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Schwanger und Tauchen möglich?
Abgesandt von Hasturlady Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 07:57:

Schwanger und Tauchen ist das möglich?

Habe zuletzt gelesen das im asiatischen Raum selbst noch hochschwangere Perlentaucherinnen ihren Job machen und dort diese Kinder gesund zur Welt kommen.

Wie sind hier die Erfahrungen? Gilt ein generelles Tauchverbot oder erst bei Beschwerden oder erst ab einem bestimmten Zeitpunkt? Ist es eher riskant fürs Kind oder für die Mutter? Was genau passiert wenn man sich nicht an das Verbot halten würde?

Keine Angst vor fachchinesisch, bin selber Arzthelferin und mit Pschyrembel bewaffnet.



Antwort von mhille am 13.06.2005 - 08:48
Hallo.

Ich bin selbst medizinisch nicht bewandert, kann also nur wiedergeben, was ich gelesen habe.

Der Ehm rät vom Tauchen bei der Schwangerschaft ab. Es gibt keine verlässlichen Aussagen darüber, aber mir wäre der eigene Körper samt Ungeborenem zu wertvoll, um als "Statistikfutter" zu dienen.

Klar, weiß man es nicht sofort ab dem ersten Tag. Aber spätestens wenn man überfällig ist macht man vielleicht einen Test und hat dann die "Gewissheit". Spätestens ab diesem Zeitpunkt würde ich es dann lassen, bzw. meiner Freundin doch sehr ernsthaft nahelegen es zu lassen.

Grüße
Martin.
Antwort von Twiggl Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 08:57
Hallo Hasturlady.

Ich denke mal dass diese Frage für eine Arztgehilfin nur als Scherz gedacht sein kann...

Ausserdem wurde dieses Thema hier schon des öfteren "bequasselt" also vielleicht lieber statt dem Pschyrembel die Suche nutzen:

Hier klicken
Hier klicken
Hier klicken
Hier klicken
Hier klicken
Hier klicken
Hier klicken
Damit solltest du ein wenig beschäftigt sein..

Nicht sehr brauchbar - aber ich setz diesen Thread dem folgenden in etwa gleich
Hier klicken

Liebe Grüße
Twiggl
Antwort von Rosmarie Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 09:00
So viel ich weiss, tauchen die Ama ohne Gerät. Und ich denke, hier liegt der Unterschied. Vielleicht weiss jemand mehr über diese Perlentaucherinnen.
Rosmarie
Antwort von Hasturlady Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 09:02
@Twiggl,
nein die Frage war kein Scherz, mein Chef selber hat mir von den asiatischen Perlentaucherinnen erzählt.
Trotzdem danke
Antwort von Rosmarie Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 09:06
Hier isses...
Hier klicken
Tauchen ohne Gerät, auch für den Chef
Liebe Grüsse auch an den Nachwuchs
Rosmarie

Antwort von Twiggl Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 09:06
Auch über Schwangerschaft und Apnoe ist in der Suche was zu finden
Hier klicken

Liebe Grüße
Twiggl

Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 13.06.2005 - 09:07
Hier klicken
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 09:09
Na, da hoffe ich , dass Dein tauchmedizinisch scheinbar äußerst unerfahrener Chef Dir nicht die Tauchtauglichkeit untersucht hat
Antwort von Hasturlady Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 09:15
Danke, danke, danke für die Antworten.
Antwort von Hasturlady Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 09:21
@ Doris, nein mein Chef hat meine Tauchtauglichkeit nicht untersucht, ich habe mir meinen Arzt von der Seite der GTÜM, Tauchärzte.
Antwort von Doris ausgel. am 13.06.2005 - 09:24
Dann frag doch Deinen Taucharzt nach Tauchen in der Schwangerschaft.
Oder hat der Dir schon abgeraten?
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 12:09
Nun, es gibt nicht wirklich gesicherte Erkenntnisse über die Auswirkungen des tauchens auf die Schwangerschaft. Das Problem ist generell die Stickstoffsättigung und Entsättigung der Gewebe. Die Perlentanten sind kein Maßstab, weil es hier auch keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Grundsätzlich rät jeder halbwegs schlaue Mediziner von solchen Späßen ab. Aber was solls, wenn bei der Vorsorge eine schwere Schädigung des Embryos festellbar ist, kannst du immer noch abtreiben. (Ironiemodus)
Antwort von Hasturlady Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 15:19
Nur mal zur Klarstellung besonders @ Detlef ich bin nicht schwanger. Lediglich mein Chef brachte mich darauf in dem er von den Perlentaucherinnen berichtete.
tzzzz fragt man mal und dann....
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 13.06.2005 - 15:33
naja, Du musstest mit solchen Antworten rechnen, wenn Du diese Frage hier in den Raum wirfst, ohne den hypothetischen Charakter darzulegen.
Ich denke, jeder von uns hier dachte, dass Du schwanger bist....
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 15:58
Nun, dann mußt du das auch so formulieren. Denn der Themenbereich ist ähnlich heikel wie das Kindertauchen. Aber um deine Frage zu beantworten, es ist in einigen Blättern über die Perlentanten berichtet worden. Es gibt aber keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob Fehlgeburten im Zusammenhang mit dem Tauchen stehen oder auf die allgemein schlechte medizinische Versorgung zurück zuführen sind. Es ist Fakt, das es keinerlei Untersuchungen über die Stickstoffsättigung bzw. Entsättigung von embryonalem Gewebe bzw. die Blasenmechanik und Auswirkungen gibt. Deshalb sollte man lieber die Finger davon lassen.
Antwort von Hasturlady Registriertes Mitglied am 13.06.2005 - 16:34
Ich werde es mir hinter die Löffel schreiben. Meine nächste Frage wird deutlicher. Hatte es versäumt zu erwähnen das ich nicht schwanger bin.
Aber dank Twiggl bin ich schon was schlaue
Antwort von shariyai am 14.06.2005 - 18:25
HALLÖLE!!
Da wir schon mal beim Thema sind, wie sieht es denn eigendlich aus mit tauchen bei geplanter Schwangerschaft?? Das kann ja unter Umständen länger dauern!! MFG
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 14.06.2005 - 18:41
nun, ich kenne diverse Frauen, die etliche TG gemacht haben, bevor sie merkten, dass sie schwanger waren, alle haben gesunde Kinder zur Welt gebracht...
Antwort von Scuba_steffi* am 14.06.2005 - 22:17
Jessica, ist das aussagekräftig?
Meine Kinder kamen auf die Welt, bevor ich überhaupt ans tauchen dachte, das 2. Kind hat eine schwere Mißbildung am Herzen gehabt. Wäre ich nun getaucht in der Frühschwangerschaft, hätte
ich ein ernsthaftes Problem damit, dass ich denken könnte, ich hätte das verursacht mit der taucherei. Ich bin echt froh, dass ich die Kinderplangung abgeschlossen habe, da ja viele Mißbildungen in einem Stadium entstehen, in dem man noch gar nicht weiss, dass man schwanger ist.
Ich finde es problematisch, geplant schwanger zu werden, wenn man aktiv taucht und mag nicht vor der Entscheidung stehen, auch wenn es in den meisten Fällen gut geht.
Wenn was passiert, kann man sowieso nicht davon ausgehen, dass das tauchen "schuld" ist, aber ausschließen kann man es auch nicht.
Mein Fazit daraus: wenn ich geplant schwanger werden würde, würde ich von vornherein nur noch flachere und kürzere TG in Betracht ziehen.
Ob das realistisch durchführbar ist, weiß ich nicht. (bei mir schon, da die meisten Seen hier eh nicht tief sind )Oder im Winter versuchen schwanger zu werden, da ich dann nicht tauche
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 14.06.2005 - 22:19
natuerlich ist das nicht aussagekraeftig. Genausowenig, wie Du sagen kannst, dass die Herzschaeden Deiner Kinder durch`s Tauchen entstanden sind.
Man weiss es einfach nicht und daher sollte man das tauchen lassen, wenn man schwanger ist. Ob man das Risiko eingehen will, wenn man aktiv an einer Schwangerschaft arbeitet, muss jeder fuer sich selbst entscheiden...
Antwort von Gifti Registriertes Mitglied am 15.06.2005 - 00:50
Bin leidenschaftliche Taucherin und Mutter von zwei gesunden Kindern (17 und 19) In beiden Schwangerschaften habe ich getaucht. Die alle beschriebenen wissenschaftlichen Untersuchungen stelle ich auf keinen Fall in Frage, ich möchte nur einen Denkanstoß geben, der mich bewogen hat zu tauchen. Es war für mich eine großartige Erfahrung Körper (Auftrieb funktioniert auch in der Schwangerschaft)und Seele baumeln zu lassen. Im Meer habe ich mich zwischen 3 und 5 m mit dem ganzen "Viehzeug" beschäftigt und abgeschaltet. Im Schwimmbad (ca. 90% meiner Tauchunternehmungen)habe ich das Gerät unter Wasser angezogen und habe auf diese Art mal mein zusätzliches Gewicht von den Gelenken genommen mich gereckt und gestreckt, treiben lassen und dies unendlich genossen. Auch die bewußte Atmung hat mich bei den Geburten unterstützt.Dies alles läßt sich wissenschaftlich nicht beweisen, aber ich habe auf meine "innere Stimme" gehört und diese Ausgeglichenheit überträgt sich auch auf das Ungeborene (mit Entspannungsmusik kann ICH diesen Zustand nicht so intensiv erreichen ). Dies soll nicht zur Nachahmung empfohlen werden, aber für die, wo DAS-NICHT-TAUCHEN-DÜRFEN zur Strafe wird, vielleicht als Erfahrungsbericht. Ich kenne andere Frauen ,auch aus anderen Sportarten, wie Reiten, die das gleiche berichten. Leider hat man als Mutter immer den "Schwarzen Peter" wenn etwas schiefgeht.
Antwort von Scuba_steffi* am 15.06.2005 - 09:12
Gifti, da gebe ich dir recht. Aber du hast bewusst nur auf niedrigen Tiefen getaucht und hier liegt die Stickstoffaufsättigung sowie die Druckdifferenz in einem Bereich, der nicht zu vergleichen ist, mit TG auf großen Tiefen. Da muss man ja schon ewig tauchen, um die Flasche leer zu atmen und vermutlich fängt man vorher an zu frieren.
Das stelle ich mir auch toll vor, schwanger im Flachbereich bewusst die Schwerelosigkeit zu genießen. Kann nur gut sein
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 15.06.2005 - 10:02
Wenn ich mal die Glückseeligkeit der Mädels unterbrechen darf. Sicher ist alles gut um die Entspannung während der Schwangerschaft zu fördern. Ich bin zwar nicht schwanger, aber Vater von zwei Kindern und habe die Auswirkungen des NICHT-TAUCHEN-DÜRFEN abbekommen. Man bzw. Frau sollte sich nur darüber im klaren sein, daß es sich um ein Risiko handelt. Das kann man bzw. Frau zwar klein halten, aber ein Restrisiko besteht und das läßt sich nicht leugnen.
Antwort von Cuthalion Registriertes Mitglied am 15.06.2005 - 17:53
In der Frühschwangerschaft gibt es ja noch das berühmte alles oder nicht-Prinzip (Ganz oder gar nicht). Deshalb gibt es so betrachtet keine bleibenden Schäden davon....

Ein mir bekannter Gynäkologe sagte mir alerdings: "Wenn tauchen/Reiten/Buckelpisten etc sicher zum Abort führen würde gebe es keine Abtreibungen mehr. Man solle also die Gefahr nciht überschätzen

CU
Antwort von Scuba_steffi* am 15.06.2005 - 18:09
Naja, Cuthalion, wenn es so wäre, mit dem "alles-oder-nichts-Prinzip" dann gäbe es wohl keine behinderten/kranken Kinder von alkoholkranken, drogenkranken, tablettenabhängigen oder rauchenden Müttern. Das sehe ich mehr als skeptisch.
Antwort von Gifti Registriertes Mitglied am 15.06.2005 - 18:21
@ Detlef, das Restrisiko besteht, aber ich bin auch noch nie die Treppe runtergefallen oder über den Staubsauger gestürzt, außer in der Schwangerschaft, weil man sich ja besonders vorsieht. Leider muss ich Steffi auch mitteilen, dass ich beim ersten Kind im ersten Trimeneon (da die Regel nicht ausblieb!)tief war, aber das würde ich nie machen nach den med. Erkenntnissen und das würde ich auch nie zur Diskussion stellen. Mein Frauenarzt hat mich mit dem ALLES ODER NICHTS PRINZIP zversucht zu beruhigen. Es ist Gott sei Dank gut gegangen. Tochter und Sohn tauchen übrigens auch. Wollte eben auch mal den werdenden Vätern einen Denkanstoß in Bezug auf Wohlbefinden geben, denn Schwangere kriegen es immer doppelt ab, wenn so nette Meldungen, was alles ungesund ist rumgehen .(jetzt wieder Schadstoffe in der Muttermilch etc.)Wohlfühlen (nicht um jeden Preis!) kann aber nicht ungesund sein.
Antwort von Cuthalion Registriertes Mitglied am 15.06.2005 - 19:21
@steffi:
Natürlich hast du recht, wobei die meisten Fehlbildungen vor der 9. SSW eben tatsächlich zum Abort führen und die Schädigungen danach häufiger erhalten bleiben.
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 15.06.2005 - 19:39
angeblich ist selbst fliegen schon ein Risikofaktor zur Fehlgeburt, wegen der auftretenden Druckunterschiede ?
dann beim tauchen erst recht.
Wie sieht das aber mit der schädigenden Wirkung auf die Spermien aus ?
Also Männer: 4 Wochen vor und nach dem Tauchen keinen ungeschützten Verkehr, sonst kommts Buarly daher wie damals nach Tschernobyl.

ok, war nur als Provokation gedacht.
Meine Frau war auch bös genervt, als Sie nicht mehr tauchen sollte und nach der Geburt weniger Zeit hatte und dann der Anzug nicht mehr passte und dann das 2. Kind anklopfte ...
Ich hoffe ich kann Sie bald mal wieder überreden, zu zweit kann ich dem Hobby tauchen wesentlich stressfreier nachgehen.
Helmut

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