UW- Gehäuse für HD- Flash- Camcorder Abgesandt von Gogo am 07.02.2008 - 18:15:
Hallo,
wollte mir einen Camcorder zulegen und natürlich auch unterwasser filmen.
Da ich HD will und mir Speicherkarten als Medium zusagen habe ich folgende Modelle in der engeren Auswahl:
Panasonic HDC-SD5EG-?
Canon HF10
Brauche klarerweise noch ein UW- Gehäuse dafür.
Da beide über keine LANC verfügen wollte ich fragen was Ihr mir ratet. Event. was mit Infrarot- Steuerung (damm- aqu...).
Preisvorstellung: je billiger je besser.
Antwort von parisodiver am 07.02.2008 - 19:48 Was ich Dir rate, kein AVCHD-Camcorder.
Gerade beim Filmen unter Wasser hast Du bestimmt 2/3 Ausschuß. Schon mal überlegt, wie Du das alles schneiden willst?
Mein Rat - Sony mit Lanc - und ein vernünftiges Gehäuse.
Gruß parisodiver
Antwort von micco am 07.02.2008 - 20:19 parisodiver,
dass Schnitt und Speichern (Brennen) von AVCHD noch etwas umständlicher bzw. mit mehr PC-Power verbunden ist als HDV, ist mir klar. Warum aber sollten von vornherein unter Wasser 2/3 Ausschuss sein?
Gruß,
micco
Antwort von parisodiver am 07.02.2008 - 20:55 Das ist halt meine Erfahrung aus vielen Jahren Unterwasserfilmerei.
Fische tun leider nie das was man sich so vorstellt.
Manche Szenen drehe ich auch mehrfach, um sich später die optimale zu herauszusuchen.
z.B. mit oder ohne Licht, mit oder ohne Filter oder der Clip war einfach schlecht überlegt.
Oft komme ich da mit 2/3 nicht aus.
Gruß parisodiver
Antwort von dive-x am 07.02.2008 - 22:28 Bestechende Logik parisodiver
Die Unfähigkeit mit einer Kamera umzugehen hängt also unmittelbar mit dem verwendeten Aufzeichnungsverfahren zusammen??????
Genial!
Das erklärt warum mir neulich so ein schicker Fisch vor der Linse weggeschwommen ist - der hat gesehen das ich eine SD1 in einem damm Gehäuse bei mir hab.
Da hat sich der Fisch gedacht: "Neeeee! Das ist eine AVCHD Cam!!! Bloß weg hier - dem versau ich die Aufnahme."
Wie machen das dann Korallen und Muscheln?
Also was parisodiver da von sich gibt ist nicht so ganz schlüssig.
Ich selber tauche mit einer SD1 (das Vorgängermodell der SD5) und einem damm Gehäuse mit Infrarotsteuerung und bin sehr zufrieden damit.
Volle Menü und Optionsvielfalt - Weißabgleich...
Hatte vorher eine HC1 und von den von micco benannten Umwegen beim Schnitt mal abgesehen gibt es absolut keinen Unterschied zwischen PAL und AVCHD.
Wer auch immer sowas erzählt, muß sich wohl im Formatdschungel verlaufen haben.
Antwort von parisodiver am 08.02.2008 - 08:17 dive-x, es scheint auch Dir leider die Fähigkeit zu fehlen, Zusammenhänge zu verstehen.
Sei darüber nicht traurig, es gibt mehrere davon.
Da Du ja anscheinend keinen Verschnitt hast, würde doch zu gerne einen Deiner Unterwasserfilme sehen.
Da kann ich dann bestimmt viel von lernen.
Antwort von micco am 08.02.2008 - 08:27 Hallo dive-x,
ich "plage" mich seit Wochen mit meiner Entscheidungsfindung, in welches HD-Lager ich einsteigen will (bisher stinknormaler Digitalfilmer), HDV oder AVCHD. Ich hatte die Möglichkeit, eine Sony HC-7 (HDV) im Mangrovegehäuse zu testen und war einfach begeistert, besonders auch, weil in dieser speziellen Gehäuseversion der manuelle Weißabgleich möglich war. Die Aufnahmen waren klasse, das Bearbeiten an meinem, in die Jahre gekommenen, PC habe ich dann in PAL gemacht, weil meine Software HD noch nicht verarbeitet. Alles prima soweit. Jetzt die Frage aller Fragen: Umstieg auf HDV-Camcorder mit Kassette und der Möglichkeit, mit einem "normalen", neuen PC zu bearbeiten, oder AVCHD-Camcorder (mit Speicherkarte, weil kleiner, leichter und unempfindlicher) mit der Notwendigkeit, deutlich mehr in den PC investieren zu müssen (Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte)? Bleibt dann ja immer noch, wie den fertigen Film speichern/brennen, und zum Abspielen brauchts ja auch wieder neue Hardware (Player/Spielkonsole, HD-tauglicher Fernseher oder Beamer). Welche Erfahrungen hast Du mit den PC-Vorraussetzungen für den AVCHD-Schnitt? In einem Infoheft der "Videoaktiv" steht, mindestens 2,4 GHz-Prozessor, 3GB Arbeitsspeicher und 512 MB-Grafikkarte. Kannst Du das bestätigen?
Vielen Dank und Gruß,
micco
Antwort von Gebirgstaucher am 08.02.2008 - 08:39 @dive-x : @gogo : über das Hin und her zwischen Panasonic und Sony gab es in letzter Zeit hier schon einige Dispute. Geh mal ein bissl zurück bzw über suchen.
Beim lesen solltest Du Dir allerdings besser eine eigene Meinung zu den Beiträgen bilden, da hier immer wieder einige nur IHRE derzeitige Cam-Konstellation als Nonplusultra anbieten und zu den erstaunlichen Fortschritten, die es in der Videotechnik in den letzten Monaten gibt ( und weiter geben wird ) nur sehr bedenkliche Kommentare abgeben.
Da es den Anschein hat, dass Du mit dem Thema erst anfängst, solltest Du also eine Cam auswählen, die für die nächsten Jahre Stand der Dinge ist und ein Format besitzt, welches ebenfalls zukunftsfähig ist. Das kann man meist nicht auf ein mal stemmen, sollte aber alle Möglichkeiten vorher bedenken. Zu der Formatfrage gibt es in der einschlägigen Presse bzw. den Foren genug Hinweise. Demnach gibt es heute eben nicht mehr nur Sony und auch nicht mehr nur Lanc-Steuerung, auch wenn das hier gelegentlich noch so dargestellt wird. Mit dem Gedanken, sich gleich für eine Variante mit einer Speicher-Card zu befassen, bist Du sicher schon auf der richtigen Spur. Dies ist absolut unempfindlich gegen Erschütterung und vermeidet eben jegliche Mechanik. Zudem gibt es inzwischen genügend grosse Cards und die Preise dafür sinken ständig.
Wissen musst Du, dass es für Schnitt und brennen in AVCHD, wie es bei der von Dir genannten SD5 verwendet wird, 3 Varianten gibt.
1.
direkt in Full-HD auf einen kleinen Brenner, den es für die SD5 auch als Set dazu gibt. Nachteil : nur wenig Schnittmöglichkeit direkt über die Cam oder über ein mitgeliefertes Miniprogramm.
2.
Bearbeitung mit derzeit z.B. Pinnacle 11 ultimate. Hier werden alle Wünsche wahr, allerdings brauchst Du dafür einen richtig heissen PC, schnell und spezielle Grafik-Card, kannst Du aber ja auch später kaufen - also das Sytem weiter ausbauen.
3.
Umwandlung in MPEG2, ebenfalls mittels des mitgelieferten Schnittprogramms problemlos möglich und bearbeiten/brennen mit fast allen gängigen Programmen, bei Pinnacle z.B. Vers. 9 oder 10.
Zum Weissabgleich : auch hier ist Panasonic derzeit eine sehr gute Wahl und bietet erstaunliche Ergebnisse. Mittels Infrarot-Bedienung auch UW in allen Lagen sehr einfach per Knopfdruck durchzuführen. Gerade am Anfang kannst Du damit bei guten Licht- und Sicht verhältnissen auch schon ohne zusätzlichem Licht sehr gute, fast verblüffende Resultate erzielen.
(für nörgelnde Mitleser : natürlich braucht man für Makro, grösser Tiefen, Wracks usw. besser ein zusätzliches Licht )
Da Du ja einen Gehäusehersteller schon genannt hast :der hat ein Beispiel in FullHD von Panasonic OHNE Licht auf der Website.
Einen Full HD TV brauchst Du ja dann auch : HD bedeutet eben meist kpl. umstellen auf den neuen Genuss. Also : mit "je billiger, je besser" wird da wohl auch kein Blumentopf zu gewinnen sein.
Deshalb sollte man ja auch nur Dinge kaufen, die längere Verfallszeiten haben ...
Viele Grüsse vom Gebirgstaucher
Antwort von parisodiver am 08.02.2008 - 08:47 Ja dive-x, wo ist denn der große Vorteil in AVCHD zu filmen, wenn man dieses sogar gegen eine HC1 ersetzt.
Ach so, PAL und AVCHD gibt es ja wie gesagt keinen Unterschied
pariso
Antwort von Gebirgstaucher am 08.02.2008 - 08:50 @micco
klare Antwort : nimm für AVCHD alles, was Du derzeit bekommen kannst !!! Ausser : nimm derzeit noch kein Vista !
Windows XP SP2, Rechner 4-Kern, also ein Quadro ..., 2 Festplatten, wobei eine ganz grosse nur dem Schnittprogramm gehören sollte, Grafikkarte sollte von ATI sein ( 512er GDDR3 ), falls Du Pinnacle 11 ultimate willst ( die kungeln irgendwie zusammen ... ), Und : nimm lieber 4GB RAM, die Bearbeitungszeit ist das derzeit noch nervigste Problem am AVCHD-Format.
Also, beim PC-Umstieg nicht an `nem Euro sparen, den Du dann evtl. bitter bereust.
Viele Grüsse vom Gebirgstaucher
Antwort von Roland P am 08.02.2008 - 09:11 Je billiger je besser - das ist mal konkret !!
Besonders gut - (äähh billig ) EWAMARINE .
Danach kommen die Polycarbonat ( oder was immer das auch sein mag ) Gehäuse von Nimar bzw. Ikelite
mfg
Roland
HC1 im Sealux HD1
Antwort von micco am 08.02.2008 - 09:25 Gebirgstaucher: Vielen Dank für die klaren Worte! Das ist so ziemlich das, was ich "befürchtet" hatte, der Rechner wird mich also in den Ruin treiben Aber es hilft wohl alles nichts, der Umstieg wird vollzogen! Blöd ist nur, dass für alle, die noch keinen HD-Abspieler haben, eine Version des fertigen Films in DV her muss. Aber die Abwärtskompatibilität ist ja kein Problem, mit Pinnacle Studio 11 z.B.
Um noch mal auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Ich habe bisher keinen Qualitätsunterschied zwischen MPEG-2 (HDV) und MPEG-4 (AVCHD) gesehen, allerdings waren die MPEG-4-Clips nicht in AVCHD aufgenommen, sondern in DV und sind später erst umcodiert worden.
Gruß,
micco
Antwort von dive-x am 08.02.2008 - 09:36 Da möcht ich doch fix was klarstellen
Ich meinte natürlich zwischen HDV und AVCHD keinen Unterschied - nicht PAL - sorry.
3 Buchstaben - da ist schnell mal was verwechselt.
@micco:
4 Kern Rechner (Intel Schleichwerbung sei an dieser Stelle mal erlaubt, da AMD es immer noch nicht so recht gebacken bekommen hat)
Mehr als 3GB Ram machen nur bei den 64Bit Versionen von Windoof Sinn, da die anderen nur 3GB verkraften
Grafikkarte - nun ja - am besten eine aktuelle Matrox, aber die kostet dann mal schnell mehr als zwei Komplettrechner. Also doch eine nVidia mit 512MB (7-8er Serie) oder äquivalente ATI.
2 Monitore mit 1650er Auflösung
Damit macht das schneiden dann auch Spaß.
Ich selber sichte an einem iMac eines Bekannten mein Material - schneide mir das beste raus und füge das dann an meinem Athlon64 3000 mit 2GB Ram und einer 128MB Grafikkarte zusammen.
Letzterer schafft gerade mal eine Spur abzuspielen, daher macht nur der Endschnitt noch ein wenig Freude.
Das dazu.
@parisodiver
Ich bin schon fähig den Zusammenhang Deiner Worte zu verstehen, aber wenn jemand als erste Antwort auf eine Frage so einen Mist schreibt (AVCHD ist nix für Unterwasser) dann ist das doch derbe verwirrend.
Weiterhin habe ich meine HC1 durch eine AVCHD Cam ersetzt - nicht andersrum.
Antwort von parisodiver am 08.02.2008 - 09:57 Ich sehe aber immer noch nicht den großen Vorteil in AVCHD gegenüber HDV.
Die Bildqualität ist gleichwertig.
Warum soll ich mir dann soche Probleme beim Schnitt machen.
Das Filmen ist doch nur der 1. Teil.
Am Ende sollte doch ein fertiger Film geschnitten, vertont usw. bei raus kommen.
Und auch dieser Weg sollte Spaß bringen.
Was war denn nun an der HC1 nicht ok oder schlechter?
Gogo hatte geschrieben, dass er beim Gehäuse bereits sparen (je billiger je besser) will oder muß.
Reich sind wir bestimmt alle nicht.
Aus dieser kurzen Information entnehme ich, dass das Geld für einen Rechner, der für den AVCHD Schnitt erforderlich ist, sicherlich auch nicht über ist.
Deswegen habe ich auch noch von AVCHD abgeraten
parisodiver
Antwort von micco am 08.02.2008 - 10:28 parisodiver,
für mich persönlich sehe ich in einem AVCHD-Camcorder folgende Vorteile: Speichermedium Karte ist möglich, damit kein Laufwerk mehr, geringe Ausmaße und vor allem geringes Gewicht (muss schon meine komplette Lichtanlage ins Handgepäck packen und bin für jedes Gramm Entlastung dankbar), Karte ist stoßunempfindlicher als Laufwerk und Festplatte, der Datentransfer in den PC geht schneller, weil ich nicht mehr in Echtzeit spulen muss,und ich hätte die Möglichkeit (bei einer Panasonic im Sealux z.B., aber auch in anderen Gehäusen , auf das volle Menue der Kamera zugreifen zu können (Weißabgleich!). Außerdem scheint mir, nach allem, was ich von "selbst ernannten" und wirklichen Fachleuten gehört und gelesen habe, die Zukunft eher in Richtung AVCHD zu gehen als in Richtung HDV. Ein Komplettumstieg (Kamera, Gehäuse, PC, Software, Brenner, Player, Fernseher) muss es in jedem Fall werden, sonst bleibt`s Stümperei. Also, Vorteile sehe ich schon. Auf der anderen Seite würde mich der Umstieg auf HD mit weniger Investition, zumindest in puncto Rechner schon reizen, und das, was ich leihweise mit der HC-7 gemacht habe, fand ich auch toll.
Gruß,
micco
Antwort von Gogo am 08.02.2008 - 10:30 Danke für die vielen Antworten.
Die Rechenpower ist für mich kein Problem,
also passt auch das mit AVCHD schneiden.
Die Frage wäre nochmals nach einem UW- Gehäuse mit Steuerungsmöglichkeit (Infrarot). Kennt jemand noch andere Hersteller ausser damm- aqu..
oder was verwendet Ihr?
Antwort von Gogo am 08.02.2008 - 10:34 Ach ja,
ein "Universalgehäuse" wäre mir doch wichtig wenn ich diese Investition mache. Will ja nicht für jede neue Cam ein neues Gehäuse kaufen.
Antwort von micco am 08.02.2008 - 10:41 Schau/frag mal bei Sealux nach, die haben ein Universalgehäuse für Panasonics. Vielleicht das Richtige für Dich?!
Hier klicken Gruß,
micco
Antwort von Roland P am 08.02.2008 - 10:46 Nimm auf alle Fälle ein Universalgehäuse, die nächste Generation von Kameras wird in MPG5 aufzeichnen - noch mehr Kompression - noch neuer und ganz sicher noch besser.
Ganz zu schweigen von MPG6 und MPG7 .......
Keine Frage - die werden kommen.
Oh je - was für Argumentationsketten .... mfg
Roland
Der immer schon höhere Ansprüche hatte.
Antwort von Gebirgstaucher am 08.02.2008 - 18:09 ... is schon komisch, dass ernsthafte Diskussion und versuchter Meinungsaustausch der Leute hier im Forum bei einigen wenigen ( manchmal auch nur bei einem ) immer wieder zu völlig indiskutablen und sinnlosen Äusserungen führt ??? Echtes Niveau ist das wohl eher nicht, oder ??
@gogo : nicht unterkriegen lassen !!!
@micco : Einen Unterschied zwischen MPEG2 ( runtergerechnet) und dem original in AVCHD-Format aufgenommenen und abgespielten Material sieht man schon, auch wenn das in MPEG2 umgewandelte Material schon wirklich klasse ist. Besonders bei Makro-Aufnahmen sieht man aber die Vorteile deutlich. Ich habe die Cam incl. des zugehörigen Panasonic-Brenners gekauft. Damit kannst Du die Qualität voll ausnutzen und auch sehen. Überspielen geht nur mit einem Knopfdruck und auf normale 12er DVDs. Anschauen dann rückwärts über die Cam in den HD-TV. Dies ist die einfachste Methode, Full-HD zu geniessen. Nachteil ( wie schon gesagt ): nur wenig Schnittmöglichkeiten an der Cam.
Mit dem Rechner würde ich nichts überstürzen, für die Anfangsphase und das probieren reicht das umgewandelte Material voll aus, das kannst Du mit einem "normalen" Rechner gut bearbeiten. Hast Du wertvolles Material auf die Card gebracht, würde ich es (ausser der Umwandlung in MPEG2) noch mal zusätzlich Original auf Festplatte ziehen, das kannst Du ja dann später noch mal direkt bearbeiten, wenn Du die Power dazu hast.
Jedenfalls solltest Du Dich vor dem Kauf/Umbau eines Rechners gut beraten und befragen. Es gibt inzwischen schon einige Leute, die Pinnacle 11 ultimate am laufen haben. Besondere Beachtung liegt hier eben auf der Grafik-Karte !!
Wir befinden uns jetzt ja noch am Anfang des Umstiegs in die HD-Welt. Die hohe Qualität ( oder besser den Quantensprung ) kann man natürlich nur sehen, wenn auch alles "nachgeschaltete" Full-HD hat. Also wirst Du dich zu aller erst mal selbst über die Super-Erinnerungen freuen können, insofern Du mal kpl. auf HD umgestellt hast. Aber hier ist es wie meist, die Zeit wird das bringen, das geht jedoch inzwischen mit riesigen Schritten.
Es lohnt sich in jedem Fall, sich schon jetzt mit dieser Super-Technik zu befassen und nicht in ältere Technik zu investieren. Die anderen Vorteile von AVCHD und der kleinen Panasonic hast Du ja schon selbst voll erkannt.
Viele Grüsse vom Gebirgstaucher
Antwort von micco am 08.02.2008 - 21:23 Gebirgstaucher,
ja, so ungefähr hatte ich mir die Karten auch schon gelegt. Was ich nicht wusste, ist die Möglichkeit der Umwandlung von AVCHD in MPEG 2 und dann die weniger aufwändige Bearbeitung.
Auf jeden Fall kann es nicht schaden, noch etwas zu warten und "am Ball" zu bleiben.
Vielen Dank und schönes Wochenende !
Antwort von Roland P am 11.02.2008 - 11:41 @ Gebirgstaucher
Eine qualitativ hochwertige Umwandlung von AVHC nach HDV sollte keine signifikante Verschlechterung nach sich ziehen - schließlich ist das Ausgabeformat identisch !!
Die Sache kostet neben Rechenpower und Zeit allerdings auch was.
Das beste Ergebniss lieferte im Test der Procoder Express, der allerdings derzeit ca. schlappe 450,- Euro kostet.
Das billigere Umwandlung Qualität kosten wird, das vermute jetzt einfach mal.
Den Qualitätsverlust würde ich demnach eher in Deiner Umwandlung vermuten, weniger im Endformat.
Lasse mich aber gerne hier über Beispiele eines besseren belehren - ich kann ja jederzeit Makros in HDV hochladen. ( Hohlkreuzgarnelen und Pygmae Sepferdchen wären da meine Favoriten um mal was schönes zu nehmen )
Am liebsten ist mir doch immer der direkte Vergleich - ich kann das über einen BenQ Full HD Beamer sicher ganz gut beurteilen !
Jetzt hoffe ich nur, das Du bei Köln wohnst und dich traust !
mfg
Roland
Antwort von dive-x am 11.02.2008 - 14:54 Für alle Interessenten von harten, nackten Fakten:
Damit hier jeder mal eine kleine Übersicht über die Grundlagen dieser Diskussionen hat.
Was das umwandeln betrifft, so kann ich dem Roland zumindest zu einem Drittel Recht geben.
Am Ende haben wir immer bewegte Bilder zu schneiden - das ist mal klar.
Ich sagte ja aber bereits in einem anderen Threat, dass man auch durchaus in unkomprimierte Filme wandeln kann.
Wird natürlich eine Festplatte ohne Probleme füllen, aber der Qualitätsverlust ist gleich Null mit der Variante.
Und der Procoder ist ja nun auch nicht zwanghaft Pflicht.
Wie schon mal geschrieben tut es NERO auch und wenn man es unkomprimiert abspeichert, dann sollte es auch dieses 70€ "teure" Programm mit dem Begriff "unkomprimiert" ernst meinen und keinen Mist bauen.
Summa Summarum sehe ich keinerlei Nachteile beim Schnitt des AVCHD Materials - jeder der nicht fähig ist die (umgewandelten) Daten zu schneiden, wird auch kein HDV schneiden können - womit die gesammte Diskussion und Hexenjagt rund um AVCHD hinfällig ist.
Vielleicht begreifen das auch mal die großen Zeitungen und berichten über diese Schnittvariante.
Es nervt langsam - immer dieses "AVCHD ist böse", "AVCHD kann man nich schneiden", "AVCHD brauch viel Rechenpower" und besonders das
"Was ich Dir rate, kein AVCHD-Camcorder.
Gerade beim Filmen unter Wasser hast Du bestimmt 2/3 Ausschuß. Schon mal überlegt, wie Du das alles schneiden willst?"
bla bla bla - Das sagen nur die, die entweder zu faul, oder zu unfähig sind mal "selber zu überlegen wie sie das schneiden können"
Der Schnitt ist jedenfalls kein Entscheidungskriterium zwischen AVCHD und HDV - Punkt!
Dazu brauch man keine Beweisvideoshows - da reicht es völlig mal die Birne einzuschalten und zu überlegen "..., wie Du das alles schneiden willst?"
Antwort von micco am 11.02.2008 - 15:47 dive-x: Bleib doch locker, wir haben ja begriffen, dass Du AVCHD klasse findest! Was ich nicht begreife, was meinst Du mit "unkomprimiert abgespeichertem Material", mit dem es NERO "auch tut"? Meinst Du evtl. das Überspiel vom Camcorder per HDMI-Ausgang in den PC, so wie es mit der Blackmagic-Karte geht?
Und nimm es mir nicht übel, aber was die Aussage über die notwendigen Rechnerleistungen für den Schnitt von AVCHD-Material anbelangt, da glaube ich eher den Veröffentlichungen der Hersteller (in diesem Fall Panasonic).
Gruß,
micco
Antwort von Roland P am 11.02.2008 - 16:06 Dieve-x hat sich im Dschungel der Formate verwirren lassen - macht aber nichts.
AVCHD (jetzt schreib ich´s mal richtig) und HDV sind mpg Formate, beide KOMPRIMIEREN die Daten.
Da sich AVCHD so sehr gut schneiden lässt, gehen die Bemühungen derzeit in die Richtung das Format nach HDV zu wandeln und dann wie gewohnt mit max PC-Performance über Nacht zu rändern - dauert halt ein wenig Profi-Schnitt-Programme schaffen das ohne sichtbaren Qualitätsverlust.
Die kosten halt was und obendrein liegen die Daten als kleine AVCHD Datei und deutlich größere HDV Datei nun auf dem Rechner.
Wer mit Nero wandelt darf bei der (billig)Qualität abstriche machen und später dann alles nochmal schneiden - viel Spaß dabei mfg
Roland
Antwort von Roland P am 11.02.2008 - 16:47 Oder er macht ein AVI aus dem AVCHD, wie einfach das alles ist und wie leicht sich die Rechner und die User da tun - das ist hier zu lesen :
Selbst der HDV-Schnitt verlangt nach dem schnellsten vom schnellen - sonst wird die Sache ganz fix extrem zääääääääääähhhhhhhhhh und wenig erbaulich mfg
Roland
Aber vom Thema sind wir schon arg weit weg !
Antwort von dive-x am 11.02.2008 - 17:36 Step by Step
1.)AVCHD Material von Karte (oder Festplatte oder DVD oder...) auf den Rechner ziehen.
2.)Dann NERO Vision anwerfen und die (gerade eben von der Karte runtergezogenen) Dateien da hineinstecken.
3.)Auf Export klicken und das gewünschte Ausgabeformat einstellen.
Das geht dann von 320x240 als 3gp, über MPEG2 1440x1080 bis hin zu "Unkomprimierten Avi" Dateien
Was bedeutet das jedes Einzel(oder Halb)Bild ohne Qualitätsverlust als Fil abgespeichert wird. (Das ist der Grund warum die Dateien so Groß werden)
Wo bei "Unkomprimierten AVI" das Problem mit Qualitätsverlust herkommen soll ist mir zwar schleierhaft, aber Du weißt es ja offensichtlich besser lieber Roland.
Lass Dir bitte nur einmal das Wort "Unkomprimiert" durch den Kopf gehen - schau ggf mal im Lexikon nach.
Das ist der preiswerteste Weg von der Karte zum Schnitt.
Die damit erzeugte Datei kann man dann bequem in jedes X-Beliebige Schnittprogramm Importieren, welches es in der Regel ohnehin erst mal alles in MPEG2 wandelt.
Und ich kann mich erinnern schon geschrieben zu haben das es dann völlig egal ist ob das Original nun AVCHD, HDV oder sonstwas war - wer es nicht schneiden kann, der kann es eben nicht schneiden.
Völlig egal aus welchem Camcorder das Filmchen nun herkommt.
Vllt. sollte ich noch dazu sagen das ich kein besonderer Freund von NERO bin, aber das ist nunmal der einfachste Weg ohne Rolands Angst vor Unkosten wahr werden zu lassen.
Und was Deinen Forenlink betrifft - Genau das meinte ich mit:
"Vielleicht begreifen das auch mal die großen Zeitungen und berichten über diese Schnittvariante."
Von dem Weg liest und hört man nämlich nix!
Antwort von molitor am 11.02.2008 - 21:10 Hallo,
AVCHD und HDV sind prinzipiell erst einmal unterschiedliche Komprimierungsarten die Pixel zu speichern, wobei AVCHD die wesentlich höhere Komprimierungsrate hat. Es werden zwischen zwei komplett aufgenommenen Bildern mehr Bilder interpoliert. Für AVCHD gibt es derzeit nur wenige Programme, die das Format korrekt verarbeiten können. Die HDV MPG Verfahren haben prinzipiell einen größeren Speicherbedarf, eine höhere Datenrate und bieten damit die Möglichkeit für eine größere Detailmöglichkeit. Profis meiden wegen der zu hohen Komprimierung das AVCHD Format. Auch Semiprofessionelle Camcorder nehmen in HD / HDV 50i oder 25p auf, nie in AVCHD Komprimierung.
In Zeitschriften wie PC Video oder CV-ComputerVideo wird dies manchmal beschrieben. Die besseren Nachbearbeitungsmöglichkeiten hat man mit und für HDV. Für gestochen scharfe Aufnahmen legen jedoch das Objektiv und die Größe des Aufnahmechips die Grundlage.
Beim Brennen einer abspielbaren DVD wird das Material in MPG2 gewandelt. Die Qualität hängt wiederum vom jeweiligen Codec ab. Aber es gibt zurzeit keine brauchbaren Brenner für und Layoutprogramme für BD und HD HDV. Für BD keine Programme und für HD-DVD nur einen Toshiba Laptop.
Ein weiteres Problem beim Archivieren ist die Haltbarkeit der DVDs, die momentan auf knapp 10 Jahre beziffert wird. Bänder sind da jenseits der 30 Jahre (richtig gelagert) anzusiedeln.
Also die Empfehlung, was richtig ist, ist sehr individuell und hängt von vielem ab. Leider gibt es zurzeit keine optimale Lösung, da die Industrie ständig neue Format und Speichermöglichkeiten auf den Markt wirft.
Wie gesagt, die Archivierung ist eines der Hauptprobleme und bei AVCHD leider nur in DVD Form möglich.
Aber für welches Medium gibt es schon eine Jahrzehnte Garantie...???? Bei der Entwicklungsgeschwindigkeit
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