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Stirnhöhlenvereiterung
Abgesandt von dave Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 11:23:

Hallo Zusammen,

hat jemand von Euch eine Info, wie lange so was dauern kann ?
Gibt es ausser dem berühmetn Antibiotika noch andere Hilfsmittelchen ?
Bion für jede Info dankbar



Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 11:31
bei mir hat es ohne Antibiotika, nur mit hoemopatischen Mitteln behandelt 2-3 Wochen gedauert. Rotlicht empfand ich als angenhm

Gruss Anna
Antwort von Salzwasser am 04.08.2006 - 12:00
Salzwasser, durch die Nase reinsaugen, wie ne Koksladung, also mit viel Luft dazwischen (den Wassertropfen!), durch den Mund wieder raus.
Wird sich einiges in den Stirnhöhlen absetzen und Salz hilft!
Antwort von gerneTaucher Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 12:05
@dave
Zitat von Anna "Rotlicht empfand ich als angenhm "

Also ab nach St. Pauli

gut Luft
Antwort von Isartaucher Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 12:12
Die akute Sinusitis heilt unter der üblichen Therapie mit einem Penicillin-Präparat durchschnittlich innerhalb von 3-5 Tagen ab. Schon nach 1-2 Tagen gehen die Beschwerden normalerweise deutlich zurück.
Zusätzlich ist ein Nasenspray sehr sinnvoll, um die Nasen- und Nebenhöhlenschleimhaut abschwellen zu lassen, so dass Schleim und Eiter besser abfließen. Außerdem hilft ein Schleimlöser (Ambroxol oder ACC), inhalieren (Tee- oder Salzwasserdämpfe), Minzöl und Wärmeanwendung (z.B. Rotlicht, Kirschkernkissen etc.)

Gute BEsserung!

Andi
Antwort von Mattti Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 12:18
Kann mich Andi nur anschliessen.
- Nasenspray
- Inhalieren (da gibts so Plastikinhalatoren in der Apotheke, wo unten kochendes Wasser und Ätherische Öle reinkommen. Mit einem Balg pumpt man dann Luft durch.) Effektiv und angenehm
- Rotlicht - schadet sicher auch nicht. Ich fands aber nie so hilfreich
- Schleimlöser hilft - vor allem bekomm ich immer ne bronchitis dazu...
- Ich steh ja auf "Soledum" Kapseln. Da sind so ätherisches Öl drin. Nahc ein paar stunden Atmet man das über die Lunge aus - hilft mir auch bei Schnupfen immer gut

Matti
Antwort von dave Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 12:22
Danke für die hilfreichen Antworten

Wann kann man denn frühestens wieder tauchen gehen ?
Antwort von Weltverbandsseniorenbeauftragte Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 12:26
Nach vollständiger Abheilung - sonst geht alles wieder von vorne los.

Antwort von Mönchsrobbe Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 15:57
als unterstützende Therapie und neben all dem vorher gesagtem:

Schüsselsalz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) Ist ein homöopath. Naturheilmittel. Wer nicht daraun glaubt, kann es auch lassen. Aber du hast ja gefragt, was es sonst noch gibt....

Alle 15 min 1 Tablette unter die Zunge legen bis zur Besserung. Bekommst du in jeder Apotheke oder Drogerie.

Hier klicken

Hier klicken

Wenn es abgeheilt ist über mind. 3 Wochen nochmals 3 x 2 Tabletten.

Viel Erfolg
Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 16:17
Neben Ferro phosporicum (in welcher Potenz?) gibt es noch einige andere Sachen, die der Schulmediziner nicht kennt, nicht mag oder woran er nicht glaubt. Komisch nur das die helfen. Kriegt man natürlich kein Skiwochenende in Davos für

Allerdings ist mit einer Stirnhöhlenvereiterung nicht zu spaßen. Insoweit ist es sinnvoll doch tatsächlich mal zum Weißkittel zu gehen. Es gibt auch welche die von Naturheilverfahren Ahnung haben und nicht sofort zu Antibiotika greifen, aber ab einem gewissen Stadium helfen tatsächlich nur Pillen. Ich würde es nicht auf die lange Bank schieben, eine Bekannte hat es solange ignoriert und mit Hausmitteln behandelt bis das ganze im Rahmen einer ambulanten OP nebst Betäubung und hardcore Antibiotika erledigt werden mußte.
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 17:00
Was nur wirkt, wenn man dran glaubt, wirkt nicht. Denn dann könnte man ja genausogut an "schulmedizinische" Präparate glauben, mit gleichem, vermutlich aber besserem Ergebnis. Oder Bonbons lutschen und dran glauben, viel billiger.

Unlängst im Fernsehen ein Bericht über jemanden, der (angeblich) herausgefunden hat, daß ihm in der Nähe von (angeblichen) Resten der Berliner Mauer immer schlecht wurde. Der vermahlt jetzt Mauerreste, verschüttelt sie, und verkauft das Zeug jetzt als homöopathisches Mittel; Schließlich hilft`s ja in geringer Dosierung gegen das, was es in hoher Dosierung hervorruft. Also völlig wissenschaftlich belegt. Guten Appetit.

Apropos Mauer: Ich bekam vom Rotlicht immer Kopfschmerzen... (Aber irgendwie wirkte es wohl doch... )
Antwort von Mönchsrobbe Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 17:05
Ich habe nie gesagt, sie soll nicht zu einem Schulmediziner. Neben dem Arztbesuch und den verordneten Medikamenten darf sie auch Schüsslersalze nehmen.

Hätte ich eine akute Sinusitis, würde ich auch zu meinem Arzt gehen und niemals mit allem möglichlichen Mittel selber therapieren. Neben der allenfalls verordneten Antibiotika würde ich aber auch auf die Schüsslersalze zurückgreifen.

Und da gäbe es noch die Stickcodes nach Erich Körbler auf die Stirn. Geht auch mit einem UV-Stift, also keine Kriegsbemalung. Mittlerweile sind die Veränderungen durch die Strichcodes sogar elektrotechnisch nachweisbar. Für die meisten schulmedizinisch Bewanderten ist dies jedoch nur Humbug.



Antwort von Kaiserfisch Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 17:48
Also mit Vereiterung der Stirnhöhle würde ich dringend empfehlen einen HNO-Arzt aufzusuchen.

Mit so einer Homöopatischen Selbstbehandlung kann es zu einem mehrwöchigen KH-Aufenthalt mit X-Punktationen der Nebenhöhlen kommen.

Im Frühstadium der Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) führen sehr wohl Inhalationen, sowie einträufeln von schleimhautabschwellenden Mitteln in die Nase und Kopflicht (auch Rotlicht) zum Erfolg.

Ich kenne die Erkrankung aus eigener Erfahrung sehr gut.

Gute Besserung
Servus
Kaiserfisch

Antwort von Vercingétorix Registriertes Mitglied am 04.08.2006 - 19:26
@Flasche
Es läßt sich nicht leugnen, daß die Chemie Erfolge hat, es läßt sich aber auch nicht leugnen, das Naturheilverfahren ebenfalls zu Erfolg führen. Alles was keine Nebenwirkungen hat, keinen Eingriff erfordert und hilft ist doch in Ordnung.
Antwort von Isartaucher Registriertes Mitglied am 05.08.2006 - 12:54
@Vercingétorix

Richtig, Naturheilverfahren haben gute Erfolge, und solche habe ich ja auch genannt: Inhalieren, Wärme ... ich vergaß noch: viel trinken.
"Schüssler-Salze" oder Hömöopathie haben jedoch nichts mit Naturheilverfahren zu tun, sondern sind sog. Alternativverfahren. Der medizinische Laie wirft aber gerne beides in einen Topf.
Für eben diese alternativen Verfahren gibt es bislang aber keinen Wirksamkeitsbeleg, man kann sie also auch getrost als Glaubensmedizin bezeichnen.

Nun, es ist natürlich vollkommen legitim und jedem Patienten selbst überlassen, glaubensmedizinische Verfahren anzuwenden, und als adjuvante, also zusätzliche Methoden zu medizinischen Verfahren richten sie zumindest keinen Schaden an (wo keine Wirkung, da auch keine Nebenwirkung), wer aber glaubt, diese Verfahren tatsächlich als "Alternative" zu evidenzbasierten Verfahren anwenden zu können, um auf letztere zu verzichten, hat evtl. schnell ein Problem. Ein Krankheitsverlauf, z.B. 2-3 Wochen mit homöopathischer "Behandlung", wie von Anna beschrieben, ist dabei das geringste, denn ohne Homöopathie dauert es auch 2-3 Wochen. Wenn aber aus einer eitrigen Sinusitis eine eitrige Meningitis wird, hört der Spaß auf.
Wer als Arzt eine EITRIGE Sinusitis nicht antibiotisch behandelt, handelt grob fahrlässig.

Noch ein Wort zu Davos: Scheinbar hast du keine Ahnung, was Penicillin kostet. Die Packung mit 20 Kps. kostet 13,27 €. Für solche Preise wird man nicht mal mehr zum Essen eingeladen. Bei Homöopathika lohnt sich das offenbar schon eher. Der jährliche Hauptkongress der Homöopathen findet nämlich in Davos statt! Von einem homöopathisch tätigen Kollegen weiß ich so rein zufällig, dass die Homöopathiefirmen die teilnehmenden Ärzte dafür auch ganz nett sponsern...


vg

Andi
Antwort von Arschloch am 18.10.2007 - 13:45
:- );- ):ne in
Antwort von gekko73 Registriertes Mitglied am 23.10.2007 - 22:26
Ich glaube, den Beitrag von Ars.... muss man nicht verstehen, aber zum Thema:
Ich behandle das im Frühstadium mit in heissem Wasser getränkten Handtüchern, die ich mir auf die Stirn lege. Danach kann ich meist recht gut schnäuzen, was von einem lustigen Blubbern in der Stirnhöhle begleitet wird (nähere Details erspare ich euch).
Nasenspry hat bei mir noch nie geholfen, aber da ist sicher auch jeder anders.
Wenn´s schon nicht mehr im Frühstadium ist, dann auf jeden Fall nen Arzt aufsuchen.
Antwort von gekko73 Registriertes Mitglied am 23.10.2007 - 22:27
uuups, reingefallen... war ja ein uralter Beitrag un der "patient" erfreut sich sicher schon wieder allerbester Gesundheit
Antwort von deep-tec-dive am 22.05.2008 - 23:21
so lange es dich noch nicht umgebracht hat..., denke ich sollte der weg zum arzt sinnvoller sein als dir rat im taucher.net zu holen...schlapplach*

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