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Unbedingt Luftintegriert ?
Abgesandt von tomcat13 Registriertes Mitglied am 13.12.2007 - 22:27:

Hallo an alle.
Bin Neuling und plane die baldige Anschaffung eines Tauchcomputers. Muss es ein luftintegrierter sein? Oder reicht Finimeter und `normaler`?
Und nochwas: Nutzt Ihr die Möglichkeit zur Übretragung zum PC? Was kann man dann da sehen, also welche Zusätzlichen Infos hat man.

Gruß Tomcat13



Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 13.12.2007 - 22:40
Es muss kein Luftintegrierter sein.

Ich nutze ein die PC-Übertragung.
Man kann dann das Tauchprofil und Gewebesättigung sehen und den TG nochmals abfahren.

Hier klicken

Hier klicken
Antwort von svenwitter Registriertes Mitglied am 13.12.2007 - 22:51
Hallo!

Also ich bevorzuge einen luftintegrierten Computer, der den Vorteil bietet alle Tauchgangsdaten inkl. derzeitigem Luftstatus auf einem Blick zu erfassen (derzeit: Aladin Smart Tec). Die von dem Computer angegebene Resttauchzeit gibt hier die Zeit wieder, für die die Luft in der Flache reicht, bis mit dem Auftauchen begonnen werden sollte um mit dem voreingestellten Restdruck (bei mir 50 bar) an der Oberfläche anzukommen.
Allerdings ist hier grosse Vorsicht geboten, da der persönliche Luftverbrauch sehr variabel ist, und der Computer deinen Luftverbrauch z.B. in einer Stresssituation nicht vorraussehen kann.
Die PC-Funktion nutze ich rgelmässig, da ich hier auf der einen Seite eine Ergänzung zum Logbuch habe und sehe, wie sich welche Verhaltensweisen meinerseits auf meine Gewebssättigung (innerhalb des vom Computer verwendeten Rechenmodells) auswirken. Im speziellen Fall des von mir verwendeten Computers besteht darüberhinaus die Möglichkeit während des Tauchgangs spezielle Marker im Profil zu setzen, die mir weitergehende Analyse ermöglichen - und wenn es nur ist um zu wissen auf welcher Tiefe ich den Langnasen Büschelbarsch finde.

Ich persönlich würde einen luftintegrierten Computer jederzeit präferieren.

lG
sven
Antwort von kwm Registriertes Mitglied am 13.12.2007 - 23:06
Es muss natürlich kein luftintegrierter TC sein. Es ist wie mit vielen Dingen, es geht auch ohne Fernseher, Handy, ...
Aber mit ist eben schöner. Genauso verhält es sich mit einen luftintegrierten TC. Ich selber tauche auch mit einem solchen TC. Man kann die Daten am PC ausdrucken, ins Internet hochladen, ... viele Möglichkeiten. Beim Tauchen selber ist es auch gut zu wissen, wielange die Luft noch reicht.

Beispiele:

1. Logbuchseite des Suunto Dive Manager Hier klicken

2. Index des SDM Hier klicken

3. oder im Internet Hier klicken

Gut Luft,
Klaus
Antwort von suunto Registriertes Mitglied am 13.12.2007 - 23:14
Hallo Tomcat13!

Auch ich würde Dir einen luftintegrierten Tauchcomputer empfehlen. Die verbleibende Restluftzeit und die Betrachtung der Tauchgänge am PC sind wirklich tolle Features und erhöhen zudem die Sicherheit.

Ein Fini als Backup tut ihr übriges dazu!

Ich würde auch heute wieder einen luftintegrierten Computer kaufen und bereue die Mehrkosten keine Sekunde!

lg Suunto

Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 07:33
Muss es ein luftintegrierter sein? -> Müssen nicht, ich persönlich bin Minimalist, aber die Argumente der Vorschreiben für einen luftintegrierten sind natürlich OK. G`schmacksache. Dass es die Sicherheit erhöht, na ja, da kann man geteilter Auffassung sein (Stichwort Scheinsicherheit)

reicht Finimeter und `normaler`? -> klar

Nutzt Ihr die Möglichkeit zur Übertragung zum PC? -> Die Erfahrung zeigt, dass die meisten User dies zu Beginn nutzen (natürlicher Spieltrieb), dann lässt es langsam nach, man überspielt irgendwann mal noch, um den einen, besonderen TG zu analysieren, und irgendwann weiß man nicht mehr, wo das Kabel liegt .... Auch G`schmacksache. Manche bleiben dabei und analysieren auch ihre Pool-TG`s ... Ist wie Briefmarken einkleben, haben die meisten mal gemacht Es eröffnet natürlich dem Zeitgeist entsprechend auch völlig neue Möglichkeit: "Willst du mal meine Tauchgangssammlung sehen ????"
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 07:37
Muss nicht sein aber schadet auch nicht .
Übertragung ist eine nette Geschichte, ich nutze diese immer. Die Profile sind schon interessant.
Antwort von Taucherwalli Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 07:45
Meine Meinung:

Muss nicht sein.
Ich sehe es immer wieder bei mir und anderen, dass anfangs eine Menge toller Sachen gekauft werden und mit der Zeit wird dann wieder weggekürzt. Das wirst Du aber selber noch merken.
Einen TC am PC auszulesen ist auch erst mal Spannend, irgendwann interessiert das aber auch nicht mehr, hätte man sich also auch sparen können, das weiß man jedoch auch erst, wenn es langweilt.
Was Du bei einem luftintegrierten TC dennoch haben solltest ist das Fini, analoge Geräte sind deutlich zuverlässiger, weil weniger Störungsanfällig.
Antwort von Kormoran Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 09:24
Einfacher reicht.

Resttauchzeit weiß ich nach dem Blick auf`s Fini auch und kann meinen Luftverbrauch imho auch besser einschätzen als der Compi, schon allein deshalb weil ich ungefähr das noch folgende Tauchprofil kenne, der Compi nicht.

PC-Übertragung mache ich, habe aber festgestellt, dass ich in letzter Zeit die zugehörige "Prosa" nicht mehr regelmäßig eintrage. Lässt halt alles nach. Aber interessant (und manchmal überraschend) ist die Profilbetrachtung im Nachhinein schon, auch unter Sättigungsgesichtspunkten.
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 10:23
Auch meine Meinung:
Luftintegration muß nicht sein, Tauchgangsprofile auswerten braucht der normale Spaßtaucher auch nicht wirklich, es liegt also ganz am persönlichen Geschmack.

Persönlich tauche ich den Suunto Cobra (luftintegriert), nutze aber die Auswertung am Computer nicht. Damit habe ich zwar mal rumgespielt (vor Jahren), aber es war nicht wirklich sinnvoll für meine Bedürfnisse.
Als Backupcomputer, bzw. für Tauchgänge im flachen deutschen Tümpel nutze ich auch den Seemann XP5 ohne Luftintegration nur im Zusammenhang mit Fini beim Zweitreglerset, oder eben zusätzlich zur Cobra als Backup. Der ist auch ein guter Computer.
Antwort von urgestein Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 11:16
Nachdem ich jahrelang mit einem luftintergrierten Rechner getaucht bin, bin ich wieder zum "normalen" umgestiegen. Mich hat die Restluftzeit immer nervös gemacht, wenn ich z.B. bei einem Dekotauchgang direkt beim Abtauchen noch 15 Minuten Restluftzeit angezeigt bekommen habe. Das hat sich zwar nach kurzer Zeit eingepegelt, aber ohne eine solche Anzeige kann ich entspannter tauchen.
Aber auch hier scheiden sich die Geister.
urgestein
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 12:25
Gutes Argument, Urgestein. Schön öfters bei Partnern beobachtet (die Nervosität meine ich).
Antwort von 12stringbassman Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 12:45
Ich find`s angenehm, alle relevanten Daten auf einem Disply ablesen zu können, und dazu gehört halt nun mal auch der Flaschendruck. Die Anzeige der "Remaining Bottom Time" (Uwatec) ist ganz nett und wie ich finde hilfreich, geht aber genauso auch ohne.
Antwort von bikefresh Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 13:11
Aber gerade die Restluftanzeige kann auch beruhigend wirken, wenn man nämlich langsam auftaucht und die Zeit nimmt wieder zu
Allerdings kann ich das Beispiel von Urgestein verstehen. Ebenso wie beim "Absitzen" von Dekostops, wenn die Restluftanzeige geringer als Stopzeit ist
Antwort von M. Henke Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 14:23
Luftintegriert möchte ich nicht mehr missen. Auf die Anzeige wie viel Bar noch in der Flasche sind kann ich dann sogar verzichten. Priorität bei der Anzeige ist bei mir: Tiefe, RBT, Deko.
Ein Fini als Backup? Machen die luftintegrierten Computer mit Funksender so viele Probleme?
Möglichkeit zur Übertragung zum PC:
Dringend nötig, sonst würde ich überhaupt kein Logbuch mehr haben. Allerdings hat sich der Aladin Smart Com schon einmal verhaspelt, so das Tauchgänge verloren gegangen sind, sowohl bei meinem, als auch beim Computer des Buddys.
LG
Michael
Antwort von neptun23 Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 16:28
@ bikefresh
...."Ebenso wie beim "Absitzen" von Dekostops, wenn die Restluftanzeige geringer als Stopzeit ist",
ah so und besser ist, wenn du unten sitzt und plötzlich ist die Flasche leer??
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 16:36
Neptun: es gibt da eine Erfindung, die heißt Fini und brain V.X .... nicht das Schlechteste (sowohl als auch)

Ein Argument für luftintegriert fehlt noch: Die Hersteller nebst Beschäftigte wollen auch leben
Antwort von tomcat13 Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 16:44
Erst mal Danke für die raschen Antworten. Wie man deutlich merkt gibt`s dazu wohl viele unterschiedliche Ansichten. Hatte ich ja auch nicht anders erwartet, interessant sind immer die Argumente pro/contra, da muß dann jeder für sich letztlich das zutreffenste raussuchen. Aus Kostengründen werde ich mir wohl erst mal einen ohne Luftintegration holen. Ich dachte an den Suunto Vyper, eigentlich würde vielleicht der Gekko reichen, aber am Anfang ist man sicher noch so begeistert, daß ich die Tauchgänge gerne am PC nachbearbeiten möchte.
Oder gibt es was grundsätzlich negatives zum (zur?) Vyper aus Eurer Erfahrung?

Gruß Tomcat13
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 16:50
Vyper ist Klasse ... Gekko reicht im Prinzip für den Anfang auch, hat jedoch keine Beleuchtung (was man auch nicht unbedingt braucht, er leuchtet gut nach) und man kann ihn zwar auch auslesen, ist aber etwas Bastelei (findest du via Suche hier, gibts x-freds dazu.)
Ich würde den Vyper 2 nehmen, Display ist klasse abzulesen, die Bedienung (Menü optimiert) und hat das neue RGBM Modell.
Antwort von neptun23 Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 16:53
ja sicher, aber mehr Luft haste deswegen nicht oder??
Antwort von niemand Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 17:01
durch die Luftintegration meines Airlab hab ich an beiden Atemreglern ein Instrument zum anzeigen des Flaschendrucks. Sollte mal einer ausfallen kann ich noch feststellen wieviel Luft mir noch verblieben ist. Die Restluftzeit ist so ungenau , da sie immer nur für die aktuelle Tiefe gilt, dass diese nicht all zu viel bringt.

Gruss JR
Antwort von niemand Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 17:07
wenns nur ums Geld geht Hier klicken
geht auch luftintegriert zu nem günstigen Preis.
Ich tauch den selben von Mares und bin sehr zufrieden damit.

Gruss JR
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 14.12.2007 - 23:03
@M. Henke

natürlich braucht man ein Backup zum Computer. Auch wenn`s kein luftintegrierter ist: Jede Elektronik kann ausfallen: Also Fini, Uhr und Tabelle.

Luftintegriert ist Spielerei - wem`s Spaß macht, kann das Geld dafür ausgeben: Aber gilt das nicht für das ganze Hobby Tauchen?

Grüße
Klaus
Antwort von M. Henke Registriertes Mitglied am 15.12.2007 - 00:13
@kwolf1406
Ich nehme Uhr, Tabelle und Boje. Sollte der Computer wirklich ausfallen und es ist ein Solodive komme ich damit in aller Ruhe sicher nach oben. Im Zweifelsfall hocke ich die letzte Deko auf 3 Meter ab bis es schwer wird zu atmen.
LG
Michael
Antwort von divebrain am 15.12.2007 - 10:46
Fini, Uhr und Tabelle als Backup.
Dieses Märchen hält sich hartnäckig.
Und es ist sogar falsch erzählt, denn es fehlt der Tiefenmesser.
Antwort von divebrain am 15.12.2007 - 11:16
(Zur Vermeidung von Nachfragen: M.Henkes letzten Satz unterstütze ich, in Kombination mit Reserve-Tiefenmesser und Nutzung des eigenen Gehirns (im Kopf gemerktes festes Notaustauchverfahren für ungünstigsten Fall in Anlehnung an Deko2000, ggf. aufgrund wirklichem Luftvorrat am Ende etwas verkürzt). Oder alternativ einen vollwertigen Zweitcomputer. Oder alternativ gleich Tabellennutzung von Anfang an, ohne Computer.
Aber ganz sicher nicht: Erst tagelang täglich 3x mit Computer, und die Tabelle in der Jackettasche dann beim Ausfall des Computer UW rauszerren.)

Ich würde mir, wenn ich das Geld übrig hätte, einen per Funk "luftintegrierten" Armbandcomputer holen. Oder einen Armbandcomputer ohne Luftintegration plus normalem Fini. Oder, da die Preise ja gefallen sind, auch einen z.B. Mares Airlab, spart anfangs erstmal das extra Fini und den Extra Tiefenmesser (Redundanz fehlt dann natürlich) und ist damit auch nicht teurer, als Armbandcomputer plus Fini plus Tiefenmesser. Später dann vielleicht noch was dazu kaufen zwecks Redundanz.
Antwort von M. Henke Registriertes Mitglied am 15.12.2007 - 12:59
Die Boje ist der Tiefenmesser und funktioniert recht gut bis 12m. Alle 3m einen Knoten. Die Tabelle dient ausschließlich um überschlägig die Aufteilung der ersten Dekostopps vorzunehmen, falls es ein tiefer Tauchgang war.
Antwort von divebrain am 15.12.2007 - 13:26
"Die Boje ist der Tiefenmesser"
Ok.

"Die Tabelle dient ausschließlich um überschlägig die Aufteilung der ersten Dekostopps vorzunehmen, falls es ein tiefer Tauchgang war."
Na, wie gesagt: Das möchte ich mal in der Praxis sehen, wie man den 3. Nicht-Rechteck-Tauchgang (und auch noch "tief") plötzlich mit Tabelle zurechtrechnet, UW, nach Computerausfall.

Ich hab mir einfach gemerkt:
1 2 3 6 12 [m]
15 12 9 6 3 [min].
Wirst du schon entschlüsseln können, passt immer, auch bei tieferen Tauchgängen. Dazu brauch ich keine Tabelle im Jacket und keine Uhr, einfach zählen, auf 3m eben, so lange die Luft reicht. Bei flacheren ist es etwas zuviel des Guten, schadet aber auch nichts.
Hat man deutlich weniger Luft, als dafür nötig, ist man sowieso (bei echtem Dekobedarf) schon auf dem Weg nach oben, dann kann man eben noch etwas verkürzen.

Zusammenfassend:
Mir reicht als Backup ein Tiefenmesser (ok, Boje ginge auch), und mein Gehirn.
Als Erstsystem kann man irgendeinen Computer nehmen, muss nicht ein luftintegrierter sein, kann aber.
Antwort von divebrain am 15.12.2007 - 13:28
m und min im Tiefenrausch verwechselt. Das darf natürlich nicht passieren.
Antwort von M. Henke Registriertes Mitglied am 15.12.2007 - 13:43
Sind wir uns doch einig, die Tiefe aus dem Bauch heraus zu schätzen ist Mist. Der Rest geht mit Hirn 1.0.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 15.12.2007 - 18:19
@divebrain

Du weißt, was richtig und falsch ist? Toller Typ. Hier geht es um Meinungen. Tiefenmesser habe ich einfach nur vergessen

Sicher birgt jedes Teil, das man dabei hat auch ein Risiko per se (z.B. kann jedes Teil auch leck schlagen). Sinn macht nur die Frage, ob das Unfallrisiko höher ist, wenn ich es dabei habe, oder nicht dabei habe.

imho ist man am sichersten ausgerüstet, wenn man (bzgl. der diskutierten Gegenstände) Tabelle, Uhr, Fini, Tiefenmesser und einen einfachen TC dabei hat.

Im Zweifelsfall verzichte ich am ehesten auf den Tauchcomputer!

Grüße
Klaus
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 15.12.2007 - 18:25
Natürlich gibt es gute Strategien, ohne TC, Tabelle, Uhr, Finimeter und Tiefenmesser dekomprimiert auszutauchen. Das generelle Risiko steigt aber in mit dem Ausfall oder Verzicht obiger Gegenstände in der genannten Reihenfolge.
Antwort von Eric Schlicker Registriertes Mitglied am 16.12.2007 - 01:45
Die Anzeige der Restluft ist IMHO völlig unnötig.

Woher soll der Computer wissen, wie ich weitertauchen will?

Wenn ich einen Tauchgang konstant auf der selben Tiefe bei gleichem AMV mache, ist die Anzeige richtig, sonst immer falsch. Wo ist der Sinn einer Anzeige, die in der Realität eigentlich nie stimmt?

Ich hab selber mal eine Cobra und habe jetzt eine Vytec mit Sender. Der Sender leigt inzwischen im Regal. Einzig die (zusätzliche) Anzeige des Restdrucks macht Sinn, aber das macht ein einfaches Fini auch.

Ciao

Eric
Antwort von neptun23 Registriertes Mitglied am 16.12.2007 - 08:50
@Erik
die Technik des weißen Mannes oder sitzt du abends auch noch bei Kerzenschein???
Da der Computer die Daten (AMV, Tiefe) jede Min. angleicht hat man sehr wohl einen guten Überblick über die Restluft. Das ich die Werte auf plausiblität überprüfe ist klar, dazu reicht es aber was divebrain geschrieben hat. Aber wer halt lieber rechnet, statt sich an das Tauchen zu erfreuen nur zu.....
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 16.12.2007 - 09:50
Hi,

ein bisschen Rechnen *vor* dem TG schärft Sinne und Verstand und erhöht die Souveränität.
Ansonsten fährt man sehr gut und einfach mit der Drittelregel bei Dekotauchgängen: 1/3 der Luft Grundzeit, 1/3, für den Aufstieg mit Deko, 1/3 für den Rest auf 3m bis die Reserve uns rausruft.
Grüße
Klaus
Antwort von Eric Schlicker Registriertes Mitglied am 17.12.2007 - 08:22
Hallo neptun23,

wenn der Compi sowieso ständig nachrechnen und angleichen muss, dann ist doch die Vorhersage völlig überflüssig.

Wenn ich gerade auf 10m bin und der Compi zeigt mir 50min Resttauchzeit an und ich tauche danach auf 40m ab und der Compi zeigt dann deutlich weniger an, welchen Informationsgewinn hatte ich auf 10m? Das gleiche gilt für den Auftstieg: Wenn ich immer einen direkten Aufsteig aus der Zieltiefe mache, stimmt die Anziege, meist realitischer ist IMHO ein Aufstieg z.B. entlang des Bodens und auch da wieder hat die Anzeige der Restluft auf der Zieltiefe den Informationsgehalt einer Eieruhr.


Und die "Vorhersage" das die Luft knapp wird, zeigt mir auch ein Fini.

Ciao

Eric
Antwort von divebrain am 17.12.2007 - 09:05
Aber ein Fini zeigt dir nicht:
-das AMV
-dass die Luft knapp wird, wenn zwar noch 100bar drauf sind, du aber 30min Deko hast.
Gut: Wer lange Dekotauchgänge macht, sollte auch selbst rechnen können. Aber die zusätzliche Info schadet ja auch nichts. Spätestens, wenn der Luftintegrierte anzeigt, dass du 0min Restluft hast, solltest du stutzig werden und auftauchen, regelgerecht, nicht gemütlich am Boden lang.
Antwort von Eric Schlicker Registriertes Mitglied am 17.12.2007 - 09:51
@divebrain

- AMV zeigt IMHO weder Cobra noch Vytec während des Tauchens an.

- Wer eine Tauchgang mit 30min Deko macht sollte schon wissen was er tut und zwar vorher.

Aber jetzt mal ehrlich, Ihr tut immer so als währen das dramatische Berechnungen, die man unter Wasser durchführt, das ist doch Quatsch. Wenn man nur ein bischen nachdenkt (das schadet im Übrigen auch nicht dem Tauchgenuss) kann man wesentlich besser als ein Compi, der nicht weis was noch kommt, die Restluft abschätzen.

Eine Anzeige von 0min ist, wenn die Anzeige stimmt, Dein Todesurteil, wenn Du noch 30min Deko auf der Uhr hast, oder in einer entsprechenden Tiefe bist. Das bischen Sicherheitsreserve (ich glaube es waren 35bar), reicht dann oft nicht mehr.

Und selbst bei "einfachen" Tauchgängen sollte man IMHO nicht mit 0bar aus dem Wasser kommen.

Aber ich will ja keinem sein Tauchtamagotchi wegnehmen. Wenn Ihr das super findet und euch drauf verlaßt ist das Euer Ding

Ciao

Eric
Antwort von divebrain am 17.12.2007 - 10:32
@Eric Schlicker
-mares tuts (AMV), vermutlich ein paar Andere auch
-0min Anzeige ist kein Todesurteil bei 30min Deko, wenn die Deko in der Restluftzeit bereits eingerechnet ist. Der Computer kann das, da er alle Daten dazu hat, vorausgesetzt, man taucht regelgerecht auf (also nicht zu langsam). Ob es jeder Computer so macht, weiß ich zwar nicht, aber wenn nicht: Dann ist die Software definitiv Schrott.

Dass man das Hirn nicht ausschalten sollte und auf "Luftintegration" (was für ein Wort) auch verzichten kann: Logisch.
Antwort von divebrain am 17.12.2007 - 10:37
P.S.: Dann sollte die Anzeige sinnvoll natürlich nicht "Restluftzeit", sondern "Restgrundzeit" heißen. Wie gesagt, auswendig weiß ich auch nicht, ob das vom Computer so gerechnet wird, aber wenn nicht:
Antwort von divebrain am 17.12.2007 - 11:25
Hab mal ein wenig geguckt, mir scheint, beim mares airlab wird auch (neben AMV) nur die Restluftzeit auf aktueller Tiefe angezeigt. Allerdings, aufgrund der großen Anzeigefläche, steht beim Dekotauchgang ja gleichzeitig die Gesamtaufstiegszeit klar erkennbar daneben. Also: Dann nicht erst stutzig werden, wenn Restluftzeit Null, sondern schon, wenn Restluftzeit gleich Aufstiegszeit. Dann bleibt natürlich noch reichlich Reserve... Zumal die auch noch mit 30..50bar Restdruck rechnen.
Na ja... Ich würd`s wohl etwas anders programmieren.

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