Lt. Auskunft von den DeltaP-Leuten auf der Boot ergibt das neue , zusätzliche Modell "VPM based decompression algorithm" auf dem VR3 ähnliche Runtimes wie das VPMBE (V-planer) von Ross Hemingway.
Inwieweit die so ohne weiteres tauchbar sind, kann ich leider noch nicht so pauschal beurteilen.
Es hat aber den Anschein, daß die Profile im Bereich 40 - 60m keine gravierenden Abweichungen zu den mit GAP erstellten (GF 15/60) Tauchplänen aufweisen. Im tieferen Bereich um die 100m werden die Verkürzungen und die unterschiedliche Länge der Stops schon eher signifikant.
Da ich selber die tiefen TG´s bis dato eher nach Bühlmann (GAP)plane, kann ich hierzu leider keine aussagekräftigen Erfahrungen einbringen (taucht hier eigentlich jemand tiefe TG´s nach V-planer?? Wäre da sehr an einem Erfahrungsaustausch interessiert!!).
Im Vergleich zu dem bisherigen (auf dem Proplaner basierenden) VR3 Rechenmodell stellt das VBMB - Modell sicherlich einen Fortschritt dar (VA. die unsinnigen 2min "deep-stopps" entfallen.
Als Back-up zur Tabelle würde ich den VR3 allerdings mit keinem Modell verwenden. (Als ergänzende Information ist er bei mir jedoch in ständigem Gebrauch). Das wurde hier aber bereits hinreichend im Grundsätzlichen und Speziellen diskutiert (-> SUCHFUNKTION)
Ich werde (aus Neugierde) meinen VR3 zum upgrade demnächst nach England schicken.
Stefan
Antwort von hasi am 07.03.2006 - 16:23 Hallo Anna,
ich habe den VPM Modus bei einer von meinen VR3 aktivieren lassen.
Wir waren beim letzten Tauchgang mit 15/50er Gemisch auf 80 Meter für ca. 10 Minuten.
Nach dem VPM Model hätte ich gut und gerne noch 20 Minuten länger im Wasser bleiben sollen. Ob das nun gut ist oder nicht muss schlussendlich jeder für sich entscheiden.
Jedenfalls im Winter wird es saukalt wenn du nach dem VPM tauchst.
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