Suche für Sherwood Revisionsunterlagen Abgesandt von Fishmen am 27.02.2006 - 15:08:
Halli Hallo
suche für meinen Brut/New Brut 1. + 2.Stufe Revisionszeichnungen und gute/günstige Bezugsquellen für Ersatzteile.
1001Dank
Andreas
Antwort von divefreak am 27.02.2006 - 16:32 Warum läßt Du den Regler nicht bei Deinem LD warten? Bei Sherwood zahlst Du doch eh keine Ersatzteile.
Ich weiß nicht was da billiger ist. Ersatzteile selber kaufen oder Revisionskosten ohne E-Teile bei Händler bezahlen. Weiterhin verlierst Du auch Deinen Versicherungsschutz im Falle eines Unfalls. Aber das ist eine andere Sache. Das scheint hier im Netzt eh kaum jemanden zu interessieren.
divefreak
Antwort von Patrick Nix eingeloggt am 27.02.2006 - 16:57 Das ganze ist dann noch nicht alles neben dem
Unfallschutz erlischt auch die Garantie und es gibt ab dem Zeitpunkt auch keine E-Teile kostenlos mehr.
Denn die E-Teile gibt es nur, wenn bei einem Sherwoodfachhändler gekauft wurde und die jährliche Revision bei einem von Sherwood authorisierten Servicepartner erfolgt.
Bei so einer Frage muss man sich dann über ein Automatenversagen nach eigenen Eingriff nicht wundern.
Kleiner Tip, bevor du mit dem selbst geschraubten Ding ins Wasser hüpfst, schließe noch eine gute Lebensversicherung(die nicht viele Fragen stellt) ab, dann hat wenigstens deine Familie etwas davon.
Gruß
Patrick
Gruß
Patrick
Antwort von Jan_7 am 27.02.2006 - 17:04 @ patrick
nicht alle authorisierten schrauben haben viel erfahrung. einmal ein wochenende an einem kurs teilgenommen und schon hast du den schein und kannst jeden automaten perfekt ohne fehler schrauben.
es gibt sehr viele die aus solchen gründen lieber selber schrauben weil sie damit sogar teilweise mehr erfahrung haben als viele authorisierten schrauber.
will jetzt aber nicht die guten Schrauber schlecht machen!
Man darf halt bloß nicht den aufwand vergessen den man hat um so ein schein zu bekommen (1 We, bestehen tut sowieso so gut wie jeder und einmal ein wenig geld) das doch keine erfahrungs- und sorgfaltsgarantie.
der einzige unterschied wenn dir dann was passiert ist, dass deine familie den schrauber verklagen kann was aber auch sehr sehr schwer ist und du bist trotzdem tot, also wenn lebensversicherung dann sowieso immer, unabhängig wer schraubt, es sei denn es ist einer von den wirklich guten schraubern.
gruß,
jan
mit Sicherheit hast du recht, dass nicht gleich alle mit Schraubererfahrung geboren werden.
Deine Angabe bezüglich der Tatsache das keiner durchfällt ist faktisch falsch.
Ich selber habe schon bei mehreren Schulungen diverser Hersteller(und ich mach Service nicht erst seit gestern)schon einige durchfallen sehen.
Der gravierende Unterschied ist jedoch, dass Sherwood Techniker nur eine enge Produktpalette
schrauben müssen und dadurch nur einige besondere
Merkmale beachten müssen und sich jederzeit mit dem Service von Balzer beraten können.
Du baust doch auch keine Autos selber, weil du meinst nicht alle Hersteller sind im Service vernünftig.
Außerdem ist der Service in der Regel an ein Tauchsportfachgeschäft gebunden und damit stehen wahrscheinlich mehrere Techniker mit unterschiedlich großer Erfahrung zur Verfügung.
Gruß
Patrick
Antwort von Jan_7 am 27.02.2006 - 19:30 hi patrick,
ich habe nicht die aussage getroffen das KEINER durchfällt!
ich weiß bloß aus eigener Erfahrung das über Kleinigkeiten hinweggesehen wird, denn du kannst nicht von jemanden erwarten das er am samstag erklärt bekommt wie alles gehen soll und am sonntag schon gleich alles fehlerfrei hinbekommt.
so ist das leider und ich weiß hierbei auch wovon ich rede und habe es nicht vom hörensagen oder so.
ich finde bloß das deine aussage sich gleich eine lebensversicherung anschaffen zu müssen wenn man selber schraubt etwas zu weit geht.
viele haben z.b. maschienenbau oder ähnliches studiert und die wissen einfach auch vieles besser als schrauber und was spricht dagegen wenn solche selber schrauben und die automaten funktionieren danach auch ohne fehler oder ein zusätzliches risiko.
kann aber auch gut verstehen und nachvollziehen dass das selberschrauben nicht als geldsparmaßnahme angesehen werden sollte für taucher die nicht so viel ahnung vom schrauben haben denn dann kann es schon mal deutlich in die hose gehen.
außerdem sind 100€ oder so für revision, wenn man selber nicht viel davon versteht, gut angelegt und wenn man sich schlau macht findet man auch die leute, die wirklich gut sind was schrauben angeht und wo man weiss, das dort jemand weiss was er macht und es auch wirklich kann und nicht nur einen schein hat der ihm zum offiziellen schrauben befähigt.
Antwort von flasche am 27.02.2006 - 19:54 "suche für meinen Brut/New Brut 1. + 2.Stufe Revisionszeichnungen"
Ich glaube nicht, daß es "Revisionszeichnungen" gibt. Allenfalls gibt es Wartungsanleitungen und Zeichnungen der Regler. Zur ordentlichen Wartung gehören technischer Sachverstand, Wartungsanleitungen (insbesondere Vorschriften bei Prüf- und Einstellvorgängen), Werkzeug, Prüfmittel und Ersatzteile. Ein paar Zeichnungen und eine billige Ersatzteilquelle reicht wohl nicht.
"und gute/günstige Bezugsquellen für Ersatzteile."
Am billigsten ist der Sherwood-Händler. Da kosten die Ersatzteile jährlich um die 30 bis 60EUR, je nachdem ob mit oder ohne Octopus, und entsprechend Gewinnabsicht des Händlers. Die Wartung gibt`s 30 Jahre kostenlos dazu (oder war es umgekehrt?).
Kann mir kaum vorstellen, daß Kauf der Ersatzteile und eigene Wartung billiger wird. Besser sowieso nicht, wenn man hier nach Zeichnungen fragen muß.
@Tauchschule
"Außerdem ist der Service in der Regel an ein Tauchsportfachgeschäft gebunden und damit stehen wahrscheinlich mehrere Techniker mit unterschiedlich großer Erfahrung zur Verfügung."
Ob das nun ein so kluges Argument *für* die Abgabe zur Wartung ist
Antwort von Tauchschule-Unlimited am 27.02.2006 - 20:49 @flasche
doch das ist sogar ein sehr gutes Argument!
Ein Laden der über mehrere Sherwood Techniker verfügt, hat natürlich auch einen größeren Erfahrungsschatz da sie sich ergänzen können und
gewisse Modalitäten des Trouble Shootings schneller gelöst werden können. Ebenso kann die
Abschließende Prüfung durch den anderen Techniker erfolgen(umgangssprachlich wir dieses Qualitätssicherung auch genannt).
@Jan
hier ein paar Highlights aus 2006 zu Eins
Maximus von Dipl. Ingen. angeliefert. letzte
Revision wurde selber gemacht:
CBS defekt 300bar Wellenverschraubung hat Haarrisse, Sinterfilter falsch eingebaut, Mitteldruck mit normalen Unterlegscheiben auf 12 bar angehoben. Fehler vor Revision Regler fängt auf einmal an unkontrolliert abzublasen!
zu Zwei
Brut von TL (Verband lass ich mal weg)
Letzte Revision selber gemacht!
Mitteldruck 7 bar
Rubbeln der zweiten Stufe!
Es wurden Revisionsteile eines anderen Herstellers verbaut!
Der Regler wurde nur zu uns gebracht weil er einen sehr hohen Atemwiderstand hatte.
und so könnte ich die Geschichte fortführen.
Es ist erschreckend wie lange mit den Dingern schon so in großen Tiefen getaucht wurde.
Das Ganze bezieht sich natürlich nicht nur auf Sherwood, sondern auch auf diverse andere Hersteller
Da kann man nur den Kopf Schütteln
Gruß
Patrick
Antwort von Jan_7 am 27.02.2006 - 21:04 @ patrick
bei solchen fällen kann man ganz genau sehen das die leute keine ahnung haben. da kann ich dich gut verstehen aber wenn jemand einen schrauberschein für z.b. poseidon hat ist das für denjenigen wenn er schon jahr lang schraubt und die original ersatzteile bekommt für z.b. sherwood kein problem diesen zu schrauben und da würde dann nicht so ein sch... rauskommen.
kannst du mir evtl per pm mal schulungsunterlagen für cmas nirtox ** mailen?
danke
Antwort von Tauchschule-Unlimited am 27.02.2006 - 21:29 @ Jan 7
sorry aber das sehe ich anders.
ob Poseidon oder nicht.
Einige Hersteller haben was die Prüfung von Automaten angeht besondere Verfahrensweisen,
diese Introduktion(Hersteller Seminar) zu vermitteln ist das Ziel bei den Schulungen.
Natürlich kann jeder selber Schrauben wie er will,
wenn er jedoch nicht vom Hersteller berechtigt ist und es zu einem Unfall kommt, dann wird der Schrauber mit seiner GmBH ..../Privat Vermögen zu recht haften. Einen solchen beinahe Crash habe ich noch in meinen Unterlagen wo ein 210cm Schlauch von einem nicht Sherwood Schrauber montiert wurde und Sherwood das ganze mittels Sachverständige geprüft hat(damals hatte sich die zweite Stufe wegen eines losen Schlauches unter Wasser abgeschraubt) als Resultat kam es zu einem leichten Tauchunfall aufgrund von Panik.
Hätte der Kunde jetzt nicht auf rechtliche Maßnahmen verzichtet, wäre der Schrauber mit Sicherheit(so ist die Papierlage) von Sherwood und dem Kunden belangt worden, weil der Schlauch insbesondere wegen der Länge vom Hersteller nicht freigegeben war.
So schaut halt die Realität aus, auch wenn manch einer das nicht glauben mag.
Schulungsunterlagen Nitrox **????
Tut mir Leid ich verstehe die Frage nicht!?!
Schulungsunterlagen sind bei mir im Kurs enthalten, ansonsten bitte über unsere Page oder per Mail.
Gruß
Patrick
Antwort von Jan_7 am 27.02.2006 - 22:26 @patrick
für mich steht es genauso außer frage das wenn etwas passiert die entpsrechende person belangbar sein muss. aber wenn z.b. ich meinen automaten selber schraube weil ich schon unterschiedliche modelle geschraubt habe und mir dann was passieren sollte wäre es schlicht mein probelm. wenn ich den automaten weitergeben würde, sehe ich eine fahrlässigkeit und straftat im falle eines unfalls.
bloß man sollte hier einfach immer als grundlage sehen das nur die zu verwendeten ersatzteile (auch schlauch) die vom hersteller angeboten werden genutzt werden sollten denn sonst ist es einfach nur gebatsel von unterschiedlichen komponenten die wohl möglich nicht mal zusammenpassen.
gruß jan
pm habe ich dir geschickt.
Antwort von kandy3 am 28.02.2006 - 09:49 Hi
das ist ja alles schön und richtig.
Nur bei der Haftung hab ich so meine Zweifel.
Kenne keinen Fall wo jemand wirklich belangt worden wäre, da müssten sonst so manche Firmen, Hersteller, gleich dicht machen.
In der Regel heisst es doch immer das der Taucher unfähig war, feuchte Luft, usw.... Ausreden gibts ohne Ende. Es ist nicht leicht die wirkliche Ursache zu finden wenn was passiert ist.
Auch wenn der Schrauber, Hersteller, oder wer auch immer, alles perfekt und sauber gemacht hat, alles auf der Testbank getestet hat, sagt es immer noch nichts darüber aus wie das Teil bei 4°C und 30 Meter bei Vollast sich verhält.
Grüße
K3
Antwort von D-32 am 28.02.2006 - 10:24 Es gibt genug Beispiele von Tauchern, deren Automaten von "autorisierten" Ladenschraubern verbastelt wurden. Viele von denen haben daraus gelernt:
Entweder schrauben sie jetzt selbst, und viele von ihnen wissen genau, was sie da tun und zu tun haben,
oder sie schicken das Teil an einen der markenübergreifenden Servicebetriebe, wo die Jungs täglich nichs anderes machen und deshalb fit sind.
@ Patrick
Ein Laden, der gleich mehrere erfahrene Sherwood-Techniker hat, dürfte recht selten sein. Meist schraubt in den Läden doch nebenbei irgend jemand, der sonst Regale auffüllt, Flaschen füllt ...
Garantieverlust: Das ist doch ein Schmarren und Werbegag! Für den Gegenwert von 3 - 4 mal Pflichtrevision bekomme ich doch schon einen guten neuen Regler! Und was deckt die "Garantie" ab? Doch nur Ereignisse, die ohnehin 1 : 10 Millionen auftreten! Kauf ich einen neuen MD-Schlauch als Originalteil und der platzt nach 2 Monaten, hat auch der Schlauch Garantie.
Viel sinniger wäre eine 30-jährige Nachkaufgarantie für sämtliche Bauteile!
Versicherungsverlust: Auch so ein pauschales, immer wieder gern vorgebrachtes Argument! Verunfalle ich, muss mir oder den Erben erstmal der Kausalbeweis geliefert werden, dass meine Eigenwartung die primäre Ursache war. Und das dürfte eher selten der Fall sein.
Antwort von *petra* am 28.02.2006 - 12:17 @d32
die garantie bei sherwood bedeutet, das alle (!)ersatzteile kostenlos sind, solange die jährliche revison eingehalten wurde. d.h. man zahlt also nur den arbeitslohn.
und der ist nicht so hoch, dass ich mir statt dessen nach 3-4 pflichtrevisionen einen neuen regler kaufen kann.
(okay, außer irgendso ein schrottteil bei ebay...)
Antwort von D-32 am 28.02.2006 - 12:31 Klartext: Was kostet Arbeitslohn für einen Sherwood 1. + 2. Stufe? 70 Euro vielleicht?
Für 280 Euro bekomme ich neu schon was ziemlich Ordentliches, außerdem kann ich ja den alten für 100 Euro oder mehr vertickern.
Antwort von Jan_7 am 28.02.2006 - 12:40 @ petra
es gibt leider einige händler die bei sherwood atemreglern mehr arbeitslohn verlangen als bei anderen mit der begründung der arbeitsaufwand wäre höher. dadruch bekommen sie dann die kosten rein die sie bei anderen automaten durch die differenz von einkauspreis zu verkaufspreis der ersatzteile einstreichen.
Antwort von *petra* am 28.02.2006 - 13:26 @d32
klartext?!
kein problem:
(kann aber nur für unseren laden sprechen)
bei uns gelten folgende preise:
Atemregler Revisionen:
1. Stufe und 2 Stufe zusammen für 32,- Euro (Express 45,- €) zzgl. E-Teile
2. Stufe für 16,- Euro (Express 30,- €)
zzgl. E-Teile
Sauerstoffcleaning von Automaten 15,- Euro(Express 25,- €)
Express= Fertig innerhalb von 24 Stunden
zzgl. E-teile gilt natürlich nicht bei sherwoodautomaten, die jährlich zur revision waren.
wir sind dann vielleicht eine ausnahme???
mag sein, aber wir haben ja auch mehrere sherwoodtechniker...
und übrigens, wird der sherwoodregler nicht über einen händler verkauft und registriert, verliert der regler den garantieanspruch.
das ist die reglung von sherwood, ich kann da nix für!
@jan
wir verlangen keine höheren prise für höheren arbeitsaufwand.
ich hab vor zwei monaten zwei sherwoodregler gehabt, die waren so gammelig und marode, da hatten wir einen sehr hohen aufwand. der preis für die revison blieb gleich.
hier kamen allerdings die ersatzteile dazu, da die beiden regler eben nicht im jährlich rhythmus waren.
und so`n cbs ventil ist dann wirklich teuer....
ich käme übrigens auch nie auf die idee einen regler nach revision wieder rauszugeben, ohne das ein anderer techniker von uns die gegen/endkontrolle gemacht hätte.
Antwort von flasche am 28.02.2006 - 13:38 @D32
Guck mal z.B. hier:
Hier klicken Atemregler-Revision 1.+2.Stufe + Fini € 26,70
Octopus / Westenautomat € 9,30
Macht gesamt 36,-EUR brutto jährlich für Regler+Octo, bzw. 53,40EUR jährlich für 2 komplette Regler.
Da ein einzelner neuer Sherwoodregler schon mal an die 500EUR kosten kann (Maximus), braucht man da mehr als 15 Jahre Verzicht auf die jährliche Wartung, um den Neukauf per komplett eingesparter Wartung zu erwirtschaften.
Bei Billigreglern mit teurer Wartung kann`s Sinn machen, mit etwas Eigenwartung Geld zu sparen, und das Zeug nach 5 Jahren per ebay an einen Lebensmüden zu verhökern. Wer bei 30..60EUR jährlichen Wartungskosten noch ein paar Euro sparen will, der sollte einen ebay-Gebrauchtregler kaufen, und ganz ohne Wartung nutzen, bis er ausfällt.
(Allerdings wurden mir auch schon Sherwood-Wartungspreise genannt, die mehr als doppelt so hoch sind. Das Angebot man ja nicht annehmen.)
Ja, gut, wer keinen vertrauenswürdigen Laden in der Nähe weiß, oder selbst wirklich gut Bescheid weiß, und an die Ersatzteile gut herankommt, der mag selbst die Wartung machen. Zur Geldeinsparung aber wenig geeignet, und für "Revisionszeichnungssuchende" ebenso ungeeignet.
Antwort von *petra* am 28.02.2006 - 13:57 ich möchte ein e kaufen für die prise, und es zwischen r und i einfügen, damit preise daraus wird...
@flasche
ordentliche revisionspreise! ansonsten schließe ich mich deinen worten an.
Antwort von Fishmen am 02.03.2006 - 13:08 na was denn nun haben alle Sherwoodhasser jetzt ihren unnützen Kommentar abgeblubbert ts ts
kaum 2 Seiten vorher wird dieselbe Frage ohne es Herstellernamen gestellt:
Hier klicken und es gibt eine nettige Antwort ohne dummes Geschwätz
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