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Trockentauch-Tipps
Abgesandt von allwettertaucher Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 15:26:

Hai @ all,

ich habe nun die ersten zehn Tauchgänge mit meinem Troko zurückgelegt, ging eigentlich auch alles ganz gut, zumindest als ich heraus gefunden hatte das man das Auslassventil auch aufdrehen kann......

Auf jeden Fall möchte ich gerne meine Tauchlage noch verbessern beziehungsweise stabilisieren, damit ich nicht gleich bei einer kleineren Bodenwelle ins Schwanken gerate weil sich die Luft verlagert.

Daher suche ich nützliche Hinweise besonders im Bezug auf das Abtauchen ,Auftauchen
und das übertauchen von Hügeln etc.

bin eigentlich für
alles ernst gemeinte dankbar

jens



Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 01.11.2006 - 16:38
Am besten mit einem guten Buddy, der schon länger Trocken-Taucht. Sonst ist ein Kurs nicht übel.
Ansonsten wie beim HT kann man recht gut mit der Lunge Tarrieren. Wenn Du bei kleineren Wellen ein Problem hats, solltest Du erst mal etwas höher über Grund tauchen.
Probiere mal Fußblei

Grüße
Gunther

P.S.: wenn Du keinen Buddy hast, schreib mal wo Du her kommst
Antwort von fbdiving Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 16:50
Haarsträubende Tips... ich schmeiß mich wech...
Antwort von Ohne Nickname am 01.11.2006 - 18:39
Fußblei? So ein Scheiß brauch keiner der vernünftig trocken tauchen kann.

Wichtig vor allem, dass man lernt mit Anzug UND Jacket/Wing zu tarieren. Nicht wie oft bei den Kursen erzählt nur mit dem Anzug. Sonst bekommt man nie ne vernünftige Wasserlage. Ansonsten gilt nur üben, üben, üben und ein bißchen ausprobieren.
Antwort von Platt Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 19:21
Benutze auch Fußblei. Finde es einfach bequemer und sehe dabei keine Todsünde.
Antwort von Bubba Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 20:03
Hi,
das mit dem Blei ist Philosophie, jeder wie er will.

Das mit dem Ventil ist ein Scherz, Hier klicken
Hier klicken ? Mal an einen Trocki-Kurs gedacht? Ich habe viele Brevets/Specialities gemacht; Trockentauchen war eines der wenigen sinnvollen. Warum: Die Antwort steht zum Teil schon oben: Ausprobieren und vor allem was lernen (verschiedene Anzüge, Ventil-Technik, Notreaktionen, ... aus Erfahrungen klug werden, die ich ungern selbst machen wollte). Ach ja, tu mir den gefallen und tauch` den Trocki nur mit 2 ersten Stufen, ansosnten darfste noch andere Dinge am eigenen Leib erfahren ...
Antwort von Ralph W. Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 20:10
@ allwettertaucher
Wenn sich die Luft im Trocki so verlagern kann, dass es maßgeblichen Einfluss auf die Tarrierung hat, dann ist dein Trocki ein Fehlkauf.

Bei einem gut sitzenden Trocki kann das nämlich gar nicht erst passieren.

Fußblei ist immer nur ein Zeichen, dass der Trocki in diesem Bereich schlecht sitzt.

Antwort von emji Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 21:13
Klar, kann man das Fussblei weglassen und sich dafür JetFins zulegen
Antwort von emji Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 21:15
Upps, war doch noch gar nicht fertisch...

Klar, kann man das Fussblei weglassen und sich dafür JetFins zulegen. Ich sehe darin allerdings nun wirklich auch keine Todsünde. Wo seht Ihr denn das Problem?
Antwort von Mistkaefer Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 21:52
Ich habe kein Fußblei und tariere eigentlich nur mit dem Anzug (ausser auf 30-40m, da kommt was ins Jacket dazu).
Ich kann an meiner Wasserlage nicht meckern..

MfG Lars

Hier klicken
Antwort von o2loop Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 22:00
Moin,
ich denke man solte mal schauen, was für ein Trocki? Was hat man drunter und wie viel blei hat man mit
Man sollte eigentlich nur so viel Luft im Anzug haben, dass der Unterzieher belüftet ist und isolieren kann. dann schwappt auch nicht so viel luft hin und her
Tarrieren sollte man wirklich mit dem Jacket, da sonst zu viel luft im Anzug ist und wandern kann. Gerade bei einem dickem Neo auf tiefe. ( Neo wird komprimiert und verliert Auftrieb) Bei Trilaminat sieht es etwas anders aus. Hat man das Perfekte Blei, kann man die erste Zeit locker mit dem Anzug tarrieren. Zum Ende des TG´s wird es etwas schwieriger, dam man wegen des Luftverbrauches weniger Abtrieb hat.
Wie viel, hängt von der Menge ab die man mit schleppt.
@ Bubba
zwei erste Stufen sind immer gut, aber warum ist es deiner Meinug nach so wichtig wenn man trocken Taucht??

Gruß von O2
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 22:03
Schau mal hier, nach wie vor ganz nützliche Tipps:

"Hier klicken"

Ansonsten: Übung macht den Meister, ob mit oder ohne Fussblei (dasselbige ist keine Schande)

Grüßle
SH
Antwort von scuba-p-r-o Registriertes Mitglied am 01.11.2006 - 22:21
Hört sich an als wäre Dein Trocki zu groß.

Oder es ist wirklich Deine Tauchweise, dazu kann ich aber nix sagen, ich kenne Dich ja nicht.
Warum veränderst Du Deine Tauchlage beim überqueren eines Hügels? Kriechst Du über den Grund?
Antwort von allwettertaucher Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 08:15
@ all,
ok, das waren ja schon mal ganz nützliche Hinweise. Natürlich bin ich beim Trockentauchen nicht "völlig ausser Kontrolle" nur gelegentlich, wenn ich beispielsweise versuche mich auf den Rücken zu drehen gibt es kleinere Komplikationen so dass ich auf der Seite liege. Diese lassen sich dann auch relativ leicht wieder beseitigen.

Das mit dem Ventil war übrigens kein Scherz!!!

Noch ein paar Infos zu meiner Ausrüstung:
Procean Cholta Trilaminat
12 Kilo Blei
D7 TG mit 2x Mares MR22/Abyss

so far
bin immer noch für
weitere Hinweise dankbar
jens
Antwort von Weltverbandsseniorenbeauftragte Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 09:30
12 kg Blei??????? Der Trocki ist nicht zu groß, sondern die Bleimenge.
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 09:31
Probier`s einfach mit mehr Blei (ca. 2kg). Macht keinen Aufwand und Du kannst später immer noch reduzieren...

Gruß,

D.S.
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 09:53
jetzt wirds super: nimm einfach mehr oder weniger Blei

das Flaschenpaket sollte mit etwas Luft im Jacket stabilisiert sein. Dann weiss die Ausrüstungen bei Drehungen, wo oben und unten ist.
Wenn an den Knöcheln zuviel Auftrieb ist, muss es nicht gleich Blei sein, oft ist dort zu viel Platz für Luft. Klettband, altes Messergummi oder ähnliches ausprobieren, bevor hier bei jedem Flossenschlag 2kg Blei beschleunigt und gebremst werden müssen.

12kg Blei ist absolut normal fürn Trocki, alles andere ist abhängig von der sonstigen Ausrüstung.

Helmut
Antwort von Christian_J Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 09:58
Hallo,
vermutlich sind die 12 kg Blei das Problem. Wahrscheinlich benötigst du daher zuviel Luft. Beim erlernen des Trockentauchens hatte ich 6 kg (Neopren Trockentauchanzug) und die "Luftprobleme" nach ca. 10 TG unter Kontrolle. Bis dahin habe ich mich im Fall von zuviel Luft in den Beinen kurz auf den Rücken gedreht und mit dem Kopf leicht in Richtung Wasseroberfläche orientiert. So bekommst du die Luft in Richtung Auslassventil und somit unter Kontrolle. Leider sitzt mein Trocki im Unterschenkelbereich auch suboptimal. Fußblei oder schwerere Flossen habe ich dennoch nicht benötigt, um meine Wasserlage zu optimieren. Einfach ein paar TG mehr machen.
Viel Erfolg, Christian
Antwort von steinbeisser Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 10:08
Welchen Flossenschlag wendest Du an:
- Am geeignetsten für Trocki ist Frosch-Kick. Dabei hast Du auch ne bessere Schwimmlage, bist halt langsamer...
- Nimm einfach etwas mehr Blei mit, reduzieren geht später immer noch
- Fußblei bei Bedarf (Hängt auch von der Körpergröße und Zusammensetzung ab)
- Mit dem Ventil gibts mehrere Einstellungsmöglichkeiten, die Du ausprobieren solltest (Ventil auf oder Ventil zu)
- Ob Du jetzt nur mit Trocki oder mit Trocki und Jacket tarierst, das muß Du ausprobieren. Ich tariere hauptsächlich mit dem Anzug und es funktioniert super, selbst auf Tiefen zwischen 30 - 40 m.

Du kannst ja die verschiedenen Möglichkeiten mal ausprobieren und am Besten einen `Trocki-Erfahrenen` Buddy mitnehmen.

Gruß

ST

Antwort von Ohne Nickname am 02.11.2006 - 10:26
Immer mit dem Blei zu argumentieren ist Blödsinn. Hängt schließlich komplett von der Konfiguration ab. Allein schon ob jemand mit Backplate (u.U. aus Edelstahl) und Wing oder mit einem normalen ADV taucht. Das hat erhebliche Einflüsse auf die Bleimenge. Plus natürlich eigener Körperbau etc.

Außerdem hängt das Blei eben auch davon ab, wieviel du über den Trocki tarieren willst. Wenn du da viel Luft reinmachen willst, dann brauchst du auch mehr Blei. Ich persönlich tauche lieber mit weniger Blei und wenig Luft im Anzug. Bei gutem Unterzieher ist das warm genug. Und im Wing ist die Luft nun mal definitiv "stabiler" aufgehoben als im Anzug. Aber wie schon gesagt: Das ist alles totale Geschmackssache. Man sollte alles mal ausprobieren und dann für sich selbst entscheiden, was man am liebsten mag.

Zu deiner Frage mit dem Ventil: Ich tauche meinen Anzug meist mit fast komplett geöffnetem Ventil. Dann kommt zwar eine winzige Menge Wasser rein, dafür entweicht die Luft sehr schön von alleine, wenn man langsam flacher taucht. Ist allerdings ein bißchen Übungssache, damit die Luft nicht rausgeht wenn man es nicht möchte (da ich eh mit kaum Luft im Anzug tauche, ist das bei mir aber kein Problem).

Hope that helps
Antwort von Ohne Nickname am 02.11.2006 - 10:43
Noch ein kleiner Nachtrag: Nur über den Anzug zu tarieren funktioniert wenn eigentlich nur mit einem Trilaminat oder Crash-Neopren Anzug vernünftig. Da gilt es ja quasi nur die Luftmenge im Anzug konstant zu halten, da der Anzug selber nicht oder kaum an Auftrieb verliert. Bei einem Neoprentrockie verliert der Anzug erheblich an Auftrieb bei zunehmender Tiefe durch die Kompression des Neoprens. Diesen Auftriebsverlust musst du mit mehr Luft ausgleichen. D.h. beim Neoprentrockie steigt die Luftmenge im Anzug bei zunehmender Tiefe, während sie bei Trilaminat oder Crash-Neopren fast konstant bleibt. Gerade wenn man mit einem Neoprentrockie sehr tiefe Tauchgänge (>35m) machen will, dann hat man irgendwann einfach viel zu viel Luft im Anzug, wenn man nur über den Anzug tariert. Daher funktioniert da eigentlich nur die Kombilösung (Anzug+Wing)...
Antwort von Christian_J Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 10:59
@ Ohne Nickname: Blei ist oft (natürlich nicht immer) die Ursache derartiger Probleme. Das als Blödsinn abzuhandeln halte ich für problematisch.
Natürlich muss man die absolute Menge im Blick auf die übrige Ausrüstung und den BMI sehen. Meine Angaben bezogen sich auf ein Wing ohne Metall Backplate bei einer 15 l Stahlflasche mit 200 bar Luft und einem Neoprentrockentauchanzug.
Mir hat es geholfen weniger Blei mitzunehmen um meine Wasserlage beim Trockentauchen zu optimieren.
Ob man nur mit Anzug, oder mit Wing und Anzug tarieren will mag Geschmackssache sein. Persönlich finde ich die Kombination sicherer und dem guten Trimm förderlicher.
Gruß, Christian
Antwort von burgi am 02.11.2006 - 12:00
@allwettertaucher ich hab aus meinen Trockikursunterlagen mal die wichtigsten sachen zusammengesucht:

Das Auslassventil ist ein verstellbares, automatisch arbeitendes Überdruckventil, das dafür sorgt, das der Taucher beim Aufstieg immer neutral tariert ist. An der äußeren Schraubkappe wird die Ansprechempindlichkeit, also die im Anzug gehaltene Luftmenge eingestellt.
drehen RECHTS: das Ventil spricht später an, es bleibt mehr Luft im Anzug
drehen LINKS: das Ventil spricht beim geringsten Überdruck an, dies ist die normale Stellung, um mit möglichst wenig Blei auszukommen. So ist gewährleistet, dass der Taucher immer neutral tariert ist und die Aufstiegsgeschwindigkeit nicht überschritten wird.
Das Auslassventil ist ein Schnellablaß, wenn man draufdrückt.

Blei: die Menge ist abhängig von Passform und Schnitt des Anzugs und dem Unterzieher. Beim ersten Trockentauchversuch sollte man pro kg Körpergewicht 0,1kg Blei mitnehmen, später kann man dann die Menge verringern. (also 70kg = 7kg Blei; die meisten Taucher sind überbleit). Zu viel Blei behindert die Tarierung und beeinträchtigt die richtige Schwimmlage.

Praxis:
Anzug beim Kauf mit dem dicksten Unterzieher anprobieren. Der Anzug darf in gehockter Stellung nicht spannen, die Arme müssen sich bequem vor der Brust verschränken lassen.

Tarieren:
mit etwas Luft im Anzug geht der TT (Trockentaucher natürlich) mit leerem Jacket bis zum Hals ins Wasser. Auslassventil nach LINKS ganz öffnen, Luft entweicht. Einen Schritt nach vorne gehen.
In eingeatmetem Zustand, ohne Bodenkontakt, schwebend, ohne Flossenschlag, muss jetzt der Wasserspiegel zwischen Augen und Nase stehen, dann ist der TT richtig tariert. Sinkt der TT ab, Blei abwerfen; Nase aus dem Wasser, Blei anhängen.
Jetzt darf der TT ausatmen und auf 2m absinken, leicht einatmen. Das Auslassventil nach RECHTS ein bis zwei Rasten zudrehen. Jetzt ist das Ventil exakt eingestellt.
Fußgewichte sollten vermieden werden, sie hindern am schwimmen, da sie bei jeder Fußbewegung zusätzlich beschleunigt werden müssen. Der Taucher neigt dann zum „fahrradfahren“.


Probleme beim Trockentauchen:
- Überhitzung vor dem Tg (langes Briefing, Anmarsch)  erst nach Briefing umziehen, Kopfhaube und Handschuhe erst im Wasser anziehen; Ausrüstung erst komplett ans Ufer schleppen, dann anziehen; evtl. vor Tg zum Abkühlen ins Wasser springen; Unterzieher an Außentemperaturen anpassen
- Einlassventil klemmt/vereist (es wird ständig Luft in den Anzug geblasen)  Inflatorschlauch abziehen, Schnellablass KURZ betätigen, langsam austauchen (Handgriff regelmäßig üben)
- Einlassventil verstopft (es kommt keine Luft in den Anzug)  Tg abbrechen, es ist so keine Tarierung möglich, Gefahr des Unterdruckbarotraumas (Anzug saugt sich am Taucher fest)
- Auslassventil blockiert (es kann keine Luft mehr aus dem Anzug raus)  Luftablass über die Halsmanschette (geht nur bei nicht umgeschlagener, d h Latexmanschette):
TT lässt sich nach hinten fallen -Füße nach unten- überstreckt den Kopf und drückt mit verschränkten Armen auf den Brustkorb. Luft geht im Schwall ab.
- Fluten zum weiteren Tarieren das Jacket verwenden und Tg unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften beenden (nur im äußersten Notfall (kein Jacket) Blei abwerfen.
- Durchschießen (schwerer Tarierfehler, blockiertes Ein- und Auslassventil, Verlust des Bleigurts)  sofort voll ausatmen (das muß trainiert werden! instinktiv atmet man bei Schreck voll ein!), Anheben des Arms mit dem Auslassventil, Druck auf den Schnellablass bzw. wenn Ventil klemmt Luftablass über Manschetten. Wenn alle Luft aus dem Anzug raus ist, aber trotzdem noch Auftrieb besteht (Bleiverlust), dann Körper waagerecht legen, das bremst etwas.
Diese ganzen Maßnahmen helfen nur, wenn sie immer wieder geübt werden.

Antwort von Ohne Nickname am 02.11.2006 - 12:38
@Christian_J: sorry, meine Formulierung war etwas falsch. Sich über das Blei Gedanken zu machen ist natürlich absolut kein Blödsinn. Ich meine nur immer diese Sprüche: "12kg sind viel" oder die tollen Formeln zur Berechnung. Das ist Blödsinn. Bei mir macht Edelstahlbackplate+Wing im Vergleich zu Cressi S111 mal schlappe 4 kg aus. Das meinte ich. Man kann eben nicht so pauschal sagen was viel und was wenig ist, weil es total von der Ausrüstung und der Person abhängt.

Ich bin ansonsten auch ein Freund von nicht zuviel Blei. Im Idealfall hat man ein balanced rig, so dass man am Ende des Tauchgangs mit leeren Flaschen auf etwa 3m ohne Luft im Tariermittel auskommt. Aber auch das ist Geschmackssache. Ich sage nur, dass mit das gut liegt....
Antwort von Christian_J Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 14:42
@Ohne Nickname: So kann ich das auch problemlos unterschreiben!
Letztlich ist das ganze, wie du sagst, Geschmacksache. Genau wie die Glaubensfrage Trilaminat oder Neopren.
Antwort von Andreas Richter Registriertes Mitglied am 02.11.2006 - 16:54
Hallo,

>zumindest als ich heraus gefunden hatte das man das Auslassventil auch aufdrehen kann......
Man muss nicht immer das machen, was technisch möglich ist. Draufkloppen reicht auch.

>damit ich nicht gleich bei einer kleineren Bodenwelle ins Schwanken gerate weil sich die Luft verlagert
Klarer Fall von zuwenig TG´s. Mach ma´ 100 mehr und Du wirst merken, daß Dich das nicht mehr interessiert. Bemerkungen zum Unterzieher gabs ja schon genug.

>das übertauchen von Hügeln
Einatmen? Danach wieder Ausatmen? So wie im HT?

Ansonsten falle ich bei manchen Sachen mit ´nem Lachkrampf rückwärts vom Stuhl:

>Wichtig vor allem, dass man lernt mit Anzug UND Jacket/Wing zu tarieren.
Hilfe! Gott sei Dank bin ich beratungsresistent.

>Man sollte eigentlich nur so viel Luft im Anzug haben...
>Tarrieren sollte man wirklich mit dem Jacket,
Immer wieder "sollte", ich hau mich weg.
Leuts es geht auch entspannter. Akzeptiert es doch einfach mal.

>12 kg Blei??????? Der Trocki ist nicht zu groß, sondern die Bleimenge.
Klar, wenn er nur das kleine Schwarze drunter hat bestimmt. Beim dicken Einstrich-Kein-Strich drunter nicht.

>das Ventil spricht beim geringsten Überdruck an, dies ist die normale Stellung,
>um mit möglichst wenig Blei auszukommen.
Und um beim Herumalbern möglichst viel unnötig Luft zu verplempern.
Sowas Hohles.
Komisch das jeder HT-Taucher ohne diesen Firlefanz überlebt.

>Beim ersten Trockentauchversuch sollte man pro kg Körpergewicht 0,1kg Blei mitnehmen,
>später kann man dann die Menge verringern.
Ja klar. 7kg im Trocki sind auch absolut zuviel des Guten...

>Der Taucher neigt dann zum „fahrradfahren“.
Ich bin für 5kg Fußblei links und rechts, dann würde sich mancher mehr Zeit nehmen und die Sicht wäre auch nach 12Uhr noch gut.

>Luftablass über die Halsmanschette (geht nur bei nicht umgeschlagener, d h Latexmanschette
Nö.

>so dass man am Ende des Tauchgangs mit leeren Flaschen auf etwa 3m ohne Luft im Tariermittel auskommt.
Wozu muss ich mir nach 60min freiwillig die Eier quetschen lassen?

>Aber auch das ist Geschmackssache.
Eben.

MfG
Andreas
Antwort von Ohne Nickname am 02.11.2006 - 18:07
@Andreas Richter:

Amen! Gut das es Experten gibt.
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 03.11.2006 - 10:10
In 15°C warmen Wasser reichen mir 4kg Blei
Bei 4°C und langem Tauchgang brauche ich 6kg mehr
Nachts oder tief brauche ich 3kg weniger

Wenn ich zu wenig Blei habe, muss ich unter Wasser Flaschen und Automaten selber schleppen.

In Urlaub in Ägypten ist mir auf 15m Tiefe ein Taucher mit voll aufgeblasenem Jacket begegnet, Schwimmlage 45° achtern unten.
Der hat bestimmt von jemandem gehört, wieviel Blei man braucht.

selber denken macht glücklich

Helmut
Antwort von Weltverbandsseniorenbeauftragte Registriertes Mitglied am 03.11.2006 - 11:04
Zur Bleimenge und zur Meinung des "Experten":
Ständig kriegt man zu hören, im Trilaminatanzug braucht mensch viel weniger Blei als im Neoprener... Deswegen: 12 kg und bei Doppel 7 scheinen mir wirklich zu viel. Selbst bei etwas Anfängerzugabe... Ich hab nur Erfahrung im 7 mm Neoprener (mein Buddy auch) - und wir brauchen beide viel weniger......

...

Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 03.11.2006 - 23:30
jep jemanden suchen der schon paar hundert TRocki TG´s hat und auch einen Plan vom tauchen hat .. mit Ihm nach Einweisung so ca. 20TG´s machen ... dann ahste den Bogen raus beim TRockitauchen ... ab dem 50sten TG wirste merken wie toll TRocken tauche ist und wirst ab dann nur noch Trockentauchen!




Gruß
Tri
Antwort von emji Registriertes Mitglied am 04.11.2006 - 09:41
Dauernd die Diskussion wegen zuviel/zuwenig Blei... Das ist halt abhängig von diversen Faktoren, diese aufzuzählen gibt eine recht grosse Liste.
- Material des Trocki
- Kälte (resp. Luft im Trocki)
- Dicke des Unterziehers
- Erfahrung mit Trocki / Nervosität
- übriges Equipment (Jacket, Flasche, Lampe, etc.)
- undundund

Ich (ja, übergewichtig!) tauche mit Crash-Neo, Jacket und 15l-Flasche mit 12 kg Blei. Kürzlich habe ich ein Wing mit D-10 ausprobiert und bin dabei ohne Blei ausgekommen.

Lässt sich daraus irgendeine allgemeingültige Formel errechnen (von wegen 0.1 kg Blei pro kg Körpergewicht...)?

Meine Meinung: Am Anfang lieber etwas mehr und dafür auch am Ende des Tauchgangs kein aufploppen. Bleireduktion ist dann später machbar, sobald Du Dich daran gewöhnt hast. Du merkst dann selber, was möglich ist.

Gruess
emji
Antwort von Trilaminator Registriertes Mitglied am 04.11.2006 - 16:54
D10 ohne Blei im Neoprener ist ein Gerücht .... waren sicher 300bar Flaschen ....

mache mal ne D10/200bar bis auf 100bar leer und nimm kein Blei mit ........ ganz zu schweigen wenn die bis 20bar leer sind ..... da gehts aufwärts und zwat gewaltig .....

vieleicht war im Backplate Deiner Test D10 schon Blei verschraubt das Du gar nicht gesehen hast!



Gruß
Tri
(der mit D7 Trilaminat Trocki und Weezle extrem+ und dicker langer warmer Odlo Xwarm Funktionsunterwäsche 6kg Blei braucht!)

Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 04.11.2006 - 17:35
@Andreas Richter
Na, du bist ja ein Exberde!
Formulier doch mal verständlicher und genauer!
Hier weiß doch weniger als ein Drittel, was ein Einstrichkeinstrich überhaupt ist. Du meinst sicher den FDA Winter mit Kunstfellkragen.

"Immer wieder "sollte", ich hau mich weg.
Leuts es geht auch entspannter. Akzeptiert es doch einfach mal."
Akzeptiert. Bloß hilf das "kommt drauf an", "kann jeder machen wie er will" ja keinem Anfänger, der danach fragt. Da helfen nur klare Ansagen.
Problem: Auch die klaren Ansagen gibt`s hier selten, weil nur (wie schon mehrfach erwähnt) so schätzungsweise 10% des Publikums hier klar durchblicken *und* klar formulieren können *und* wollen. Erschwerend dann noch oft unklar formulierte Eingangsfragen.

"Daher suche ich nützliche Hinweise besonders im Bezug auf das Abtauchen ,Auftauchen
und das übertauchen von Hügeln etc.
bin eigentlich für
alles ernst gemeinte dankbar "
Anders gesagt: Gebt mir mal eben einen komletten Fernstudienkurs Trockentauchen.
Antwort von emji Registriertes Mitglied am 04.11.2006 - 17:44
@Tri
Stimmt, hab ich vergessen . Im Falz war da noch Blei eingeschraubt, schätzungsweise 3 kg.

Der Neo ist ein Bare XCD, der hat schon nicht sooo viel Auftrieb.

Gruess
Emji
Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 05.11.2006 - 18:29
Manche der Blei Diskussionen erinnern mich an einen Wettkampf, der mit dem wenigsten ist der Beste. Ich bin bekennender Blei bzw. Wolfram Schlepper. Wenn es kalt wird, habe ich bei einem DICKEN Unterzieher 10-12 kg Blei mit, das ist so schön warm....
Es gingen auch 6 kg mit dünnem Unterzieher, das wäre aber deutlich kühler...

Außerdem, die Menge des Bleis hängt nun auch ab von Erfahrung, Körpermasse, Anzug, Unterzieher, Flaschengröße/Material etc....
Das müßte erst einmal geklärt sein, bevor man eine fixe Bleimenge als Obergrenze postuliert.

Fußblei: Hört sich naiv an, aber wer damit besser Tauchen kann sollte es auch tun. Wieso einige Taucher es verteufeln weiß ich nicht. Ich kann sowohl mit als auch ohne ganz ordentlich Tauchen.

Trocki-Kurs: Ist gut, muß aber nicht sein, ein ordentlicher Buddy kann das normalerweise auch leisten.

Gunther
Antwort von Andreas Richter Registriertes Mitglied am 06.11.2006 - 16:44
Die "Ansage" ist schlicht und ergreifen, dieselbe, die hier schon oft gemacht wurde:
Mit jemandem Tauchen gehen, der schon TT-Erfahrung hat und dann für sich selber den optimalen Weg finden.

Nach 50Tg´s hat sich das dann durch die Praxis geklärt.

Was ich immer wieder fasziniert sind absolute Postulate, ohne deren Einhaltung es gar nicht funktionieren kann.

So gesehen ist der relativ einfache Tipp:
Alle Kommentare lesen, in die Waagschale werfen und dann selbst entscheiden/ausprobieren.

Die Zuviel-Blei, Fußblei und Tariermittel-Diskussionen sind sinnfrei und reine Zeitverschwendung.

Fertsch, Eggsberde!

MfG
Andreas

Antwort von Hardy Registriertes Mitglied am 07.11.2006 - 22:01
@allwettertaucher,

da waren schon eine Menge nützlicher Tipps dabei, daher nur die Erfahrung eines nicht-mehr-ganz-Anfängers:

Vor 1,5 Jahren habe ich mit Trockentauchen angefangen. Bei den ersten ca. 20TG habe ich wohl ziemlich viele Faxen unter Wasser gemacht (gerade wenn es wieder nach oben ging und die Luft unbedingt aus dem Anzug raus muss ...).

Nachdem ich den Anzug ein halbes Jahr hatte, habe ich diesen einfach mal mit in den Urlaub genommen um das ganze auch intensiv zu üben ...

... am Anfang hatte man mir auch noch zu Fußblei geraten (habe ich IMMER abgelehnt), nach dem Urlaub hatte ich NULL Probleme mehr mit dem Anzug!

Ich verstehe es so: man muss mit dem neuen Anzug vom Grobmotoriker zum Feinmotoriker werden (ähnlich den ersten Tarierversuchen mit Neopren).

Mit Neopren, Halbrocken, 7mm plus Eisweste, ca. 11kg Blei. Mit Trockentauchanzug aktuell im Süßwasser ca. 9kg, Tendenz: sinkend.
Und bestimmt niemals mehr einen Gedanken an Fußblei verschwendet.

Lass DIR Zeit, und vieleicht hast Du tatsächlich zuviel Blei???

Viel Erfolg und gönne Dir die Zeit,
Hardy

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(01.09.2008) Mit der Einführung des UWATEC Galileo Sols gelang Scubapro die erfolgreichste Markteinführung in der Geschichte des Tauchcomputers. Vom Konzept und Design über die Produktion bis hin zum Marketing - (mehr)



20.-27.09.2008

Cave Diving
TL Qualifikation
Trainingscenter
Plankstadt

Weitere Infos:

Barakuda Head Office
0201 - 67 00 49
info@barakuda.de


   Aktuelle Tauchplätze:
Lanzarote, Puerto del Carmen
(03.09.2008) Wir waren im August 2008 auf Lanzarote am kleineren Nachbarstrand zur Playa del Carmen, genannt Playa De Los Pocillos. Sehr zu empfehlen, da hier weit weniger touristischer Trubel ist (Buden mit (mehr)

Pulau Hantu
(02.09.2008) Habe über die Jahre hinweg einige Male bei Pulau Hantu in der Nähe der Shell Rafinerie getaucht. Man kann mit einem der ´Bumboats´ dorthin gelangen und einen faulen Tag verleben mit Grillen und (mehr)

Steinbruch bei Pielitz / am ..
(01.09.2008) Ein sehr schönes Tauchgewässer, mit einer ungefähren Tiefe von 28 m. Betreut von einem außerordentlich netten Basisleiter, Falk Sauer. Die Sicht entspricht den hier einheimischen, betauchten (mehr)




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