Tauchlehrer Ausbildung Abgesandt von Sally303 am 22.11.2007 - 15:00:
Hallo
Habe meinen DM vor 1 1/2 Jahren gemacht und habe insgesammt 10 Monate in der selben Basis gearbeitet, habe über 400 TG.
Gerne möchte ich meinen Tauchlehrer machen. Ich habe ein spezielles Angebot bekommen und weiss auch, dass die Schule einen sehr guten Ruf hat, allerdings währe der Kurs auf Englisch. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich da mitkomme.... Ich habe meinen DM Ausbildung auch in einem Englisch srachigen Gebiet gemacht, allerdings der Test auf Deutsch. Hatte aber keine Theroie Unterricht, musste alles vom Buch aus selber lernen War nicht einfach, aber hat dann doch gut geklappt und ich hatte in der Theorie praktisch keine Fehler!
Zum TL könnte ich den Test auch auf Deutsch machen.
Nun meine Frage, was unterscheidet sich genau die Theorie vom Divemaster. Geht es beim Kurs mehr um Theroie oder Praxis? Oder ist der meiste Teil halt einfach Standard?
Der Course Direkter meint natürlich, dass dies kein Problem für mich sein wird...
Mir ist es eben wichtig, dass ich sehr viel Wissen mitnehmen kann und nicht nur den Kurs bestehe!
Was meint ihr, als bereits ausgebiltete Profis
Antwort von und 26 Gäste am 22.11.2007 - 15:17 "Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich da mitkomme...."
na wenn dein Englisch nicht deutlich besser ist als dein Deutsch - eher nicht...
Antwort von Telemar-king am 22.11.2007 - 15:50 u26G, man (und frau auch) macht sich nicht über Schwächen seiner Mitmenschen lustig. Und schon gar nicht über die von Tauchlehrern.
Antwort von Jan_7 am 22.11.2007 - 15:52 naja häufig bestehen eigentlich alle leute die die kohle auf den tisch gelegt haben wobei ich mich da bei manchen echt frage...
Antwort von divemecressi am 22.11.2007 - 16:05 @Jan 7
Irrtum....ich selbst habe einen IDC über mich ergehen lassen und auch das Examen. Dort in Frankreich sind selbst 2 franz. Marinetauchlehrer!!!! gescheitert, die wohl über mehr Taucherfahrung verfügen als viele hier im Forum zusammen. Manches von Euch ist so von Arroganz geleitet....es ist kaum zu ertragen!
Antwort von Jan_7 am 22.11.2007 - 16:09 @ divemecressi
es gibt auch GUTE Ausbildungen und Prüfungen aber ich habe leider mehr schlechte gesehen wo jeder durchkommt und viele Fehler einfach hingenommen werden, in dem darüber geredet wird und gut ist, und sie wurden trotzdem TL!
Aber ne andere Sache, Marinetaucher sind nicht zwangsläufig aufgrund ihrer Taucherfahrung gute Tauchlehrer denn viele von ihnen besitzen doch einen anderen Tauchstil und müssen sich erst mal umstellen...
Und man kann sich auch NORMAL miteinander unterhalten, zumal wir beide aus unserem Erfahurngschatz berichten und dieses nicht mir Arroganz oder Ignoranz zu tun hat!
Antwort von Jan_7 am 22.11.2007 - 16:10 achja und ich schrieb 1. häufig und 2. eigentlich, das schließt ja mit ein, dass es NATÜRLICH nicht immer so ist.
Antwort von nix einloggen am 22.11.2007 - 16:15 Hallo Sally,
meiner Meinung nach solltest Du den TL-Kurs auch auf englisch machen, vor allem wenn Du den DM-Kurs auch schon in einem englisch-sprechenden Gebiet gemacht hast. Die Theorie ist die gleiche wie beim DM-Kurs. Viele Begriffe/Ausdrücke sind repetitiv und Du wirst sie so gleich erlernen, was Dir spähter beim Unterrichten helfen wird.
Also wenn Dein Englisch einigermassen passabel ist, würd ich`s riskieren. Deutsch ist ja Deine Muttersprache, und wenn Du den Kurs auf englisch machst haste noch was extra dazugelernt!
Und wenn Du ja weisst das die Tauchschule Deiner Wahl einen guten Ruf hat...hast Du ja alles gefunden zum Glück Wo ziehts Dich denn hin?
Ich habe meinen TL-Kurs auch auf englisch gemacht, und es ging gut, wobei mein Englisch durchschnitt ist.
Gruss
Antwort von divemecressi am 22.11.2007 - 16:17 HÄUFIG wird hier in eine Kerbe reingehauen(Rechtschreibung) und EIGENTLICH ist das nicht nötig.
Antwort von Jan_7 am 22.11.2007 - 16:19 lass uns tauchen gehen
Antwort von und 26 Gäste am 22.11.2007 - 16:42 Ist aber doch nötig. Man bekommt ja sonst Augenkreps(TM).
Was habe ich gerade an anderer Stelle hier gelesen?
"Bei mehr als einem Rechtschreibfehler auf eine ganze Seite A 4 bekommt man heute auf eine Bewerbung bestenfalls noch einen Job als Müllarbeiter"
Oder eben als Tauchleerer...
Antwort von Jan_7 am 22.11.2007 - 16:45 dann darf ich das ja
Antwort von Euregiotaucher am 22.11.2007 - 17:06 Naja ... die Zeiten als Müllarbeiter sind wohl doch eher vorbei. Da musste schon ne gute Quali mitbringen sonst kommste da auch nicht ran
Übrigens:
Wär Rächtschraibfehlä vindet där darf di auch behalden
V = Vater eff
und mein Beitrag zur allgemeinen Kleinschreibung:
helft den armen vögeln
Soooo
zurück zum Eigentlichen:
Wenn du dir zutraust das ganze in Englisch zu machen ist das OK. Wenn Tauchschule und Tauchlehrer stimmen ist das Super. Und wenn alles zu deiner Zufriedenheit abgeht: Spitzenklasse !!
Mehr als mancher sich vorstellen kann
Antwort von Ernst Voller am 22.11.2007 - 17:13 Wusste gar nicht, dass man sich als Tonnenleerer schriftlich bewerben muss
Das Einzige, was mich an diesem Job reizen würde: die müssen nur mittwochs arbeiten...
Antwort von bestof34 am 22.11.2007 - 17:50 Also das ist mal echt lobenswert.
400 TG, Praxis ...super!!
Tauchen kannst du ja sicher und die Übungen sollten sitzen; acht musst du auch die Standards geben; alle Standards müssen eingehalten werden; ein Standardfehler und du bist raus.
Der Theorietest sollte nicht viel anders sein als der DM- Test.
Aber bei den Vorträgen musst du auch noch pro Vortrag unter Einhaltung aller Punkte (spannend und gut gestaltet) 2-3 Sonderbrevet anpreisen. Also das kann schon gewöhnungsbedürftig sein.
Achte darauf, wenn du so viel Praxis hast, dass du dein "Taferl" mit deinen Notitzen dabei hast; Prüfer mögen den selbstbewussten aus der Erinnerung un mit Wissen agierenden Prüfling nicht so sehr. Auch wenn du die Punkte auswendig weisst, schau auf deine Tafel.
Gutes Gelingen!
Antwort von Ernst Voller am 22.11.2007 - 18:03 gesellschaftskritische Satire
Antwort von 2deep4U am 22.11.2007 - 18:54 Hai best of....
Was meinst du mit "ein Standardfehler und du bist raus"??? Kannst du mir das bitte erklären.
Übrigens reicht beim Vortrag EIN Hinweis und die Erklärung der Vorteile und des Wertes von Weiterbildung, nicht 2 oder 3.
Gruss
Bubblefree
Antwort von bestof34 am 22.11.2007 - 21:01 Notizen - Beispiel:
Briefing
Ziel: Der Tauchschüler wird einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg aus einer Tiefe von 6 - 9 m durchführen und an der Oberfläche positiven Auftrieb herstellen. Diese Übung muss exakt so wie beschrieben durchgeführt werden.
Wert: Falls einmal die Luft zu Ende und niemand in der Nähe ist! … werdet Sehen einfach und macht Spaß
Erklärung:
1.) Technik -
+ Ich werde dich Sichern
+ Ich werde das Zeichen zum Aufstieg geben - du beginnst nach einem Atemzug - also mit dem Ausatmen
+ Führe ein paar Flossenschläge aus dann reduziere die Frequenz. Kontrolliere den Luftablass deines Jackets - ev. Luft ablassen
+ Ich Beobachte und sichere dich
Zur Erinnerung: wurde alles im Schwimmbad schon geübt!!
+ LA im Mund behalten
+ Nicht zu versuchen, die Gewichte abzuwerfen
+ Das Kontrollseil nicht als Hilfsmittel verwenden - Das Seil wird nur vom Instruktor gebraucht, um notfalls anhalten zu können und zur Kontrolle
+ Eine Normale Aufstiegsgeschwindigkeit beizubehalten
+ Während des gesamten Aufstiegs einen kontinuierlichen Ahhhh - Laut von sich zu geben
+ Die normale Atmung wieder aufzunehmen, falls du den Aufstieg stoppst oder wenn bei ihnen irgendein Problem auftritt.
+ Beim Erreichen der Oberfläche das Tarierjacket mit dem Mund aufzublasen
+ Kopf hoch halten
2.) Organisation:
Assi Rest acht geben an Oberfläche - Einhängen -TL jeweils mit 1 T5
Ziel:
Habt gesehen, dass ihr in der Lage… - Der Tauchschüler wird einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg aus einer Tiefe von 6 - 9 m durchführen und an der Oberfläche positiven Auftrieb herstellen. Diese Übung muss exakt so wie beschrieben durchgeführt werden.
Lob: Super
Probleme:
+ LA im Mund behalten 0
+ Bleigurt bleibt an 0
+ Eine Hand am Schnellablass 0
+ Eine Hand zum Schutz über den Kopf 0
+ Nach oben schauen 0
+ Übung wird durch mein Handzeichen „Ausatmen" begonnen 0
+ Übung mit ein 2 kräftigen Flossenschlägen einleiten 0
+ Flossenaktivitäten verlangsamen 0
+ Ständig kontinuierlich Ausatmen 0
+ Einen Ahhh Laut erzeugen 0
+ Max18mlMin 0
+ Seil darf nicht benutzt werden 0
+ Bei Abbruch oder Probleme normale Atmung wieder aufnehmen 0
Lösung – Bedenke: Lob was OK war!
+ LA im Mund behalten
+ Nicht zu versuchen, die Gewichte abzuwerfen
+ Das Kontrollseil nicht als Hilfsmittel verwenden - Das Seil wird nur vom Instruktor gebraucht, um notfalls anhalten zu können und zur Kontrolle
+ Eine Normale Aufstiegsgeschwindigkeit beizubehalten
+ Während des gesamten Aufstiegs einen kontinuierlichen Ahhhh - Laut von sich zu geben.
+ Die normale Atmung wieder aufzunehmen, falls du den Aufstieg stoppst oder wenn bei ihnen irgendein Problem auftritt.
+ Beim Erreichen der Oberfläche das Tarierjacket mit dem Mund aufzublasen.
Wert: Falls einmal die Luft zu Ende und niemand in der Nähe ist! …
Beispiel Ende
Unter dem Abschnitt „Probleme“ stehen nun 13 Punkte. Von diesen 13 Punkten sind einige als Standards in den Instruktorunterlagen angeführt (rot gekennzeichnet). Kein einziger Standardfehler darf also bei dieser Übung vorkommen. Jeden einzelnen hat der TL- Anwärter zu verhindern. Der „TL“ welcher den Schüler spielt bekommt die Anweisung dass er (bis zu 3 Fehler einbaut). Wird ein Standardfehler nicht verhindert so ist der TL- Anwärter durchgefallen. Es ist wichtig im Vorfeld zu erkennen welchen Fehler der „Schüler“ machen könnte und dieser ist sofort zu verhindern.
Es geht dabei vor allem darum den Schüler vor Schaden zu bewahren. Der TL- Anwärter darf den „Schüler“ keine einzige gefährliche Aktion (Standardverstoß) durchführen lassen.
Ist die Übung fertig so ist es nicht von Belangen ob man dem „Schüler“ sein Lob zuteil werden lässt und zufügt, dass man dies noch ein wenig mit ihm Üben werde.
Übrigens ist dies eine der Übungen mit den meisten Standards!
Antwort von und 26 Gäste am 22.11.2007 - 21:11 gesellschaftskritische Satire.
"Standarts" (TM) schreiben die übrigens mit "t"
Antwort von Oliver2 am 22.11.2007 - 22:03 "Falls mal die Luft ausgeht und keiner in der Nähe ist"
...das ist nicht ernstgemeint, oder????
Was sehen denn die PADI Standarts für den Fall vor, daß sich im Mittelmeer ein Seebeben ereignet, sich die tektonischen Wellen unter den Alpen "durchwühlen" und im Bodensee ein Tsunami entsteht???
Sagt mal, haben die denn noch alle Latten am Zaun????
Als Auftauchstrategie zu vermitteln, wenn die Luft zu Ende geht, schön langsam auftauchen, daß es ganz sicher nicht bis zur Oberfläche reichen wird, die letzten ca. 10m am Ende des Tauchgangs (dafür ist es ja wohl gedacht, denn am Anfang wird ja wohl nicht die Luft ausgehen) dann aber so schnell wie möglich hoch.....schnell durch den Bereich der größten relativen Druckentlastung.
Sach mal, betreibt PADI auch Druckkammern oder ist da irgendwie umsatzbeteiligt????
WENN die Luft knapp wird, weiß man das nicht erst dann, wenn am Schnuller nix mehr kommt.
In so einem Fall, der normalerweise nicht vorkommen sollte/nicht vorkommen darf!!! aber wenn eben doch, dann habe ich einen TAUCHPARTNER----FALLS der weg sein sollte (toller Kumpel), würde eine vernünftige Strategie das Risiko DEUTLICH minimieren.....dieser Dummfug aber ist höchst riskant.....aber das Unfallforum will ja auch gefüllt werden.....Hauptsache aber die Nullzeit eingehalten, dann ist der "Rest" scheinbar egal......
ICH FASS ES NICHT
Antwort von Ahhhh! am 22.11.2007 - 22:19 Warum wird doch gleich in der Geburtsstation des Krankenhauses jedem 100. Kind statt nes Klapses aufn Po n Klaps aufn Kopp mit nem Holzhammer verpasst? Übrigens ist dies eine der Übungen mit den meisten Standards!
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Unser Tauchkalender:
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Die Dokuserie setzt neben emotionsstarker Unterhaltung klar auf Information. Die Aufgaben moderner Tierga [mehr]
Forum int. Tauchunfälle
Auszug aus diesem Forum:
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Der Dachverband der Tauchorganisationen.
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
TU an der Jura 1.6. - Schweizer tödlich verunglückt vom 01.06.2008 : Am Sonntag verunglückte bei einem Tauchgang im Bodensee vor Bottighofen ein 34-jähriger Schweizer aus dem Kanton Aargau tödlich. ... [mehr] TU Attersee 31.5. vom 01.06.2008 : Die 24 jährige Daniela M. aus Heiligenberg (Bezirk Grieskirchen) unternahm zusammen mit vier weiteren Personen einen Tauchgang am ... [mehr] TU Zürichsee 25.5. vom 25.05.2008 : In Küsnacht ereignete sich am Sonntagvormittag ein Tauchunfall im Zürichsee, ein Taucher wurde dabei schwer verletzt. Das ... [mehr]