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Foren - Tauchmedizin - Tauchen mit Depression




  

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Tauchen mit Depression
Abgesandt von jake-67 Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 14:23:

Ein Anfang scheint gemacht, hat es doch der Fragebogen, nachdem er schon in diversen Magazinen publiziert wurde, nun auch hierher geschafft. Ich war allerdings etwas enttäuscht über den Fragebogen, denn es wird ausschliesslich nach eingenommener Medikation erhoben. Sicherlich ist die Erhebung solcher Daten ein wichtiger Faktor für eine solche Studie, doch nachdem die Pharmahersteller, wie auch nicht anders zu erwarten, auf der sicheren Seite bleiben und sagen: Tauchen unter Einnahme von Psychopharmaka - NEIN! - wird wohl die Resonanz auf den Fragebogen relativ gering ausfallen, denn es ist davon auszugehen, dass sich das gros der Patienten von solchen Warnungen abschrecken lässt und ergo von diesen auch keine Aussage kommen wird.

Nach meiner Meinung können die psychischen Faktoren einer affektiven Störung einen weitaus schwerwiegenderen Einfluss auf das Tauche/die Tauchsicherheit haben, als nur die Medikation zur Behandlung solcher Störungen.

Nicht nur haben Taucher (theoretisch, natürlich) multiple Anleitungen für einen Suizid förmlich schon mit der Ausbildung in der Tasche - auch können Taucher mit affektiven Störungen durchaus auch andere in (Lebens-) Gefahr bringen!

Warum also nicht einen Schritt weiter gehen und die verschiednen psychischen Aspekte von affektiven Störungen (ich wähle den allgemeineren Terminus, weil sicherlich nicht nur die einfache Depression, sondern auch bipolare Störungen oder Borderline Syndrom mit einbezogen werden sollten) beim Tauchen diskutieren? Ist es ein zu delikates Tabuthema?

Ich scheue mich nicht, öffentlich zu sagen, dass ich betroffen bin. Ich scheue mich auch nicht, über Erfahrungen und Gedanken zu berichten.

Wer traut sich noch?



Antwort von Telemar-king Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 14:50
Hallo jake, von welchem Fragebogen, der es bis hierher geschafft hat, sprichst Du? Hab eich was verpasst auszufüllen?

"Als unvereinbar mit dem Tauchen gelten Psychopharmaka und Psychostimulantien (Tranquilizer, Neuroleptika, Hypnotika, Antidepressiva, Sedativa), zentral wirksame Analgetika und alle Suchtmittel." (aus den Untersuchungsrichtlinien der GTÜM).

Und dann auch noch das hier: Hier klicken

Ist es das, ws Du meinst?
Antwort von neutaucher Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 15:08
@Telemar-King

Ja, da hast du was verpasst. Schau mal unter TNet News.

MfG

neutaucher
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 16:16
Hallo Telemark-king, hier ist der Link zum Fragebogen: Hier klicken

Dr. Piepho fragt also hier nach bewusstem Fehlverhalten (Tauchen trotz absoluter Kontraindikationen). Ich versuche hier eine Diskussion in Gang zu bringen, weil ich nicht glaube, dass es eine rege Teilnahme an dieser Umfrage geben wird. Dafür spricht schon allein die Tatsache, dass es kontraindiziert ist, mit einer derartigen Störung zu tauchen.
Antwort von neutaucher Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 16:30
By the way, wenn man eine solche Diskussion führen möchte, sollte man nicht die Begriffe verwischen. Das Borderline-Syndrom gehört hier nicht hinein, da es nicht zu den "affektiven Störungen" gehört, sondern zu den "Persönlichkeitsstörungen" und eine andere Problematik und einen andern Symptomkomplex umfaßt.

MfG

neutaucher
Antwort von Telemar-king Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 16:42
@neutaucher, lag wahrscheinlich an den vielen Feiertagen udn Osterferien, dass diese News an mir vorüber ging. Ich habe unter TNet-News geschaut, jedoch noch immer nix gesehen. Sofern Du darunter diese News-Seite verstehst Hier klicken
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 16:50
Hi neutaucher, danke für die grundsätzliche Klarstellung. Mein Bestreben ist es trotzdem auch Borderline mit in diese Diskussion aufzunehmen, da die Symptomatik in vielen Punkten (nicht in allen) kongruent mit der von den genannten affektiven Störungen ist. Gerade bei Depression, Zyklothomie und BLS decken sich viele Symptome und die Medizin gesteht hier bereits ein, dass viele Patienten an einer Kombination der drei genannten Störungen leiden.
Antwort von neutaucher Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 16:50
Hallo,
nein mein ich nicht. Einfach auf die Startseite (Home) des TNet gehen, unten im Kasten
"Aktuelle Beiträge in unseren Foren" das Dritte von unten --> TNet News . Da steht es direkt daneben.

MfG

neutaucher
Antwort von Telemar-king Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 17:15
Aha. Dann gibt es die "News" und die "Neuigkeiten".
Antwort von kwm Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 18:15
Der Fragebogen ist aber schon recht lange hier eingestellt. Der Sinn eines solchen Fragebogen erschließt sich mir nicht. Habe aber auch das Glück selber nicht betroffen zu sein. Kenne auch keinen Taucher/Taucherin, welche betroffen sind. Persönlich halte ich eine solche Erkrankung für unvereinbar mit dem Tauchen.

Gut Luft,
Klaus
Antwort von neutaucher Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 18:32
Es gibt aber Menschen mit einer depressiven Erkrankung die Tauchen, teilweise sogar auf Medikamente eingestellt. Gab es auch schon Beiträge hier im Forum zu. Deswegen macht es durchaus Sinn mal zu schauen wie es diesen ergangen ist. Solche Umfragen können entweder die Sinnhaftigkeit von bestehenden Verboten belegen, möglicherweise aber auch deren Unsinnigkeit, bzw. zu einer differenzierten Abwägung beitragen.
Viel "Neins" beim Tauchen sind ja sind ja nicht durch Daten belegt sondern nur "Sicherheitsverbote" weil man nicht wirklich weiß was passiert. warum soll man nicht versuchen solche Dinge durch vorhandene Daten abzusichern. Auch wenn man sie dadurch gewinnt sie bei Leuten abzufragen die sich über diese Verbote hinweggesetzt haben.

MfG

neutaucher
Antwort von Telemar-king Registriertes Mitglied am 27.03.2008 - 19:27
Was sich mir nicht erschließt ist, dass nach GTÜM-Untersuchungsrichtlinien das Tauchen bei psychischen Erkrankungen ausgeschlossen ist (mein Taucharzt mir also keine Tauchtauglichkeit geben darf!!), im Fragebogen jedoch nach Erfahrungen beim Tauchen mit Antidepressiva gefragt wird. Also geht Dr. med Tim Piepho davon aus, dass psychisch Kranke "illegal" tauchen??
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 07:26
Genau das hatte ich - mit anderen Worten - in meinem zweiten Posting schon gesagt!

Nur: Was ist "illegal"? Die meisten Tauchbasen in warmen Ländern verlangen eh kein ärztliches Tauchtauglichkeitszeugnis (die "Selbstauskunft" genügt) und weiters könnte man bei der Untersuchung eine bestehende Störung auch verschweigen, oder sie wurde überhaupt noch nicht diagnostiziert, oder gar noch nicht selbst erkannt?

Ich stelle hier einfach mal in den Raum, dass es viele Taucher gibt, die unter solchen Störungen leiden und ich gehe noch weiter und behaupte, dass ein gewisser Prozentsatz der tödlichen Tauchunfälle provoziert ist - oder schlicht: Suizid!

Es ist mir klar, dass sich nur wenige hier outen werden. Oder vielleicht gar keine? Würde mich mal interessieren, wie groß der Rücklauf an Fragebogen bei Dr. med. Tim Piepho bis jetzt war?
Oder stellen wir die Frage einmal andersrum: Gibt es Menschen mit depressiver Erkrankung die genau deswegen tauchen? Als Selbsttherapie sozusagen?
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 07:58
"Es ist mir klar, dass sich nur wenige hier outen werden" -> nach einem Suizid ist das auch nicht so einfach

"Gibt es Menschen mit depressiver Erkrankung die genau deswegen tauchen? Als Selbsttherapie sozusagen" -> ich kenne ein Mädel, das dies macht, bei schönem Wetter, guter Sicht, nicht in dunklen Seen, nicht an Steilwänden, Aquariumtauchen sozusagen. Geht also sehr verantwortungsvoll damit um und es tut ihr augenscheinlich gut.
Antwort von Frank Z. Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 08:21
@jake-67 wie bist Du denn trauf?,
also die Taucher die ich so kenne sind vielleicht mal vor einem Tauchgang nicht gut drauf aber danach ist die Welt doch wieder in Ordnung. Tauchen an sich ist doch schon Antidepressiva
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 09:11
shuttle: Den Sarkasmus kannst Du für Dich behalten!

Was das Mädel betrifft: Wäre doch schön, wenn sich so jemand persönlich dazu äußert.

neutaucher hat oben darauf hingewiesen, dass es eine solche Diskussion schon mal gab - die war offensichtlich ergiebiger.
Hier klicken

Frank Z.: Wie ich drauf bin?? Ich bin betroffen und deshalb interessiert!

Und die Frage, ob jemand das Tauchen als Antidepressivum sieht habe ich oben schon gestellt.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 10:09
jake: war nicht sarkastisch / böse gemeint.

Das Beispiel hab ich gebracht, um die von dir erbetenen Erfahrungsberichte "anzukurbeln". Vielleicht geht es jemand ähnlich.

Also nichts für ungut.
Antwort von Frank Z. Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 11:20
Hallo Jake,
also Tauchen als Sterbehilfe, dass halte ich schon für ziemlich weit hergeholt, einfacher geht es doch mit dem Auto auf dem Weg zum Tauchplatz.
Im übrigen halte ich Menschen mit ernsthaften wirklich medizinisch diagnostizierten psychischen Störungen für tauchungeeignet.

alles gute für Dich
Frank
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 11:33
Alles klar shuttle -

Habe zwischenzeitlich noch den anderen Thread zu diesem Thema gelesen: Hier klicken

Es gibt also offensichtlich Betroffene und wichtiger: Betroffene, die sich nicht gescheut haben, öffentlich darüber zu diskutieren. Was mich etwas befremdet, ist die schiere Masse an teilweise oberlehrerhaften Kommentaren, die ausschliesslich von Nicht-Betroffenen, um nicht zu sagen "Unwissenden" kommen.

Mein Ziel ist es, eine Diskussion von und mit Betroffenen anzuregen, einen Erfahrungsaustausch meinetwegen. "Schlaue" Kommentare von selbsternannten Oberlehrern sind nicht das Ziel dieses Threads und daher unerwünscht. Seit den beiden Threads, die ich hier nochmals als links eingestellt habe ist nun doch einige Zeit ins Land gegangen und es wäre doch interessant, zu hören, wie es den einzelnen seither ergangen ist.

Und hier, in kurzen Sätzen, mein outing:

Ich leide seit vielen Jahren, zunächst nicht diagnostiziert, an psychischen Störungen. Seit etwa drei Jahren so viele Diagnosen wie konsultierte Ärzte: schwere, wiederkehrende Depression, bipolare Störung (manisch/depressiv) und Borderline war auch schon dabei.

Endlose Versuche mit den verschiedensten Medikationen - die meisten davon ließen mich unter der ganzen Palette der Nebenwirkungen, die auf den Waschzetteln als möglich angegeben waren leiden.

Getaucht bin ich trotzdem - als ich noch nichts von meiner Krankheit wusste (und ergo ohne Medikation) mit verschiedenen Buddies, wer auch immer mir von der jeweiligen Basis zugeteilt wurde und da waren oft Leute dabei, die Probleme bekamen und ich war derjenige, der denen "unter die Arme greifen" musste (meistens wurden mir von den Basen, vermutlich aufgrund meines Status (DM), eh immer die "Problem-Buddies" zugeteilt...).

Seit ich in Behandlung bin, tauche ich nur noch mit meinem Stamm-Buddy, meiner Lebensgefährtin, die absolut alles über meine Krankheit weiss und sich der Risiken bewusst ist. Sie findet z.B. gar nichts dabei, mit mir durch den berüchtigten Durchbruch im Blue Hole in Dahab zu tauchen, um nur einen prägnanten TG zu nennen (der regelmäßig wie ein akutes Antidepressivum auf mich wirkt).

Unter Medikation bin ich (noch) nicht getaucht (deshalb macht es für mich auch keinen Sinn, den Fragebogen des Dr. Piephe auszufüllen). Wie eingangs erwähnt, hatten die meisten Medikamente fast die gesamte Palette an Nebenwirkungen bei mir ausgelöst, so dass ich die immer wieder abgesetzt hatte. Als Veruchsmeerschweinchen sehe ich mich auch nicht - (Sarkasmusmodus an wie diese Medikamente unter Druck wirken, soll die Pharmaindustrie gefälligst selbst herausfinden (Sarkasmusmodus aus.)

Wir experimentieren derzeit mit einer neuen Medikation, die mir zu helfen scheint und auch kaum Nebenwirkungen hat. Ob ich damit tauchen gehen werde, lasse ich derzeit offen, da brauche ich erst umfassende Erfahrungswerte, vor allem unter Belastung und unter Stress. Wenn das Zeug dauerhaft hilft, dann fahre ich auf jeden Fall erst mal trocken auf 60 m, bevor ich entscheide, ob ich das ganze auch nass ausprobiere.

Bislang ist mein persönliches Fazit (ich sage hier DEUTLICHST: NICHT ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN!!!): Anspruchsvolle (und auch extreme) Tauchgänge wirken auf mich ganz eindeutig ANTIDEPRESSIV (und wenn sie nicht so anspruchsvoll sind, geht es mir trotzdem viel besser, als wenn ich nicht tauchen würde).

So, jetzt habe ich erstmal fertig! Vielleicht lesen ja doch andere Betroffene hier mit und schreiben auch mal etwas aus ihren Erfahrungen dazu.

Euer Jake
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 11:39
Nachschlag: Frank Z, Du wiederholst Dich!

Und dein Vergleich mit dem Auto auf dem Weg zum Tauchplatz hinkt gewaltig - denk mal drüber nach, dann kommst Du schon drauf, was ich meine.
Antwort von KLeiner Hans am 28.03.2008 - 12:03
Hallo
Möchte nur kurz meine Erfahrungen mitteilen die ich mit psychischen Erkrankungen bzw entsprechende Medikamente gemacht habe. Beide Tauchpartner haben mir vor dem Tauchgang über ihre Erkrankung nichts gesagt. So ruhig man vor und am Anfang des Tauchgangs war, entwickelten beide beide heftigste Reaktionen(wilkürlicher Notaufstieg der eine, Plötzliche Bewegungslosikeit der andere) ich hatte echt viel zu tun. Wohlgemerkt ich rede von zwei Tauchgängen mit jeweils einer Person(die sich nicht kennen). Nach dem Tg auf ihre Reaktionen unter Wasser angesprochen konnte man sich nicht erklären warum. Nach mehrmaligem nachfragen bekannte man sich zu seiner Erkrankung bzw Problem. Die eine Person war mir seit 17 Jahren bekannt und war nie aufallig gewesen. Für mich ist klar mit diesen Erkrankungen ist nicht zu spaßen und leider auch nicht zu tauchen. So leid es mir für die Tauchkameraden tut. Ist zu unkalkulierbar, die Reakzionen zu heftig.
Antwort von DerMitesser am 28.03.2008 - 14:06
@jake and @ Dr. Piepho, Eure Diskussion hier im taucher.net zu beginnen, ist ein guter Gedanke. Mehr Erfahrungsberichte und ausgefüllte Umfragezettel werdet Ihr sicherlich eher aus den einschlägigen Internet-Foren solcher Patienten bekommen ( -plattform.de, -selbsthilfe.de, -angehoerige.de, -netzwerk.de) Denn unter 10.000 Tauchern den einen Depressiven oder Borderliner zu finden ist sicherlich schwerer, als unter 10.000 Depressiven den einen Taucher?!
Antwort von Zwergenheld Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 15:01
Nach einem Schicksalsschlag, nehme ich seit kurzem leichte Antidepressiva. Habe noch nie Erfahrungen damit machen müssen... Tauchen möchte ich trotzdem ! Ich werde mich erst mal im Training (Hallenbad) versenken. Dann in einem kleinen See auf n paar wenige Meter, mal schaun ob´s geht ??? Natürlich nur mit einem erfahrenen TL, der mich kennt und Bescheid weiß. Das soll kein Suizid Versuch werden, ich will nur meinem Hobby nachgehen ! Gerne werde ich dann von dem TG erzählen. Ich kann mir nicht vorstellen daß ich anders Tauche als sonst? Ich hoffe ich werde nicht vom Gegenteil überzeugt...
Antwort von Haifischsuppe Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 15:31
Ich litt eine zeitlang, wie wohl fast jeder mal in seinem Leben unter Depressionen. Wie du bereits beschrieben hast jake, habe ich in dieser Zeit das Tauchen als besonders erholsam empfunden. Auch wie du beschrieben hast die tiefen Tauchgänge. Diese Minuten unter Stickstoffnarkose waren die einzigsten, in denen ich nicht von den Martern meines Geistes verfolgt wurde. Ich kann einem Tauchverbot für Depressive, wenn diese sich unter Wassser WOHL FÜHLEN aus eigener Erfahrung nicht zustimmen.
Antwort von crazy_Divers_Germany Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 16:33
Moin Ihr Leidensgenossen (Taucher)
versuche mal sachlich mich zu beteiligen an eurere Disskuss.
Erstmal Respekt vor den Menschen hier offen über Ihre Erlebnisse zu sprechen mit SSRI Med zu tauchen.
für die Laien SSRI (Selective Serotonin Reuptake Inhibitorist) eine mögliche Kombi von Psycho- Medis die der Betroffene nimmt meist 2-3 mal tgl, je nach Dosis und Art des Präperates um eine Serotoninhemmung oder Stimmungsaufhellung zu erreichen aber weil die Erklärung der Med in die Richrtung geht, das bei einer zB. MDE (bipolare Störung) sei es affektiv oder nicht , wobei man von einer endogenen Störung also von Innen ausgeht , soll heissen es fehlt ein Neurotransmitter meist Dopamin o.a.im ZNS (zentrales Nervensystem)bzw.Die rntsprechendenn Rezeptoren sind durch verschieden andere Möglichkeiten etwas lediert wie Drogen etc , was auf eine kleine Randgruppe von Patienten zutrifft.
Von Handelsname Remergil , Cipralex, Cymbalta oder anderen Neuroleptika steht nix im Waschzettel.
Aber wenn ich mir die Symptome ansehe als Bsp. Depression in all Ihren möglichen Facetten finde ich es bemerkenswert das die Betroffenen sich aufraffen aktiv etwas zu tun, was positive Impulse im Hirn ausschüttet Stichwort Glückshormone(Endorphine) und somit pos.Einfluss auf die Psyche nimmt.
Ich würde jeederzeit nach einer Kennenlernzeit mit Betroffenen tauchen.
@Frank Zynismus an ( Um Tauchen zu können musst du erst mal den Partner aus dem katatonen Stupor holen)Zyni aus.
Wünsche euch rege Beiträge und stabile Zeiten.


Die Paranodität lauert an jeder Ecke und springt dich an
Antwort von neutaucher Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 17:23
Sorry crazy Divers Germany, aber mit deinem wirren Beitrag hast du der Diskussion wohl eher einen Bärendienst erwiesen. Was wolltest du uns jetzt eigentlich genau zu den Medis sagen?

Ansonsten würde ich es mal so ausdrücken: Mit dir würde ich zur Zeit eher nicht tauchen gehen. Aber das kann ja wieder werden.

MfG

neutaucher
Antwort von neutaucher Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 17:32
Da fällt mir gerade noch was ein: Auch die hier schon zitierte GTÜM schließ Tauchen mit Depression nicht grundsätzlich aus. Auf der Liste der absoluten Kontraindikationen stehen dort schließlich nur die "endogene Depression" und die "manisch-depressive Erkrankung". Somit gibt es jede Menge Formen der Depression oder depressiver Episoden die nicht unter diese absolute Kontraindikation fallen und somit auch nach GTÜM nicht am tauchen hindern.
Dies nur zum nachdenken. Man kann nicht alles über einen Kamm scheren.

MfG

neutaucher
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 17:36
Meine Zustimmung, neutaucher!!

Einerseits sieht es so aus, als wüsste crazy, wovon er spricht, andererseits ist der Beitrag wirklich wirr (Absicht??).

Und von SSRI hatte im ganzen Thread noch keiner gesprochen....
Antwort von Frank Z. Registriertes Mitglied am 28.03.2008 - 17:45
@ crazy_Divers_Germany -- ne,ne ich hole bestimmt keinen aus so was raus, tauch dann doch lieber alleine

Ps. frage aber morgen beim Seminar "Tauchunfälle- verstehen, erkennen, verhinder!" mal den Fachmann Dr. med Claus-Martin Muth zu seiner Sicht der Dinge

dftt Frank
Antwort von ttm49 Registriertes Mitglied am 29.03.2008 - 02:33
Ich kenne nur 2 Personen, die an klinisch manifesten affektiven Störungen leiden - beides keine Taucher - und käme schon aufgrund deren Verhaltens "über Wasser" nie auf die Idee, soetwas wie einen Tauchgang mit ihnen zu unternehmen.

Mehr noch: Mir wäre es schon zu gefährlich, mit Leuten tauchen zu gehen, die nicht unter diagnostizierten psychischen Erkrankungen leiden, sondern einfach nur stark schwankende Stimmungen, geringe Affektkontrolle oder wunderliches Benehmen im allgemeinen zeigen. Dazu ist mir meine Gesundheit einfach zu wichtig, und die Möglichkeit, einen TG ausgerechnet mit Person X zu machen, zu unwichtig.

Aber ich würde niemandem vorschreiben wollen, das anders zu sehen und unter welchen Medikamenten auch immer zu tauchen, solange die Mittaucher informiert und einverstanden sind.
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 29.03.2008 - 13:45
Kleiner Hans: Solche, wie von Dir beschriebenen Erfahrungen, habe ich schon recht oft mit Tauchern gemacht, die nicht an psychischen Erkrankungen litten. Die waren einfach nur schlechte Taucher. Wo willst Du also genau die Grenze ziehen...?

DerMitesser....hat hier einen durchaus nicht von der Hand zu weisenden Vorschlag gemacht! Hätte ich auch selbst draufkommen können - Danke!

Zwergenheld: Kein schlechter Plan, aber es kommt schon darauf an, welches Mittel Du nimmst und welche Wirkung es (insbesondere auf Dich) hat. Beobachte dies genau, sprich mit Experten und verfolge Deinen Plan. Wäre schön und hilfreich, wenn Du regelmässig berichtest.

Haifischsuppe: Hättest Du vielleicht mehr Details? In der Gruppe getaucht oder solo? Medikation? Meinung des Buddies?

ttm49: Mit Verlaub: Woher nimmst Du die Arroganz aus Deinem zweiten Absatz? Mindestens die Hälfte aller Taucher, die man so im Urlaub auf verschiedenen Basen oder Tauchbooten trifft, fallen in eine der von Dir beschriebenen Kategorien (einschließlich vieler Guides...)

Frank Z: Wäre schön, wenn Du posten könntest, was Herrn Dr. Muth`s Sicht der Dinge ist.

Ich bin der Überzeugung, man kann und SOLL mit Depressionen tauchen, so lange man es verantwortungsvoll tut und wenn es einem dabei besser geht! Verantwortungsvoll bedeutet für mich, nur mit einem informierten Buddy oder solo zu tauchen. Wenn ich verrecken will, dann gehe ich garantiert alleine runter!
Antwort von Haifischsuppe Registriertes Mitglied am 29.03.2008 - 15:39
@jake
In Gruppen tauche ich möglichst nie, das hasse ich(wie will ich mich da entspannen). Ich bin entweder mit einem Buddy getaucht, oder Solo(solo nur bis 35m).

Medikamentation weiß ich nicht, da ich diese nicht so lange genommen habe. Ich weiss noch nicht einmal mehr ob ich unter Medikamenteneinfluss getaucht bin.

Ich wollte dir eben nur zustimmen, dass unter dem Einfluss der Stickstoffnarkose ein Zustand der völligen Entspanung auftritt (hätte S. Gautama damals einen Tieftauchgang machen können, hätte er sich den ganzen Meditierkram sparen können^^...)
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 29.03.2008 - 17:05
Schmunzel (Siddhartha Gautama)...nette Anmerkung.

Stickstoffnarkose ist bedauerlicherweise unberechenbar, will sagen kann auf jeden einzelnen völlig unterschiedlich wirken. Wenn die Birne leicht wird oder Luft anfängt wie flüssiges Metall zu schmecken, mag das ja noch ganz lustig sein, aber spätestens wenn du vor lauter Sehstörungen die Maske abnehmen willst, um deinen Tiefenmesser oder Bottom Timer oder Comp besser sehen zu können, wird`s hinten höher als vorn...:

I can see where you`re coming from, aber mit Sticksoffnarkose zu "spielen" kann - je nachdem, wie weit man es treibt - schon verdammt nah am russischen Roulette sein. Nicht, dass ich auch einen gewissen Grad an Narkose wie von Dir beschrieben schon geschätzt hätte, aber das kann auch ins Auge gehen...
Antwort von ttm49 Registriertes Mitglied am 29.03.2008 - 20:11
@jake: Nenn es wie Du willst, es ist schlicht mein gutes Recht mir auszusuchen, mit wem ich Tauchen gehen will.

Und ja, Du hast recht, dass auch eine Menge Leute, die man als Gäste auf Tauchbooten trifft, und selbst manche Guides wunderliches Benehmen zeigen.

Genau deshalb fahre ich mit mir bekannten Leuten in den Tauchurlaub und tauche mit Basen, bei denen ich keinen Guide aufgenötigt bekomme.
Antwort von crazy_Divers_Germany Registriertes Mitglied am 30.03.2008 - 09:45
Sorry für den wirren Schreibstil musste es selber schreiben
Wollte nur darauf hinweisen das es bei bestimmten Medikamenten nicht zu einer neg.Beeinflussung der Tauchtauglichkeit kommt, (in Hinblick auf Kontrollverlust) wie o.Genannte zum Teil.

@ttm49 i glaub es würde dich wundern wie viele Menschen in D mit einer nicht diagn. Persönlichkeitsfehlentwicklung durchs Leben gehen
und das durchaus erfolgreich.

@neutaucher
Der Terminus der endog.Depress und auch die Bipolare also MDE setzen vorraus das man sie diagnostisch festmacht, da aber ein Umdenken stattfindet was so.g.endogene oder exogene Depri angeht . aber das führt hier zu weit.
Und danke,das du glaubst es gibt noch Hoffnung
Aber sorry wir kommen unter H2o nicht zusammen

Antwort von Haifischsuppe Registriertes Mitglied am 30.03.2008 - 13:33
@jake natürlich nicht übertreiben, aber mit der Zeit kennt man seinen Körper recht gut, auch die Symptome des Tiefenrausches. So weit, dass die Luft nach Sauerstoff schmeckt oder Sehstörungen auftreten habe ich es noch nicht getrieben. Die Dosis macht das Gift^^.
Antwort von Frank Z. Registriertes Mitglied am 31.03.2008 - 16:36
@jake -Hallo,
also das Seminar mit dem Dr. Muth und Bio Ulli kann ich nur zu 100% weiter empfehlen. Die beiden machen echt Spaß! Der Tag war so vollgestopft, dass ich zumindest zu den Depressionen keine Anfrage stellen wollte und konnte. Aber eins ist mir klar geworden, so gut das Tauchernet bei technischen Fragen, Reisen, Tauchspots etc. ist, bei mediziniscnen Problemen gibt es nur eine Wahl die wirklichen Fachleute.
Zu diesem Zweck hier mal die nächsten Termine mit Dr. Tim Piepho(P), dass ist der mit dem Fragebogen, den kannst du dann ja direkt sprechen: Hier klicken
Ich bin mir sicher da bekommst Du am ehesten fundierte Antworten., alles andere hier ist vermutlich spekulativ und ohne wirklichen Wert.

In diesem Sinne dir und deinem Buddie noch viele entspannte Tauchgänge in bester gehobener Stimmung

Frank
Antwort von Anonymus1 am 12.04.2008 - 15:49
Tauchen unter Antidepressiva – eine persönliche Erfahrung

Ich bin weder Arzt noch Psychiater oder Psychologe sondern nur ein Betroffener, der seit Anfang 2007 unter bipolarer Störung (manische Depression) leidet. Daher berichte ich hier nur als Betroffener von meinen Erfahrungen, warne vor dem Nachahmen, und lehne jegliche Verantwortung ab. Zu meiner Person: ich bin Ende 40, Taucher seit Anfang der 90er, mit knapp 500 TG, davon die meisten in warmen Gewässern (Karibik, indischer Ozean, Südostasien, Rotes Meer), viele TG habe ich auch jenseits der 40 m Marke gemacht, der tiefste führte mich mit Pressluft auf 56 m (Nicht Nachahmen!). Tiefenrausch hatte ich bisher einmal, vor meiner Erkrankung, bei einem läppischen 30 m TG, am Abend vorher wenig geschlafen, relativ viel getrunken, leider zuwenig Wasser (auch das solltet Ihr nicht nachmachen!). Mit anderen Worten ich kenne durchaus die Tiefenrausch Symptome. Medikation seit Anfang 2007: Cipralex 10 mg (morgens und abends), Quilonrom retard (Oblong 450 mg, morgens und abends 11/2 Tabletten), Trittico (Trazodone, 100 mg abends). Diese Medikation habe ich auch beim Tauchen beibehalten. Ich bin seit über einem Jahr nicht sonderlich trainiert, hab auch keinen Tauchclub zum wöchentlichen Training mehr, hab 5 kg über Idealgewicht angesetzt. Meine Voraussetzungen waren die schlechtesten, die ich je vor einem Tauchurlaub hatte). Meine Tauchtauglichkeitsuntersuchung war zudem abgelaufen, ich war bei einem neuen Arzt, meine Medikation gab ich nicht an (ich wollte unbedingt in den Tauchurlaub), bekam problemlos meinen Schein. Beim Einchecken in der Tauchbasis auch kein Wort über mein Problem. Checkdive: mir war bang, aber als ich knapp unter 30 m eine Weile tauchte, wusste ich ES GEHT! Ich habe in Folge in 12 Tagen 20 TG im Indischen Ocean gemacht, Pressluft, Tiefe max. 34 m, Tauchen meist 1 h (12 L Flaschen). Ich ließ jedoch bei besonders brenzlichen morgen TG (z.B. tief & starke Strömung) die Tabletten am Morgen weg, tat das aber jeweils nur an 2 aufeinander folgenden Tagen, da ich Sorge hatte, wieder „auszuticken“. FAZIT: ich bemerkte dass bei den TG ich etwas langsamer reagierte und wahrnahm als normal unter Wasser, es war jedoch niemals störend oder beängstigend. Ich war ruhiger. Bevor meine Depri massiv ausbrach waren natürlich schon Symptome da, die ich nur nicht wahrnahm oder wahrnehmen wollte. Ich hatte 2005 und 2006 ab und an Ängste bei TG, die nun absolut nicht da waren. Trotz dieser „Dämpfung“ in der Tiefe war es aber kein Tiefenrausch, denn die Symptome kenne ich. Ich habe einen traumhaften Tauchurlaub verlebt, ich war mit Freunden & Bekannten (wissen nichts von meiner Depri) fast so wie früher, und jetzt nachdem ich mir bewiesen habe, dass ich mit den „pillen“ Tauchen konnte, geht es mir insgesamt viel besser. Dennoch Achtung! Was ich geschrieben habe gilt nur für mich, meine Medikation, und meine Tauchprofile und kann bei anderen Personen, Medikationen und Umständen ganz anders und ggf. gefährlich sein, meine Erfahrungen sollen weder Anleitung sein, das auch zu tun, noch ein Persilschein für Tauchen unter Antidepressiva sein.

Noch eine Ergänzung,
1) Taucharzt Verschweigen oder nicht ? Tauchärzte haben eh sehr unterschiedlichen Background, d.h. einer der mit dem Thema schon mal konfrontiert war, gibt Dir evtl. Tauglichkeit, ein anderer evtl. nicht weil er das Thema nicht kennt und Schiß vor einem Fehler hat (welcher Arzt hat schon die Zeit die einschlägige Literatur dazu zu lesen....). Wenn Du zu 3 Ärzten gehst, bekommst Du ggf. von einem den Schein. 2) Tauchbasis: Verschweigen oder Nicht? Eigentlich kann es der Basis egal sein, denn Du unterschreibbst sowieso den Persilschein, der die Basis von allen Pflichten entbindest. Dennoch könnte es auchmal besorgte Leute geben, die nicht nur Dein Kohle wollen, und die Dir dann einen Strich durch die Rechnung machen. Stell Dir vor, Du hast 3000 Teuro für die malediven bezahlt, geile Insel, super tauchplätze, und dann heißt es, nee bei uns kannste mit Deiner Macke nicht tauchen. 3) Wegen 1) und 2) habe ich mich letztendlich fürs verschweigen entschieden.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 12.04.2008 - 16:55
Interessanter und gut beschriebener Erfahrungsbericht, der gut die "Nöte", auch Entscheidungsnöte eines Betroffenen beschreibt. Vielen Dank für die ehrlichen Worte.
Ich empfehle jedoch, wenn möglich, einen vertrauten Buddy ins Vertrauen zu ziehen und diesem Tauchen, der im Falle eines Falle weiß, wie er reagieren muss.
Alles Gute
Antwort von jake-67 Registriertes Mitglied am 15.04.2008 - 16:17
Klasse Erfahrungsbericht, Anonymus - genau so hatte ich mir Antworten in diesem Thread vorgestellt!

Schön, dass es für Dich funktioniert, mit den "Pillen" zu tauchen. Ich hatte mich bis jetzt noch nicht darangewagt, unter Medikation zu tauchen. Ich fürchte besonders die dämpfenden Präparate, denn ich möchte meine Wahrnehmung und Reaktionszeit unter Wasser nicht beeinträchtigt wissen...
Auf Lithium war ich noch nicht und bin, ehrlich gesagt, auch sehr skeptisch. Mit deinen nur 5kg Gewichtszunahme bist Du offensichtlich noch gut davon gekommen.


Danke nochmal für Deinen Bericht. Deiner Ergänzung schliesse ich mich übrigens 100%ig an - und dass ich shuttle`s Empfehlung zustimme, hatte ich weiter oben schon gepostet:

Zitat: "Seit ich in Behandlung bin, tauche ich nur noch mit meinem Stamm-Buddy, meiner Lebensgefährtin, die absolut alles über meine Krankheit weiss und sich der Risiken bewusst ist. Sie findet z.B. gar nichts dabei, mit mir durch den berüchtigten Durchbruch im Blue Hole in Dahab zu tauchen, um nur einen prägnanten TG zu nennen (der regelmäßig wie ein akutes Antidepressivum auf mich wirkt)." Zitat Ende

Ich habe 2 relativ neue Präparate auf meiner Versuchsliste (relativ neu bezieht sich in diesem Fall darauf, dass die ursprünglich für andere Symptome entwickelt wurden, aber seit kurzem auch zur Behandlung bipolarer Störung eingesetzt werden): Seroquel, ein atypisches Neuroleptikum (damit habe ich schon erste und auch recht positive Erfahrungen, allerdings nicht beim Tauchen) und Lamictal (Lamotrigin - ein Antiepileptikum, welches seit 2003 auch zur Behandlung von bipolarer Störung eingesetzt wird).

Vielleicht gibt es ja jemanden, der Erfahrungen (auch beim Tauchen) mit diesen Präparaten hat?

@Frank Z.: Schade, aber die nächsten Seminare von Dr. Piepho sind alle mehr als 600 km von meinem Standort entfernt. Wenn sich mal etwas ergibt, werde ich hingehen.

Es grüßt Euch alle

Jake
Antwort von crazy_Divers_Germany Registriertes Mitglied am 02.05.2008 - 01:13
@ Jake

echt Klasse Beitrag Hut ab.
Habe mal mich durch die Rote Liste gewurstelt und bis auf die "normalen" NW eines Medikamentes zur Behandlung von epileptischen Krampfanfällen wie es eben Lamotrigin ist, habe ich nix gefunden bis auf evtl neurologische Symptome wie Doppelsehen bzw Schwindel beim Führen von KFZ.(Frage Reaktionszeit bedingter Schwindel oder ständig)
Wie sich das evtl unter verändertem Umgebungsdruck bemerkbar macht kann dir am genauesten aber nur ein Facharzt sagen denke da an eine Kombi von evtl Neurologe+Taucharzt oder Anästhesist mit neurointensiv Erfahrung.
2 te Frage wäre bei evtl Hautausschlag wie dann noch ein DCS erkennen,wenn die Haut bereits durch den Ausschlag verändert ist?
(Fragen die mir durch den Kopf gehen)
und zum Quetiapin hast du da verlässliche INfos weil in Zusammenhang mit v.dir beschriebener Therapieform
Auszug:"Anw.: Behandl. der Schizophrenie. Behandl. von mäßigen bis schweren manischen Episoden. Es konnte nicht gezeigt werden, daß Seroquel das Wiederauftreten manischer od. depressiver Episoden verhindert.

Sieh es nicht als Verunsicherung vielmehr stell ich mir Fragen?in Hinblick auf Wechselwirkung beider Präperate unter verändertem Druck im ZNS.
Wünsche trotzdem unbeschwerte Tauchgänge .

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