Transport Tauchlampe Abgesandt von Freezar am 04.04.2008 - 15:53:
Tach alle zusammen,
ich fliege am Montag mit tuifly von Köln/Bonn nach Kroatien zum tauchen. Nun meine Frage, wie transportiere ich am besten meine Kowalski.
Im Handgepäck ist ja logisch. Auf einem Zettel den Kowalski beigelegt hat, stand drauf, dass es in 90% der Fälle ausreicht, die Lampe komplett leer brennen zu lassen und dann am Flughafen die Lampe einzuschalten, die sich dann ja sofort wieder ausschaltet. Somit beweist man, dass die Lampe leer ist. Die Securityleute sollte man zusätzlich auf die Verriegelung hinweisen.
Hat damit jemand schon Erfahrungen gemacht oder baut ihr bei euren Lampen immer den Brenner aus?
Und noch eine Frage: In was transportiert ihr die Lampe, ich habe leider nur so eine globige Kiste mit Styropor bekommen, die mir eigentlich zu groß ist...
Vielen Dank für eure Antworten
Antwort von kwm am 04.04.2008 - 16:22 Brenner (Glühlampe) raus und alles ist OK.
Antwort von micco am 04.04.2008 - 16:31 Genau, kwm sagt`s: Brenner und Akku getrennt ins Handgepäck. Ich würde den Akku nicht ganz runterfahren, dann kann man bei Bedarf (die Wünsche des Sicherungspersonals sind manchmal sehr eigen) die Lampe vorführen.
Antwort von Massi am 04.04.2008 - 16:58 Tja bei mir reichte es immer zu zeigen, dass sie gegen einschalten gesichert ist. Wie du oben schreibst hat die Kowalski ja anscheinend eine "Verriegelung".
Ich hab ne Treble Light und die hat ne Raendelschraube mit der man sie sichert. Brenner entfernen, Akku entladen oder sonst irgendwas musste ich noch nie.
Ich würds also erst mal so probieren. Rucksack öffnen zeigen "Hier schauen se ma, die kann sich nicht einschalten" und gut is.
das hängt immer davon ab, wie die beider Sicherheitskontrolle drauf sind. Brenner ist schnell aus und eingebaut. Akku würde ich nie ausbauen, zuviel Aufwand. Eine Einschaltsicherung haben eigentlich alle Akkutauchlampen und auch viele Batterietauchlampen. Manchmal genügt die Einschaltsicherung, ein anderes mal muß der Brenner raus und wieder andere wollen sehen, ob es auch wirklich eine Lampe und keine Bombe ist.
Gut Licht,
Klaus
Antwort von Stephan K. am 04.04.2008 - 21:58 ich nutze für den Transport im Handgepäck eine
Thermo Bottle Bag.
Hier klicken
Meine D2 passt da gut rein und ist ausreichend gescützt.
Antwort von Massi am 05.04.2008 - 02:55 Jut bevor ich mir das aber antue (auch wenns schnell geht) und den Brenner rausnehme lass ich es drauf ankommen und demonstriere die Einschaltsicherung. 5 Flüge 5 Mal kein Problem. Sollte es dennoch zu einem Problem kommen, dann wäre ich gewillt die "birne" rauszunehmen.
;)
Antwort von bikefresh am 05.04.2008 - 07:22 Bei der Kowalski läßt sich der Akku nur sehr umständlich rausbauen. Auch das Ausbauen des Brenners ist etwas tricky, wer da Fehler macht, schert die Halogenbirne ab, da teilweise (gerade wenn neu oder selten geöffnet) der O-Ring extrem fest sitzt. Und sowas dann bei Verlangen am Flughafen mal "schnell" zu machen ist keine so gute Idee, zudem dann der Mini-Inbusschlüssel zur Hand sein muß.
Deshalb mache ich das immer vor dem Flug in aller Ruhe nach folgendem Schema:
-beide Inbusschrauben (Madenschrauben) seitlich entfernen
-Lampengehäuse flach auf den Tisch legen und mit einer Hand festhalten
-mit der anderen Hand den Griff vorsichtig hin- und herbewegen (erstmal nur in beide Richtungen drehen zur Gängigmachung)
-dann leicht drehend den Griff vorsichtig nach hinten rausdrehen/-ziehen
!!Achtung!! Wenn man hier zu kräftig zieht (z.B. weil das Innenleben bombenfest sitzt), verkantet man beim rausziehen ganz schnell und der Brenner ist pfutsch!
-den Brenner mit einem Lappen vorsichtig aus der Fassung ziehen und separart (z.B. kleines Pillendöschen) verstauen
-Lampe wieder zusammenschrauben, nachdem man den O-Ring mit etwas Silikon abgeschmiert hat (macht es dann in Zukunft einfacher-aber nicht mit dem Silkon rummatschen)
Sich auf die Einschaltsicherung zu verlassen (kleiner Schieber zur Blockierung des Drehschalters) ist nicht ratsam.
Ich hatte vor Jahren die wegen Zeitmangel noch nicht ganz leergeblasene Lampe in meine Mörtelwanne gepackt, die Einschaltsicherung war drin. Durch Ausrüstung in der Kiste wurde die Einschaltsicherung irgendwie gelöst und durch eine Drehbewegung die Lampe eingeschaltet.
Da das Glas Richtung Wannenwand lag, brannte die Lampe ein Loch in die Mörtelwanne. Glücklicherweise war dahinter noch etwas Luft, sonst wäre evtl. mein Auto in Flammen aufgegangen
Ruf sicherheitshalber vorher bei Deiner Fluggesellschaft an oder lese mal die Bewertungen der Gesellschaft hier in der Datenbank durch. So solltest Du an Informationen kommen, wie es die Airline will.
Die Lampe gehört (meist) ins Handgepäck.
Und für die Rückreise solltest Du den Miniinbusschlüssel natürlich mitnehmen. Ich klebe den immer mit Isolierband auf die Innenseite meiner Reparaturbox fest.
Leider muß ich das WE arbeiten, sonst hätte ich Dir bei der Schrauberei geholfen, bei Deinem Abflughafen solltest Du ja "um die Ecke" wohnen.
Antwort von Cl@us am 05.04.2008 - 23:55 Die Fluggesellschaften haben inzwischen dazu gelernt und wissen mittlerweile mit diesem "Problem" richtig umzugehen. So steht es auch bei den meisten in den Beförderungsvorschriften: Entweder Akku raus, oder - wie bei der Kowalski - der Brenner muß ausgebaut sein ... also:
1. Die Lampe sollte sich grundsätzlich nicht über längere Zeit im entladenen Zustand befinden, das gefährdet die Lebensdauer des Akkus. Der Akku ist also immer voll, auch eim Transport.
2. Brenner ausbauen
3. Wieder zusammenstecken - die Schrauben wieder einzuschrauben ist unnötig, da der Brenner vor Ort ja wieder rein muß und das Lampengehäuse auch ohne die Schrauben durch den Dichtungsring genügend Halt hat. Außerdem würde das Gewinde unnötig abgenutzt werden, dieses ist nur aus Kunststoff!
4. Schrauben, Imbusschlüssel und der in ein Papiertaschentuch gewickelte Brenner passen zusammen sehr schön in eine Filmdose.
5. Die Lampe gehört IMMER ins Handgepäck !
(am besten zusammen mit der Filmdose, falls doch mal eine Funktionsprüfung verlangt werden sollte, was ich allerdings noch nie erlebt habe)
6. Das ständige Nachfetten des O-Rings mit Silikon ist IMHO absolut unnötig, - ich mache das nie.
7. Tip: Ich mache es wie Stefan K. (s.o.), eine schöne, gepolsterte Aufbewahrungsmöglichkeit für eine einzelne Kowalski im Handgepäck sind die Kühltäschchen für Wasserflaschen, die es z.B. in Ägypten bei vielen Tauchbasen zu kaufen gibt (ca. 10 EUR).
IGL C.
Antwort von bikefresh am 06.04.2008 - 06:23 Zustimmung für Cl@us, natürlich fette ich den O-Ring nicht immer, sondern nur wenn das Innenleben extrem schlecht rausging.
Die Schrauben schraube ich aber leicht rein (nicht festknallen), da ich die nicht verlieren möchte. Vor dem finalen Zusammenbau am Urlaubsort könnte das u.U. das aus für den Einsatz der Lampe bedeuten, wenn keine passende ( normale) Schraube aufgetrieben werden kann (z.B. auf Safariboot).
Im Gegensatz zu Cl@us blase ich nach Benutzung den Akku im Wasserbad immer leer (vor längeren Nutzungspausen). Die Kowalski ist jetzt einige Jahre alt und der Akku mit fast voller Leistung das Originalteil.
Und da ich die 50W-Lichtkriegskeule nicht benötige, ist mittlerweile ein 20er oder 35er Brenner drin, was die Akkustandzeit nochmal verlängert (z.B. 2 TG mit 20er).
Antwort von Freezar am 06.04.2008 - 16:01 Danke für eure Antworten. Ich habe den Brenner ausgebaut, habe keine lust beim Rückflug mich mit kroatischen Sicherheitskräften rum zuärgern.
@bikefresh: Danke für das Angebot, aber ich wohne doch etwas weg, unsere Fluggesellschaft hat uns kurzer Hand einfach von Stuttgart auf Köln/Bonn umgebucht, dafür bezahlen die aber das Bahnticket. Rückflug ist dann nach Stuttgart, alles etwas chaotisch.
Habe die Lampe auch in so eine Thermobag gepackt, hab das Teil noch bei mir im Keller gefunden.
Antwort von Massi am 06.04.2008 - 16:34 Auf dem Rückflug wurde ich noch nie kontrollier, Freezar, dat sind wenn eher die deutschen Beamten
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