Der Gradient spielt nach meinen Erfahrungen auch eine Rolle, ganz klar.
Bounce heißt aber eher, schnell runter, schnell rauf. Schnell runter tauchen finde ich sowieso immer gut, mit anfangs nem kurzen Stop auf 30m, der imho bei Gewöhnung später wegfallen kann (innerhalb einer Tour.)
Wg. Sättigung: diese ist mathematisch idR hinreichend modelliert und zB in Rechnern implementiert. Wenn es irgendeinen sinnvollen Bezug zur Narkose gäbe, warum hat man den nicht gleich mit implementiert?
Bsp 1: ein Taucher auf 20m macht einen TG von einer Dauer von 200 Minuten mit Luft. Das ist genug, um auch zB ein Kompartiment mit einer T 1/2 von 40 Minuten fast ganz zu sättigen (bei 5 Halbwertzeiten spricht man von annähernder Sättigung. D.h., seine 40 minuten Kompartimente sind annähernd auf einem pN2 von 3x0,79= 2,37 bar (Wasserdampf vernachlässigt), die schnelleren Nervengewebe sowieso.
Bsp. 2: Ein Taucher macht einen Bouncedive auf 60m von 10` GZ , einschließlich abtauchen. Seine Dekompression hält sich sehr gegenübe der des 20m Tauchers in Grenzen. Trotzdem hat er u.U. wesentlich mehr mit N2 Narkose zu kämpfen. Im synaptischen Spalt geht es um Ionenaustausch Ca+, Na+, K+, usw. , Vorgänge, die durch eine bestimmte GABA beeinflusst werden (übrigens nicht dieselbe, die durch Distickstoffid angesprochen wird, daher sind die ganzen Lachgasversuche in Bezug auf Tiefenrauschsimulation sinnlos).
HPNS ist hier jetzt mal völlig außen vor.