Unsäglicher Verbands Hick - Hack
Ich habe gut 2 Jahre bei einer der größten Basen der Malediven als Guide / TL gearbeitet; die Basis hatte ständig ca. 80 - 200 eingeckeckte Taucher.
Jeden Tag checkten ca. 5 - 25 Taucher ein.
Mit den neuen haben wir einen Orientierungstauchgang gemacht; sah` so aus, daß am Hausriff geschaut wurde, wie sicher bauen die Leute ihre Ausrüstung zusammen, Bleicheck und 2-3 Checkübungen. Dann konnten die Leute, wenn sie wollten, und es gepasst hat, schon alleine los.
In den 2 Jahren habe ich ca. 150 solcher Tauchgänge mit durchschnittlich 4 Tauchern durchgeführt; also rund 600 Tauchern.
Durch die ewige Diskussion, welcher Verband denn nun der bessere sei, hab` ich natürlich schon darauf geachtet, wer wie, wo und durch wen ausgebildet wurden...
Zusammefassend kann ich hier folgendes "verallgemeinern"...
- Verband splielt zu 0,0% eine Rolle!!
- Leute, die ca. >50 Tauchgänge in weniger als den letzten 2 Jahren gemacht haben, haben in der Regel wenig bis keine Probleme, völlig unabhängig welche Brevetstufe und nach welchem Verband die Ausbildung erfolgte.
Anfäger:
Da gab`s 4 Gruppen:
1.) Leute, die irgendwann im letzten od. vorletzten Urlaub mal ein OWD gemacht haben... viel Pause dazwischen und jetzt wieder abtauchen wollten (reine Urlaubstaucher):
Generell die größten Katastrophen im Riff; kommen über den Anfänger-Status nie raus. Häufig problematisch. Verband: VÖLLIG egal! Überdurschnittlich negative fielen Leute auf, die ihren Grundkurs in Thailand od. Mexiko gemacht hatten. Erstaunlich positiv Leute die ihren OWD in Ägypten gemacht haben (Ausnahmen bestätitgen die Regel).
die anderen 3 fasse ich in "Ausbildungen in D für den Urlaub" zusammen:
2.) Kommerz-Bude in Deutschland: Total gemischte Erfahrungen; von wirklich gut bis katastrophal;
3.) Vereine: genau das selbe; die allergrößten Katastrophen kamen aber aus diesem Bereich!!! Darüber könnte ich einen eigenen Thread schreiben!"
4.) sog. "Hinterhof-Buden": überwiegend sehr gut ausgebildete / vorbereitete Leute; offensichtlich zahlt es sich hier aus, daß diese TL`s nicht rein nach kommerziellen Geichtspunkten arbeiten.
Aber überall das selbe: Verband is total, aber wirklich so was von egal!!
Meiner Überzeugung nach sind es alleine folgende Punkte, die einen guten / schlechten Taucher ausmachen:
- Tauchlehrer
- Anzahl der Tauchgänge in verschiedenen Gebieten, die jemand genacht hat.
- und, meiner Überzeugung nach der entscheidenste Punkt überhaupt: das Talent / Gefühl für`s Tauchen / UND das Interesse an dem Sport des Einzelnen.
Und zu guter letzt: Wohl in kaum einem Sport führt man so unsäglich dümmliche Verbandsdiskussionen.
... just my 2 Cents
M.B.
Jeden Tag checkten ca. 5 - 25 Taucher ein.
Mit den neuen haben wir einen Orientierungstauchgang gemacht; sah` so aus, daß am Hausriff geschaut wurde, wie sicher bauen die Leute ihre Ausrüstung zusammen, Bleicheck und 2-3 Checkübungen. Dann konnten die Leute, wenn sie wollten, und es gepasst hat, schon alleine los.
In den 2 Jahren habe ich ca. 150 solcher Tauchgänge mit durchschnittlich 4 Tauchern durchgeführt; also rund 600 Tauchern.
Durch die ewige Diskussion, welcher Verband denn nun der bessere sei, hab` ich natürlich schon darauf geachtet, wer wie, wo und durch wen ausgebildet wurden...
Zusammefassend kann ich hier folgendes "verallgemeinern"...
- Verband splielt zu 0,0% eine Rolle!!
- Leute, die ca. >50 Tauchgänge in weniger als den letzten 2 Jahren gemacht haben, haben in der Regel wenig bis keine Probleme, völlig unabhängig welche Brevetstufe und nach welchem Verband die Ausbildung erfolgte.
Anfäger:
Da gab`s 4 Gruppen:
1.) Leute, die irgendwann im letzten od. vorletzten Urlaub mal ein OWD gemacht haben... viel Pause dazwischen und jetzt wieder abtauchen wollten (reine Urlaubstaucher):
Generell die größten Katastrophen im Riff; kommen über den Anfänger-Status nie raus. Häufig problematisch. Verband: VÖLLIG egal! Überdurschnittlich negative fielen Leute auf, die ihren Grundkurs in Thailand od. Mexiko gemacht hatten. Erstaunlich positiv Leute die ihren OWD in Ägypten gemacht haben (Ausnahmen bestätitgen die Regel).
die anderen 3 fasse ich in "Ausbildungen in D für den Urlaub" zusammen:
2.) Kommerz-Bude in Deutschland: Total gemischte Erfahrungen; von wirklich gut bis katastrophal;
3.) Vereine: genau das selbe; die allergrößten Katastrophen kamen aber aus diesem Bereich!!! Darüber könnte ich einen eigenen Thread schreiben!"
4.) sog. "Hinterhof-Buden": überwiegend sehr gut ausgebildete / vorbereitete Leute; offensichtlich zahlt es sich hier aus, daß diese TL`s nicht rein nach kommerziellen Geichtspunkten arbeiten.
Aber überall das selbe: Verband is total, aber wirklich so was von egal!!
Meiner Überzeugung nach sind es alleine folgende Punkte, die einen guten / schlechten Taucher ausmachen:
- Tauchlehrer
- Anzahl der Tauchgänge in verschiedenen Gebieten, die jemand genacht hat.
- und, meiner Überzeugung nach der entscheidenste Punkt überhaupt: das Talent / Gefühl für`s Tauchen / UND das Interesse an dem Sport des Einzelnen.
Und zu guter letzt: Wohl in kaum einem Sport führt man so unsäglich dümmliche Verbandsdiskussionen.
... just my 2 Cents
M.B.
)
. Talent hilft, keine Frage, jedoch ist es m.E. fast wichtiger, Dinge ernst zu nehmen und zunächst fehlendes Talent durch konsequentes Training auszugleichen. Hier wiederum ist der TL gefordert ...

, aber ich muss dazu sagen dass ich überdurchschnittlich oft mit deutschen Vereinstauchern zu kämpfen hatte die oft zwar gut ausgebildet waren, aber ohne Rücksicht auf andere Gruppenmitglieder oder auch Tauchpartner "ihren Tauchgang" durchziehen wollten und oft zu vergessen schienen dass beim Tauchen gegenseitige Toleranz angebracht ist.