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Suche nach verlorenen Tauchern!

Der Film OPEN WATER oder auch die 12 verlorenen Taucher im vergangenen Jahr sind nur zwei Argumente für meine Frage.

Warum wird nach vermissten Tauchern nicht sofort intensiv mit Luftunterstützung gesucht?

Ich hab mal irgendwo aufgeschnappt, dass in Ägypten nach vermissten Tauchern deshalb nicht gesucht wird, weil die Bezahlung des Einsatzes nicht abgesichert ist.
Der Kapitän verständigt den Hubschrauber nicht, weil er sonst auf den Kosten sitzen bleibt.

Welche Versicherung deckt das ab?

ÖAMTC (ADAC?) übernimmt zB. den Transport, die Dekokammer, und wenn erforderlich den Heimtransport und weitere Dekokammerbehandlung.
Genauso bei DAN, bzw verschiedenen Reiseversicherungen.
Das ist klar, ist ja ein Unfall.

Wie aber kann man sich für eine Suche versichern?

Bitte um Antworten.

Peter
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29.04.2005 14:06
Fällt die Suche nicht auch unter Bergung?

Die ist doch, mit unterschiedlichen Budgets, in den
gängigen Tauchversicherungen mit drin.


André
29.04.2005 14:08
Es ist nicht nur eine Frage des Geldes sondern einfach auch so, daß ein oder zwei einsame Taucher im offenen Meer fast nicht zu finden sind.
Erstmal muß man die Drift wissen, dann den Zeitpunkt vor dem Verschwinden um daraus so ungefähr die Richtung und den Standort abzuleiten - und dann geht die Sucherei los. Du stehst mit dem Hubschrauber fast genau über dem Taucher und siehst ihn nicht - auch nicht mit roter Weste.

Die einzige Chance hat ein verlorener Taucher, wenn er einen Notsender dabei hat (Ebirp) - aber die sind heftig teuer und nur bei z.B. Segeljachten zu finden.
29.04.2005 16:12
@andre
ich glaube nicht, denn Bergung ist bei toten Gegenständen oder Toten.
Lebende Menschen,-Tiere- werden gerettet.
das ist in den Bergen ja einfach, denn das Gebiet ist klein, und meistens kennt man den Standort.
@roger
keine ermutigenden Aussichten
Peter
29.04.2005 16:51
Diese Sender heissen EPIRBs. http://www.taucher.net/redaktion/4/EPIRB_s_4.html
29.04.2005 16:58
Weitere Möglichkeit neben EPIRB, die wesentlich billiger, dafür aber für Flugreisen weniger gut geeignet ist:
Nico Signal.
Schießt Signalraketen max. 80 Meter hoch, das ist zwar nicht die super-Höhe, aber wenn Retter / Sucher in der Nähe sind, dann reichen auch 80 Meter aus.
Nico-Signalgeräte sind wasserdicht, können also beim tauchen problemlos mitgenommen werden, z.B. in einer kleinen Netztasche am Jacket-Gurt ganz gut machbar.
Kostet ca. 60 Euro, bei eBay billiger.
z. B. http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=nc_06001>ID=4aab951ad3c9e27018a1f02226749dda
29.04.2005 17:05
jo, klonki... Problem ist bloss, dass Du Nicos nicht im Flieger mitnehmen darfst...

Es gibt auch noch so Farbstoffkapseln, wie sie auch Jagdflieger benutzen. Wenn man die oeffnet, gibt es an der Wasseroberflaeche ein signalfarbene Spur. Allerdings sollten diese Dinger weder zu frueh (Farbe durch die Stroemung verfluechtigt), noch zu spaet (Farbe noch nicht ausgebreitet) ausloesen...
29.04.2005 17:24
@Petju
Zitat aus den Versicherungsbedingungen des VDST:

(4) Bergungskosten
[...]
Der Versicherer leistet insgesamt bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme die ent-
standenen notwendigen Kosten für
ba) Such-, Rettungs- und Bergungseinsätze von öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich organisierten Rettungsdiensten, soweit hierfür üblicherweise Gebühren berechnet werden.

30.04.2005 08:09
vom BREITLING gibt es da eiene armbanduhr,
diese ist bis 200 m wasserdicht, verfügt auch über eien tauchzeitring und ist mit einem notsender, welcher auf der ionternationalen notruffrequenz sendet ausgestattet.
preis ab ca. € 2.500,- ist nicht viel und sieht auch noch einigermaßen gut aus.
30.04.2005 11:43
Nico-Signal und Flugzeuge:
Darf man schon, sogar die Munition!
Man muss nur vorher bei der Luggesellschaft anmelden, dass man solche Sachen mitnehmen will. Dann bekommt man beim Check-In oder in einem `Hinterzimmer` nach Prüfung, was man da transportieren will, einen `roten Umschlag`, den bekommt der Pilot, nach der Landung bekommt man den dann wieder ausgehändigt. Zumindest mit Signalpistolen und -Raketen funktioniert das immer so. Das einzige Problem ist dann die Einfuhr in da betreffende Land, Lösung ist u.U., die Munition erst vor Ort zu kaufen.
Scott***/RD
02.05.2005 14:58
go deep, 2500,- für ne Armbanduhr war vor der wirtschaftskriese in deutschland sicher standard
02.05.2005 18:46
@ SCOTT
gehts euch wirklich so schlecht?
irgendwie hat ja jede wirtschafstkriese auch sein gutes! die leute rücken wieder etwas näher zusammen und in den tauchgebieten trennt sich gott sei dank auch wieder die spreu vom weizen, so daß es wieder etwas ruhiger und übersichtlicher und vor allem niveauvoller wird.
04.05.2005 01:36
Hmm, wie auch immer. So wie es aussieht hat wohl kaum jemand 2,500 Euros für ne Notsignal Uhr und ne Nico Rakete darf auch nicht überall eingeführt werden. Wird also zeit darüber nachzudenken, ob man nicht kleine preisgünstige Notfallsender auf den Markt bringen sollte, die auf einer Einheitsfrequenz ihren Dienst tun. Oder? In Masserpoduktion kann so ein Teil dann nicht mehr als 20 Euro kosten, es sei denn es steht "Breitling" drauf.
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