Tauchen mit Titanplatten im Unterkiefer ungefährlich? Abgesandt von luzie-zs am 17.01.2008 - 13:25:
Hi an alle,
ich wollt mal fragen ob das Tauchen mit Titanplatten (2 Stk) im Unterkiefer gefährlich ist? ich hatte letzten Sommer einen Fahrradunfall und brach mir den Unterkiefer.Jetzt habe ich diese Platten drin& bin etwas besorgt ob ich wieder so unbeschwert tauchen kann wie früher?!
kennt sich damit vlt jemand aus??
Liebe Grüße,
Anja
Antwort von kwm am 17.01.2008 - 13:42 Dem Titanimplantat ist es egal ob Du über oder unter Wasser bist.
Also, wenn das Implantat so eingewachsen ist, das im Kiefer keine Hohlräume entstanden sind, dann ist das kein Problem. Ob es Hohlräume gibt, merkst Du beim Abtauchen sofort (Schmerz). Oder CT machen lassen, dann sieht man es.
Gut Luft,
Klaus
Antwort von Tommys am 17.01.2008 - 14:01 Hallo luzie-zs,
ich habe Titanfixateure im Rücken, vom BWK 12 auf LWK 2. Tauchen ist bei kein Problem. Es wurde natürlich schon nachkontrolliert ob alles gut verwachsen ist oder nicht. Bei mir ist das natürlich wichtiger als bei Dir, weil bei mir die Wirbel halten müssen.
Ich an Deiner Stelle würde mir keine Gedanken machen. Gehe mal zu Deinem Zahnarzt / Kieferchirurgen, der kann Dir genau sagen ob es möglich wäre mit der Lufteinschließung im Kiefer oder nicht und ob alles gut verwachsen ist.
Ansonsten schreibe mal an DAN, Aquamed, Tauchen oder Unterwasser. Vielleicht können die Dir helfen oder zumindest sagen wie bei anderen die OP und der Heilungsverlauf gelaufen ist und ob Du Tauchen kannst oder nicht.
Happy Bubbles.
Tommy
Antwort von Tommys am 17.01.2008 - 14:03 was vergessen: Ich würde wenn das OK da ist, erstmal ins Schwimmbad gehen.
Happy Bubbles.
Tommy
Antwort von luzie-zs am 17.01.2008 - 15:30 danke Tommy und kwm für eure antworten.
@tommy: na mein zahnarzt und keiferchirurgen hab ich schon gefragt, die sagen immer nur das sie einen solchen fall noch net hatten und es net genau wissen. Find ich auch toll.
Aber danke für die Tips, ich werde mal die o.g. vereine&zeitschriften anschreiben, mal sehen was die sagen. ich werde auch mal den test im schwimmbad machen.
Euch auch Gut Luft...
Anja
Antwort von shuttle am 17.01.2008 - 15:45 Titan ist sehr korrisionsbeständig, passt also gut
War jetzt ein gag, es spricht nichts dagegen. Mein Freund ist Zahnarzt und Taucher, hab eben mit ihm telefoniert, er empfiehlt auch lediglich auf Lufteinschlüsse zu prüfen, geht jedoch nicht davon aus, dass dies ein Problem darstellt. Nur zur Sicherheit.
Klaus: Lufteinschluss, Schmerzen beim ABtauchen?
Antwort von Bussy am 17.01.2008 - 19:33 Hallo <Luzie-zs,
hatte vor zwei Jahren eine Unterarmfraktur mit Platinschiene, laut Marca Röschmann von Aquamed, Tauchverbot. Stickstoff könnte sich am Metall eher ablagern und zu einer Knochennekrose führen, d. h. Knochen hinterher irreparabel geschädigt. Erst als das Metall wieder raus war bestand mein Versicherungsschutz bei Aquamed wieder. Frag lieber mal einen Spezialisten.
lieben Gruß Bussy
Antwort von shuttle am 17.01.2008 - 19:43 Bussy, erstaunlich und guter Hinweis.
Wie kam es zu diesem "Tauchverbot" bzw. zur Diskussion mit Röschmann und wer (welche Fachrichtung) ist "Spezialist" für diesen Fall? Findet sich in den GTÜM Frichtlinien ein Hinweis auf eine diesbezügliche Kontraindikation?
Antwort von tica am 18.01.2008 - 08:02 Zitat:
"Stickstoff könnte sich am Metall eher ablagern und zu einer Knochennekrose führen, d. h. Knochen hinterher irreparabel geschädigt. Erst als das Metall wieder raus....".
Das wuerde bedeuten, dass tausende von Patienten mit z.B. Zahnimplantaten Tauchverbot haetten.
Kann ich mir nicht vorstellen. Ferner wuerden auch viele z.B. im Flieger Probleme kriegen, falls es Lufteinschluesse gibt.
Antwort von gunther am 18.01.2008 - 09:19 Hi N2 lagert sich nicht im Metall ab, dazu sind die Drücke viel zu gering.
ACHTUNG: Es lagern sich Gase an der Metalloberfläche ab. Vermutlich gilt ein TAUCHVERBOT!!
Unbdingt mit Facharzt absprechen.
Gunther
Antwort von Tom2424 am 18.01.2008 - 12:36 Bestätigung von gunther,
Kurzfassung: Alles O.K.
Das mit der Knochenekrose ist ein Oberschmarrn. zum Rest: "Lufteinschlüsse" nach so einer OP gibt es nicht!!!(wenn der Heilungsverlauf normal ist) Auch ein CT zur Absicherung ist , sorry, Blödsinn.
Also vergiss Deine Bedenken und geh tauchen.
Tom (tauchender Zahnarzt)
Antwort von whaleshark am 18.01.2008 - 20:00 Hai
bin mir ziemlich sicher, dass ich mal etwas über Implantate gelesen habe und zwar, dass es möglich wäre, dass sich beim Auftauchen Blasen an dem Implantat bilden "könnten"
der Bericht war von einem Tauchemedizineraber ich weiß nicht mehr von wem oder wo
Antwort von Tommys am 18.01.2008 - 20:51 @Tom2424
Na dann ja auch ich beruhigt sein, denn es müßte ja gleich sein. Ich kann / konnte es mir zwar nicht vorstellen, aber man weiß ja nie.
Danke,
Tommy
Antwort von Bussy am 19.01.2008 - 00:35 Antwort von Bussy,
hallo Leute, mußte in dem Zeitraum zur Tauchtauglichkeitsuntersuchung und Marco Röschmann wußte davon weil ein Bekannter von Ihm mich mit meinem Motorrad auf der Autobahn abgeräumt hatte. Ich will niemand das Tauchen verleiden, aber er hat mir auch Fotos in seiner Datenbank gezeigt wie das ausgehen und aussehen kann. Seine Aussage war deutlich und ist auch bei Aquamed vermerkt, keine Tauchtauglichkeit solange das Metall noch im Unterarm ist. Ich weiß nicht wie häufig das auftritt, aber Dr. Muth aus der "Tauchen" hatte kurz danach auf einen Leserbrief mit ähnlicher Frage geantwortet und das ganze für unbedenklich erklärt, worauf ich Marco natürlich nochmal ansprach. Sein Kommentar," damit lehnt sich jemand aber ganz schön weit aus dem Fenster". Auch im Krankenhaus gab es sehr unterschiedliche Meinungen dazu und ich hab weiß Gott jedem der einen weißen Kittel trug Löcher in den Bauch gefragt. Fakt war aber, ich bei aquamed versichert und dort nicht tauchtauglich gemeldet. Ich hätte nämlich in der Zeit bis zur Metallentfernung auch gerne getaucht.
Liebe Grüße Bussy
Antwort von Bussy am 19.01.2008 - 00:47 Nachtrag an shuttle,
Ich dachte Marco als Druckmediziner ist Spezialist in solchen Fällen, auf jeden fall hatten Chirugen überhaupt keine Meinung dazu und ein befreundeter Internist meinte das Fachgebiet würde zur Überdruckmedizin gehören.Ich mußte mich nach der Aussage von Marco richten, da selbst ein Orthopäde ratlos war.
Lieben Gruß Bussy
Antwort von shuttle am 19.01.2008 - 09:47 Hallo Bussy,
vielen Dank für die weiteren Infos. Röschmann ist bekannter Mediziner, keine Frage. Überrascht wirklich. Ich tippe mal drauf, dass die überwiegende Anzahl der Tauchmediziner die Tauchtauglichkeit bestätigen würde. Es findet sich in der Literatur diesbezüglich nichts, bzw. ich hab nichts gefunden. Hab die Frage auch mal bei der Tauchersprechstunde eingestellt. Werde das mal weiterverfolgen.
Antwort von luzie-zs am 19.01.2008 - 11:21 Hallo an alle Tauchfreunde, ooohh man da hab ich ja ein riesen Disk. Thema angefangen, aber vielen Dank das Ihr mir alle helfen wollt @Bussi: Bitte halt mich mal auf dem Laufenden was bei der Tauchersprechstunde herauskommt, ok?
Ist das die in Heidelberg?
LG an alle
Anja
Antwort von Bussy am 19.01.2008 - 12:02 das einzige was mir noch einfällt, ich bin Trimix brevetiert und natürlich auch entsprechend oft damit unterwegs(wohne in der Nähe von Hemmoor), aber die Aussage betraf alle Tauchgemische, wäre ja auch sehr interessiert an einer abschließenden Aussage mit entspechender Risikoeinschätzung, für mich war damals klar ohne Versicherung und mit dem unguten Gefühl das etwas passieren kann habe ich aufs Tauchen verzichtet. Shuttle, wenn du was hörst, stell bitte rein, vielen Dank und liebe Grüße Bussy
Antwort von shuttle am 19.01.2008 - 12:17 das ist die in Heidelberg, Dr. Klingmann, ja.
Mach ich. Und rede auch noch mit ein paar bekannten Tauchmedizinern. Grüßle
Antwort von tica am 19.01.2008 - 18:27 Okay, gehen wir davon aus, dass sich beim auftauchen Blasen an den Implantaten bilden. Und was passiert dann? Explodieren die Dinger? Fallen einem nach dem Tauchgang alle Zaehne raus??
So ein Mumpitz Woher sollen diese Blasen denn ueberhaupt kommen? Eventuell durch Blutgefaesse! Implantate sind aber nicht durchblutet sondern bilden mit dem Knochen nach der Einheilung eine kompakte Verbindung. Nennt sich Osteointegration.
Falls es Mediziner gibt, die der Meinung sind, dass Titan oder Edelstahl bei Tauchgaengen zur Nekrose des Knochens fuehren, dann gehe ich stark davon aus, dass es fuer die Chirurgen z.B. auf dem Beipackzettel der jeweiligen Miniplatten, Titanimplantaten u.a. eine Hinweis auf Tauchverbot gaebe. Oder es wuerde bei Fortbildungen extra darauf hingewiesen werden.
Es ist nirgendwo wissenschaftlich bewiesen, dass es zu solchen Reaktionen kommt. Oder?
Am Besten laesst man das tauchen in der Reha-Zeit und es passiert ganz sicher nichts.
Ps. Wie verhaelt es sich mit z.B. Brustimplantaten??? Darf man damit tauchen? Oder fliegen??? Die sollen doch auch regelmaessig explodieren? Arme Pam...
Antwort von shuttle am 19.01.2008 - 22:59 Wie aus meinen Posts ersichtlich, erstaunt mich die Aussage der Tauchuntauglichkeit auch. Als Nichtmediziner (auch wenn eine gewisse medizinische Grundbildung vorhanden) die Aussage eines anerkannten Tauchmediziners als Mumpitz abzutun ohne die zugrunde liegende Bergündung zu kennen, ich weiß nicht recht. Ich hinterfrage gerne und bilde mir eine abschließende Meinung nach Vorlage aller Fakten. Na, scheun wir mal.
Antwort von Bussy am 20.01.2008 - 12:53 hallo Tica meinst du nicht ich kam mir auch blöd vor als ich das gehört hatte, zumal ich zwischenzeitlich schon einmal tauchen war. Deswegen wäre ich auch sehr an einer Aufklärung interessiert. Ich wollte Anja keine Angst machen oder irgend jemand verunsichern, ich gebe nur die Fakten wieder, die ich erlebt habe. Da ich selbst nur Ingenieur und kein Mediziner bin, von denen mir aber auch keiner eine klare Antwort geben konnte, muß ich davon ausgehen das die Aussage von Marco nur aus dem Wissen im Bereich der Überdruckmedizin heraus getroffen werden konnte. Ich wurde im Zentralkrankenhaus Bremen-Mitte operiert und vom Stationsarzt bis zum Oberarzt war niemand in der Lage eine bindende Aussage zu treffen, mit der ich hätte etwas anfangen können.
Ich wünsche nur allen, das Ihr nie in der Situation seit, gerne tauchen zu wollen und mit der Unsicherheit behaftet das die Gesundheit mehr als üblich darunter leidet.
Bussy
ach ja liebe Grüße an alle die hier Interesse gezeigt haben, werde Marco nächste Woche noch mal anrufen und mir die genaue Begründung geben lassen, vielleicht hilft das weiter.
Antwort von luzie-zs am 20.01.2008 - 17:13 Hallo Bussi und all die anderen,
ich verstehe Bussi auch, denn ich habe ich meinen Operateur und den Chefarzt gefragt, von den kommt aber nur: Ja geh tauchen, es gibt mir aber net wirklich die Gewissheit das die ueberhaupt eine Ahnung ham wie sich das Metall verhält wenn es Druck von 40meter wassertiefe aushalten muss. Sie sagten auch, das sie so einen Fall noch net hatten, es habe Sie noch nie jmd gefragt ob man mit Titanplatten unbedenkliich tauchen gehn kann.
Das Traurige an allem ist auch noch, dass diese Platten für immer drin bleiben sollen, wenn ich keine Schwirigkeiten damit habe, da es zu gefährlich ist diese wieder rauszunehmen, da dann der Gesichtsnerv wieder enorm in gefahr waere und das Risiko, sagten die Ärtze, solle ich net nochmal freiwillig eingehen.
Anyway, vielen Dank für eure Meinungen.
Und Bussi halt mich auf dem laufenden was da noch rauskommt wenn du den Röschmann fragst.
LG, Anja
Antwort von whaleshark am 20.01.2008 - 20:01 Hailuzie-zs,
Du sagtest >>.... wie sich das Metall verhält wenn es Druck von 40meter wassertiefe aushalten muss.<<
Ich denke es geht hier weniger darum, dass diese Implantate (Titan) zerstört oder beschädigt werden könnten.
Was ich mir übrigens nicht vorstellen kann.
Sondern darum, dass sich diese implantierten "Metalle" in irgendeiner Art negativ auf den Organismus auswirken könnten.
Wenn Dir ein OA oder ein CA sagte, dass Du Tauchen gehen kannst Tja, dann kannst Du sie ja bitten, dass sie dir das bitte schriftlich geben möchten Ich denke, dass es schwer ist jemanden zu finden der mit seinem Namen dafür gerade steht.
Ich persönlich würde Tauchen wenn es keine Probleme mit der Einheilung etc. gibt.
Eventuell etwas konservativer aber ich würde wieder tauchen.
Und innerhalb der Ausbildung für Ärzte bei der GTÜM wird das Thema "osteointegrierte Implantate " schon angesprochen.
Also eventuell auch mal dort nachfragen wenn man sich unsicher ist.
Antwort von Bert Rudeck am 21.01.2008 - 07:11 Wenn man einen Löffel in ein Glas Mineralwasser stellt, lagern sich Gasbläschen an der Löffeloberfläche ab.
Dieser Effekt kann während der Entsättigung auch bei im Körper verbauten Metall- und Kunststoffmaterial auftreten.
Diese Gasbläschen können dann im weiteren Verlauf ggf. Ursache für Dekovorfälle sein.
Implantate sind, wenn sie gut eingeheilt sind, kein Tauchhinderungsgrund, man sollte aber konsevativer tauchen um Risiken zu minimieren.
Gruß
Bert
Antwort von tica am 21.01.2008 - 10:09 shuttle,
ich habe mich mit "Mumpitz" auf die Blasenbildung an/auf/in Zahnimplantaten bezogen.
Antwort von Bussy am 21.01.2008 - 11:25 Aussage von Dr. Erb/Aquamed
So wie von Bert beschrieben kann jeder im Selbstversuch nachvollziehen was passiert,Gase neigen dazu sich an Grenzflächen anzulehnen und dort auszuperlen, für Gelegenheitstaucher kein Problem 5 - 10 im Jahr, sieht aber im Urlaub schon anders aus, 2/3 Tg pro Tag und das 10 Tage lang kann durchaus schon zu einer Blasnansammlung am Knochen beziehungsweise Metall führen, da das Metall ja an anderen Knochen, meist durch Schrauben verbunden ist besteht auf jeden Fall ein Risiko.
Liebe Anja, die Nr. von Aquamed in Bremen ist 0421/222270, außerdem befindet sich Marco Röschmann im moment auf der Boot am Stand von Aqumed und wird dir sicher gerne Fragen beantworten. Bei Vieltauchern, in jedem Fall solange das Metall im Körper ist "nicht Tauchtauglich".
Liebe Anja, hätte gerne einen Irrtum meinerseits zugegeben um dir bessere Nachrichten zu senden, aber bei Gesundheit, weißt du ja selbst, geht man auf Nummer sicher, setz dich doch mal mit einem Überdruckmediziner in Verbindung, es läßt sich bestimmt eine für dich befriedigende Lösung finden.Sorry
Liebe Grüße Bussy
Antwort von Tommys am 21.01.2008 - 13:31 Hi,
in Deutschland wegen Tauchausbildung und Fun Tauchen aber auch im Ausland gehe ich oft Tauchen. Auch 3-4 Tauchgänge pro Tag und 40-62m waren bei mir bisher nie ein Problem. Auch die Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach GTÜM bei einem dafür ausgebildetetn Mediziner, der von meiner Behinderung und den Titanfixateuren im Rücken weiß, war kein Problem.
Ist das vielleicht wieder eine Sache wo sich die Mediziner nicht einig sind?
@Bert Rudeck
Ich denke das mit dem Löffel kannst Du nicht vergleichen. Es ist kein Gewebe um den Löffel herum.
Das wichtigste ist, denke ich, so langsam wie möglich auftauchen.
Soweit ich weiß, gibt es sowieso noch keine Langzeitstudien von Tauchern. Was man aber heute schon weiß ist, daß bei Tauchlehrern/Guides, alle Taucher mit 400-600 Tauchgängen im Jahr, nach ungefähr 10 Jahren die Knochen wie Schweizer Käse aussehen.
Da kommt dann wieder die Frage: Ist Tauchen gesund? Wahrscheinlich nicht, aber es ist SAUGEIL!!!
Happy Bubbles.
Tommy
Antwort von FrieDaJo am 27.01.2008 - 14:58 Ich habe seit 1992 eine Titan-Platte unter dem rechten Knie, mit dieser wurde damals mein abgerissenes Innenband fixiert. Die Ärzte damals überließen mir die Wahl ob ich es entferne oder belasse wo es ist........ich habe es gelassen wo es ist , weil keine Lust hatte mich nochmal unter das Messer zu legen. Die Platte ist sehr gut eingewachsen und mit der Knochenhaut überzogen.....habe bis dato keine Beschwerden beim Tauchen gehabt.
Gruß Daniel
Antwort von Marco Röschmann am 07.02.2008 - 08:35 Hallo,
hab leider jetzt erst von diesem Forum erfahren und da ich weiter oben zitiert wurde, wollte ich nur kurz darauf eingehen:
Bei großen und stützenden Endoprothesen (=Nägel, künstliche Knie- oder Hüftgelenke) soll man nicht mehr tauchen, weil die Prothesen nach Untersuchungen der BSAC früher an Haltbarkeit verlieren, da sie häufige Stickstoffbelastungen an den Grenzflächen Prothese-Knochen stattfinden. Bei Kunstmaterialien, die z.B. nach einer Verletzung (z.B. Schrauben bei Kreuzbandriss oder bei Knochenplatten nach einem Bruck) eingebracht wurden kann man sie durchaus belassen, weil diese nach Heilung keine haltende Funktion mehr haben. Umstritten ist, wie mit solchen Schrauben zu Verfahren ist, die ins Knochenmark ragen, da es (aber nur Tierexperimentel) Hinweise auf seltene lokale Schädigungen des Knochenmarkes gibt, wenn getaucht wird.
Ich hoffe Euch noch etwas geholfen zu haben.
Schönen Gruß aus Bremen, Marco Röschmann von aqua med
Antwort von luzie-zs am 07.02.2008 - 10:32 Danke Marco auch dir zu meinem Beitrag!Ich werde einfach mal schauen was ich mache, ob ich wieder regelmäßig tauchen geh oder nur noch sporadisch.
Liebe Grüsse,
Anja
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