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...blinkende farbige Lichter und dann eine schwebende Gestalt die mich an Aliens erinnert.......etwas umkreist mich das aussieht wie ein Ufo.Aber unter Wasser???? Die Gestalt fasst mich bei der Hand und wir dringen in ein riesiges etwas ein,das aussieht wie ein überdimensionales Raumschiff......und dann diese, diese unglaublichen........
Dann musste ich auftauchen.
Antwort von Unbekannt am 14.08.2004 - 13:12 Ich habe schon ein paar mal meinen eigenen Atem sehr laut und hallartig gehört. Ob das schon erste Anzeichen von Tiefenrausch war, kann ich nicht sagen. Auf jedenfall war es sehr angenehm (was jetzt wieder auf Tiefenrausch schliessen läst.)
Antwort von scuba_steffi am 15.08.2004 - 19:50 Also so schöne Erlebnisse wie whaleshark hatte ich leider nicht mir wurden die Beine ganz schwer und dann kamen mir alle Bewegungen so gaaaaaaaaanz laaaaaaaangsam vor. Und alles war so schöööööööön blau. Langsames Blau Und auf einmal wurde mir ganz fix ganz kotzübel. Als mein TL mich dann paar Meter höher gebracht hat, war alles wieder weg. Das war bei schlappen 35m
Steffi
Antwort von Marco_NRW am 15.08.2004 - 20:18 Hm... wenn ich mir die Posts hier durchlese stelle ich fest das bis auf Steffi hier eigentlich nur (meiner Meinung nach) mist steht
Bei mir hat sich der Tiefenrausch bisher um es einfach zu beschreiben als "breit sein" bemerkbar gemacht. Breit in dem sinne das man sich nicht oder nur noch sehr schwer auf einen Punkt konzentrieren kann, Tunnelblick und verlangsamte Reaktion.
Ein Kollege von mir kam schonmal von einem Wracktauchgang zurück und berichtete das er auf 50m (bitte nun keine Grundsatzdiskussionen hier das 40m genug sind, das sollte jeder für sich selber entscheiden) die ganze Zeit der Meinung war das sein Automat abbläst, bis er etwas höher gegangen ist und letztendlich festgestellt hat, das das vermutete Abblasen des Automaten nur beim Ausatmen auftritt:o
Ein witziges Erlebnis war als eine bekannte bei 45m auf einmal anfing zu singen (jo, sowas geht unterwasser.... zwar recht undeutlich, aber naja).
Nach dem Tauchgang stellte sie fest das ihr komplette 10 mins des TGs an Erinnerung fehlten. Allerdings wurde mehrmals das "Alles Okay" abgefragt und kam auch jedesmal ohne grosse Verzögerung von ihr zurück.
@ Unbekannt
Das ab 30m mit zunehmender Tiefe die Ausatemluft ziemlich laut wird und auch etwas "metallisch" klingt ist vollkommen normal ;)
Antwort von Doris am 15.08.2004 - 21:32 Bei mir äussert sich der Tiefenrausch anfangs mit einem Kribbeln in den Fingerspitzen und einem "pelzigem" Gefühl auf der Zunge (wie beim Dentisten nach der Spritze). Der Rausch setzt erst 1-2 min später ein und zwar mit einem Gefühl als hätte sich ein halber Liter Bier ins Hirn gebeamt.
Ich habe mich bisher noch nicht getraut in Selbststudien die weiteren Erscheinungen zu erforschen, es hat auch an vertrauten Buddys gemangelt. Was ich aber sagen kann ist dass es in kaltem Wasser in geringeren Tiefen losgeht als im warmen.
Webseeiten kenne ich aber leider keine
Doris
Antwort von Scott am 16.08.2004 - 09:10 Hatte selbst mal einen auf 38m, wobei ich nicht mehr richtig klar sehen konnte. alles war verschwommen und ein gefühl im kopf wie nach einem kräftigen zug aus der wasserpfeife.
nachdem ich auch meinen computer nicht mehr richtig ablesen konnte, bekam ich etwas angst und mein puls ging rasant in die höhe. ich tauchte daraufhin bis auf 33m hinauf und alles war wieder völlig normal.
bin 2 tage später 10m tiefer gewesen und habe sicherheitshalber bei 35-38 gestoppt um zu sehen, ob dieses gehühl nochmals kommt, war alles normal an diesem tag.
dürfte auch tagesverfassung sein.
Gruß
Scott
Antwort von Riffrüpel am 16.08.2004 - 11:04 ganz klar mitunter tagesformabhängig!
bei mir fängt es mit tunnelblick und intensivierung der geräusche an. dann wird mir klar, dass ich besser wieder höher aufsteige, da ich anschließend scheinbar ständig auf der schwelle zur "ohnmacht" stehe und angst bekomme. tritt bei mir zumeist ab ca. 40 m auf, bei aufstieg über 35 m verschwinden die symptome jedoch wieder. passiert mir so ein- bis zweimal pro jahr.
Antwort von Raldiver am 16.08.2004 - 12:26 Die ersten Anzeichen von Stickstoffnarkose sind bei fast allen die selben.
-alles scheint langsamer abzulaufen
-man empfindet alles intensiver
-Gesichtsfeldeinengung (Tunnelblick)
-metallischer Geschmack der Atemluft
-Euphorie oder auch Teilnahmslosigkeit mit
anschleßenden Erinnerungslücken
die beiden letzten Symptome sind dann schon ernste Warnungen.
@ Steffi, sei nicht traurig, die Stickstoffnarkose trifft dich je nach Tagesform in unterschiedlichen Tiefen. Den Umgang mit Ihr kann man auch trainieren. Hüte Dich aber vor solchen Tauchern die mit tollen Erlebnissen in großen Tiefen prahlen und nie ein Anzeichen von Tiefenrausch gespürt haben wollen. Die sind entweder zu dumm die Anzeichen zu bemerken oder waren schon viel zu sehr zugedröhnt um das noch mitzukriegen.
Antwort von Tümpi am 16.08.2004 - 13:03 So richtig genießen kann man einen Tiefenrausch in einer Druckkammerfahrt auf 50 m. Vor allem gefahrlos für die Mittaucher, zumindest sollte es so sein. Und hinterher auf dem Video kann man dann sehen, obs auch so aussieht, wie man es in Erinnerung hat. Ich kann jedem nur empfehlen, mal so eine Druckkammerfahrt zu machen. Weniger als 50 m bringts das aber nicht.
Tümpi
Antwort von Ralf Steffen am 16.08.2004 - 15:45 Interessanter Thread!
Ich kann bei mir selbst regelmäßig ab einer Tiefe von ca. 30-35 m das Gefühl einer angenehmen Entspannung feststellen. Dabei wird gleichzeitig die Atmung ruhiger und die Atemgeräusche deutlicher. Mit diesen Feststellungen bin ich nach Berichten im Internet und persönlichen Gesprächen nicht allein.
Die Ursache für diese Veränderungen (das AMV geht tatsächlich etwas runter) kann ich schlüssig nicht erklären. Eine Erklärung wären die abnehmenden Oberflächengeräusche mit zunehmender Tiefe und die Reaktion meines Gehirns auf diese angenehme Ruhe, eine andere die Reaktion meines Körpers auf eine beginnende Stickstoffnarkose.
"Tiefenrausch"-Symptome gibt es ja in vielfältiger, meist negativer Art. Wenn dies meine persönlichen Symptome sind, dann kann ich damit gut leben. Einige Tests (Zeichen, Rechnen, Schreibtafel) zusammen mit meinem Buddy haben gezeigt, dass damit keine Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit (wie z.B. beim Alkoholkonsum) einhergeht. Ein ausführlicher schriftlicher "Intelligenz-Test" in der Druckkammer hatte sogar gezeigt, dass meine Leistungsfähigkeit bei 6 bar leicht gestiegen war; im Gegensatz zu den meisten anderen, die sich aber zumindest köstlich amüsierten
Bei einem einzigen Tauchgang war ich bis jetzt mit den negativen Auswirkungen konfrontiert. Schon auf ca. 35 m fühlte ich die ersten Anzeichen in Form einer Beklemmung. Ich fühlte mich einfach nicht wohl, obwohl dort meine geliebten Haie rumwuselten. Mit dem Gedanken an Tiefenrausch stieg ich um gute 5 m auf und sofort waren dieses Symptom verschwunden. Ein deutlicher Hinweis auf die Stickstoffnarkose. Die Besonderheit dieses Tauchganges war ein relativ anstrengendes Antauchen gegen die Strömung zum Erreichen des Tauchplatzes.
MfG
Ralf
PS: Wenn diese Schilderung den Eindruck erwecken sollte, dass ich den Tiefenrausch verharmlose, dann bin ich falsch verstanden worden. Ein Taucher sollte immer besonders aufmerksam sein und mit zunehmenden Anforderungen umso mehr.
Ist mir einmal auf ca. 20 m im hiesigen See passiert, allerdings nicht aufgrund der Tiefe, sondern wg. Medikamenten (ja, ich weiss, soll man nicht tun und tu ich nie wieder) Kam mir auch irgendwie völlig breit vor und wußte nicht mehr, wie man einen Kompaß benutzt... ein paar Meter höher getaucht und schon war alles wieder in Ordnung. TG beendet mit der Erkenntnis, dass Medikamente beim Tauchen völlig fehl am Platz sind!!!
Zur Absprache der Zeichen: hilfreich ist es, das OK-Zeichen mit einer Rechenaufgabe zu kombinieren: derjenige der das OK-Zeichen gibt, zeigt eine Anzahl an Fingern, vor dem TG wurde vereinbart, dass eine gewisse Anzahl an Fingern hinzu gezählt oder abgezogen werden. Haut das nicht hin, wird höher getaucht, bis wieder alles funktioniert.
Antwort von blob am 17.08.2004 - 19:33 Also ich hab mal gelesen in einem Buch es sei wie ein Joint aber da ich auf dem Gebiet von illegalen drogen keine ehrfahrung hab müssten das hier die Taucher die je gekifft haben bestätigen dementieren.
Antwort von whaleshark am 17.08.2004 - 20:09 @blob
ist zwar schon über 25 Jahre her aber ich würde den Tiefenrausch nicht mit einem Joint vergleichen. Es ist allerdings möglich, dass das vom jeweiligen Gras abhängig ist.
Gruss
Antwort von Tümpi am 18.08.2004 - 07:32 Bei Gras muss ich husten, beim Tiefenrausch nicht.
Eher wie ein leichter Alk-Rausch. Aber alles ist subjektiv.
tümpi
(geoutet)
Antwort von hket am 07.09.2004 - 18:56 war damals etwas tiefer als 40m und hatte vorher abgesprochen, 40 ist genug. gab das Zeichen zum höhertauchen und tauchte selbst geradeaus weiter.
Als ich das wiederholte und wieder weitertauchte, gab mir mein Buddy einen Knuff und zeigte energisch nach oben. Dort fiel mir dann noch auf, dass ich öfter auf meine Konsole geblickt hatte, aber keine Ahnung hatte, welchen Druck meine Flasche hatte. Vor dem Tauchgang hatte ich mehrmals erbrochen (Seekrank) und wohl zu viel Wasser verloren.
Helmut
Antwort von aufsicht am 08.09.2004 - 17:04 Scuba_Steffis beschreibung gefällt mir am besten. zumindest für den zeitraum, bei dem man noch in der lage ist, in sich hinein zu horchen, konzentriert sich das gefühl des tiefenrausches ganz deutlich auf den kopf - ganz so, als hätte man 5 schnäpse hintereinanderweg auf ex getrunken ... das mag allerdings - wie schon gesagt - nur gelten, solange man entspannt ist, gute sicht hat und sich auf nichts anderes konzentrieren muss. in stressituationen werden die auswirkungen dann überraschend schnell kastrophal und nicht abschätzbar.
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