Sinusitis und tauchen. Erfahrungsbericht Nasennebenhöhle Abgesandt von Didi01 am 17.12.2011 - 23:14:
Erst einmal ein freundliches moin Moin.
Ich habe mich hier heute angemeldet um ein Thema anzusprechen, welches bestimmt einige interessiert.
Ich hatte einige Tauchgänge hinter mir, als ich eine chronische Sinusitis bekam.
Hierbei wurden mir in beide Trommelfelle Tubenröhrchen eingesetzt. Zwei Jahre war es dann unmöglich für mich zu tauchen, da ich immer wieder neue Röhrchen eingesetzt bekam.
Ich habe dann, eine für mich Wunderbrille, nach langem suchen im Internet gefunden. Mit dieser Brille bin ich zu zwei Ohrenärzten gegangen, die mir natürlich auch mit dieser Brille vom tauchen abgeraten haben. Die Gefahr sei einfach zu groß, dass Wasser ins Mittelohr gelangt.
Ich konnte es jedoch nicht lassen und habe die Brille ausprobiert.
Da ich nach dem anlegen der Brille nicht vom Boot aus ins Wasser springen wollte, bin ich in einer Cinote ( Höhle ) getaucht, in der ich vom Rand aus ins Wasser laufen konnte.
Ein erfahrener Taucher der um meine Ohren wusste, war an meiner Seite. Getaucht wurde bis 15 Meter.
Und was soll ich euch sagen, ich hatte absolut keine Probleme mit dem Druckausgleich, da ich ja die Röhrchen im Trommelfell habe. Eindringendes Wasser in der Brille an den Ohren, konnte ich problemlos wie bei der Gesichtsmaske entfernen.
Für weitere Fragen, stehe ich gerne zur Verfügung !
Antwort von h1o am 18.12.2011 - 00:25 WAS haben Tubenröhrchen und SInusitis miteinander zu tun?
Und wie ist man mit Tubenröhrchen tauchtauglich? Das ist doch normalerweise beim Taucherarzt ein KO-Kriterium?
Antwort von Didi01 am 18.12.2011 - 01:09 Ich korrigiere meinen Artikel zur besseren Verständnis, es handelt sich um Paukenröhrchen und nicht um Tubenröhrchen
Antwort von boesewicht am 18.12.2011 - 15:02 Ich vermute mal, das Du mit "Brille" die "Tauchmaske" meinst und hier dann die Pro-Ear ...
Ansonsten macht der Text wenig Sinn ...
Die Pro-Ear ist in dem Sinne kein Wunder und sie gibt es auch schon seit vielen Jahren, hilft aber wirklich vielen bei Ohrenproblemen (u.a. auch mir ) ...
Antwort von silentrolf am 19.12.2011 - 08:56 Und wenns doch nicht dicht ist und doch Wasser ins Ohr kommt, zahlts die Allgemeinheit, nur der Ärger ist die Selbstbeteiligung. Wenns denn unbedingt sein muss!
Antwort von Wurzelzwerg am 19.12.2011 - 10:41 @Didi01
" Mit dieser Brille bin ich zu zwei Ohrenärzten gegangen, die mir natürlich auch mit dieser Brille vom tauchen abgeraten haben. Die Gefahr sei einfach zu groß, dass Wasser ins Mittelohr gelangt.
Ich konnte es jedoch nicht lassen und habe die Brille ausprobiert."
Warum gehst Du denn überhaupt zum Arzt, wenn Du sämtliche Empfehlungen vollkommen ignorierst????
Die Pro-Ear ist mit Sicherheit eine geniale MASKE, um sich den Druckausgleich zu erleichtern oder um einer Aussenohrentzündung vorzubeugen (deshalb tauche ich sie auch in warmen Wasser), ist aber nicht dazu gedacht, um das Ohr komplett vor Wasser zu schützen.
Sollte es nämlich doch einmal zu einem Wassereinbruch kommen, dann kann dies für Dich und auch Deinen Buddy, zu ernsthaften Problemen führen. Siehe hier: Hier klicken &
Hier klicken
Zudem verstehe ich nicht, wie die Basis Dich mit diesem Befund tauchen lassen konnte, denn ich bezweifle, dass Du eine ärztliche TTU bekommen hast.
Solltest Du nur die medizinische Selbstauskunft ausgefüllt haben, dann hättest Du zumindest einmal "JA" ankreuzen müssen und Dich die Basis somit zur Untersuchung schicken müssen.
Wenn Du schon so unverantwortlich handelst, dann animiere bitte nicht noch andere Taucher dazu.
"Und was soll ich euch sagen, ich hatte absolut keine Probleme mit dem Druckausgleich, da ich ja die Röhrchen im Trommelfell habe. Eindringendes Wasser in der Brille an den Ohren, konnte ich problemlos wie bei der Gesichtsmaske entfernen.
Für weitere Fragen, stehe ich gerne zur Verfügung !"
Antwort von ag2908 am 19.12.2011 - 14:41 @Didi01
Auch ich finde es absolut verantwortungslos und hirnlos, dass hier im T-net andere Leute dazu aufgefordert werden unabschätzbare Risiken einzugehen. Ganz nach dem Motto:"Ich fuhr letzte Woche nach der Disco total besoffen heim und es hat toll funktioniert." "Für weitere Fragen, stehe ich gerne zur Verfügung !"
Auch nach dem ersten von dir angezettelten Tauchunfall?
Antwort von sea turtle am 20.12.2011 - 13:54 Macht doch mal halblang. Er hat geschrieben, was er gemacht hat.
Einzig Wurzelzwerg hat einen Hinweis darauf gegeben, was passieren kann (Stichwort kalorischer Schwindel). Folge ist der Orientierungsverlust, was unter Wasser im worst case tödlich enden kann.
Ich würde es auch nicht empfehlen, aber sinnvoller als zu lamentieren ist es, die möglichen Probleme zu benennen inkl. der möglichen Risiken. Wenn er UND sein Buddy meinen, tauchen zu müssen, so what?
Ich leide auch manchmal etwas unter alternobarem Schwindel. Das ist nicht schön, aber auch bei weitem nicht tödlich. Und das Tauchen würde ich deswegen auch nicht aufgeben. Eine gute Ausbildung ist da aber nützlich. Und was die Kosten der Allgemeinheit angeht, so sollte man wohl erstmal zuviel arbeiten, Fußball, Skifahren usw. verbieten.
Antwort von ag2908 am 20.12.2011 - 15:39 @sea turtle
Wenn Didi01 meint er müsse so tauchen gehen, dann ist das seine Sache und die seines Buddys. Aber so eine Blödheit hier noch anderen Tauchern zu empfehlen ist schon eine andere Sache.
Nicht jeder Anfänger kann einschätzen was bei solchen idiotischen Aktionen passieren kann.
Wenn es dann einen Unfall gegeben hat, liest man wieder in der Presse wie gefährlich unser Sport sei. Wirklich gefährlich wird das Tauchen aber hauptsächlich durch ignorante, dumme Menschen die keinen Respekt vor dem Tauchen haben
Grüsse aus Dahab
Antwort von sea turtle am 20.12.2011 - 17:54 @ag2908:
Ich stimme Dir im Prinzip zu, möchte aber insbesondere in Hinblick auf die Anfänger dafür plädieren, es nicht nur einfach als blöd darzustellen, sondern dem Anfänger zu erklären, warum es nicht ratsam ist. Außerdem lese ich den TO-Text nicht als Empfehlung, sondern als Bericht.
Er hat es überlebt und vermutlich stehen die Chancen unter guten Bedingungen nicht schlecht, dass er auch den nächsten Tauchgang überleben wird. Vielleicht bis er es mal unter schlechteren Bedingungen probiert und die berüchtigte Verkettung ungünstiger Zufälle eintritt. Dann allerdings sollte er auch nicht erwarten, dass ihn noch jemand hoch holt.
Antwort von ag2908 am 20.12.2011 - 22:04 @seaturtle
So ähnlich sehe ich es auch. Wurzelzwerg hat die Gefahren schon im Vorfeld sehr gut erklärt. Allerdings braucht es keine berüchtigte Verkettung ungünstiger Zufälle, sondern es reicht schon wenn ihm jemand aus Versehen die Maske mit der Flosse heruntertritt o.ä.
Wenn jemand den Satz "Für weitere Fragen, stehe ich gerne zur Verfügung !" am Ende einfügt, dann sieht es für mich schon nach einer Empfehlung aus
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