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Schon wieder in der Druckkammer
Abgesandt von Tiburon Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 12:26:

Hallo Zusammen,

Schon wieder hat`s mich erwischt und zwar wieder in der rechten Schulter. Dieses Mal zwar nicht so stark aber trotzdem musste ich in die Druckkammer.

Die ersten Symptome traten nach ca. 4-5h nach dem 2. TG auf. Um 1 Uhr morgens waren die Schmerzen dann so stark, dass ich aus dem Schlaf erwacht bin.

Und wieder habe ich keine Ahnung wieso.

Die erste Tauchgang am Sonntag war - zugegeben - etwas anspruchsvoll. 45m/45` 6`/3m Deko. Der 2. nach Oberflächenpause von 3h dann easy 35m/45` ohne Deko. Alle Stops und Aufstiegsgeschwindigkeiten habe ich eingehalten, auch den Tiefenstopp. Beim Austauchen habe ich speziell darauf geachtet die Schultern zu bewegen (Brust-Schwimmen), da ich ja wusste, dass hier schon mal was passiert ist. Gefroren habe ich auch nicht.
Das Einzigste, was mir einfällt ist, dass ich wegen der Kälte noch zusätzlich einen Fleece unter den Unterzieher getragen habe und dass sich deshalb mein Neopren-Trocki etwas eng anfühlte. Beim Tauchen musste ich dann auch wirklich die Luft buchstäblich rausdrücken um beim Austauchen die Tarierung nicht zu verlieren.
In der rechten Schulter habe ich auch - trainingsbedingt - eine Reizung der Bänder, d.h. da ist wahrscheinlich etwas entzüdnet.
Aber das ist alles nichts Neues und normalerweise tauchen wir tiefer.
Atemgas war Pressluft.

Also irgendwas muss ich an meiner Konfiguration ändern, da es so nicht weitergehen kann.
1. Ich höre mit dem Tauchsport auf
2. Ich tauche nur noch Nitrox, dann ist aber Schluss mit TG jenseits 40m
3. Ich lege mir eine Stage-Flasche mit 50er Gemisch als Deko-Gas zu
4. Ich kaufe mir einen "geräumigeren" Trocki

Die Optionen sind nach Kosten sortiert, von 0 mit ca. 2000 Euro.

Was meint Ihr, was soll ich tun.

Cheerio

Tiburon




Antwort von Mattti Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 12:43
0. Hier klicken
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 12:51
Danke Matti,

Hatte ich vergessen zu erwähnen. Schon nach der ersten DCI habe ich eine PFO Untersuchung gemacht mit negativen Befund, d.h. ich habe kein PFO.

Cheerio

Tiburon
Antwort von ich bin da Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 13:06
tja, kann es sein, das du deinen TC im Normalen Modus hast? also sprich PARANOIDS - MODUS, kann man ja einstellen, dieser Modus ist gerade für solche Leute/Zwecke da!

Mit Nitrox nur noch tauchen, macht sinn, ist gesünder, auch wenn man nur 4% O2 drinn hat und den Rechner mit Pressluft rechnen lässt.
Deko Gas macht in meinen Augen ( Sporttauchbereich ) nur mit 100% O2 sinn ( meine Meinung ).
Alles was unter 40m im Tauchbereich liegt, sollte auch nur mit TRIMIX oder vergl. betaucht werden, auch wenn hier andere sagen " ja das passt schon "

Einen anderen Trocki? hmm wenn der alte passt, wo liegt das Problem? Dieser sollte gut sitzten und 100% I.O. sein ( Auslassventil )!

Achja bevor ich es vergesse!
mal drüber nachdenken, wie man taucht!?
evtl. ein paar Min. mehr auf Deko-Stufe bleiben, 5 min Sicherhheitsstop machen statt 3Min.
oder 3 min einen DeepStop einlegen anstatt gleich mit dem Aufstieg zu beginnen =?!
Das bringt schon was!
Antwort von UKI Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 13:08
Hallo Tiburon,

würdest du bitte deine Profile genauer erklären. Der 2te TG hört sich für mich sehr aggressiv an.
Bitte kurze Erläuterung.

Danke und gute Besserung

Grüsse
Uwe
Antwort von Taucherladen-online Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 13:22
Hallo Tiburon,
also deine Option 1 solltest Du nicht wirklich wahr machen.
Würde eine Kombination von ein wenig konservativeren Tauchgangsprofilen in Verbindung mit Dekogemisch, deine Option 3, vorschlagen.
Auch würde ich bevor ich weiterhin relativ tiefe Lufttauchgänge mache, meine ja wissentlich durch eine Entzündung besonders empfindliche Schulter erst einmal richtig auskurieren.
Warum kommst Du bei deiner Option 4, die wenn dir dein jetziger Anzug relativ knapp sitzt aus vielen Gründen sinnvoll ist, auf 2000,--€? Muss ja nicht gleich ein nach meiner Meinung nach überteuerter DUI sein. Nicht falsch verstehen und gleich losprügeln, will den DUI´s Nichts absprechen, aber die Preise sind schon etwas sehr abgehoben.
Viele Grüße
Gerhard
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 13:44
Naja 2000 Euro sind schnell mal weg, da ich ja auf einem geräumigeren Trocki, sprich Trilaminat umsteigen würde. Dann müsste ich ja auch einen dickeren Unterzieher zulegen.
Aber eigentlich will ich das nicht.
Option 3 würde mir die Freiheit lassen tief zu tauchen und besser zu entsättigen. Dabei würde ich ein Pressluft Profil tauchen. Ich kann mir vorstellen, dass bspw. 6 Min. Deko-Zeit mit dem 50er Gemisch einer Deko-Zeit von 10-12 Min. mit Pressluft entspricht (ich weiss, das ist jetzt ein sehr einfacher Vergleich) und das sollte man doch dann wirklich auf der sicheren Seite sein.

Cheerio

Beat
Antwort von tiefunten Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 17:33
Wie wurde denn der PFO-Test gemacht? Evtl hast du auch Lungenshunts, die mindestens genauso kritisch sein können wie ein PFO...

Konservativere Profile können sicher nicht schaden, die richtigen Dekogase (sofern man weiß was man tut) auch nicht. Mit deiner Profilbeschreibung (So wie ich das verstehe gibst du nur die Gesamttauchzeit und Max. Tiefe an) kann man natürlich auch keine genaueren Aussagen treffen, wie aggressiv die jetzt wirklich waren.
Grundsätzlich sollte man natürlich nicht unbedingt mit Entzündungen oder dergleichen tauchen gehen, weil es an den Stellen zur verstärkten Blasenbildung kommen kann. Aber jetzt hast du wohl sowieso erstmal ein paar Wochen Tauchverbot, dann sollte auch das auskuriert sein. Wenn der Trocki nicht viel zu eng sitzt, und da du die Arme auch während der Deko bewegt hast würde ich das als Ursache eher mal ausschließen, aber sicher kann man sich da nicht sein.

Waren die Symptome schon während der ersten Kammerfahrt weg oder deutlich besser? Prinzipiell könnten Schulterschmerzen ja auch auf ungewohnte Belastung zurückzuführen sein - wobei ich davon ausgehe, dass der Kammerarzt das überprüft hat.

Gute Genesung!
Jörn
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 17:49
45 m / 45" ??? was soll das bedeuten? Erkläre lieber mal das Profil, die genannten Daten sind ziemlich unwichtig. Was für Zeiten in welchen Tiefen und was für Aufstiegsgeschwindigkeiten?

Sieht mir bei deiner Beschreibung so aus, als wüsstest du nicht welche Werte für eine Tauchgangsbeschreibung tatsächlich wichtig sind.

Gruß,
D3
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 17:51
Danke für die Guten Wünsche!

Also der PFO Test ist wohl einer der furchtbarsten Untersuchungen überhaupt
Im halbbetäubten Zustand bekommt man ein Kontrastmittel gespritzt und ein Ultraschall Sender in der Speiseröhre (auf Höhe Herz platziert) gesetzt. Danach wird gestestet wie das Kontrastmittel verteilt wird.

Frage: was sind Lungenshunts?

Leider kann ich meinen Kombi (Mares Airlab) nicht auslesen, da die Schnittstelle nicht mehr erhältlich ist. Aber ich tauche jetzt nicht wirklich erst seit gestern und die mein Tauchprofil ist immer in etwas das gleiche. Rascher Abstieg auf die anvisierte Tiefe. Horizontales Tauchen und dann mit ca. 30-60% max Aufstiegsgeschwindigkeit auf 10m zum Austauchen. Natürlich unter Einhaltung eines Tiefenstopps auf 14m für eine Minute. Das Austauchen dauert dann meistens um die 20 bis 25 Minuten, was massig für die Deko wie auch den Sicherheitsstopp reicht.

Die Symptome waren diesmal sehr schnell weg. Der Schmerz verstärkte sich in der 1. Kammerfahrt kurzfristig als die Kammer unter Druck gesetzt wurde. Nach 15 Minuten war er dann praktisch weg. Und nach den 2.5h eigentlich nicht mehr spürbar.

Bei der 2. Kammerfahrt habe ich dann überhaupt nichts mehr gespürt.

Im Gegensatz zum ersten Ereignis vor vier Jahren hatte ich auch keine marmorierte Haut. Damals ging es über drei Stunden bis die Schmerzen nachgelassen haben.
Übrigens damals waren die TG noch konservativer (<40m, keine Deko).

Cheerio

Beat
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 18:22
@D3
Doch das weiss ich, nur kann ich es nicht sagen, da ich meinen Compi nicht auslesen kann. Alles klar?
Ich könnte ein Zeit/Tiefenprofil erstellen, aber das wird auch nichts anderes zeigen, als das was ich im vorherigen Posting beschrieben habe.
Ich hatte letzten Oktober mein dreissig jähriges Tauch Jubileum, da gibt es keine grosse Überraschungen mehr in den Profilen.

Cheerio

Tiburon
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 19:02
Ich würde einfach sehr konservative Tauchgangsprofile empfehlen.
Allerdings ist richtige Bekleidung genauso wichtig und Nitrox kann ebenso das Risiko mindern.
Ich lag nach einem Dekounfall ebenfalls in der Druckkammer und konnte an meinem Tauchgangsprofil keinen Fehler finden. Es war ein lockerer Tg mit max. Tiefe von 34 Meter und Tg Dauer von nur 21 Minuten. Nach längerer Diskussion mit dem Arzt der Überlinger Druckkammer kam man schliesslich zu dem Ergebniss dass der Hauptgrund für den Unfall war, dass ich an dem Tag sehr wenig getrunken hatte. Dies war natürlich umso peinlicher, da ich meinen TS jedesmal predige wichtig das Trinken beim Tauchen ist

Allerdings gibt es bestimmt keine Garantie für ein Unfallfreies tauchen.

Gruss Fred
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 19:11
Hi ag2908,

Ja, ich glaube langsam auch, dass es für eine DCI weniger braucht als man denkt. Zuwenig getrunken, zuwenig geschlafen, Alkohol, ... und schon geht`s ab in die Kammer.
Eventuell verschärft sich die Situation auch im Alter (obwohl so alt fühle ich mich nun auch wieder nicht mit 46 )

Cheerio

Beat
Antwort von UKI Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 19:14
Hallo Tiburon,

die Bezeichnungen 45m/45`und 35m/45`stehen für die Grundzeit in der Tiefe oder Gesamttauchzeit?
Wie lange hast du jeweils auf 6m und 3m verbracht bei deinem ersten TG?

Grüsse
Uwe
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 19:23
Hallo UKI

Das waren ca. 8 Minuten auf 45 Meter. Ganz genau weiss ich es nicht.
Die Deko habe ich auf einer Tiefe von 10 - 8m ausgetaucht. Nach Erreichen der "Entsättigung" (keine Deko Angabe mehr) war ich weitere fünf Minuten auf 6 Meter und danach für den Sicherheitsstopp 3 Minuten auf 4.5m.

Cheerio

Beat
Antwort von BuBBleBuddy Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 19:45
"...dass ich an dem Tag sehr wenig getrunken hatte..." - wie sah das bei Dir aus, Tiburon ?
Denke mal die Ursache werden wohl mehrere Gründe sein wie Dehydration, Entzündung, Kälte, Tagesform etc. Was für mengen trinkst Du den pro Tag ? Gerade in der kalten Jahreszeit neigt man ja dazu weniger zu trinken.

Gut Luft und gute Besserung Pat
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 23:32
@Tiburon

als Fragesteller, der Informationen will, sollte man alle Informationen liefern und nicht erwarten, dass man dein Leiden ständig beobachtet.

30 Jahre die gleichen Profile, lässt darauf schließen, dass deine Aufstiegsgeschwingkeiten viel zu hoch sind und dein Körper nicht mehr so frisch ist es locker weg zustecken. Also einfach mal langsamer auftauchen, vielleicht brauchst du dann doch größere Flaschen um nicht vom Fini nach oben getrieben zu werden. Hier klicken

Bin mir sicher du tauchst mit lockeren 10 m/min im Flachbereich umher.

Gruß,
D3
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 00:29
Ha ha ha, jetzt wirft mich dieser 2x3er doch tatsächlich zu den Grufties. Aber keine Angst selbst mir ist nicht entgangen, dass man heute nicht mehr die eigenen Bubbels als Maßstab für die Aufstiegsgeschwindigkeit nimmt. Desbalb habe ich ja speziell erwähnt, dass ich mit 30-60% der max. Aufstiegsrate rauf komme. Das sind so 3- 4 Meter pro Minute.
Antwort von tiefunten Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 01:58
Ich glaube d3 wollte eher auf 1m/min im Oberflächenbereich raus, was auf den letzten mindestens 6 Metern sicher nicht schaden kann.
Antwort von boesewicht Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 07:53
Ichhabe jetzt zugegeben nur den Eingangsthread gelesen und nicht die Antworten ...

Aber ...

"Alle Stops und Aufstiegsgeschwindigkeiten habe ich eingehalten, auch den Tiefenstopp. Beim Austauchen habe ich speziell darauf geachtet die Schultern zu bewegen (Brust-Schwimmen),"

Dann stellst Du Dir wirklich noch die Frage, warum Du Probleme in der Schulter hast ???

Warum soll man nach anspruchsvollen Tauchgängen zb. den Ausstieg angenehm angehen und nicht Geraffel schleppen wie eine Bergziege ?

Durch diese `Schwimmbewegungen` wurde hier zielgenau kontraproduktiv agiert und es ist nicht verwunderlich, das nach den beschriebenen TG`s hier eine Problem in der Schulter aufgetreten ist ...

Wer tauchen gehen möchte, sollte dieses auch tun - wer Brustschwimmen machen möchte, sollte dieses auch machen - aber nach Möglichkeit doch nicht in einem ...

Jede Anstrengung ist nach dem Tauchen zu vermeiden, aber das gilt auch beim Tauchen ...

Anstrengung beim Tauchen und die Tabellenwerte kann man knicken ...
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 09:37
bösewicht, das hast Du falsch verstanden. Ich bin nicht nach dem Tauchen Schwimmen gegangen Ich habe während dem Austauchen die Schultern mit Brust-Schwimmen (oder dann eben Brust-Tauchen) bewegt, damit eine bessere Durchblutung stattfindet.

Cheerio
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 12:33
Boesewicht hat schon richtig gelesen. Wer macht zusätzliche Sporteinlagen während der Deko? Klar werden die Muskeln besser durchblutet aber seit wann wird ein Gelenk besser durchblutet? Deswegen sind Gelenke ja langsame Gewebe weil dort kaum eine Durchblutung stattfindet und die N2 Blasen werden durch die Bewegung zwar erzeugt und aber eben nicht schneller transportiert.

Ich habe auch nicht gefragt was du unterhalb von 10 m für Aufstiegstgeschwindigkeiten hast -diese sind nämlich nur für die schnellen Gewebe wichtig- sondern nach dem Flachbereich. Der letzte Stopp ist bei dir in 4,5 m? Bedeutet, dass du dann in 4,5 Minuten an die Oberfläche tauchst oder zumindest bei 2 m noch mal einen 2-3 Minuten Stopp machst, da du ja von 4,5 - 0 m eine Druckunterschied von 45 % erlebst und kurz vorher noch Blasen in deinen Gelenken erzeugt hast. Jetzt stellt sich die Frage woher kommen die Schmerzen?

Gruß,
D3
Antwort von Tiburon Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 13:14
Also das, d3, ist mal ein konstruktiver Ansatzpunkt. Durch die Schwimm-Bewegung erzeuge ich - gemäss Deinen Angaben - Blasen in den Gelenken, welche dann natürlich nicht mehr abbgebaut werden.

Also nach dem Sicherheitsstopp auf 4.5m pflege ich dann langsmam, d.h. 2 Minuten, aufzutauchen.

Naja, wie meistens wird es wohl eine Vielzahl von Faktoren sein, welche hier gewirkt haben.
Sicherlich hätte ich eine Stunde mehr Schlaf vertragen, am Vorabend ein Glas weniger Wein trinken und vor dem Tauchgang auch noch mehr Wasser trinken können.
Den Punkt mit dem Bewegen der Gelenke werde ich aber sicherlich mit meinem Taucharzt ansprechen.
Natürlich muss die Schulter auch speziell untersucht werden, vielleicht ist da was generell faul im Bezug auf die Entsättigung.

In der Zwischenzeit denke ich, dass Option 3 (Stage-Flasche für Deko in Kombination mit Pressluft Berechnungs-Grundlage) die optimale Lösung für mich ist.
Das lässt Spielraum nach unten, unterstützt aber die Entsättigung nach oben.

Cheerio
Antwort von Eps Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 13:27
Mein Vorschlag:
Plane Deinen Tauchgang und tauche Deinen Plan.

...ungefähr 8 Minuten... hört sich für mich so an, als wäre die Deko eine logische Konsequenz des Ungeplanten.

Gruß, Eps
Antwort von Riesendrücker´sLiebling Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 17:19
Tiburon, sorry, aber...Es ergibt sich deutlich der Eindruck, daß Du die Art Deiner Tauchgänge definitiv nicht ernst genug nimmst ! Leider so, wie es viele (meist bewußt keine "Tekkis" sein wollende...) Sporttaucher tun.
-Tauche ja schon seit Jahren so.
-Mache ja den Tiefenstop.
-Beachte ja die Aufstiegsgeschwindigkeit.
...
Wie kannst Du solche Probleme hier einstellen und derart unsinnige TG-Daten (weil NICHTS aussagend..) melden ?
Aufstiegsgeschwindigkeit eingehalten-aber von 4,5m an die Oberfläche in 2 Minuten ? Schonmal was von 1m/min. zum Auftauchen nach Deko gehört?
Du machst ´n Tiefenstop von 1min. auf 14m. Äh...nach ´nem TG auf 45m ???
Wie gesagt, nochmal sorry, will Dich gewiss nicht angreifen, aber offensichtlich nimmst Du solche TG´s einfach zu leicht.
Ich denke, Du würdest Deine Probleme sicherlich in den Griff bekommen, in dem Du
1. ´nen (mindestens..) Advanced Nitrox Kurs machst
2. ´n Deko-Gas mitführst für solche TG´s
Antwort von boesewicht Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 17:49
@ Tiburon

Jede Art Anstrengung ist bei derartigen TG`s zu vermeiden, bei Anstrengungen sind die entspr. Stops zu verlängern ...

Tabellen und Tauchcomputer rechnen die Anstrengungen, zusätzlichen Schwimmbewegungen usw. nicht mit ein und geben Dir dann natürlich falsche unpassende Werte ...

Du solltest Dich etwas mehr mit Dekotheorie und Verhalten beschäftigen, bevor Du derartige Tauchgänge durchführst und solltest diese kontraproduktiven Tätigkeiten beim Tauchen unterlassen ...

Ansonsten wirst Du irgendwann (wenn es nicht schlimmer ausfällt) mal ein schönes Buch über Dekokammern aufgrund eigener Erfahrungen verfassen können ...

Dazu merkt sich ein Körper jeden Dekoschaden und wird auf Dauer empfindlicher dafür ...
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 19:28
@böser Wicht

nicht ganz richtig. Der Galileo Sol berücksichtigt die Herzfrequenz und damit die Arbeitsleistung.

Glückauf
Antwort von boesewicht Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 22:47
Aber als einer der wenigen TC`s ... - nur nutzt den nicht jeder

@ Tiburon

Hier klicken
Antwort von Wurzelzwerg Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 10:46
Hallo Tiburon,

wegen des Interfaces einfach mal hier gucken:
Hier klicken

Hier klicken


@Riesendrücker´sLiebling
Ich stimme Dir da vollkommen zu.

@Tiburon
"Schon wieder hat`s mich erwischt und zwar wieder in der rechten Schulter."
Ich kann es nicht nachvollziehen, dass jemand, der bereits einen (oder mehrere) Dekompressionsunfälle hinter sich hatte, noch Tauchgänge unternimmt, die man beim besten Willen nicht als konservativ bezeichnen kann.
Zudem scheinen mir auch in der Sättigungs-/Entsättigungstheorie große Defizite vorhanden zu sein.
So sollte die veränderte Durchblutung in einem entzündetem Gelenk, soweit man deshalb nicht sowieso auf das Tauchen verzichtet, mit in die Tauchgangsplanung einbezogen werden.
Ebenso ist körperliche Anstrengung in der Dekompressionsphase auch eher kontraproduktiv, da es, aufgrund der in den Muskeln und Gelenken auftretenden Scherkräfte, lokal zu relativen Unterdrücken kommen kann, welche die Blasenbildung fördern.

Insbesondere in Bezug auf den letzten Absatz rate ich Dir, da Du ja leider ein "Risikokandidat" bist, Dich eingehender mit der Materie zu beschäftigen, damit Du entspannte, schmerzfreie Tauchgänge machen kannst.

Viel Spaß beim Blubbern

Der Zwerg
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 13:46
"Schonmal was von 1m/min. zum Auftauchen nach Deko gehört?"

auch mit Luft?

Abgesehen davon, dass ich den Sicherheitsstopp auf 3m legen würde. Hilft den langsamen Geweben. Bei Problemen mit langsamen Geweben würde ich ggf. auch auf den Deepstopp verzichten - ist eh nicht wirklich wissenschaftlich, sondern empirisch verankert - dann sollte man auch empirisch damit ungehen...

Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 13:58
Überhaupt scheint mit das Tauchverhalten, wenn belastend, die langsmen Gewebe zu stressen: Kurz auf Tiefe, aber dann lange auf mittlerer Tiefe: Da wird lustig weiter langsam gesättigt. Ich würde mal mehr Rechteckprofile probieren, mit klassischen, sauberen Dekostufen.
Antwort von MatV Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 14:21
Ohje... Ich dachte schon, der Thread hieße, wie provoziere ich eine DCS.
Gelelnjgymnastik auf Deko ist ein völliges NoGo. Es gibt englische Filme darüber, wie dabei die Blasen sich bilden, knackst schön im Doppler.

Die Deep Stops sind auch mit Luft unzureichend! Mach bei 40-45m TG den ersten auf ca. 33m, den zweiten auch 22m, dann je 1` auf 15/12, 2 auf 9, dann 6 und 3m. Letzter Stop auf 4,5, 5, oder 6m mit Luft ist grober Unfug! Und auf Null mit 1m /min. Und schon garnicht mit entzündeten Gelenken, oder innerhalb drei Tage nach Sport mit Muskelkater oder sonstigen Schmerzen tauchen, oder wenn diese noch bestehen.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 23:20
@MatV
Meinst du nicht, dass während der Deep Stopps die langsamen Gewebe weiter aufsättigen, während eher die schnellen dabei entsättigen (netto)? Ist natürlich auch von der vorherigen Verweildauer auf Tiefe abhängig - aber die scheint hier ja nicht so lange zu sein.
Ich würde, da Probleme da sind, möglichst viele ungenaue Variablen und "Spielchen" weglassen und mit ganz klassischen Profilen herangehen und allenfalls die Stufen auf 12, 9, 6 m gemäß Tabelle angehen und erst zum Schluss nach TC die letzten 3m machen. odr?
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 23:49
wenn die Gelenke weh tun wird es nicht am fehlenden Deepstopp bei 33 m liegen. Der macht wohl eher Sinn wenn man bei 45 m eine längere Zeit war. Laut V-Planner fängt das Ausgasen nach 45 m / 8 min erst bei 23 m an, da sehe ich keinen Grund irgendwo nach einen kurzen Tauchgang mit einer Mono15 auch noch tiefe Stopps einzubauen. Ab 21m alle 3 m für 1 min stoppen und ab 6 m O2 sollten da eine guten Alternative sein.

Gruß,
D3
Antwort von Tetley88 Registriertes Mitglied am 07.02.2012 - 09:23
Habs schon oft erlebt, das Leute vor dem Tauchen bewusst wenig trinken um auf keinen Fall übermässigen Harndrang zu bekommen.

Bin davon überzeugt, das Dehydration die Ursache von sehr sehr vielen DCS Symptomen / "Unfällen" ist.
Genug trinken, schon Stunden vor dem Tauchen! Ev. über ein P-Valve nachdenken für längere Tauchgänge.

Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 13:45
@Tetley88
"Bin davon überzeugt, das Dehydration die Ursache von sehr sehr vielen DCS Symptomen / "Unfällen" ist."
Ich davon auch absolut überzeugt. Auch bei meinem TU wad das die Hauptursache nach Aussage von DAN und dem Oberarzt der Überlinger Klinik. Stress bei der Arbeit, nur literweise Kaffee getrunken und dann schnell an den See und ins Wasser.

Ich hatte dieses Problem sehr oft bei meinen Tauchschülern und musste sehr oft in dieser Hinsicht Aufklärungsarbeit leisten.

Gruss Fred
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 14:53
Mir fehlen hier eigentlich die Beschreibung der DCS Symptome.
Da macht jemand mit eine Schulterbandreizung bei kalter Witterung zwei anspruchsvolle Tauchgänge und hat danach Schmerzen in der Schulter.
Bei sauberen Proflen hätte ich da eher eine Wärmebehandlung statt einer Druckkammerfahrt durchgeführt.
ps: bin kein Arzt, habe aber nach tiefkalten Tauchgängen oder Motorradfahrten auch gelegentlich Schmerzen. Und da beim Motorradfahren keine DCS auftritt, aber die Schulter immer gleich schmerzt ...
Antwort von MatV Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 23:30
Klaus, die Deeeep Stops mache ich da nur (bei luft) zu ca. 45 sec. Eine eventuelle rechnerische Aufsättigung spielt nach meinen Erfahrungen dabei keine Rolle.
Ich achte allerdings schon darauf, ab welcher Tiefe der Aladin bzw. VR3 (mit dem OSTC habe ich noch nicht soviel Erfahrung) die Dekoverpflichtung beim Stop nicht mehr hochzählt. Bei der Meerzahl meiner TG bis 45m ist das so bei ca. 21m der Fall.
Antwort von Steffen1984 Registriertes Mitglied am 21.03.2012 - 18:50
Hi,

wollte eigendlich mal fragen, was man mit Pressluft überhaupt in dieser Tiefe macht. Ich weiß... die meißten sagen immer: "das geht schon... mach ich schon immer..." Hey, wofür gibt es denn Tiefengrenzen im porttauchen, die bei 40m und weiter oben liegen.
Ich meine ich bin jetzt wahrscheinlich hier nicht der erfahrenste Taucher, aber das, was man so lernen muss, lernt man ja nicht aus spaß oder um einen zu ärgern.
Antwort von Steffen1984 Registriertes Mitglied am 21.03.2012 - 18:51
meine natürlich "Sporttauchen"...
Antwort von Steffen1984 Registriertes Mitglied am 21.03.2012 - 18:56
meine natürlich "Sporttauchen"...
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.03.2012 - 23:51
Da kann es schöne Tauchziele geben, Wracks, Haie, Steilwand etc. Nicht jeder will und kann den Aufwand mit Trimix machen. Nicht jeder will und kann aber 40m und tiefer tauchen.
Antwort von Beluga Registriertes Mitglied am 22.03.2012 - 16:10
Steffen,
was hat Frage mit dem Thread zu tun? Empfohlene(!) Tiefengrenzen wurden gesetzt um das Risiko der Stickstoffnarkose zu verringern und nicht das der DCS.

"...oder um einen zu ärgern."

Hmm, oder vielleicht doch? Vielleicht aber auch, um ein paar TecRec Kärtchen verkaufen zu können?

Nein ist schon richtig. Für 90% aller Taucher sind 40 Meter mehr als genug. Egal, was sie sich an Atemgas reinpfeifen.

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