Senioren tauchen auch ! Abgesandt von mükira am 12.06.2008 - 12:21:
Guten Tag und ein Thema , welches auf vielen Taucbasen nicht so beachtet wird. Mit meinen 68 Jahren fühle ich mich noch recht fit und habe auch weltweit meine Taucherfahrungen gesammelt.Allerdings kann man mit jüngeren Tauchern nicht mehr so an Schnelligkeit und Luftverbrauch, besonders ab einer gewissen Tiefe, mithalten. Oft ist der Einstieg ein Problem und auch beim Auftauchen die notwendige versprochene Hilfe nicht vorhanden. Ich kenne nun einige Tauchbasen, wo dies aber auch für die Senioren keine Schwierigkeiten darstellt. Andere Tauchbasen reagieren da recht überheblich und abweisend.
Mein Vorschlag für Taucher-über 65 Jahre-, welche sich zu ihrem Alter bekennen- eine Rubrik oder Forum , um eigene Erfahrungen einzubringen.
Wie kommt der Gedanke an?
Freue mich auf Reaktionen !
Gut Luft mükira
Antwort von RichiH am 12.06.2008 - 12:39 Da bin ich leider ein paar Jahrzehnte zu jung, aber wenn ihr da was aufstellt krieg ich meinen Vater vielleicht doch noch zum Tauchen Das ist ja, leider, wirklich so ein bischen Tabuthema..
Antwort von shuttle am 12.06.2008 - 13:11 Wir haben vor ein paar Jahren einen 70igsten Unterwasser gefeiert, hat allen tierisch Spaß gemacht. Der Betreffende ging immer mit auf`s Boot, machte einen Tauchgang und es fand sich immer einer, der diesen gern mit ihm gemacht hat. Das sollte sich auf einer guten Basis und unter hilfsbereiten Tauchern immer machen lassen.
Wünsche auf jeden Fall noch viele schöne Tauchgänge, die entsprechende Gesundheit dazu und immer hilfsbereite Tauchkollegen.
BTW: Richi "..leider ein paar Jahrzehnte zu jung" -> nicht traurig sein, ein exzessiver Lebenswandel wirkt da Wunder, dann siehst du wenigstens bald so aus ... sieht man doch an mir
Antwort von Telemar-king am 12.06.2008 - 13:26 @mükira, da Du Dich dazu bekennst, auf Tauchbasen zu tauchen, hast Du mit aller Gewissheit die notwendige Tauchtauglichkeitsuntersuchung mit Deinen 68 Jahren geschafft. Denn ohne diese Bescheinigung würde man Dich ja von vornherein vom Basentauchen ausschließen.
Deshalb: alle verfügbaren Daumen nach oben , denn viele der jüngeren Taucher sind sowas von unfit, dass sie mit Dir leistungsmäßig nicht mithalten können.
Jedoch, schau Dir mal die `Tauchbranche` an. In keinerder Taucherzeitschriften und auch in keinem der Internet-Auftritte der Tauchverbände siehst Du `ältere` Menschen in die Knipse lachen. Da hat man immer nur dynamische, gestählte und abenteursuchende Jüngburschen und Jungmädels abgelichtet.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich selbst noch keinen Taucher (oder Taucherin) in Deinem Alter im Wasser gesehen habe. Weil sie`s Tauchen nicht mehr können oder nicht mehr wollen, weiß ich nicht.
Antwort von tauchgeist am 12.06.2008 - 14:36 @ telemar,
vielleicht warst Du auch nur an den falschen Orten ??? Du wirst am Mittelmeer, egal ob Frankreich oder Italien ... , diverse Kollegen dieser Altersgruppe antreffen, die ihrem Hobby intensiv nachgehen .
Mein ältester " Schüler " in der Bretagne war zarte 71 Lenze jung , als er damit anfing, mein persönliches Vorbild aus Brest wird im Sommer 80, wen Du den im Wasser siehst , denkst Du, das ist ein junger Seehund !
@ mükira, Dir auch von mir alles Gute , Gesundheit und noch viele schöne Tauchgänge ! Bei Bedarf kann ich Dir viele Basen in Frankreich ( sowohl Atlantik als auch Mittelmeer ) , Italien , Malta ... empfehlen, auf denen Du aufgrund des Alters keine Probleme zu erwarten hast !
tg
Antwort von Tümpi am 12.06.2008 - 14:59 Noch nicht ganz so alt - aber die Zeit vergeht ja immer schneller, je älter man/frau wird - freue ich mich jetzt schon auf das Rentenalter und darauf, endlich mal so richtig viel tauchen zu können. Und wenn mich jemand dumm anschauen sollte, geh ich da nicht mehr hin. Alternativen, siehe den vorherigen Beitrag, gibts genug.
Ich wünsche dir noch lange Gesundheit und viele schöne Tauchgänge.....
tü
Antwort von mükira am 12.06.2008 - 15:09 Jetzt schon allen Tauchern, welche auf meinen Beitrag geantwortet haben , Danke für die hilfreichen Kommentare.Tauchgeist, gerne nehme ich Hinweise fürs Mittelmeer entgegen. Atlantik war doch immer recht kalt und unsicher . ob man tauchen konnte. Tümpi, mit Eintritt des Rentenalters war ich
mehr im Wasser als an Land- sinnbildlich betrachtet. Jetzt sind mir wärmere Gefilde lieber.
mükira
Antwort von Abgetaucht am 12.06.2008 - 15:42 Also, ich habe in Ägypten vor zwei Jahren auf einem Tagesboot Vater und Sohn getroffen. Der eine war 62 Jahre alt. Ratet mal wer das war? Richtig, der Sohn. Der Papa war 84 und immer noch topfit. Zwei Tauchgänge am Tag waren für die beiden überhaupt kein Problem.
ich finde es toll, dass Du Dich geoutet hast und wuensche Dir fuer weitere TG´s viel Spass.
Im Mittelmeer sieht man auch aeltere Taucher.
Wir hatten vor 2 Jahren in Aegypten eine 65 jährige Tauchpartnerin, die problemlos mitgetaucht ist. In Aegypten kenne ich Hilfsbereitschaft von den Tauchbasen.
Gruesse Anne
Antwort von au weja am 12.06.2008 - 17:39 Bin bis jetzt sehr oft mit etwas Älteren getaucht. von Malediven bis Malaysia. meine Erfahrung: angenehm, verständnis- und rücksichtsvoll.
Ich bin auf Kapalai mit einer Gruppe japanischer Taucherinnen getaucht. Es war so eine Art "Altersclub" (Altersheime existiere nicht). über Wasser erkannte man das Alter, UW waren das jedoch alles "junge Hüpfer". Um vom Jetty ins Boot zu kommen bzw. vom Wasser wieder ins boot, haben die Bootsjungs, Guides geholfen. die machten je 3 Tauchgänge pro Tag. mindestens.
Das Alter dieser Ladies: zwischen 67 und fast 90 Jahren. Wahnsinn! Ich fand das einfach nur genial!
Antwort von au weja am 12.06.2008 - 17:44 oh das hab ich vergessen: das einzig unfaire an der ganzen Geschichte war, das die Ladies einen (Reise-)Begleiter dabei hatten, der knapp 25, sehr ansehnlich und knackig war. Traumhafter Altersclub, was will Frau mehr.
Antwort von RichiH am 12.06.2008 - 18:13 Noch was zum Thema Alterstauchen: Vor zwei Wochen auf den Bahamas hatten wir auch Vater & Sohn, vielleicht 40 & 60. Dazu drei mindestens 65jaehrige von denen einer das Tauchen direkt vor dem Tripp gelernt hatte..
Antwort von wobbegong am 12.06.2008 - 18:38 Bin knapp unter 60 und tauche mit meinen Buddys, die auch so in den 50zigern sind. Wir sind alle ziemlich fit und haben so um die 70 Tauchgänge pro Jahr. Das wir uns umeinander kümern ist ganz klar. Das wir älter werden, merkt man schon daran, daß wir nach dem Tauchen noch gerne ins Cafe `gehen um uns noch ein Stück Kuchen und Cappucino reinzuziehen. Speedy Diving auf Lanzarote hat übrigens viele Stammgäste, die in den 60zigern und 70zigern sind. Bestens zu empfehlen.
Antwort von tauchgeist am 12.06.2008 - 19:01 @ mükira,
im Laufe der nächsten Woche stelle ich Dir gerne mal eine Liste zusammen und schicke sie dir an die hier hinterlegte Adresse , vorher geht es leider nicht .
@ Abgetaucht, ich beneide Dich um derartige Erlebnisse !
Und wie Tümpi schon schrieb, die Zeit läuft immer schneller, und so als Mitfünfziger hoffe ich, alle meine Traumziele von Grönland bis Patagonien noch zu erleben
In diesem Sinne auch mal ein Lob für die sachlichen Beiträge !
Lieber jemand Erfahrenes mit 60+ als Buddy, den man gern auch mal allein lassen kann, als einen der vielen Yuppies, die entweder sonst Couchpotatoes sind oder Tauchen nur als eine von vielen In-Betätigungen im Urlaub machen!
Ein lieber Freund ist jetzt 69 Jahre alt, taucht perfekt, liebt das Fotografieren - und das am liebsten solo.
Aber du hast Recht: Man braucht dafür die richtige Basis!
Und arrogante Basen, die da "überheblich oder abweisend" sind, kann man zum Glück per Mail im Vorwege aussortieren
Jo
(noch ein paar wenige Jahre von der 60 entfernt)
Antwort von faraway am 12.06.2008 - 20:19 Ich war gerade zwei Wochen an der Soma Bay in Ägypten.
Die Orca Divers (Hier klicken) sind auf ältere Taucher sehr gut vorbereitet. Taucher werden mit dem Golfcart über den Steg direkt zum Einstieg am Hausriff gefahren. Das hat mir enorm gut gefallen. Hektik und Hetze gibt es nicht. Ich konnte mich immer so langsam fertig machen wie ich wollte.
Die Basis liegt direkt neben dem Sheraton (Hier klicken). Das war natürlich auch sehr bequem.
Antwort von neverdivealone am 12.06.2008 - 20:28 Hallo Mükira,
ich finde es toll, daß Du ein so wichtiges Thema ansprichst - schließlich werden wir alle nicht jünger und (das ok vom Arzt vorausgesetzt) spricht nichts dagegen auch in höherem Alter zu tauchen.
Im Idealfall läuft es dabei so ab, wie es im Alltagsleben leider inzwischen nicht mehr üblich ist: ein jüngerer Buddy profitiert von der Ruhe und Erfahrung es älteren Buddys und dieser gibt dafür eben Hilfestellung beim Tragen/Anlegen des Equipments etc. soweit notwendig. Länge und Tiefe des Tauchganges werden durch das "schwächste" Mitglied der Gruppe begrenzt, egal ob das der unsportliche/unerfahrene Yuppie, ein mittauchender Jugendlicher oder eben ein älterer Mensch ist.
Eine Tauchbasis, die ablehnend oder arrogant auf die Wünsche und Erfordernisse älterer Taucher reagiert, hat offen sichtlich nicht verstanden, daß sie in erster Linie Dienstleister ist . Hier würde sich dann z.B. auch ein negativer Eintrag in den Basenberichten empfehlen.
Antwort von neverdivealone am 12.06.2008 - 20:31 Upps ... da habe ich mich schlecht ausgedrückt. Es müsste heißen:".. des älteren Buddys und der jüngere gibt dafür eben Hilfestellung.."
möchte mich hier mal etwas kritisch zu Thema Tauchen und Alter Äußern:
mükira schreibt selber, daß:
- Mit meinen 68 Jahren fühle ich mich noch recht fit.
- Oft ist der Einstieg ein Problem und auch beim Auftauchen die notwendige versprochene Hilfe nicht vorhanden.
Jetzt meine Meinung - wenn ich als Taucher nicht in der Lage bin mich alleine ins und vor allem aus dem Wasser zu begeben ganz zu schweigen davon aus auch noch mit meinem Buddy zu machen (Thema Rettung), dann sollte ich darüber nachdenken, ob es wirklich der richtige Sport ist. Seh es ganz klar so, daß wenn ich bei normalen Ein/ausstiegen Hilfe brauche hier schon von einer Einschränkung bzw. `Behinderung` gesprochen werden kann/muss. Somit sind seitens der Basis entsprechende Maßnahmen zu treffen und das kann oder will nicht unbedingt jede Basis anbieten - ist auch eine Kostenfrage.
So, und jetzt möge man mich `steinigen`
Antwort von Tümpi am 13.06.2008 - 09:45 Es gibt halt nun mal Einstiege, die nicht für jedermann geeignet sind - egal ob jung oder alt. Nur mit zunehmenden Alter fällt halt schon mal das Klettern schwerer, z.B.. Das heißt doch nicht, dass man nicht mehr sicher tauchen und ggf. jemand retten kann, nur meidet man halt solche Tauchplätze, wo es Probleme geben kann. Deshalb ja auch die Frage nach Basen, wo das möglich ist.
Ich würde sagen, grundsätzlich dort, wo auch Behinderte tauchen können, gehts für ältere Taucher/innen auch.
Manchmal sind auch andere Probleme. Ich habe z.B. Probleme bei Tauchplätzen mit Stolperfaktr und Nachttauchgängen. Nicht beim Tauchen sondern auf dem Weg zum Tauchplatz. Da seh ich ohne Brille einfach nicht genug.... Deshalb mach ich Nachttauchgänge halt nur dort, wo es ohne stolpern geht.
Ich war auch mal auf einer Basis in Ägypten, die hatte ein wunderschönes Hausriff. Leider war dieses nur über einen Marsch übers Riffdach zugänglich. Schon schlimm genug. Aber der Typ dort konnte nicht verstehen, dass ich mich auf dem Marsch unsicher fühlte, weil ich nicht so richtig sehen kann. Und dann jemanden abqualifizieren, das finde ich schon sehr daneben.
DAS sind auch Probleme von älteren und die haben nichts mit Sicherheit zu tun, weil sie sich umgehen lassen.
Antwort von dive2 am 13.06.2008 - 10:47 Muss Tümpi absolut recht geben - danke Ich bin auch nicht mehr der Jüngste, habe auch mein Mühe mit den "über Steine klettern". Dass aber bereits das Wort "Behindert" genannt wird, finde ich schon eine starke Sache.
Tobbe müsste einmal seinen Kopf gebrauchen, weil
Er sicher schnell auch in diese Situation kommen wird (Es geht schneller als man denkt!)
Die Frage ist - was ist sicherer, bzw. sinnvoller, ein nicht mehr ganz so beweglicher älterer Taucher mit viel Routine, dem man vielleicht mal beim Ausstieg helfen muss, oder ein junger kopfloser "Möchtegern Taucher", der nur das Tieftauchen im Kopf hat, der sich einen Schei.... um seinen Buddy kümmert und im Notfall zu nichts zu gebrauchen ist?
Das wäre eine Duskussion wert, oder Tobbe ????
Antwort von shuttle am 13.06.2008 - 11:06 Tümpi: Tobbe: heißt das für dich, dass du dir z.B. von einem Partner beim Einstieg in ein Zodiak nicht die Bleitaschen oder das Jacket reichen lässt und er dann selbst klar kommen soll? Ein erfahrener Taucher mit Armprotese darf dann nach deiner Meinung auch nicht tauchen und dem hilfst du auf der Leuter auch nicht? oder woran machst du die Aussage fest, wo ziehst du die Grenze? Solange eine (ordentlich durchgeführte) TTU und Ausbildung vorliegt, darf m.E. getaucht werden und wenn ich jemand behilflich sein kann, dann tu ich es. Nennt man Hilfsbereitschaft und Höflichkeit.
Antwort von tauchgeist am 13.06.2008 - 11:27 tümpi
@ tobbe, kennst Du die Einstieg an der Okertalsperre , die steile Treppe am E3 in Hemmoor , 1000 Steps ( heisst nicht umsonst so ) auf Bonaire , Blue Hole auf Gozo ???
Alles mit Kraxelei verbunden, bei der auch viele jüngere ihre konditionellen Probleme haben .
Hier hinein passt auch die Mittzwanzigerin, die DIR- konform auf Teneriffa war und mit ihrem zentnerschweren Backblech nihct alleine ins Boot kam .
Tauchen ist normalerweise ( für mich zumindest ) auch ein Gemeinschaftssport, und Höflichkeit sowie Hilfsbereitschaft gehören einfach dazu, insofern auch volle Zustimmung zu shuttle !
tg
Antwort von Tobbe am 13.06.2008 - 17:21 @ Tümpi, dive2 & shuttle: nehmen wir doch mal den Duden eine `Behinderung` ist eine `Einschränkung` - Einschränkunge kann für mich fast alles sein - es kommt halt auf die Situation an. Der Ansatz von Tümpi ist genau richtig `nur meidet man halt solche Tauchplätze, wo es Probleme geben kann.`
@ dive2: ich denke also bin ich Spaß beiseite - die Auswahl des Tauchplatzes ist abhängig vom Buddy bzw. dem support/logistik den/die ich habe. Gibt es beim Buddy `Einschränkungen` (ausbildungsstand, fitness, ausrüstung oder was auch immer) geht es halt hier nicht ins Wasser. Wenn ich mir nicht sicher bin, daß mich der Buddy im Notfall an Land bekommt, dann muss an Land halt jemand sein, der im Notfall helfen kann.
@ shuttle: Thema Zodiak - helfen/helfen lassen und helfen lassen müssen sind zwei sachen - ich weiß, daß ich im Notfall ohne Hilfe ins Zodiak komme und auch einen Buddy (bewußtlos) hineinbekommen würde - das zählt für mich!
@ tauchgeist: einige der Spots kenne ich, Höflichkeit sowie Hilfsbereitschaft sind gut nur wie gesagt, im Notfall muss halt der Buddy helfen können. Auch ist wichtig zu unterscheiden zwischen abstellbaren Einschränkungen (der Taucher mit der Backplate denn im Notfall kann er seine Ausrüstung abwerfen um ins Boot zu kommen) und solchen mit permanenten Einschränkungen. Ich sage nicht, daß Leute nicht tauchen sollen die `Einschränkungen` welcher Art auch immer haben nur müssen Tauchplätzen und die Logistik den Umständen entsprechend ausdelegt sein - im Interesse der sicherheit aller Personen!
Antwort von RichiH am 13.06.2008 - 17:43 Tobbe: Und deswegen fragt er nach den richtigen Basen, bei denen dann die Logistik den Umständen entsprechend ausgelegt ist.
Im Uebrigen kann ich im OP nicht erkennen, dass er die Hilfe dringend braucht. Dass er sie will ist aber verstaendlich.
Antwort von Tümpi am 13.06.2008 - 19:28 Schön, dass du den Sinn der Frage auch noch verstanden hast, Tobbe...... wie Richi schon richtig sagte, er frage nach den richtigen Basen...
Antwort von °°steffi°° am 13.06.2008 - 20:39 Ich denke bei Dive Point in Hurghada wärest du gut aufgehoben. So wie ich sie erlebt habe waren die immer hilfsbereit und da habe ich auch schon ältere Taucher gesehen.
Was Tauchen mit älteren Personen angeht, denke ich, dass ich von solchen Leuten nur profitieren kann, nicht nur, aber auch im taucherischen Bereich.
Antwort von °°steffi°° am 13.06.2008 - 20:44 Uups, zu früh abgeschickt
Wollte doch noch vom 66jährigen Taucher erzählen mit dem ich mich auch wunderbar verstanden habe, obwohl er ein halbes Jahrhundert älter ist als ich und ich denke halt, dass das Helfen beim Ein- und Ausstieg einfach nur zur Höflichkeit dazugehört. Ich bin ja auch froh, wenn mir jemand hilft, wenn ich alleine nicht zurechtkomme...
Antwort von kwolf1406 am 14.06.2008 - 13:59 Hm, bin auch schön Ü50 und denke über das Thema nach. Möglich Einschränkungen und höfliche Hilfe sind das Eine. Man muss aber als fitter Älterer auch wissen, dass man allein mit Kraft und Ausdauer seine Leistungsfähikeit überziehen und sein Kreislaufsystem überfordern kann - gerade wenn man "gut drauf" ist.
Es stände den Verbänden und Ausbildungsorganisationen gut an, das Thema ältere Taucher breiter und auch in der Ausbildung der Jungen mehr anzugehen - denn die meisten Taucher wollen ja alt werden.
Grüße
Klaus
Antwort von wobbegong am 14.06.2008 - 22:02 Leni Riefenstahl hat mit Anfang 70 erst ihren Tauchschein gemacht, dann phantastische Unterwasserfilme gedreht und mit weit über 80 noch getaucht. Wichtig ist doch , wie fit man ist. Nicht das Alter ist somit unbedingt maßgebend sondern wieviel man auf dem Tacho hat. Ein Mittvierziger sagte mir letztes Wochenende in Hemmoor nach 3 nicht tiefen Tauchgängen das er konditionell überfordert sei. Auch so kann`s gehen.
Antwort von mükira am 15.06.2008 - 11:38 Allen Tauchfreunden, welche auf meine Anregung ihre Meinung geäußert haben, recht vielen Dank. Es fehlt tatsächlich eine Plattform für Taucher, vielleicht über 65? Wäre für taucher- net bestimmt möglich dieses Forum einzurichten ??
Auch Tobbe für seinen Beitrag meine Zustimmung. Behindertentauchen gibt es an einigen Basen. Habe selbst an der ALGAVE dies mit erlebt. Engländer aus dem Rollstuhl waren unter Wasser zu bewundern. Aber mein Anliegen sind die rüstigen Alten !
Natürlich gibt es auch negative Dinge zu berichten.
In Indonesien, vor Menjangam, wollten 3 Taucher- Mitte 20- mit uns alten Säcken- wörtlich nicht ins Wasser. Wir würden die Gruppe sprengen, da unsere Luft schneller weg wäre und wir zu langsam seien.
Ergebnis- es war etwas Strömung und die 3 Musketiere waren nach 40 Minuten wieder oben, wir kamen nach 60 Minuten an Bord.Es könnten noch mehr Beispiele von Überheblichkeit genannt werden. Aber die positiven Kontakte und echte Kameradschaft überwiegen. Übrigens Soma Bay war ich voriges Jahr. Schöner Tauchplatz, allerdings der Service bei uns war nicht sehr gut. Mußten viel selber schleppen.Ich werde weiter diesem schönen Hobby fnachgehen und hoffe nicht immer der älteste Taucher vor Ort zu sein.
Allen weiterhin immer " Gut Luft"
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