vernünftiges deepstop model?!? würde mich mal interessieren welche aus deiner sicht grosser käsen sind

Nach meinen informationen streiten sich die protagonisten immer noch was eigentlich sinn macht. pro und contra heben sich aktuell glaube ich die waage. die einen sagen modetrend der nichts bringt, die anderen meinen, dass die entstehung von microgasblasen so reduziert werden kann (wie gesagt nur die hälfte teilt diese meinung).
so wie ich das verstanden habe ist es beim UEMIS folgendermassen gelöst: wenn die führenden gewebe (also diejenigen welche relativ, d.h. im verhältnis zur maximalen zulässigen sättigung im bezug auf die aktuelle tiefe, am meisten gesättigt sind) umschwenken von aufsättigung zum entsättigen dann wird auf der nächst höheren 3m-stufe gestoppt (und zwar für die angewählte dauer (kann eingestellt werden). diese methode gewährleitet, dass in jedem fall die führenden gewebe durch den deep-stopp nicht weiter aufsättigen - etwas was z. bsp. bei der pyle-methode nicht in jedem fall gewährleistet ist. die folgenden stufen werden dann ebenfalls gemäss der methode pyle abgehandelt. entscheind ist: im UEMIS kann man wählen ob man mit deep stops oder ohne austauchen möchte und man kann auch einstellen wie lange ein stopp dauern soll (1 od. 2min). ebenfalls kann man einen allfälligen sicherheitshalt (z. bsp. 3min/5m konfigurierbar) dazuschalten (wird natürlich nur bei nullzeittauchgängen angezeigt und kann auch misachtet werden). das ganze unabhängig von den eigentlichen dekompressionsstopps, welche man ebenfalls in der sicherheitsstufe zusätzlich variieren kann (0..100%).
gruss
fredy