nicht können.
2. Ich stufe einen Rescue mit 20 tg`s nicht viel höher als einen OWD mit 20 tg. Du darfst das von mir aus anders sehen.
3. Ich nehme gerne Unerfahrene OWD`s mit unter Wasser. Ich gebs zu. Ich bin in Therapie deswegen, aber ich komme nicht davon los. Zum Ausgleich geh ich aber gerne mit meiner Lieblingsbuddine.
4. Dein Schlusswort ist niedlich. "bockige Uneinsichtigkeit"! Wirklich, ein Brüller!
5. gut Luft & tschüss
Wegi
Antwort von mhille am 08.07.2005 - 21:40
Hallo ATTEC Werbetafel

Wenn Du schreibst, dass es mit nur ums Geld ginge und bei der Sicherheit das Geld nicht zu Schade sein darf, hast Du nur zum Teil recht.

Mir geht es vor allem um die Gläubigkeit, man könne durch viele Kurse automatisch Sicherheit kaufen. Dem ist definitiv nicht so.

Aber allein nach Deiner Argumentationskette erkenne ich, dass Du wohl schon zu lange bei ATTEC tauchst.

Lehn Dich mal zurück und lies, was Du da selbst geschrieben hast...

Ungläubige Grüße

Martin
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 23:25
@Wegi
20 Tauchgänge sind 20 Tauchgänge. Da hast Du absolut Recht.

Besser ist aber 20 Tauchgänge MIT Ausbildung in Rettungsfertigkeiten.

Du schreibst: "1. Ich hab selten Leute mit >1000 tG`s gesehen die`s immer noch nicht können, aber ich hab auch nicht abgestritten dass es das geben kann."

Wie kann das sein? Lernt doch jeder das Tauchen bei Funtauchgängen automatisch

(Ist ein kleiner Spass und braucht nicht kommentiert zu werden)

Du schreibst: "3. Ich nehme gerne Unerfahrene OWD`s mit unter Wasser."

Hört sich gerade so an, als ob ich dies nicht täte
Mir ist dennoch ein besser ausgebildeter Taucher lieber.

Mein Schlusswort war "Kindergarten"

@mhille
Deine Unverschämtheit von wegen "ATEC Werbetafel" will ich mal nicht dokumentieren.

Ich habe mich zurück gelehnt und alles gelesen.:o

Du schreibst: "Wenn Du schreibst, dass es mit nur ums Geld ginge und bei der Sicherheit das Geld nicht zu Schade sein darf, hast Du nur zum Teil recht."

Du meinst das aber nicht im Ernst, oder?
Für die Sicherheit darf Dir das Geld NIE zu Schade sein. Andernfalls stellst Du für Dich und Deine Buddys ein Risiko dar und solltest lieber Hallenhalma spielen.

Du schreibst: "Mir geht es vor allem um die Gläubigkeit, man könne durch viele Kurse automatisch Sicherheit kaufen. Dem ist definitiv nicht so."

Ja wo lebst Du denn? Natürlich erhält der Taucher durch entsprechende Ausbildung mehr Sicherheit.

Diese Sicherheit kann er sich allerdings nicht "erkaufen", wie Du es bezeichnest, er muss sie sich erarbeiten.

Deine Worte lassen vermuten, dass Du eine sehr schlechte Ausbildung genossen hast.

Du schreibst: "Aber allein nach Deiner Argumentationskette erkenne ich, dass Du wohl schon zu lange bei ATTEC tauchst."

Leider erst seit diesem Jahr, ich hätte diese Entscheidung mal früher fällen sollen. Auf der anderen Seite waren die vorherigen Erfahrungen aber auch nicht schlecht.
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 08.07.2005 - 23:27
@mhille
Ich meinte natürlich "kommentieren"
Antwort von Jaws am 10.07.2005 - 13:39
also...ich muss sagen..dass ich auf dieses Thema nur durch Zufall gestoßen bin..
Aber eines muss ich mal hier loswerden!
@ Wegi : Du verhältst dich echt wie ein \\\"bockiges Kind\\\"! Von der ATEC-Werbetafel habe ich fast nichts gemerkt oder zumindest nichts anstössiges...

@ Schreibfauler Vieltaucher : Das was du sagtst, scheint alles Hand und Fuß zu haben und ist meiner Meinung nach wohl überlegt, ich will hier aber auch nciht rumschleimen, sondern ich will jetzt einfach mal darauf aufmerksam machen, dass man nicht gleich alles kritisieren sollte und vielleicht mal selber von seiner sturen Position abweichen sollte.
Desweiteren habe ich auch schon die Erfahrungen gemacht, dass bei \\\"Padi\\\" einfach mal Tauchgänge wegfallen gelassen werden, um den Kunden nicht weiter zu belasten! Dieser \\\"Kunde\\\" ist erkrankt und konnte 2 Abschlusstauchgänge für den AOWD nicht mehr absolvieren, trotzdem wurde ihm das Brevet ausgehändigt. Natürlich kann dies auch bei anderen Organisationen passieren, aber ich sehe nun mal die Tatsachen die ich bisher erlebt habe und das reicht erstmal...(Das zum Thema \\\"schenken\\\")

P.S.:Ich habe meine Brevets bei verschiedenen Organisatioen gemacht und kenne daher nicht nur eine!UND ich war noch nicht bei ATEC, falls ihr euch jetzt wieder die Mäuler zerreißt, wegen der angeblichen ATEC-Werbetafel! Der Name \\\"Padi\\\" fällt meiner Meinung nach VIEL zu oft..lol
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 10.07.2005 - 23:53
@Jaws
Freut mich, dass ich nicht nur Gegner hier habe. Tut mir Leid, wenn Du unangenehme Erfahrungen gemacht hast. Das ist, wie immer, eine Sache von unseriösen Instructoren. Die gibt es wohl leider Verbandsunabhängig.

Ich denke, es gibt leider keinen Verband, der sich rühmen kann NUR seriöse Instructoren zu haben.

Aus dem Zusammenhang gerissene Dinge kann ich aber auch vorbringen:

@manne
Du solltest wirklich mal zum Analytiker. Du hast anscheinend echt grosse Probleme.
Warum willst Du Dich unbedingt als den grossen Taucher verkaufen? Hast Du es sooo nötig?

Du schreibst: "1. ja ich Tauche seit einem Jahr, sorry großer Meister"

Erstens, warum grifst Du mich an (grosser Meister), zweitens tauchst Du doch überhaupt nicht seit einem Jahr! Warum versuchst Du die Tatsachen hier schon wieder zu verwischen? Ist es nicht so, dass Du erst im September oder Oktober 2004 Deinen PADI OWD gemacht hast? Anschliessend hast Du ja wohl Deinen PADI AOWD gemacht und machst jetzt Deinen PADI Rescue Diver. Wo bitte schön ist da CMAS mit im Spiel, oder gar SSI?

Warum versuchst Du so viele falsche Eindrücke zu erzeugen?

Deine nächsten Zeilen bestätigen dies auch noch: "3. 3stellige TG Zahl ist nah und das bevor die 365 Tage vorbei sind"

Klar, die sind erst in einigen Monaten vorbei.

Weiterhin schreibst Du: "5. Ausbildung nicht nur PADI, sondern CMAS, SSI gehören derzeit mit dazu"

Ist es nicht so, dass Du erst nach Abschluss des PADI Rescue Diver Kurs das erste Mal eine SSI Ausbildung (Divecon) BEGINNEN möchtest? Wo soll da bitte schön Deine Erfahrung mit CMAS und/oder SSI her kommen?

So wie Du bisher geschrieben hast (billig), hat Dich ausschliesslich eine SSI Basis für eine "kostenlose" Divemaster/Divecon Ausbildung angenommen. Bitte berichtige mich, wenn ich falsch liege.

Nach Deinen Statements bist Du hier der grosse Diverguru. Kann das sein, nach gerade mal sieben oder acht Monaten Taucherfahrung?

Klar, sind 100 Tauchgänge in dieser Zeit recht viel Erfahrung. Wie solche Zahlen zusammen kommen, hat ja Jack2x7 eindrücklich geschildert.

@Tobbe
Du schreibst: "Auch sollte er in der Lage sein sich neues Wissen anzueignen und dann auch mit Hilfsmitteln wie Folien, Anschauungsmaterial etc. weiterzugeben. Dazu brauche ich nicht jeden neuen Kurs einmal `vormachen` unter Aufsicht."

und
"einen kompletten Spezialkurs mit Schülern unter Beobachtung eines Trainers durch`- das ist wahrlich nicht verschenkt - das ist Kindergarte!"

Gott erhalte Dir Deine Unbedarftheit.

Wer kontrolliert, welches Wissen sich der TL aneignet und welches Wissen er weiter gibt? Wer überprüft die Konsistenz der Kurse?

Genau das ist es ja, was hier immer wieder bemängelt wird. Lies doch mal genau.

Es ist sicherlich KEIN KINDERGARTEN, wenn der Instructor zeigt ob er was drauf hat oder nicht. Ich will sogar einen Schritt weiter gehen: Wer sich nicht traut, seinen Kurs überprüfen zu lassen hat wohl nichts zu sagen (Inhaltlos).

Inhaltlose Spezialkurse abzuhalten ist ein Betrug am Schüler, egal von welchem Verband der Instructor ist.
Hat der TL z.B. keine Ahnung von UW-Fotografie, so nützt ihm seine Urkunde oder Ausbildungsbefähigung für UW-Fotograf auch nichts.

Kann der Instructor selbst nicht richtig Tarieren (hab ich selbst schon viel zu oft gesehen), wie soll er dann einen Spezialkurs Tarieren geben können? Was will er dem Schüler vermitteln?

Merkst Du was?

Ich denke schon, dass es richtig ist wenn der Instructor unter Leitung eines Trainers zeigen muss ob er von dem angestrebten Spezialkurs überhaupt etwas versteht. Dieses "zeigen" muss natürlich eine realistische Demonstration sein.
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 08:27
Hey Schreibfauler

Ah wie ich sehe, machst du deinem Namen alle Ehre.
Als Tip es heißt, zum Psychologen, aber du scheinst dann doch eher auf Anal ytiker zu stehen.

Oh habe da jemanden Verletzt? Ok dann bist du kein großer Meister.

So nun zu den Dingen, die dir ja brennend unter den Nägeln liegen.

Ich Tauche seit letztem Jahr 2.September, sorry du hast Recht, es ist knapp ein Jahr.
Wie du schon sagtest, ich habe es nicht nötig mich als grossen Taucher zu verkaufen.
Tja aber du als angehender Divemaster, hast das Recht TL´s an den Pranger zu hängen? WOW du wirst mein nächster Guru werden. Wann übernimmst du denn euren Verband?

Für das knappe Jahr habe ich schon sehr viel betaucht. Nordsee, Atlantik, Mittelmeer, Seen mit guter und richtig besch... Sicht, Gasometer etc.
Konntest du das auch in den paar Monaten vorweisen?
Was aber nicht heissen soll, das ich der überflieger bin.

Du hast auch Recht bez meiner Ausbiludung bis zum AOWD. Die habe ich über PADI gemacht habe und auch sehr Froh drüber, da ich der Meinung gut gelernt habe.

Rescue ist über SSI gemacht worden. Den DiveCon mache ich über SSI/CMAS. Da ich die Möglichkeit bekommen habe diesen Zweigleisig zu machen.

Meine Tauchgänge werde ich auch weiterhin gem. den Richtlienen eintragen. Sollte etwas gegen einen zählbaren Tauchgang sprechen trage ich ihn nicht ein. Wenn es etwas eintrage was nicht Konform ist, bekommt er keine Tauchgangsnr., sondern nur was gemacht wurde um immer wieder nachschlagen zu können.
Keine Sorge, bei mir stehen nur Regelkonforme Tauchgänge drin.

Also lasse bitte die Kirche im Dorf und komm runter von deiner Wolke.

Manne

Achja den Navigation habe ich auch vergessen
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 10:31
@ Schreibfauler Vieltaucher: und von wem wird der Trainer kontrolliert der den Instructor kontrolliert? Vom Chef-Trainer natürlich! und der? Kennst du das Märchen vom Fischer und seiner Frau?!? Und mit der Kontrolle geht das dann weiter bis wir beim von Dir ins Feld geführten Gott sind der mir meine Unbedarftheit erhalten soll. Nur kann Gott tauchen? Und welchem Verband gehört er an?

Bleiben wir sachlich: Für jeden Kurs gibt es einen vorgeschriebenen Kursinhalt - also was vermittelt werden soll. Wie etwas vermittelt wird, hängt von den Leiten ab die auszubilden sind. Bei einem Kurs nach Chema `F` vorzugehen halte ich für quatsch.

Ein TL der nicht tarieren kann wird bei dem Verband bei dem ich tauche wohl seine TL Prüfung nicht bestehen und spätestens am 2ten Tag wieder nach Hause fliegen dürfen und so was tolles wie SK `Tarieren in Perfektion` gibt es nicht. Das sollte normaler Bestandteil einer OWD/CMAS* sein und nicht noch extra zu bezahlen sein.



Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 11:49
@manne
Wieso runter kommen von meiner Wolke?
Habe eben Dich von Deiner Wolke runter geholt, das reicht fürs Erste.

Klar, hast Du viel getaucht in den wenigen Monaten seit Deinem taucherwerden (schreibt man das so?). Hab ich auch nicht anders gesagt. Wirklich alle Achtung. Ich war z.B. noch nie im Gasometer, muss ich aber auch nicht, oder?

Dann verstehe ich aber auch Deine Einstellung zur Weiterbildung nicht. Du hast innerhalb von wenigen Monaten OWD, AOWD, UW-Navigation, Erste Hilfe und Rescue Diver absolviert und bist gerade dabei in den Divecon zu gehen. Nichts dagegen, ich finde das prima. Aber warum schreibst Du dann "Nach der Grundausbildung lieber erst mal tauchen - tauchen - tauchen, und danach dann vielleicht Weiterbildung". Das passt nicht. Der Zeitablauf in Sache Weiterbildung ist eher als "normal" zu bezeichnen. Wie gesagt, habe ich leider etwas länger "gestreckt". Hättest Du vorher schon eine Basis gefunden, bei der Du eine kostenlose Ausbildung hättest machen können, dann wäre der Zeitablauf bei Dir bestimmt noch kürzer gewesen.

Ich möchte weder für jemanden der Guru sein, noch einen Verband übernehmen (auch nicht "unseren"). TL´s an den Pranger stellen tue und werde ich nicht (ausser sie haben Scheisse gebaut). Ich habe lediglich die Qualifikationssysteme gegenüber gestellt.

Als ich für mich die Entscheidung gefällt habe, Instructor zu werden, habe ich mich nicht nur über den Weg ZUM Instructor, sondern auch die MÖGLICHKEITEN DANACH erkundigt.

Hierdurch kann ich schon etwas dazu sagen. Ich habe mich dann letztendlich für das in meinen Augen ehrlichste System entschieden.

Du schreibst in Sache Ausbildung "zweigleisig fahren", dies suggeriert zwei parallel nebeneinander verlaufende Gleise/Wege.

Solche Zwitterausbildungen, wie Du sie zum Divecon machen möchtest habe ich mir auch angesehen - und für schlecht befunden.

Diese Kombination passt nicht und kann nie im Leben passend gemacht werden. Hier versucht jemand zwei völlig unterschiedliche Philosophien, also zwei Wege die divergieren (auseinanderlaufen), in eine Richtung zu zwingen. Dies kann nicht funktionieren und dient ausschliesslich der Augenwischerei für den Schüler (also für Dich).

Bei diesen beiden von Dir genannten Systemen (man beachte, ich verwende keine Organisationsnamen wie so manch anderer hier, allerdings kann man es auch übertreiben) handelt es sich nicht nur um total unterschiedliche Philosophien, sondern auch um extrem unterschiedliche Ausbildungsinhalte.

Wenn Du für beide Systeme TL werden möchtest, dann solltest Du auch beide Ausbildungen - getrennt voneinander - absolvieren. Eine seriöse Ausbildung konzentriert sich immer auf den Ausbildungsinhalt in direkter Verbindung mit der Ausbildungsphilosophie des Systems. Ein Mischmasch ist weder von der einen, noch von der anderen Organisation erwünscht. Dies sollte auch von Dir - sinnvoller Weise - abgelehnt werden (wirst Du aber bestimmt nicht tun ).

Klar ist sowas gut für Kärtchenjäger: Eine Ausbildung machen und mehrere Kärtchen dafür einheimsen. Die Spielregeln lauten: "Gehen Sie mit dem Brevet der Org1. direkt zur Seestrasse. Nehmen Sie das Brevet der Org.2 auf diesem Weg als Bonus gleich mit!"

Die eine von Dir genannte Organisation hat sich ganz klar dem professionellen Tauchsportgeschehen verschrieben, die andere ist ausschliesslich Vereinsorientiert und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tauchen als BreitenSPORT für Jedermann zu ermöglichen. Diese beiden Richtungen stehen sich konträr gegenüber, obwohl am Ende jeweils ein Taucher heraus kommt.

Dass am Ende ein Taucher dabei heraus kommt, sollte nicht dazu ermuntern, beide Systeme in einen Topf zu werfen.

Klar ist der Wunsch, alles anbieten zu können, für einen Geschäftsinhaber/Instructor verlockend. Mutiert aber eher zu einem Ramschladen, da nix mehr richtig, also 100%-ig, gemacht wird.

Besser ist es der TL/Instructor entscheidet sich klar für was er steht. Entweder Du möchtest im Verein die Sport- und Jugendförderung unterstützen (der Verdienst spielt hierbei überhaupt keine Rolle), oder Du möchtest später eventuell Dein Einkommen im Tauchsportbereich erwirtschaften. Mit voller Überzeugung in beide Richtungen gehen zu wollen ist nicht möglich und endet nur im Selbst- oder Taucherbetrug.

Ich habe mich kar für den professionellen Weg entschieden, ob ich diesen dann nach Abschluss auch tatsächlich gehen werde weiss ich aber noch nicht (mal schauen was kommt).
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 12:01
Mann, das hört ja nie auf. Hier überschlagen sich die Statements .

@Tobbe
Ich kenne eine Organisation (ich sag den Namen nicht), wo der Instructor von einem Course Director auf dessen Kursdurchführungsqualität hin überprüft wird. Hältst Du das für schlechter, als einfach einem Instructor/TL, nur weil er mal eine Gruppe unter Aufsicht geführt hat, die Spezialkursqualifikation zu schenken/verkaufen?

Du bemängelst, dass ein Instructor einer anderen Organisation nach seinem Kursabschluss OWD, AOWD, Rescue und Divemaster ausbilden darf. Was soll dann das von Dir verteidigte Vorgehen sein?

Übrigens kenne ich da eine Organisation, wo der Instructor* auch erst einmal nur bis zum OWD ausbilden darf, erst der Instructor** darf dann bis zum Divemaster ausbilden. Bei diesem System muss aber dann der Instructor** trotzdem noch seine Ausbilderqualifikation für Kurse nachweisen, die nicht zu seinem direkten Ausbildungsweg zum Instructor gehörten.

Warum findest Du das schlecht?
Bist Du etwa ein CMAS (VDST) TL mit Sonderbrevetberechtigung ohne erforderlichen Qualifikationsnachweis?
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 13:13
Schreibfauler, möchte dich nicht enttäuschen aber wo willst du mich denn runtergeholt haben?
Ich bin und war auf keiner Wolke und durch sowas würde ich mich auch nicht runterholen lassen.

Habe noch nie bestritten, dass ich seit letztem September Tauche, was auch auf meiner Page steht
--------------------------------------
Gasometer ist zwar eine feine Sache, aber leider nach 30Min wird es eher Langweilig, ist dann doch etwas zu klein. Werde aber nochmals dort abtauchen, da ich aus der Ecke komme und das mit einem Besuch verbinden kann.
Also wirklich sehen muß man das nicht.
--------------------------------------
Zur Weiterbildung bei mir.

Im Urlaub wurde der OWD und AOWD gemacht. Der AOWD wurde nicht empfohlen (nicht das Hetze gegenüber der Hetze kommt), es war mein eigener Wunsch.
Bereue den Schritt auch nicht. Nach dem Urlaub 14Tage später, nach Holland in einen max. 2m Sicht See und den Navigation gemacht und bis vor 14Tage erstmal überall getaucht und viel Geld/Lehrgeld bezahlt um Erfahrung zu sammeln.
Also schon Zeit gelassen.

Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er direkt weitermachen will oder nicht.
Für mich ist das der richtige Weg gewesen.
----------------------------------------

Wenn ich merke das die Zwitterausbildung nichts für mich ist, werde ich eine Schiene auch abbrechen.
Ob ich nach dem DiveCon noch weiter zum TL machen will, ist mir noch nicht bewusst.
Es macht zwar riesig Spaß und mein Fanatismus zum Tauchen ist enorm, aber wer weis ob ich später auf noch TL machen will. Ich denke in dem Punkt lieber Step by Step.
Zudem will ich es nicht wegen dem Geld machen!
Man baut das Haus vom Keller an aufwärts und nicht vom Dach zum Keller.
----------------------------------
Im Verein bei uns ist beides SSI/CMAS stark vertretten, neben meiner Freundin und mir ist noch ein Padi jünger.
Finde eigentlich beides OK und für das Vereinsleben, passt alles drei.
-----------------------------------

Was ich aber mal als löblich erwähnen muss ist, das du endlich mal sagst, das deine Organisation in deinen Augen die beste ist und nicht wie meistens, dass Non plus Ultra!
-------------------------------

KEIN VEREIN, KEIN VERBAND KANN DAS TAUCHEN NEUERFINDEN UND ALLE BRINGEN NUR TAUCHER ANS LICHT.

Es kommt auf den TL und den Schüler an, nicht SSI, CMAS, ATEC oder sonstige Organisation über die Gelehrt wird
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 13:52
Manne,

Du schreibst: "Man baut das Haus vom Keller an aufwärts und nicht vom Dach zum Keller."

Klar, aber wenn Du den Keller nicht zum Haus passend baust, kann es üble Probleme geben.

Man baut nicht zuerst mal einen Keller, das Weitere wird sich dann schon zeigen.
Der richtige Weg ist zuerst das GANZE Haus zu planen, damit alles zusammen passt.

Um die Analogie (schreib nicht wieder solchen Kinderkram wie "Anal ogie" oder ähnliches) weiter zu führen:
Bevor ich ein Haus baue, schaue ich mir die verschiedenen Systeme genauestens an. DANN entscheide ich mich für das System, das meinen Ansprüchen am besten gerecht wird.

Auch hier sind Zwittersysteme (wie in der Tauchausbildung) nicht möglich. Du kannst z.B. kein althergebrachtes Reetdach-Lehmhaus in Niedrigtemperatur-Bauweise bauen. Jetzt kannst Du noch das Lehmhaus gegen ein herkömmliches Steinziegelhaus ersetzen, und dennoch geht die Rechnung nicht auf.

"Finde eigentlich beides OK und für das Vereinsleben, passt alles drei."

Es passt immer, wenn ein paar Leute zusammen kommen und sich verstehen. Da spielt gottseidank das Brevet keine Rolle.

Aber dies hat auch nichts mit der von mir aufgeführten Problematik der unterschiedlichen Systeme nichts zu tun.

Du schreibst: "Zudem will ich es nicht wegen dem Geld machen!"

Na dann kommt für Dich aber eher die CMAS Ausbildung in Frage. Die SSI Ideologie ist dann also eh nicht Dein Ding.

Enscheide Dich.

Natürlich kannst Du Dir das SSI Brevet dazuschenken lassen. Hatten wir das aber nicht schon beim Thema Kärtchensammler

Du schreibst: "Was ich aber mal als löblich erwähnen muss ist, das du endlich mal sagst, das deine Organisation in deinen Augen die beste ist und nicht wie meistens, dass Non plus Ultra!"

Da täuscht Du Dich, sie IST das Non plus Ultra. Ansonsten hätte ich mich nicht für sie entschieden. Bei meiner Entscheidung spielte nicht das Geld die überwiegende Rolle.
Auftreten, Seriösität, sinnvoller Aufbau und Erscheinungsbild sind für mich eher die Kriterien. Und das nicht nur in Richtung Instructor, sondern auch in Richtung Taucher/Schüler.
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 14:08
Schreibfauler Vieltaucher: ich stelle mir gerage vor, ein Lehrer in der Schule müsste bevor er auf die Schüler losgelassen wird jede Unterichtsstunde die er machen wird erst unter aufsicht `vorturnen`. Undenkbar! Lehrproben ja - aber nicht zu allen Inhalten. Ähnlich sehe ich das auch bei TLs. Ich muß nicht alles vorgekaut bekommen was ich hinterher vermitteln soll. Wenn jeder Mensch nur das Wissen weitergeben würde was er beigebracht bekommen hätte würde kein neues Wissen hinzukommen -> Stillstand!

Meine Behauptung: wenn eine gute TL Ausbildung stattgefunden hat bei der auch entsprechendé `Wackelkandidaten` ausgesiebt werden, sind diese Leute in der Lage mit geeignenten Ausbildungsrichtlinien SKs abzuhalten. Wenn dann der TL ansich noch von seinen Berechtigungen gestaffelt ist tut diese sein übriges. Ein Mehr an Abnahmeberechtigung heißt auch weiter Ausbildung und Prüfungen.

Einschränkungen würde ich nur bei besonderen Theman mache die nicht zu den gängigen Tauchfertigkeiten zählen. Orientierung, Gruppenführung und solche Sachen muß jeder TL Kandidat können. Wenn es Richtung Biologie, Photo etc. geht ist eigentlich kein TL Handwerkszeug erforderlich. Hier ist ehr der Experte des jeweiligen Fachgebiets gefragt der Sein Tiefenwissen vermittelt. Ich habe z.B. Süßwasserbiologie bei einem Dr. Dipl. Biologen gemacht - super und der Mann war kein TL.

P.S.: mit dem VDST liegst Du gut
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 14:56
@Tobbe
Ein Lehrer muss, bevor er lehren darf, eine persönliche, längere "Beobachtungszeit" in allen Gebieten über sich ergehen lassen. Da hängt Deine Meinung über die Lehrerausbildung etwas schief.

Wie lange er dies muss, weiss ich allerdings nicht. Aber ein TL muss dies - auch bei dem von mir geschilderten Idealfall - nicht.

Es muss nicht jemand zwangsläufig TL sein, um einen guten Kurs zu geben. Aber auch Dein Dipl. Biologe hat sein Diplom nicht geschenkt bekommen. Er hat es auch nicht einfach, aufgrund dessen weil er sein Studium abgeschlossen hat, zugeschickt bekommen.

Ich verstehe nicht, warum Dir die Bestätigung einer bestimmten Qualifikation so gegen den Strich geht.

Da Du anscheinend VDST TL bist hast Du doch bestimmt auch schon mitbekommen, dass mancherorts Spezialkurse durchgeführt werden, die ihr Geld sicherlich nicht wert sind.

Ich finde es immer belustigend, wenn ich mich mit anderen Tauchern über solche Kurse unterhalte und die verschiedensten Meinungen hierzu höre.

Hat mir einer erzählt, aufgrund dessen dass er mit seiner Partnerin (alleine zu zweit) zweimal an einem Wrack tauchte, hätte er anschliessend das Wrackspecialty ausgestellt bekommen. Und dies von einem TL der weder im Wasser noch in der Nähe war. Wo bleibt da die Vermittlung von Wissen und Können?

Ein anderer erzählte mir, dass er ein Trockentauchanzug Event mitgemacht hätte. Er war ein einziges mal mit einem geliehenen Trockentauchanzug im Wasser und bekam anschliessend den Spezialkurs Trocki-Diver brevetiert. Dies ohne jegliche Einweisung in den Anzug oder bestimmter Fertigkeiten.

Man könnte jetzt sagen: "Ja klar, war bestimmt PADI oder so ähnlich!"

Stimmt aber nicht.

Wäre es da nicht besser, die entsprechenden Instructoren/TLs hätten vorher eine Überprüfung ihrer Qualifikation erhalten?

Also ich meine schon .

Du schreibst: "...sind diese Leute in der Lage mit geeignenten Ausbildungsrichtlinien SKs abzuhalten."

Ja welche Ausbildungsrichtlinien für Spezialkurse meinst Du denn? Etwa die des VDST?

Ich finde Deine Argumentation schon ein bisschen lustig.
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 15:32
@ Schreibfauler Vieltaucher:

jetzt kann ich Dir leider nicht mehr folgen - was bitte ist an meiner Argumentation `ein bischen lustig`???

Ob ein SK gut ist oder nicht hängt (aus meiner Sicht) nicht davon ab, ob der TL eine Gebühr bezahlt hat um die Abnahmeberechtigung zu bekommen, einmal vorturnen mißte oder diese Berechtigung Teil einer Gesamtausbildung ist sondern vom TL (oder sonstigem Ausbilder) selber, seiner gewissenhaften/gründlichen Vorbereitung, seinem Fachwissen, der Zeit die er sich für den Kurs(Theorie und Praxis) nimmt und wie `locker` er das ganze sieht. Gute und schlechte SKs gibt es bei jeder Organisation.

Lassen wir es darauf beruhen - denn viele Wege führen nach Rom...
Antwort von Schreibfauler Vieltaucher Registriertes Mitglied am 11.07.2005 - 20:39
@Tobbe

DU hast doch das Beispiel mit dem Lehrer gebracht, ich habe dieses nur etwas relativiert.

Führe Du nur weiterhin Deine Kurse nach Deinem Gutdünken durch. Es ist in jedem Fall für den Schüler besser, der Instructor wurde in Bezug auf Fachwissen und Kursdurchführung getestet (wie dies bei einer anderen Organisationen der Fall ist).

Ich möchte eine Email, wenn jemand was zu diesem Thema hinzufügt.

Symbol:
Kommentar/Antwort:


Unsere Icons - einfach anklicken zum Einfügen!