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Tauchtauglichtkeits-Untersuchung für IDC
Abgesandt von Mulle Registriertes Mitglied am 20.06.2005 - 20:17:

Hallo zusammen,

ich werde mich diesen Winter vom Open Water Diver zum Dive Instructer hocharbeiten. Ich hab mich dabei für PADI entschieden. Weiß jemand, ob es dafür notwendig ist, eine Tauchtauglichkeits-Untersuchung zu machen, bzw. was muss untersucht werden? Gibt es irgendwo ein Formular, dass der Arz ausfüllen kann? Mein Arzt ist nämlich kein Taucher.

Danke für eure Hilfe!



Antwort von Schüttel_den_Kopf am 20.06.2005 - 22:04
Sorry Mulle,

aber wer so eine Frage stellt und auch nicht mit der Suchfunktion umgehen kann, sollte sich die Sache mit dem Instructor vielleicht noch einmal überlegen
Antwort von MullenUndKnullen am 21.06.2005 - 00:58
...mir scheint, daß nicht nur Dein Arzt kein Taucher ist...
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 21.06.2005 - 01:19
Mulle,

bitte bleibe der ausbildenden Taucherschar weit fern - auf dich wartet das PADI-Konto, aber nicht die Taucherwelt!

Wie blöd sind eigentlich immer ncoh einige Leute, die auf deren Reklame reinfallen?
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 21.06.2005 - 06:44
Im Winter vom OWD zum Instruktor???:o

Super Idee

Hast Du schon mal was von Erfahrung gehört? die macht Dich sicherer unter Wasser, da können Dir dann Anfänger mit gutem Gewissen ihr Leben anvertrauen.

Antwort von mhille am 21.06.2005 - 08:05
Hallo.
Um mal der Frage eine Antwort zu geben: Schaue bitte auf den Seiten der GTÜM nach und suche dort einen qualifizierten Artzt. Der kann Dich entsprechend untersuchen und Dir ggfs. ein TTZeugnis ausstellen. Hier klicken

Ansonsten kann ich mich nur den anderen anschließen: Geh bitte erst einmal tauchen und wenn Du dann dreistellig bist, dann solltest Du eventuell darüber nachdenken, ob Du das wirklich tun willst.

Martin
Antwort von Jack2x7 am 21.06.2005 - 22:38
Er wir es machen er hat sich ja für PADI entschieden und die machen es möglich !!!!


Du wirst auch einer der Professionellen sein in ein paar Wochen .........tollllllllll.........
Jack
Antwort von Mulle Registriertes Mitglied am 22.06.2005 - 11:14
Meine Frage war nicht dazu gedacht, einen Vereinskampf hervorzurufen. Finds unglaublich, dass man nicht einfach ne sachliche Antwort auf das bekommen kann, was man gefragt hat. Außerdem handelt es sich hier nicht um ein paar Wochen, sondern um 6 Monate, in denen ich täglich im Wasser bin. Ich denk in dieser Zeit sollte es kein Problem sein, um die 300-400 Tauchgänge zu machen und somit genug Erfahrung zu sammeln.

Ganz nebenbei hab ich jetzt einen Termin bei einem qualifizierten Arzt. Danke "mhille" für die Hilfe.
Es ist noch kein Tauchprofi vom Himmel gefalln. Und die, die schon Profis sind, sollten mal nicht so arrogant auf die, die noch nicht so weit sind, runterschaun. Das hilft ihnen nämlich kein bischen weiter, anfängliche Unwissenheit zu beheben!
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 22.06.2005 - 11:42
Na, da bin ich mal gespannt. 300 bis 400 TG in einem halben Jahr? Das bedeutet min. zwei TG jeden Tag! Jeder TG beansprucht mit Vorbereitung, Flaschenfüllen, Ausrüstung pflegen, usw. mindestens so an die zwei bis drei Stunden. Na, Servus.

Und wieviele Buddies hast Du, die das täglich mitmachen? Muss schon ziemlich zweistellig sein. Zum Vergleich: ich habe drei bis vier Stammbuddies, aber ich schaffe es nur in 50% der Fälle auch nur einmal in der Woche einen gemeinsamen Termin hinzubekommen (Solos zählen bei Dir nicht, da es bei Dir ja AusbildungsTG sein müssen).

Sach ma Bescheid, wenn`s dann geklappt hat. Das mit dem Instructor sicher, gegen Kohle kann man alles kaufen.
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 22.06.2005 - 11:45
Ach Mulle!

Denn man viel Spaß! Und immer dran denken:
Du bist auf dem Weg zum Massenprodukt.
Karriere wie in der Werbung versprochen wirds wohl kaum werden.
Hoffe du hast einen Beruf gelernt, wirst ihn auch ausüben und damit deine Sozialversicherung und Altersversorgung gewährleisten können. Von dem, was ein Tauchlehrer durchschnittlich im Ausland verdient, ist da nämlich nichts übrig.
Antwort von Mulle Registriertes Mitglied am 22.06.2005 - 15:47
Also wenn ihr es genau wissen wollt: Ziehe ins Ausland und werde in einem Resort mit angeschlossener Tauchbasis gegen Mitarbeit zum Divemaster ausgebildet. Und sobald ich den hab, werd ich natürlich auch als Divemaster tätig sein. Dabei spielt Geld überhaupt keine Rolle. Später mach ich dann den Instruktor.

Und warum mach ich das ganze? Weil ich grad 13 Jahre Schule hinter mir hab und gegenwärtig überhaupt keinen Bock hab, mir über Sozialversicherung und Altersversorgung gedanken zu machen. Das kommt früh genug, wenn ich nach dem Studium richtig zu arbeiten anfang. Aber bis dahin dauerts hoffentlich noch ein paar Jahre!
Antwort von Inkognito am 22.06.2005 - 21:38
Mulle, Mulle,

Geld spielt nur dann keine Rolle, wenn man genug davon hat. Also folgere ich, dass dir wohl eine ausreichend üppige Finanzquelle zur Verfügung steht. Wenn nicht, bedenke doch dein obiges Statement noch einmal "Dabei spielt Geld überhaupt keine Rolle."

Denn...z.B.
- PADI Jahresmitgliedschaft ca. 100,- Euro p.a.(halbes Jahr gibts nicht)
- Tauchversicherung (Professional) ca. 150,- Euro p.a. (halbes Jahr gibts nicht)
- Tauchequipment, wenn nicht schon vorhanden ca. min. 2500,- Euro, wenn vorhanden schätze ich mal so 200,- Euro Instandhaltung pro Saison (wenns reicht)
- Baisis Krankenversicherung sicher nicht unter 120,- Euro pro Monat
etc. etc.

All diese Kosten werden bei "Ausbildung gegen Mitarbeit" in der Regel nicht vom Center bezahlt...

Also Fazit: Erst denken, dann Sprüche klopfen....

Gruss



Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 23.06.2005 - 00:59
Krass, aber anders fällts mir da gerade nicht ein:

Mulle -> Mülle -> Müll -> Sozialparasit!

Studierst womöglich irgendwann Soziologie oder sonstwas Brotloses, kriegst BAFöG, aus unseren Steuern finanziert, willst dann am liebsten mit Null-Bock-Mentalität gleich in den Rentenstatus oder zeugst ein Rudel Kinder und lebst von Karnickelgeld.

13 Jahre Schule heißt, du hast Abitur. Früher hieß sowas Reifeprüfung. Gut, dass das umbenannt ist, denn "Reife" = gesamtgesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein auch gegenüber all denen, die deine Schulzeit mitfinanziert haben anstatt dich mit 15 Jahren ins Bergwerk zum Steinekloppen zu schicken, hast du nicht.
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 23.06.2005 - 08:56
Hi Mulle,

Zu diesem Absatz: "Es ist noch kein Tauchprofi vom Himmel gefalln. Und die, die schon Profis sind, sollten mal nicht so arrogant auf die, die noch nicht so weit sind, runterschaun. Das hilft ihnen nämlich kein bischen weiter, anfängliche Unwissenheit zu beheben!"

Ich bin ganz sicher kein Profi, ich tauche aus Spass und schaus bestimmt nicht auf andere, die noch nicht so weit sind, runter.

Was mich jedoch aufregt sind schlechte Taucher, die sich mit ihren "Dienstgraden" brüsten.
Du kannst machen was Du willst. Ich werde meine Meinung über Tauchfix und seine Brüder nicht ändern, nur im Einzelfall lasse ich mich gerne durch persönliche positive Erfahrungen eines Besseren belehren.

Gruß
Doris
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 23.06.2005 - 11:30
Kinners, lasst ihn doch. Von der Sorte kenn` ich jede Menge.

Und kurz nach dem Abi glaubt er`s eh nicht, dass er spätestens in einem Jahr so richtig auf die Schnauze gefallen sein wird und dass die Realität halt bissl anders läuft, als man sich das in dem Alter so vorstellt. Muss man halt alles selber mal machen.

Na ja, andererseits, manche lernen`s nie und sind selbst dann noch von der eigenen Göttlichkeit überzeugt, wenn sie auf der Schnauze liegen. Aber die Anderen waren Schuld.

Wie sagte der Schwarze Ritter? "OK, einigen wir uns auf ein Unentschieden".
Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 23.06.2005 - 14:11
Zusammenfassend:
Es ist schon etwas optimistisch in einem halben Jahr von einem OWD zum TL zu kommen. 300 TG macht dann locker 2-3 TG pro Tag, die ganz Zeit....

Es würde mich nervös machen eines meiner Kinder einem TL in die Hand zu drücken, der alles wichtige (incl. Päda., Didaktik etc.) in einem halben Jahr gelernt hat.........


Gunther
Antwort von Scuba_steffi* am 23.06.2005 - 14:56
Lasst ihn doch, die Kinder müssen Erfahrungen sammeln, auch wenn sie nicht so schön sind
Er wird als Anfänger vermutlich die Mitarbeit mit Flaschenschleppen und Flaschenfüllen verbringen und schön schwitzen müssen als Hiwi. Ob er dann wirklich täglich 2-3mal ins Wasser kommt, bleibt abzuwarten. Hoffen wir, dass er dort nicht krank wird.
Auf Strandparty und Freizeit brauchst du auf jeden Fall nicht hoffen und Verantwortung wirst du so schnell auch nicht bekommen, mit der Einstellung, hoffe ich. was ist schon "Divemaster", allenfalls ein Guide und der muss auch die Tauchplätze gut kennen und wehe, es passiert was unerwartetes.... ich hätte auf jeden Fall keinen Bock mit so einem Jüngling ins Wasser zu steigen, nein Danke.
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 23.06.2005 - 15:17
@ Scuba_steffi

VOLLTREFFER!
Antwort von conger Registriertes Mitglied am 24.06.2005 - 14:14
Hallo Mulle,
Finds echt schade, dass Dich alle hier so runter
machen. Dein Ziel in Ehren, steck es Dir nicht so hoch! Auf einer Urlaubsbasis bis zum DM ist eine
gute Sache, dort direkt nach ein paar Monaten einen OWSI zu planen ist meiner Meinung nach sehr fragwürdig. Kannst Du dort genug Taucherfahrung sammeln, denn Taucherfahrung bedeutet nicht nur 300 TGs zu sammeln, da gehört noch ein wenig mehr dazu. Deine Erfahrung solltest Du auf jeden Fall an mehreren
Tauchplätzen sammeln. Dazu gehört nicht nur das Urlaubsresort unter Palmen mit 20-30 Grad warmen
Wasser, sondern auch widrigere Tauchumstände mit schlechter Sicht, Kälte, Erfahrungen in verschiedenen Gewässern mit unterschiedlichem
Equipment usw.. Oder hast Du schon mal einen
Skilehrer gesehen der nur bei Sonnenschein und
einfachen Pistenverhältnissen Stunden gibt, bei
schlechter Sicht, Schneefall und Tiefschnee aber
seinen Schülern absagt, da er diese Gegebenheiten
nicht beherrscht. Würdest Du Dich gerne von so
einem Lehrer ausbilden lassen???
Merke: In einer Tauchbasis, die günstige Hilfskräfte braucht wird Dir viel versprochen,
mach dort Deinen Teichmeister und geh tauchen,
begleite Ausbildungen über einen längeren Zeitraum
als nur drei-vier Monate und mach Dir danach Gedanken über den OWSI.
Gruss Conger
Antwort von NEFler im Nachtdienst am 25.06.2005 - 02:58
Hi Mulle

- ich finde es gut, dass du nach dem Abi (oder wasauchimmer) einfach mal ins Ausland gehst. Erst dann, wenn man sich mehr oder weniger alleine durchkämpfen muss, wird man erwachsen und man wird sich immer mehr im klaren sein, was man will. So eine Art mal Rauskommen tut gut.

- dort wirst du auch sehen, wieweit du mit der Ausbildung weiter kommen willst. Lass erst mal alles auf dich zukommen und entscheide dann, nachdem du dich und andere dich eingeschätzt haben.
- du wirst für den Divemaster nicht nur ein Tauchtauglichkeitszeugnis brauchen sondern auch noch andere Sachen, wie z.B. einen EH-Kurs (mit HLW usw.) Dies würde ich in deiner Stelle noch in Deutschland machen - wird insgesamt einfacher zu organisieren sein.

... und Conger kann ich da nur zustimmen - mach Erfahrungen !

viel Spaß
Antwort von Mulle Registriertes Mitglied am 25.06.2005 - 18:28
Hallo zusammen!

Normal ist es nicht meine Art, mich zu verteidigen, denn wenn ihr ein Problem mit mir habt, dann ist das zum Glück nicht mein Problem. Allerdings haben mich einige Kommentare sehr verdutzt. Wie kommt zB. Fördetaucher darauf, dass jem der 13 Jahre wie blöd sein Hirn angestrengt hat, um sein Abi zu bekommen, plötzlich daran Interesse hat, Frührentner zu werden. Ich hab Freude am Arbeiten, und bloß weil man sein Abi hat, ändert sowas sich doch nicht. Fördertaucher: du versuchst doch Menschen in kleine Kisten zu Packen, und so sind sie dann einfach, egal ob du sie kennst oder nicht. Ich bin weder ein Mann, werde nichts brotloses Studieren, habe kein Anspruch auf Bafög, da ich keine deutsche Staatsbürgerin bin (was in deinen Augen wahrscheinlich genauso schlimm ist) und habe meine Schulzeit nicht mit Steuergeldern finanziert, da ich auf einer Privatschule war. Hier kann ich Inkognito nur zustimmen: „Erst denken, dann Sprüche klopfen!“

Kormoran: Wieso ist es vorprogrammiert, dass man auf die Schnauze fällt, bloß weil man ein Jahr ins Ausland geht, um reifer zu werden, Erfahrungen zu sammeln und evtl. noch eine Sprache zu lernen? Du schreibst als hätte ich von einem einjährigen romantischen Ferienaufenthalt unter Palmen geredet.

Conger: Ich kann gut nachvollziehen, was du schreibst. Ich werde den IDC auf einer anderen Basis machen, an einem ganz anderen Ort. Welchen Wetterverhältnissen ich ausgesetzt sein werde, kann ich leider nicht selbst bestimmen. Aber was kann ich anderes tun, als anfangen und dann hoffen, dass alles passend läuft? Ohne Ziel geht nun mal nichts, auch wenn jedes Ziel mit Hürden verbunden ist! Und ob ich am Ziel ankomme, bleibt immer noch meinem Schicksal nach offen. Das sei allen hier gesagt.

NEFler: Bin ganz deiner Meinung. Ich kenn viele, die nach der Schule nicht wussten, was sie eigentlich mit ihrem leben anfangen sollten und dann erstmals ein Jahr weggegangen sind. Einfach nur Abi und dann irgendein Studium machen, kann ja nicht sein. Erst recht nicht, wenn man Gefahr läuft, sich aus Depression an seinem Job mit 30 nicht mehr im Spiegel anschauen zu können. Dazu ist mir mein Leben zu schade. Und wenn ich 80 bin, will ich zurückschauen können und feststellen, dass ich mehr erlebt hab, als das Sparen für meine Rente und ein paar Urlaube hier und dort. Und wer es noch nicht kapiert hat, dem sei gesagt, dass so eine Einstellung nicht auf den Wunsch nach einem Leben voller Partys, Freude und Harmonie basiert.

Schlussfolgernd kann ich nur sagen, dass eure Beiträge mir in sofern weitergeholfen haben, da sie immer wieder mit wichtigen Infos gespickt waren, und mir jetzt klar ist, dass ich werde kämpfen müssen, um mich dann mal als seriöser Tauchlehrer durchzusetzen. Denn ich glaube schon, dass es mit dem richtigen Engagement möglich ist, in nicht al zu langer Zeit genug Erfahrung zu sammeln, um Verantwortung zu übernehmen. Ob mir die Zeit reicht, kann ich nicht garantieren aber hoffen. Andernfalls muss ich halt umdisponieren.
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 27.06.2005 - 10:27
Moin, Mulle. Nix für Ungut, aber Dein erstes Posting war genau so: Jetzt gehen wir mal schnell Strandparty feiern und werden nebenher noch schneller TL mit mindestens zwei bis drei TG am Tag, kann ja nicht schwer sein. Und die Frage nach der Tauchtauglichkeit hat einem so richtig aufgedrängt: Hey, da hat jemand Vorstellungen von etwas, von dem er keine Ahnung hat, will aber gleich alle in die Tasche stecken (nebenbei: Als TL musst Du _jedes Jahr_ eine TT abliefern. Selbst als normaler Taucher, der nicht vollständig autonom taucht, mindestens jedes zweite Jahr).

Bist Du schon mal getaucht? Hast Du jemals geflucht, weil die 10m/Min. wieder nicht geklappt haben, obwohl sich das doch so einfach anhört? Hast Du schon mal beim normalen Maske ausblasen "Lumpen gekotzt", weil das Wasser in alle Löcher gelaufen ist? Hast Du schon mal versucht, auch nur das Messer aus der Halterung zu bekommen? Das alles lernst Du nicht in einem halben Jahr so, dass Du dann wirklich auch Verantwortung für einen Schüler übernehmen kannst. Und 300 - 400 TG in einem halben Jahr kann ich mir beim besten Willen auch kaum vorstellen (normales Pensum für einen TL: fünf Tage mal zwei TG pro Tag, vielleicht mal drei, dann aber zwei Tauchfreie Tage, alles andere ist extrem ungesund. Auf diese Weise schafft ein Hauptberufs-TL vielleicht mal 500 TG im Jahr. Dazu kommt in der Ausbildung büffeln, büffeln, büffeln. Flaschen schleppen, Flaschen füllen, Ausrüstung warten).

Dein letztes Posting hört sich jetzt schon anders an. Aber informiere Dich nächstes Mal zumindest ansatzweise über die Gegebenheiten einer Sache, bevor Du großartige Ziele postuliert, von denen Du ganz offensichtlich wirklich nichts weißt.

Rat von einem der auch einmal Abi, aber jetzt schon mal knapp 25 Jahre mehr Erfahrung dazu gemacht hat. Musst Du nicht annehmen, kannst ja aber mal darüber nachdenken.
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 27.06.2005 - 10:54
Ich schließe mich Kormoran an.

Mulle (die sich ja nun als Frau identifiziert hat, wobei so ein Nick bei einer Frau unerwartet war) ist offensichtlich auf die Verlockungen reingefallen, die in den bunten Hochglanzanzeigen "Go Pro" suggeriert werden.

Liebe Mulle, deine Frage zeigte, dass du eigentlich vom Tauchen selbst noch fast keine Ahnung hast. An deiner Stelle würde ich mir erstmal ordentliche Tauchliteratur kaufen, sowas wie den Ehm und den Kromp/Roggenbach, und die nach und nach durcharbeiten, die Bücher deiner Ausbildungsfirma sind eher inhaltsleer, wie sich bei verbandsübergreifenden Seminaren leider immer wieder zeigt.

Und dann such mal hier nach Stichwort "Ausbildung gegen Mitarbeit" nach bisherigen Threads und verarbeite diese.

Und mit guten und wirklich gefragten Qualifikationen (Fremdsprachen, Management, Buchhaltung, Technik, Sportausbildung) kannst du auch die Basen für dich interessieren, die höhere Ansprüche stellen, dir aber auch mehr bieten. Sich als "Basisnegerin" billig zu verkaufen kann dich in eine totale Enttäuschung führen.

Jo
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 29.06.2005 - 14:20
@ Mulle: sieh zu, daß Du nach dem Abi möglichst schnell ins Studium startest und das studium zügig durchziehst. Je ehr Du fertig bist, desto ehr kommst Du ins Berufsleben bzw. hast die Möglichkeit Dich um eine Position zu bemühen. Tauchen kannst du dann als Hobby nebenbei betreiben.

Ich habe zwar keine Vorstellung, was Du studieren möchtest - aber bedenke mal wie sich Dein Lebenslauf später liest:

- Abitur in 13 Jahren
- 1/2 Jahr Tauchlehrer Ausbildung wo ach immer
- Studium der was auch immer

Da fehlt dann der flow, die Konstanz, das große Ziel.

Bedenke - da hat jemand Deine Unterlagen der Dich nicht kennt und gegebenenfalls 20 oder mehr Leute zur Auswahl hat von denen er 3-4 zum Bewebungsgespräch einladen wird. Da kommt so eine `Auszeit` im allgemeinen nicht gut.

Der Kampf im Berufsleben ist hart! Ist heute einfach so. Und je jünger Du anfängst, desto besser ist es.

Klar ist es verlockend nach dem Abi erst mal eine Zeit lang was ganz anderes zu machen. Frage ist nur, welchen Preis Du dafür zahlen mußt.
Antwort von Inkognito am 29.06.2005 - 14:54
@ tobbe

Das "große Ziel" kannste nach spät. 5 Jahren beruflicher Realität sowieso vergessen. Alle, die von der Uni kommen wollen ganz schnell "sich um eine Position bemühen" und am besten gleich hochbezahlter Manager werden - und wenn alle managen, wer macht dann die Arbeit.

Und dass eine anderweitige berufsfremde Tätigkeit von Arbeitgebern nicht gerne gesehen wird ist ein typisch deutsches Problem. In anderen Ländern, bereits bei unseren unmittelbaren Nachbarn in Skandinavien, ist das viel entspannter. Ich würde Auslandsaufenthalt, Kenntnis fremder Kulturen und Mentalität, anderer Arbeitsmethoden, Umgang mit Menschen (als TL tagtäglich) deutlich positiv, wenn nicht als herausragende Qualifikation werten. Hier ist zweifellos ein Umdenken in deutschen Personalabteilungen mehr als überfällig....

Eine "Auszeit" heißt ja nicht, dass man/frau in der Zeit faul in der Sonne gelegen und relaxt hat. Dieses Mißverständnis ist leider immer noch weit verbreitet...

Recht gebe ich Dir hinsichtlich der Altersproblematik. Aber als Frau hat Mulle hier ohnehin noch min. ein Jahr Puffer gegenüber der männlichen Konkurrenz.

Gruss

I
Antwort von Fördetaucher Registriertes Mitglied am 29.06.2005 - 15:09
... und ohnehin, je nach Optik mehr oder weniger erfolgreich und schnell, noch eine ganz andere Chance der Existenzsicherung
Antwort von Tobbe Registriertes Mitglied am 29.06.2005 - 17:29
@ Inkognito:

Über die Gewichtung von Qualifikationen und Erfahrungen bei deutschen Firmen kann man zwar vortrefflich streiten und ein Umdenken fordern - aber wie sagt der Köllner `et is wie et is`. Und wenn Du halt was (in Deutschland) erreichen willst bringt es meistens wenig hier unbedingt gegen den Strom schwimmen zu wollen. Wenn ich bei mir z.B. im ehemaligen Abijahrgang so rumgucke, haben die straight-forwards doch mehr erreicht (ob es erstrebenswert ist oder nicht bleibt jedem selber überlassen).

Das Große Ziel sollte man sich nicht zu groß stecken aber so `Abi und jetzt schnell Studium ferigbekommen und Job finden` halte ich für durchaus anzuraten.

Muß aber jeder selber wissen - Laissez Faire, aber richtig!
Antwort von Inkognito am 30.06.2005 - 08:14
@ tobbe - kleiner Nachtrag noch, sonst stimme ich dir zu.

Der Rheinländer mag wohl hier demütig den Status quo akzeptieren und sich nach dem genannten Motto in sein Schicksal ergeben (das tun die Lemminge auch). Ich lebe lieber nach dem Motto

"es ist nichts wie es ist, sondern was wir daraus machen"

In diesem Sinne...
Antwort von MacStone am 06.07.2005 - 16:10
Genau aus diesem Grund gehe ich nicht mehr mit "Divemasters" ins Wasser. Scheiss auf die Typen, wenn ich mich an meine ersten Ferien in Sharm zurück erinnern. Zur Zeit gehe ich nur noch in Europa tauchen, da kannst du deine Ausrüstung selber mitnehmen und dort findest du noch richtige Taucher und nicht irgendwelche Padi-Schlümpfe.

Ich würde mich heute noch nicht getrauen, für Anfänger verantwortlich zu sein. Doch es passt zu Padi, der Guide ist ein Anfänger und kann nix, der Tauchschüler ebenfalls und als Buddy bekommst du immer jemand mit ca. 10 Tauchgängen, damit du (als zahlender Kunde) die Aufgabe des 6 Monate Divemasters übernehmen kannst.
Antwort von märkel am 13.07.2005 - 04:14
hallo mulle!

ich denke, die ernsthaften antworten in diesem thread haben dir ein paar anhaltspunkte gegeben, daß sicher nicht alles so werden wird, wie du es so geplant hast. in einem halben jahr vom owd zum tauchlehrer oder auch nur zum divemaster ist zwar machbar, aber höchstwahrscheinlich wird das ergebnis nicht unbedingt den ansprüchen gerecht werden, die du selber an dich hast (daß du solche hast entnehme ich deinen antworten). genausowenig würden 2000 tauchgänge in irgendeiner förde automatisch einen guten tl aus jemandem machen...
deinen entschluß, nach der schule erstmal ein anderes leben kennen zu lernen, finde ich sehr gut. was aus denen wird, die wahrscheinlich ihr leben lang gestrampelt haben, um sich selbst am besten zu positionieren, kannst du ja teilweise hier lesen. was für eine mischung aus sozialneid, mißgunst und paranoia.....

such dir eine nette basis und laß den rest einfach auf dich zukommen, du wirst sowieso nicht als tl enden wollen.
Antwort von chrislengau am 13.02.2006 - 06:26
@maerkel
100 symphatiepunkte das is ja unglaublich, was hier einige leute so rauslassen, auf eine simple frage zur Tauchtauglichkeits-Untersuchung. Ich meine da weiss ich doch warum ich dieses land verlassen habe und es wirklich nicht bereue, das Problem ist ja nur das solche leute wie der foerdetaucher einem immer hinterherkommen und mit ihren hasstiraden nicht verschont lassen koennen. interessant wie sein ton wechselt als er mitkriegt das der topic von einer frau ist. ich moechte meine kind auch sicher nicht in eine schule schicken muessen in welcher der foerdetaucher unterrichtet.
"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" ""
Krass, aber anders fällts mir da gerade nicht ein:

Mulle -> Mülle -> Müll -> Sozialparasit!

Studierst womöglich irgendwann Soziologie oder sonstwas Brotloses, kriegst BAFöG, aus unseren Steuern finanziert, willst dann am liebsten mit Null-Bock-Mentalität gleich in den Rentenstatus oder zeugst ein Rudel Kinder und lebst von Karnickelgeld.

13 Jahre Schule heißt, du hast Abitur. Früher hieß sowas Reifeprüfung. Gut, dass das umbenannt ist, denn "Reife" = gesamtgesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein auch gegenüber all denen, die deine Schulzeit mitfinanziert haben anstatt dich mit 15 Jahren ins Bergwerk zum Steinekloppen zu schicken, hast du nicht.
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warum habe ich das gefuehl das foerdetaucher fruehrenter ist und schoen von stattsgeldern lebt ? und selber lehrer war ?

und tauchernet nix gegen ein bischen rumflamen aber wenn ihr gegen gewisse postings hier nicht bald was unternehmt dann koennt ihr auch von der blauen hintergrundfarbe schoen auf braun wechseln, wenn ich sowas lese muss ich echt ko.....
vielleicht ist es ja auch an der zeit fuers tauchernet mal zu ueberlegen wie die jungen leute hier in den foren zu halten sind, denn sorry im augenblick lesen sich die postings hier als wenn fruehrente das pflichtprogramm ist, muss man wirklich hier frustriert, ueber 45 und missguenstig und 100 kaltwassertauchgaenge haben, damit man was schreiben darf ?
und habt ihr euch mal ueberlegt das viele diveguide sicher auch keinen bock sowas zu guiden, ich meine wieviel tacuhgaenge brauch so mancher bis er sein messser ziehen kann ? und manche schaffen es sogar ihre maske auszublasen ohne lumpen zu ko..., aber mulle das ist ehrlich geasgt der groesste nerv als diveguide oder instructor im ausland. die deutschen "kampftaucher" ( messer immer dabei iss klar) sind ueberall und sie sabbeln den ganzen tag und sind nie zufrieden weil es immer irgendwo besser war und natuerlich frueher war sowieso alles besser. dannn tut es doch endlich und bleibt in euren deutschen seen und deutschen foerden ! und verschont die auslaender und die im ausland lebenden.

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