Streckentauchen ohne Ausrüstung Abgesandt von Hallo. am 23.10.2007 - 20:33:
Hallo alle zusammen,
Ich muss für ne Prüfung 35m Streckentauchen schaffen, im 25m Becken (also mit Startsprung und Kippwende). 25m hab ich aufs erste Mal geschafft und 35m hab ich noch nicht versucht.
Ich wäre dankbar für Tipps beim Streckentauchen,
und ob es gefährlich ist sich zu zwingen die 35 m zu Tauchen, weil ich gute Willenskraft habe.
Danke für alle antworten.
Antwort von Oliver2 am 23.10.2007 - 20:39 ----ist eigentlich schon April?????
Normalerweise kommt der Atemreiz mehr als rechtzeitig, ausser man hyperventiliert vorher.
Dennoch nie ohne Beaufsichtigung Streckentauchen.
Antwort von johnporno am 23.10.2007 - 20:43 also ich würde das ganze ohne Startsprung machen. Ist besser für die Konzentration und treibt den Puls nicht in die Höhe. Beim Tauchen nicht nach vorne gucken, sondern nach unten. Die Arme nicht nach vorne strecken, sondern locker am Körper lassen.Beides sorgt für eine entspannte Schultermuskulatur= du spaarst Sauerstoff.
Vorm Abtauchen solltest du deine Lungen weiten um möglichst viel Luft einatmen zu können. Du könntest noch "karpfen", was das ist erklärt dir dein Tauchlehrer, ist mir jetzt zu kompliziert.
Werde so ruhig wie möglich, entspann dich einfach.Dann schaffst du auch die 50 m.
Viel Erfolg
Antwort von henri am 23.10.2007 - 21:17 In Anbetrcht der Situation, daß man für CMAS** 30/35 m und für CMAS*** 40/45m taucht, knn es so gefährlich nicht sein, denn die Leute sind ja nicht alle lebensmüde.
35 m geht eigentlich ganz locker.
Hyperventilieren solltest Du vorher nicht. 2 - 3mal tief durchatmen und dann geht es los. Den Startsprung würde ich mir auch verkneifen. Der kostet mehr Energie als r hilft.
Antwort von Elektron am 23.10.2007 - 22:34 Musst du die 35 Meter mit oder ohne Flossen tauchen?
Mit Flossen sind sie gar kein Problem, wenn du dich _etwas_ anstrengst. Du kannst ab dem Punkt, wo du den ersten Atemreiz spürst, noch etliche Meter zurücklegen. (sowohl mit als auch ohne Flossen)
Allerdings solltest du immer (!!!) einen Tauchpartner dabei haben, der zuerst über dir herschwimmt (leicht seitlich versetzt) und auf dem letzten Stück (also direkt nach der Wende) neben dir hertaucht. Das gibt dir Sicherheit, denn es kann dir nichts passieren.
Die Wende solltest du übrigens langsam und in Ruhe machen. Mach bloss keinen Überschlag unter Wasser, der kostet nur Kraft und dementsprechend Luft. Allerdings kannst du dich bei der zu erreichenden Strecke wunderbar abstossen. Denn damit schaffst du mindestens 5 - 7 Meter. Dann noch ein, zwei Flossenschläge oder Armschläge und du hast dein Ziel erreicht.
Wo kommst du denn her? Vielleicht kann ich dir helfen und du kommst mal bei unserem Verein zum Training vorbei. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass du die 35 Meter schaffst, wenn du schon die 25 Meter geschafft hast.
Den Tipp von johnporno (die Lungen möglichst voll machen und dann auch noch "karpfen") solltest du aus meiner Sicht als Ausbilder erstmal ignorieren.
Diese Technik des Luftschnappens ist zwar genial um noch wesentlich mehr Luft in die Lungen zu bekommen, allerdings drückt das am Anfang ganz schon und stört somit die Konzentration des Tauchanfängers. Besser ist es 2 - 3 mal wirklich TIEF ein und aus zu atmen und dann die Lunge voll machen. (Nur normal voll - nicht noch irgendwie Luft nachpumpen.) Und wenn ich sage _tief_ ein- und ausatmen, dann meine ich tief. Solange ausatmen, bis nichts mehr in der Lunge ist, dann einatmen bis es nicht mehr geht, das Ganze dann noch zweimal wiederholen und dann einen schönen tiefen Atemzug nehmen und sachte ins Wasser gleiten. (Nicht springen!)
Probiere es einfach mal aus und berichte uns doch bitte.
Viel Erfolg.
PS: Nur aus Neugier: Für welche Prüfung musst du diese Strecke tauchen?
Antwort von Mattti am 23.10.2007 - 22:39 Vorher ein, zwei Minuten tief durchatmen, dabei langsam und ganz tief ausatmen - dann wieder tief ein. Mindesten 2-3x so langsam ausatmen, wie einatmen (NICHT schnell aus- und einatmen (hyperventilieren)- Blackout-Gefahr), dann gut Luft holen und in ruhe los. - Bloß nicht zu schnell lospowern, das braucht zu viel Luft.
Und das ganze nie alleine und ohne Begleitung - vor allem, wenn es an deine Grenzen geht. 35m schaffst du mit ein wenig Übung bestimmt.
Antwort von sunflower am 23.10.2007 - 23:09 Meist schwimmt man zu Anfang zu "schnell" - wie beim normalen Brustschwimmen.
Beim Tauchen musst du versuchen möglichst lange die Gleitphase auszunutzen. Erst wenn du dich kaum noch bewegst wieder einen Armzug machen (manch einer kommt nur mit den Armen weiter als mit Armen und Beinen - probier das einfach mal aus)
Und von so Kommentaren wie
@henri
bloss nicht verunsichern lassen!!!!
Ich kenne wenige die das locker schaffen und schon mal überhaupt nicht ohne Training!
Halsblei bringt noch einige Meter (aber das darfst du vermutlich nicht verwenden??)
Welche Prüfung interessiert mich aber auch, ist ja sogar mehr als für´s Rettungsschwimmabzeichen in Gold
Antwort von Oliver2 am 23.10.2007 - 23:32 Also wenn es für eine Prüfung ist, wird das gewöhnlicherweise vorher geübt bzw. erklärt und gezeigt.
Bei Prüfungen, die für`s tauchen relevant sind, absolviert man sowas MIT Flossen, da sind dann Armzüge ->sunflower eher hinderlich.
FALLS der Prüfer/Ausbilder das NICHT erklären/vormachen kann, würde ich schnellstens die Ausbildunsstätte wechseln.
Mit 2 Minuten tief durchatmen ->Matti bist du vom hyperventilieren nicht mehr weit weg.
Es gibt Klasse Atemübungen für`s Apnoe Tauchen, aber auch die sollte der Prüfer/Ausbilder erklären/vormachen können.
Da Apnoe Tauchen sehr viel mit Konzentration und mentaler Vorbereitung zu tun hat, ist es nicht so wirklich einfach sowas aus der Ferne mit ein paar Zeilen zu vermitteln. Das fängt mit der Wasserlage an und hört bei der Tarierung noch nicht auf.
Falls "Hallo" kein Troll ist, sollte er zunächst mal seinen Prüfer/Ausbilder darauf ansprechen, denn den hat er dann vor sich bzw. beim Training mit dabei. Falls das keine komplette Lusche ist, sollte er das, was er prüfen möchte, zumindest erklären, besser noch vormachen können.
Von so Ferndiagnosen und Anleitungen, speziell in diesem Bereich, halte ich nicht so wirklich viel, dafür ist das Fehlerpotential einfach viel zu hoch. Es ist kein so unkompliziertes Unterfangen, jemanden beim Streckentauchen über sein Limit zu bringen.
Was mich aber noch interessieren würde ist, warum von der Überschlagswende ->Elektron so vehement abgeraten wird. Wenn die "passt" ist es eine flüssige Bewegung, die den Rhytmus kaum unterbricht. Allerdings nicht die "Schwimmerwende" sondern eben die, für`s Apnoetauchen.
SChwimmer-/Kraulwende: anschwimmen in Bauchlage und vorwärts Richtung Beckenboden überschlagen= Kann in dem Zusammenhang gar nix, weil die Flossen oben aus dem Wasser kommenn.
Apnoewende: anschwimmen-auf den Rücken drehen-vorwärts in Richtung Wasseroberfläche überschlagen
Ist ein nicht ganz unkomplexer Ablauf, aber wie gesagt, von einem Prüfer/Ausbilder/Trainer würde ich sowas schon erwarten.
Antwort von Elektron am 23.10.2007 - 23:52 @Oliver: Wie du schon selbst sagtest: Wenn die Rollwende flüssig abläuft, stellt sie kein Problem dar. Aber gerade das braucht mehr als 2 - 3 mal Übung.
Für den Fall von Hallo empfehle ich die normale Wende ohne Überschlag weil sie einfacher zu erlernen ist und mit Sicherheit weniger Luft verbraucht, als irgendwelche halb ausgeführten Rollwenden, bei denen man sich durch mehrere Armschläge wieder auf Kurs bringen muss.
Für das normale Training eines (Apnoe-) Tauchers finde ich deinen Vorschlag (auf den Rücken drehen - vorwärts in Richtung OF - ...) sehr vernünftig.
Aber wie gesagt, diese Wende ich die schwierigere Variante.
Zudem hört sich Hallo nicht nach jemandem an, der diese Übung für irgendeine Tauchausbildung braucht. Somit denke ich, dass auch die Flossen hier keine Rolle spielen.
Ein guter Tipp war aber die Gleitphase der Armschläge nutzen und ggf. auszuprobieren, ob es ohne den Beinschlag nicht einfacher und somit weiter geht.
Antwort von Mattti am 24.10.2007 - 10:37 @oliver: Daher mein Hinweis auf langsames Ausatmen 2-3 mal länger als die Einatemphase.
Vielleicht hab ich das nicht deutlich genug gesagt. Was ich meinte:
Zur Ruhe kommen und mit normaler entspannter Atemgeschwindigkeit tief ein- und ausatmen (in Bauch und Brust), dabei erst wieder einatmen, wenn man das Gefühl hat, das auch wieder zu wollen. (z.B langsam Einatem, ca 3-4 Sekunden, langsam ausatmen 6-12 Sekunden - macht zusammen ca. 10-15 Sekunden - dann sollte der Atemreiz eh schon wieder langam ein Einatmen fordern.
Die Lunge wird gut durchlüftet und gedehnt, das man vor dem Tauchgang recht tief einatmen kann, ohne das gefühl zu haben, fast zu platzen. Durch das langame Atmen und warten auf den natürlichen Atemreiz sollte ein hyperventilieren verhindert werden.
Matti
Antwort von sunflower am 24.10.2007 - 22:46 @Oliver2
Mein Verständnis von "ohne Ausrüstung" schließt Flossen ein - da ich keine Tauchprüfung kenne, bei der so was verlangt würde - ist es wohl so was wie "Rettungsschwimmer" oä..
Und da wird es auch uU. nicht geübt - da muss man im Zweifel hin und machen, weil nur die "Abnahme" angeboten wird!
Ist bei uns (DLRG) zB mit den Polizei-Azubi´s so - die kommen vorbei, machen die Prüfung und das war´s (nur wer´s nicht schafft kommt wieder, aber am Training nimmt da keiner Teil)
Antwort von Oliver2 am 25.10.2007 - 12:55 Nachdem der Hallo sich nicht mehr meldet und auch nix konkretisiert, um was denn eigentlich geht, denke ich, daß mein Beitrag:
"...----ist eigentlich schon April????? ..."
so verkehrt nicht war.
Antwort von Sebastian O. am 03.07.2008 - 13:39 Ohne Flossen - schwimmt man am besten Brust unter Wasser?
Antwort von hket am 03.07.2008 - 14:24 Als Mädchen schwimmt man am besten mit Brust über Waser,
der Bademeister passt dann besser auf.
Helmut
Antwort von Sebastian O. am 03.07.2008 - 21:52 Hei, die Frage war ernst gemeint. Ich hab noch nie einen Profi gesehen, frage mich also, ob es noch einen anderen Schwimmstil für Unterwasser gibt außer Brust...
50m schaff ich schon, um auf mehr zu kommen brauch ich wohl etwas Technik.
Antwort von apnoe-Michel am 14.07.2008 - 00:37 hallo an alle.
würde gerne wissen welche bedeutung dieses nackenblei hat und wann wissen diejenigen die es benutzen ( alle profis verwenden das) wieviel sie brauchen?
Michel
Antwort von hket am 15.07.2008 - 10:03 eigentlich taucht man ohne Blei,
aber bei den Apnoe Cracks ist kaltes Wasser und lange Konzentration angesagt
dazu kommt dann Neopren und dann braucht man Blei.
Wenn dann noch gekarpft wurde hat die Lunge / Brust extrem Auftrieb, der Bleigurt zieht das Becken runter, der Kopf will hoch - also Nackenblei.
Aber 30m sollte definitiv mit etwas Übung / Konzentration ohne alle Tricks und Hilfsmittelchen nur mit 2-3 tiefen Atmungen machbar sein.
Safety Stop, Tulamben, Bali (10.10.2008) Waren Ende August für 10 Tage in Tulamben und haben dort am Abend auch öfter bei Ralf in seinem Restaurant ´Safety Stop´. Können uns den Vorgängern anschließen, dass es dort leckeres Essen, nette (mehr) El Joker, Hurghada (10.10.2008) Wer mal echt gut Ägyptisch und billig Fisch essen will, ohne Angst zu haben sich zu vergiften :) Sollte mal das Joker in Sikalla besuchen. Das Restaurant liegt am Ende der Einkaufsstrasse. Nähe dem (mehr) Karlhütte am Hengstpass (OÖ) (23.09.2008) Besuch: 31. August 2008 Zwischen Windischgarsten in Oberösterreich und Altenmarkt bei Sankt Gallen in der Steiermark führt eine Aussichtsstrasse über den 985 Meter hohen Hengstpass. Die (mehr)
Aktueller Tauchlink: Irish Dolphins. Cetaceans: whales.. Charting interactions between dolphins and people, including Fungie the Dingle Dolphin, Ireland Ein "Sponsored Link": Iberotel Dahabeya / SUB AQUA Dive.. Das im April 2004 eröffnete SUB AQUA Dive Center ist PADI Gold Palm Resort und befindet sich direkt am herrlichen Sandstrand des im März 2004 eröffneten 4-Sterne Iberotel Dahabeya. und einer unserer Toplinks: Diving Akassia, El Qusier Das ehemalige Water World Divingcenter im 5* Akassia Swiss Resort ist seit der Eröffnung 2002 ein Garant für traumhaftes Tauchen am südlichen Roten Meer. Sowohl die Tauchbasis als auch das Hotel zeichnen sich durch eine sehr große Anzahl an Widerkehrern aus.
Seit Anfang 2008 bietet diving Akassia zum ersten Mal Bootstouren mit dem eigenen Boot an. Nitrox for free hingegen gehört schon seit vielen Jahren zum guten Ton. Seit kurzem ist die Tauchbasis ein PADI 5* IDC Resort und bietet durch einen eigenen Course Director ganzjährig Ausbildung bis zum Tauchlehrer an.
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Der Dachverband der Tauchorganisationen.
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.