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Seriös???
Abgesandt von kk am 01.06.2005 - 14:48:

Hi,

folgende Frage: Ein Freund von mir möchte unbedingt nen PADI-OWD machen und kam gestern von einer Tauchschule zurück bei der Ihm der Tauchlehrer anbietet OWD und AOWD in einem Zuge zu machen (angeblich hat man mit nur dem OWD ab und zu Probleme an manchen Basen). Da ich nach CMAS ausgebildet wurde hab ich da wenig Ahnung. Meine Frage: Gibt s da keine Bestimmungen wie lange da Abstand zwischen den Kursen sein muss??? (Das PADI Abzocke ist weiss ich auch...)

Danke, Kay



Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 15:11
was soll dann die frage ? wenn du deine meinung schon gefestigt hast und selber tauchst ?
Antwort von JO am 01.06.2005 - 15:46
Und wieder einer, der gerne liesst, wie sich die Forenschreiber alles Mögliche um die Ohren knallen
Antwort von KK am 01.06.2005 - 15:46
das ist ganz einfach, ich kenn viele Leute die gut ausgebildet wurden beim PADI-OWD, allerdings häufen sich in letzter Zeit Dinge wie diese Geschichte bei denen ich das Gefühl hab dass weniger Wert auf Qualität bei der Ausbildung gelegt wird. War wohl etwas zu hart formuliert oben . Was mich interessiert ist ob da nicht Taucherfahrung oder so dazwischen liegen muss....Hört sich alles etwas dubios an ...
Antwort von Jack2x7 am 01.06.2005 - 15:51
Hallo bei CMAS und SSI nicht nur bei einem so tollen Verband wie PADI, was mich wundert wie PADI in eine Äquivalenzliste kommen konnten ist unverständlich !!!!

P = Put
A = Another
D = Dollar
I = In
Antwort von KarinM Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 16:05
Man kann schon beide Kurse direkt hinter einander machen. Allerdings würde ich davon abraten.
Ich denke mal, dass jeder Taucher denken kann und wenn er sich abzocken lässt einfach selber Schuld ist oder?
Antwort von JO am 01.06.2005 - 16:25
LOS jetzt, haut euch endlich so richtig die Köppe ein. Jaaaaaaaaaaaa, jipii.
Antwort von TomF Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 16:35
Und schon wieder mal die ewige Diskussion CMAS vs. PADI.

Klar ist es möglich den AOWD direkt im Anschluss an den OWD zu machen, von dem was einem da abverlangt wird ists vergleichbar zu CMAS* plus Navi.

Nur dass ich mit dem CMAS* kein vom Verband vorgegebenes Tiefenlimit von 18m hab, welches ich durch Erwerb eines Zusatz "Tieftauch" Brevets aufheben kann.

Antwort von wrack-uli Redaktionsmitglied am 01.06.2005 - 16:56
Darum hat der Weltverband ein Brevet

"Tieftauchen bis zum Grund"

und viele mehr.
Hier klicken

Weltverbandsvorsitzender
Antwort von HH am 01.06.2005 - 17:56
Es spricht nichts dagegen beides hintereinander durchzuführen. Aber klar ist doch egal was für einen Verband man gewählt hat. Tauchen lernt man hinterher. Man lernt eben Tauchen in erster linie durch tauchen und nicht in irgend welchen Kursen.
Antwort von Jack2x7 am 01.06.2005 - 18:34
Hallo HH das sehe ich anders wenn du zu einer Fahrschule gehst und in einer Seifenkiste lernst und der Fahrlehrer nachher sagt das Autofahren lernst du auf der Strasse ist das nicht richtig !!!
Wichtig ist eine ordentliche Grundlagenausbildung etwas wo man drauf aufbauen kann und ein AOWD gilt mit 9 TG als erfahren bei dem PADI Abzo........ !!!!!
Richtiger währe:

Das es auf den PADI TL ankommt und der weit mehr macht als er muss von seiner Bibel her, was es bestimmt auch geben wird aber leider sehr selten !!!!!

Was ich zum Teil an Ausbildung gesehen habe Schießt der eine Verband fast immer den Apfel ab um es mal so zu sagen, und viel seltener die anderen !!!!!!
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 19:34
na komm jack, was hast du denn schon gesehen in der großen taucherwelt der padis und cmas, dass du auf seifenkisten und religiöse utensilien bis hin zum apfel kommst ?
auch das autofahren lernst du auf der straße, der eine nach 1000 km, der andere nie...
aber wenigstens hast du dir bei deiner fundierten ausbildung das kleine sprücherl gemerkt.

Gruß
Scott
Antwort von Jack2x7 am 01.06.2005 - 19:53




Na du hast recht Scot was habe ich schon gesehen ich hätte auch schreiben können das ich leider sogar schon für die Ausgebildet habe und zwar für alle drei und schon öfter eine Diskussion wie die hatte das Kunden Fragten was ist besser PADI, SSI oder CMAS !!!!
Was ich da geantwortet habe war Geschäfts Fördernd PADI natürlich !!!!
Aber wichtiger für mich ist was du mit deinem letzten Satz meinst ?????

das kleine sprücherl gemerkt.

Ich kann ja hier auch nicht schreiben was ich wirklich meine weil ich andere nicht so vor den Kopf stoßen will aber es ist eine Frechheit weil man ja nicht weis als Anfänger auf was man sich einläst !!!!

So jetzt aber gut !!!!
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 22:34
ok jack, du hast leute ausgebildet
und dann schreibst so einen quargel. ned bös sein, aber das nimmt dir keiner ab
las stecken und gut luft
Antwort von J.T. am 01.06.2005 - 23:53
Ach Du Hilfe!

Laut PADI Standards ist es durchaus möglich und seriös einen AOWD direkt nach einem OWD zu machen. Das im AOWD auf verschiedene Spezialbereiche des TAuchens eingegangen wird und so der Horizont und die Erfahrung des Tauchers forciert vergrössert wird, ist ja wahrscheinlich allen bewusst.

Ob PADI, CMAS oder SSI ist - im Zuge der EU-Normung für Taucher - relativ egal. Denn im Endeffekt kommt sowieso ein EU-Taucher "Autonomous Diver" heraus.

Ach ja - noch etwas Persönliches: Warum wird in der Tauchbranche jeder, der mit Tauchen sein Geld verdient, verdammt. Egal ob PADI, SSI oder CMAS, ich denke ein Tauchlehrer, der verdammt viel Zeit in EURE Ausbildung investiert, hat das Recht, dafür auch Geld zu nehmen. Euer Hobby - seine Job.
Dafür, das man sein Leben lang Autofahren darf bezahlt (mittlerweile) auch JEDER, ohne zu murren, 2000 EUR - ist es da nicht geradezu billig, wenn ein hochqualifizierter Tauchlehrer 200, 300 oder auch 500 EUR für einen Tauchkurs bekommt?!

Am Ende kann jeder Taucher nach seinem Anfänger-Tauchkurs (PADI OWD, SSI OWD, CMAS *) unter Wasser zu Recht kommen.
Antwort von phuket Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 06:40
hey leute, als aktiver cmas und padi-tl bin ich der meinung daß gerade der aowd sofort im anschluß an den owd sinn macht. 5 weitere tauchgänge erfahrung und übung mit einem profi und nicht in einer horde macht doch sinn. danach sollten jedoch mindesttauchgänge für rescue usw. verlangt werden. denn hier beginnt m.e. die abzocke oder würdet ihr euch von einem owsi mit grade mal 100 tg ausbilden lassen? denkt mal drüber nach
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 07:23
Das sagt uns doch nur, dass der OWD alleine nicht ausreicht, eine ordentliche Ausbildung zu gewährleisten. Erst zusammen mit dem AOWD kann er Bronze gleichgestellt werden. Oder versteh ich da was falsch???

Antwort von phuket Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 08:13
tümpi glaubst du daß ein bronze-taucher mit allen wassern gewaschen ist . bei beiden (owd/aowd und cmas1*) handelt es sich um anfänger mit basiskenntnissen die die grundregeln kennen und gewisse fertigkeiten beherrschen. es gibt schnell-lerner und längerbraucher, vollbegeisterte und gelegentlichimurlaubinswasserspringer und in jeder organisation gibts verantwortungsvolle tl aber auch brevetverkäufer. ich glaube man kann das nicht alles über einen kamm scheren.
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 09:13
Du hast mich nicht verstanden. Keine CMAS-Org. sagt einem Bronzetaucher er soll sofort Silber hinterher machen, weil es ihm nützt. Wenn Padi sagt, AOWD sofort nach OWD ist sinnvoll, deutet das auf Defizite beim OWD hin.
Natürlich stimmt es, beide sind Anfänger. Habe auch nichts anderes behauptet. Nur der Anfänger mit AOWD hat dann ein anderes Etikett. Also Etikettenschwindel? Denn der Anfänger, der AOWD sofort macht, ist immer noch Anfänger und eben nicht fortgeschritten. Der Silbertaucher hat schon zwangsläufig mehr Praxis.


Antwort von Cliff am 02.06.2005 - 09:21
Also, da muß ich jetzt auch mal was zu sagen.
Macht Eure Ausbildung nicht so vom Verband, sondern vom Tauchlehrer abhängig.
Ich habe meine Ausbildung sowohl nach PADI als auch nach CMAS (Barrakuda) gemacht. Bei beiden Verbänden habe ich Pfeifen und gute Leute kennen gelernt. Für die Ausbildung ist im Prinzip jeder selber zuständig. D. h. ohne Schwimmbadtraining (Kondition, Skills) und/oder hin und wieder mal der Blick in ein Fachbuch und/oder Verfolgen von Diskussionen und Meinungsaustausch mit anderen Tauchern und/oder "malk gucken was es Neues auf dem Markt gibt".............................
könnt Ihr alle Brevets vergessen.
Aber mal zur Frage:
Ich finde es sinnvoll den AOWD direkt nach dem OWD zu machen, wenn man denn die Ausbildungsinhalte verstanden hat und die Übungen, speziell das Tarieren, "drauf" hat.
Zur Preisfrage kann ich nur sagen, daß eine kommerzielle Ausbildung meistens teurer ist als die Ausbildung in einem Verein. Man muß dann aber auch wissen, daß die Tauchlehrer, die kommerziell ausbilden die Ausbildung als Beruf (nebenbei oder auch hauptberuflich) ausüben. Die Ausbildungen in einem Verein dauern aber, nach meinen Erfahrungen, oft länger, weil die TL´s das ganze Ehrenamtlich machen und bestenfalls einen Auslagenersatz erhalten.
Als Grundregel bei der Verbandsdiskussion:
TAUCHEN TUN WIR ALLE IM WASSER

Schönen Gruß
Cliff
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 10:25
Tümpi, CMAS** ist PadiRescue ! und phuket meinte ja, dass zwischen diesen beiden brevets einige TG liegen sollten.
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 10:29
Sag ich doch. AOWD gehört anscheinend zur Anfängerausbildung und ist nix mit "advanced" im Sinne des Wortes. Also Etikettenschwindel.


Antwort von KK am 02.06.2005 - 11:06
Ich habe letztes Jahr angefangen zu tauchen. Meine Ausbildung war hier in D zum OWD (PADI). Aussage meines TL: Jetzt geh` erst mal tauchen und wenn Du Lust hast kannst Du nächstes Jahr immer noch den AOWD dranhängen.
Wir haben im Zuge der Ausbildung übrigens auch einen Tauchgang mehr als die von PADI geforderten gemacht. Desweiteren sind wir als Taucher in einem Verein organisiert, mit regelmäßigen Tauchgängen und Trainingsmöglichkeit über den Winter im Schwimmbad. Die Tendenz *mag* bei PADI ja vielleicht eher in Richtung "Kärtchenverkauf" gehen...weiss ich nicht...bei mir war es definitiv nicht so...
Hier greift wieder die Aussage das letztlich nicht die Organisation sondern der TL die Qualität ausmacht.

Gruß

KK
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 11:34
*lol* Hier ist eine lustige Diskussion im Gange...

Alle 4Tage das gleiche Geschwalle, PADI ist doof, äöhhhhhhh nöööööö garnicht SSI ist viel besser, was redet ihr denn da... geh zu Hins&Kunz...

Leute wenn ihr doch wisst was es sein muß, damit jemand eine Solide Ausbildung erhält, macht doch einen Tauchverband auf....Beste Tauchausbildung e.V.

Die Verbandskinderkackerei kann sich doch bald kein Mensch mehr anhören....
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 11:54
es vergeht aber die zeit im büro schneller...
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 11:59
Aber Geistreich ist es nicht und Hilfreich für einen Tauchanfänger sicher dreimal nicht!!!!

Ich sitz hier auch im Büro und lese reichlich mit, aber bei so einem gedödel....
Antwort von Klaus Kersch am 02.06.2005 - 12:17
Uuuupppsss... habe gerade gemerkt das der OP sich mit KK abkürzt. Die Post von 11:06 Uhr stammt NICHT von ihm sonder von mir... = Klaus Kersch = KK... sorry...
Antwort von bacchus Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 14:33
Jetzt muß ich auch mal was schreiben,
es liegt meiner Meinunng nach nur am TL, ich bin blutiger Anfänger (habe meinen PADI OWD im Dezember 04 gemacht brrrr) und hatte das Glück einen kompetenten TL zu haben. Unsere Gruppen war auch zugegeben recht klein (nur zwei Schüler) aber dafür war die Ausbildung im nachhinein betrachtet sehr gut.

Keiner hatte uns gesagt wir sollen gleich einen AOWD machen, sonder Zitat: "sammelt erst einmal Erfahrung und dann sehen wir uns wieder".

Und was mir auffällt, keiner meiner Tauchfreunde VDSTler und PADIler) merkelt über die Verbände oder deren Ausbildung rum, das passiert nur hier im Forum

Der TL machts und nicht der Verband

Wolfgang / bacchus
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 18:44
Hallo zusammen!

Mal eine kleine Frage nebenbei..
Also unterschiede zwischen PADI und CMAS sind klar, steht ja auch in den Ausbildungsstatuten.

Aber mal was anderes... Ihr redet immer vom TL, der ist schuld was er aus der jeweiligen "Bibel" unterrichtet..
Für mich hört sich das so an:
Ich mache jetzt einen Tauchschein, da gehe ich zum Tauchladen XY (hoffentlich gibt es den nicht) und mache mein Tauchschein. Und jetzt verlange ich von dem TL das er in den ... Stunden mir alles erklärt / beibringt damit ich nachher tauchen kann.
Der TL macht auch seine Aufgabe (natürlich gibt es da unterscheide, ist ja nicht jeder mensch gleich), danach habe ich den schein und kann / darf dann tauchen.
Egal ob ich es gerallt habe oder nicht ( programmierte Aufgaben bekommt glaube ich jeder hin)

Und wenn dann noch Fehler auftreten und vielleicht sogar ein anderen Taucher mich drauf anspricht - dann....
dann war es der TL, weil der einfach sch**** ausgebildet hat!?

Hmm.. ich denke jeder Anfänger sollte über den Tellerrand schauen und sich möglichst viel aneignen um vielleicht schon komplizierte /weitergehende Fragen während der Ausbildung zu erfragen.

So.. mein Posting ;)

ach ja..
@bacchus
Also die Diskussion ist glaube ich stetig im Gange, an jedem Tauchplatz (mal genau hinhören)
&
@Klaus Kersch
mit deinem TG mehr, ist schonmal was - mal dran gedacht das man auch mehr machen soll wenn man Übungen nicht geschafft hat, das sind dann TL Fehler (von wegen: passt schon,brauchen wir nicht nochmal üben)

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von phuket Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 19:11
tümpi das ist eine endlose diskussion. eine equivalenzliste sagt nur wer welche ausbildung wie anerkennt und nicht daß die ausbildung die gleiche ist. man kann z.b. einen rescue nicht wirklich einem 2* gleichstellen und wer vergleich divemaster und 3* hinkt noch mehr. tatsache ist jedoch daß alle tauchen gelernt haben und es auf die leute selbst ankommt was sie draus machen. im endeffekt zählt nicht das liebe brevet sondern das können. wenn du mal als guide mit tauchern ins wasser mußt dann wirst du schnell erkennen daß ein brevet u.U. überhaupt nichts aussagt. checkdive oder einfacher tauchplatz und dann sieht man gleich wer was drauf hat und wer nicht. denk auch dran daß es leute gibt die nur im urlaub tauchen und die nach ihren letzten 5 tauchgängen ein jahr pause hatten. leihequipement, fremdes gewässer, rescue oder 2*-brevet in der tasche, ein jahr pause und 70 tg in den letzten 10 jahren. wonach willst du den einstufen???
oder das gegenteil, aowd/1*, 50 tg im letzten halben jahr, süßwasser, bootssafaris, 35m max. und 1 stunde tauchzeit. welches brevet ist mehr wert???
wenn ich jetzt noch weitermache dann lande ich bei den tl`s mit 100 oder 150 tg mit 4 specialities (boot, naturalist, tief und nacht)die ihren divemaster im pool gemacht haben und deren taucherische fähigkeiten nie mehr überprüft wurden sondern die nur noch beweisen mußten daß sie 18 skills im pool vormachen können und während des kurses mindestens je einmal ausrüstung, weiterbildung, tauchreise und tauchgänge zu verkaufen versuchten. wer da wirklich mitreden möchte sollte beide seiten kennen (nicht nur vom hörensagen) und wird dann sowieso feststellen daß die praxis anders aussieht als die theorie. ich hoffe daß du dich durch meinen beitrag nicht angegriffen fühlst und mein tip: vergleiche nicht zu viel, es bringt nichts
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 19:39
Hallo,

ich hätte eine freundlich geäußerte Bitte:
Hier schreiben beinahe täglich Menschen von Äquvalenzlisten. Gemeint ist wohl die Äquvalenzliste, die unter anderem unter www.vdst.de nachzulesen ist. Doret steht klar und deutlich geschrieben: AOWD entspricht CMAS**. Also nicht wie immer wieder falsch behauptet wird RD. Andersherum ist es tatsächlich so mit CMAS** kann man den Divemaster machen. Dieser ist wiederum nicht lt. Äquivalenzliste der CMAS*** Sondern entspricht dem ÜL-C. Der Divemaster wird durch die EU-Zertifizierung (Norm) von VDST / DTSA, PADI, usw. als solcher anerkannt, wenn jemand entsprechend weitermachen will. ÜL-C zum Assisten Instructor, bzw. Divemaster zum TLA.

Im übrigen erlaube ich mir als PADI OWD noch folgende Bemerkung: Erst letztes WE war es meinem Buddy wohl ziemlich egal welche Ausbildung ich hatte. Bei knapp 38 m ohne Luft ist es wohl jedem sehr egal wer einem die Luft für den nötigen Aufstieg gibt und wer mit welchem Brevet einen hoch bringt.

Ich habe mich persönlich zum Weitermachen in der "Profit" Gesellschaft PADI entschieden. Dort kostet mich nämlich unterm Strich der AOWD weniger als die "kostenlose" Ausbildung im Verein nach der "non-profit" Gesellschaft CMAS/DTSA.

Und um die Frage vorweg zu beantworten: Ich habe 2002 meinen ersten TG gemacht, am 30.September 2004 dann meinen PADI OWD, zwischenzeitlich schreibe ich in den nächsten Tagen meinen 100. TG. Seit meinem 9. TG trocken, Erster SoloTG war der 17. Weitere Fragen werden gerne beantwortet.

Tschööö
Achim

Antwort von phuket Registriertes Mitglied am 02.06.2005 - 20:34
na suuuper achim
nur schade daß jeder verband seine eigenen äquivalenzliste hat und der vdst nicht der einzige verband neben padi ist (gott sei dank).
dann gibt es auch noch zweierlei cmas-brevets was also heißt man sollte schon genau hinsehen.
bei barakuda z.b. wird zur weiterbrevetierung zum 3* der rescue vorausgesetzt (+entsprechende spez.)und nicht der aowd. padi verlangt als voraussetzung zur weiterbrevetierung zum divmaster den 2*, wobei der divemaster allerdings nicht einem assistent-instructor gleichzusetzen ist.
zu deinen weiteren äußerungen fällt mir nur eines ein. du solltest vielleicht mal den rescue machen und dich speziell mit unfallverhütung beschäftigen (oder dein owd-manual noch mal schmökern). vielleicht passiert es dir dann nicht mehr daß deinem buddy unbemerkt die luft knapp wird (und das in knapp 38 m). außerdem würde ich genau diesen buddy mal fragen was er nach diesem vorfall von "alleinetauchen" hält.
sorry wenns ein wenig hart klingt aber deine coolen äußerungen verführen zum nachahmen und unfälle gibts schon genug.
viel glück noch bei deinen weiteren tauchgängen und allzeit gut luft
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 00:01
Hallo Achim!

Aus deinem Kommentar: "Dort kostet mich nämlich unterm Strich der AOWD weniger als die "kostenlose" Ausbildung im Verein nach der "non-profit" Gesellschaft CMAS/DTSA."
kann ich Deinen Vergleich nicht ganz nachvollziehen.

Jetzt reden wir mal in Zahlen. Der AOWD kostet um die 150euro (das ist das mir bekannteste und oft gesehender Preis - bitte hier keine Sonderkond. eröffen).
Halten wir also fest: in diesem 150euro ist nur die Kurs gebühr enthalten.

In einem VDST gegliederten Verein ist der Mitgliedsbeitrag pro Jahr 80euro.
Darin ist generell eine Tauchversicherung über den Verband (/Gerling Konzern) mitenthalten. Zusätzlich wird dann noch in vielen Vereinen kostenlos Luft / evtl. sogar Nitrox angeboten (neben vielen anderen Sachen).

Die Kursgebühr falls der Verein diese erhebt liegt dann bei ca. 50-70euro.
Demnach kostet eine Ausbildung 70euro + 80euro (jährlicher Beitrag) also 150euro.

Schön zu wissen wenn man für diesen Preis noch versichert ist und Luft bekommt.

Nicht immer Vergleiche ziehen wenn man über den Bekannten eines Kollegen dessen Freundin was erfahren hat.

2. "seit meinem 9. TG trocken" zeigt nicht unbedingt Erfahrung und kenntniss vom einsatz technisch richtigem Gerät auch ich darf mich in die 3er TG ZahlenKombi einreihen und bin immer noch HT unterwegs, weil ich mich damit sogar gut fühle und noch Spaß am Wasser habe.
" Erster SoloTG war der 17." - Applause, vorbildlich, bei den geringen Risiken, hoffe das war auch Dein letzter, bzw. der einzige in der Badewanne.

Leute gibts..

MfG
tiefenbetrüger

PS: Im Verein ist Sport am schönsten
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 08:41
@Tiefenbetrüger

Deine Rechnung geht leider nicht ganz auf.
Ich habe nur super selten den Preis von 150€ gesehen. In der Regel liegt er doch bei 199€?!?!?

Die ca.80€ für den Verein, kann man mal so im Raume stehen lassen. Dafür hast du aber nicht nur in der Regel die Versicherung und günstigere Ausbildung.
Du hast die Möglichkeit, wenn der Verein gut geführt ist, auch mit guten Prozenten Ausrüstung zu kaufen und es werden fahrten oder andere Aktivitäten. Also über den Verein doch wesentlich günstiger oder?

Ansonsten kann ich dir nur Recht geben.
Was der Achim da schreibt, ist größter Schwachsinn, mit seinen super Angabgen zu seinen Heldentaten
Antwort von tauchgeist Redaktionsmitglied am 03.06.2005 - 11:22
@achim1971,

wo hast Du denn das her , DM äquivalent zu ÜL / C ???

Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 16:23
Hallo,

da fange ich doch glatt mit dem letzten Beitrag an:

@tauchgeist (Redaktion):

Schau doch mal unter

Hier klicken

Die Voraussetzung für ÜL-C? Richtig CMAS**
Die Voraussetzung für Divemaster? Richtig CMAS **
Sagt Dir auch noch das Abkommen der Präsidenten der Weltverbände CMAS und PADI etwas? Wenn nicht geh doch bitte mal zu jemanden in Eurer Taucher.net-Redaktion und lasse Dir diese Papier zeigen.

Leider sind Deine Argumente nur
Naja, dann

P.S.: Frage: Kennst Du den aktuellen Newsletter vom BLTV? Da steht zu diesen Dingen auch so einiges interessante drin, z.B. Aufhebung der 4* Regel, TGs von Basic-Divern mit CMAS***, usw.

Tschööö
Achim
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 17:02
@tiefenbetrüger + @manne

Hallo,

ich hoffe es ist recht wenn ich auf Eure beiden Beiträge zusammen antworte.

Ich selbst bin Mitglied in einem Verein innerhalb des VDST. Dennoch habe ich mich gegen die Brevetierung CMAS** entschieden sondern für den AOWD. Dies hat zum Teil persönliche Gründe, insbesondere der erheblich höhere Zeitaufwand für den CMAS** über den Verein wäre bei mir mit erheblichen Kosten verbunden. SK Orientierung, SK Gruppenführung, 1WE Theorie, 2WE Prüfungstauchgange. Jedes WE kostet mir an Einnahmenausfall ca. 200 Euro netto. Min. 5WE entspricht etwa 1.000 Euro.

Der AOWD kostet mich ganz regulär 2 WE und insgesamt 180 Euro. Ohne Werbung machen zu wollen hier der Link

Hier klicken

Die Brevetierungskosten hätten durch die neue "Zwangskartenbrevetierung" mit min. 20 Euro je SK und 40 Euro für den CMAS** also min. 80 Euro gekostet. Dies wurde jetzt endlich auf der VDST - Landesausbilder und Instructoren Tagung vom 22. - 24 April diesen Jahres verworfen. Es bleiben also noch die Brevetierung für den CMAS** und die Kosten für die beiden SK "Bapperln" insgesamt ca. 40 Euro. Hinzukommen noch die anfallenden Kosten des Vereins, je nach dem wie diese umgelegt werden. Wie gesagt, für "mich" ist der AOWD günstiger, weil durch den geringeren Zeitausfall mehr Kohle bei mir reinkommt. Wer 5 bis 6 WE Zeit hat und nicht jedesmal 90 km fahren muss (auch das verursacht bei mir schon ein wenig Kosten) für den mag sich ja auch die Ausbildung im Verein rechnen. Für mich nicht.

Die Tauchversicherung über den Verband gilt aber nur im Ausland Zumindes habe ich mir gerade die Broschüre vorgeholt. Auch unter vdst.de kann ich nichts anderes herauslesen. Trügerische Sicherheit ????? :o Oder stammt da Dein Wissen von

Zitat: "...wenn man über den Bekannten eines Kollegen dessen Freundin was erfahren hat."
Zitat Ende



Ja, ich tauche seit meinem 9.TG Trocken. Und vielleicht mag es hier keiner glauben, aber ich kenne Regionen auf unserem Globus, da gehen die Tauchanfänger in Ihrem 1.Ausbindungstauchgang trocken. Wer gerne bei Minus Außentemperaturen und 2-4 Grad kaltem Wasser HT oder nass gehen, will, bitte. Wer`s mag Gesund ist es jedenfalls sicherlich nicht. Frag mal einen erfahrenen Taucherarzt nach (bleibenden) Folgeschäden. :o

Nein, der 17, TG war nur mein erster Solo-TG da ich nur noch meine Buddy-TGs logge kann ich Dir nicht genau sagen, wieviele Solo-TGs ich zwischenzeitlich gemacht habe. Ich bin ca 3-5 x pro Woche beim Tauchen im Durchschnitt 2TGs macht also ca. 8 Solo TGs pro Woche und etwa 2-4 TGs mit Buddy. der Steinberger See ist seit 24.März wieder offen, macht also heuer alleine etwa 80 Solo TGs.
Und jetzt höre ich schon wieder "Angeber lächerlich, größter Schwachsinn,blablabla....." Das sind ja auch immer die stichaltigsten Argumente.

Nix für ungut.

Tschööö
Achim
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 17:30
@phuket:

Barakuda verlangt Rescue. Interessant. Meines Wissens ist auch Barakuda im CMAS Germany und müßte demnach die Übereinkunft von CMAS / PADI anerkennen. Da kann ich wirklich nur noch meine ganz persönliche Meinung kundtun: "Naja, schau mer mal wie lange es den CMAS G noch gibt."

Divemaster isz nicht AI sondern etspricht lt. den von mir oben aufgezeigten Anmerkungen wohl oder übel dem ÜL-C mit CMAS** (Unterschied zu ÜL-C mit CMAS*** beachten) d.h. entspricht jedoch nicht der EN 14413-1 !

Tauchsicherheit /-rettung ist in meinen Augen das wichtigste Thema für jeden Taucher. Dieser Kurs sollte meiner Ansicht nach nicht nur einmal gemacht werden, hier tut auch Auffrischung not.

Wie schnell ist eine Flasche auf 38 m leer, wenn der Automat abbläst und der Restdruck bei 100 bar ist? Antwort ca. 20 Sekunden (Alive) In 20 Sekunden merken, agieren und retten. Sorry. keine Chance. Wir waren max 2 Meter auseinander. Als er den Abblaser gehabt hat ist er auch noch von mir weggeschwommen. Da hilft Dir auch kein Rescue o.ä. das geht so schnell, man glaubt es wahrscheinlich wirklich erst, wenn man so etwas selbst erlebt hat. Und das wünsche ich keinem!!!!!!!!!

Was ich mit meiner Schilderung eigentlich zum Ausdruck bringen wollte: Es ist völlig wurscht welcher Ausbildungsverband, ja sogar ziemlich egal ob */OWD oder ***/MSD. Regelmäßiges Tauchen bringt Erfahrung und die nötige Routine. Ich gehe jedenfalls mit keinem noch so gutem Brevetierten Taucher mehr ins Wasser, wenn ich nicht vorher weiss wieviele TGs der eigentlich die letzten 4 Wochen gemacht hat. Und sind es zu wenige, dann gibt es erst mal von mir "d...schw... PADI OWD" einen Check Dive auf max 5 Meter. Das zeigt mir meine persönliche Erfahrung. Und wenn der darauf "keinen Bock" hat weil er ja DM ist oder weiss gott was, dann gehe ich nicht mehr mit so einem ins Wasser.

Zu riskanten TGs animieren möchte ich auf keinen Fall. Wenn dieser Eindruck entstanden sein sollte, so bedauere ich dies ausdrücklich.
Das für Solo-TGs besondere Ausrüstung (doppelt und dreifach) benötigt wird, versteht sich hoffentlich von selbst. Zwei getrennte 1. und 2.Stufen, manuelle Konsole, TC, zwei Lampen, Messer, Stage mit zusätzlicher eigener 1.und 2.Stufe, 2. Brille, usw. um nur die wichtigsten zu nennen.

Tschööö
Achim
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 17:35
Hallo,

lese gerade nochmal mein geschriebenes.
Sorry für meine Rechtschreibfehler /Tippfehler.

"Wer welche findet, darf diese gerne behalten."


Tschööö
Achim
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 03.06.2005 - 21:08
Hey Achim ich selber bin über PADI unterwegs und werde nun wohl umschwenken auf SSI vorerst mal. Ist bei mir auch ein kostenfaktor. Denke das ist auch jedem selber überlassen, wie und mit wem er sich weiterbildet. Aber letzendlich ging es nicht darum bei dir!
Mir ging es auch nicht um den ersten Trocki TG, es ging mir lediglich um deinen Hammer nicht nachvollziehbaren 17.TG

Willst du hier jedem weis machen das du bei dem 17. TG schon so ein toller Taucher warst?
Kann ich mir leider wirklich nicht vorstellen, denn das grenzt dann eher nach völliger Selbstüberschätzung und hat mit vernunft nix zu tun.
Wenn das jemand bei über 100 macht, kann ich es irgendwie noch verschmerzen, bei so einem gehe ich davon aus, das er erfahrung hat.
Aber 17....sei froh das es gut ging!!!
Leider geht der Schuß zu oft nach hinten los.
Für deine "Tauchkarriere" TOI TOI TOI

Deine 4Wochen ich kann sie alle einschätzen Regelung
Jetzt hast du da jemanden mit über 3000TG und der war bei seiner Oma in der Sahara zu besuch für 4Wochen. Den würdest du also einen Check Dive unterziehen???
Oh leck.... das Gelächter von der Person würde ich nur zugerne mitbekommen, glaub das kugeln wie ein Maikäfer auf dem Rücken wäre mir sicher.

Nix für ungut...
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 04.06.2005 - 08:10
Hallo,

wenn es unser erster gemeinsamer TG ist und ich Ihn nicht kenne, werde ich nicht mit ihm auf 30 Meter oder tiefer gehen. Und wenn er nicht nur 3000 TG sondern auch noch etwas Hirn hat, bin ich mir sicher, er wird nicht lachen, sondern aus den gleichen Hintergründen wie den meinigen ebenfalls auf einen Check Dive bestehen. Oder meinst Du etwa nicht??

Tschööö
Achim
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 04.06.2005 - 09:33
Ich glaub du verkennst da etwas, das man schaut wie fit wirklich einer ist beim Tauchen ist, macht schon Sinn. Aber wenn du von jemanden in der diese Anzahl von TG hat, einen CheckDive verlangst, klingt das wie Hohn für mich.

Normal sollte deine frage an den Taucher sein, ob er den bitte mit dir machen würde und nicht umgekehrt....

Was erwartest du denn von so einem CheckDive?
Maske ausblasen...Automaten Tausch???
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 04.06.2005 - 12:02
Du würdest also mit einem Dir unbekannten Buddy beim ersten TG auf 40 Meter gehen, nur weil er Dir 3000 TGs in seinem "Lügbuch" vorlegt?

Und da schreibst Du über mich "von völliger Selbstüberschätzung"?

Oder (hellseherische Fähigkeiten ausgeschlossen) wie willst Du von einem unbekannten Partner feststellen, ob, bzw. dass er einem entsprechendem TG gewachsen ist?
Das Brevets alleine nichts aussagen, darüber, denke ich herscht doch Einigkeit, oder?

Tschööö
Achim
Antwort von manne Registriertes Mitglied am 04.06.2005 - 12:22
Ich gehe mit eigentlich mit fast jedem unter Wasser, ausser er hat gesoffen oder Drogen intus.

Es sagt aber auch nix aus, ob er die letzten 4Wochen im Wasser war oder nicht!!!!
Was willst du denn nun auf 5m alles mit der Person veranstalten, damit du weißt ob er mit dir Tauchen darf?
Schön wenn er alles auf 5m kann und in der Tiefe doch Panik hat und das von vor 10min durch Angst oder sonstigen Umständen nicht mehr kann.
Ein Garant ist das noch lange nicht...

Klar sagt ein Brevet nichts aus, da gebe ich völlig recht.
Antwort von Mr Tim Registriertes Mitglied am 06.06.2005 - 09:24
Nach meiner Äquivalenzliste entspricht der AOWD NICHT dem CMAS**. Denn um mit einem AOWD den CMAS*** machen zu können, benötigt man zusätzlich

-VDST-Spezialkurs "Orientierung" oder PADI UW-Navigator,
-VDST-Spezialkurs "Gruppenführung"
- HLW-Kurs oder PADI First Aid,
-insgesamt 25 Tauchgänge

Also ist der AOWD weniger als CMAS**.

Er ist eher ein Zwischenschritt zwischen CMAS* und CMAS**. Allerdings zeigt der AWOD nicht, dass die OWD-Ausbildung unzureichend ist. Wenn man sich die Richtlinien mal anguckt, machen OWD und CMAS* fast das Gleiche.
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 07.06.2005 - 15:02
Toll, hast Du Deine eigene Äquivalenzliste erstellt.

Ansonsten nochmal ganz einfach:

Es gibt ein Abkommen der beiden Präsidenten der Tauchverbände PADI und CMAS. Bitte einfach lesen und dann wirst Du wahrscheinlich sehr leicht verstehen, dass AOWD dem CMAS** entspricht.

Was Du wahrscheinlich meinst, ist die Liste z.B. vom VDST. Auch dieser als Mitglied der CMAS Germany hat sich diem Abkommen zu beugen. Jedoch ist bei diesem Verband das CMAS** mit dem DTSA Silber verbunden. Dieses erfordert wiederum selbige SKs. Beispiel: Du machst in der Türkei CMAS** (ohne SKs), kommst nach Deutschland und willst bei einem VDST angeschlossenen Verein CMAS*** machen,
dann mußt Du, da dies auch DTSA Gold einschließt die SK Orientierung, SK Gruppenführung, SK Nachttauchen und SK Tauchsicherheit sowie HLW Kurs nicht älter als 1 Jahr, als Mindestanforderung zusätzlich haben. Machst Du Dein CMAS*** in Deutschland bei einem Verband, der damit nicht das DTSA Gold verbindet, kann es durchaus sein, dass Du diese SK nicht benötigst. Evtl. werden hier dann aber aus anderen Gründen andere abweichende Anforderungen gestellt.
Ergo merke:
CMAS ist nicht gleich CMAS
PADI ist weltweit PADI. Sorry, aber genau das konnte ich mir jetzt an dieser Stelle nicht verkneifen.
Ansonsten verweise ich noch auf die div. Modularen Umschreibeverfahren. Hierzu reicht z.B. beim VDST der AOWD zum CMAS**. Zum Weitermachen braucht man dann aber wieder die div. SKs. (s.o.)

Tschööö
Achim
Antwort von phuket Registriertes Mitglied am 08.06.2005 - 07:43
achim nochmal für dich zum mitschreiben:
beim vdst reicht der aowd als MINDESTVORAUSSETZUNG um zum 2* weiterzumachen. eine umschreibung von irgendeinem brevet ist nirgendwo vorgesehen. interpretiere es wie du willst aber du bist auf dem holzweg.
und wenn ich das richtig gelesen habe und du vorher vdst (cmas*) warst und dann den aowd gemacht hast dann bist du nicht nur ein querdenker sondern hast auch noch zu viel kohle. überall auf der welt wird der owd/aowd dem 1* gleichgesetzt und du hast für ein gleichwertiges brevet nochmal bezahlt . ich hoffe du hast auch noch geld für das aowd-manual hingelegt , das man bei seriösen tauchschulen kostenlos geliehen bekommt. am besten kaufst du dir bei padi auch noch einen ausklappbaren kartenhalter und für alle 50 weiteren tg`s einen aufnäher den du dann (gut sichtbar) auf deinen anzug nähen kannst.
übrigens, wenn padi überall auf der welt gleich ausbildet dann solltest du mal mit den japsen tauchen gehen die hier mit ihren brevets aufkreuzen. wenn alle gleich sind (wie du ja behauptest) bleib besser aus dem wasser. aber du bist ja bestimmt gleicher als die anderen.
also bis zum nächsten mal
Phuket
padi owsi / cmas instructor-trainer
Antwort von Achim1971 Registriertes Mitglied am 08.06.2005 - 12:58
Lieber Phuket,

Bitte schau unter

Hier klicken

(Äquivalenzliste des VDST)

nach. Dort steht auch für Dich nachlesbar klar geschrieben, daß der AOWD ausreicht um zum CMAS*** (Es sind 3, in Worten drei Sterne) weiterzumachen.
Deine oben aufgestellte Behauptung ist falsch.

Bitte lese unter

Hier klicken

(Modulare Umschreibung des VDST)

Dort steht klar geregelt, wie man den AOWD nach CMAS** umschreiben kann.

Wenn Dir CMAS Instructor-Trainer die Materie zu schwierig erscheint, kann ich Dir nur dringend raten, mal wieder an einer Fortbildung / Ausbildertagung teilzunehmen. Auf Grund Deiner offensichtlichen Wissenslücke scheint mir dies jedenfalls dringend geraten.
Oder kannst Du es verantworten zukünftige CMAS TL fehlerhaft auszubilden?

Ich tauche im Verein. Nein ich habe keine CMAS* Brevetierung genossen. Wie weiter oben schon beschrieben, ist für mich aus meinen persönlichen Gründen die PADI Schiene die kostengünstigste.
Auch hier gilt ganz persönlich an Dich gerichtet: "Wer lesen kann ist klar im Vorteil."

Ja, ich habe sowohl das PADI "Adventures in Diving" als auch noch ein paar andere PADI-Ausbildungsbücher in meinem Eigentum. Diese waren übrigens, da gebraucht über 3-2-1...meins gekauft, zusammen günstiger als das Buch "Praxis des Tauchens" alleine.

Beim VDST reicht um zum CMAS** weiterzumachen der OWD. Siehe bei den Links in diesen Beiträgen.

Tschööö
Achim


Antwort von bleierpel Registriertes Mitglied am 10.06.2005 - 13:58
Loooooooool!!!!
Was habt Ihr denn alle in eure Pressluftflasche gefüllt bekommen?
Kay hat EINE Frage gestellt, 300 Antworten, die nicht einmal annähernd Sein und mein Fragezeichen "löschen" können...(zwischendurch musste ich nochmal die Frage lesen, da ich Sie bei den Ausschweifungen schon wieder vergessen habe.
Fakt ist: Je nach Geldnot/gier der Tauchbasis, die den TL beschäftigen, kannste den AOWD machen(gilt besonders im Ausland)!
Fakt iss auch:_Bei 18 Meter ist keine Glasscheibe im See installiert......wenn der See überhaupt so Tief ist, meine Erfahrung im Meer: da iss auch keine ...
Wenn dein Freund den AOWD machen will, sollte er ma ein Kompass, Stein und ein Handtuch nehmen und dann...

Handtuch über den kopf, Kompass in die Hand, Stein fallen lassen und je 10 Schritte, danach 90° nach rechts...das ganze 3 Mal....Wenn er dann wieder am Stein ankommt, kann er schon ma über wasser navigieren...dies ist wohl der schwierigste Teil der Prüfung. wenn das gleiche unter Wasser klappt(ohne dass er zwischen Oberfläche und Grund herumtorkelt, ist er wohl "Fit"....

PS an den Moderator: Wenn Mal auf der Seite der ganze Schrott "herausgenommen" würde, hätte man en echt informatives Forum, ohne 5 Std. zu suchen und mehr Fragen als Antworten im Kopf zu haben....

Sowas....und nu ma GUTE Luft für alle und haltet die Kiffer vom Kompressor fern, ihr seid ja ale drauf
Antwort von bleierpel Registriertes Mitglied am 10.06.2005 - 15:29
(das mit dem Kompass bezog sich aufn AOWD)...

Kommt halt auf die Grösse der Schwimmhäute deines Freundes an (manche lernen nie Tauchen und tarriern)..
Wenn er ne richtige Wasserratte ist und wie ne 1 im Wasser steht, dann sollte er sichs schon überlegen (kann biliger werden)...
doch ich denke, er sollte ersma Wissen, ob ers will,braucht,kann, bevor er andern en Auto sponsort...geht halt nix über Erfahrung

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