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Tauckurs bei Brakuda
Abgesandt von Tornado Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 17:29:

Halo,

bei Daily Deal wird in Mannheim grade ein OWD zum halben Preis angeboten. Die Organisation von der der Schein ausgestellt wird ist Barakuda. Diese Organisation war mir bisher unbekannt, ich habe aber auch wenig Anhnung...
Habe schon mit der Tauchschule telefoniert, da war der Ansprechpartner sehr net und hat auch schon einige Fragen beantwortet.
Trotzallem würde ich gerne die Experten fragen ob dieser Kurs was taugt oder ob ich besser bei PADI oder SSI aufgehoben bin.

Ist dieser Schein z.B. auch weltweit anerkannt? Wird er von anderen Organisationen akzeptiert, also kann ich z.B. bei PADI den AOWD danach machen?

Wäre toll wenn ihr mir hier weiterhelfen könntet!

Hier der Link zu dem Deal:

Hier klicken

Grüße
Tornado




Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 17:41
Barakuda ist weltweit anerkannt (CMAS Lizenznehmer) von daher kein Problem und du kannst in jeder anderen Organisation weitermachen.
Antwort von JochenG Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 17:47
Barakuda ist Mitglied im RSTC, somit die Ausbildung auch international anerkannt.

Dass Ausrüstung gekauft werden muss finde ich persönlich ungünstig, besser sind Tauchschulen, bei denen Du unterschiedliche Ausrüstung im Rahmen des Kurses kostenlos probieren kannst und erst dann kaufen _darfst_. Was hilft Dir eine Maske, bei der Du während des Kurses feststellst, daß sie doch nicht optimal sitzt?....

Laut Website muss dann auch im Winter Haube und Handschuhe mitgebracht werden - Geschmackssache.

Bei einem regulären Kurs werben sie mit 3-4 Schüler / TL, die Frage ist, ob das bei dieser Aktion auch so ist. Daß es kein Angebot ist, an dem die Tauchschule verdient ist klar, vor allem nachdem bei den meisten Deals 50% des Erlöses (also ca.85,-) an Dailydeal gehen. Ein Tauschein für also 80,- Euro, inkl. Brevetierungskosten, Lehrbüchern etc? - Ich persönlich würde ziemlich genau nach dem Haken oder weiteren versteckten Kosten suchen.

LG
Jochen
Antwort von JochenG Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 17:52
BTW: Alles Lug und trug.....:

Der Kurs selbst kostet offiziell nur 199,- Euro, siehe hier: Hier klicken

Laut dem PDF kosten also Kurs + ABC € 349,- - der unrabattierte Preis von Dailydeal also, bei DD fehlt aber ABC.

Oder man mag dieser Seite glauben: Hier klicken
Da kostet der Kurs auf einmal 349,- - aber man muss ABC schon mitbringen.... Sehr wirr.....

Jochen
Antwort von Dutch-Diver Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 19:02
Aloha,

also irgendwie habe ich bei dieser Diskussion das Gefühl, dass man entweder Stimmung gegen das Divecenter oder Werbung für das Diveceter machen möchte.

aber vielleicht täuscht mich auch meine Nase.-Möchte ich ja nicht ausschliessen.

Auf jeden Fall wünsche ich Euch fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Antwort von JochenG Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 20:27
Nicht gegen das Center, aber gegen die undurchsichtige Angebotsstruktur.... Wie soll da ein Neuling wissen, was auf ihn wirklich zukommt ?
Antwort von rodo Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 21:15
Hallo Tornado ,
Würde mir Brille und Flossen von einem Kollegen ausleihen. Weiters würde ich diesen "Verein" fragen ob du die Flasche und Luft auch mitbringen musst. Der Preis selbst ist top nur wie schon gesagt (geschrieben) was kommt noch alles dazu. gut Luft und viel Spass bei deiner zukünftigen Ausbildung rodo
Antwort von boesewicht Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 21:21
@JochenG

Auf der Homepage selber ist der OWD mit "Open Water Diver Kurs Preis p.P. € 349,95" ausgeschrieben ...

Mit den Worten "Lug und trug" wäre ich also evtl. etwas vorsichtiger - die - zugegebenen - verwirrenden Angaben sind Sache der Ausbildungsstätte ... - evtl. denkt der Betreiber anderes als was Dir gerade durch den Kopf geistert.

Die Sache mit eigener ABC-Ausrüstung hingegen findest Du bei sehr vielen Ausbildungsstätten.
Macht aber auch durchaus Sinn ...

Wa die Passform angeht - bei Kursteilnehmern ist meist der Umtausch von den Sachen kein Problem und schnell erledigt.

"Bei einem regulären Kurs werben sie mit 3-4 Schüler / TL, die Frage ist, ob das bei dieser Aktion auch so ist."

Hier muß der Schüler drauf achten, das es dann auch so ist.

Die meisten TL, die ich kenne, machen aber keinen Unterschied zw. Ausbildung "normal zahlender Kunden" und solchen Angeboten wie bei DailyDeal, Grupon usw. ...


Nicht die ganze Welt ist böse, schlecht und verkommen ...
Antwort von Tornado Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 21:24
Danke schonmal für eure Antworten. Im Telefonat hat der Tauchlehrer was vom testen der Sachen erzählt. Ich muss also nicht vorher was kaufen womit ich nachher vielleicht nicht zurecht komme. Habe auch nach weiteren Kosten gefragt, bzw. was ich nach dem Kurs noch benötige um irgendwo auf der Welt in einer Tauchbasis tauchen zu dürfen. HIer wurde mir gesagt das auf diesen Preis nichts mehr drauf kommt, ausser natürlich weitere Kurse wenn ich diese machen möchte.
Die zwei unterschiedlichen Preise auf der Homepage sind echt etwas verwirrend, die 174 Euro sind im Vergleich zu anderen Tauchschulen aber unschlagbar.
Ich fahr morgen mal in der Tauchschule vorbei, schau mir den Laden an und erkundige mich nochmal nach allen Details zu diesem Deal.
Zur Not habe ich ja 14 Tage Widerrufsrecht

Danke aber schonmal für die Infos bez. Barakuda. Es ist also wurscht ob ich den OWD bei PADI, SSI oder eben Barakuda mache. Ist alles das selbe, und gleich anerkannt, korrekt?


Antwort von Tornado Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 21:30
Anmerkung zum kaufen der ABC-Ausrüstung: Ich habe bis jetzt in Mannheim und Umgebung noch keien Tauchschule gefunden bei der ich die Grundausrüstung ausleihen kann. Die muss überall mitgebracht oder dort gekauft werden.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 21:42
"... und gleich anerkannt, korrekt? " -> ja, korrekt

Antwort von prhhf Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 22:14
einhausen kannst du dir ausrüstung leihen und in viernheim auch

barakuda da hab ich cmas ausbildung gemacht
Antwort von prhhf Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 22:15
achim´s tauch oase in mannheim kannst du auch den padi schein machen
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 20.12.2011 - 22:56
Ich denke dass dieser Preis wirklich mehr als o.k. ist.
Der Grundkurs ist bei Barakuda, Padi oder SSI gleichwertig hoch und wird von allen anderen Verbänden anerkannt und du kannst immer bei anderen Verbänden weitermachen, wenn d wechseln willst.
Der Inhaber der Tauchschule ist kompetent und nett.
Was willst du mehr?

Grüsse aus Dahab
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 09:55
Ohne das Angebot zu werten noch zwei Infos. Wie mehrfach erwähnt ist Barakuda ein VDST/CMAS Lizenznehmer. Die Brevets werden international, mit Ausnahme Frankreichs, voll anerkannt.

Zu den Tauchschulen gibt es noch Alternativen. Du könntest Dir auch einen Tauchsportverein in Deiner Nähe suchen und darum bitten mal kostenlos hinein schnuppern zu dürfen. Wenn die Chemie stimmt kannst Du dort, ggf. über eine Probemitgliedschaft, eine erstklassige Ausbildung bekommen und dazu noch ins normale Training integriert werden. Dort lernst Du, da es kein Zeitlimit gibt, viel Intensiver Tauchen. Dein persönliche Zeitaufwand ist dafür größer.

Sicheres Tauche kannst Du nur lernen, wenn Du Zeit investierst und nach der Ausbildung regelmäßig tauchen gehst. Nach längeren Tauchpausen, insbesondere in der Anfängerphase, fällst Du schnell auf den Level Null zurück.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 13:02
Hi,
Der Barakuda OWD beinhaltet wimre mehr, als z.B. der PADI OWD. Um Missverständnisse - wie z.B. dem von pietro bzgl. der Anerkennung in Frankreich - aus dem weg zu gehen, würde ich deshalb statt dem "Open Water Diver"-Brevet das "CMAS*"-Brevet von Barakuda ausstellen lassen (Barakuda vergibt beide Brevets).
Antwort von JochenG Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 13:07
... wobei CMAS* umfangreicher als Barakuda-OWD ist.
Kann aber als "upgrade" nach dem OWD gebucht werden. Hier klicken
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 13:33
Wenn mein Kenntnissstand noch Aktuell ist, differenzieren die Franzosen zwischen VDST-CMAS und Barakuda-CMAS Brevets. Sie misstrauen allen kommerziellen Sportschulen, was die Qualität der Ausbildungen angeht. Nur der VDST konnte sie überzeugen die Brevets in ihrer vollen Gültigkeit anzuerkennen. Sie berufen sich auf stattgehabte Unfälle und schlechten Erfahrungen mit mangelhaft ausgebildeten Touris durch Basen und Sportschulen.

Jeder Deutsche nicht VDST Taucher muss sich von einem ausgewiesenen französischen "Prüfer" einschätzen lassen. Der bestimmt dann, was in Frankreich taucherisch möglich ist und was nicht.

Wenn sich da was geändert hat, lasst es mich bitte mit Quellenangabe wissen.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 13:45
Wimre betrifft das nur die Frage der Anerkennung des CMAS***/TL1 als Gruppenführer.
Antwort von Poldi23 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 13:47
"... wobei CMAS* umfangreicher als Barakuda-OWD ist.
"

Frage an die Barakuda-Experten.

Auf der Homepage von Barakuda steht aber explizit:

Nach Abschluß des Tauchkurses erhalten Sie als Nachweis über die erbrachten Leistungen dann z. B. eine Barakuda-Card „Open Water Diver“ oder ein CMAS-Tauchbrevet.

Heisst für mich, der Kunde kann wählen.

Und mal ehrlich, ein upgrade , wo ich einen zusätzlichen FW TG machen und etwas Schnorchelgedöns, dafür aber nochmals ca 25-30% vom OWD- Kurspreis drauf zahle, halte ich für teuer!( Wenn OWD Kurs als Angebot, sind es sogar fast 50%)

Und da sagen alle, PADI zockt nur ab...........

"mit Ausnahme Frankreichs"
Cool, ein Verband ist Lizenznehmer eines Dachverbandes, wird aber im Mutterland des Dachverbandes nicht anerkannt? Die Spinnen, diese Franzosen!

btw:

Ihr macht die Wahl des Brevets echt von einem einzigen Land abhängig? Ich war noch nie in Frankreich zum tauchen, warum auch, zieht mich nix hin, ergo isses egal. Oder seit Ihr alles Schwaben: Haben is besser als brauchen!

(Dies ist ein leicht ironischer Beitrag, ich entschuldige mich vorab bei allen, die Lindenstraße schauen mussten oder nix zu Weihnachten bekommen)
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 13:54
Frakreich ist sehr schön zum Tauchen "Warum auch"...tauchst Du?

Aber zurück zur Frage: Ich würde jedenfalls diesen Punkt eines CMAS*-Brevets abklären. Gibt auch Aufschluss über die Kundefreundlichkeit des Shops...
Antwort von kuki_taucher Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 13:59
Seen habe ich vor der Haustüre, dazu brauche ich Frankreich nicht, das einzige was mich tauchtechnisch bei Frankreich interessiert sind die Löcher im Fels....und dazu brauche ich weder CMAS noch PADI!
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 14:03
...oder, @Tornado, komm hinterher in unseren Verein in Mannheim. Da kannst du dann nur für Mitgliedsbeitrag (mit allen Leistungen des VDST)auch alle weitere Ausbildung fortsetzen

Bei Interesse nutze PN
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 14:06
is ja gut. Wer argumentiert schon darüber, wo er tauchen will und wo nicht? Über Geschmack lässt sich trefflich streiten. Übrigens: Für Seen brauche ich Frankreich auch nicht...
Antwort von tauchgeist Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 14:45
@ pietro,

die katuelle Fassung des französischen Arreté incl. der Übersetzung steht hier:
Hier klicken bzw. auch hier im taucher.net:
Hier klicken
als *.pdf zum Download:
Hier klicken
tg
Antwort von JochenG Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 15:15
@Poldi:

[ZITAT]Auf der Homepage von Barakuda steht aber explizit:

Nach Abschluß des Tauchkurses erhalten Sie als Nachweis über die erbrachten Leistungen dann z. B. eine Barakuda-Card „Open Water Diver“ oder ein CMAS-Tauchbrevet. Heisst für mich, der Kunde kann wählen.
[/ZITAT]

Nicht ganz, Barakuda OWD sind 4 TG, CMAS* besteht aus 5 TG + zusätzlichem "Schnorchelgedöns".

[ZITAT]
Und mal ehrlich, ein upgrade , wo ich einen zusätzlichen FW TG machen und etwas Schnorchelgedöns, dafür aber nochmals ca 25-30% vom OWD- Kurspreis drauf zahle, halte ich für teuer!( Wenn OWD Kurs als Angebot, sind es sogar fast 50%)[/ZITAT]

Da ist sie wieder, die angesprochene Preisstruktur. Wobei ich den Zusatzteil nicht zu teuer, ehr den Kurs zu günstig finde - aber so ist`s im Tauchmarkt. Wer zahlt schon noch 500 Euro für nen OWD oder * ? ....
Mit solchen Aktionen wie bei DailyD... kann man dann doch Kunden fangen, denen man dann nach Kurs Zusatzkurse, Equipment und Reisen verkaufen kann.
Bei den am Markt gültigen Kurspreisen bei vernünftiger Gruppengröße bräuchte keiner das Ausbilden anfangen... Aber dazu gibts hier schon genug Beiträge im T-Net.

Jochen
Antwort von Tornado Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 16:21
War eben mal in der Tauchschule...
Der Angebotene Kurs ist der Barakuda OWD. Habe auch nach CMAS* gefragt. Hierzu wurde mir gesagt das ich dazu einen weiteren Tauchgang brauche. Kosten = 70 Euro. Wäre aber nicht nötig, da es keinen Unterschied macht ob ich nun den Barakuda OWD oder CMAS* hätte.

Die ABC-Ausrüstung ist von SEAC und besteht aus Maske, Schnorchel, Flossen und Füsslingen.

Hat eigentlich einen kompetenten Eindruck gemacht.


Antwort von Tornado Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 16:30
@kwolf
wie heißt denn euer Verein? Habt ihr eine Homepage?
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 16:49
"...Wäre aber nicht nötig, da es keinen Unterschied macht ob ich nun den Barakuda OWD oder CMAS* hätte".
Ja schon, was die formalen Voraussetzungen, als Taucher bei Tauchbasen mitzumachen, betrifft (außer vielleicht in F). Insofern ist das, wenn der Kurs auch gut durchgeführt wird, ein vernünftiger Einstieg - und lernst ein klein wenig mehr, als ein OWD anderer Verbände. Auf der CMAS-Schiene mit ** kannst du da auch lückenlos weiter machen.
Zur Frage das Vereins schicke ich dir eine PM.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 16:59
Generell bin ich aber kein Freund einer abgespeckten Ausbilsungsversion. Auch der klassische * ist in meinen Augen oft schon minimalistisch - besonders, was die taucherischen Fähigkeiten im Freiwasser bertifft. Hier sollten allgemein bessere Tarierfähgkeiten gefordert werden, bis man die Leute ins freie, empfindliche Gewässer als "fertige Taucher" entlässt. Insofern gefällt mit die OWD Schiene von Barakuda mit noch weniger Tauchgängen
schon gar nicht.
Antwort von JochenG Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 17:49
[ZITAT kwolf]
Insofern gefällt mit die OWD Schiene von Barakuda mit noch weniger Tauchgängen schon gar nicht.
[/ZITAT]

Hm, Padi hat auch nur 4 ...? Ich hab doch geschrieben, daß CMAS umfangreicher ist, ja, was aber nicht heißt, daß _alle anderen Verbände_ abgespeckt haben
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 21.12.2011 - 23:39
ACK - aber selbst CMAS* ist mir in den Mindestanforderungen auch schon zu wenig (geworden).Im Verein können wir uns halt genug Zeit lassen, um unseren eigenen Anforderungen gerecht zu werden.
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 08:31
Das Schlimme an Allem ist die Komerzialisierung ohne staatliche Aufsicht. Wenn man die Ausbildung schon teilweise in die Hände von privaten Firmen gibt, dann sollten wenigstens die Prüfungen und damit die Abschlüsse einen offiziellen Charakter haben.

Barakuda ist zweischneidig. Barakuda versucht seinen TLs viel gestalterischen Freiraum zu geben. Dieser kann positiv und negativ genutzt werden.

Desweiteren muss Barakuda als Profitorganisation, genauso wie PADI, auf einem umkämpften Markt ständig um neue Vermarktungsmöglichkeiten ringen. Deswegen werden dauernd neue Brevetierungen angeboten. Diese sind nicht immer CMAS Kompatibel.

Beim CMAS-Deutschland = VDST sehen die Stufen für das reine Freizeittauchen so aus.

Grundtauchschein->CMAS*->CMAS**->CMAS***

Bei Barakuda hingegen.

Open Water Diver = CMAS*->Advanced Open Water Diver (hat kein CMAS Äquivalent)->Master Diver = CMAS**->Dive Leader = CMAS***

Die Barakuda Sonderkurse unterscheiden sich deutlich von den CMAS Regularien

Durch die Begriffsbildungen kann man eine deutliche Annäherung an die PADI Welt beobachten. Dies wird zunehmend für Konfusionen was den Ausbildungsstand und die Qualifikationen angehtsorgen. Das ist auch der Grund, warum Frankreich wo das Tauchen gesetzlich geregelt ist, von PADI und auch zunehmend von Barakuda Abstand nimmt.
Antwort von Poldi23 Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 08:59
"Das Schlimme an Allem ist die Komerzialisierung ohne staatliche Aufsicht. Wenn man die Ausbildung schon teilweise in die Hände von privaten Firmen gibt, dann sollten wenigstens die Prüfungen und damit die Abschlüsse einen offiziellen Charakter haben"

Kennst du einen Verband, der unter "Staatlicher Aufsicht" ausbildet?

Kennst du einen Verband, der umsonst ausbildet?

Hast du eine Ausbildung eines Verbandes im Tauchen erhalten?

Wenn ja, hast du sehr darunter gelitten, das es keine Staatlichen Prüfer gab?

So, nun lass die Spekulatius morgens weg, die haben zuviel Zucker!
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 10:49
>Kennst du einen Verband, der unter "Staatlicher >Aufsicht" ausbildet?
CMAS Frankreich. Die Ansprüche sind höher, da die Anforderungen nicht nur auf dem Papier stehen sondern auch durchgesetzt werden. Hierfür gibt es gesetzliche Bestimmungen.

>Kennst du einen Verband, der umsonst ausbildet?
Verbände und eingetragene Vereine unterliegen der Allgemeinnützigkeit. Sie genießen deshalb besondere Privelegien. Sie sind auf Einnahmen angewiesen um ihre Kosten zu decken. Sie sind jedoch nicht dazu da, um ihren Finanzgebern eine möglichst große Rendite zu sichern.

> Hast du eine Ausbildung eines Verbandes im
> Tauchen erhalten?
Nein ich habe eine Ausbildung von Tauchlehrern unterschiedlicher Organisationen und Verbände erhalten. Worauf willst Du hinaus? Ich bin weder gegen Verbände noch gegen Profitorganisationen. Ich will lediglich das verlässliche Standards eingehalten werden. Vergleiche es mit den Fahrschulen. Es wird unterschiedlich ausgebildet aber die Fahrprüfung wird von einem unabhängigen Prüfer abgenommen.

> Wenn ja, hast du sehr darunter gelitten, das es > keine Staatlichen Prüfer gab?
Natürlich nicht. Vielleicht hätte ich aber die eine oder andere Übung wiederholen müssen. Ich denke es gibt weitaus Schlimmeres.

> So, nun lass die Spekulatius morgens weg, die
> haben zuviel Zucker!
Man kann Dir manchmal nur schwer folgen. Bislang ist jede Form von Weihnachstgebäck an mir vorbei gegangen.

Da ich sowieso die Tauchwelt nicht ändern kann sage ich, macht was ihr wollt.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 11:13
"Verbände und eingetragene Vereine unterliegen der Allgemeinnützigkeit" -> das stimmt so nicht, es gibt viele Verbände und Vereine, die alles andere als (all-)gemeinnützig sind (was mer "allgemein"nützig auch sein soll)
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 11:48
Ja da hast Du Recht. Ich wollte eigentlich allgemeinnützige Vereine schreiben. Dann stimmt das wieder. Jedenfalls sind die mir bekannten VDST Vereine im allgemeinen allgemeinnützig.
Antwort von Poldi23 Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 11:54
@Pietro

"CMAS Frankreich. Die Ansprüche sind höher, da die Anforderungen nicht nur auf dem Papier stehen sondern auch durchgesetzt werden. Hierfür gibt es gesetzliche Bestimmungen. "

.......... Frankreich ist links von Deutschland.........., und wäre mir neu, wenn die einen staatlichen Prüfer schicken zur Abnahme eines 1*.




"Verbände und eingetragene Vereine unterliegen der Allgemeinnützigkeit"

Welcher Verband hat den die Gemeinnützigkeit?

( was sowieso blödsinn wäre, da ab 35.000Euro Einnahmen die Steuerbefreiung wegfällt und die Gemeinnützigkeit ein rein steuerlicher Vorteil ist.


Ein e.V. heisst noch nicht , das der Verein automatisch Gemeinnützigkeit hat.

"Man kann Dir manchmal nur schwer folgen"

Das sagt Mama auch immer!!
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 13:09
> .......... Frankreich ist links von
> Deutschland.........., und wäre mir neu, wenn
> die einen staatlichen Prüfer schicken zur
> Abnahme eines 1*.
Wie in etwa die gesetzlichen Vorschriften dort durchgesetzt werden kannst Du hier lesen.

Hier klicken

> Welcher Verband hat den die Gemeinnützigkeit?
Der VDST zum Beispiel. Folge dem Link und lies §5. Da werden Sie geholfen.

Hier klicken

> ( was sowieso blödsinn wäre, da ab 35.000Euro
> Einnahmen die Steuerbefreiung wegfällt und die > Gemeinnützigkeit ein rein steuerlicher Vorteil > ist.
Lies Dir die Abgabenordnung noch mal genauer durch. Der §34 Absatz 3 sind interessant. Er besagt das Gegenteil von dem was Du oben behauptest.

"Einnahmen (einschließlich der Umsatzsteuer) sind bis zu einem Betrag von 35.000 € jährlich steuerunschädlich (§ 64 Abs. 3 AO). Liegen die Einnahmen über dieser Grenze, entfällt die steuerliche Privilegierung, es sei denn die Einnahmenerzielung gehört notwendigerweise zur gemeinnützigen Tätigkeit, dann liegt ein sog. Zweckbetrieb vor."

Tja und nun kommst Du. Selber
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 13:46
@pietro ich gebe dir recht, aber nur als hinweis:Der Link auf Unterwasserwelt ist insofern alt, als er nicht die aktuellen Einschränkungen der Anerkennung von ausländischen CMAS*** als Gruppenführer in F enthält.
Antwort von tauchgeist Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 14:31
Danke für den Hinweis, kwolf1406

pietro, die aktuelle Versin findest Du Hier klicken , hatte ich gestern schon gepostet ...

tg
Antwort von Poldi23 Registriertes Mitglied am 22.12.2011 - 16:28
@Pietro
"Wie in etwa die gesetzlichen Vorschriften dort durchgesetzt werden kannst Du hier lesen."

Da steht aber nix davon, das die Ausbildung von einem Staatlichen Prüfer abgenommen wird. Frankreich regelt seinen allgemeinen Tauchbetrieb durch Gesetzte,( das tun andere Nicht-europäische Länder auch!) dieses Gesetze werden vielleicht auch kontrolliert, aber eine Abnahme eines Tauchschülers wird auch dort durch einen TL gemacht, nicht durch den Staat.

Darauf wolltest du aber doch hinaus??:
"Wenn man die Ausbildung schon teilweise in die Hände von privaten Firmen gibt, dann sollten wenigstens die Prüfungen und damit die Abschlüsse einen offiziellen Charakter haben. "


Unglaublich finde ich aber, das letzte Woche hier so über Regulierungen gemeckert wurde und diese Woche kommst du und verlangst eine staatliche Abnahme für Tauchkurse.

Hab ich ein Glück, das ich über den 1* hinaus bin!


Mama schüttelt auch schon den Kopf.

Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 08:24
Lieber Poldi23,

ich habe mit den Regulierungen nicht angefangen. Entweder reguliert man gar nichts und das Konsequent oder man reguliert richtig. Im Augenblick gibt es da nichts halbes und nichts ganzes. Alles ist sehr unübersichtlich und widersprüchlich geworden.

Ein einzelner CMAS* oder PADI-AOWD Taucher kann ein super Taucher sein, wenn er vernünftig ausgebildet ist, sich fitt hält, sich weiter bildet und viel Erfahrung sammelt. Da erübrigt sich jede Vorschrift und jede Regulierung.

Leider dürfen solche Taucher weder in Frankreich noch auf Malta eigenständig Tauchen. Dabei ist es egal, wie viel Erfahrung sie haben und was sie können. Das zwang uns, mit relativ viel Erfahrung, unseren CMAS** in Angriff zu nehmen. Das obwohl jeder Guide und TL uns testierte dass wir über sehr gute Tauchfertigkeiten verfügen. Das ist nun schon über 11 Jahre her.

Dann begannen die Verbände und auch die Schulen sukzessive ihre Anforderungen, die ich damals durchaus für vernünftig hielt zu senken. Bald war z.B. CMAS** beinahe das, was früher mal CMAS* war (etwas übespitzt formuliert). CMAS* ist heute nur noch ein etwas aufgemotzter Grundtauchschein.

Nun sind wir an einem Punkt angelangt, Dank der französischen Regularien das CMAS** wirklich nicht mehr viel mehr ist als was damals CMAS* war.

Um künftigen Schwierigkeiten vorzubeugen, ich Tauche gerne mit meiner Partnerin alleine oder höchstens in einer kleinen Gruppe mit maximal vier Tauchern die ich gut kenne und eigenverantwortlich, entschlossen wir uns einen drauf zu legen und die CMAS*** Qualifikation zu erlangen. Hierzu möchte ich sagen, das die Übungen unsere Tauchfertigkeiten wirklich erweitert haben und auch die Theorie interessant war.

Geht nun die Inflation und Abwertung der Qualifikationen so weiter, so wird man wohl auch noch irgendwann gezwungen sein, in Richtung TL-Assi und TL zu gehen. In Spanien gibt es Basen, die erlauben Individualtauchen nur noch, wenn ein TL** in der Gruppe ist. Diese Erfahrung haben wir bereits gemacht. Zum Glück hatten wir einen TL** im Bekanntenkreis, der dabei war.

Dieser Inflation der Brevets und der aufkeimenden Regularienwut kann man nur begegnen wenn Qualitätsstandarts eingeführt werden. Wenn man sich auf ein Brevet halbwegs verlassen kann und ein CMAS* Brevet bedeutet das der Inhaber wirklich gut ausgebildet ist, sind Regularien von Regierungen und Schulen weitestgehend überflüssig. Solche Taucher wissen selber, was sie sich mit ihrem jeweiligen Erfahrungs- und Kenntnisstand zumuten können und was nicht.

Dagegen sprechen natürlich die kommerziellen Interessen der Tauchwirtschaft, die gerne möglichst viele Freizeittaucher bedienen möchten und auch die Bequemlichkeit viler Tauchaspiranten selber, die einen gütligen Tauchschein nebenbei im Urlaub erlangen möchten.

So Poldilein23. Ich sehe ein, das ich die Welt nicht ändern kann und auch Trends nicht stoppen oder umzukehren vermag. Also müssen wir uns mit dem Gegeben abfinden und das Beste daraus machen.

Grüße Deine Mama von mir.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 08:53
"Die Barakuda Sonderkurse unterscheiden sich deutlich von den CMAS Regularien" -> Hast du da mal ein, zwei Beispiele ? Welche Sonderkurse und was genau sich (von CMAS Regularien) unterscheidet?
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 10:09
@shuttle
In diesem Fall kann ich ohne Recherche keine konkreten Beispiele anführen. Quelle für diese Information ist eine TL** von Barakuda.
Antwort von Poldi23 Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 10:16
klärt mich mal einer kurz bitte auf:

Ist Barakuda nur reiner CMAS Lizenznehmer oder stellen die parallel auch eigenen Brevets als eigenständiger Verband aus?

Das würde einiges erklären, auch die Unterschiede Barakuda --CMAS Brevets.
Antwort von JochenG Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 10:21
Barakuda bietet parallel zu CMAS auch eigene Brevets. So ist der OWD eine "Vorstufe" des CMAS*, ein AOWD ist OWD + Specials (wobei die SK hier regulär gemacht werden müssen, also anders als bei PADI, wo aus jedem Bereich nur ein TG dran kommt). Nach dem AOWD ist dann der CMAS** angesiedelt, welcher aber ebenso wie bei allen anderen CMAS-Verbänden ein eigener Kurs ist.... tbc.

Die Barakuda-eigene Schiene verzichtet im Großteil auf die Apnoe-Fertigkeiten der CMAS-Ausbildung....

LG
Jochen
Antwort von tauchgeist Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 11:13
@ Poldi23

zu Deiner Frage, Barakuda ist Lizenznehmer des VDST, der hält die einzige deutsche Mitgliedschaft bei der CMAS

tg
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 13:40
pietro: " Quelle für diese Information ist eine TL** von Barakuda. " -> nicht böse sein aber ich kenne einen, der einen kennt, der mal gesagt hat ....
Man sollte in eine sachlichen Diskussion nur äußern, was man selbst auch sachlich belegen kann.

Egal, hätte mich aber jetzt wirklich interessiert. Denn augefallen wäre mir da bis jetzt nichts (bei den SK`s die unter CMAS Label ausgestellt werden)
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 23.12.2011 - 19:49
@pietro
Die extremen Unterschiede würden mich als Barakuda TL** auch brennend interessieren
Vielleicht fragst du noch mal genau nach

Grüsse aus Dahab

Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 24.12.2011 - 11:37
@shuttle + ag2901
Ich kann verstehen, das ihr konkrete Beispiel sehen wollt. In diesem Thread habe ich bereits viele Äußerungen, die angezweifelt wurden durch Fakten belegt. Zum Beispiel was die Gemeinnützigkeit des VDST angeht und auch was die Abgabenordnung zur Gemeinnützigkeit schreibt.

Um meine Aussage zu belegen müsste man die vielen Spezialkurse vom VDST und Barakuda miteinander vergleichen. Zum einen finde ich auf der Barakuda Seite nicht die konkreten Beschreibungen der Lerninhalte und außerdem fehlt mir zur Recherche die Zeit. Um jedoch nicht unglaubwürdig zu wirken, werde ich besagten TL** nächste Woche auf der Arbeit fragen, da wir Kollegen sind ergibt sich das. In dem Zusammenhang wurde mir folgendes erzählt. AG2908 müsste dies bestätigen können. Barakuda lässt seinen TLs, gerade im Bereich der Sonderbrevets, sehr große Gestaltungsfreiräume. Hier weicht Barakuda von den Vorgaben des VDST ab.
Antwort von boesewicht Registriertes Mitglied am 24.12.2011 - 13:09
Hier mal als Beispiel die TrainingRecordCard vom Barakuda/CMAS SK Orientierung ...

Hier klicken

Mich würde ebenfalls mal interessieren, wo hier die Gestaltungsfreiräume sein sollen, das sich Barakuda SK von CMAS SK inhaltlich unterscheiden würden ...

Es gibt für die SK`s dahingehend auch keine 2 versch. TrainingRecords, es gibt nur eine für beide Brevets ...

Wo wir Barakuda-TL jedoch frei sind ist in der Reihenfolge der Übungen - wir sind also nicht an einen strikten Fahrplan gebunden wie bei manch anderen Verbänden Vorgabe ist, sondern können Situations- und Schülerabhängig agieren.

Die Übungsinhalte müssen jedoch alle und ohne Einschränkungen erfüllt sein ...
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 24.12.2011 - 15:30
Pietro: Du schriebst "Die Barakuda Sonderkurse unterscheiden sich deutlich von den CMAS Regularien"
Jetzt schreibst du "Um meine Aussage zu belegen müsste man die vielen Spezialkurse vom VDST und Barakuda miteinander vergleichen" Ich dachte, es ging um CMAS - Regularien .....

"Zum Beispiel was die Gemeinnützigkeit des VDST angeht ... " -> ich habe nie bezweifelt, dass der VDST gemeinnützig ist .... ich wies daraufhin, dass dies keine Voraussetzung für Verbände und Vereine darstellt (zum Thema "alle Verbände und Vereine")

Argumentiere bitte jeweils mit den richtigen Begrifflichkeiten (damit man nicht immer raten muss, was man eigentlich aussagen möchte)

"Barakuda lässt seinen TLs, gerade im Bereich der Sonderbrevets, sehr große Gestaltungsfreiräume. Hier weicht Barakuda von den Vorgaben des VDST ab. " -> Na und ?? (siehe boesewicht)
Desweiteren: andere CMAS Lizenznehmer führen sogar (CMAS /gelabelte / brevetierte) SK`S durch, die der VDST gar nicht im Programm hat (den Solodiver z.B.
Antwort von pietro Registriertes Mitglied am 25.12.2011 - 21:43
@shuttle: Es wird etwas schwierig gegen verschiedene Teilnehmer gleichzeitig zu diskutieren. Den Schuh, den Du Dir gerade anziehst galt Poldi23.

Was Barakuda angeht versuche ich Übermorgen Informationen zu bekommen. Wenn ich mit meinen Behauptungen bezüglich Barakuda falsch liege, habe ich keine Probleme dies zuzugeben. Vielleicht habe ich Äußerungen in den falschen Hals bekommen. Wenn ich schlauer bin, dass lasse ich es Euch alle hier wissen.

Des weiteren wollte ich nicht Barakuda angreifen sondern nur erklären warum Barakuda Brevets nicht im gleichen Maße in Frankreich anerkannt werden wie die vom VDST. Ich selber habe VDST, Barakuda und PADI Brevets. Ich halte auch nichts von engstirniger Verbandsklüngelei und dem geistlosen herumreiten auf Vorschriften.

Mir macht lediglich Sorgen, in diesem Punkt kann ich unsere Franzosen zumindest teilweise verstehen, wie vermutlich durch kommerzielle Zwänge die Qualität bestimmter Ausbildungen herunter geschraubt wird und vorhandene Brevetierungen dadurch auch entwertet werden. Desweiteren habe ich im Urlaub auch schon gruselige Ausbildungen und Schnuppertauchaktionen gesehen. Positive Beobachtunge habe ich natürlich auch schon beobachten können.

Die Idee den Tauchlehrern ausbilderische Freiheiten zu geben ist gut. Dad Lernziel kann durch verschiedene Wege erreicht werden. Deshalb lehne ich auch das PADI Bashing ab. Auch dieser Verband hat gute Ideen entwickelt und fähige Ausbilder in seinen Reihen.

So jetzt schließe ich vorerst und wünsche noch einen frohen zweiten Feiertag.
Antwort von Poldi23 Registriertes Mitglied am 26.12.2011 - 07:48
jetzt hab ich es verstanden?

Du monierst gar nicht die Ausbildung, sondern die Anerkennung.

Ich glaube nicht, das die Ausbildungsqualität einen Schwund durch kommerzielle Zwänge erfährt, es ist eher die steigende Masse der Ausbildungszahlen, die auch automatisch einen höheren Anteil an Leuten mitbringt, die viel zu schnell die Ausbildungsinhalte vergessen oder sich einfach nicht zum tauchen eignen ( Körperlich / Mental), es aber dennoch betreiben.

nur mal ein einfaches Beispiel: 10.000 Taucher pro Jahr ausgebildet.
10 tödliche Unfälle Jahr, macht 0,1 Prozent

nun 100.000 Taucher pro jahr ausgebildet, bei 30 tödliche Unfälle, macht 0,03%

Nun wird aber die Statistik dementsprechend dargestellt: Anstieg der tödlichen Unfälle gestiegen auf das dreifache.

Daher werden die Regularien höher geschraubt, das ist nun mal Politik.

Hier geht es nicht um die Prozente, sondern um die Unfälle als Gesamtsumme, es interressiert keinen, welcher prozentuale Anteil gemessen an der Anzahl der Taucher da hinter steht.

Und als OWD / 1* ist man dann von solchen französichen Regularien betroffen.

so nebenbei: Auf Malta kannste übrigens als AOWD / 2* tauchen, auch independent!

"Ein einzelner CMAS* oder PADI-AOWD Taucher kann ein super Taucher sein, wenn er vernünftig ausgebildet ist, sich fitt hält, sich weiter bildet und viel Erfahrung sammelt. Da erübrigt sich jede Vorschrift und jede Regulierung.
"

Sicherlich kann er das und auch ich kenne OWD´s, die Super tauchen können. Aber es gibt nur wenige Nachweise für Taucher, das eine ist das Brevet, welches eine Ausbildung dokumentiert und das andere ist das Logbuch, welches aber nun mal allgemein bekannt als Lügenbuch bezeichnet wird, da kein Mensch weiß, ob dieses Einträge der Wirklichkeit entsprechen. Wie soll jetzt ein OWD /1* glaubhaft nachweisen, das er über die Erfahrung verfügt? Frankreich macht es halt strikt und sagt, unter einem gewissen Level nur mit Auflagen. Da hat man doch die freie Wahl: entweder ich gehe Ausbildungstechnisch über dieses Level oder ich fahre woanders hin!

"Ich selber habe VDST, Barakuda und PADI Brevets"
Dann bist du doch evtl. bestens ausgebildet, solange da nicht so tolle Specialties drin sind wie Project Aware oder Coral Reef Conservation, die Deine taucherischen Fertigkeiten so viel nach vorne bringen wie ein Frosch in der Tasche.


"Desweiteren habe ich im Urlaub auch schon gruselige Ausbildungen und Schnuppertauchaktionen gesehen."
Nicht nur im Urlaub!!
Daran würde auch eine geänderte Ausbildungsordnung( Prüfungsordnung nicht ändern, da es immer von mehreren Faktoren abhängig ist ( Taucher selbst, Ausbilder)

"Deshalb lehne ich auch das PADI Bashing ab. Auch dieser Verband hat gute Ideen entwickelt und fähige Ausbilder in seinen Reihen
"

Shuttle, es besteht Hoffnung!

"Den Schuh, den Du Dir gerade anziehst galt Poldi23"

He Shuttle, rück sofort den Schuh wieder raus, das ist meiner!!
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 26.12.2011 - 11:17
@pietro
"Es wird etwas schwierig gegen verschiedene Teilnehmer gleichzeitig zu diskutieren"

Dazu ist in ein Forum da.

Grüsse aus Dahab
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 27.12.2011 - 09:32
@pietro: "Es wird etwas schwierig gegen verschiedene Teilnehmer gleichzeitig zu diskutieren. " -> du sprachst explizit mich an. Man soll die Büchse der Pandorra nicht leichtfertig öffnen (war ein gag )

Ich geb dir übrigens Recht, was die Seichtigkeit der Grundausbildungen angeht (du nennst das Inflatinär)

Poldi: ne, ne, was ich hab, geb ich nicht mehr her

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