Sinn und Zweck von Tauchtauglichkeitsuntersuchung Abgesandt von Michael Fisch am 21.08.2005 - 13:44:
Es ist mir bekannt das eine kleine Vermögen jährich ausgegeben wird für TTUs. Die Ärzte sind dankbar für ihre Geld.
Kennen sie eine Taucher der ein Nutzen von seine TTU gekriegt hat, ausser das ürgend eine Tauchbasis sowas sehen wollte? Ich nicht!
Warum dulden wir als Taucher dieses unnötige verlangen von TTUs bei fast alle Tauchbasen, eine TTU ist nur erforderlich beim belegen eines Kurs, und, laut PADI, solang alle Antworten mit Nein beantwortet sind ist eine ärztliche Unterschrift auf das TTU nicht erforderlich.
Noch nicht mal PADI will eine TTU von mir sehen, solang ich meine PADI Mitgliedsgebühren zahle.
Michael
Antwort von Michael Fisch am 21.08.2005 - 13:58 TTUs wären verlangt bei meine Kurse von DLRG, PADI, YMCA, und NAUI.
ANDI, IANTD, und NSS/CDS dagegen haben keine von mir verlangt, nur perfektes Tauchen und absolute Beherschung des Kursmaterials.
Gott sei dank, ich heisse mit vollen Name "Michael David Fisch", damit kann ich TTUs, falls erforderlich, unterschreiben als MD Fisch obwohlich keine Dr Titel habe.
Michael
Antwort von clearwaterdiver am 21.08.2005 - 14:20 jeder wie beliebt. die besten antworten sind die, die man sich selber gibt
gruß heinz
ps falls du familie hast....hoffe ich wegen der versicherung, das du immer wieder ganz gesund nach oben kommst
Antwort von Derk am 21.08.2005 - 14:39 Hi Mike,
alter Sack,
wenn Du mitkriegen würdest, wie viele Leute wir bei TTU´s herausfischen (wortwitz ) mit Krankheiten/Gesundheitlichen Problemen und zu Spezialisten weiterleiten, würdest Du vielleicht anders denken...
Gruß,
Derk
Antwort von Michael Fisch am 21.08.2005 - 17:09 @ clearwaterdiver,
Ich habe keine Lebensversicherung, jedesmal wo ich versucht habe sowas zu kriegen hats immer gescheitert am: "Tieftauchen mit Mischgas zu tiefen über 100M" und "Höhlentauchen mit Mischgas und Scooter". "Selbstwartung von Ausrustungsgegenstände" weil die Fabriken nicht über die erforderliche Sachkenntnisse verfügen, und "Selbstherstellung von Gasgemischen" müssen gar nicht erwähnt werden, der Antwort ist schön ausgesprochen - NEIN.
Michael
Antwort von clearwaterdiver am 21.08.2005 - 17:15 jepp, habe schon verstanden.
es gibt leider genug taucher die dein thema ernst nehmen .
hätte jetzt noch ein paar antworten, die auf deinen
spaß eingehen, aber leider habe ich nicht sovielzeit wie du.
ich muß nämlich jetzt zu meiner jährl. ttu, die auf besonderen wunsch eines überaus korrkten taucharztes live im see gemacht wird.
tschüüüüüüüüüüsss heinz
wer hat eigentlich Leni Riefenstahl mit ihren 100 Jahren tauchtauchlich geschrieben, welche Basis auf den Malediven hat ihr Attest kontrolliert?
waltec
Antwort von Michael Fisch am 21.08.2005 - 17:58 ( geschmacklose Anmerkung durch Redaktion gelöscht [incl. 2er Antworten darauf] )
Antwort von Isartaucher am 22.08.2005 - 11:25 Servus Michael!
Ich verstehe deinen Beitrag eigentlich auch im Sinne des Füllens des Sommerlochs, möchte aber als Taucherarzt trotzdem dazu Stellung nehmen.
1. Das "kleine Vermögen", das für die TTU ausgegeben wird dürfte gegenüber den anderen Kosten, die beim Tauchen anfallen, sehr gering sein. Die meisten Taucher bekommen ihre TTU sowieso auf Karte beim Hausarzt, im Rahmen des von den ges. Kassen bezahlten Gesundheitschecks plus 10 € Attestgebühr.
Wird die TTU privat abgerechnet, so ergeben sich nach den Empfehlungen der GTÜM Kosten entsprechend der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ)in Höhe von ca. 82,- € (siehe: www.gtuem.org/contedu/abrechnung.htm)
2. Ich kenne viele Taucher, die einen Nutzen von der TTU hatten. Nämlich so ziemlich alle. Diejenigen, die gesund sind, können einigermaßen beruhigt weiter tauchen, und jene, bei denen eine Gesundheitsstörung festgestellt wurde, konnten meist nach oder mit der Therapie ebenso einigermaßen beruhigt weiter tauchen. Und bei manchem habe ich im Rahmen dieser Routineuntersuchung chronische Krankheiten festgestellt, die sonst wohl nicht aufgefallen wären, aber nach Jahren evtl. zu schweren Gesundheitschäden geführt hätten (Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Hyperlipidämie ...)
Da das Tauchen ja heutzutage ein Breitensport geworden ist, geht es bei der TTU auch nicht darum, den besonders wenigen top-fitten Menschen die Eignung zum Tauchsport zu attestieren, sondern eher, die ganz wenigen tauchuntauglichen herauszufischen.
Ob eine allgemeine "Pflicht" zur TTU wirklich sinnvoll ist, ist m.E. trotzdem fraglich. Letztlich wollen sich die Tauchsportorganisationen und die Tauchbasen mit der TTU absichern. Andere Sportarten, die ein sehr viel größeres gesundheitliches Risiko beinhalten und bessere körperliche Fitness voraussetzen, können ja i.A. auch ohne ärztliche Untersuchung durchgeführt werden. Kein Skiliftbetreiber würde bei einem Skifahrer ein Gesundheitszeugnis verlangen.
vg
Andi
Antwort von Michael Schmidt am 22.08.2005 - 13:29 In Mitteleuropa sind verpflichtende TTUs zu festen Zeitintervallen üblich, in anderen Ländern (z.B: USA, GB) nicht. Dort muss man dann oft schriftlich zusichern, gesund zu sein und Eigenverantwortung ist gefordert, wie diese aussieht ist nicht festgelegt.
Egal wie man es regelt, überzeugte Darwinisten finden immer Mittel und Wege sich aus dem Genpool zu entfernen.
Mich würde mal interessieren, ob sich durch ein TTU Zwangsystem statistisch signifikant die Tauchsicherheit erhöht oder nur die Taschen der Ärzte gefüllt werden (vorgeschriebene Umsätze sind natürlich die schönsten Umsätze )?
Ich bedaure es, das Ärzte nicht mit ihrer Sachkunde in speziellen Gebieten werben dürfen. Ich würde gerne bei Problemen einen Spezialisten konsultieren und einen angemessenen (auch sehr hohen) Preis dafür zahlen als nur bei einem geldgierigen, aber ahnungslosen Weisskittel tauchmedizinische Problemstellungen erst noch erklären zu müssen und für zwangsweise teuer in der Praxis durchgeführte, aber für uns nutzlose Dienstleistungen (Blutdruckmessen ect. kann ich bzw. meine Frau auch selber) Geld zu bezahlen.
Antwort von henri am 22.08.2005 - 15:53 @ Michael Fisch
Entweder wohnst Du im falschen Land oder
Du hast nicht richtig nach einer Lebensversicherung gesucht oder
Du bist zu geizig.
Ich habe eine nach einigem Suchen gefunden, der war es Sch...egal was ich unter Wasser treibe. Nur haben die natürlich einen nicht ganz unerheblichen Risikoaufschlag auf die Prämie gerechnet. Nun habe ich eine Versicherung, mit der ich so tief, so lange und mit welchem Gas auch immer ich will tauchen kann.
Ob sie im Ernstfall zahlt? Ich habe es nicht ausprobiert.
Viele Versicherungen haben abgewunken. Eine hat zugestimmt. Ich werde hier aber keine Werbung machen. Es ist ein DAX-Unternehmen und fängt mit dem ersten Buchstaben im ABC an und hört mit dem letzten Buchstaben im ABC auf.
Grüße,
henri
Antwort von bluedragondiver am 22.08.2005 - 19:23 Hallo Leute
Ich finde eine TU eigentlich nicht Notwendig... ausser, wenn man neu anfängt oder so, dass man da mal ne Generalkontrolle macht... aber, dass man nachher alle zwei Jahre eine machen muss... um im Ausland tauchen zu können... rein theoretisch...
Ich geh nur noch zum Arzt wenn ich schmerzen hab... Keine Tauchtauglichkeitsatteste mehr...
Aber ich finde das ok, wenn Leute das regelmässig machen wollen... es sollte nur nicht obligatorisch sein...
Viele freundliche Flossenschläge
BDDA
Antwort von Juergen am 22.08.2005 - 19:42 Ein grosser Vorteil der TTU ist doch schon, dass man im Ausland bei einer Basis auch tauchen darf!
Ich jedenfalls kenne sehr viele Basen, bei denen ohne TTU gar nichts geht!
Auch bei mir auf der Basis ist eine TTU Pflicht...
Untersuchung vor Ort ist hier problemlos moeglich, sogar von einem Tauchmediziner, aber das kann doch durch die Zeitverzoegerung den ersten Tauchtag verderben...
Juergen
Antwort von Male am 23.08.2005 - 08:14 Im vollsten Vertrauen zu einer tauchenden Ärztin die mir empfohlen wurde,( auch ihr Mann ist tauchender Arzt)ging ich zu meiner ersten TTU. Das Ergebnis:EKG, einmal in den Hals reinsehen und die Antwort,ab einem gewissen alter sollte man eh selber wissen ob einem etwas fehlt.(Dafür habe ich privat bezahlt und Krankenschein abgegeben.) Das war mir selbst als blutige,null Ahnung habende Anfängerin zu wenig.Inzwischen habe ich einige Ärzte getestet, obwohl ich außer für Kurse, noch nie ein Zeugnis irgendwo vorlegen mußte.Der beste Arzt den ich fand ist ein praktischer Arzt,er stellte erhöhten Blutdruck fest und ich hatte sofort Tauchverbot bis zur entgültigen Klärung. Von Kopf bis Fuß, von innen nach aussen gibt es nichts was nicht untersucht wurde. Heute bin ich mit Tabletten eingestellt und kann weiter meinem liebsten Hobby nachgehen. Würde ich nicht tauchen, ginge ich sicher nicht jährlich zur Untersuchung. Jetzt frage ich euch, für wenn ist die TTU gut???
habe in diesem Jahr mit dem Tauchen angefangen und natürlich auch eine TTU machen lassen.
Da ich in der Feuerwehr mitarbeite habe ich auch eine sogen. G 26.3 Untersuchung (Arbeiten mit Umluftunabhängigen Atemgeräten ).
Diese ist sogar von den BG´s zugelassen, aber fürs Tauchen angeblich nicht geeignet obwohl wesentlich Intensiver. Hat jemand ähnliche erfahrungen oder wo liegt denn der Unterschied ?
Gruß
Antwort von Martin Hepp am 30.11.2007 - 02:43 Hallo, ich bin ltd. ARBEITSMEDIZINER der
Zentrum für Arbeitsmedizin Hepp GmbH in 91541 Rothenburg ob der Tauber. Erreichbar über e-mail: praxis_hepp@gmx.de:
1. G 26.3 = schwerer Atemschutz, Gerätegewicht ca. 25-30 kg. INHALT: körperliche Untersuchung, EKG, Belastungs-EKG mit Leistungskennwert P 170 für Frauen über 2,3 Watt/kg, bei Männern über 2,8 W/kg, 2. EKG nach Belastung im Vergleich, Lungenfunktionsprüfung, Sehtest (mit Farbe, Phorie, Stereosehen, Blendungssehen, Dämmerungssehen, Nah-/Fernvisus, Audiometrie (Hörtest), Neurologie (Nervenfunktionstest = Reflexe, Neuro-Tests), Röntgenbild der Lunge alle 6 Jahre, genaue Erhebung der Anamnese (Krankengeschichte = Operationen, Krankheiten nach Datum / Jahr, Intensität / Schwere ...).
Zum G 31 Tauchen / Arbeiten in Überdruck: kommt dazu noch das Blutbild, Leber-/Nierenwerte.
Gemäß BG ist das Tauchen so "gefährlich", daß Rettungstaucher des BRK (Bay.RotesKreuz) als Taucher jährlich untersucht werden müssen, als Hobby-/Sporttaucher muß man nur alle 2 Jahre.
Bei mir ist zwar noch niemand durchgefallen, aber bei grenzwertigen Befunden muß man den richtigen Tipp geben zum Verhalten. Dazu kommt noch die Bescheinigung der Untersuchung.
Bei uns kostet die Untersuchung netto 84 € komplett, da ist nix über Krankenkasse oder so, denn das ist Betrug an der Sozialgemeinschaft.
Es gibt keinen Grund, über eine Krankenkasse eine Vorsorgeuntersuchung, die jemand für sein Hobby braucht, zu bezahlen. Bei beruflichem Grund muß auch der Arbeitgeber dafür zahlen. - Da hat auch die Krankenkasse den Vorteil, wenn man gesund aus dem Tauchgang zurück kommt, jedoch hat jeder selbst den größten Vorteil, wenn er gesund bleibt und den richtigen Tipp bekommt, wie er sich im jeweiligen Gesundheitszustand beim Tauchen verhalten sollte.
Unsere Preise sind zwar etwas über dem allg. Niveau, jedoch gibt´s bei uns Untersuchungen auch (ohne Aufpreise) am späten Abend (20-23 Uhr), gelegentlich an Wochenenden - (besonders wenn in Rothenburg Weihnachtsmarkt oder Festspiele sind).
Die Patienen bekommen edlen Kaffee in jeder Form.
Bei Barzahlung wird relativ großzügig abgerundet - nächstes Jahr bei MWSt.-Befreiung der Untersuchung voraussichtlich auf 80 € (statt 84 netto = 99,96 brutto (=inkl. 19% MWSt.) in 2007).
Ein Atemschutzträger, der von mir untersucht wurde und über die Feuerwehr oder den Arbeitgeber abgerechnet wurde, bekommt von mir den G 31 immer kostenfrei, wenn er das bei der Atemschutzuntersuchung sagt. Okay, im 3. Jahr (bis er wieder von der Feuerwehr aus z. Untersuchung muß kann er dann nicht tauchen oder man findet eine geschickte Lösung. Die Laborkosten schenke ich den Feuerwehrleuten, da diese viel Freizeit für das Allgemeinwohl opfern, das muß auch mal honoriert werden.
Das mache ich auch bei LKW-BUS-Taxi-Führerschein Verlängerungsuntersuchungen. Da wird auch immer der untersuchte Anteil, der von der Feuerwehr bezahlt wurde (oder dem Arbeitgeber) immer in Abzug von der Rechnung gebracht. - Feuerwehrleute zahlen davon nur 55% = 35 € beim LKW-Test, andere statt 120 die 60 € bei Barzahlung.
Man kann auch gewissenhaft untersuchen und gute Preise für die Leute machen oder abzocken (evtl. mit geringeren Preisen, aber mit minimaler Leistung - das schädigt den Ruf der Untersuchung und der Ärzte, die sich um eine korrekte Untersuchung zum Schutz der Menschen bemühen.
Viel Glück bei der Suche nach einem guten Arzt für Eure Untersuchungen - und weniger Frust damit.
Euer
Martin
leitender Betriebsarzt und
Geschäftsführer der
Zentrum für Arbeitsmedizin Hepp GmbH
TSC Neptun, Nordhausen (28.08.2008) Wir waren mit unserer ´Betriebssportgruppe Tauchen´ in diesem Jahr zum 2.Mal zu Gast beim TSC Neptun in Nordhausen. Der TSC Neptun verfügt über ein großzügiges Clubgelände mit eigenem See in (mehr) Tauchsport Seekuh ´Der Club´ (27.08.2008) Habe bei Seekuh meinen OWD gemacht. Ich kann den Club nur besten Gewissens empfehlen. Hier wird Wert auf die Ausbildung gelegt und nicht auf Show. Ich habe aus beruflichen Gründen oft keine Zeit (mehr) Brachelener Tauchfreunde (23.08.2008) Am heutigen Samstag ging es recht zeitig los: Schon um 10 Uhr wollten wir uns am Adolfosee treffen. Dort angekommen wurden wir nicht nur durch Peter und seiner Crew empfangen - es lief ein Biologie (mehr)
Sudak (05.09.2008) Hallo Ich war August 08 auf der Halbinsel Krim in Sudak auf der dort ansessigen Tauchbasis. Meine Erfahrungen mit der Ukraine sind diese. Die Sichtweiten sind soweit in Ordnung 5 bis 8m. Tauchgänge (mehr) Lanzarote, Puerto del Carmen (03.09.2008) Wir waren im August 2008 auf Lanzarote am kleineren Nachbarstrand zur Playa del Carmen, genannt Playa De Los Pocillos. Sehr zu empfehlen, da hier weit weniger touristischer Trubel ist (Buden mit (mehr) Pulau Hantu (02.09.2008) Habe über die Jahre hinweg einige Male bei Pulau Hantu in der Nähe der Shell Rafinerie getaucht. Man kann mit einem der ´Bumboats´ dorthin gelangen und einen faulen Tag verleben mit Grillen und (mehr)
Libyen (29.05.2008) (mehr) Thailand (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr) Österreich (19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt
2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an
die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr)