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Spiegelreflex

Hallo liebe Tauchfreunde,
ich bin kurz davor mir eine Spiegelreflex zu kaufen. Da ich passionierter Taucher bin, mich aber was Unterwasserfotografie(mit DSLR) betrifft mich nicht sonderlich gut auskenne, würde ich gerne von euch wissen, ob eine Spiegelreflex bestimmte Eigenschaften aufweisen muß um gleichzeitig gute UW-Fotos aber auch Landschaftsbilder machen zu können?

Lg
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travelfreak.deOWD, 150TG
05.01.2009 19:36
Hallo,

du solltest dich vor allem im Vorfeld informieren, ob es für deine gewünschte Kamera auch ein Gehäuse gibt, das (preislich) passt. Von den Herstellern lässt nur Olympus Gehäuse fertigen, alle anderen benötigen Dritt Hersteller Gehäuse und die kosten dann eben mal Kamerapreis x3.

Gruß
Marcus
05.01.2009 19:44
hallo,

sie sollte zu deinem budget ** passen... gute aufnahmen machen so gut wie alle modelle.

** je mehr UW gehäuse es für ein kameramodell gibt, desto günstiger diese. was nützt die die Nikon D700 im sonderpreis - wenn das rundherum für dich dann nicht mehr finanzierbar ist. Nicht zuviel wert auf den "nicht so wichtigen" Live View legen. Richtig Live sieht dein Auge nur durch den Optischen Sucher...

ich finde z.b. Olympus E-520 mit dem PT-E05 ein sehr gutes System und gute Preis - Leistung. Die Canon 450D mit dem neuen Sea&Sea RDX-450D Gehäuse auch nicht schlecht. Die Nikon D60 mit dem neuen Sea&Sea RDX-D60 auch.

Aber..
1.) Aufnahmen macht noch immer der jenige hinter der Kamera
2.) Gute Aufnahmequalität braucht gute Objektive und nicht guten Kamerabody...
3.) Die richtige Ausrüstung am richtigen Ort - z.b. Indonesien wirst du eher nur das makro brauchen
- auf den Bahamas fast nur das Fisheye...

lg
manfred
05.01.2009 19:53
Ergänzung zu meiner Frage: Meine Auswahl soll zwischen Nikon D90,D300 oder Canon EOS 50D liegen. Vielleicht hat jemand schon Erfahrungen mit einem der Modelle gemacht und kann mir eine davon empfehlen oder Tips für Gehäuse und Blitzgeräte geben?vielleicht sogar Preise nennen!
05.01.2009 22:10
Moin,

"...ob eine Spiegelreflex bestimmte Eigenschaften aufweisen muß um gleichzeitig gute UW-Fotos aber auch Landschaftsbilder machen zu können?"

Ich weiß nicht so recht, was Du dazu hören möchtest? Vor allem *Klack* muss es machen...

1. Das wichtigste für UW ist ein verfügbares Gehäuse. Such Dir hier Dein anvisiertes Kameramodell heraus und die zur Verfügung stehenden Gehäuse werden Dir angezeigt: http://www.digideep.com/deutsch/digital/foto/kamera/

2. Je nach Motiv benutzt man unterschiedliche Objektive, da ist ist die Kamera im Endeffekt eher zweitrangig, wie Manfred schon schrieb.

3. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man aus diversen Gründen nicht das erstbeste und günstigste DSLR-Modell kaufen sollte (nun gut, die von Dir genannten Kameras sind schon alle sehr ordentlich). Das Thema wurde hier erst gestern diskutiert: http://www.taucher.net/forum/fotoShow.html?messageNummer=5464

Dort findest Du von schang auch eine kurze Gegenüberstellung der Nikon-Modelle

LG und frohes Knipsen,
Basti
06.01.2009 09:03
@Hechtflüsterer:

was für Objektive würdest du für Unterwassfotografie empfehlen?

Kennst du/oder jemand gute Literatur zur Unterwasserfotografie?

06.01.2009 09:48
Hai @Rutzelinho

ich habe die D300 im UK-Germany Gehäuse; vorher hatte ich die D70s. Normalerweise reicht die D70s mit ihren 6MP voll aus, aber die D300 hat einiges mehr an Feinheiten zu bieten und auch das um Längen bessere Rauschverhalten. An Objektiven gibt es unter Wasser an sich nur 2, die meist zum Einsatz kommen: ein Weitwinkel und ein Makro. Bei dem Weitwinkel habe ich z.Zt. das 12-24mm von Nikon (entspricht 18-36mm an der D300); für Makro das 60mm Macro von Nikon. Das 60er Macro ist schon grenzwertig, sehr gut ist auch das 105mm Macro; hier ist der Objektabstand blei gleicher Abbildungsgröße etwas größer. Bei dem 60er kleben die Tiere schon fast am Portglas, nicht alle machen das freiwillig mit; wer kann, schwimmt vorher schon weg...

Preise: ein leidiges Thema. Grundsätzlich brauchst du als Grundausstattung die Kamera, 2 Objektive, 1 Blitzgerät, Zubehör (Speicherkarten, Zweitakku etc.), UW-Gehäuse, 2 Ports dazu, Blitzarm, Blitzgehäuse.
Das summiert sich hier so auf grob geschätzt € 6500.- bis 7000.-; wobei man trotzdem bei solchen Summen nicht anfangen sollte, irgendwo am falschen Ende zu sparen; ich hatte zuerst ein billiges Blitzgehäuse gekauft, darin ist mir der Blitz irgendwann abgesoffen - also neuen Blitz plus neues Blitzgehäuse (jetzt ein gutes) waren mal eben rund 1100.- die ich hätte sparen können, wenn ich gleich die teurere Lösung genommen hätte...

Ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht zu sehr geschockt... aber andere Leute sammeln Briefmarken, das kann auch sehr teuer werden...
06.01.2009 12:47
Hallo,
es ist ja schon fast alles gesagt worden. Kurz zu den Objektiven: Persönlich halte ich ein Fisheye für unverzichtbar. Das wäre das 10,5 mm Nikkor. Außerdem unbedingt auf maximale Lichtstärke achten. Persönlich setze ich keine Objektive schlechter als F=2,8 ein. Dein Autofokus wird es dir danken
Auch würde ich nur UW Blitzgeräte verwenden. Da bekommt man für 1000 Euro aber auch schon etwas ordentliches. Leider benötigt man aus meiner Sicht in dieser Größe 2 Blitzgeräte.. Alternativ 1 großes, das ist dann aber teurer.
In der Summe wirst du je nach Geäuse zwischen den genannten 6500 und nach oben nahezu offen landen. Auch der Kleinkram (Fokuslich, Blitzarme etc.) verschlingen schnell einen Tausender und dort lohnt das sparen auch nicht.
Viel Erfolg,
Christian
06.01.2009 13:28
hi,

ich weiß zwar nicht, wass "rutzelhino" ausgeben kann - bin mir aber sicher, dass man auch für wesentlich weniger € ganz ordentlich in die DSLR Fotografie einsteigen kann.

Es liefert auch eine D60
http://www.dpreview.com/reviews/nikond60/page30.asp
mit dem richtigen Glas sehr ordentliche Ergebnisse (Bewertung 8,5 wie die D90) - dazu z.b. das neue
RDX-D60 Gehäuse von Sea&Sea. Die D90 könnte man ja auch noch für "an land" als 2.Body dazukaufen - erspart den oft stressigen ein- und ausbau der kamera.

Das D60 Set (Nikon D60, 60er Makro, RDX-D60,
YS-110alpha, Stay VII) würde ich bei ca. 3.200.- sehen. das 10,5er Fisheye mit Fisheye Domeport und 2. Blitzgerät und Blitzarm ca. 1.800.- dazu. So ausgerüstet wäre man bei ca. 5.000.- EUR - die mit sicherheit auch gut investiert sind.

lg
manfred
06.01.2009 15:10
Das Meiste ist geschrieben. Ich würde keinesfalls einen Body mit nur einem Einstellrad kaufen. Auf Dauer kommt man um manuelles Arbeiten nicht herum. Wenn man dann beim Wechsel von Blende auf Zeit immer noch eine Taste betätigen, oder sich gar durch ein Menü wühlen muß ist das schon mehr als lästig. Beim Blitz auf möglichst großen Abstrahlwinkel (möglichst Domeport) achten!!!

Klaus
06.01.2009 17:07
Sorry Manfed, aber da muss ich dir massiv wiedersprechen. Die D60 ist Spielzeug und keinesfalls mit der D90 vergleichbar! Wenn schon Geld sparen, dann lieber gebraucht eine D80 kaufen. Die ist immer noch besser als eine D60. Wenn man eine DSLR will, dann benötigt man um die Vorteile auch nutzen zu können aus meiner Sicht mindestens eine D80. Bei den hohen Kosten kommt es sicher nicht auf die paar Euro an. Außerdem wäre man wie gesagt mit der gebrauchten D80 noch günstiger!
Viele Grüße, Christian
P.S. Mann muss ja nicht alles auf einmal kaufen: Starte mit einem Blitz und Nikkor 60 mm 2,8 Makro und du hast schon viel Spaß!
06.01.2009 17:46
hi,

würde ich nicht meinen. die 2mio pix unterschied sind es nicht und ob der body kunststoff oder magnesium ist - macht im UW gehäuse auch keinen unterschied.

schau dir mal den detail testbericht im dpreview an.
wo siehst du den gravierenden unterschied was diese kamera für dich zum spielzeug macht ?

ich sehe hier auch das gesamtpaket und es ist nicht immer unbedingt notwendig 2.000.- EUR mehr auszugeben. klar gibt es bessere kameras - ist immer nur die frage wozu man das "gerät" und die aufnahmen braucht.

http://www.dpreview.com/reviews/compare_post.asp?method=sidebyside&cameras=nikon_d60,nikon_d80&show=all

lg
manfred
06.01.2009 17:50
Sorry Manfed, aber da muss ich dir massiv wiedersprechen. Die D60 ist Spielzeug und keinesfalls mit der D90 vergleichbar! Wenn schon Geld sparen, dann lieber gebraucht eine D80 kaufen. Die ist immer noch besser als eine D60. Wenn man eine DSLR will, dann benötigt man um die Vorteile auch nutzen zu können aus meiner Sicht mindestens eine D80. Bei den hohen Kosten kommt es sicher nicht auf die paar Euro an. Außerdem wäre man wie gesagt mit der gebrauchten D80 noch günstiger!
Viele Grüße, Christian
P.S. Mann muss ja nicht alles auf einmal kaufen: Starte mit einem Blitz und Nikkor 60 mm 2,8 Makro und du hast schon viel Spaß!
06.01.2009 17:59
Ups, da ist was schief gegangen.
Auch wenn deine FRage wahrscheinlich ironisch gemeint ist noch mal ganz kurz:
D60: Kleiner Sucher und es fehlt ein Einstellrad
D80: Großer Sucher, hat ein Rad für Blende und eins für Zeit, so wie es sein muss.
Preislich fast gleich, D80 UW Gehäuse gebraucht, d.h. billiger. Derzeit steigen viele um...
D90 nochmal etwas verbessert.
Es gibt kein!! Argument für eine Spielzeugkamera wie die D60. Wenn sparen, dann gebraucht D80, sonst min D90, oder D300, oder D700 ...
Viele Grüße, Christian
P.S. Mit was fortografierst du denn? Rein interessehalber. Du hast ja den besten Vergleich
06.01.2009 19:28
hi,

letzte runde...

je nach UW gehäuse - es genügt auch ein rad am daumen, wenn die funktion Zeit/Blende Umschaltung gut konstruiert ist - was hier der Fall ist wie z.b. auch beim Olympus PT-E03 oder E05.

besser als ein unerreichbares klemmendes zeigefingerrad oder was für die affengriffakrobatik. viel wichtiger - dass am hinteren display alles zu sehen ist und nicht immer oben oder durch den sucher geschaut werden muß. hier war auch Olympus einer der ersten Hersteller (E-300)

Der Sucher der D60 ist gleich groß wie bei der D80 zumindest unmerklich kleiner. ein großer sucher wäre für mich der von der D700 oder 5D.

Ich habe in den letzten Jahren so gut wie alles in den Händen gehabt und bei meinen Test`s dies und das im Gepäck (zuletzt fast 50Kg.. - u.a. E-3, 40D, E-520 etc.)

für mich privat habe doch immer wieder das kleinste System bevorzugt - da ich ungern unnötig viel herumschleppe und dies aber auch vom Tauchgebiet abhängig mache.

Ein Freund von mir hat in Indonesien mit seiner Spielzeugkamera (E-400) bei einem Fotobewerb den 7.Platz gemacht - und hat einige sauteure Ausrüstungen hinter sich gelassen. Zuerst belächelt - dann selbst gelächelt...

In diesem Sinne - es lebe die Spielzeugkamera..

lg
manfred
07.01.2009 01:47
@Christian_J
Bei einem Weitwinkel ist mir der schnelle Fokus nicht so wichtig und daher kommt durchaus bei mir das Tokina Fisheye in Frage. Die f/3.5 werde ich schon überleben, dafür hat die D300 genug Reserven.
Ansonsten kann ich dir nicht widersprechen:

Gebraucht die D80 http://www.scubanova.de/uwpix/viewtopic.php?t=2922

D90 hatte ich noch nicht in der Hand ist aber wohl die preiswerte Konkurrenz zur D300

D700 noch mit Fragezeichen (siehe Mustard Testbericht und sie ist halt nicht mehr das Flagschiff)

@Manfred
Mit meiner Spielzeugkamera IXUS 700 und Canon G7 war ich mehr als zufrieden, aber sie sind für Weitwinkelaufnahmen leider schlecht geeignet.
Bei Makro ist das Leben jedoch auch viel leichter geworden und ganz andere Aufnahmen sind möglich, was man bei dem Preis wohl auch erwarten kann.
Und hier nochmals etwas aus der Gerüchteküche:
Eine D700 brauch man nur noch ins Wasser schmeißen, die schönen Bilder macht die von ganz alleine.

LG
Michael
Antwort