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Vernesselungen mit Quallen - Essig oder nicht?
Abgesandt von Mondfisch Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 12:52:

Hi
nach einem gegebenen Anlass und folgenden kontroversen Diskussionen habe ich versucht mich im Forum kundig zu machen - bin aber nun "fast" genauso schlau wie vorher.
Bei der Thread "Rasierschaum bei Vernesselung" wurde ua. von Biouli gepostet "kein Essig" bei Vernesselungen mit

- Leuchtquallen,
- Haar/Feuerquallen
- Kompassquallen
- Port. Galere

(gibt nur Leid...)

hingegen gibts genug andere comments (auch im auf der Seite toxinfo...) die Essig als erstes Mittel der Wahl sehen.

Ich stelle mir die Frage: "Was denn nun" ???? -

Ich würde mich über Aufklärung freuen (Begründung dazu wäre nett).





Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 13:43
Hier klicken

rät der netdoktor.de

gegenteiliges (kein essig) habe ich eigentlich noch nicht gehört...
in TH geben sie zusätzlich in den essig auch noch eine knoblauchzehe hinein ??

Gruß
Scott
Antwort von br202 Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 13:49
Hi Mondfisch,

vielleicht kann ich mal ausser nur Fragen zu stellen mal ein wenig weiterhelfen.

Wir hatten vor zwei Jahren in Australien am Strand folgende Hinweise des Gesundheitsministeriums gesehen.

Gelbes großes Warnschild

>>> Stingers are present in this Water <<<
>>> Consider further medical informations <<<

Dann sinngemäß:

- Kontakt kann zu schmerzhaften Reaktionen führen
- Kontakt kann zu allergischen Schock führen
- Großzügige Spülungen nur mit Salzwasser
- Essig auf der Haut verteilen und wirken lassen
- Auf keinen Fall von Hand entfernen

Des weitern waren Hinweise zu Notrufnummern und weitere Behandlung des Verunfallten (weiss ich aber nicht mehr im Detail) Schatten, Beine hoch usw.

Interessant war das an dem Schild eine Art Zeitungsrolle/Briefkasten angebracht war.

Aufschrift: Vinegar

Darin war dann tatsächlich eine Flasche Essig.

Nu, vielleicht bestätigt das die Hinweise zum Essig.

cu Toni
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 14:25
Gegen die im Mittelmeer omnipräsente Aurelia aurita hilft Histaxin ausgezeichnet.

Begründung:
ca. 284 facher Selbstversuch

Bei portugiesischen Galeeren hilft Dir kein Essig, Rasierschaum oder dämlicher Forenposter, sondern das nächste Krankenhaus.
Antwort von Scott Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 15:31
man muß ja nicht gleich ein enges täntzchen mit der port. galeere machen, einen kleinen kratzer überlebst meist auch so...
Antwort von br202 Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 15:32
Hab da noch was gefunden. Info zum Thema Quallen von TAS Research Unit der James Cook University Australia:

Vielleicht hilfts ja

Unter First Aid & Safety findest Du Infos zur Vorgehensweise bei Kontakt. Ist regional auf die dort vorkommenden Varianten beschränkt, aber zumindest handelt es sich ja um eine praktizierte Vorgehensweise.

Hier klicken

Ansonsten gibt es noch Infos auf der Seite von Queensland Goverment. Einfach oben rechts bei >>> search <<< den Begriff "Stingers" eingeben.

Ob das aller Weissheit letzter Schluss ist, kann ich nicht beurteilen. Probiere es doch mal mit einer Anfrage beim Zoo Aquarium Berlin. Die züchten meines Wissen auch Quallen.

cu Toni
Antwort von br202 Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 15:34
Uhhps, link vergessen:

Hier klicken
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 09.09.2004 - 17:44
Hier klicken

Hier klicken
Antwort von Polyprion am 10.09.2004 - 09:48
Hallo...

Na, Aurelia aurita ist nicht nur im Mittelmeer omnipräsent....allerdings nesselt diese Qualle nicht - bzw. hat sie Nesselzellen, deren Stilette die menschliche Haut nicht zu durchdringen vermögen und zusätzlich noch ein äusserst schwaches Gift....
Wäre der erste Fall (oder 284 Fälle) von dem ich gehört habe, dass man nach Kontakt mit der Ohrenqualle irgendwas spürt bzw. braucht...
die Kids hier am Strand bewerfen sich mit den Dingern.....

Gruss
Antwort von Kaiserfisch Registriertes Mitglied am 10.09.2004 - 19:35
Das Buch: "Notfallmanager Tauchunfall" von Bartmann und Muth, aus dem ecomed Verlag, erschienen 1999 sagt zur Erstversorgung von Verletzung durch Meerestiere - Nesselgifte folgendes:

Hinweis: Symptomatik kann von mild bis lebensbedrohlich reichen. Untergliederung, zunächst die eher harmlosen Nesselungen.
Symptome:
-Hautkontakt mit Nesselkapseln bewirkt sofortigen Schmerz
-Hautrötung
-Schwellung
-Quaddelbildung
-evtl. allergische Reaktionen

Enstehungsgeschichte der Erkrankung:
-Nesseltiere (bestimmte Korallen-, Polypen- und Quallenarten, Seeanemonen) verfügen über Nesselkapseln (Nematocysten), die bei Berührung aufplatzen und Eiweißgifte abgeben
-Struktur der Gifte nicht letztendlich geklärt
-Wirkungsweise ebenfalls nicht im Detail bekannt, Gifte haben aber hämolytische und nekrotisierende Eigenschaften, d.h. führen zum absterben von Zellen und Gewebe

Ersthilfe Maßnahmen:
-Achtung! Ausnahmen beachten!
milde Formen der Nesselvergiftung:
-Abwaschen der betroffenen Hautregion mit SEEWASSER
-auf keinen Fall Süßwasser oder Alkohol benutzen
-Nutzung von Zitronensaft: in Kombination mit starker Sonneneinstrahlung allergische Hautreaktionen möglich, Anwendung daher nicht empfohlen!
-ggf. Auftragen von Antihistaminika-Gels (z.B. Fenistil gel oder kortisonhaltigen Salben, nicht immer wirksam!)
-bei allergischer Reaktion: Arzt aufsuchen, ggf. HLW

Verletzung durch Meerestiere-Nesselung durch Portugiesische Galeere (Physalia physalis, engl. Portuguese man-of-war) und durch Würfelqualle/Seewespe (Chironex fleckeri, engl. sea wasp, box jellyfish)

Symptome:
-Hautkontakt mit Nesselkapseln bewirkt sofortigen extrem starken Schmerz
-wenn größere Hautareale betroffen: Schmerz unerträglich
-Hautrötung
-Schwellung
-Quaddelbildung
-schwere Vergiftungssymptomatik mit Hämolyse und Nierenversagen
-Übelkeit, Erbrechen
-Kreislaufschwäche bis zum Kreislaufversagen
-Bewußtseinsstörung
-evtl. allergische Raktionen (selten)

Enstehungsgeschichte der Erkrankung:
-Nesselkapseln (Nematocysten), die bei Berührung aufplatzen und Eiweißgifte abgeben
-Struktur der Gifte nicht letztendlich geklärt
-Wirkungsweise ebenfalls nicht im Detail bekannt, Gifte haben aber hämolytische und nekrotisierende Eigenschaften, d.h. führen zum absterben von Zellen und Gewebe
-Freisetzung von Histamin und gewebsverdauenden Enzymen


Ersthilfe Maßnahmen:

-umgehend Wasser verlassen bzw. Betroffenen retten
-beruhigen, starke Bewegung vermeiden
-Überwachung von Atmung,Herz und Kreislauf
-ggf. HLW
-auf der Haut verbliebene Nesselkapseln entfernen:
-am besten mit Haushaltsessig (5%ige Essigsäure)
-wenn nicht vorhanden: Abwaschen der betroffenen Hautregionen mit Seewasser
-auf keinen Fall Süßwasser oder Alkohol benutzen
ggf. Hautregionen mit Sand bestreuen, antrocknen lassen, dann vorsichtig mit Messerrücken abschaben
-Transport zur ärztlichen Versorgung

Die in dem oben zitierten Buch angeführten Maßnahmen des Notarztes wurden von mir hier nicht angeführt.

Servus
Kaiserfisch

Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 11.09.2004 - 10:20
Aloha zusammen,

es geht in erster Linie nicht darum, was bei Vernesselungen `hilft`, sondern das NICHT zu tun, was weiteren SCHADEN anrichten würde. Weiteres Leid prodziert man eben mit Kratzen/Reiben genauso wie mit dem art-unspezifische Therapieren mit taucherischen `Hausmitteln`, bzw. Essig, ein Mittel, was sich als effektiv bei den gefährlichsten Nesseltieren, Würfelquallen, erwiesen hat, aber deswegen nicht notwenigerweise auch für alle anderen Nessler geeignet ist.

Warum das eine Mittel nun gegen weiteren Nematocystenabschuss hilft und das andere ebendiese Reaktion hervorruft, liegt daran, dass es sich um unterschiedliche Arten, Gattungen, Familien, sogar Ordnungen und Klassen von Nesseltieren handelt, und eben deshalb in der unterschiedlichen Reaktion der Cnidodil- (`Sprengzünder`-)-Rezeptoren auf Moleküle, vergleichbar einer Art `allergischen Reaktion` auf Umweltreize.

Ich empfehle in allen therapeutischen Zweifelsfällen und Streitfragen die entsprechende wissenschaftliche Primär- und Sekundärliteratur zum Studium.
Als gute Sekundärliteratur (also mit Quellenangaben zu den relevanten wissenschaftlichen Pupblikationen) gilt:
Hier klicken
Wem das zu aufwendig ist, kann alles abgekürzt auf einem Merkblatt über Verletzungen durch Meerestiere/Erste Hilfe Hier klicken nachlesen, bzw. downloaden.

Die komplette Nessel-Therapie-Diskussion gibt`s auf Hier klicken

Zur Portugiesischen Galeere siehe u.a. Hier klicken

Best fishes!

Uli

B I O N A U T
Süßwasser und Meer erleben!
Ohne B I O fehlt dir was!
---------------------------
www.bionaut-online.de

><(((º>
Dipl. Biol. Uli Erfurth
- Ressortleiter `Umwelt und Wissenschaft` in der CMAS Germany
- Sachabteilungsleiter `Unterwasserbiologie und Umweltschutz` im Verband Internationaler Tauchschulen
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 13.09.2004 - 17:18
@ polyprion, @ biouli

Wie heißen diese netten bläßlichroten Zeitgenossen bis ca. 8 cm Durchmesser, 4 Arme, manchmal mehrere kleine Arme, die sehr wohl nesseln?
Antwort von Polyprion am 15.09.2004 - 16:17
Hallo!

Hmm...im Mittelmeer? Ich denke, Du meinst Pelagia noctiluca, die "Leuchtqualle". Die nesseln allerdings ganz gemein!!!!
Aurelia aurita ist die Ohrenqualle...wie gesagt...Kids bewerfen sich am Strand damit....das würden die mit einer Leuchtqualle nicht tun. Oder zumindest nicht zweimal

Google mal (Bilder) nach "Pelagia noctiluca" - ich denke, das ist der Kandidat

Gruss
Antwort von J.V. am 18.05.2005 - 16:52
Mein Sohn hatte letztes Jahr im Mittelmee Quallenkontakt. Die Italiener nennen die "Medusa". Einheimische stellten sofort eine Flüssikeit zum Einreiben zur Verfügung, die sie Amoniaki nannten (die aber überhaupt nicht roch). Auf jeden Fall war das für die Akutbehandlung gut. Weiß da jemand ws zu zu sagen? Was war das und in welcher Verdünnung.
Antwort von BIOnaut Redaktionsmitglied am 18.05.2005 - 17:03
Hi J.V.!

"Medusa" übersetzt sich aus dem Italienischen mit Qualle. *grins*
I.d.R. ist das die Leuchtqualle Pelagiua noctiluca, die im MM stark nesselt und für die die Einheimischen auch Patentrezepte haben.
Wenn was "Amoniaki" heißt, aber nicht nach Ammmoniak riecht, dann isses keiner ! *grins*.
Kann sein, dass es Magnesiumsulfatlösung war, das wäre das Mittel der Wahl bei Vernesselungen durch Pelagia noctiluca.
Ansonsten kann ich dir nur dieses File auf
Hier klicken
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Best fishes,

ULI
BIONAUT
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Antwort von schnorchlerin am 25.06.2006 - 12:26
Nicht so einfach, das mit den bildern. ich habe nach aurelia aurita und pelagia noctiluca gegoogelt. die bilder, die man dabei erhält, sind auch innerhalb einer art sowas von unterschiedlich, dass eine identifikation auf diese weise nicht möglich erscheint.
mich hat jedenfalls vor ca. 1 1/2 wochen in kamenjak (premantura) am südlichsten zipfel von istrien beim schnorcheln im auftauchen eine qualle am fuss erwischt. war ungefähr so wie ordentlich in die brennessel steigen.
leider haben wir völlig uninformiert süßwasser darüber gegossen. die leichte anschwellung ist mit kühlung rasch weggewesen. die haut schien auch schon am weg der besserung zu sein, mittlerweile sind jedoch einige stellen wieder mehr gerötet, leicht geschwollen und juckend. werd wohl doch zum arzt gehen müssen.

tät mich schon recht interessieren, was es für eine qualle war. sie war ziemlich hell, nur leicht bräunlich und innen rosa. beim schnorcheln bin ich ihr (wenn ich sie gesehen hab!) für genauere betrachtung nicht nahe genug gekommen. an einer anderen stelle hab ich tote exemplare am strand gesehen, da hat sich offensichtlich jemand einen spass daraus gemacht, sie rauszufischen. aber tot im trockenen ist bei quallen auch nicht sehr anschaulich, daher diese dürftige beschreibung.
am ehesten hingekommen ist ein bild auf Hier klicken, mit dem kommentar: "....Normally the animal doesn`t show this intense pink coloration in its lobes which could be the result of eating something with pink pigments. Very common in the Mediterranean sea."
falls es wirklich diese qualle ist, kann ich nur sagen: würd damit niemanden bewerfen, denn dass sie nicht harmlos ist, spüre ich gerade am eigenen fuss. rein theoretisch könnte mich natürlich auch eine andere qualle, als die, von der ich doch eine nicht so geringe anzahl gesehen habe, von hinterrücks erwischt haben.

würd mich interessieren, ob jemand ähnliche erfahrungen gemacht hat und tipps für die nachbehandlung (für die erste hilfe findet man im internet leichter was) abgeben kann.
Antwort von darkaqua am 24.11.2007 - 13:01
Pelagia noctiluca (feuerqualle ) vlt ist das dein kandidat mit 4 beinen etc ..
Antwort von feuerqualle999 am 13.07.2008 - 17:22
Rasierschaum hilft bei Verletzungen durch Feuer- und Nesselquallen!!!
Neu im Internet entdeckt!
Dort kann man ein Quallen-Nothilfe-Pad bestellen. (www.rasierpad.eu)
Damit läßt sich der Rasierschaum einfach auf die vernesselte Haut auftragen.
Nach ca. 5 Minuten wird dann der Rasierschaum mit den inaktiven Neselkapseln wieder abgezogen.
Das Quallen-Nothilfe-Pad wird in einem praktischen widerverschließbaren Beutel mit einer Anwenderinformation geliefert. Zusätzlich sind auch die wichtigsten Punkte zur Anwendung auf dem Quallen-Nothilfe-Pad aufgedruckt. Ich finde dies sehr praktisch, denn so ein Zettel könnte am Strand mal schnell vom Wind verweht werden.
Insgesamt eine tolle Neuerung die in keiner Badetasche am Strand fehlen sollte.

Zur allgemeinen Information:
Rasierschaum trocknet nicht auf der Haut,
wie oft in Foren zu lesen ist.
Das habe ich selber schon ausprobiert.

Antwort von taeb_de Registriertes Mitglied am 28.01.2009 - 07:59
also ich hatte nur gelesen das man die stelle nicht unbedingt berühren soll weil ansonsten noch mehr gift freigesetzt wird
Antwort von Bio-Uli Redaktionsmitglied am 01.08.2009 - 13:01
Was Feuerqualle schreibt, ist einfach nur
"Rasierschaum hilft bei Verletzungen durch Feuer- und Nesselquallen!!!", solch pauschale Sätze sind sehr gefährlich. Zum einen gibt es keine Art, die "Feuerqualle" heißt, auch keine die "Nesselqualle" heißt. Was also ist damit gemeint? "Alle Quallen, die nesseln?" Es nesseln ALLE Quallen, die Frage ist nur, WEN, bzw. wie reagiert ein Mensch auf Kontakt? Rasierschaum "hilft" tatsächslich, so scheints, bei einigen Arten, aber nicht allen. Vorsicht vor kontraproduktiver Ergebnissen bei mangelnder Artkenntnis! Die Diskussion im TN dazu:
Hier klicken
Dort, weiter unten, postet Feuerqualle den gleichen Text von oben nochmal und enthält als Antwort, dass es sich beim dem gepriesenen Produkt nur um einen Spatel handelt. Ich hab auf den Link bisher nicht mal geklickt, Freunde. Dafür ist mir die Zeit zu schade!

Es mehren sich im Moment die Hinweise, dass die bisher bei Giftfischverletzungen empfohlene WÄRME-Therapie (lokal und auf 10 Sekunden begrenzte Hyperthermie bis max. 55 Grad) auch bei Vernesselungen eine erfolgreiche Schmerztherapie sein könnte. Mehr dazu sicher in Bälde. Sicher macht man bei heutigem Wissenstand nichts falsch, wenn man NACH dem erfolgreichen Entfernen der Nesseln, NACH dem Spülen der Wunde mit der entsprechenden Reagens (resp. Sand-Methode, Rasierschaum), dann noch ein "Wärmebad" der betroffenen Stelle nachlegt, ganz analog der Methode bei "Giftfischverletzungen". Wichtig: kurz (nicht länger als 10 Sekunden, und nicht heißer als 50, absolute Obergrenze 55 Grad) Kann sein, dass es kurzzeitig heiß und schmerzhaft wird, aber der Schmerz sollte auf Dauer nachlassen. (Das hat nichts mit der Denaturierung der Gifte zu tun, viel eher mit der Unterbindung der Histaminausschütttung! Nicht das die Diskussion bzw. Märchenstunde jetzt hier wieder losgeht!).
Es wäre gut, wenn jemand der das hier liest und anschließend vernesselt wird, diese Wärmemethode mal anwendet und hier berichtet. Am allerbesten jemand, der zwei Vernesselungen erlitten hat, und einmal "nur spült" und die andere Wunde "spült und erwärmt"!
Antwort von Bio-Markus Registriertes Mitglied am 01.08.2010 - 19:51
Ich glaube der Bio Ulli hat mal was falsches gelesen oder so.Es stimmt ÜBERHAUPT nicht. Salzwasser oder Handelsüblicher Essig ist meine Empfehlung.
Antwort von Bio-Uli Redaktionsmitglied am 01.08.2010 - 20:58
Hallo Bio-Markus,
zunächst einmal herzlich willkommen bei unseren biologischen Threads hier im TN. Jeder ist eingeladen hier seine Erfahrungen mitzuteilen, je mehr "Bio" in seinen Ausführungen, umso besser. Leider sind deine beiden Postings (s.a. Hier klicken) diesbezüglich noch sehr zaghaft. Wenn du also etwas Konstruktives, Neues zum Thema zu sagen hast, nachdem du alle verlinkten Diskussionen zum Thema gelesen hast, dann kannst du hier sicher auch ohne Smilie punkten. OK? Frohes Schaffen!

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