Tauchverbände und deren Verfechter Abgesandt von Euregiotaucher am 26.09.2006 - 21:46:
Vorab habe ich immer gedacht:
Die am schärfsten verteidigte Grenze zwischen 2 Welten ist ein Schalter
Nun aber habe ich vor mehreren Jahren meinen Tauchschein gemacht. Zwischenzeitlich auch bei mehreren verschiedenen Verbänden Fortbildungen oder auch Sonderkurse gemacht.
Ich habe gute und weniger gute Erfahrungen hierbei gemacht. Ebenfalls schreibe und lese ich hier im Taucher Net - welches ich speziell für micht - neben dem eigenen Forum - als Informationsquelle nutze.
Bei alledem habe ich nicht wirklich verstanden wo hier genau die Problem zwischen den Verbänden liegen. Ist es die Ausbildungsmethode der einzelnen Verbände oder entstand das ganze aus einer eher lustigen Begebenheit ?
Warum soll Verband X besser oder schlechter sein als Verband Y ? Ich dachte immer mal es liegt am TL an sich. OK - für den einen ist es sicherlich leichter mit Ankreuztest - für den anderen mit schriftlichen Antworten.
Letztendlich üben wir doch auch das selbe Hobby aus - was folglich voraussetzt das wir alle gewissen "Gesetzen" unterliegen. Sicher ist auch das im Ausland anders (schlechter ? besser ?) ausgebildet wird als im Inland.
Ich selber habe schon viele Tauchgänge mit Tauchern anderer Verbände gemacht - ohne das ich hier grobe Mängel hätte entdecken können.
Mich würde interessieren woher diese Unstimmigkeiten kommen die hier immer und immer wieder laut werden.
Ich freue mich auf eure Antworten und hoffe (nein - ich bitte darum) das diese irgendwie brauchbar sind.
Antwort von Stephan K. am 26.09.2006 - 22:43 Ich werde auch immer nach meiner Fahrschule gefragt. An Hand der Fahrschule kann man erkennen, ob man ein guter Autofahrer ist.
Das ist doch alles Quatsch!!!!!!
Mit dem Tauchschein/Führerschein bekommt man die Erlaubnis zum Tauchen/Autofahren.
Alles weitere ergibt sich durch Weiterbildung und durch Tauchgänge.
Ok, gewisse Rahmenbedingungen werden in der Ausbildung vermittelt, aber ansonsten bringen Tauchgänge die beste Erfahrung. Und die nicht nur einmal im Jahr im Urlaub.
Der eine "Konzern" bildet seine Jünger in Richtung ambitionierte Kampfschnorchler aus. Der andere Konzern produziert Funtaucher.
Na und?
Bei beiden gibt es gute sowie schlechte Taucher.
Deshalb lieber eine gute Tauchschule in der Nähe auswählen egal welcher Verband. Hauptsache das Brewet wird international anerkannt.
Hier klicken das sind einige interessante Berichte zu finden
Antwort von Euregiotaucher am 26.09.2006 - 22:50 Die "gute" Tauchschule in meiner Nähe. Nunja ... im Nachhinein stellte sich dann heraus das ich anfangs an eine "gute" Schule - in meinen Augen gute Schule geraten bin. Hier gab es auch Anfangs null Diskussion um irgendwelche anderen Verbände. Diese habe ich mit verfolgt nachdem ich die Ausbildung hatte und mich weiter Informiern wollte
Antwort von tauchender Kakadu am 26.09.2006 - 22:58 Ich halte mich hier normalerweise aus Verbandsdikussionen raus, weil die alle total Schwachsinnig sind, ist doch egal bei welchem Verband der wirklich gute TL sitzt. Habt doch alle Spaß beim tauchen und lernt voneinander, das ist allemal besser als sich zu bekriegen und stumpfsinnig gegen irgendwelche Verbände zu wettern.
Danke Euregiotaucher das du hier mal den ersten vernünftigen Verbandsthread geöffnet hast, Ich hoffe es bleibt hier weiter so sachlich.
Antwort von kwm am 26.09.2006 - 23:21 Die negativen Verbandsdiskussionen werden doch immer von den selben Leuten angeheizt. Das beste ist diese Spinner einfach nicht zu beachten. Ganz übel geht es immer dann zu, wenn sich ein Tauchanfänger oder zukünftiger Tauchschüler informieren möchte.
Ich geh jedenfals mit meinen Freunden tauchen und nicht mit irgendwelchen Verbänden.
@tauchender Kakadu
Ich habe inzwischen ein Kochbuch für Geflügel.
Gruß Klaus
Antwort von tauchender Kakadu am 26.09.2006 - 23:27 Hi Klaus,
viel Spaß noch beim Geflügelkochen, bin leider ab morgen im Urlaub und kann nicht beim kochen dabei sein (als Hauptgericht ). Melde mich wieder ab KW 41.
Gruß vom flüchtenden Kakadu
Antwort von kwm am 26.09.2006 - 23:41 Hi Kakadu,
wünsch Dir einen schönen (Tauch?)Urlaub.
Gruß Klaus
Antwort von Weltverbandsseniorenbeauftragte am 27.09.2006 - 07:45 So, wie Stephan K es ausdrückt: "Ambitionierte Kampfschnorchler" und "Funtaucher" ist es zwar kurz zusammengefasst aber leider schon wieder so formuliert, dass es aufstößt.....
Ich würde sagen, die einen schauen drauf, dass der Tauchanfänger eine gewisse Fitness besitzt und ein theoretisches Grundwissen über die Vorgänge beim Tauchen erhält.
Die anderen zeigen dem Anfänger, was er zu tun hat, um unter Wasser zu bleiben und hoffen, dass sich der Tauchanfänger an die Tiefengrenzen hält und im Notfall jemand bei sich hat, der ihm hilft. Das theoretische Grundwissen ist hier nur rudimentär.
Und die Dritten vermitteln eine Mischung aus beiden......
Antwort von Tauchlady am 27.09.2006 - 08:24 Ein Großteil der Diskussionen rührt sicher auch daher, daß halt mancher Verband teurer ist als ein anderer. Wenn ich bedenke, was ich für einen materiellen Aufwand hatte, um CMAS Gold zu machen bzw. dann Tauchlehrerin zu werden und das mit PADI vergleiche, schreckt mich in erster Linie schon mal der materielle Aufwand bei PADI ab. Auch die über 500,-- Euro Prüfungsgebühr, die an PADI für nix überwiesen werden müssen...
Antwort von Stephan K. am 27.09.2006 - 08:31 @Weltverbandsseniorenbeauftragte
für den Anfang reicht es völlig, was PADI vermittelt. Später, im Laufe der Zeit und nach etlichen TG´s wird das sich wieder anpassen.
Die meisten machen sowieso betreutes Tauchen und mit den Vorgaben der meisten Urlaubsbasen ist das ausreichend.
Beim eigenverantwortlichem Tauchen, ohne "Betreuung" sieht das wieder anders aus.
Antwort von Black Diver am 27.09.2006 - 09:43 Ich würde sagen,das jeder Verband für sich einen großen Marktanteil sichern möchte. Und das geht am besten mit einem schnellen Einsteigerkurs der viel Fun vermittelt. Wer hat schon Lust wochenlang im Freibad zu schnorcheln wenn es einfacher geht? Wer nun bei diesem Verband angefangen hat , bleibt auch meist dabei.
Antwort von RogerT am 27.09.2006 - 10:03 Ein Amerikaner hat mir die Unterschiede mal kurz und treffend erklärt: bei den einen ist Tauchen ein Sport, bei den anderen eine Freizeitbeschäftigung...
Das erklärt auch die völlig unterschiedlichen Sichtweisen bzw. Inhalte bei der Ausbildung.
So betrachtet, kann man die Standpunkte beider großen Organisationen auch besser verstehen; die haben völlig unterschiedliche Zielgruppen.
Antwort von Euregiotaucher am 27.09.2006 - 10:06 Guten Morgen zusammen.
Ich sehe ja ziemlich vieles ein. Das man sich Marktanteile sichert, eine - von anderen Verbänden abstechende Ausbildung liefert und und und...
Mich interessiert aber viel mehr warum man so aufeinander losgeht. Ich habe jetzt speziell nicht irgendwelche Verbände angegeben aber ich denke jeder weiss was ich meine.
Sicherlich hat man / ich inbegriffen / auch schon mal eine abfällige Bemerkung (im Spass) zum Buddy fallen gelassen. Aber der Spass geht hier im T Net verloren und die Titel die genannt werden dem ein oder anderen Verfechter gegenüber werden schon recht genau
Antwort von Tobleronebrevetverteilerin am 27.09.2006 - 10:21 Auch für mich ist der Verband unwichtig. Die Ausbildung sollte den Gegebenheiten angepasst sein.
So z.B ergibt es wenig Sinn im tropischen Meer das Trockentauchen zu erlernen genau so wie es lächerlich ist, hier im 15m Baggersee das Strömungstauchen anzupreisen.
Im Wasser sind wir alle denselben Gesetzen ausgeliefert, egal welcher Verband und welche Brevets wir haben. Einziger Unterschied ist nur, WIE wir tauchen wollen. Nur im Urlaub, im warmen klaren Wasser unter Aufsicht eines Guides, oder selbständig hier das ganze Jahr durch in jedes Loch hüpfen, auch wenn kalt und dunkel.
Aber auch da ist der Verband unwichtig, sondern eher der TL UND die Einstellung des Schülers sind massgebend, wie gut oder schlecht der Taucher oder die Taucherin wird.
Dann kommt natürlich noch die Tatsache hinzu, dass Tauchen zum Modesport geworden ist. Überall sieht man Plakate/Werbung, wo die UW-Welt und/oder Taucher dargestellt sind. Dies hat sicher schon bei manchem die Lust erweckt, dies auch mal zu erleben.
Jetz ist es aber so, dass eine Mehrheit der Interessenten alles sofort und billg haben wollen. Schliesslich hat man nicht viel Zeit und Geld zu investieren, da man nebenbei noch viele andere Hobbys hat, aber alles immer versuchen will.
Wie soll man da einem Unternehmen böse werden, wenn es das liefert was der Kunde verlangt? Dies ist in allen Bereichen so, auch wenn das verkaufte Produkt gefährlich sein kann wenn man es nicht richtig anwendet.
Schlussendlich ist jeder selbst verantwortlich für sein Leben und muss selber wissen, wie er sein neues Hobby ausüben will und welche Bedingungen er dafür erfüllen muss. Auch wenn eine rudimentäre Ausbildung zu Grunde liegt, kann man sich ja mittels guter Lektüre und Sammlung von Erfahrungen das nötige aneignen.
Daher sehe ich in jedem Taucher zuerst den Mensch und nicht sein Verband oder seine Brevets. Die sagen nämlich überhaupt nichts aus.
Jackie
Antwort von Diver-steve am 27.09.2006 - 12:00 Hallo zusammen,
mit meiner Tauchausbildung war ich sehr zufrieden. Ich hatte einen super Tauchlehrer (auch wenn das Ganze bei PADI war,was hier ja immer verurteilt wird...).
Wenn ich Tauchen will,dann will ich doch nicht erstmal ewig Schnorcheln gehen... (Tipp: Kampfschnorchler...)
Und auch die Ausbildung an sich...
Zitat: "[...]Die anderen zeigen dem Anfänger, was er zu tun hat, um unter Wasser zu bleiben und hoffen, dass sich der Tauchanfänger an die Tiefengrenzen hält und im Notfall jemand bei sich hat, der ihm hilft. Das theoretische Grundwissen ist hier nur rudimentär."
Auch diese Aussage ist vom jeweiligen Tauchlehrer abhängig. In der Tauchschule, in der ich meinen OWD gemacht habe wird Sicherheit sehr groß geschrieben und hier sollte auch jeder der seinen OWD bekommt in der Lage sein selbständig zu Tauchen.
Pfeifen gibt es überall, wie auch der Verband heißt. Wenn ich einen Tauchlehrer habe der diesen Beruf lebt und auch von seiner Sache überzeugt ist, dann versucht er aus jedem Schüler einen guten Taucher hervorzubringen...
In diesem Sinne - Gut Luft
ST
Antwort von Tobleronebrevetverteilerin am 27.09.2006 - 12:50 Euregio
das ist effektiv eine interessante Frage, aber die ist m.E. nicht tauchspezifisch, sondern allgemein zu stellen. Hier ist es der verband, anderswo die Marke, die Nationalität oder sogar die Religion.
Einen Ansat zur Antwort könnte man so geben:
Jeder wird irgendwie zu seinem "Verhalten" erzogen. Hier ist es der Ausbilder (damit es neutral bleibt) der einem sagt "wir sind die Besten" und danach "schau mal diese an, die können dies oder das nicht"
Schliesslich muss der Ausbilder seinen Verband "verkaufen" und den Schüler dazu bringen, seine Ausbildung bei ihm zu machen, dies umso mehr, wenn sich der Schüler vorab informiert hat und die diversen "Schlachten" als Novize erlebt hat und dann mit tausend Fragen kommt.
Und wie das so kommt, gibt es halt dann viele, die vom "gelernten" so überzeugt sind, schliesslich hat einem ja der Ausbilder auch das Tauchen beigebracht, also wird der Rest auch stimmen und so wird es weitergegeben und gelebt.
Einige nun, zu welchen ich selber auch gehöre, sind neugierig und glauben nicht einfach alles was gesagt wird. Vielmehr wollen sie selber sehen, wie es auf der anderen Seite aussieht und öffnen Augen, Ohren und Herz für die "Anderen". Jetzt kann es sein, dass sie dabei Sturköpfe der Feinde antreffen, die gar nicht mit ihnen reden wollen, und das gibt dann die schlimmsten Fanatiker (man hat es ja selbst erlebt). Oft jedoch treffen sie auf gleichgesinnte Gegenüber und dann ergibt sich eine nette Diskussion und beide sehen, dass es eigentlich nirgens weiss oder schwarz ist, sondern die Welt voller Farben ist und es sich so auch schöner leben lässt.
Leider aber schreien die Fanatiker lauter und öfter als die unparteiischen, von daher eskaliert dieser Streit immer mehr und bestärkt die beiden Camps... bis zum offenen Krieg
Jackie
Antwort von Euregiotaucher am 27.09.2006 - 14:33 Diese Frage ist sehr wohl tauchspezifisch:
wir alle werfen uns Schimpfworte (meist sind die aber noch freundschaftlich gemeint) an den Kopf:
z.B. jetzt sag nicht du Arsch hast nen neuen Automaten ...
z.B. hier mit X kannste nicht tauchen - der ist ... Taucher
usw. usw.
das ist am Wasser vor Ort eine Sache.
Was mich bewegt hat war eine Reaktion auf einen Beitrag der hier im Taucher.Net veröffentlicht wurde.
Wir haben für Spass einen Verband gegründet. Den E.U.R.O. (beim Namen hätte es schon klingeln sollen) Natürlich European Underwater Regulary Organisation
Beim durchlesen der Seiten müsste man recht schnell auf den Gedanken kommen das diese Seite lediglich Spass sein kann. Der E.U.R.O. hat es sich laut dieser Angaben zur Aufgabe gemacht bestehende Brevet´s anzuerkennen - bzw. neue Brevet´s eingeworfen die auf 3 oder 4 Sonderkursen basieren z.B. im Inland der Kampftaucher - oder international Task Force Diver.
Besagter Autor hatte hier scheinbar irgendwie den Sinn des ganzen - oder besser den Unsinn des ganzen nicht erkannt. Daraufhin brach eine Diskussion aus die mit dem vermeintlich neu gegründeten Verein gar nichts zu tun hatte und sich einige Leute in die Wolle bekamen.
Ich hatte einmal im Internet nachgeschaut aber ich finde keine Grundlage - oder irgendetwas auf das diese "Feindlichkeiten" basieren.
Im Moment stelle ich erstaunt fest das diese meine Frage hier noch sachlich gelesen und die Antworten auch dementsprechend ausgedrückt sind - aber mal ehrlich: Das ist doch schon mehr als selten.
Antwort von Scott am 27.09.2006 - 15:20 "Im Moment stelle ich erstaunt fest das diese meine Frage hier noch sachlich gelesen und die Antworten auch dementsprechend ausgedrückt sind - aber mal ehrlich: Das ist doch schon mehr als selten. "
laß dir noch ein wenig zeit, wird schon noch hardcore werden
Antwort von wallin am 27.09.2006 - 16:04 @all
Im Prinzip ist alles bereits geschrieben und was Scott schreibt ist absolut richtig.
Das hier manchmal sehr heiß her geht, rührt aus der Tatsache, dass die großen Verbände den Tauchmarkt regieren.
Dieser ist für das Funtauchen ausgerichtet.
Wenn nun jemand ganzjährlich durchtaucht, je nach dem eine intensivere Ausbildung genossen hat, in seiner Freizeit regelmässig DEKO - TG durchführt und sich im Urlaub diesen Regeln anpassen muß, tut sich dieser schwer und wird automatisch zum Hasser der amerikanisch modularen Tauchverbände.
Diesen Unmut kriegen dann diejenigen zu spüren, die diesen Verbände angehören.
wallin
Antwort von Stephan K. am 27.09.2006 - 17:14 Für mich ist das ganze einfach.
Mittlerweile bin ich PADI-DM und CMAS***.
Die Tauchschule, wo ich mich viel rumtreibe bildet nach SSI, PADI Und CMAS (Baracuda) aus.
Somit hat der "Schüler" die Qual der Wahl bei welchem Verband die Ausbildung gemacht werden soll.
Mir selber ist das Ganze nun auch egal, weil ich im Zweifelsfall das passende Brewet habe.
Schliesslich kann man auch dank Aquivalenzliste die Verbände wechseln und die nächsthöhere Stufe woanders machen.
Antwort von PADI TL am 27.09.2006 - 17:55 Um konkret zu werden. Ich denke es ist vielfach auch Neid, das PADI so erfolgreich ist.
Gutes Marketing, sehr gutes Lernmaterial und insgesamt ein stimmiges Konzept.
Ansonsten kommt es einfach auf den Tauchlehrer an.
Ich finde auch es kommt nicht auf den Verband an.
gruss
Antwort von andi_diver am 28.09.2006 - 05:50 DANKE! Ich freue mich tierisch, dass die ueberwiegende Mehrzahl der Taucher hier doch noch so tolle und nette Leute sind, wie ich sie mal kennengelernt habe!!! Klasse!!!
Antwort von Hanswurst06 am 28.09.2006 - 11:05 Warum kapieren eigentlich die PADI Leute nicht, das sie nicht in einem Tauchverband sind sondern ihre Ausbildung in einem privaten Unternehmen gemacht haben.
SSI und CMAS sind Verbände. PADI selbst ist kein Verband sondern selbst nur Mitglied in einem nicht ausbildenden Verband in dem auch SSI und Barakuda Mitglied sind.
Antwort von niemand am 28.09.2006 - 11:52 Hallo,
also von Neid würd ich auf keinen Fall reden, sondern eher von Mitleid .
Mir tun die Leute Leid denen man für viel Geld ein Brevet verkauf, sie dafür aber nur ungenügend in Theorie und Praxis ausbildet. Wenn man mit Streit meint, dass man Anfängern die hier nachfragen auch alternativen zu dieser komerziellen Ausbildung aufzeigt streite ich gerne.
Was mich aber nervt, dass durch Unfälle von Neulingen, die nach nur 4 Freiwassertauchgängen von gerade mal jeweils 30 Minuten und ohne Prüfung brevetiert wurden, der Tauchsport immer mehr ins Gerede kommt und immer mehr Tauchverbote erlassen werden.
Ich hab nichts gegen Taucher andere Verbände, sondern nur was gegen die miesen Richtlinien bei der Ausbildung bei denen.
Gruss Joachim
Wer Schreibfeller findet daf diese behalten und zum privaten Gebrauch weiterverwenden.
Antwort von Scott am 28.09.2006 - 12:03 komm niemand, leg noch was nach, dass kann nicht alles gewesen sein
Antwort von niemand am 28.09.2006 - 12:17 @Sott
schöner kurzer und sinnfreier Beitrag
Antwort von Euregiotaucher am 28.09.2006 - 13:22 Womit der unsachliche Teil eröffnet ist:
Da ist der Palaver wieder:
Hier nochmal die Frage nach dem WARUM es so ist ?
Antwort von PADI TL am 28.09.2006 - 13:31 @ Euregiotaucher:
niemand würde sich aufregen, wenn PADI wirklich so schlecht wäre. Logisch, oder?
Klar PADI kostet mehr Geld, Du bekommst aber auch mehr.
Ich stelle denn mal eine Frage:
Warum ist PADI so erfolgreich?
Antwort von Tauchlady am 28.09.2006 - 13:56 @ PADI-TL: Hast Du eigentlich schon mal in andere Ausbildungen bei anderen Verbänden `reingeschnuppert, wie z. B. eine CMAS Silber- oder Goldprüfung abläuft? Würde mich mal interessieren. Habe beides gemacht, bis DM, dann wurde mir die ganze Sache bei PADI aber zu teuer! Ob man bei PADI mehr bekommt? Zumindest wird man ganz schnell und problemlos Taucher!
Antwort von Euregiotaucher am 28.09.2006 - 13:59 @ PADI TL
PADI ist genauso gut oder schlecht wie der PADI Instructor der mir das Tauchen beibringt
CMAS ist genauso gut oder schlecht wie der CMSA Instructor der mir das Tauchen beibringt
SSI ist genauso gut oder schlecht wie der SSI Instructor der mir das Tauchen beibringt
VDST ist genauso gut oder schlecht wie der VDST Instructor der mir das Tauchen beibringt
sowie alle anderen.
Das du und ich untereinander ein Scherzchen machen - das hier und da ein Scherz gemacht wird auch im Taucher Net ist mir auch klar.
Aber das ganze hat ja teilweise gar nichts mehr mit Scherz zu tun.
Ich habe auch ein Problem mit einem Instructor - bzw einem Verband gehabt. Sicherlich sind auf Instructor und Verbandsebene Sturköppe dabei die einem den Spass am Tauchen schon kräftig vermiesen können - aber deshalb muss die nächsteliegende XXX Schule doch nicht auch schlecht sein.
Das ist eben das was ich bemängele.
PADI kostet Geld - klar mein CMAS Schein war wie mein SSI oder sonstige Brevetklamotten nun auch nicht umsonst. Ich habe keinen PADI Schein - aber ein bekannter von mir betreibt hier eine PADI Schule und mit dem komm ich gut aus. Ich habe auch schon mehrfach mit Ihm über das ein oder andere gesprochen - er bietet mir auch Ausbildung an - aber er zwingt mir nichts auf.
Hinzu kommt mir noch die ganze Sternedenkerei (Bundeswehrmässig: Wieviel Sterne sind denn auf der Schulterklappe)
Ich würde mich freuen (auch bei der nächsten übernächsten oder tausendsten Verbandsdiskussion) wenn man sachlich bleiben könnte. Egal wer da grad einen Verband gegründet hat ---> ohne jedes Hintergrundwissen sofort dagegen.
Ich habe teilweise den Eindruck das eine Überschrift gelesen wird ... eventuell noch 2 oder 3 Sätze danach und dann wird auf Teufel komm raus gepostet (wie bei einigen Boutiqen: Bauch und Hirnfrei) ab dem 4. Posting hat es meist gar nichts mehr mit dem Ursprünglichen Thema zu tun .. und ab dem 6 oder später wissen scheinbar die Autoren gar nicht mehr worum es geht und kurz danach wird dann eigentlich oft nur noch über die Verbände gehetzt und hergezogen.
Hierbei ist das Thema oder das Forum scheinbar total egal. Sinnvolle Antworten auf Ernstgemeinte Fragen werden mit Antworten (ist doch schon tausendmal gefragt - mach die Augen auf) direkt in die richtige Lästerrichtung gelenkt, so das ich als User nicht annährend auf die Idee kommen täte ein zweites Mal sinnvoll etwas zu fragen - vielmehr ertappe selbst ich mich bei Diversen Fragen mit einer dämlichen (aber nicht beleidigenden) Antwort dabei sein zu wollen.
Antwort von niemand am 28.09.2006 - 14:43 Hallo,
jetzt wirds hier aber komisch.
In deiner Ausgangsfrage möchtest du wissen was uns zur Kritik an dem ein oder anderen Verband führt. Antwortet dann einer ehrlich und nicht mit dem sind doch alle Klasse geschmuß dann ziehst du darüber her.
Ich habe sachlich meine persöhnliche Meinung gesagt, und dazu steh ich.
Es geht nicht um den Tauchlehrer X oder Y und wie der seine Ausbildung macht sondern um die Richtlinien die eine von mir beschriebene Ausbildung möglich machen.
Gruss Joachim
Antwort von wallin am 28.09.2006 - 16:15 @Hanswurst06
>>>Warum kapieren eigentlich die PADI Leute nicht, das sie nicht in einem Tauchverband sind sondern ihre Ausbildung in einem privaten Unternehmen gemacht haben. <<<<<
Warum verstehst Du es nicht, das der VDST, und zwar der Teil der Geld verdient (Brevetierung, Shop und Registrierung ec.) auch eine Firma ist. (VDST GmbH)
Und die komerziellen CMAS - G. Verbände wie, Barakuda, IDA usw. sind auch Firmen, genau wie SSI und PADI auch.
Dies nur mal so nebenbei und als Antwort und am Thema vorbei
Antwort von Euregiotaucher am 28.09.2006 - 19:38 aber selbst wenn das nun so ist: Warum dann ausfallend werden ?
Antwort von eanx-rescue am 28.09.2006 - 22:05 Tut doch auch mal gut sich so richtig wegen irgeneinem Sche***dreck mit irgendwelchen wildfremden Leuten zu zoffen oder??
Antwort von Euregiotaucher am 29.09.2006 - 10:36 Dann sollte man eventuell innerhalb des Taucher Net ein Zoff Forum aufmachen. Wie oben schon erwähnt: Warum sollte man eine "vernünftige" Frage stellen wenn man nur dusselige Antworten bekommt ...
Ich muss jetzt an dieser Stelle aber noch einmal meine Begeisterung darüber zum Ausdruck bringen wie sachlich diese Frage bislang behandelt wurde.
Was die Ausbildungen angehen:
Die Erklärung das eine ist eine Gesellschaft und das andere ist ein Verein oder sonstige Abwandlungen. Der eine ist erfolgreicher als der andere kann ich nicht nachvollziehen.
Ich könnte mir denken das die "Vorstände" sich die Köppe einhauen um rauszubekommen ist der XXL Diver jetzt = dem Extra Large Diver oder nicht und wird das auch anerkannt. Ich kann nicht nachvollziehen das der eigentlich zum XXL Taucher ausgebildete mit dem zum Extra Large Diver ausgebildete einen Streit über die Qualität der jeweiligen Ausbildung vom Zaun bricht.
(Ausnahme wie immer der Spass vor Ort am Wasser)
Und das Rüpelhalfte Auftreten einiger Verfechter von Verbänden müsste den Verbänden selber doch eigentlich richtig Weh tun.
Antwort von bikefresh am 29.09.2006 - 10:57 Achtung: Es folgt eine persönliche Meinung/Einschätzung zum Thema. Das schreib ich jetzt mal vorab, um mir nicht böse Schelte einzufangen Der Hauptunterschied ist die Philosophie der Verbände und deren Zielgruppen.
Während Verbände wie CMAS, VDST etc. eher auf die regelmäßigen Vieltaucher, mit Vereinscharakter, regelmäßigen Trainings (Pool-, Flossen- und-sonst-was-Trainings) ausgerichtet sind, was auch eher historisch gewachsen ist, zielen Verbände wie PADI und SSI eher auf die Sport-/Gelegenheitstaucher ab. Achtung: Diese Pauschalisierung wird anschließend genauer erläutert, also bitte erst weiterlesen und nicht gleich explodieren CMAS bietet eine sehr gute Ausbildung an, in weiten Teilen ausführlicher als andere Verbände. Dabei kommen Ausbildungsinhalte vor, die an militärische Ausbildung erinnern. Konditionierung und regelmäßiges Üben macht für jeden Taucher Sinn, nur schreckt es eben auch viele Gelegenheits-/Fun-/Urlaubstaucher ab. Und gerade die letztgenannte Gruppe sollte aus Sicht vieler alter CMAS-Tauchhasen gar nicht ins Wasser gelassen werden. Hier wurde meinerseits die rein sachliche Grenze bereits überschritten, aber eine exakte Grenze zu ziehen ist bei diesem Thema eher sehr schwer.
PADI und SSI: sind eher auf Gelegenheitstaucher ohne Vereinszwänge ausgerichtet, bieten aber von den Ausbildungsinhalten die Mindestvorraussetzungen für sicheres Tauchen an. Darüberhinaus sind die Lehrmaterialen auf neueste Erkenntnisse der Lehrmethodik aufgebaut, was eine schnelle effiziente Wissensvermittlung bedeutet. Aus meiner Erfahrung als SSI-TL kann ich auch die Qualität der Specialty-Lehrmaterialien nur loben, da werden Inhalte sehr kompakt und anschaulich vermittelt.
Zum Thema PADI und SSI noch folgender Nachtrag: Ein verantwortungsbewusster Tauchlehrer wird jeden Tauchschüler zum regelmäßigen tauchen animieren/raten. Das Anerkennungs-und Level-System bei SSI, welches jetzt sicher wieder von vielen als Verkaufsmasche verschrien wird, bietet dazu aber auch den Motivationsanreiz (durch bunte Kärtchen). Die DiveTrophy bildet ein zusätzliches Instrument. Klar geht es Sicht der Shops auch ums verkaufen, davon leben die Shops nun mal, aber es nützt auch jedem teilnehmenden Taucher, da er Wissen, Fertigkeiten und Erfahrungen erlangt.
So werden eben auf dem Markt die einzelnen Zielgruppen bedient. Letztendlich liegt es am Kunden/Taucher, was er will und wie verantwortungsvoll er das Thema Tauchen sieht.
Wer mal vor Jahren einen Tauschein gemacht hat, und sich im Urlaub kurzentschlossen entschliesst: gehen wir morgen mal tauchen, wird sicher nie mein Lieblingsbuddy werden. Das ist dann meist die Klientel, heute tauchen, morgen kiten, dann surfen, dann Sch... weit werfen-nur weil es gerade angesagt ist. Das hat mit Verantwortungsbewusstsein nichts zu tun.
Wer Spass und Freude am Tauchsport hat, wir regelmäßig tauchen, sich auf dem Gebiet weiterbilden und dann auch richtig sicher Spass haben. Da spielt nicht die Organisation eine Rolle, sondern die tatsächliche Qualität der Ausbildung.
Und solche Pauschalisierungen wie: PADI-,SSI-Taucher sind alles nur Gelegenheitstaucher, CMAS-Taucher sind alle im Verein organisiert und trainieren regelmäßig sind wohl nicht mehr zeitgemäß - und richtig schon gar nicht.
Deshalb geht immer schön verantwortungsbewußt tauchen und habt viiiieeeeeellllll Spaß dabei!!!
Antwort von Euregiotaucher am 29.09.2006 - 12:37 @bikefresh:
Das ist mal eine Ansage ! Ich bin nicht böse und ich fahre auch nicht aus der Haut. Ich freue mich über diese rege sachliche Teilnahme (ich hoffe wie viele andere auch)
Aber hier ist mal eine schöne Erklärung zu der man hinzusagen muss: Die Ausnahme bestätigt die Regel.
Was nun meine Aufmerksamkeit auf sich zieht ist der Satz mit dem nicht mehr Zeitgemäss.
Hierüber muss ich tatsächlich mal nachdenken - vieleicht auch andere die Dinge sehen die eben nicht mehr zeitgemäss sind und: wie können diese Dinge berichtigt werden.
Vorreiter für irgendwas will jeder sein - aber wer reitet nun vor ?
Antwort von bikefresh am 29.09.2006 - 12:58 @Euregiotaucher:
Genau die pauschalisierten Aussagen sorgen hier immer für viel Keilerei der verbalen Form. Ich hatte schonmal beim Mega-Thread "Akzeptanz und Toleranz" nach Ankündigung: Nun werde ich erst mal unsachlich und mit Smily versehen einen Seitenhieb auf das Vereinsleben von CMASern losgelassen. Leider haben trotz dieser deutlichen Kennzeichnung nichtmal Mitglieder der Redaktion den karikativen Charakter meines Postings verstanden Wichtig ist für mich nur, wie jemand ans Tauchen rangeht, mit welcher Einstellung, Verantwortungsbewußtsein, Partnerverhalten (wenn im Buddyteam getaucht wird- denn es soll ja zwischen Himmel und Erde, bzw. zwischen Oberfläche und Grund sogar böse, böse Solotaucher geber ).
Ein guter Kumpel von mir ist über Wasser Spitze, unter Wasser komm ich mit ihm überhaupt nicht klar, also tauchen wir nicht mehr zusammen.
Und nicht nur CMASer üben regelmäßig, machen tiefe kalte TG´s, um sich auf gaaanz, gaaanz üble Dekotauchgänge im Urlaub vorzubereiten Wenn wirklich jemand das Wissen um sein Tun und die möglichen Gefahren hat + die Erfahrung + Spaß und Freude an entsprechenden Tauchgängen, so soll er´s tun. Problematisch sind halt nur die (nicht sinnlosen) Reglementierungen der Tauchbasen und deren (freie ) Interpretation. Man sollte halt nur keine Frischlinge und potentielle Sich-selbst-für-Unterwasserhelden-Halter an solchen Aktionen teilnehmen lassen, besser sogar, solche Klientel sollte über solche Aktionen gar nichts erfahren(Situation: gleiches Boot, gleicher Tauchplatz z.B.) Dann sind sie und die Basis aus dem Schneider und man selbst hatte seinen Fun.
Antwort von Stephan K. am 29.09.2006 - 13:39 @ Bikefresh
Hmmm,
ganz vereinfacht sagst du
CMAS = sportlich -> fitte Taucher
PADI = fun -> Urlaubstaucher
das stimmt nur soweit es die anfängliche Ausbildung betrifft.
Was jeder mit seinem Tauchschein später macht ist aber was anderes.
Ich kann es einfach nur so Vergleichen:
Egal bei welcher Fahrschule man den Führerschein macht, hauptsache ist doch, dass man den Lappen hat und Autofahren darf.
Ob ich nun ein Sonntagsfahrer, Raser, guter Fahrer, schlechter Fahrer, usw. werde hängt nicht von der Fahrschule ab, sondern wie ich mich selber weiter entwickle und auch ob ich viel oder wenig fahre.
___________________________
Was sagt schon ein Jahre altes Brewet von Konzern AAA über diesen Taucher aus?
Rein garnichts!!!
Da ist sein Logbuch schon etwas informativer.
Aber richtig beurteilen kann man einen Taucher erst nach seinem "persönlichem" Verhalten und Tauchfertigkeiten. Deswegen ist ein Check-Dive sehr viel aussagekräftiger als ein schönes Logbuch.
Antwort von Euregiotaucher am 29.09.2006 - 13:51 Das Buddygespräch trifft es genau !
Vor Ort, am See, vor dem Tauchgang.
Anschliessend heim - PC an - Taucher.Net irgendwo irgendwas über den Verband meines Misstrauens lesen .. Überschrift reicht in der Regel
Und ... Vollgas - Attacke ...
Aber Buddy war doch eigentlich Taucher des besagten Verbandes meines Misstrauens - der Tauchgang war hervorragend - Kaffee und ne Wurst im Anschluss - Verabredung für kommendes WE steht auch ...
Und ... Internet - T. Net - Vollgas - Attacke
Antwort von niemand am 29.09.2006 - 14:54 Mein Gott was für ein dummes Gelaber.
Warum soll einer nicht mit jemand tauchen gehen der vom andern Verband sein Kärtchen hat aber in der zwischenzeit ordentlich tauchen kann.
Und warum soll er nicht trotzdem seine Meinung darüber sagen dürfen was er vom System des anderen Verbands hält.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Ist die äuserung einer Meinung in einer Diskussion jetzt was schlechtes?
Nein du bist doch der Depp wenn du dich drüber aufregst dass es noch andere Meinungen gibt als die deine.
Das war jetzt zwar derb musste aber raus.
Gruss Joachim
Antwort von Euregiotaucher am 29.09.2006 - 19:03 Eine Äusserung nicht ... aber Angriffe dann schon (und genau um diese Angriffe geht es mir ja in meinem ursprünglichen Posting)
Antwort von RMD am 30.09.2006 - 10:50 @ Euregiotaucher
Antwort von bikefresh am 30.09.2006 - 11:06 @Stephan K.: Bitte erstmal richtig lesen, dann nachdenken, dann posten! Genau diese Pauschalisierungen (gewachsen aus der Philosophie der Verbände) sorgt für den Zoff.
Wie ich schon geschrieben habe: Bei meinem Buddy ist mir völlig egal welches Kärtchen er hat, Hauptsache es passt!
Antwort von Trilaminator am 30.09.2006 - 12:33 also ich bin KEIN verbandsverfechter ... ich wurde sogar schon mal aus eine Verband gekickt oder wars ein Verein
bin trauig das ich nun keinem Verband/Verein mehr angehöre aber habe dadurch auch keine Nachteile sogar mehr Vorteile im Nachhinein bekommen das ich nun nicht mehr in einem Sporti Verein bin!
Gruß
Tri
Antwort von Euregiotaucher am 30.09.2006 - 14:05 @Bikefresh:
Zitat:
(gewachsen aus der Philosophie der Verbände)
hier kommen wir der Sache ja schon näher. Inwieweit der "Zoff" unter den TNet Tauchern (Usern) denn nun aus dieser Philosophie stammt ist mir nun nicht ganz bewusst.
Fakt ist - wie schon erwähnt:
Ich nenne nun mal vorsichtig ein paar Verbände - bitte aber die angehörigen nicht genannter Verbände um Nachsicht. Ihr könnt euch ja stellvertretend für alle mit angesprochen fühlen.
Aber:
PADI bildet aus und nimmt Geld dafür
CMAS bildet aus und nimmt Geld dafür
SSI bildet aus und nimmt Geld dafür
VDST bildet aus und nimmt Geld dafür
VEST bildet aus und nimmt Geld dafür
und alle anderen bilden auch aus und nehmen auch Geld dafür.
Wenns einen Verband gibt der kein Geld nimmt - bitte sofort melden.
Also von dieser Philosophie her sind erstmal alle gleich ... jetzt kommen wir zu den Ausbildungsinhalten:
Physik: Für alle Taucher gleich
Ausrüstung: Individuell - was dem eigentlichen Taucher gefällt
Lehrinhalte:
Kommt das hier nun auf die Lehrinhalte an die der Verband vorgibt (die übrigens geprüft sind damit man h ier überhaupt durch irgend eine EU Nummer kommt ? oder vielmehr das was am Ende durch den TL vermittelt und gelehrt wird ?
Hier wird es die derbesten Unterschiede geben !
Wobei Barakuda, CMAS und VDST mit Sicherheit auch nicht so gute TL´s besitzt und auch sehr gute genau wie Padi, SSI, VEST und alle anderen auch.
Womit ich wieder da bin wo´s angefangen hat ...
Antwort von caneslupos am 01.10.2006 - 21:33 Mich wundert, dass hier noch keiner darauf hingewiesen hat, das die Aussage der VDST bildet aus und bekommt Geld dafür sehr unvollständig ist. Als Mitglied fast aller Tauchvereine ist man in Deutschland auch Mitglied des VDST.
Insofern zeugt wallin`s Bemerkung die VDST GmbH ist der Teil, der Geld verdient auch nicht von besonderer Kenntnis.
Ich will hier keinen langweilen, aber es besteht eine enge Verflechtung zwischen Vereinen- Landestauchverbände-VDST-Landessportbünde und Bundesmnisterien. Aus diesen Wurzeln heraus ist verständlich, dass sich Richtlinien eher weniger an den Urlaubstaucher. Die Europa weite Festlegung von Mindestanforderungen für die Bevetierung wird hoffentlich zu einer Harmonisierung beitragen.
Aus meiner Sicht ist der eV, GmbH,... nicht wichtig - nicht einmal das Brevet, dass von manchen TL`s eher leicht zu erhalten ist. Wichtig ist, dass man seine eigenes taucherisches Potential richtig einschätzt und sich bei Interesse Stück für Stück neuen Herausforderungen aussetz (Tief, Deko, Eis,Strömung) und dafür einen verantwortungsvollen, erfahreren Buddy findet. Deshalb bin ich in einen Verein eingetreten.
Wolfgang
CMAS *** Naui Rescue Übungsleiter C des LSB
Antwort von bikefresh am 02.10.2006 - 18:17 Wie ich schon oben schrieb, ist die Qualität der Theorieausbildung bei CMAS nach meiner Meinung besser als PADI oder SSI, Prüfungsfragen müssen noch richtig beantwortet werden, nicht einfach angekreuzt. Grundsätzlich vermitteln aber alle Verbände die notwendigen Kenntnisse für den OWD und darüber hinaus. Und der verantwortungsbewußte Taucher bildet sich eh weiter und geht regelmäßig tauchen um Erfahrung zu sammeln. Da ist es egal wo er seine Ausbildung gemacht hat. Bei CMAS sind auch für die praktische Ausbildung die Anforderungen höher.
Wichtig ist jedoch die Umsetzung durch die Ausbilder und die Fähigkeiten des Tauchschülers.
Ich habe auch schon CMAS**-Taucher mit eklatanten Tarierproblemen und SSI-OWD´s mit 5TG´s gesehen, bei denen die Tarierung wirklich auf gutem Niveau (für die geringe TG-Anzahl) war. Aber das kann man eben nicht nur am Verband und der Ausbildungsqualität festmachen.
Und es gibt in meinem Bekanntenkreis nicht wenige CMAS-Vereinsjünger, die maximal einmal im Jahr in den Pool hüpfen, die theoretische "Weiterbildung" findet als Taucherstammtisch statt, wo verbal nur wieder pauschalisiert auf PADI und SSI eingedroschen wird. Und es gibt die CMAS-Vereine, wo wirklich richtig trainiert und geübt wird. Es gibt aber auch PADI und SSI-Shops die ihren Kunden solche Aktivitäten anbieten. Wie Ihr seht sind die Philosophien der Verbände die eine Seite, die tatsächliche Umsetzung die andere.
Deshalb lasst bitte die Sch... Pauschalisierungen.
Und warum fallen eigentlich prozentual deutlich mehr PADI-/SSI-Taucher negativ auf? Klar, weil sie prozentual auch mehr vertreten sind. Eine genaue Erhebung über Tauchunfälle durch menschliches Versagen unterteilt nach Ausbildungsorganisationen wäre ja mal nicht schlecht. Nur gibt es sowas schon? Diesbezüglich wurde hier im Netz ja schon viel nachgefragt, ohne wirklichen Erfolg
Antwort von Hardy am 10.10.2006 - 00:47 den meisten Antworten kann ich mich hier anschließen, aber meine gehässige Antwort (PADI-bashing) kurz gefasst:
ein Anfänger ist ein Anfänger, egal von welchem Zweig er kommt.
ein Aowd, sprich ADVANCED, sprich FORTGESCHRITTENER Taucher, ist ein Aowd niemals, außer er hat sich durch Tauchgänge und Interesse daran auch im theoretischen Bereich weitergebildet (bei allen hier anwesenden gehe ich davon aus, sonst wäre das Interesse nicht da).
ein Divemaster ist dann ein etwas weitergebildeter Aowd, der neue OWDs ausbildet, sprich: Taucher ohne Erfahrung bringen anderen Leuten das tauchen bei ..., klar, da wird die Qualität echt hochgehalten ... Fragt mal eueren Instructor, ob er nicht auch bei anderen Verbänden gelernt hat, meistens wird es so sein. Geratet aber mal an einen PADI-gewaschenen ...
dieses alles kann man anderen Verbänden genauso unterstellen, allerdings sind die Voraussetzungen von der ersten zur zweiten Stufe (sprich OWD zu AOWD) dann doch anders (SSI scheint mit da dann vernünftiger zu sein). Von einem erfahrenen Taucher wird meistens Erfahrung gefordert und die kann ich bei einer Kurzfassung zweier nacheinander anschließenden Ausbildungen OWD/AOWD bei PADI mit ca. 11 Tauchgängen nun gar nicht vorstellen.
Welches eurer Kinder würdet ihr mit diesem "fortgeschrittenen Taucher" tauchen lassen??? War wohl doch kein Fortgeschrittener ...
... und statt vorformulierter Kurzfassungen, mehr als 30m sind nicht erlaubt, Deko ist tödlich, 18m pro Minute für den Notaufstieg ..., sind Verkürzungen, um sich gegenüber dem amerikanischen Rechtswesen abzusichern (bitte ihr Haustier nicht zum trocknen in die Mikrowelle packen,..., könnte komisch enden usw.), es könnten Millionenklagen folgen.
... und über das seltsame Zustandekommen der 18m pro Minute, das hat nichts mit Deko zu tun, die über Wasser konnten den Taucher nur nicht schneller hochziehen, sonst hätten wir vieleicht 30m pro Minute (Schlaffis!, konntet ihr nicht mehr?).
Zur Supertollen Didaktik: frag mal einen "Fun-taucher" ein halbes Jahr später, was dieser noch von der Theorie weiß. Supertolle Didaktik!!!
... ABER: wenn ich tauchen gehe, ist es mir egal, wo mein Partner ausgebildet wurde!!! Entweder wir finden zusammen, oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, werden wir uns schon einig und lernen voneinander!
Antwort von Euregiotaucher am 10.10.2006 - 09:39 @ Hardy:
wie bei mir - wenn die Chemie stimmt. Diese teilweise bösartigen Diskussionen wer wo welchen Schein "gekauft" hat hängen mir zum Halse rau.
Antwort von Stephan K. am 10.10.2006 - 11:32 @Hardy
und wie sieht es bei CMAS aus?
Ein Silber-Taucher (**)muss mindestens 25 TG
haben und ein Gold-Taucher (***) muss mindestens 65 TG haben.
Da willst du mir doch nicht erzählen, dass dies erfahrene Taucher sind.
Und die Prüfungsinhalte?
Bei CMAS kann man durchaus von Kampfschnorchler reden. Und beim theoretischen Teil muss immer an die Auflistung denken, an was man alles denken muss, wenn man eine Ausfahrt im Schlauchboot macht.
Ob dies dann auch ein CMAS-Taucher nach 1/2 Jahr weiss und kann?
Ich kann mich nur wiederholen:
Es ist schei**egal bei welchem Verband du deine Ausbildung gemacht hast. Wichtiger ist, was du mit der "Erlaubnis zum Tauchen" machst und inwieweit du dich weiterentwickelst und vor allem auch tauchen gehst.
Ein "erfahrener" Taucher kann das passende Kärtchen haben, aber muss es nicht.
Mit ist ein PADI-OWD mit 500 TG lieber als ein CMAS*** mit 65 TG. Erst recht dann, wenn der sich auf sein Kärtchen auch noch was einbildet.
Nachtrag:
Wenn ich mir ansehe, dass ein PADI-Rescue etwas gleich CMAS** ist. Dann frage ich mich ob der Rescue mit 30 TG bicht doch "erfahrener" ist als ein CMAS** mit 25 TG.
Aber was sind schon 25-30TG???
Ab 100 können wir meiner MEinung nach mal von "Fortgeschrittenen" reden.
Antwort von Euregiotaucher am 10.10.2006 - 12:17 Meiner Meinung nach ist die Anzahl der Sterne völlig egal. Das sagt in meinen Augen nur aus das hier wer viel Geld bezahlt hat. Die Qualität der Schulen oder der Tauchlehrer kann ich hier nicht absehen... ebensowenig kann ich absehen welcher Advanced Open Water Diver hier das Advanced verdient oder nicht....
Ich bin auch mal Anfänger gewesen und wurde auch von fortgeschrittenen Tauchern mitgenommen ... im Verlauf der Zeit hab ich dazugelernt - sicherlich - ich hab auch Sonderkurse und Spezialkurse belegt ... aber sagt das wirklich was aus ?
Rettet mich im Notfall mein Rescue Diver Buddy ?? oder vieleicht doch ehr mein "Anfänger" der noch alles frisch im Kopf haben sollte ???
Antwort von niemand am 10.10.2006 - 13:16 Hallo,
Sterne gibts nicht bei Padi haben also nichts mit viel Geld bezahlen zu tun
Antwort von Blaues Wunder am 10.10.2006 - 14:04 @niemand: oh shit, da kannste ma sehn. *Ich* mußte für meine Sterne neben den Prüfungsleistungen auch noch Euronen abdrücken.
Freut mich, wenn Deine Sterne für geschenkt waren.
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