Foren - Recht - Transport von Gasflaschen in kleinen Mengen
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Transport von Gasflaschen in kleinen Mengen Abgesandt von RichiH am 08.05.2008 - 13:01:
Da in den News ja was ueber `Gefahrgut im PKW sicher befördern` steht, was aber klar auf Feststoffe fokusiert ist, poste ich hier einfach mal den Link am Ende der Chemieverbandsveroeffentlichung. Der ist fuer uns sicher relevanter:
Hier klicken
Was mich bischen wundert ist, dass man Druckminderer abnehmen muss. Bis jetzt kannte ich den Tipp, dass alles zusammen ein DTG ist, das zu Sportzwecken einfach so transportiert werden darf, dann vor Allem auch ohne Kappe.
Da wir das Thema ja erst neulich hatten: Hat Jemand eine aktuelle, gesichterte Zusammenstellung von Fakten & Verweisen auf die entsprechenden Regelungen? Ich such immer noch nach was fuers Handschuhfach falls die Herren in gruen sich doch mal ueber meine Flaschentransporte aergern. Da ist ein Text, kurz, praegnant, eindeutig aufs Tauchen ausgerichtet mit Verweisen auf Quellen sicher eine grosse Hilfe.
Antwort von Euregiotaucher am 08.05.2008 - 13:06 Sowas z.B. ?
Antwort von RichiH am 08.05.2008 - 13:21 Hmm, heisst das, dass ich weder 1ste Stufe noch Schutzkappe brauche?
Ich glaube mich aber zu erinnern, dass es eine neuere Regelung gibt? In jedem Fall druck ich mir das mal aus, danke!
Richard
Antwort von boesewicht am 08.05.2008 - 13:59 Wenn die Flasche alleine ist, dann muß eine Blindschraube in das Ventil rein (bei Doppelventil halt 2)
Wenn die Flasche am Jacket verbaut ist, dann ist eh alles andere hinfällig, weil dann das ganze Element (Jacket, Flasche, Regler) als Sportgerät gilt und da diese ganzen Gefahrgutsachen nicht greifen ... (bei Privatbersonen)
Ventilschutzköpfe sind sinnvoll, da etwaige Aufprallschäden an die Flaschenschulter abgegeben werden und Ventilschäden weitgehendst ausbleiben können)
Letztens lief ja ein Thread, wo jemand ein Ticket der Polizei erhalten hatte wegen Tauchflaschen und Transport.
Bei Nachfrage bei der Polizei erhielt ich da die Aussage betr. Blindstopfen ...
Antwort von musher am 08.05.2008 - 15:43 Also ich kenne es auch nur so, getrennter Transport - Blindstopfen und etweder Flasche in einem Behälter oder nochmal ein Käfig, so daß das Ventil auch von außen geschützt ist
So wurde es mir auch vom Gewerbeaufsichtsamt für mich als Privatperson mitgeteilt.
Antwort von shuttle am 08.05.2008 - 16:24 Tip: Plastikrohr aus Baumarkt, auf Länge zusägen und über die Ventile stülpen. Dann noch Blindstopfen und auf einem Flaschenträger gut verzurren, dann hat der strengste Richter nichts zu meckern.
Antwort von klarwassertaucher am 09.05.2008 - 09:01 Moin, mal eine "ausserrechtliche" Frage dazu: Was sollte der praktische Nutzen von "Blindstopfen" an einer (Luft)-Tauchflasche sein beim Transport sein? Jedes Flaschenventil, das ich bisher gesehen hat, hat eine Drosselbohrung mit <2 mm Durchmesser. Im "worst case", vor dem ein Blindstopfen schützen könnte, d.h, eine völlige Öffnung des Ventils der Flasche, dürfte somit bei 200 bar ein Impuls von bestenfalls 1 Ns entstehen, der noch dazu senkrecht zur Flaschenachse steht. Ich kann mir nicht vorstellen, was dieser Impuls bei einer auch nur einigermaßen im Kofferraum eingeklemmten Flasche bewirken soll (ausser dass es im Auto laut wird). Bei einer rausgesprengten Ventilmechanik oder einem abgescherten Ventilkopf o.k, da geht der Ausströmquerschnitt u.U. gleich in den cm²- Bereich, und da der Impuls größenordnungsmäßig mit dem Quadrat der Ausströmfläche geht, kann das schon heftig werden. Aber die Sinnhaftigkeit von Blindstopfen als Transportsicherung will sich mir nicht erschließen....
Hartmut
Antwort von RichiH am 09.05.2008 - 09:14 Hartmut: Moderne Flaschen/Ventile haben eine Durchstroembegrenzung selbst wenn das Ventil abgeschlagen wird. Der Schweizer TUEV hat da nette Videos auf YouTube. Lange Rede kurzer Sinn: Eine moderne Flasche macht Laerm und rollt unmotiviert hin und her. Die Alten fliegen recht weit.
Fun fact: Das erste Video, mit ohne Abstroembegrenzung, ist bei denen auf dem Parkplatz gedreht. Nachdem sie ein Stueck Beton aus der Mauer verloren haben sind alle anderen Videos in nem Tagebauwerk.
Richard
Antwort von Andreas Richter am 09.05.2008 - 14:47 >So wurde es mir auch vom Gewerbeaufsichtsamt für mich als Privatperson mitgeteilt.
Diese beiden Dinge liegen diametral auseinander und sind disjunkt.
Blindstopfen sind nirgendwo festgeschrieben, das unkontrollierte Freisetzten der Druckluft bezieht sich eindeutig auf Beschädigungen(!!!).
Sollte sich das Ventil mal öffnen, wirds nur laut im Auto, es fliegen keine Scheiben raus und es platzen keine Trommelfelle.
MfG
Andreas
Antwort von boesewicht am 10.05.2008 - 00:14 @Andreas Richter
Punkt 2 - darauf beruft sich die Polizei was Blindstopfen betrifft ...
"Es müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, die ein Austreten der Druckluft verhindern ..."
Dieses kann man also auch unabhängig von einem Unfall ahnden ... - durch eine abrutschende Tasche kann sich ja das Ventilhandrad drehen und das ´Ventil wäre dann offen ...
Antwort von boesewicht am 10.05.2008 - 00:17 oder hier ...
"- unter normalen Beförderungsbedingungen ein Freiwerden des Inhalts verhindern, es sollte alle Ventilöffnungen mit einem Blindstopfen versehen sein, damit für den Fall der Fälle ein Austreten des Gases verhindert wird. Der Fachhandel bietet Blindstopfen/-kappen in vielfältiger Form an. Auch wenn es ein wenig umständlich ist, sollte man sich die Mühe machen und diese Stopfen, während des Transportes benutzen."
Antwort von RichiH am 10.05.2008 - 00:31 Frage ist doch: Wollen die O-Ringe in den Stopfen? Wenn ja brauchst du ein Ventil mit Bohrung im Gewinde oder ein Fangnetz fuer den Stopfen..
Antwort von boesewicht am 10.05.2008 - 00:44 Blindstopfen und die Anforderung ist erfüllt ... - die schauen mehr als nur selten nach, ob auch ein O-Ring drin ist ...
Antwort von musher am 10.05.2008 - 21:01 Blindstopfen mit O-Ring?
Viel Spaß beim anschliesenden Herausdrehen des Blindstopfens, falls mal Luft aus dem Ventil kam.
100% dicht darf der Blindstopfen garnicht sein
Antwort von shuttle am 10.05.2008 - 21:19 ... einfach ein kleines Stückchen herausschneiden, so mach ich das.
Antwort von klarwassertaucher am 11.05.2008 - 11:04 Also ich fasse mal zusammen: Ich benötige einen Blindstopfen, der ein Austreten der Druckluft bei unbeabsichtigter Öffnung des Ventils verhindert, mit einer Entlüftungsbohrung, die einen Druckaufbau hinter dem Blindstopfen verhindert, wenn einmal unbeabsicht Druckluft austritt. Wassn Irrsinn
Antwort von RichiH am 11.05.2008 - 14:50 Die Entlueftungsbohrungen in den Ventilen sind wenn dann so, dass sie schon nach ein oder zwei Umdrehungen des Stopfens abblasen. Wobei ja eh auch Luft durch das Gewinde austreten sollte sobald der O-Ring aus dem Weg ist.
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Auszug aus diesem Forum: Oceanic Datamask vom 20.01.2007 : http://www. oceanicworldwide. com/p_computers_iddm.html
das ist mal ein geiles teil:okdive
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